yard sa M kf V fr dk er i DOT IA” PDA + RNE = TREA ET 5 RASEN ITA or rv sar Seed EN SE | me or X 5 a - bv rv Möme += äs omar s - , Nr RR SRS ASIAN => RAR RN RR RANA Aa RY ÖFVERSIGT AF FINSKA VETENSKAPS-SOCIETETENS FÖRHANDLINGAR. XLVIII. 1905—1906. HELSINGFORS: J. SIMELII ÅRFVINGARS BOKTRYCKERIAKTIEBOLAG. 1906. S&S 13. 14. 15. Innehåll: A. Vetenskapliga meddelanden. Die Statolithenhypothese und die Grasknoten, von Fredr. Elfving. Beobachtungen von B. Hahl iber die innere Reibung des Quecksilbers, von KF Slotte. Beiträge zur' Kenntniss der Coleopteren- Fauna des Lena-Thales in Ost- Sibirien. II. Cicindelide und Carabide, von B. Poppius. Redogörelse för fortgången af de astrofotografiska arbetena å observatoriet i Helsingfors under tiden Juni 1904 till Maj 1905, af Anders Donner. Versuch einer Beriicksichtigung der elektrischen und magnetischen Vis- cosität durch Erweiterung der Maxwell'scehen Gleichungen, von R. Malmström. Eine Folgerung aus den Maxwell'schen Gleichungen, von R. Malmström. Uber; mechanische und elektrische Resonanzerscheinungen, von R. Malm- ström. Uber den molecularen Druck der einfachen festen Körper und damit zusammenhängende Fragen, von K. F. Slotte. En ny syntes af fluoren jämte ett egendomligt fall af sterisk kollision, af Gustaf Mattsson. Ueber das Princip der kleinsten Aktion, von A. F. Sundell. Undersökningar af högre bifraktioner, erhållna vid tillvärkning af eter ur råsprit, af Gustaf Mattsson. Uber Zeitmessung bei innerer Reibung. Ein Mittel zur quantitativen Be- stimmung organischer Substanzen in Lösungen, von L. William Öholm. Iter Austro-Hungaricum. Verzeichnis der auf einer Reise in Österreich- Ungarn im Mai und Juni 1905 gesammelten Gefässpflanzen, von Harald Lindberg. Uber die Erregung statischer elektrischer Ladungen durch Wärme und Bestrahlung, von G. Melander. Contribution å la flore bryologique de la Nouvelle Calédonie, par V. F. Brotherus. RN Om en ny anti-aktualistisk teori för de kristalliniska bergformationerna. Preliminärt meddelande af F. J. Wuk. Sur deux cas dhydrolyse en solution oxydative acide, par Signe Malmgren. Uber die anemometrischen Windstärkemessungen i Finland, von Osc. V. Johansson. Undersökning af den galvaniska kombimationen Cd SN [Ed-C13 [He Cl, | Hg, af £. William Öhobn. B. Redogörelser och förhandlingar. Berättelse öfver Finska Vetenskaps-Societetens Meteorologiska Centralan- stalts värksamhet under året 1905, af Ernst Biese. Finska Vetenskaps-Societetens äårshögtid den 30 April 1906. I. Årsberättelse, afgifven af ständige sekreteraren. II. Nyare åsikter om förhållandet mellan själ och kropp. Föredrag af Th. Rein. Öfversigt af förhandlingarna vid Finska Vetenskaps-Societetens samman- träden September 1905—Maj 1906. La bibliotheéque de la Société des Sciences de Finlande. ENSKAPLIGA MEDDELANDEN. Öfversigt af Finska Vetenskaps-Societetens Förhandlingar, XLVIII. 1905--1906. N:o 1. Die Statolithenhypothese und die Grasknoten. Von FREDR. ELFVING. Nach der in den letzten Jahren viel diskutirten Statolithen- hypothese, welche gleichzeitig von HABERLANDT und NEMEC (Berichte der deutschen botanischen Gesellschaft. B. XVIII, 1890) aufgestellt wurde, wird in der Pflanze der Schwerereiz ausgeäbt von sogenannten Statolithen, kleinen Körperchen, welche, spezifisch schwerer als der äbrige Zellinhalt, nach unten in den Zellen sinken und dadurch die Pflanze äber die Richtung der Lotlinie gewissermassen unterrichten. Als solche Statolithen fungiren die Stärkekörner. — Ich habe mir die Frage gestellt, ob das geotropische Verhalten der Gras- knoten im Einklang mit dieser Hypothese steht. Der Knoten ist aufgebaut von dem centralen Stamm und dem denselben scheidenförmig umschliessenden Blatt- grunde. Stärkekörner kommen regelmässig nur im Blattgrunde vor und zwar in den Zellen des Grundgewebes, welche sich am Vasalteil der Gefässbändeln anschliessen. Die Stärke- körner sind dort nicht unbeweglich. Im normalerweise auf- recht stehenden Knoten liegen sie höbsch an den unteren Querwänden dieser Zellen angesammelt, im horizontal gelegten Knoten, der sich ja später aufrichtet, findet man sie bald an denjenigen Längswänden, welche jetzt nach unten liegen, angehäuft, ganz wie die Hypothese es fordert. DD Fredr. Elfving. [XLVIII Schon vor Jahren habe ich gezeigt, dass Grasknoten, deren Wachstum vollständig oder fast vollständig abgeschlos- sen ist, bei Rotation um horizontale Axe am Klinostat wieder zu wachsen anfangen und zwar gleichmässig an allen Seiten. Dies Verhalten steht nicht im Widerspruch mit der betreffenden Hypothese. Die Stärkekörner sinken bei hori- zontaler Lage des Organs nach der unteren Seite der Zellen. Im unbewegten Knoten wärden sie dort den Reiz ausäben, der zur geotropischen Aufwärtskrömmung fäöhrt. Bei der langsamen Umdrehung sinken die Stärkekörner immer nach unten und reizen somit nach und nach alle Flanken des Organs, das infolge dessen gleichmässig in die Länge wächst. Das Heruntersinken der Statolithen nimmt ja eine gewisse Zeit in Anspruch, aber bei der langsamen Klinostatenrotation — bei meinen Versuchen erfolgte eine Umdrehung in 20 Minuten — därfte Zeit genug vorhanden gewesen sein. In der Tat haben FR. DARWIN und Pertz (Notes on the Statolith Theory of Geotropism. Proc. of the Royal Society. Vol. 73, 1904) bei Versuchen mit Keimpfilanzen von Setaria und Sorghum mikro- skopisch nachgewiesen, dass bei Rotation am Klinostat (eine Umdrehung in 17 Minuten) eine wenn auch schwache An- sammlung der Stärkekörner an der nach unten gekehrten Seite der Zellen stattfindet. ; Ich habe mir die Frage gestellt, wie verhalten sich die Grasknoten, wenn die Rotation um die horizontale Axe so schnell erfolgt, dass die Stärkekörner nicht die zum Herunter- sinken nötige Zeit haben, aber dennoch so langsam, dass keine erwähnenswerthe Centrifugalkraft zustande kommt. N:o 1] Die Statolithenhypothese und die Grasknoten. 3 In elegantester Weise liesse sich die Frage durch7Rotation um die eigene Längsaxe des Knotens beantworten, und eine derartige experimentelle Anordnung bietet keine allzugrosse Schwierigkeit. Ich habe in einfacherer Weiserden Versuch angeordnet. Eine drehbare, horizontale Axe AA von 12.5 Mm Durch- messer wWurde mit einem Transmissionsrad B versehen ; sie konnte mittels eines kleines Gasmotors zum Umdrehen gebracht wer- den. Auf die Axe wurden zwei runde Korkscheiben C, und C: (62 Mm im Durchmesser) in einem Abstand von 28 cm auf- gesteckt. Zwischen ihnen befestigte ich, mittels Zwirn, direkt an der Axe die abgeschnittenen, etwa 20 cm langen Grashalme mit je einem Knoten. Uber die Korkscheiben wurde dann ein recht fest, aber nicht luftdicht anschliessender Zylinder D aus Zinkblech, auf der Innenseite mit nassem Fliesspapier ausgekleidet, aufgeschoben, so dass die Stengelstäcke sich in feuchter Luft und im Dunkeln befanden. Wenn die Machine im Gang war, drehte sich die Axe 13 Mal in der Minute. Jede einseitige geotropische Krämmung war also wie am gewöhnlichen Klinostat ausgeschlossen. Eine gewisse Centrifugalkraft wurde aber bei der Rotation erzeugt. Da die Knoten einen Durchmesser von etwa 4 Mm hatten, der Rotationsradius, zum Centrum des Querschnittes gerechnet, somit 38.25 Mm betrug, wirkte auf die Pflanzen durchschnittlich eine Centrifugalkraft, deren Grösse durch ihre Acceleration 0.0159 (g= Acceleration der Schwerkraft) angegeben wird. Wenn diese Kraft stark genug wäre, um eine, der geotro- pischen analoge Krämmung der Knoten hervorzurufen, sollten sich diese gegen die Rotationsaxe einkrämmen. Das war aber nicht der Fall: sie blieben gerade. Was die Stärkekörner betrifft, zeigte die mikroskopische Untersuchung, dass sie ganz unregelmässig verteilt waren; bald lagen sie an den inneren, bald an den äusseren tangentialen Wänden, bald waren sie mehr weniger gleichförmig an den Wänden zerstreut. Inbezug auf die Schwerkraft war dies wohbl zu erwarten. Die Zeit, welche zu Umlagerung der Stärkekörner innerhalb der Zelle nötig ist, wird von den Autoren in Minuten, 10 bis 25, angegeben, und jeder Mikro- skopiker wird zugeben, dass bei der benutzten schnellen 4 Fredr. Elfving. [XLVIII Rotation die zu ihrer einseitigen Ansammlung nötige Zeit nicht vorhanden war. Dagegen war es nicht vorauszusagen, dass sie nicht von der Centrifugalkraft umgelagert wärden, denn in den Versuchen von Jost (Biologisches Centralblatt, B. 22 (1902), 5. 176) blieben die Stärkekörner bei 0.02 - 0.05 g unregelmässig verteilt, während in den Versuchen von DARWIN und Pertz schon bei 0.02 g eine, wenn auch schwache, ein- seitige Ansammlung eintrat. Hier war kurzum eine einseitige Einwirkung weder der Centrifugalkraft noch der Schwerkraft wahrzunehmen. Bezäglich des Wachsens verhielten sich die Knoten, wie am gewöhnlichen Klinostat, d. h. ihr Wachstum wurde ge- steigert, wie folgendes Beispiel zeigt. . . 20 Knoten von Avena sativa, paarweise ausgesucht, 19704. Versuchsdauer 30 Stunden. — Die Messeinheit = ein Mikrometerintervall = 0.83 Mm. IATUEE Te CI: R ot irend; Urspriängliche SNS Urspriingliche Zuwachs. | Länge. Länge. 42 5 45 to) 45 | 10 42 | 16 45 10 td 102 40 2 1 | Ö 40 | 4 43 | 8 44 | T 41 | iLZ 49 3 49 | 19 | Es scheint mir nicht möglich, das beschleunigte Wachstum in diesem Versuche mit der Statolithenhypothese zu vereinigen. Wie könnten die Statolithen hier das Wachstum allseitig wuslösen? Zwar haben sowohl HABERLANDT als NEMEC in späteren Mitteilungen (Berichte der deutschen botanischen Gesellschaft, B. XX, 1902) die Meinung geäussert, dass eine einseitige Anhäufung der Stärkekörner an gewissen Seiten der Zellen N:o 1] Die Statolithenhypethese und die Grasknoten. 5 nicht nötig wäre, sondern dass schon eine einseitige Druck- wirkung eines Theils derselben genäge, um den Schwerereiz hervorzurufen. Im obigen Versuch sollte also das Wachstum auf die einseitige Druckwirkung der BStärkekörner auf die Seitenwände, denen sie zufällig anliegen, zuräckgeföährt werden können. HFEine derartige Einräumung scheint mir die Stato- lithen recht äberflässig zu machen, denn mit einem einseitigen Drucke seitens des Zellinhaltes hat man es ja immer in hori- zontal gelegten Organ zu thun. REASON Öfversigt af Finska Vetenskaps-Societetens Förhandlingar, XLVIIL 1905—1906. N:0o 2. Beobachtungen von B. Hahl iber die innere Reibung des Quecksilbers. Von K: FS" SLOTTE. Vor einigen Jahren wurde im physikalischen Labora- torium des hiesigen polytechnischen Institutes von Hrn. B. Hahl, damals Studierender am Institute, eine Reihe von Beob- achtungen iäber die innere Reibung des Quecksilbers nach der Ausflussmethode angestellt. Der Hauptzweck dieser Beobach- tungen war, die Bestimmungen von Koch!) zu controlieren und zu ergänzen. Herr Koch hat nämlich die Reibungscon- stante des Quecksilbers innerhalb eines sehr weiten Tempera- turgebietes — von — 21,4? bis zu —+ 340,1? C. — nach der Poiseuille'sehen Methode bestimmt. Zwischen —+ 18,3? und 992 hat er aber keine Beobachtungen gemacht. Diese Läcke wird durch die Beobachtungen von Hahl ausgefällt. In der vorliegenden Arbeit habe ich die von Hahl gegebene Be- schreibung seiner Beobachtungen zusammengefasst und die aus ihnen hervorgehenden Werthe der Reibungsconstante be- rechnet. Die Versuchsanordnung war in der Hauptsache mit der von G. Wiedemann, Sprung und Anderen benutzten iäberein- stimmend. Das horizontal liegende Kapillarrohr (in der 2) Wied. Ann. 14, p. 1, 1881. 2 K. F. Slotte. [XLVIII Figur nicht ersichtlich) war an zwei weiteren, knieförmig ge- bogenen Glasröhren, A und 4A' gelöthet, welche denselben Querschnitt hatten und von welchen die eine A mit zwei | z 5 A SR + nd JET | Al | Einschnärungen und Marken 0O und N zur genauen Bestim- mung des durchgeflossenen Volumens und der Durchflusszeit versehen war. Der Durchflussapparat war an einem hölzernen Stativ befestigt und in eine Wanne mit Boden aus Messing und Seitenwänden aus Glas so gestellt, das die Kapillare in genau horizontaler Stellung einige Centimeter äber dem Boden der Wanne sich befand. Das Wasser in der Wanne wurde mit einer untergestellten Gasflamme erwärmt, und die Bestimmung der Temperatur geschah mittels eines in Zehntelgrade getheilten Normalthermometers, dessen Kugel in der Nähe des Kapil- larrohres sich befand. Es wurde sorgfältig darauf geachtet, dass die Flässigkeit im Kapillarrohr die vom Thermometer angegebene Temperatur besass und dass die Temperatur- schwankungen während der Dauer eines Versuches niemals 0,22 CO. öberschritten. Die Durchflusszeiten wurden mit einer gewöhnlichen arretirbaren Secundenuhr bestimmt. Der Druckapparat hatte im Wesentlichen dieselbe Ein- richtung wie die von G. Wiedemann und Sprung benutzten Apparate. Durch eine Wassersäule von constanter Höhe N:o 2] Beobachtungen von B. Hahl iiber die innere Reibung des Quecksilbers. 3 wurde die in einem geschlossenen Glasgefässe befindliche Luft comprimiert und diese comprimierte Luft wirkte durch einen Schlauch auf die Flässigkeit im Ausflussapparate. Da der Schlauch sowohl mit dem Rohr A als mit dem Rohr A” in Verbindung gesetzt werden konnte, so war es möglich die Fläössigkeit in beiden Richtungen durch das Kapillarrohr strö- men zu lassen, was auch bei den Beobachtungen geschah. Zum Reinigen des Rohres wurde zuerst concentrierte Salpetersäure, dann Wasser, Alkohol und Aether durchge- leitet. Mittels Durchsaugens trockner und warmer, durch Baumwolle fitrierter Luft wurde schliesslich der Apparat ge- trocknet. Um dem Quecksilber beigemengte fremde Metalle zu entfernen wurde dasselbe mehrmals mit Kalinmbichromat und Schwefelsäure geschiättelt, mit einem kräftigen Wassertrahl geschlämmt, gelinde erwärmt und, in einer dännen Schicht ausgebreitet, äber Schwefelsäure im Vacuum getrocknet. Das so behandelte Quecksilber wurde auf seine Reinheit in der Weise gepräft, dass etwa 2 g desselben in Salpetersäure ge- löst und nach Abdampfen der öberschäössigen Säure gelinde gegläht wurde, wobei kein Riäckstand äbrig blieb. Vom Quecksilber wurde so viel ins Rohr gegossen, dass wenn jedes Luftbläschen sorgfältig entfernt war und die Ober- fächen der Fläössigkeit in A und 4” in derselben Horisontale- bene sich befanden, diese Ebene den Abstand ON zwischen den beiden Marken halbierte. Wir bezeichnen nun mit 7 den Radius des Kapillarrohres, I die Länge desselben, p den variablen Druck, 7 die Reibungsconstante, dv das Volumen des in einem Zeitelemente dz durchgeflossenen Quecksilbers. Nach dem Gesetze von Poiseuille ist dann rt — påde (1) SA de = —, 4 K. F. Slotte. [XLVIII wenn der Kärze halber (2) gesetzt wird. Snl Tort == In irgend einem Augenblicke steht die Flässigkeitsober- fläche in A beim Punkte P. Wir betrachten den in diesem Augenblicke herrschenden Druck p und das durchgeflossene Volumen als Functionen des Abstandes OP=>2 der Flässig- keitsoberfläche in 4 von der durch die Punkte 0 und 0' gehenden Horizontalebene. Der Querschnitt des Rohres A, welchen wir mit q bezeichnen, ist dann auch eine Function von x, und wir haben, wenn die dem Volumen dv ent- sprechende Zunahme von x mit dx bezeichnet wird: (3) UT==0 082 Die Gleichungen (1) und (3) geben: | BIEN ARCEP se (4) de = 'é (de Der Druck p besteht aus zwei Theilen, nämlich dem constanten Drucke der Wassersäule im Druckapparate und dem Drucke des Quecksilbers im Ausflussapparate. Wenn die Höhe der Wassersäule mit H, die Dichte derselben mit d und die Beschleunigung der Schwerkraft mit g bezeichnet wird, so ist der erstgenannte Theil Hog. Wird der Ab- stand O'P' der Quecksilberoberfläche in A' von der Horizon- talebene 00" in demselben Augenblicke, in welchem die Ober- fläche in A bei P steht, mit x' und die Dichte des Queck- silbers mit d bezeichnet, so ist der vom Quecksilber herräh- rende Druck = (x'— x) dg. För die Bewegungsrichtung AA", welche wir hier zunächst in Betracht nehmen, ist dann (5) p = Hög + (x' — x) dg. Setzen wir 0) (a) H3 = G so können wir diesen Ausdruck auch in folgender Form schreiben: (6) p = dg (h + x' — LX). N:o 2] Beobachtungen von B. Habl iber die innere Reibung des Quecksilbers. 5 Wenn die Quecksilberoberfläche im A um dz sinkt, so verändert sich x' um einen entsprechenden Betrag dx', wel- cher negativ ist, weil die Quecksilberoberfläche in A” steigt. Bezeichnet man den Querschnitt des Rohres A"' mit q,, so ist folglich qodxr'= — qgdx und (7) dv=— gy — mdx, do wenn q b = =Mm (b) 55 gesetzt wird. Der Werth von 4q ist verschieden an verschiedenen Stel- len des Rohres A. Bezeichnet man den Punkt, bis zu wel- chem die Verengerung des Rohres unterhalb 0 sich streckt, mit C und den entsprechenden Punkt oberhalb N mit D, so ist der Werth von qg zwischen C und D gleich dem Quer- schnitte des Rohres A"', somit = q,, "und fär diesen Theil des Rohres ist folglich m=1. Der verengerte Theil des Rohres A zwischen 0 und C hatte dieselben Dimensionen. wie der zwischen D und N befindliche Theil. Diese beiden Theile des Rohres betrachten wir als cylindrisch, und folglich ist auch fär diese Theile m constant. Fär einen und jeden der drei Theile des Rohres A können wir dann x' als Function von x ausdräcken. Durch Integration der Gleichung (7) be- kommen wir nämlich, wenn wir mit ce eine später zu bestim- mende Constante bezeichnen: (8) EC MIL. Dann wird: x—x=0— (m + 1). Wenn wir diesen Werth von x'— x in (6) einfähren, so er- halten wir: (9) p = dg [h + ce — (m + 1) x]. Den letzten Ausdruck för p werden wir in die Gleichung (4) einsetzen. Wir bekommen dann: kq dx (10) dy iF e—=0(m + De 6 KSESISlOTteS [XLVIII Fär einen Theil des Rohres 4, fär welchen 4 äberall den- selben Werth hat, können wir die Gleichung (10) integrieren. Wenn man die Integration zwischen den Grenzen x= 24 und z=u ausfäöhrt und der entsprechende Werth von 2 mit Zu bezeichnet wird, so erhält man: AS kq h + e— (m + 1)A4 (DE fan = art jägar Hier sind d und somit auch Ah von der Temperatur abhängige Grössen und man hätte folglich, streng genommen, fär ver- schiedene Temperaturen verschiedene Werthe derselben in (11) einzusetzen. Man kann sich aber davon äberzeugen, dass die Veränderlichkeit der genannten Grössen mit der Tem- peratur bei den von Hahl ausgeföhrten Versuchen auf den Werth von 2,;, einen sehr kleinen Einfluss ausäbt. Wir wer- den daher die Veränderung von d und h mit der Tempera- tur im Folgenden nicht in Betracht nehmen. Wir setzen nun den Abstand ON= «a und den Abstand OC=DN=0. Fär den obersten Theil des Rohres A haben wir dann: 2=0, u=d0. Den entsprechenden Werth von Zz), bezeichnen wir mit Zz, und den Werth von q mit q,. Zur Berechnung des Werthes von c fär diesen Theil des Rohres setzen wir in der Gleichung (8) x =D. Dann wird x'=2a — b und ce=a— (1 — mi) b = a — ob, wenn der Werth von m för diesen Theil des Rohres mit m, bezeichnet und (C) IS mi==0 gesetzt wird. Dann erhalten wir aus (11): RS kd, 1 h + a— SU 00 GE DAG St För den mittleren Theil des Rohres haben wir A= Db, u=a—D. Zur Bestimmung von c setzen wir in (8) wieder r=b,x=a4—vD. Weil aber m hier = 1 ist, so bekommen wir: NN cC = dd. : N:o 2] Beobahtungen von B. Hahl iber die innere Reibung des Quecksilbers. 7 Der Werth von q ist auf dieser Strecke —=4q,, und wenn wir den entsprechenden Werth von Z,;, mit z, bezeichnen, erhalten wir: IT kg h + a— 2b are ESA VA = För den untersten Theil des Rohres endlich ist I = a — b, pa. Wenn wir in (8 r2=a—>b, x'=b setzen und »be- achten, dass hier m=77n, ist, so wird: c=M, a + ob. Ferner ist hier 4 = q,, und wenn wir den Werth von 2), fär diesen Theil des Rohres mit z, bezeichnen, so ergiebt sich: af: kqr h — a + 2b STEEN ESS ob Wenn die ganze Durchflusszeit der zwischen 0 und N befindlichen Flässigkeit mit z bezeichnet wird, so ist 2=2p+ 2 + 23 Werden die oben erhaltenen Werthe von £Z,, z, und 2, hier eingefährt und setzen wir: do h + a— 2b dr EERO DE ar (jen od å Rek H )3 f- h—a+2b m,+l1 DEN erig h — a— ob so erhalten wir schliesslich: — kQ (13) KORR Fär die Bewegungsrichtung A'A erhalten wir denselben Werth von z. Wenn man den Werth von &k' aus (2) in (13) einfäöhrt, so bekommt man: FRSTINO Bel RESA, Hieraus ergiebt sich: . ÄNTERUgE SIQr i. Q, 8 EK. FP. Slotte. [XLVIE: Dieser Ausdruck fär 7 setzt voraus, dass der ganze Druck p zur Uberwindung der Reibung verbraucht wird. Das ist aber nicht genau der Fall, weil die kinetische Energie der durch- strömenden Flässigkeit einen kleinen Theil des Druckes in Anspruch nimmt. Wenn man auch diesen Umstand beröck- sichtigt und hierbei die Correction von Couette und Finkener anwendet, so erhält man zur Berechnung von »n die endgäl- tige Formel: FEGAe Ka) vd CE) EE FelO RS wo v das Volumen des ganzen zwischen den Marken 0 und N befindlichen Theiles des Rohres A bezeichnet. Die Constanten des Ausflussrohres waren: = 0V0NNYS = Af En DESSA Ri 7 und v wurden in gewöhnlicher Weise durch Auswägung mit Quecksilber bestimmt. Wir setzen ferner: E==0155 SORTEN gr==A93MSNemisecs. Fär die im Ausdrucke Q vorkommenden Grössen a und b ergaben sich durch directe Messung die Werthe: Or t35Rrem, = 05 Rn Der Radius der Röhren A und 4A"', durch directe Messung bestimmt, war Mr 016 2 5ems Man bekommt dann: 00 = el ===MN20 66ReNE Zur Berechnung von q, haben wir die Gleichung: 2q,.b =v — qo (a — 2D). N:o 2] " Beobachtungen von B. Hahl iiber die innere Reihung des Quecksilbers. 9 Setzt man hier die Werthe von a, b, v und q, ein, so be- kommt man: Qqy = 058527 em?. Wir erhalten dann: m, ="! = 0,4771, Jo DEE EX DE Zwei Beobachtungsreihen wurden ausgefäöhrt mit ver- schiedenen Werthen von H. Bei der ersten Versuchsreihe war = l05:90em, bei der zweiten == Kem Nehmen wir 0-==0;490.9-2 cm? an, so bekommen wir mit dem oben angefährten Werthe von d, nach der Formel (a), fär die erste Reihe: hv T,7181 em und fär die zweite: fEERI6:s8eKem. Wenn die oben stehenden Werthe der Constanten in (12) und (14) eingesetzt werden, so ergiebt sich fär die erste Beobachtungsreihe: 0 08370 kem; för die zweite: Q= 072207 em? und wir erhalten zur Berechnung von n die entsprechenden Formeln: AV 0,0713049 (15) nn = 0,0000332368-2 —-2——=, bd 0,0713049 (16) Y=00000929333 AH DN Zz = Diese Formeln geben 9» in Einheiten, deren Dimension ist: rem sec. 10 EK. F. Slotte. [XLV II In der folgenden Tabelle sind die von Hahl beobachte- ten Werthe von Zz in Secunden und die auf Grund dieser Zahlen nach (15) und (16) berechneten Werthe von n fär die zwei Beobachtungsreihen zusammengestellt, jedoch mit Fortlassung der Werthe von »n, welche sich fär die Tempera- turen 52, 159, 259, ... 909 erseben wärden. JedermnNylerthivom Zz ist das Mittel aus vier Beobachtungen. — Zum V ergleich werden auch neben der Kolumne, welche die Mittel der aus den Hahl'scehen Beobachtungen hervorgehenden W erthe von 9 enthält, einige von Koch gefundene Werthe derselben Con- stante mitgetheilt. Reihe 1. Reihe 2. Mittel Nach Koch. | SFL von i a or NE | — 119| 2149 0,01787 | 0,01787 |-21,49!| 0,01868 -—5 | 242 0.01735 | 0,01735 ; 09 | 512,5! 0,01689 | 0 | 236,5 | 0,01695 | 0,01692 (0) 0,01693 | ESR 503 SRS | KG 490,5 | 0,01616 | 10 | 227 | O,o01624 | 0,01620 | 10,1 | 0,01620 1570 |-482 150 222 | 20 | 473 | 001557 | 20.) 217,2 | 0,01551 | 0,01554 | 183, | 0,01561 [EES AG? RSA NS | 30 | 455 0,01497 | 30 | 210,5! 001501 | 0,01499 35 | 448 35 | 207,1 40 |-441 | O,01450 | 40 | 204 | 0,01453 | 0,01451 45 434 45 | 201 | 50 | 427,21) 001403 | 50 1198 | 0,01408 | 0,01406 | ES 555 195 | I 60 | 415,5 | 0,01364 | 60 | 193 0,01371 | 0,01367 | I 65 | AO 65 | 191 | 70 | 405,5 | 0,01330 701 188,5 | Oj01387 | "0:01334 [SNÖ Hör 186,8 |. 80: 1 395 | 001295 |- 80: ,| 184 | 0,01303 | O01299 85 | 390 85 | 182,2 | 90 1385 | Ojo1261 | 901 180,1) 0,01274 | 0,01268 | | 95.1 380,5 | 95 : | 178 1 100 | 376 0,01231 | 100 176 0,01243 0,01237 | 99 00122 | | | 105 | 174,1 | 0,01229 | 001229 Wenn man den Einfluss der Temperatur auf die Dichte des Quecksilbers im Ausflussapparate beachtet, so ergiebt Py N:o 2] Beobachtungen von B. Hahl iiber die innere Reihung des Quecksilbers. 11 sich aus der ersten Beobachtungsreihe, wo dieser Einfluss am Meisten wirkt, för 7 bei 100? der Werth 0,012335, während man aus der Formel (15) den Werth 0,012307 bekommt. Die Differenz beträgt somit etwa 2,3 pro mille. Es sei noch erwähnt, dass auch Hahl die Werthe von N aus seinen Beobachtungen berechnet hat und dabei voraus- gesetzt, dass der ganze Raum zwischen den Marken 0 und N cylindrisch sei. Bei diesen Berechnungen hat er auch den Einfluss der Temperatur auf die Dichte des Quecksilbers beach- tet. Die von ihm erhaltenen Werthe von 7 sind im Allge- meinen etwas kleiner als die nach (15) und (16) berechneten, die Differenzen öäbersteigen aber nicht eimmige Einheiten der fäönften Decimalstelle. Schon im Jahre 1890 hatte ich!) mit Hälfe der Beob- achtungen von Koch nachgewiesen, dass die Reibungscon- stante des Quecksilbers annähernd der absoluten Temperatur umgekehrt proportional ist. Auch die hier vorliegenden Beob- achtungen bestätigen dieses. Wenn man nämlich als Werth von » för OPC. das Mittel 0,01692 annimmt und 7» als Func- tion der Temperatur durch die Gleichung SE FOND ET + 0,003663-t (17) ausdruckt, so findet man fär die verschiedenen Werthe von t Werthe von 9», welche von den Mitteln der aus den Hahl'schen Beobachtungen hervorgehenden Werthe im Allgemeinen nicht viel abweichen, wie die folgende Zusammenstellung zeigt. ?) Om den inre friktionen hos vätskor. Öfvers. af Finska Vet.-Soc. för- handl., t. 32, p. 116, 1890; Beibl. 16, p. 182, 1892. [NV] 12 K. F. Slotte. [XLVIIT t Y ” Berechnet aus (17) Beobachtet. — HMS 0,0176 0,0179 — DD 0,0172 0,0174 10 0,0163 0,0162 20 0,01 58 0,0155 30 0,0152 0,0150 40 0,0148 0,0145 90 0,0143 0,0141 60 0,0139 0,0137 70 0,0135 0,0:33 30 0,0131 0,0130 90 0,0127 0,0127 100 0,0124 0,0124 105 0,0122 0,0123 Helsingfors, October 1905. -—D ge Öfversigt af Finska Vetenskaps-Societetens Förhandlingar. XLVIII. 19035—1906. N:o 3. Beiträge zur Kenntniss der Coleopteren- Fauna des Lena-Thales in Ost-Nibirien. I. Cicindelidae und Carabidee. Von B. Poppius. Die in diesem Verzeichnisse aufgenommenen Cicindeliden und Carabiden sind zum grössten Teil von mir im Sommer 1901 im Lena-Gebiete gesammelt worden. Wie ich schon frä- her im ersten Beitrage zur Kenntniss der Coleopteren-Fauna des Lena-Thales!) hervorgehoben habe, sind diese Unter- suchungen betreffs der oberen Lena sehr mangelhaft, da hier während der Reise nur an wenigen Orten und auch an die- sen während einer sehr kurzen Zeit Excursionen vorgenom- men werden konnten. Auch die nördlichsten Gegenden konn- ten bei weitem nicht genägend untersucht werden, um ein vollständiges Bild in der Zusammensetzung der Fauna zu ge- ben. Doch sind dieselben zum Teil hinreichend, um einen allgemeinen HEinblick in diesen Verhälltnissen zu ermög- lichen. Ausser den eigenen Sammlungen habe ich noch Gelegen- heit gehabt, die kleinen Ausbeuten der Herren Braudo und Schtschegolew durchzugehen; Herr Braudo sammelte während des Sommers 1901 in den Umgebungen der Stadt Olekminsk und die Sammlungen des Herrn Schtschegolew 1) Ötvers. Finska Vet.-Soc. Förh. XLVII, N:o 16. 2 B. Poppius. EL VI stammen zum grössten Teil aus der oberen Lena, also ge- rade aus den Gegenden, wo ich am wenigsten Untersuchun- gen machen konnte. ; Die Bestimmung des Materials ist durch die Liebens- wärdigkeit der Herren Proff. J. Sahlberg in Helsingfors und Y. Sjöstedt in Stockholm sehr erleichtert worden, von de- nen ich mehrene Typen sibirischer Käfer zum Vergleich er- hielt. Es ist mir eine angenehme Pflicht, den beiden Herren hier meinen verbindlichsten Dank auszusprechen. Mit der grossen Ausdehnung von Säden gegen Norden, die das Lena-Gebiet hat, ist es natärlich, dass die Fauna in den verschiedenen Gegenden sehr grossen Schwankungen un- terworfen sein soll. Wie natärlich, sind es die säödlichen und die nördlichen Gegenden, die unter einander die grössten Differenzen in der Zusammensetzung der Fauna zeigen. Die Gegenden der oberen Lena haben eine grosse Anzahl Arten, die besonders för die Steppengebiete Säd-Sibiriens charack- teristisch sind, sowie auch ausserdem zahlreiche sädlicher Her- kunft. Die Verbreitung dieser gegen Norden ist doch nicht scharf zu begrenzen, denn je länger den Fluss abwärts man kommt, um so mehr treten diese sädlichen Elemente in den Hintergrund, während allmählich nördlichere Arten häufiger und dominierender auftreten. Die Gegenden der obersten Lena, etwa bis Katschug, wurden sehr läckenhaft untersucht. MHier zeigt doch, soweit die Untersuchungen sich strecken, die Carabiden-Fauna einen deutlichen Steppen-Charackter. Von den hier angetroffenen Arten sind die meisten säödliche Formen, die hauptsächlich nur an der oberen Lena vorzufinden sind. Ausser dem sind einige andere, reine Steppen-Bewohner hervorzuheben, die in diesen Gegenden ihre Nord-Grenze erreichen, und zwar sol- che wie Harpalus fuscipalpis, H. brevis und Corsyra fusulu. Diese Arten, und besonders die letztgenannte, können also als echte sädsibirische Steppen-Forrrmen angesehen werden. Auch die Strecke Katschug-Ust-Kut zeigt in der Zusam- mensetzung der Carabiden-Fauna einen ausgeprägt sädlichen FROSSA N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 3 Charackter. Hier sind äberhaupt gar keine nördlicheren Ar- ten noch zu annotieren. Von den hier gefundenen etwa 50 Species scheinen mehrere nicht weiter nach Norden vorzu- dringen und die anderen sind an der Lena nicht sehr weit in dieser Richtung gefunden worden. Unter den letztgenannten sind die meisten solche, die an feuchten Ufern leben und welche auch grössere Möglichkeit haben, sich in säd-nörd- licher Richtung zu verbreiten. Auch die an trockneren Orten lebenden Formen mit säödlicher Ausbreitung sind meistens an der Lena nicht weit nach Norden zu finden, meistens bis etwa 602—5622 n. Br. Als besonders charackteristisch för diese Gegenden seien folgende Arten erwähnt: Nebria protensa, Bembidium lenense, B. cupripenne, B. vitiosum, B. gilvipes, B. schiippeli, B. articulatum, Calathus erratus, Poecilus cupreus, P. coerulescens, Lagarus vernalis, Pterostichus lederi, Amara bi- articulata, Pseudophonus pubescens und griseus, Blechrus minu- tulus, also eine verhälltnissmässig grosse Anzahl. Dass die Zahl solcher säödlichen Arten noch erhöht wird ist sehr wahrscheinlich, wenn diese Gegenden eingehender durch- forscht werden. Eine ziemlich reiche Carabiden-Fauna haben die Ge- genden zwischen Ust-Kut und Jakutsk sowie weiter hier- von bis zur Aldan-Mändung vorzuzeigen. Ebenso zeigen diese Gegenden eine grosse Ubereinstimmung betreffs der Arten. Auch hier dominiert das sädliche Element; nur nörd- lich von Jakutsk kommen einige ,boreale Formen zu, die zwar hier einzeln zu finden sind, während sie weiter nach Norden häufiger werden. Wass erstens die allgemeine Zu- sammensetzung der Carabiden-Fauna dieser Gegenden betrifft, ist das augenfällige Auftreten einiger Formen besonders hervor- zuheben. In diesem Gebiete sind erstens die Cicindelen durch mehrere Arten vertreten. Diese zeigen doch in ihrer Aus- breitung gegen Norden einige Verschiedenheiten. Schon vor Jakutsk hat C. sylvatica, die an der obersten Lena, z. B. bei Shigalova häufig vorzufinden ist, ihbre Nordgrenze erreicht. Bis zu den Jakutischen Steppen-Wiesen geht C. campestris. Hier ist die Art noch häufig, bei Ytyk-haja aber, nur etwa 50 km nördlich von Jakutsk, wurde sie nicht mehr nachge- wiesen. Auf den trockenen Uferböschungen der Lena lebt 4 B. Poppius. [XLVTIIE hier noch häufig die schöne OC. tricolor, schon aber vor der Aldan-Mändung hat auch sie ihre Nordgrenze erreicht. Nur C. var. restricta ist im ganzen Gebiete noch häufig und ihre Nordgrenze ist auch viel weiter gegen Norden gelegen, etwa am 66” n. Br. Ebenso augenfällig ist das nicht seltene Auftreten von Carabus-Arten. ”Teils finden wir diese in den Wäldern, wo sie besonders auf abgebrannten Stellen leben, teils wieder auf feuchteren Lokalen, besonders auf den hier weit verbreiteten Alluvionen. Nicht weniger wie 13 Arten dieser Gattung sind in diesen Gegenden während der Reise erbeutet worden, und von diesen sind einige, besonders solche, die auf den Alluvionen vorkommen, nicht selten. Hier in diesem Gebiete scheinen mehrere ihre Nordgrenze zu erreichen. Schon vor Jakutsk hören CO. kruberi, C. henmingi, C. cancellatus, C. re- galis, C. massagetus auf. Die meisten dieser Arten wurden nicht mehr nördlieh von der Aldan-Mäöndung gefunden, woher es wahrscheinlich ist, dass sie nicht diesen Breite- grad iberschreiten. Nur einige, und unter diesen hauptsäch- lich solche, die auf den Alluvionen leben, wurden weiter nach Norden erbeutet und zwar bis Shigansk: Carabus mac- leayi, OC. granulatus und C. conciliator. Im Zusammenhange mit den Caraben sei noch Calosoma var. dauricum erwähnt. Zwischen Jakutsk und Aldan ist die Nordgrenze dieser Art im Lena-Gebiete zu suchen. Eine sehr reiche Fauna sowohl an Formen wie beson- ders an Individuen trifft man in diesen Gegenden auf den Alluvionen. BSehr hervortretend sind die Bembidien, von de- nen man einige Species in Tausenden finden kann. Unter diesen spielen besonders die Bracteon- und Notaphus-Arten eine sehr hervortretende Rolle. Andere hier häufig vorkom- mende Arten treffen wir unter den Gattungen Elaphrus, Lo- rocera, Dyschirius, unter denen einige ihre Nordgrenze hier finden. Auch die Arten der Gattung Platynus sind hier reichlicher repräsentiert als in anderen Gegenden des Lena- Gebietes. Unter Gattungen, deren Repräsentanten auf feuchte- ren Orten leben, haben wir einige, die hier in diesen Gegen- den ihre Nordgrenze erreichen. Solche sind: Blethisa, Lorocera, Panagaeus, Pogonus. N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 5 Eine nicht unwesendliche Menge Arten trifft man auf den trockenen, steppenartigen Wiesen, welche besonders in den Umgebungen der Stadt Jakutsk auftreten. Diese Arten sind zum grössten Teil sädliche, die besonders in den Steppen-Gebieten Säd-Sibiriens vorkommen. Hier auf den steppenartigen Wiesen leben sie unter gleichen Bedingun- gen, wie weiter gegen Säden, und ihr nicht seltenes Vorkommen zeigt, dass sie hier gut gedeihen. Diese Formen kommen nur wenig mnördlich von Jakutsk vor. Hinige fin- den doch auf den trockenen von Sandstein gebildeten Uferbö- schungen gänstige Lebensbedingungen, so dass man sie noch bis etwa den 67” n. Br. trifft. Als ein solches Beispiel mag hier Pseudotaphoxenus tilesir erwähnt werden. Die ganze Gattung ist ja hauptsächlich auf den sädlicheren Steppen zu finden. Die eben erwähnte Art, die besonders auf den säöd- sibirischen Steppen eine sehr grosse Ausbreitung hat, ist nicht selten in den Umgebungen von Jakutsk. Sehr äberraschend war es, diese Art in der Nähe von Shigansk, auf der Insel Agra- fena zu finden. Da das Exemplar noch ganz neulich aus der Puppe ausgeschläöpft war, ist es sicher, dass sie noch hier sich vortpflanzt. Dies zeigt, dass die Steppenbewohner im Lena-Gebiete weit nach Norden vordringen können. HEin anderes, derartiges Beispiel haben wir noch in Amara micro- dera, welche Art bei Shigansk, also am etwa 672? n. Br. in mehreren Exemplaren erbeutet wurde und wo sie auf Flug- sand-Feldern lebte. Die meisten BSteppen-Formen haben doch im Lena-Gebiete eine viel sädlichere Ausbreitung. Als solche seien erwähnt: Argutor crassicollis, Amara infuscata, ÅA. aurichalcea, A. fodinae, A. tumida, A. picipes, A. harpa- loides, sowie mehrere der im Verzeichnisse aufgeföhrten Har- palus-Arten. Dass die Verbeitung derselben im Lena-Gebiete in erster Linie vom Vorkommen gänstiger Lokale bedingt ist, scheint unzweifelhaft. Dass natärlich das Klima z. T. auch auf die Verbreitung einwirkt, ist wahrscheinlich, aber diese Einwirkungen scheinen doch von geringerer Bedeu- tung zu sein. Dies kann man aber nicht betreffs des Vor- kommens der auf den Alluvionen lebenden Arten sagen- Auch weit gegen Norden, wenigstens bis zum 68 ? n. Br., sind die Lokalitäts-Verhältnisse ziemlich gleichartig, doch aber 6 B. Poppius. : [XLVIII findet man in diesen nördlichen Gegenden nur wenige Reprä- sentanten der Formen, die fär dieselben Lokalitäten an der oberen und mittleren Lena so hervortretend sind. Im Bezug auf die Verbreitung dieser Arten scheint eher das Klima eine grössere Bedeutung zu haben. In den Gegenden zwischen Olekminsk und der Aldan- Mäöndung treten aber auch andere Elemente entgegen. Hier findet man nämlich einige boreale Arten, die im Lena-Gebiete hier ihre Säd-Grenze erreichen. Zuerst ist es nur eine ein- zige, die hier auftritt, und zwar Pelophila borealis. Sie ist in den säödlichen Gegenden erst selten und einzeln vorzu- finden, aber schon bei Jakutsk und von hier weiter nach Norden ist sie auf den Alluvionen häufig. Zwischen Jakutsk und der Aldan-Mändung kommen andere Formen zu: Nebria dubia, Pelophila ochotica, Diachila polita, Bembidium difforme(?), Platynus consimilis, Pterostichus sublucidus, Amara erratica,inter- stitialis, Trichocellus mannerheimi. Erst sind diese nur ein- zeln vorzufinden, aber weiter nach Norden werden sie immer häuvfiger. Auf der Strecke Aldan-Vilui treten uns neue boreale Formen entgegen, während die sädlicheren mehr und mehr verschwinden. So sind hier die Carabus-Arten durch einzelne Arten vertreten und ebenso hervortretend ist die Abnahme verschiedener Uferformen, wie z. B. Arten der Gattungen Hla- phrus, Dyschirius, Bembidium, Platynus. Dieselben sind zwar noch durch mehrere Species repräsentiert, aber sie sind bei weitem nicht so reichlich vorhanden wie fräöher. Ebenso au- genfällig ist das seltene Vorkommen der Harpalus-Arten und auch diese sind nicht viele. Unter den hier neu zutretenden borealen Formen sind besonders folgende zu erwähnen: Nebria femoralis, Trachy- pachys 2etterstedti, Miscodera arctica, Pterostichus algidus, Pt. abnormis. Uberhaupt hat die Zusammensetzung der Oa- rabiden-Fauna in diesen Gegenden noch durchgehend einen säödlichen Charackter. Dasselbe können wir auch bemerken in den Gegenden zwischen der Vilui-Mändung und Shigansk. Hier auf dieser Strecke ist doch eine allgemeine Umwandlung von Säden gegen Norden wahrzunehmen. Dies ist besonders augenfällig, wenn wir die Fauna der sädlichsten Teilen dieser N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 7 Gegenden mit derselben in den Umgebungen des Dorfes Shigansk vergleichen. Etwa bis zur Insel Agrafena zeigt die Fauna der Alluvionen grosse Beziehungen zu dersel- ben in den anderen Teilen der mitteren Lena, obgleich die Decimierung der säödlicheren Arten deutlich in's Auge fällt. Hier findet man noch zahlreich Repräsentanten der Gattun- gen HFlaphrus, Dyschirius und besonders Bembidium. Auch die hier vorkommenden Carabus-Arten gehören solcher an, die auch in anderen Teilen des sädlicheren Lena-Gebietes an- zutreffen sind. Ebenso säödlicher Ausbreitnng sind Pseudo- laphoxenus tilesii, Platynus micans, bicolor, Poecilus fortipes, einige Amara-Arten, Harpalobrachys leiroides, aber damit ha- ben wir auch alle sädliche Formen erwähnt. In den Umge- "bungen von Shigansk aber, und auch schon fräher, begeg- nen wir zahlreiche rein nördliche Arten, die in diesen Gegen- den ihre Sädgrenze erreichen und welche hier zum Teil schon häufiger vorkommen, wodurch der mnörliche Charak- ter in der Zusammensetzung der Fauna deutlicher in's Auge tritt. Von den hier etwa 50 vorkommenden Arten sind nicht weniger wie etwa 20 boreal. Unter diesen letzteren sind be- sonders die Arten der Feronien-Untergattung Pseudocryobius hervorzuheben. Diese Untergattung ist hier durch nicht we- niger wie vier Arten repräsentiert. Andere charackteristische boreale Formen, die hier neu zutreten, sind Nebria frigida, N. parvicollis, Notiophilus fasciatus, Elaphrus lapponicus, Bem- bidium erenulatum, Trichocellus cognatus. Nördlich von Shigansk nimmt die Carabiden-Fauna ei- nen rein borealen Charackter an. Die fär die Alluvionen der mittleren Lena augenfälligen Arten treten hier sehr in den Hintergrund. Von den zahlreichen Bembidien z. B. haben wir hier noch nur drei Arten und auch diese findet man nur einzeln. Nördlich von Bulun, wo die Fauna einen aus- geprägt arctischen Charackter annimmt, vermisst man auch diese, B. difforme ausgenommen, welche im Lena-Ge- biete bis zur Mändung hervordringt. Ebenso sind hier nicht mehr: Arten der Gattungen Dyschirius, Clivina, Platynus, Pseudotaphoxenus, Poecilus und Harpalus zu finden und auch die Gattung HElaphrus hat hier nicht mehr Repräsentanten der södlicheren Verbreitung aufzuzeigen. Fine andere her- vortretende Eigentämlichkeit der Fauna ist die viel geringere 8 B. Poppius. [XLVIIT Anzahl Arten, die hier vorzufinden ist. Während auf der Strecke Vilui-Shigansk noch etwas iäber 50 Arten angetroffen wurden, wurde zwischen Shigansk und der Insel Tit-ary nur 31 erbeutet. Wie natärlich gehören die meisten dieser For- men dem boreal-arctischen Fauna-Elemente an. Von diesen 31 Arten sind nur vier auch in sädlicheren Gegenden des Tena-Gebietes vorzufinden. Zwar sind von den in diesem Gebiete als boreal auftretende auch einige in sädlicher gelegenen Gegenden gefunden worden, wie z. B. im Bai- kal-Gebiete und in der nördlichen Mongolei, aber dort leben sie nur in den höheren Gebirgsgegenden. Unter den boreal-arctischen Formen ist keine einzige neue Gattung zugekommen. Unter den Gattungen sind hier noch folgende repräsentiert: Carabus, Nebria, Notiophilus, Diachila, Bembi- dium, Pterostichus, Amara und Trichocellus. Nur die Ptero- stichen und Amaren sind durch zahlreiche Arten vertreten und besonders gilt dies den erstgenannten. Unter den Un- tergattungen derselben ist bersonders Pseudocryobius sehr au- genfällig und spielt eine grosse Rolle in der Zusammen- setzung der Fauna, nicht nur durch die Artenzahl, aber be- sonders durch die grosse Menge an Individuen. Avuwuch ist es betreffs derselben zu bemerken, dass je weiter nach Nor- den im arctischen Lena-Gebiete man kommt um so grössere Bedeutung spielt dieselbe. Auch die Gattung Amara ist in den nördlichen Gegenden des Lena-Gebietes von grosser Be- deutung besonders durch das äusserst häufige Vorkommen einer Art, und zwar 4. alpina. Auf den Tundren der unter- sten Lena ist dieselbe zu einer der am häufigsten vorkom- menden Coleopteren zu rechnen. Von den boreal-arctiscehen Arten sind die meisten säd- lich wenigstens bis etwa den 682? n. Br. verbreitet, an- dere sind ziemlich sädlich, einzelne sogar etwa bis zur Aldan-Mändung vorzufinden. Doch haben wir einige, die nur den Tundren angehören, und deren Verbeitung gegen Söden von der Ausdehnung der letzteren abhängig ist. Diese Arten sind nicht zahlreich und die meisten derselben sind selten. Solche reine Tundren-Formen sind: Pterostichus par- viceps, Pt. longipes, Pt. nigripalpis, Pt. strigicollis, Pt. sublaevis, Pt. tundrae, Pt. costatus und Amara pullula. N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 9 Aus den erwähnten Thatsachen geht hervor, dass die meisten von den im Lena-Gebiete gefundenen Coleopteren hier eine grosse Verbreitung in nord-sädlicher Richtung ha- ben. Nur an der obersten Lena begegnen wir emer Anzahl Arten, die eine durchgehend sädliche Ausbreitung haben und die in diesem Gebiete ein beschränktes Vorkommen besitzen. Ebenso gilt dasselbe von einigen rein arctischen Formen, de- ren Vorkommen im engsten Zusammenhange mit der Aus- dehnung der Tundren steht. Da im Lena-Gebiete die Wald- grenze weit gegen Norden vordringt, haben solche Tundra- Formen hier eine beschränkte Ausbreitung gegen WNäden. Sonst zeigt die Carabiden-Fauna auf weiten Strecken eine grosse HFEinförmigkeit. Zwar haben wir gesehen, dass die Fauna in den verschiedenen Gegenden des Flusses grosse Va- riationen aufzuzeigen haben, diese Veränderungen aber ge- hen sehr langsam hervor, woher sie erst in weit von einan- der gelegenen Gegenden deutlicher bemerkbar sind. Die typische Fauna der oberen Lena streckt sich mit sehr weni- gen Abänderungen ziemlich gleichförmig bis Jakutsk und Aldan. Zu dieser sind hauptsächlich mehrere Steppen-Feor- men zu rechnen und ihr Auftreten hier steht offenbar im Zu- sammenhang mit dem Vorkommen gänstiger Lokale. Nörd- lich von Jakutsk ist das ganze Lena-Thal von grossen Wäl- dern aufgenommen und die Alluvionen wieder mit dichten Saliceten bewachsen, woher wiesenartige Lokale kaum mehr zu finden sind. Durch diesen Umstand ist auch die Verbrei- tung von Arten, die solche Lokaliteten bewohnen, unmöglich gemacht. Dass die Lokalitetsverhältnisse von sehr grosser Bedeutung fär die Verbreitung sädlicherer Formen sind, zei- gen die auf den sandigen und schlammigen Ufern der Allu- vionen lebenden Arten. Auf einer sehr grossen Strecke kann man betreffs dieser Arten nur sehr unwesendtliche Un- terschiede erblicken. Die Alluvial-Fauna der oberen Lena ist noch zwischen der Vilui-Mändung und dem Dorfe Shi- gansk ziemlich unverändert und unter diesen Formen treffen wir auch die sehr wenigen die äber das ganze Lena-Gebiet, bis zu der Insel Tit-ary, verbreitet sind. Anderseits zeigt auch die boreale Fauna gewisse gleich- artige Eigenheiten. Erstens fällt es in's Auge, dass mehrere 10 B. Poppius. [XLVIIL Arten, die weiter nach Westen sich als ausgeprägte Tundra- Formen erwiesen haben, hier im Lena-Gebiete ungewöhnlich weit gegen Säöden dringen. Als ein sehr deutliches Beispiel in dieser Hinsicht mag Diachila polita erwähnt werden. In Nord-Russland und in NW. Sibirien ist diese Art nur auf den Tundren und in den nördlichsten Waldgebieten zu finden, aber hier begegnet man dieselbe schon etwa am 622? n. Br. Auch ist es in erster Linie das Auftreten nördlicherer HEle- mente, das die Steppen-Formen ersetzen und das die erste mehr durchgreifende Unwandlung in der allgemeinen Zusam- mensetzung der Fauna herbeiruft. Diese Veränderungen treten deutlicher hervor erst in den Gegenden zwischen der Vilui-Möndung und der Insel Agrafena, und etwas mnörd- licher begegnen wir schon eine hauptsächlich boreale Fauna. Diese letztere ist wieder, wie die sädliche an der oberen und mittleren Lena, auf grossen Strecken sehr wenigen Schwan- kungen unterworfen. Die mnördlicheren Arten, welche bei Shigansk und Buru leben, sind sowohl hier wie in den Um- gebungen von Bulun und Kumaksur ebenso häufig zu fin- den. Erst auf den Tundren der arctischen Lena ist eine mehr durchgreifende Veränderung zu erblicken. Wir haben gesehen, dass in den nördlicheren Teilen der mittleren Lena die söädlichen Formen nur die Alluvionen be- wohnen. Oben wurde schon erwähnt, dass in erster Linie die Lokalitets-Verhältnisse die Ursache hiezu ist. Aber auch ein anderer Faktor ist in dieser Hinsicht hervorzuheben. Auf den Alluvionen gestalten sich die Temperatur-Verhältnisse viel gänstiger, als auf dem Festlande ausserhalb des Flusses. Durch die grosse, aufgewärmte Wassermenge, welche durch die Lena fiest, ist es natärlich dass auch die Temperatur in den nähesten Umgebungen des Flusses mehr erhöht wird als ausserhalb derselben und durch diesen Umstand werden auch die Verbreitungsmöglichkeiten sädlicher Arten auf den Alluvionen grösser. Anderseits können mnördlichere Arten in den grossen Wäldern bessere Bedingungen fär ein säödlicheres Vordrin- gen finden. Das Lena-Gebiet liegt wie bekannt in Gegen- den, die durch die sehr niedrige Mitteltemperatur des Jahres ausgezeichnet sind. Schon an der mittleren Lena zeigen RN N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 1i sich die Wirkungen auch im Sommer deutlich. Nicht weit von den Fluss-Ufern ist der Boden schon !/;—1 m unter der Oberfläche in der heissesten Zeit immer gefroren und weiter nach Norden, z. B. bei Shigansk steigt die gefrorene Erde noch höher zur Erdoberfläche hervor. Dass diese Umstände auch auf die Temperatur am Boden einwirkt ist natärlich. Diese Verhältnisse bieten för Kälte liebende Arten gänstige Tebensbedingungen und ermöchligen fär nördliche Formen eim weiteres Vordringen gegen Säden als in den westlichen Teilen ihres Verbreitungsbezirkes. Auch sind diesbezäg- liche Arten, betreffs ihres Vorkommens weniger auf den Alluvionen vorzufinden, sondern leben hauptsächlich in den Wäldern. Wass die Verbeitung der in diesem Verzeichnisse aut- gefährten Arten ausserhalb des Lena-Gebietes betrifft, ist dic- selbe sehr verschiedenartig. Fine nicht unwesentliche Menge Arten, — von im Verzeichnissé aufgefährten 189,62 — gehören solchen an, die in der paläarktischen Region eine sehr grosse Ausbreitung haben. Betreffs des Vorkommens der- selben im Lena-Gebiete seien einige Bemerkungen erwähnt. Die meisten derselben haben hier vorzugsweise ein sädliches Vorkommen. Nur sehr wenige machen hiervon eine Aus- nahme und nur eine einzige ist uber das ganze Gebiet ver- breitet, und zwar Notiophilus aquaticus. Diejenigen, deren Ausbreitung auch bis zu den mittleren Teilen der Lena sich streckt, sind vorzugsweise auf feuchten Orten, besonders auf den sandigen Ufern der Alluvionen zu finden, wie z. B. Arten der Gattungen Elaphrus, Lorocera, Dyschirius, Bembidium, Platynus u. a. Die Formen aber, welche auf trockneren Orten leben, sind fast ausschliesslich nur in den sädlichen Gegenden des Lena-Gebietes zu finden. Auch die borealen und arctischen, im paläarktischen Ge- biete weit verbreiteten Arten sind repräsentiert, doch in viel gc- ringerer Anzahl als die vorigen. Dies ist von gewissem Intc- resse, da solehe Formen im Jenissei-Gebiete viel reichlicher vorhanden sind, und wo einige derselben eine nicht geringe Verbreitung haben. Es scheint also, als ob die grosse Lan- desstrecke, welche die beiden Flussgebiete von einander trennt, auch die Ost-Grenze mehrerer dieser Arten bildet. 12 B. Poppius. [XLVIII Von den in den nördlichen Teilen Europas mehr oder weni- ger häufig vorkommenden, hier wenigstens weit verbreiteten Arten haben wirim Lena-Gebiete nur 13 zu annotieren. . Dass doch diese durch mehr eingehende Untersuchungen erhöht wer- den, ist vorauszusetzen. Diese Arten sind: Pelophila borealis, Trachypachys zetlerstedti, Elaphrus lapponicus, Miscodera arctica, Bembidium contaminatum, B. fellmanni, Patrobus septentrionis, Platynus dolens, Pl. consimilis, Pterostichus adstrictus, Amara erratica, A. interstitialis, A. alpina. Alle diese Formen haben in den nördlichen Teilen der paläarktischen Region eine sehr grosse Verbreitung, in dem die meisten noch aus den öst- lichsten Gegenden von Sibirien bekannt worden sind, und einige derselben sind noch auf dem amerikanischen Konti- nente gefunden worden. Ihr Vorkommen im Lena-Gebiete ist darum sehr natärlich. Dagegen vermissen wir hier, wie eben erwähnt, mehrere, die in den nördlichen Gegenden des : westlichen Eurasiens häufig vorkommen. So z. B. Nebria gyllenhali, nivalis, mehrere Bembidien, (prasinum, hasti, virens u. a.), Diachila arctica, Amara torrida, quenseli u. a. Zu den eben erwähnten Arten seien noch einige andere gefägt. Diese letztere gehören hauptsächlich den Tundren Eurasiens an und sind hier sehr weit verbreitet, nach Westen bis zu den östlichsten Teilen der Halbinsel Kola Sie sind also als östlich-arctische Formen zu betrachten. Diese sind: Pelophila ochotica, Diachila polita, Pterostichus middendorfji Pt. areticus, Trichocellus mannerheimi. Die Hauptmenge der im Verzeichnisse: aufgeföhrten Coleopteren bilden die sibirischen Formen.. Zwar haben von diesen Arten mehrere eine grosse Verbreitung auch gegen Westen, indem einige auch in den östlichsten Teilen von Eu- ropa vorzufinden sind, aber ihr häufigeres Vorkommen in Si- birien deutet doch auf ihren östlichen Ursprung. Von sol- chen Arten sind hier nicht weniger: als 104 aufgenommen. Die Verbreitung dieser ist eine sehr verschiedenartige. Fine grosse Menge — etwa 47 Arten — haben in den sädlichen Teilen von Sibirien, sowie in den angrenzenden Gegenden der Mongolei eine grosse Ausbreitung und sind auch hier mehr oder weniger häufig vorzufinden. Mehrere derselben sind, N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 13 auch in den östlichsten Teilen von Russland nachgewiesen worden. Was die Verbreitung dieser Arten im Lena-Gebiete be- trifft, gehören sie zum grössten Teil nur den sädlichen Ge- genden zu. Mehrere sind nur an der obersten Lena vorzufin- den und di. meisten haben ihre Nordgrenze etwa am 63? n. Br. Nur einige gehen noch weiter gegen Norden. Die Wwelche nur in den sädlicheren Teilen des Lena-Gebietes 1e- ben, sind hauptsächlich an trockneren Orten zu finden und einige derselben sind besonders fär die steppenartigen Loka- len egentämlich. Dagegen dringen die, welche an feuchten Orten, besonders auf sandigen Ufern der Alluvionen leben, am weitesten gegen Norden hervor. Die grössere nördliche Verbreitung der letzteren steht offenbar im Zusammenhange mit gänstigeren, auf weiten Strecken mehr gleichartigen Le- bensverhältnissen. Auch das rein ost-sibirische Element ist, wie natärlich, im Lena-Gebiete durch zahlreiche Arten repräsentiert. Solche Formen haben wir hier etwa 35. Sie gehöhren besonders den Gattungen Carabus, Nebria, Bembidium, Pterostichus, Amara und Harpalus an. HEinige derselben sind ausgeprägt boreal, indem sie hauptsächlich und am häufigsten in den nördlicheren Teilen des ost-sibiriscechen Waldgebietes gefunden worden sind. WNSolche sind z. B. Nebria dubia — eine Art, die hier N. gyllenhali zu ersetzen scheint — N. parvicollis, N. femoralis, Platynus aldaniceus. Die meisten haben doch eine sädlichere Ausbreitung. Nicht wenige scheinen nur an der oberen Lena vorzukommen und äberwiegend leben diese Ar- ten an trockneren Örten. So z. B. einige Carbaus-Arten, Poecilus angusticollis, einige Pterostichus-Arten, Amara infus- cata und einige Harpalus-Arten. Die äbrigen leben teils auf den Alluvionen, teils in den grossen Wiäldern. Auch eine ausgeprägt saline Art ist hervorzuheben, und zwar Pogonus longicornis, die nur auf Salzboden bis zu den Umgebungen von Jakutsk zu finden ist. Unter den ost-sibirischen Arten sind auch mehrere rein hochnordische hervorzuheben. Teils gehören dieselben nur den Tundren der untersten Lena an, teils findet man sie auch im nördlichen Wald-Gebiete, wo ihre Säd-Grenze etwa am 41 B. Poppius. [XEVIII 672 n. Br. liegt Die Anzabhl dieser letzteren ist etwa 22. Haupt- sächlich gehören sie der Gattung Pterostichus an und beson- ders ist es die Untergattung Pseudocryobius, welche durch zahleiche Formen in den nördlichsten Gegenden des Lena- Gebietes repräsentiert ist. Hierzu kommen noch Carabus chaffanjoni, Nebria frigida, Notiophilus fasciatus, Bembidium erenulatum, sowie vier Arten der Gattung Amara. Uicindelidee. 1. Cicindela campestris L. Nicht selten an der oberen Lena auf wiesenartigen Stel- len. Shigalova 8. VI! häufig; Olekminsk, (Braudo); Jakutsk, 25. VI, 2. VII!, nicht selten auf Steppenwiesen. 2. OC. hybrida L. An der obersten Lena, zwischen Surowo und Amaloi, 10. VTI!, ein Exemplar. var. restricta Fisch. Diese Varietät kommt äberall an der oberen und mittleren Lena auf sandigen Ufern der Alluvionen vor. Besonders häu- fig ist dieselbe in den mittleren Teilen des Flusses, wo sie zu den charakteristischen Arten der flugsandartigen Uberschwem- mungsinseln gehört. BShigalova, 8. VI!; Ytyk-haja, 5. VII!; Baxrdeljah, (c:a 63” an. Br.), 11. VII!; Ust-Vilor remmen Shiganskl. 3. OC. sylvatica L. An der oberen Lena in trockenen Fichtenwäldern. Shi- galova, 8. VI!; Olekminsk, (Braudo), 18. VI! 4. O. tricolor Ad. An trockenen Uferböschungen, lokal. Katschug, 7. VI!: Ytyk-haja, 5. VII! häufig; nördlichst bei Bardeljah, (c:a 63" n. Br.), 11. VII! nicht selten. N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 15 ab. eyanescens J. Sahlb. in litt. Der Kopf und Halsschild blau, die Flägeldecken grän mit denselben weissen Zeichnungen wie bei der Hauptform. — An der obersten Lena bei Katschug, 7. VI! mit der Haupt- form. Carabidee. 5. Calosoma (Charmosta) investigator Illig. var. dauricum Mot. oo Selten und einzeln unter Baumstiäcken auf sandigen Uberschwemmungsufern der oberen und mittleren Lena: Ust- Kut, 12. VI!; Oleminsk, (Braudo); Ytyk-haja, 5. VIL! 6. Carabus (Megodontus) vietinghovi Ad. Sehr selten. Obere Lena, (Schtschegolew, VII. 1902); Bardeljah, (c:a 63? n. Br,), 11. VII! zwei Exemplare unter Baumstämmen in gebrannten Larix-Wäldern. var. schtschegolewi n. var. Die Seiten des Halsschildes und der Flägeldecken breit kupferfarbig, stark glänzend. Die Flägeldecken nur in der Mitte bläulich, nach den Seiten zu sehr beit gränblau, nur die runzeligen Erhöhungen blauschwarz. — HFin 2 an der oberen Lena, (Schtschegolew. VI. 1902). 7. 0. (Scambocarabus) kruberi Fisch. var. bungei Gebl. Selten an der obersten Lena: auf der Steppe zwischen Usserdinskoje ozero und Bajandajeffskaja, unter Steinen im Bachthale, 6. VI!; Olekminsk, (Braudo). 8. C. (Hemicarabus) mac leayi Dej. Sehr selten. Jakutsk, unter Baumstämmen in sehr troc- kenem Walde, 25. VI! zwei Exemplare; Shigansk, (c:a 67? n. Br.), unter Baumstämmen auf sandigen Uberschwemmungs- inseln, 16. VIII! ein Exemplar. 9. &C. (Homoeocarabus) meander Fisch. Selten an der mittleren Lena unter Baumstämmen auf feuchteren Stellen, Ufern u. s. w. Jakutsk, 25, 26. VI! meh- rere Exemplare; Nikolskaja, 9. VII! 3 16 B. Poppius. [XLVIII 10. C. (Limnocarabus) clathratus L. Nicht selten auf feuchten Stellen an den Ufern kleiner Seen u. d. gl. im Uberschwemmungsgebiete der mittleren Lena: Olekminsk, (Braudo), 18. VI!; Jakutsk, an den Step- penseen häufig, VI! 11. C. (in sp.) granulatus L. Vv. dauricus Mot. Nicht selten unter Holzstäcken auf den Uberschwem- mungsinseln: Olekminsk, (Braudo) Nikolskaja, 10. VIT!; Ust- Aldan, 14. VII!; nördliehst ber Smganskya (C:arousrmb 105 VÄRDE var. lenensis n. var. Kleiner, der Halsschild breiter, an den BSeiten stärker gerundet, die Scheibe sowie auch die Fläögeldecken mit kräf- tigerer Sculptur. Die Längsrippen auf den letzteren wenig entwickelt, oft durch die Sculptur abgebrochen. — Shigansk, Möss VINSTEN kolskaja, (OST VER 12. CO. (Goniocarabus) cancellatus Illig. Olekminsk, 18. VI! ein Exemplar. 13. GC. (Eutelocarabus) conciliator Fisch. v. borealis n. var. Ziemlich klein mit mehr gedrungenem Körper, auf der Oberseide schwarz mit sehwachem Kupferglanze, der auf dem Halschilde stärker ist. Die Flägeldecken an den BSeiten schmal metallisch grän. Die Rippen schwach entwickelt, oft stellenweise unregelmässig und verworren. — Auf Uber- schwemmungsinseln unter Baumstöäcken bei Shigansk, (67? n. B.), 16. VIII! zwei Individuen. 14. C. (Morphocarabus) henningi Fisch. var. sahlbergi Dej. Obere Lena: Olekminsk, (Braudo). 15. OC. (Morphocarabus) hummeli Fisch. Selten unter Baumstämmen in trockneren Wiäldern an der mittleren Lena: Ytyk-haja, 5. VTII!; Bardeljah, (6329 n. 18) NEAR 16. OC. (Morphocarabus) regalis Boeb. var. cuprinus Fisch. Unter Holzstäcken auf feuchten Wiesen bei Olekminsk, (Braudo), 18. VI! j N N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. al var. jacutus Mannh. Olekminsk, (Braudo); Kotschegoroffskaja, 18. VI! unter Steinen am Lena-Ufer. 17. C. (Panearabus) eruginosus Fisch. var. oreus Fisch. Selten. Ust-Kut, 12. VI! unter BSteinen auf Feldern; Olekminsk, (Braudo); Batylym (63? 30' n. Br.), 20. VII!, einige Exemplare unter alten Baumstämmen in gebrannten Wiäldern. 18. C. (Apostocarabus) massagetus Mot. Obere Lena, selten: Kotschegoroffskaja, 8. VTI!; Olek- minsk, (Braudo). 19. C. (Apostocarabus) chaffanjoni Lesne, Ann. Fr. 1897, 297. Ein Exemplar bei Bulun, (c:a 10? 435 n. Br.) 2. IX! unter Steinen auf Uferböschungen. Die Art wurde nach Lesne lc. dort zahlreich gefunden. An derselben Stelle wie der vollge- bildete Käfer fand ich mehrere Larven einer Carabus, die wahrscheinlich zu dieser Art gehören. Anm. Diese Art ist sicher von der vorigen verschieden, von welcher sie sich erheblich unterscheidet. 20. OC. (Trachycarabus) sibiricus Fisch. var. obliteratus Fisch. An der Oberen Lena, selten unter Holzstäcken u. d. in trockenen Wäldern: Olekminsk, (Braudo); Krestjah, IX!; Ja- kutsk, 25. VI! 21. OC. (Aulonocarabus) canaliculatus Ad. Selten unter Baumstämmen in trockenen Wäldern: Ja- körskaro: Vi!; Bardeljah, 11. VII! 22. Nebria dubia F. Sahlb. (N. subdilatata Mot.). Nicht selten an der mittleren Lena unter Holzstäcken in dichten BSaliceten auf den Uberschwemmungsinseln: Bar- deljah, 11. VII!; Aldan-Mäöndung, 14. VII!; zwischen Tsche- remyi-haja und Agrafena, 30. VII!; zwischen Ust-Vilui und 'Tscheremyi-haja, 28. VII!; Ust-Vilui, 24. VII!; nördlichst bei Shigansk, (67? n. Br.), 16. VIII!. Auf den meisten ange- föhbrten Lokalen wurde die Art zahlreich angetroffen. var. besseri Fisch. Eine rufino-Varietät dieser Art, die var. rufescens Ström. von N. gyllenhali Schn. entspricht. Ist nicht selten an der Lena zusammen mit der Hauptform 18 B. Poppius. [XLVIII und wurde iberall mit derselben angetroffen. — Da an der Lena gar keine Exemplare der sehr nahe stehenden N. gyl- lenhali Schn. gefunden wurden, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Angaben iäber das Vorkommen dieser Art in Ost- Sibirien sich auf N. dubia EF. Sahlb. beziehen, welche letz- tere in Nordost-Sibirien weit verbreitet ist. Sämmtliche aus Kamtschatka, Ajan und Ochotsk stammende, zahlreiche Exem- plare, die sich in den Sammlungen der hiesigen Uniwersität befinden, gehören zu dubia. 13. N. parvicollis Mot., Mel. biolog. Ac. Peterb. 1859, SR So De Der vorigen Art sehr nahe stehend. Der Kopf ist etwas kleiner, der Halsschild bedeutend schmäler, an den Seiten breiter abgeflacht und mit stärker aufgebogenem Seitenrande. Die Flägeldecken sind etwas länger, wie bei gyllenhali Schn., die Tibien und die Schenkel einfarbig schwarz. Geflögelt, schwarz, glänzend, die äusserste Spitze der letzten Palpenglieder und die Fähbler vom 5:ten Gliede an braungelb, die Tarsen braunschwarz mit etwas hellerem Klau- engliede. Der Kopf mit den Augen sind so breit wie die Basis des Halsschildes, die Augen ziemlich vortretend, die Stirnfurchen wenig entwickelt, im Grunde sehr spärlich punk- tuliert. Der Halsschild breiter als lang, vor der Mitte am breitesten, an den Seiten ziemlich stark gerundet, vor der Ba- sis verlaufen dieselben eine Strecke fast parallelseitig, die Hintervinkel rechtwinkelig. Die Seiten sind ziemlich breit abgeflacht mit aufgebogenem Rande. Die Basaleindräcke sind kurz und seicht. Die Basis und der Vorderrand sind nieder- gedröckt und hier ziemblich grob, wenig dicht punktiert. Die Mittelfurche ist feim und wenig tief. Die Flägeldecken sind länglicai, nach hinten zu fast gar nicht erweitert, mit abgerundeten Schultern, schwach gewölbt. Die Streifen sind tief, der achte sehwach entwickelt, vorne und in der Mitte durch die Punkte abgebrochen, die äbrigen unpunktiert. Die Zwischenräume gewölbt, auf dem dritten vier Punkt- gräbcehen. Die Unterseite unpunktiert. Das Prosternum an den Seiten gerandet. Mesosternum in der Mitte gefurcht. Die Ven- tralsegmente mit je zwei Borstenpunkten. Long 9—10 mm. äl od N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 10 Anm. Diese Art wurde von mir in ,Cajander et Poppius: Eine naturwissenschaftliche Reise im Lena-Thal" Fennia, 19,2 p. 42, als n. sp. bezeichnet. | Wurde in mehreren Exemplaren unter Steinen auf san- digen Ufern der Lena nahe am Wasserrande bei Shigansk am 10. VIII! erbeutet. var. d-punctata n. var. Grösser, der dritte Zwischenraum mit fänf Punkt- gräbcehen. : Zwei Exemplare unter Steinen an einem kleinen Bach auf den Verchojansk'iscehen Gebirgen, der Vilui-Mändung ge- geniber, 24. VIII! 24. N. protensa Mot., Ins. Sib. 126. Der vorrigen Art sehr nahe stehend. Der Kopf ist grös- ser und breiter, der Halsschild etwas breiter und an den Seiten stärker gerundet. Die Flädelgecken sind an den Sei- ten weniger parallel, nach hinten zu deutlicher erweitert. Die Streifen sind im Grunde sehr fein aber deutlich punk- tuliert und die Zwischenräume weniger gewölbt. Von dieser Art wurde ein Exemplar unter Steinen am Lena-Ufer zwischen Ust-Ilga und Surovo, 10. VI!, gefun- den. Das Exemplar stimmt ganz mit einem von Morawitz bestimmten, von A. v. Nordman n bei Bai De Castrie gefan- genem Exemplar von N. anthracina. — Die Art ist auch von Herrn K. J. Ehnberg in Transbaikalien erbeutet worden. 29. N. latiuscula n. sp. Geflägelt, glänzend, schwarz, die letzten Palpenglieder an der äussersten Spitze, die Mandibeln an der Spitze, die letzeren Fählerglieder und die Klauenglieder der Tarsen braun. Der Kopf kurz und breit mit wenig vortretenden Augen, glatt, die BSirnfurchen sehr wenig entwickelt, im Grunde fein und sparsam punktiert. Der Halsschild kurz, fast doppelt so breit als lang, stark herzförmig, an der Basis so breit wie der Kopf mit den Augen. Die grös- ste Breite liegt vor der Mitte, die Seiten sind stark gerun- det, vor der Basis kräftig ausgechweift, die Hinterecken recht- winkelig und lang abgesetzt. Der Vorderrand schwach zwei- buchtig. Die Basis zwischen den tiefen und kurzen Ba- saleindräcken abgeflacht; in der Nähe des Vorderrandes 20 B. Poppius. [XLVIIE eine nach hinten bogig verlaufende Querfurche; die Mittel- furche ist gut enwickelt. Die Scheibe glatt, der basale Quer- eindruck ziemlich fein und wenig dicht punktiert, das Feld vor der Querfurche am Vorderrande sehr einzeln punktiert. Die BSeiten ziemlig breit abgeflacht mit aufgebogener Rand- linie. Die Fläögeldecken ziemlich gewölbt, breit, bedeutend breiter und ungefähr vier mal länger als der Halsschild, an den Seiten ziemlich 'gerundet, nach hinten zu kaum erwei- tert, die Schultern wenig vortretend. Die Streifen tief, nur der achte fein, nach hinten zu fast erloschen. Im Grunde sind dieselben fein punktuliert. Die Zwischenräume sind ziem- lich gewölbt, der dritte mit vier Punktgruben. Die Unter seite unpunktiert, nur das Prostermun in der Mitte und die Episternen der Hinterbrust sehr feim und undeutlich punk- tiert. Jedes Ventral-Segment mit zwei Borstenpunkten, das letzte ausgenommen, auf welchem sich vier solche befinden. — Long. 10,5 mm. Erinnert in Körperform etwas an MN. parvicollis Mot., unterscheidet sich aber leicht durch die breite Körperform und den breiteren Halsschild. Am nähesten scheint die Art mit N. microthorax Mot., den ich nicht kenne, verwandt zu sein. Ich glaubte erst dass die Art die Motsc hulsky'sche sel, sie stimmt aber in einigen Punkten nicht mit seiner Be- schreibung in Ins. d. la Sib. p. 126 äberein. Bei microthorax soll der Kopf klein sein, die Basis des Halsschildes ist kräf- tig punktiert, die Schultern sind vortretend, die Streifen der Fläögeldecken unpunktiert und der dritte Zwischenraum hat drei Punkte woher ich es als sicherer finde, die Art nicht mit der Motschulsky'schen zu vereinigen. Obere Lena. Ust-Kut, am sandigen Flussufer, ein 2, 2xWME 26. N. ochotica F. Sahlb. Selten an der oboren Lena: Ust-Kut, 12. VI!; Olek- minsk, (Braudo). 27. N. femoralis Mot. Die Punkte auf dem fänften Zwischenraume sind ge - wöhnlich zwei, bei einigen Individuen ist aber nur ein vor- handen, oder können sie zahlreicher, bis fäönf sein. Auch N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 21 dieselben auf dem dritten Zwichenraume variieren von drei bis fönf. Zuweilen sind die Beine einfarbig schwarz: var. obscuripes m. Von dieser Art habe ich zahlreiche Exemplare unter Steinen an eimem Bache auf den Werchojanskishen Gebirgen der Vilui-Mändung gegenöber, 24. VII, erbeutet. DON frisida FF. Sahbhlb. An der unteren Lena: mehrere Exemplare bei Shigansk, wo dieselben unter Steinen an einem Taiga-Bache gefunden worden, (0. VILIL!; Bulun, (e:a 10.95! n. Br.), ein Hxemplar unter Steinen am Lena-Ufer, 31. VIII! 29. Pelophila borealis Payk. An der mittleren Lena unter Steinen, Holzstäcken u. s. w. an den Lena-Ufern, nicht selten : Oleminsk, 18. VTI!, einzeln; Halkgitskr20. VILI, 27. VI! 25 VIL! Ytyk-haja, 4: VIL! z2Wi schen Ust-Vilui und Tscheremyi-haja, 28. VII! SOVSEP ochotica FE; Sahlb. Auf gleichartigen Lokalen wie die vorige Art, seltener: Jakutsk, 25. VI!, zusammen mit der vorigen; Shigansk, auf den Uberschwemmungsinseln, mehrere Individuen, 16. VIII! 3l. Notiophilus aquaticus L. Nicht selten unter Laub u. d. g. in Wäldern an der obe- ren und mittleren Lena: Olekminsk, (Braudo); Nikolskaja, 10. Wi CiSkisansk, 14: VI! 16: VII!; nördlichst bei Tit-ary (akan Br.) 2. I. ad. N. faseiatus. Mäkl. Bidr. t. känned. om-s. ka vik. former bl. Col. i norden. Helsingfors 1855. p. 29. — Stett. Emnt. Zen IS Diese Art ist sehr kurz von Mäklin, 1. c., beschrieben worden. Ich will darum hier eine ausföhrlichere Beschrei- bung derselben geben. Oben glänzend, hell bronzefarbig, die Unterseite dunk- ler, bronzegrän; die Flägeldecken gelb, die glatte Stelle je- derseits an der Nath, die hinten schmal ist und der umge- bogene BSeitenrand dunkler, bronzefarbig; die 4—5 ersten Fählerglieder, die Basalglieder der Palpen und die Tibien 22 B. Poppius. [XLVIIL gelbbraun. Der Kopf gross mit grossen vorspringenden Au- gen, so breit oder etwas breiter als der Halsschild. Der Kopf zwischen den Augen mit tiefen Längsfurchen, von denen die an den Augen befindlichen breiter und tiefer als die äbrigen sind. Hinter den Furchen ist der Kopf eingedräöckt, hinten in der Mitte etwas erhaben und hier ganz glatt und matt, an den Beiten hinter den Augen runzelig punktiert. Der Halsschid rach hinten verschmälert, herzförmig etwas hinter dem Vorderrande am breitesten, der Seitenrand vor den Hinterwinkeln etwas ausgeschweift, diese letztere schwach spitzwinkelig. Der Vorderand in der Mitte kurz winkelig vorgezogen, der Vorsprung glatt. Die Basis in der Mitte nach vorne buchtig ausgeschnitten. Die Basaleindräcke sehr breit und wenig scharf markiert. Die Mittelfurche nur in der Mitte entwickelt, aber hier ziemlich tief. Die Scheibe grob runzelig punktiert, nur an den BSeiten der Mittelfurche befindet sich ein schwächer sculptiertes HFeld. Das Schildcehen ist breit dreieckig, etwas matt, im Grunde sehr fein chagriniert. Die Fläögeldecken langgestreckt, vor der Mitte scehwach eingebuchtet, mit schwach winkelig vortreten- den Schultern, so breit als der Halsschild an seiner breite- sten Stelle. Der Suturalstreifen vorne fein, etwa in der Mitte fast verwischt, hinten vertieft. Ausserhalb des glatten Feldes sind die Flägeldeken etwas matter und kräftig ge- streift, in den Streifen kräftig punktiert, die Zwischenräume sind schmal und ziemlich gewölbt, alle fast gleichbreit. Der zweite dieser Räume hat zwei Punktgräbcehen, von denen das eine etwas vor der Mitte sich befindet, das andere in der Nähe der Spitze. Long. 5—-5,5 mm. Die Art ist nahe verwandt mit der nordamerikanischen N. sylvatieus Eschsch. Von dieser Art unterscheidet sich N. fasciatus durch folgende Merkmale: die Augen sind etwas stärcker gerundet und vorspringend; der Halsschild ist län- ger und schmäler; besonders aber zu unterscheiden durch die bedeutend gestreckteren und schmäleren Flägedecken. — Auch mit N. reitteri NSpaeth ist die Art nahe verwandt, ist aber kleiner; der Körper ist gestreckter, der Kopf mit den Augen etwas breiter als der Halsschild. Der letztere ist vorne stärker gerundet erweitert, die Seiten sind vor den Hinter- ock a I AO ed N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 23 ecken ziemlich kräftig ausgeschweift. Die Hinterecken sind scharf rechtwinkelig. Die Fläögeldecken sind gestreckter, etwas anders gestreift. — Von N. biguttatus Fabr. zu unter- scheiden durch die Farbe der Flägeldecken, durch den klei- neren Kopf, den schmäleren Halsschild und die schmäleren und viel gestreckteren Flägeldecken u. s. w. Unter Moos und Flechten in Wäldern an der unteren enar Aoratenar (c:a 00.> n. Br), al. VIL) 3 Exx:; Shigansk 6. VIIL!, ein Ex.; Kytylyk, 2 Exzx.; nördlichst auf der Insal Tit-ary, (72? n. Br.), 4. IX! ein Ex. — Scheint in den nörd- lichen Teilen von Sibirien weit verbreitet zu sein. Ausser aus dem Lena-Gebiete habe ich Exemplare aus Ajan am Ochotsk- iscehen Meer, (Collan!, Pippingskiöld!), sowie aus dem arcti- schen Jenissej-Gebiete gesehen. 33. Trachypachys zetterstedti Gyll. (transversicollis Mot. ns. Pp. 30-). Von dieser seltenen Art wurden an der mittleren Lena zwei Exemplare erbeutet: Aldan-Mändung, 16. VITI!, unter Moos in dichter Taiga; Batylym, 19. VII! mit Siebnetz aus abgefallenen Pflanzenteilen im Larex-Walde. -— Das auf der erstgenannten BStelle erbeutete Exemplar ist bedeutend klei- ner als normale zZetterstedti und ausserdem stark goldglänzend auf der Oberseite. Ich glaubte erst hierin die Motschulsky'- sche T. tramsversicollis zu sehen, bin aber jetzt äberzeugt, dass dieses Exemplar nur ein kleineres, etwas gedrungeneres und stärker glänzendes Stäck der Gyllenhal'schen Art ist, und dass äberhaupt, sowie schon Semenow fräher erwähnt hat, transversicollis Mot. als synonym zu zgetterstedti Gyll. zu stel- len ist. Das fragliche Exemplar ist neulich von Semenow als zgetterstedti bestimmt worden. 34. Blethisa multipunctata L. An der oberen Lena unter Holzstäcken an sumpfigen und sandigen Ufern: Olekminsk, 18. VI!, mehrere Exemplare; Jakutsk, 2. VII! — Die Exemplare aus dem Lena-Thale stim- men ganz mit finnländischen iäberein, und können somit nicht der aus der Lena von Motschulsky angefäöhrten Bl. aurata Fisch. angehören, falls nicht die letzt genannte Art nur eine Varietät von multipunctata ist. Zu dieser letzteren 24 B. Poppius. [XLVIIIL Art gehörten auch Exemplare von Jakutsk, die in der Man- nerheim'schen Sammlung als Bl. aurata stehen. 39. Diachila polita Fald. Nicht selten an der mittleren und unteren Lena unter Moos und Flechten, besonders Nephroma areticum, in der Taiga: iTsckimilkan, 14; 1X!; Ust-Aldan, 135: VILJICEVIREEBanE lym, 19. VIL!; Tungus-haja, 18. IX!; Naschim-haja, 3. VIE! Shigansk, zahlreiche Exemplare, 6—18. VIII !; Buru, 26. VIII!; Natara, 13. IX!; Kysyr, 26: VILDE Bulan) St NATT 4. IX! Nach Norden war die Art seltener, und zwischen Buru — Tit-ary wurde sie nur in einzelnen Exemplaren erbeutet. Sädlichst gefunden bei Tschimilkan, zwischen Ja- kutsk und Ust-Aldan. 36. Elaphrus cupreus Duft. Hauptsächlich an der oberen Lena an Ufern. Shigalova, 9. VI!; Jakutsk, Ende Juni, sehr häufig; Aldan-Mändung, 14. VIT!; nördlichst bei Batylym, 19. VII! 37. E sibiricus Mot. Selten an der oberen Lena; Ust-Kut, 14. VI!; Jakutsk 2 38. E. lapponicus Gyll. Shigansk, (c:a 672 n. Br.), ein Exemplar im Sphagnum- Sumpfe am Rande eines kleinen Taiga-Teichs, 13. VIII! 39. E. riparius L. Stellenweise sehr häufig: Shigalova, Ust-Ilga, Ust-Kut, Olekminsk, Jakutsk, Ytyk-haja, Nikolskaja, Ust-Aldan, Ust- Vilui und nördlichst bei Agrafena. 40. E. angustus Chaud. (= HE. longicollis J. Sahlb.). — Sem. Rev. Russe d”Ent. 1904, 2—3, p. 104. Selten: Shigalova, 9. VI!; Ust-Kut, 12. VI!; Jakutsk, (Etholén! in Coll. Mannerh.); nördlichst bei Shigansk (c:a ÖF Ike) US NAN BEN Anm. Zu diesenfiArten wäre noch eine sechste, kleinere hinzuzufi- gen, wahrscheinlich punctatus Mot., die bei Balylym gefunden wurde, leider aber auf der Reise zerstört wurde. fa örifen fn Ar anar na i N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 25 41. Lorocera pilicornis Fabr. Wurde nur an der oberen Lena selten gefunden. Olek- minsk, (Braudo); Ytyk-haja, 7. VII! 42. Dyschirius nitidus Daj. Auf sandigen Uberschwemmungsinseln der mittleren Lena: Ust-Aldan, 15. VII!; Bytjack an der Vilui-Mändung, 26. VII!; zwischen Tscheremyi-haja und Agrafena, 30. VII! 43. D. politus Dej. Ytyk-haja, 7. VII!, ein Exemplar. 44. D. eneus Dej. Nicht selten auf den Uberschwemmungsinseln der oberen und mittleren Lena: zwischen Ust-Ilga und Surovo, 9. VI! Ust-Kut, 12. VI!; Olekminsk, 18. VI!; Ust-Aldan, 15. VII!; Bytjack an der Vilvi-Mändung, 26. VIL. 45. D. nigricornis Mot. Ins. d. la Sib. p. 82.? An der mittleren Lena erbeutete ich unter Moos in der Taiga fäönf Exemplare einer Dyschirvus-Art, die D. weneus Dej. sehr nahe steht, und die wahrscheinlich D. nigricornis Mot. ist. Sie unterscheidet sich von eneus durch geringere Grösse, schmäleren und längeren, an den BSeiten weniger stark ge- rundeten MHalsschild, der dadurch weniger kugelförmig ist. Die Flägeldecken sind mehr parallelseitig mit tieferen und dichter punktierten Streifen, die auf der Spitze kräftiger sind. Clypeus ist in der Mitte kaum kugelig erhaben. Die Fähler sind ganz einfarbig schwarz. Die Beine sind schwarz. Ust-Aldan, 14. VII!; Shigansk, 7. VIII! unter Moos in der Taiga. a 46. D. globosus Herbst. Selten unter Moos in der Taiga: Ust-Kut, 12. VI!; Ust- fAtldjan lö. VIL! 47. Clivina fossor L. An der oberen und mittleren Lena auf sandigen Ufern: Ust-Kut, 14. VI!; Bytjack an der Vilui-Mändung, 26. VII!; Naschim-haja, 3. VIII! 26 B. Poppius. [XLVIII 48. Miscodera arctica Payk. var. erythropus Mot. Nur eine unbedeutende Varietät von arctica, von welcher Art sie sich kaum unterscheidet. Nur die Form der Flägeldecken ist hervorzuheben, welche nach hinten sträker verbreitet sind. Die Streifen sind wohl durchgehend kräftiger und zahlreicher, aber zuweilen trifft man auch lappländische Exemplare von aretiea, bei denen dieselben ebenso kräftig entwickelt sind. Selten auf trockenen, sandigen Uferböschungen unter Steinen: Batylym, 20. VILI!; Shigansk, 16. VIII! 49. Bembidium (Bracteon) striatum Fabr: Auf sandigen Ufern, selten: Aldan-Mändung, 13. VITL!, zwei Exemplare. 50. B. (Bracteon) foveum Mot. Die häufigste Bracteon-Art; auf sandigen Ufern der obe-' ren und mittleren Lena: Ust-Kut, 12, 13. VI!; Kotschegoroff- skaja, 18. VI!; Olekminsk, (Braudo); Jakutsk, 25. VI!; Ytyk- haja, 8 -VIT!; Nikolskaja, 9. VIL! Ust-Aldanssesmmnvannes nördlichst auf der Insel Bytjack an der Vilui-Mändung, 20: VIE 51. B. (Bracteon) velox L. Selten an der oberen und mittleren Lena: Ust-Kut, 12. VI! ein Exemplar; Kotschegoroffskaja, 18. VI! ein Exemplar; Ust-Aldan, 14. VII! zwei Exemplare. 92. B. (Bracteon) latiusculum Mot. Einige Exemplare einer Bractleon, die ich, soweit man es aus der kurzen Beschreibung: Motschulsky's schliessen kann, för latiusculum Mot. halte, stehen der vorigen Art sehr nahe. Sie unterscheiden sich aber durch breiteren und kleineren Körper, durch etwas breiteren Halsschild, dessen Hinterecken stärker zugespitzt und vorspringend sind, sowie durch dunkel gefärbte Beine. Von lapponicum (Zett.), Thoms. unterscheidet sich diese Art durch den grösseren Kopf, des- sen Augen viel grösser, und stärker vorspringend sind, durch viel breiteren Halsschild, dessen Hinterwinkel stärker zuge- spitzt und stärker vortretend sind. N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 27 Aldan-Mändung, auf sandigen Ufern, 13. VII! fönf Exem- plare; zwischen der Aldan-Mändung und Batylym, 19. VIT! ein Exemplare. vi 53. B. (Bracteon) conicolle Mot. Shigansk, (c:a 67” n. Br.), ein Exemplar auf sandigen BWfern, (16: VIIL! 54. B. (Bracteon) jenisseense J. Sahlb. Mittlere Lena: Aldan-Mändung, unter kleinen Steinen an den Lena-Ufern, 13. VII!, sieben Exemplare. 55. B. (Bracteon) argenteolum Ahr. Ein Exemplar bei Jakutsk. 56. B. (Bracteon) littorale Oliv. Nicht selten auf sandigen Ufern der oberen und mittle- ren Lena: Shigalova, 8. VI!; Ust-Kut, 12. VI!; zwischen Surowo und Amaloi, 10. VI!; Aldan-Mändung, 16. VII! zahl- reich; Insel Bytjack an der Vilui-Mändung, 26. VII! 57. B: (Metallina) lampros Herbst. Selten an der oberen Lena: zwischen Surowo und Ama- OSV Ust-Kut, 12. VI!; Oleminsk, 18: VI! 58. B. (Metallina) difforme Mot. Nicht selten an der mittleren und unteren Lena unter Steinen, Holzstäcken u. s. w. auf trockneren, sandigen Ufer- böschungen; Jakutsk, 25. VI!; Ytyk-haja, 5. VII!; Tschimil- kan!; Ust-Aldan, 13. VII!; Nikolskaja, 10, VII!; Shigansk, öre SVIS Durnoj, 12:.IX!; Buru, '26: "VIT!; Siktjah, eg njulah-haja, LOXGEXS; Bulun, 30: VIus2 TX nördlichst auf der Insel Tit-ary (c:a 722 n. Br.), 4. IX! 99. B. (Notaphus) tenebrosum Mot. Fin Exemplar bei Agrafena, (c:a 66? n. Br.), 31. VII! 60. B. (Notaphus) sibiricum Dej. Diese Art ist von der nahe verwandten B. dentellum Thunb. gut zu unterscheiden, und ist nicht als eine Varietät derselben anzusehen. Der Kopf ist kleiner, der Halsschild 28 B. Poppius. [XLVIII bedeutend kärzer und breiter und nach der Basis zu weni- ger verengt. Die Flägeldecken sind etwas käörzer und brei- ter und die helle Zeichnung derselben viel mehr ausgedehnt. Ziemlich häufig auf schlammigen Ufern der oberen und mittleren Lena: Kotschegoroffskaja, 18. VI!; Olekminsk, (Braudo),; Ytyk-haja, 5,7, 8: VIL UStAYJanelS mv Aoratena, Sal. VIL 13 VIE; Shigansk) 8; 125550 vian 61. B. (Notaphus) varium Oliv. Jakutsk, am Ufer eines kleinen Sees, einige Ezemplare, il VIRE 62. B. (Notaphus) adustum Schaum. Sehr häufig auf schlammingen Ufern der oberen und mitt- leren Lena: Shigalova; Ust-Kut; Olekminsk; Jakutsk; Ytyk- haja; Nikolskaja; Ust-Aldan; Ust-Vilui; Agrafena; Shigansk. 63. B. (Notaphus) obliquum Sturm. Nicht selten auf sandigen und schlammigen Ufern der oberen und mittleren Lena: Shigalova, 8. VI!; Verholensk, 7. VI!; Kotschegoroffskaja, 11. VI!; Ust-Kut, 12. VI!; zwischen Ust-llga und Surowo, 10: VIK Jakutsky 20.00 ERESEavine Ytyk-haja, 8. VIT!; Nikolskaja, 10. VIT!; Ust-Aldan, 15. VII!; Ust-Vilui, 26. VII! 64. B. (Plataphodes) fellmanni Mannh. Fin Exemplar an der unteren Lena bei Durnoj, IX! 65. B. (Plataphodes) crenulatum F. Sahlb. Nicht selten unter Laub, Moos u. s. w. auf feuchteren Stellen an der mittleren und unteren Lena: Tungus-haja, 18. IX!; Naschim-haja, 3. VIII!; Shigansk, 12: VIII Ingir, 10: VITT!; Durnoj, 12. IX !; Siktjah, 11. IX!; Tjulah-haja, 10. TX '; Buru, 28. VIE! S Kysyr, 28. VILL Bulunfottvimee mera Hördfebstrbemlitsany, (C:arte Cms Sr AES 66. B. (Plataphus) lenense n. sp. Länglich, an den Seiten wenig gerundet, oben metallisch grän, das erste Fählerglied braunroth, die Beine dunkel. Der Kopf unpunktiert, sehr fein chagrinmert, glatt, mit tiefen Stirn- furchen. Die Augen ziemlich gross und vorspringend. Der j N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 29 As LÄ FFNS E SIFGRNEV Halsschild sehr flach gewölbt, etwas breiter als lang, vor der Mitte am breitesten, nach vorne wenig, nach hinten et- was mer gerundet verengt, vor den Hinterwinkeln ausge- schweift, die letzteren rechtwinkelig. Der Halsschild ist et- was breiter als der Kopf mit den Augen. Die Seiten sind schmal abgeflacht und sharf gekantet. Die Scheibe unpunk- tiert, sehr fein chagriniert,in der Mitte mit einer tiefen Fur- che, die die Vorder — und Hinterränder des Halsschildes nicht erreichen. An der Basis in den Hinterwinkeln ist die Scheibe tief und ziemlich breit eingedräckt und in den Eindräcken etwas kräftiger, unregelmässig chagriniert, aber ohne deut- liche Punktur. Nach aussen ist jeder Längseindruck von ei- nem Längsfeldechen begrenzt. Die Fläögeldecken viel breiter als der Halsschild, lang gestreckt, an den Seiten sehr wenig gerundet, fast parallelseitig, an der Spitze ziemlich breit gerun- det, oben flach und fein chagriniert, dunkel kupfergrän. Die Schultern etwas abgerundet. Die Streifen sind kräftig, tief, unpunktiert, verlaufen wie bei B. prasinum Duft, der 7:te nach der Basis zu verschwindend. Dritter Zwichenraum mit zwei Punktgräbehen. — Long. 4,7 mm. Diese Art steht B. prasinum Duft. sehr nahe. Die Fli- geldecken sind etwas länger und ganz fach, die Streifen der- selben sind kräftiger, nach der Spitze zu nicht verflacht und feiner. Der Halsschild ist länger und viel schmäler, nach der Basis zu weniger stark verengt. Die Farbe der Oberseite ist mehr grän kupfern. Von B. frigidum J. Sahlb. unter- scheidet sich die Art durch schmäleren Halsschild, parallel- seitige, lachere Flägeldecken, sowie durch hell gefärbtes erstes Fählerglied. Im Bau des Halsschildes erinnert die Art mehr an B. virens Gyll., unterscheidet sich aber durch die Flägel- decken, die flacher und stärker gestreift sind, sowie durch die unpunktierten Streifen. An der oberen und mittleren Lena unter kleinen Stei-: nen an den Flussufern: Zwischen Surovo und Amaloi, 10. VI!; Aldan-Möndung, 14.: VII!; auf den Verchojanskichen Gebirgen in der Nähe der Vilui-Mändung, 24. VITL!, in allem c:a 15 Exemplare. — Mus. Helsingfors, coll. mea. 30 B. Poppius. [XLVIII 67. B. (Plataphus) cupripenne Gemm. et Har. Selten unter kleinen Steinen an den Ufern der oberen Lena: Shigalova, 9. VI!; zwischen Surowo und Amaloi, TOR EVA 68. B. (Plataphus) parvicolle J. Sahlb. Nicht selten an der oberen Lena auf schlammigen Ufern unter Holzstäcken, Steinen u. s. w.: Ust-Ilga, 9. VI!, drei ' Ex.; Shigalova, 8. VI!, 12 Ex.; zwischen Surowo und Ama- loi, 10. VI!, 7 Stöck; Ust-Kut, 12. VI! mehrere - Exemplare; Kotshegoroffskaja, 18. VI!, ein Stäck; Olekminsk, (Braudo). 69. B. (Platytrachelus) vitiosum Gemm. et Har. Selten auf schlammigen Ufern. Shigalova, 8. VI!, ein Exemplare ; Ust-Aldan, 14. VII! 9 Exemplaren. 70. B. (Peryphus) andre&e Fabr. An der oberen Lena, selten: Shigalova, 8. VI!; Ust- Rat, kg VAR OMG Kask RS SVE! 71. B. (Peryphus) femoratum Sturm. Häufig an der oberen Lena: Shigalova, 8. VI!; Ko- tschegoroffskaja, 18. VI! Ust-Kut, 12. VI!; Olekminsk, 18. VI, zahlreich; ein Stäck bei Bulun an der arctichen Lena. 72. B. (Peryphus) distinguendum Duv. Selten. Mittlere Lena bei Ytyk-haja, auf schlammigen Ufern, 5. VII!; einige Exemplare. 73. B. (Peryphus) rupestre L. Ein Exemplar bei Shigansk, 8. VIII! 74. B. (Peryphus) pictum Fald. An der oberen und besonders mittleren iena unter Stei- nen und Holzstäcken an trockenen sandigen Orten, stellen- weise sehr häufig: Shigalova, 8. VI! einzeln; Ust-Kut, 12. VTI! einzeln ; Olekminsk, 7. X! häuvfig; Jakutsk, 3. VII! einzeln; Ytyk-haja, 8. VII! häuvfig; Shigansk, 5—18. VIII!, sehr zahlreich. N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 31 75. B. (Peryphus) submaculatum n. sp. Gestreckt eiförmig, ziemlich gewölbt, oben stark glän- zend, metallisch. Die Flägeldecken an den Schultern und hin- oten vor der Spitze mit je einem ziemlich grossen, aber sehr unbestimmt begrenzten, gelbroten Makel, und besonders der an den Schultern geht ganz ohne Grenzen in die Grund- farbe äber. Der hintere Makel ist etwas deutlicher begrenzt, schief quer, nach hinten triangulär ausgezogen. Die drei er- sten Fählerglieder, die Basis und die Spitze der Palpen, die Mandibeln und die Beine sind gelbroth. Selten ist das dritte Fählergleid an der Spitze etwas angedunkelt. Die Unter- selte ist schwarz oder braunschwarz, die HEpipleuren des Halsschildes bräunlich durchschimmernd. Der Kopf ist klein, mit mässig grossen, aber nur schwach vorspringenden Augen. Die Stirnfurchen sind seicht, sehwach gebogen, im Grunde sehr fein quergerunzelt, welche Runzelung auch zuweilen auf die Stirn sich fortsetzt. Die Fähler sind kräftig und lang, weit die Basis des Halsschildes iber- ragend. Der Halsschild ist viel breiter als der Kopf mit den Au- gen, etwas quer, herzförmig, auf der Scheibe mässig gewölbt. Die Seiten sind kräftig gerundet, ziemlich weit vor der Basis stark ausgeschweift und dann geradlienig zulaufend. Die Vorderecken sind abgerundet und nicht vorgezogen. Der Vorderrand ist fast gerade abgeschnitten. Die Hinterecken sind ziemlich lang abgesetzt, scharf rechtwinkelig oder so- gar schwach nach aussen gerichtet und dann mehr zugespitzt. Die Seiten sind fein gerandet. An der Basis ist die Scheibe quer niedergedräckt. Innerhalb der Hinterecken befindet sich jederseits ein tiefer Eindruck, der nach aussen durch ein Wwenig scharfes, zuweilen sogar etwas erloschenes Längs- wöälstchen begrentzt ist. Im Grunde sind sowohl die Basis, wie auch die Eindräcke unpunktiert, aber fein und mässig dicht unregelmässig gerunzelt. Zuweilen ist, was wahrschein- lich monstros ist, auch die ibrigen Teile der Scheibe sehr fein gerunzelt. Die Mittelfurche ist fein. Die Fläögeldecken sind an der Basis viel breiter als der Halsschild und etwa. drei mal länger als dieser. Sie sind etwas gedrungen, an den Seiten mässig gerundet, mit stark 4 32 B. Poppius. ; [XLVIII abgerundeten Schultern, ziemlich gewölbt. Die Streifen sind kräftig, im Grunde dicht und stark punktiert, zur Spitze wer- den sie aber feiner oder sogar erloschen. Der 7:te Strei- fen ist deutlich, hinten mit dem 8:ten zusammenfliessend und hier ziemlich seicht vertieft. Auf dem 3:sten Zwischen- raume zwei kleine Punktgräbechen. — Long. 4 mm. Von den Peryphus-Arten mit vier gelben Flecken auf den Flägeldecken unterscheidet sich diese bedeutend, be- sonders durch den gedrungenen Körper, durch die kurzen eiförmigen und besonders vwviel kräftiger gewölbten Fläö- geldecken, und erinnent unter diesen am: meisten an B. ovipenne Chaud., ist aber kleiner, hat schmäleren, stär- ker herzförrnigen MHalsschild, käörzere und mehr ge- wölbte Fläögeldecken, dunkler gefärbte Fähler und Pal- pen. Von den meisten dieser Arten ausserdem verschie- den durch die gelben Flecken der Decken, die ausge-' dehnt und nicht scharf begrenzt sind. — Im Körperbau ist diese Art mit der folgenden sehr bereinstimmend, unter- scheidet sich aber durch hellere Fähler, an der Basis schmä- leren Halsschild, sowie durch die Farbe der Flägeldecken. An schlammigen Ufern der mittleren Lena, ziemlich selten: Olekminsk, 18. VI!; Jakutsk, 25: VIEN IyEmae GM Ca Tobe 76. B. (Peryphus) intermedium n. sp. Eine bemerkenswerte Form, die durch die grosse Uber- einstimmung im Körperbau mit der vorigen Art ihre nahe Verwandtschaft zu den Formen mit gelbgefleckten Flägel- decken zeigt, obgleich die Flägeldecken bei dieser Art ein- farbig sind. Unter den einfarbigen Arten ist sie dem B. thermarum Motsch. ziemlich gleich. Mässig gestreck, oben glänzend, dunkel metallisch erzfar- ben, das erste Fählerglied, zuweilen auch das zweite, sowie die nächst folgenden Glieder an der Basis gelbroth, die Beine roth, die Mandibeln und das erste und das letzte Palpenglied braunroth. Die Flägeldecken hinten etwas bräunlich durch- schimmernd. Der Kopf und der Halsschild ist wie bei der vo- rigen Art gebaut, nur die Stirnfurchen und die Basalein- dröcke sind etwas kräftiger und dichter runzelig gewirkt. RAN GR TRA PAIRS HANNE 0 sf N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 33 Der Halsschild ist etwas breiter, auch an der Basis. Die Form und die Streifung der Flägeldecken wie bei der vori- gen Art, von welcher sie hauptsächlich durch die dunk- lere Farbe, sowie durch den etwas breiteren Halsschild zu unterscheiden ist. Die Farbe ist wie bei dunkler gefärbten Exemplaren von B. thermarum, nur die Fähler sind dunkler. Von dieser Art ausserdem zu unterscheiden durch breiteren Halsschild, sowie durch kärzere und breitere Flägeldecken; der Kopf ist etwas grösser, dieser und die Basis des Hals- schildes ohne Punktur. — Long. 4,5 mm. Nur an der mittleren Lena, an sandigen Ufern: Jakutsk, VI; Ytyk-haja, 6. VI, mehrere Exemplare. 77. B. (Peryphus) ovale Mot. Häufig an schlammigen Ufern an der mittleren, seltener an der unteren Lena: Jakutsk, 26. VI! an einem kleinen Seeuter; Nikolskaja, 9. VILI!; Bardeljah, 11. VII!; Ytyk- haja, 5. VII!; Insel Bytjak an der Vilui-Mändung, 26. VII!; zwischen Tscheremyi-haja und Agrafena, 29. VII!; Agrafena, vat Shigansk, 16. VII! nördlichst ber Bulun, 31. VIL! Mao rJ. Sanlb. Selten, ein Exemplar bei Ytyk-haja, 5. VII! ein zwei- tes an der Vilui-Mändung, 26. VII! und ein driltes auf der Insel Agrafena, 1. VIII! 78. B. (Peryphus) conforme Mot. Selten. Ust-Aldan, 13. VI!, ein Exemplar unter kleinen Steinen am Lena-Ufer; Naschim-haja, 3. VTIII!, ein Exemplar unter Steinen am Bach-Utfer. 79. B. (Peryphus) thermarum Mot. Ziemlich selten an schlammigen Ufern: zwischen Ust- Tlga und Surowo, 10. VI!; Kotschegoroffskaja, 18. VI!; Ust-Aldan, 14. VII!; nördlichst bei Shigansk, 17. VIIL!. 80. B. (Lopha) 4-maculatum L. Nicht selten an den Ufern der oberen und mittleren Lena: Shigalova, 8. VI!; zwischen Shigalova und Ust-lIga, ÖRERVIE se Sturono, LO VIE: Amalor, 10: VE; Ust-Kut, 12. Mit Ölekmimnsk, 18. VI; Jakutsk, 4: VIL!; Ytyk-haja, 8. 34 B. Poppius. [XLVIII VII!; Ust-Vilvi, 26. VII!; Agrafena, 1. VIII!; nördlichst bei Shisansky. (c:a 60 Dn.sBr), 12) 165 VIN 81. B. (Lopha) gilvipes Sturm. Nur ein Exemplar am sandigen Ufer bei Ust-Kut, 13. VI! — Ganz ibereinstimmend mit europäischen Exemplaren. 82. B. (Lopha) schöppeli Dej. Zwei Individuen an lehmigen Ufern bei Ust-Kut, 12. VI!. 83. B. (Trepanes) contaminatum J. Sahlb. Selten. Olekminsk, ein Stäöck unter Laub auf moorar- tigen Wiesen, 18. VI!; Jakutsk, zwei Exemplare an lehmi- gen Ufern eines kleimen Sees, 25. VI! 84. B. (Trepanes) articulatum Panz. Selten an lehmigen Ufern der oberen Lena: Shigalova, 8. VTI! 4 Stäcken; zwischen Ust-Ilga und Surowo, 10. VTI!, ein Stäöck. 83. Tachyta nana Gyll. Selten unter der Rinde von Picea obovata: Ust-Aldan, NOR NTE TOS enr, 22 NIUE 86. Pogonus longicornis Mot. Nahe verwandt mit P. riparius Dej. und P. peisonis Ganglb. Von der ersteren Art unterscheidet sich diese durch kleineren und schmäleren Körper. Die Stirn ist vorne deutlich gerunzelt, der Halsshild etwas länger, an der Basis weitläu- figer punktiert, die Flägeldecken sind schmäler, nach hinten mehr verengt, an der Spitze kräftiger zugespitzt. Die Fäh- ler sind etwas länger, dunkler, nur die zwei ersten Glieder hell, die Beine dunkler mit helleren Schienen. Die Ober- seite ist schwärzlich erzfarben, stark glänzend. Von P. pei- soms unterscheidet sich die Art durch schmäleren Körper, schmäleren, nach der Basis zu stärker verengten Halsschild, sowie durch schmälere und längere Flägeldecken und län- gere Fähler. Auf Salzboden auf steppenartigen Wiesen: Jakutsk, 16. VI, I: VIL! gahlreieh'; Ytyk-Haja, 5: VIL HemZolmb N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 35 87. Patrobus septentrionis Dej. Unter Laub, Holzstäcken u. s. w. auf den Uberschwem- mungsinseln der mittleren Lena, einzeln: Insel Bytjack an der Vilui-Mändung, 26. VII!; Agrafena, 31. VILI!; Naschim- Hajar. VILL! 88. Pseudotaphoxenus tilesi Fisch. var. parallelus Dej. Selten. Unter Steinen u. a. auf den steppenartigen Wiesen in der Umgebung von Jakutsk, 25. VI—1. VIIL!, einzeln; Agrafena, (c:a 66? n. Br.), 1. VTIII!, ein Exemplar in den Gängen von Hirundo riparia an Sandsteinböschungen. 89. GCalathus erratus Sahlb. Nur an der obersten Lena unter Steinen auf sandigem Boden, selten': zwischen Ust-Ilga und Surowo 9. VI!; Ama- rv: Ust-Kut,: 12. VI! 90. Platynus (Limodromus) assimilis Payk. Selten an feuchten Ufern: Potopoffskoje an der oberen Lena, 9. X! ein Exemplar; Tungus-haja an der mittleren Lena, 18. IX!, drei Stäcke. 91. PI. (Agonum) impressus Panz. An schlammigen Ufern: zwischen Shigalova und Ust- Kut sehr häufig; Oleminsk, (Braudo); Ytyk-haja, 5. VII!, ein- zeln; Bardeljah, 11. VII! ein Exemplar. 92. Pl. (Agonum) 5-punctatus Mot. Sehr selten : Olekminsk, (Braudo) ein Stäck; Jakutsk, 24. VI! ein Stäöck; Ytyk-haja, 5. VII!, ein Exemplar; Nikolskaja, 9. VII! ein Stäöck. 93. PI. (Agonum) 6-punctatus L. Fin Exemplar bei Olekminsk, 18. VI! 94. PI (Agonum) dolens Sahlb. Unter Laub in den Saliceten des Uberschwemmungsge- bietes, selten: Olekminsk, 18. VI! zwei Exemplare; Jakutsk, 1, 3. VII!, sechs Exemplare; Vilui-Mändung, 24. 'VII!, zwei Individuen; zwischen Tscheremyi-haja und Agrafena, 30. VIL!, ein Stäck. 36 B. Poppius. [XLVII 95. Pl. (Agonum) carbonarius Eschsch. Olekminsk, zwei Exemplare unter Laub auf moorartigen Wiesen, 18. VTI! 96. PI. (Agonum) viduus Panz. Selten an der oberen Lena: Shigalova, 8. VI!; zwischen Ust-Ilga und Surowo, 10. VTI!; Jakutsk, 25. VI, 1. VIL! 97. PI. (Agonum) quadripunctatus Deg. Jakutsk, ein Exemplar, 30. VTI! 98. Pl. (Europhilus) micans Nicol. Auf lehmigem Boden in der Nähe von Agrafena, 31. VII!, drei Exemplare. 99. PI. (Europhilus) puellus Dej. An lehmigen Ufern, selten: Jakutsk, 27. VI!; Ytyk-' Härja de SVIT! 100. P1 (Europhilus) consimilis Gyll. Zwischen Sphagna an sehr nassen Ufern kleimerer Seen, selten: Ytyk-haja, 7. VII! zwei Exemplare; zwischen Aldan und Batylym, 18. VITI!, eim Stuck; Shigansk, 7. VIII! em Exemplar. 101. PI. (Europhilus) aldanicus Nn. Sp. Die Oberseite glänzend schwarz mit Metallschimmer, sehr fein chagriniert, Fähler und Beine ganz schwarz, die Spitze der Mandibeln braun. Der Kopf ist eiförmig, die Augen ziemlich gross und vorspringend. Die Stirnfurchen sind kurz und wenig tief. Die, Fähler vom dritten Gliede an fein be- haart, viel länger als Kopf und Halsschild zusammen. Der Halsschild breiter als lang, etwas breiter als der Kopf mit den Augen, ein wenig vor der Mitte am breitesten, nach vorne gleichförmig aber wenig stark verengt, mit gerundeten Vorderwinkeln, nach hinten sehr sechwach, fast geradlienig ver- engt, die Hinterwinkel nicht abgerundet, deutlich stumpfwinke- lig. Der Basalrand in einem gleichförmigen Bogen gerundet. Die Seiten schmal, nach hinten etwas breiter abgesetzt, mit etwas aufgebogenen BSeitenrändern. Die Scheibe schwach gewölbt, an der Basis etwas abgeflacht, in der Mitte mit einer ziem- N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 37 lich tiefen Furche, vorne mit einer bogenförmigen Querfurche. Die Hinterecken mit tiefen und grossen Eindräcken, die nicht scharf begrenzt sind, und die in der Mitte länglich strichför- mig vertieft sind. Die HFindräcke zeigen eine sehr undeut- liche und feine Punktur. Die Flägeldecken ziemlich ge- wölbt fast doppelt breiter als der Halsschild, weit hinter der Mitte am bei Tschimilkan, 14. IX! Hägsr Pt (5. sor.) dilutipes Mot. Unter Holzstäcken in den Saliceten der Uberschwem- mungsgebiete der mittleren Lena, selten: Ust-Aldan, 13 u. 15. VII! drei Exemplare; zwischen Ust-Vilui und Tscheremyi- haja, 28. VII! ein Stöck; in der Nähe der Insel Agrafena, BiEVIIL fem Hx.; nördlichst ber Shigansk, (67? n.. Br.), 16: VIIT!, ein Stäöck. . 136. Pt. (s. str.) montanus Mot. Selten an der untersten Lena: ein Exemplar unter Stei- nen auf Uferböschungen bei Bulun, 31. VIII!; unter Moos auf der Tundra bei Kypsaraj, ein Exemplar, 7. IXLk 137. Pt. (s. str.) sublevis J. Sahlb. Die von Sahlberg nach einem einzigen Exemplare ab- gefasste Beschreibung mag in einigen Punkten, nach mir vorliegenden grösseren Materiale, ergänzt werden. Sämmt- liche von mir erbeutete Exemplare weichen darin vom Ty- pus, die ich in Gelegenheit gewesen bin zu untersuchen, ab, dass die Beine ganz einfarbig schwarz sind, während beim Typus die Häften und die Schenkel roth sind. Die Streifen der Flöägeldecken können sehr fein werden, wobei die Punk- tur derselben fast ganz erloschen erscheint. Ebenso können 46 B. Poppius. [XLVIIT die Punkte auf dem dritten Zwischenraume in ihrer Anzahl variieren. Meistens sind sie fänf, selten, wie beim Typus sechs, zuweilen können sie aber noch mehr reduciert sein, vier oder drei. Ebenso sind die Punkte hinten auf dem T:ten Zwischenraume selten zwei, gewöhnlich ist nur ein vor- handen. Die Punkte des dritten Zwischenraumes sind beim 9 immer weniger in Anzahl. An der Basis des verkärzten Zwischenraumes befindet sich gewöhnlich ein Punktchen. Beim 2 sind die Flägeldecken etwas matter und stär- ker chagriniert. Die Vordertarsen sind einfach und das letzte Ventralsegment in der Mitte flach eingedräckt und im Findrucke mit einem flachen Längswälstchen, am Hin- terrande an den Seiten des FEindruckes mit je zwei Borsten- punkten. Die Flägeldecken sind ewas flacher und nach hin- ten zu etwas mehr erweitert. Von dieser sehr interessanten, und wie es scheint, rein arctischen Art erbeutete ich 15 Exemplare unter Steinen auf trockneren Böschungen auf den höheren Gipfeln der Chara- Ulach-Gebirge in der Nähe der Insel Tit-ary am Lena- Delta, OCEXE 138. Pt. (Petrophilus) abnormis J. Sahlb. Unter Steinen, Holzstäcken u. s. w. an feuchteren Or- ten der mittleren und unteren Lena, einzeln. Insel an der Aldan-Mändung, 15. VII; zwischen Ust-Vilui und Tschere- myi-haja, 27. VII; Buru, 2650 VIL TRYypsaraptem ee 139. Pt. (Petrophilus) tundre Tschitsch. Ein Exemplar unter Moos auf den Tundren bei Bul- kur an der untersten Lena, 17. IX! 140. Pt. (Lyperopherus) rufipes Mot. Zwei Exemplare an der Aldan-Mändung, 16. VITL!, un- ter Moos in etwas feuchten Taiga-Wäldern. 141. Pt. (Lyperopherus) costatus Mén. Unter Moos auf den Tundren der untersten Lena: ein Exemplar bei Bulkur, 7. IX!, ein anderes auf der Insel Tit- arv, 4. TAN N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 47 142. Amara (s. str.) communis Panz. An der mittleren Lena, ein Exemplar bei Nikolskaja, 9. VII!, auf steppenähnlichen Wiesen. (4. convexior Steph. — Von dieser Art wurde ein Exem- plar bei Tscheljabinsk hinseits Ural erbeutet, 26. V!) 143. AA. (s. str.) lunicollis Schiödte. Olekminsk, (Braudo!); Shigansk, 16. VIII, unter Holz- stäcken auf sandigen Stellen. 144. A. (s. str.) eneola n. sp. Gestreckt eiförmig oval, oben stark glänzend, metallisch erzfarben, unten etwas matter, schwarz, mit schwachem Me- tallscehimmer. Die Fähler und die Beine sind schwarz, auf den ersteren sind die zwei ersten Glieder unten mehr oder weniger ausgedehnt braunroth. Der Kopf ist kurz, eiförmig, ziemlich klein, glatt, mit erloschenen BStirnfurchen. Die Augen sind ziemlich gross, vorspringend. Der Halsschild ist kurz, an der Basis etwa doppelt brei- ter als lang, ziemlich kräftig gewölbt, die Scheibe hinten an den Hinterecken schräg mniedergedräckt. Die Mittelfurche ist fein. Die beiden Basaleindräcke jederseits sind gut aus- gebildet, ziemlich tief, im Grunde nicht oder sehr erloschen punktuliert. Der Basalrand ist sanft gebogen, an den Seiten gerandet, die Hinterecken sind spitzwinkelig. Die Seiten sind fein gerandet, nach vorne erst seicht, dann vor der Mitte kräftig gerundet verengt. Die Vorderecken sind kräftig abgerundet, nicht zugespitzt und vorgezogen. Die Flägeldecken sind an der Basis nur unbedeutend breiter als der Halsschild, nach hinten schwach erweitert, an den Seiten wenig gerundet, etwas mehr wie doppelt län- ger als der Halsschild. Sie sind kräftig gewölbt, zur Spitze ziemlich steil abfallend. Diese letztere ist vorgezogen und etwas zugespitzt, die Seiten vor derselben breit ausgeschweiftt. Die Streifen sind fein, zur Spitze seichter werdend, im Grunde unpunktiert. Der BScutellarstreifen ist an der Basis ohne Nabelpunkt. Die Zwischenräume sind fast ungewölbt, hinten ganz flach. Die Serie umbilicata ist aus von einander vorne 3 48 B. Poppius. [XEVIIT . wenig dicht, hinten dichter stehenden Punkten gebildet und ist in der der Mitte nur kurz abgebrochen. Der Prosternalfortsatz ist hinten gerandet. Die Epi- sterna der Hinterbrust sind sehr weitläufig, fem punktiert. Die vorderen Ventralsegmente sind an den BSeiten weitläufig und fein der Länge nach unregelmässig gerunzelt. — Long. 6,5—7,5 mm. S&S. Die Hinterschienen sind innen dicht behaart. Das letzte Ventralsegment hinten mit zwei Borstenpunkten. 2. Die Hinterschienen unbehaart. Das letzte Ventral- segment mit vier Borstenpunkten. Die Art ist mit A. famelica Zimm. sehr nahe verwandt. Die Fähbhler sind dunkler gefärbt. Der Halsschild ist etwas breiter, an den Seiten vorne viel kräftiger gerundet, die Vor- derecken nicht vorgezogen. Die Flägeldecken sind gestreck- ter, wie bei A. enea De Geer, gewölbter und besonders zur: Spitze steiler abfallend. — Von der gleichfalls nahe ver- wandten 4. enea zu unterscheiden durch dunkler gefärbte Fäöhler und Beine, anders gebauten Halsschild, der breiter und an den BSeiten viel kräftiger gerundet ist. Pie Ein- dräcke sind kräftiger, unpunktiert, die Basis an den Hinter- ecken schräg niedergedröäckt — Von A. spreta Dej. zu unter- scheiden durch gestrecktere Körperform, dunklere Fähbler und Beine, anders geformten Halsschild, sowie durch die Sexualcharacktere des 2. Unter Holzstäcken auf Dänenbildungen der Lena-Ufern bei Shigansk, einige Exemplare am 16. VTIIL!. Anm Bei Shigalova an der obersten Lena erbeutete ich am 8. VI ein Q einer Amara, die wahrscheinlich als eine neue Art aufzufassen ist. Die- selbe ist der A. spreta Dej. täuschend ähnlich, unterscheidet sich aber durch dunklere Fiihler und Beine, sowie durch das Vorhandensein von vier Borsten- punkten am Hinterrande des letzten Ventralsegmentes. Da nur ein einziges Exemplar vorliegt, ist es sicherer die Art nicht neu zu beschreiben, ehe ein grösseres Material vorliegt. 145. AA. (Percosia) infuscata Putz. Jakutsk, em Schtäöck, (Stschegolew !). 146. AA. (Celia) biarticulata Mot. An der oberen Lena: zwischen Ust-Ilga und Surowo, 10. VTI!, ein Exemplar unter Steinen auf trockneren Ufer- böschungen. KYRA tr Bf Re N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 49 147. A. (Celia) erratica Duftschm. Einzeln an der mittleren Lena: Jakutsk; Ytyk-haja, 5. VII !; Nikolskaja; Shigansk, 16. VTIII!, je ein Stäöck. 148. A. (Celia) interstitialis Dej. Ziemlich selten unter Steinen an den Uferböschungen der mittleren und besonders unteren Lena: Nikolskaja, 9. VII!, einige Exemplare; Naschim-haja 3. VIII!, ein Stäck; Bulun, 31. VIIT!, mehrere Exemplare. 149. AA. (Celia) infima Duftschm. An der oberen Lena bei Dobroffskoje, zwei Individuen unter Steinen auf trockenen Uferböschungen, 8. X!. 150. A. (Acrodon) brunnea Gyll. Selten. Olekminsk (Braudo!); unter Laub in der Taiga bei Ytyk-haja, 5.- VIT! und an der Aldan-Mändung, 16. VII!. 151. A. (Amathitis) mierodera Chaud. Shigansk, mehrere Exemplare unter Holzstäcken auf dä- nenartigen Bildungen an der Lena, 15. VIIL!. 152. AA. (Bradytus) aurichalcea Germ. Selten. Ust-Kut, 12. VI!, ein Exemplar!; Ytyk-haja, unter Holzstäcken u. a. auf trockenen, steppenartigen Wie- sen, 5 und 8. VII!, drei Exemplare. 153. A. (Bradytus) apricaria Payk. Selten an der oberen Lena: Shigalova, 8. VI!; zwischen Ust-Ilga und Surowo, 10. VI!; Olekminsk, (Braudo!). 154. A.(Bradytus) glacialis Mannh. (= B. trybomi J. Sahlb.). Schon in seimer Beschreibung äber diese Art vermutet J. Sahlberg dieselbe mit der Mannerheim'schen 4. gla- cialis aus Alaska und Kamtschatka nahe verwandt zu sein. Putzeys fäöhrt die Art zur Gattung Cyrtonotus. Nachdem ich in den Sammlungen der hiesigen Universität ein Exem- plar der echten Mannerheim'schen Art gesehen habe, das aus Kamtschatka stammt, habe ich diese Art näher unter- suchen können. Die Art ist eine echte Bradytus und hat nichts mit der Untergattung Cyrtonotus zu thun. Weiter er- 50 B. Poppius. [XLVIII gab es sich, dass A. glacialis Mannh. und A. trybomi J. Sahlb. dieselbe Art ist. Die Sahlberg'schen Typen sind etwas kleiner als die Mannerheim'sche aus Kamtschatka, im Ub- rigen stimmen die Exemplare ganz mit einander iäberein. An der untersten Lena unter Steinen an trockenen Ufer- und Tundra-Böschungen, häufig: Govor, 11. IX!; Kysyr 26—27. VIT; Bulun, 31. VI; Kumaksar, (2 öEXOSImtSaryr esse 155. AA. (Bradytus) arcticola n. sp. Lang eiförmig, stark glänzend, gewölbt, oben braun- schwarz bis schwarz mit Metallglanz, unten braunschwarz, die Epipleuren der Flägeldecken oft braun durchschimmernd Die Beine braun, die Fähler braun bis braunschwarz, die zwei ersten Glieder heller gefärbt. Die Palpen braun. Der Kopf rundlich, innerhalb der Augen mit zwei ziemlich tiefen aber kurzen Furchen. Diese sind etwas nach innen gebogen und: hier wenig schraf begrenzt. Der Kopf ist ganz ohne Punk- tur, nur in den Furchen mit sehr feiner Querrunzelung. Die Augen sind ziemlich klein aber vorspringend. Der Hals- schild etwas breiter als lang, viel breiter als der Kopf mit den Augen, ziemlich gewölbt, etwa in der Mitte am breite- sten, von hier nach vorne stark gerundet verengt mit abge- rundeten Vorderwinkeln. Nach hinten ist der Halsschild et- was weniger verengt, die Seiten sind hier nicht stark gerun- det, sonder laufen fast gerade in einer schiefen Linie zu den Hinterwinkeln, welche etwas stumpfwinkelig sind. Der Vor- derrand ist an den BSeiten sehr fein gerandet, der Seitenrand kräftig, aber ziemlich schmal, die Basis etwas feiner: ge- randet, die Randung in der Mitte kurz abgebrochen. Die Scheibe ist glatt, in der Mitte mit einer ziemlich tiefen Furche, vorne nahe am Vorderrande mit einer kurzen, bogenförmigen, wenig. scharf vortretenden Querfurche. Von den zwei wenig scharf begrenzten Basaleindräcken ist der innere tiefer und länger; in den FEindräcken und auch et- was an den Seiten derselben ist eine ziemlich kräftige, wenig dichte Punktur zu sehen. — Die Flägeldecken sind breiter als der Halsschild, etwas hinter der Mitte am brei- testen, lang eiförmig, etwa drei mal länger als der Hals- schild, oben ziemlich gewölbt, stark glänzend in beiden 4 RT SNART de SRR RR as Se SR RR RANA rn AA RR nt, i ES VVE EE TTTESKEEOKSEEEEN BINIPEEIIUPIENIIAOSSIINII RKU RE N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 51 Geschlechtern. Die Streifen sind wenig tief, ziemlich fein punk- tiert, die äusseren etwas feiner und seichter als die inneren. Die Zwischenräume fach, oder sind die inneren sehr schwach gewölbt. — Die Unterseite schwarz, glänzend, der Hinter- körper etwas matter. Die Vorderbrust glatt, der Prosternal- fortsatz in der Mitte schwach vertieft, hinten und an den Seiten fein gerandet. Die Episterna der Mittelbrust und die Hinterbrust sind ziemlich grob aber weitläufig punktiert, die vorderen Abdominalsegmente an den BSeiten etwas feiner punktiert und der Länge nach fein gerunzelt. — Long. 4,5— 6,5 mm. s Die drei erstern Glieder der Vordertarsen erweitert. Die hintersten Schienen innen dicht behaart. Das letzte Ven- tralsegment mit zwei Borstenpunkten. 2. Vordertarsen einfach. Das letzte Ventralsegment mit vier Borstenpunkten. Von der vorigen Art unterscheidet sich dieselbe durch kleineren und schmäleren Körper. Der Kopf ist kleiner, glatt. Der Halsschild ist schmäler, vor den Hinterwinkeln an den Seiten nicht ausgesweift, diese letztere stumpfwinke- lig. Die Scheibe ist unpunktiert, nur an der Basis, haupt- sächlich in den Basaleindräcken punktiert. Die Propleuren sind glatt. Die Fähler, Palpen und die Beine sind heller. — Am nähesten verwandt mit A. minuta Mot. Die Fähler sind etwas dunkler. Der Kopf ist grösser. Der Halsschild ist an den BSeiten etwas kräftiger gerundet, diese letztere vor den Hinterecken seichter ausgeschweift. Die Basis ist in den Basaleindräcken, sowie auch zwischen denselben kräf- tiger punktiert. Die Flägeldecken sind gestreckter, zur Spitze Wweniger steil abfallend. An der untersten Lena: unter &leinen Steinen auf trocke- nen Uferböschungen bei Bulun, 31. VIII!, 25 Exemplare. — Mus. Helsingfors, coll. mea. 156. A. (Cyrtonotus) harpaloides Dej. Selten an der mittleren Lena: auf sandigen Uferbö- schungen in der Nähe der Aldan-Mändung, 16. VII!, ein Exemplar; Batylym, 18. VII!, ein Exemplar. 52 B. Poppius. j [XLVIII 157. AA. (Cyrtonotus) fodine Mannh. Stellenweise sehr häufig. Jakutsk, unter Holzstäcken auf trockenen Steppenwiesen, 25. VTI!, einzeln; in der Nähe der Aldan-Mändung, 16. VII!, sehr zahlreiche Exemplare, die Abends auf den Kräutern der sandigen Uferböschungen aufgeklettert waren. 158. A. (Cyrtonotus) tumida Mor. Mittlere Lena: ziemlich zahlreich mit der vorigen Art in der Nähe der Aldan-Möndung, 16. VII!; Batylym, 18. VITI!, auf gleichen Localiteten. 159. A. (Cyrtonotus) picipes Mot. ”? Eine Cyrtonotus-Art, die sehr nahe mit C. convexiusculus Marsh. verwandt ist. Sie ist möglicher Weise identisch mit die von Motschulsky sehr mangelhaft beschriebene A. pi- . cipes, (Ins. Sib. 176). Von convexiuscula Marsh. unterschei- det sie sich durch etwas geringere Grösse. Der Halsschild ist breiter, an den Seiten stärker gerundet. Die Hinterwinkel sind weniger vorspringend, mehr rechtwinkelig. Die Basis ist breiter. Der Seitenrand ist etwas krättiger, stärker aufgebogen, die Seiten etwas mer abgeflacht und hier deutlich punktiert. Die Episterna der Hinterbrust sind etwas kärzer und breiter. Die Oberseite oft schwach metallisch glänzend; die Fähler- glieder öfters angedunkelt. Die Beine pechbraun bis pech- schwarz. — Long. 10—10,5 mm. Selten und einzeln: Olekminsk, 18. VI!, drei Exemplare; Jakutsk, 25. VTI! unter Holzstäcken auf trockenen Steppen- wiesen; Nikolskaja, 9. VII! auf gleichartigen Localen. — Ausserdem habe ich dieselbe Art in einigen Exemplaren aus Kemtscick in der n. w. Mongolei gesehen, welche von Herrn Ehnberg und Hammarström gesammelt worden sind. Anm. In , Bidrag t. nordv. Sibiriens Coleoptera”, (Kongl. Vet. Ak. Handl. 17, n:o 4, p. 32), hat Prof. J. Sahlberg, wie es scheint, diese Art mit ÅA. fodince Mannh. verwechselt. Seine kurze Diagnose passt gut auf diese Art. Wahrscheinlich ist wieder seine A. aulica Panz. identisceh mit fodince. Die letztere Art steht viel näher zu aulica Panz. als zu convexiuscula Marsh. und unterscheidet sich von der ersteren durch schmäleren Körper, viel kleine- ren Kopf mit stärker vorspringenden Augen, schmäleren, an der Basis stärker ausgerandeten Halsschild, dessen Hinterwinkel weniger spitz sind. Die Fli- PSV N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 53 geldecken sind bedeutend schmäler. Die Vorderbrust ist unpunktiert und matt, die Episterna der Hinterbrust glatt, die Ventralsegmente feiner und un- dichter punktiert und gerunzelt. 160. A. (Cyrtonotus) daurica Mot. Selten. Von dieser Art wurden zwei Exemplare bei Shigansk erbeutet: unter Holzstäcken auf dänenartigen Häi- gelchen auf einer kleinen Insel, 15. VIII! 161. A. (Cyrtonotus) alpina Fabr. Sehr häufig unter Steinen auf trockneren Stellen an der unteren Lena, besonders auf den Tundren: Tit-ary; Bul- kur; Kumaksur; Kypsaraj; Bulun; Siktjah; södlichst bei Buru, (G:a Or HO R. IR var. brevicornis Men. (= caligata Putz.). Mäklin hat schon fräher, (Kongl. Sv. Vet. Ak. Handl. Bd. 18. 4. p. 21), die Zusammengehörigkeit von A. brevicornis Mén. mit A. alpina Fabr. nachgewiesen. Nach einem, von Mé- néetries selbst stammenden Exemplar aus Boganida auf der Taimyrhalbinsel in der Mannerheim'schen Sammlung, kann ich nur die Zusammengehörigkeit konstatieren. Es ist ein etwas kleineres Exemplar und gehört zu der von Sahlberg aufgefäöhrten A. caligata Putz. Diese Form ist aber nicht möglich als selbständige Art aufrecht zu halten, denn wenn man ein grösseres Material, besonders aus den Eismeer-Tund- ren, untersucht, ist es unmöglich. die Grenzen der beiden Formen festzustellen. Die typische A. brevicornis Men. (cali- gata Putz.), kommt mit der Hauptform nicht selten vor, und ist besonders in den nördlichsten Gegenden zu finden. An der Lena wurde sie von Bulun bis Tit-ary erbeutet. var. subsuleata J. Sahlb. Die von Sahlberg, 1. c., als selbständige Art beschrie- bene A. subsuleata ist auch als Var. zu der sehr variablen 4. alpina Fabr. zu ziehen. Unter sehr reichem Materiale, das och von dieser letzteren Art von den Lena-Tundren mit- brachte, befinden sich auch zwei unzweifelhafte Exemplare von subsuleata, aber ausserdem zahlreiche Stäcke, die ohne Grenze in alpina äbergehen. Die am meisten extremen Exem- plare, die ich gesehen habe, sind einige Stäcke aus der Tschuk- tscehen — Halbinsel, die sehr kräftig gestreift sind und die 54 B. Poppins. [XLVIII sogar von den Typen der subsulcata bedeutend abweichen. Uberhaupt ist A. alpina auf den Tundren des nördlichsten Eurasiens äusserst variabel, und kann, beim Druchgehen ei- nes kleineren Materials, leicht Anleitungen zu Verwechse- lungen geben. An der Lena wurde die typische subsuleata nur auf zwei Stellen erbeutet; Bulun, 31. VIII!; Kysyr, 28. VIII! 162. AA. (Cyrtonotus) sahlbergi n. nom. (ÅA. brevicormis J. Sahlb., non Meén.). Da die von Sahljberg als eine besondere Art aufgestellte A. brevicornis Men. nur eine unbedeutende Vuarietät von Å. alpina Fabr. ist, muss die Sahlberg'sche Art neu benannt werden. Zugleich gebe ich auch eine ausföhrlichere Beschrei- bung derselben. Gestrekt, schwarz, bei emem Exemplar zeigt der Hals- schild einen schwachen gränlichen Schimmer, das erste Fählerglied, und bei einem Exemplar — das zweite auf der Unterseite röthlich gelb, die Beine schwarzbraun oder roth- braun mit schwarzen Tarsen. Die Unterseite sehwarzbraun — braun. Die Oberseite beim > glänzend, beim 2 etwas mat- ter. Kopf unpunktiert mit zwei ziemlich tiefen und langen Stirnfurchen. Die Augen mässig gross und vorspringend. Der Halsschild etwa 1!/; mal so breit wie lang, etwas vor der Mitte am breitesten, nach vorne ziemlich kräftig gerun- det verengt, an der Basis so breit wie an der Spitze; die Seiten vor den Hinterecken nicht ausgerandet; die Hinter- winkel schwach stumpfwinkelig, nicht hervorspringend; die Vorderwinkel breit abgerundet, nicht spits vorgezogen, der Vorderrand fast gerade. Die BSeiten schmal, nach hinten etwas breiter abgesetzt. Die basalen Seiteneindräcke breit, der äussere nach aussen durch ein erhabenes Längswäölst- chen begrenzt. Die Mittelfurche ziemlich tief. Die Scheibe sowohl an der Basis wie am Vorderrande glatt, nur die Seiteneindräcke undicht und mässig grob punktiert. Die Fläögeldecken länglich, an den Seiten sehr wenig gerundet, diese vor der Spitze tief ausgerandet; die Spitze wenig vor- gezogen. Die Flägeldecken an den gerundeten Schultern etwas breiter als der Halsschild. Die Streifen tief, punktiert, nach N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 55 der Spitze zu nicht seichter werdend. — Die Vorderbrust ist unpunktiert. Die Mittelbrust nur vorne undicht, seicht punk- tiert. Die Episterna der Hinterbrust sehr undicht, seicht punktiert. Die Ventralsegmente des MHinterkörpers an den Seiten undicht der Länge nach gerunzelt und punktiert. — Long. 9,5—10 mm. s. Die drei ersten Glieder der Vordertarsen erweitert. Die Mittelschienen etwas vor der Mitte mit einem kleinen, spitzen Zahn und hier etwas verdickt. Das letzte Ventral- segment mit zwei Borstenpunkten. 2. Die Vordertarsen und die Mittelschienen einfach. Das letzte Ventralsegment mit vier Borstenpunkten. Die Art ist nahe verwandt mit A. obtusa Lec. und 4. alpina Fabr. Von beiden zu unterscheiden durch die Punk- tur auf der Scheibe des MHalsschildes. Dieselbe ist nur in den Basaleindräcken, und auch hier viel feiner und undichter ausgebildet. Am Vorderrande fehlt die Punktur ganz. Die grösste Breite des Halsschildes liegt ziemlich weit vor der Mitte, wodurch die Seiten nach vorne in einem kräftigeren Bogen als nach hinten verengt sind. MHierdruch wird die Form des Halsschildes eine andere als bei den anderen Ar- ten. Die Hinterrecken sind stumpf. Die Flägeldecken sind gestreckter und etwas länger als bei den anderen. Die Epi- sterna der Mittel- und Hinterbräste sind viel weitläufiger und besonders feiner punktiert als bei alpina. F1. Jenissej: Saostroff! (J. Sahlb.), I u. 2 in Coll. Sahlb. 163. A. (Cyrtonotus) pullula n. sp. Gestreckt, mässig gewölbt, oben glänzend, unten etwas matter, schwarz, die Oberseite schwach metallisch schim- mernd. Die Fähler und die Beine schwarz, das erste Fihler- glied, die Spitze des letzten Palpengliedes, die Mandibeln und die Coxen braunroth, die Tibien braun. Der Kopf ist breit und ziemlich gross, oben glatt, mit zwei kurzen und wenig tiefen Stirnfurchen, die im Grunde sehr undeutlich runzelig gewirkt sind. Die Augen sind mässig gross, vorspringend. Der Halsschild ist etwas breiter als lang, viel breiter als der Kopf mit den Augen, ziemlich kräftig gewölbt, etwa in der Mitte am breitesten. Die Sei- 56 B. Poppius. [XLVIIT ten sind sowohl nach vorne, wie auch nach hinten in: einem fast gleich kräftigen, mässig gerundeten Bogen verengt. Die selben sind ziemlich stark gerundet, hinten sehr schmal ab- geflacht. Die Vorderecken sind abgerundet und kaum vorge- - zogen. Der Vorderrand ist fast gerade abgeschnitten. Die Seiten sind vor den Hinterecken sehr seicht ausgeschweift: diese letztere sind sehr kurz abgesetzt, fast rechtwinkelig. Die beiden Basaleindräcke sind kräftig, tief, von einander nicht scharf getrennt, der äussere vom Seitenenrande durch ein flach gewölbtes Längswälstchen abgesetzt. Die Mittel- furche ist fein und seicht. Die Scheibe ist, auch in den Ba- saleindröäcken, unpunktiert, wenig dicht, fein, in den letzteren etwas dichter gerunzelt. Die Fläögeldecken sind etwa doppelt länger, an der Basis kaum breiter als der Halsschild, nach hinten ziemlich stark erweitert. Die Spitze ist etwas vorgezogen, spitz ab- gerundet, die Seiten vor derselben breit ausgeschweift. Die Scheibe ist ziemlich kräftig gewölbt, zur Spitze steil abfal- lend. Die Schultern sind abgerundet. Die Streifen sind fein, auf der Spitze mehr weniger erloschen, im Grunde fein, ziemlich dicht punktiert. Die Zwichenräume sind flach. Die Prosternalspitze ist ungerandet. Die Episterna der Mittel- und Hinterbräste sind sehr erloschen und weitläufig punktiert. Die vorderen Ventralsegmente sind fein und weit- läufig punktiert und gerunzelt. — Long. 7 mm. gs. Die Mitteltibien innen, etwa in der Mitte mit ei- nem kleinen, stumpfen Zähncechen. Das letzte Ventralseg- ment hinten mit zwei Borstenpunkten. — 2 unbekant. — Am nähesten mit A. alpina Fabr. verwandt. Bedeutend kleiner. Die Oberseite des I ist etwas matter. Nur das erste Fihler- glied hell. Die Seiten des Halsschildes sind vor den Hinter- ecken nicht, wie bei A. alpina, ausgeschweift, stumpf. Die Scheibe ist, auch in den HEindräcken an der Basis, unpunk- tiert, querrunzelig. Die Fläögeldecken sind gedrungener und körzer, nach hinten ziemlich kräftig erweitert. Die Episterna der Mittelbrust sind glatt, dieselben der Hinterbrust sehr erloschen punktiert. — Von A. sahlbergi m. und obtusa Lec. unterscheidet sie sich durch den viel kleineren, gedrungeneren Körper, andere Form des Halsschildes, dessen Scheibe un- N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 57 punktiert ist, durch viel kärzere und gedrungenere Fläögel- decken, sowie durch die Sculptur der Epiterna der Mittel- und Hinterbräste. Unterste Lena: Bulkur, (c:a 719 43" n. Br.), ein I unter Moos auf der Tundra, 6. IX! 164. Pseudophonus pubescens Mäöll. Nur an der obersten Lena: Ust-Kut, 12. VTI!. 165. Ps. griseus Panz. Mit der vorigen Art bei Ust-Kut, 12. VTI!, häufiger. 166. Harpalus (Epiharpalus) eneus Fabr. frkutsk, 3. VI!; Usserdinskoje ozero, 6. VI!; Obere Lena: Shigalova, 8. VTI! nicht selten; zwischen Ust-Ilga und Surowo, 9—10. VI!; Ust-Kut, 12 u. 13. VI!; Olekminsk, NS NAR var. semnipunctatus Dej. Olekminsk, 18. VTI! var. confusus Dej. Ust-Kut!. 167. H. (Lasioharpalus) psittacinus Foucr. Selten an der oberen und mittleren Lena unter Holz- stäcken u. a. aut trockenen Stellen: Olekminsk, 18. VTI!; Ja- kartskat20.. VIE! Nikolskaja,, 9: - VIL! 168. H. (Lasioharpalus) smaragdinus Duftschm. An der obersten Lena, selten: Ust-Kut, 13. VI!; Poto- poffskoje, 9. XX! 169. H. (Lasioharpalns) olenini n. sp. Oben stark glänzend, einfarbig schwarz, unten matt, bräunlich durchschimmernd. Die Palpen und die Fäöhler sind schwarzbraun. Auf den ersteren ist die äusserste Spitze des letzen Gliedes, auf den letzteren das erste Glied braun- roth. Die Beine schwarz. Der Kopf ist klein und ziemlich gestreckt, die Augen sind klein und vorspringend. Die Stirnfurchen sind sehr kurz und seicht, fast gröbchenförmig, im Grunde, sowie die ganze Oberseite, glänzend glatt. 58 B. Poppius. [XLVIII Der Halsschild ist viel breiter als der Kopf, ebenso breit wie lang, ziemlich stark gewölbt, an der Basis vor den Hinterecken abgeflacht. Die Seiten sind nach vorne von der vor der Mitte bifindlichen, breitesten Stelle ziemlich kräftig gerundet verengt; nach der Basis zu sind dieselben viel seichter verengt, aber bis zu den Hinterecken seicht ge- rundet. Die Vorderecken sind breit abgerundet, schwach vorgezogen. Die Hinterecken sind im Anlage stumpf und ziemlich stark abgerundet. Die Randung der Seiten ist vorne schmal, erweitert sich aber nach hinten. Die Randung der Basis ist fein, in der Mitte schmal abgebrochen. Jederseits befindet sich ein seichter, ziemlich breiter, nicht scharf be- grenzter Basaleindruck. Derselbe ist im Grunde, sowie die ganze Basis des Halsschildes und die abgeflachte Stelle am Seitenrande, dicht und mässig stark punktiert. Die Mittel- furche ist fein und seicht. | Die. Flägeldecken sind kaum breiter, an der Basis et- was schmäler als der Halsschild auf seiner breitesten Stelle, etwa doppelt länger als dieser. Dieselben sind ziemlich kräf- tig gewölbt, an den Seiten fast parallelseitig. Diese vor der Spitze ausgeschweift. Die Schultern sind etwas eckig vor- springend. Die Streifen sind mässig stark, die äusseren kaum seichter als die inneren, alle im Grunde unpunktiert. Sowohl der dritte, wie auch der fönfte und siebente Zwischenraum sind alle hinten ohne Punktreihen. Unten sind die Bräste unpunktiert. Die Ventralseg- mente, das letzte ausgenommen, sind in der Mitte dicht mit feinen Borstenpunkten besetzt. Beim & sind sowohl die Vorder — wie auch die Mittel- fösse erweitert. — Long. 9,5 mm. In Körperform sehr an H. smaragdinus Duft. erinnernd. Der Halsschild ist an den BSeiten kräfviger, auch vor den Hinterecken gerundet, diese letztere sind stumpf und abge- rundet. Die Basis ist kräftiger punktiert. Die Flägeldecken sind etwas kärzer, ihre Seiten vor der Spitze seichter aus- geschweift. Ausserdem ist die Farbe des Körpers eine an- dere, die Fähler, Palpen und die Beine sind dunkler. — Von H. pallidipennis Mor., dem diese Art auch gleicht, zu unter- scheiden durch dunkle Farbe der Flägeldecken, der Fähler N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 59 und der Beine. Der Kopf ist kleiner. Der Halsschild ist gewölbter, vor der Basis nicht abgeflacht und hier feiner und weniger dicht punktiert. Die Seiten sind viel kräftiger ge- rundet, die Hinterecken sind stumpfer und stärker abgerun- det. Die Fläögeldecken sind gewölbter und etwas gestreckter. An der oberen Lena: Olekminsk, unter Steinen auf sehr trockenen, mit Elymus bewachsenen Uferböschungen, 18. VI!, ein I. Zur Ehren des Herrn P. V. Olenin, Begleiter der Ex- pedition, benannt. 170. H. (Lasioharpalus) erosus Mannh. Fin 9 unter Steinen auf den Werchojansk'ischen Ge- birgen, der Vilui-Mändung gegenäber, 24. VIL! 171. H. (Lasioharpalus) femoralis Motsch. Unter dem Harpaliden-Material, das im Lena-Thale er- beutet wurde, befinden sich auch einige Exemplare einer Art, die gut mit der kurzen Beschreibung Motschulsky's !) von H. femoralis ibereinstimmen und die ich darum hier unter diesem Namen auffähre. — Dagegen gehört zu dieser Art nicht die von J. Sahlberg?) unter demselben Na- men aufgefährten Exemplare hierher, sondern zu H. svmnuatus Tschitsch. Oben schwarz, & glänzend, 2 matt, die Seiten des Hals- schildes schmal röthlich durchschimmernd. Die Spitze der Palpen, das erste Fählerglied ganz, die letzteren zum Teil roth. Die Beine pechschwarz. Der Kopf ist gross mit ziemlich grossen, vorspringen- den Augen, glatt. Die BStirnfurchen sind tief, aber kurz. Die Fähler dänn, die Basis des Halsschildes nicht ber- ragend. — Der Halsschild ist gewöblt, quer, vorne etwas schmäler als hinten, etwas breiter als die Fläögeldecken an der Basis. Die Seiten sind nach vorne wenig stark gerundet verengt. Nach hinten zu von der breitesten Stelle sind sie sehr seicht gerundet verengt. Die Hinterecken sind im Anlage SIS: INS AP: 2LO, 2) Kngl. Sv. Vet. Ak. Handl. 1880, p. 42. 60 "> B. Poppius. [XLVITL schwåch stumpf, etwas abgerundet. Die Basis ist sehr seicht gebogen. Die Basaleindräcke, ein jederseits, sind deutlich, ziemlich tief, aber nicht scharf begrenzt. Im Grunde sind dieselben, sowie die ganze Basis, fein und dicht punktiert. Die Mittelfurche ist sehr fein und seicht, nacht vorne mehr oder weniger erloschen. Die Seitenkante ist schmal abgesetzt. — Die Bräste sind glatt, matt; der Prosternalfortsatz trägt hinten mehrere braungelbe Borsten. Die Flägeldecken sind etwas mehr wie doppelt länger als der Halsschild und nicht breiter als dieser, ziemlich kräf- tig gewölbt; hinten vor der Spitze sind die Seiten seicht, beim 2 kräftiger als beim I, ausgeschweift. Die Streifen sind beim I mässig tief, beim 2 fein, im Grunde glatt. Die Zwischenräume sind flach, ohne Punkte. Die vorderen Ventralsegmente sind sehr fein, ziemlich dicht punktuliert, kurz halbaufstehend behaart. — Long. 3,5—9 mm. Dem H. olenimi m. ähnlich. Der Körper ist kleiner und gedrungener, der Kopf ist grösser; der Halsschild ist an den Seiten vor den Hinterecken nicht abgeflacht, die Seiten nach vorne seichter verengt, nach hinten gleichförmiger gerun- det. Die Basis des Halsschildes ist weniger ausgedehnt, fei- ner punktiert. Die Flägeldecken sind gedrungener, an den Seiten kräftiger gerundet, stärker gestreift. Unter Holzstäcken auf sehr trockenen Stellen. Olekminsk, 18. VI!; Jakutsk, nicht selten auf den Steppenwiesen, 27. NI! SB ty lya ke VI 172. H. (Amblystus?) punctibasis n. sp. SFS. Ziemlich kurz und gedrungen, flach gewölbt, oben schwarz, glänzend, unten matt, etwas bräunlich durchschim- mernd. Die Seiten des Halsschildes sind schmal braun. Die Palpen und die Fähler sind rothgelb, auf den letzteren sind die Glieder 2—7 auf der basalen Hälfte dunkel. Die Beine sind schwarzbraun, die Fässe roth. Der Kopft ist mässig gross, kurz eiförmig, die Augen sind gross und vorspringend. Die Stirnfurchen sind fach gröbehenförmig. Die Oberseite des Kopfes ist glatt. Die Föhler äberragen nur etwas die Basis des Halsschildes. 20 JA Aves N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-'Thales in Ost-Sibirien. 61 Der Halsschild ist breit und schwach herzförmig, fast doppelt breiter als lang. Die grösste Breite befindet sich etwas vor der Mitte. Von hier sind die Seiten nach vorne kräftig gerundet verengt; die Vorderecken sind ganz abge- rundet und nicht vorgezogen, woher der Vorderrand des Hals- schildes fast gerade abgeschnitten erscheint. Nach hinten sind die Seiten sehr schwach gerundet und zur Basis nur wenig verengt, vor derselben sehr” seicht, aber” deutlich ausge- schweift. Die Hinterecken sind rechtwinkelig. "Die Randung der BSeiten ist vorne schmal, erweitert sich aber nach der Basis zu. Die Basis ist der ganzen Länge nach fein geran- det. Die Scheibe ist flach gewölbt, vorne etwas kräftiger als hinten, seitlich an der Basis sogar etwas abgeflacht. Die Basalgräbchen sind ziemlich gross aber sehr flach. Die Mit- telfurche ist fein und wenig tief. Die Basis ist der ganzen Länge nach dicht und ziemlich kräftig punktiert. Auch die Seiten und die vorderen Theile des Halsschildes sind punk- tiert, die Punktur aber ist hier viel feiner und weitläufiger als an der Basis. Die Fläögeldecken sind flach gewölbt, breit und an den Seiten seicht gerundet, etwas breiter und fast drei mal län- ger als der Halsschild. Sie sind nach hinten kaum erweitert, vor der Spitze ziemlich seicht ausgeschweift. Die Spitze ist mässig stark zugespitat. Die Randung der BSeiten ist schmal, nur hinten, vor der ausgeschweiften Stelle etwas brei- ter. Der Humeralwinkel ist sehr kurz eckig vorspringend. Die Streifen sind zimlich tief, zur Spitze etwas kräftiger wer- dend, im Grunde unpunktiert. Die Zwischenräume sind sehr flach gewölbt, der 3:tte, 5:te und 8:te hinten ohne Punkte, der erst genannte gleich hinter der Mitte mit einem Pänkt- chen. Die Unterseite ist matt. Die Episterna der Hinter- brust sind nicht sehr lang, nicht doppelt länger als am Vor- derrande breit, nach hinten verschmälert. Die Hinter- brust vorne und das dritte freiliegende Ventralsegment in der Mitte fein punktiert, das letztgenannte aussedem kurz behaart. Beim I sind die Vorderfässe etwas erweitert. — Long. 9 mm. 62 B. Poppius. [XLV III Habituell. erinnert diese Art sehr an H. atratus Latr., mit dem sie auch nahe verwandt ist. Der Körper ist aber viel gedrungener, der Kopf ist kleiner, der Halsschild ist an den Seiten nach vorne seichter gerundet verengt, nach hin- ten seichter ausgeschweift. Die Flägeldecken sind kärzer und gedrungener, vor der Spitze kräftiger ausgeschweift mit weniger vorspringender Humeralecke. Die Streifen sind seich- ter, die Zwischenräume flacher gewölbt. Ausserdem sind die Beine dunkler gefärbt. An der obersten Lena, ein & zwischen Surowo und Amaloi, 10. VI!, unter Steinen auf trockenen, sandigen Uferböschungen. 173. H. (Amblystus) torridiformis n. sp. >. Ziemlich gestreckt und gewölbt, oben glänzend, schwarz, die Seiten des Halsschildes; bräunlich durchschim-- mernd. Die Fäöhler und die Spitze der Mandibeln sind braun, die mittleren Glieder der ersteren angedunkelt. Die Palpen sind braunroth, die Spitze des vorletzten und die Basis des letzten Gliedes sind braunswarz. Die Unterseite ist bräun- lich durchschimmernd. Der Kopf ist gross und breit mit ziemlich grossen, vor- springenden Augen. Die BStirnfurchen fast ganz erloschen. Die Oberseite ist unpunktiert. Die Fähler sind kurz, die Basis des Halsschildes kaum erreichend. Der Halsschild ist bedeutend breiter als der Kopf mit den Augen, quer, nach vorne stärker als nach hinten verengt. Die breiteste Stelle ist etwa in der Mitte und von hier sind die Seiten nach vorne mässig stark gerundet verengt. Die Vorderecken sind abgerundet und nicht vorgezogen, der Vor- derrand fast geradlinieg abgestutzt. Nach hinten sind die Seiten sehr wenig verengt, geradlinieg, die Hinterecken sind . rechtwinkelig, nicht abgerundet. Die BSeiten sind schmal, nach hinten dagegen breiter gerandet und an den Hinter- ecken etwas abgeflacht. Die Basis ist sehr seicht gebogen, fein gerandet, die Randung in der Mitte kurz abgebrochen. Die Scheibe ist ziemlich gewölbt. Die Basaleindräcke sind tief und kurz, mässig breit, nach innen wenig scharf begrenzt, im Grunde, sowie die ganze Basis des Halsschildes fein, aber Md on Å NEAR RANA AR FST YVETTE EES IE NT, PS Se EAT Fd år N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 63 dicht punktiert. Die iäbrigen Teile der Scheibe sind glatt. Die Mittelfurche ist ziemlich fein. Am Vorderrande ist die Scheibe fach der Quere nach niedergedräckt. — Die Bräste sind glatt. Die Episterna der Hinterbrust sind lang und nach hinten ziemlich stark verschmälert. Die Flägeldecken sind kaum breiter als der Halsschild, etwas mehr wie doppelt länger als dieser, nach hinten nicht erweitert, kräftig gewölbt. Die Spitze ist breit abgerundet, die Seiten vor derselben seicht ausgeschweift. Die Schultern sind swach winkelig vortretend. Die Streifen sind fein, nach hinten und an den Seiten seichter, im Grunde unpunktiert. Die Zwischenräume sind flach, ohne Punktreihen hinten auf dem 5:ten, 7:ten und 8:ten. Die Ventralsegmente sind glatt, nur das erste sehr fein punktiert. Die Vorder- und Mittel-Fässe des I sind erwei- tert. — Long. 8 mm. Die Art ist nahe verwandt mit H. torridus Motsdke Der Körper ist kleiner und bedeutend schmäler, der Halsschild und besonders die Flägeldecken viel kräftiger gewölbt. Der Kopf ist viel grösser mit etwas grösseren, stärker vorsprin- genden Augen. Der Halsschild ist etwas gestreckter mit rechten, nicht abgerundeten Hinterecken. Die Flägeldecken . sind etwas gestreckter und tiefer gestreift. Von dieser kleinen, ausgezeichneten Art wurden zwei Exemplare auf trockenen Stellen an der mittleren Lena er- beutet: Jakutsk, 24. VI! und Aldan-Mändung, 13. VIL!. 174. H. (Harpalobius) fuscipalpis Sturm. Nur an der obersten Lena auf den FRE ep Usserdinskoje ozero, 6. VI!. 175. H. (Harpalobius) brevicornis Germ. Nur an der obersten Lena: Olekminsk! (Braudo). 176. H. (Harpalobius) brevis Motsch. Ebenso nur an der obersten Lena: Ussserdinskoje Ozero, OSV 177. H. (Actephilus) pusillus Motsch. Auf den steppenartigen Wiesen zwischen Jakutsk sind Nikolskaja an der mittleren Lena, unter Holzstäcken) Zetrock- 6 64 B. Poppius. [XLVIII netem ; Rindermist, u. d. g. einzeln: Jakutsk, 25 und 27. VI!; Ytyk-haja, 7. VILI!; Insel in der Nähe von Nikolskaja, OVE 178. H. (Pheuginus) obesus Moraw. An der mittleren Lena nicht selten, besonders in trocke- nen Tannen-Wäldern unter Holzstämmen. War häufiger in abgebrannten Wäldern. Olekminsk!, (Braudo); Jakutsk, 26. VI und 1. VIT!) ziemliceh häufig; Ust-Aldan, 13. VII!; Ba- tylym, 20. VII!; Ust-Vilui, auf den Werchojanskischen Ge- birgen der Flussmändung gegenäber, regio alpina, 22. VII! 179. H. (Pheuginus) sinuatus Tschitsch. An der Aldan-Mändung wurde ein 2 am 13. VII! unter Steinen auf trockenen Uferböschungen erbeutet. — In der Beschreibung von Tschitscherin, Hor. Soc. Emnt. Ross., XXVII, 1893, 375, äber diese Art ist das & nicht bekannt ' gewesen. Im Mus. Univ. Helsingf. befindet sich ein solches aus Daurien (F. Sahlberg). Dasselbe ist oben glänzend die Streifen der Flägeldecken sind tiefer, die Zwischenräume etwas gewölbter. — Der von J. Sahlb. 1. c. aufgeföhrte H: femoralis aus dem Jenissej-Gebiete pgehört, nach dem Exem- plaren im Coll. Sahlb. zu dieser Art. 180. H. (Pheuginus) anxius Duft. Selten an der mittleren Lena: Insel in der Nähe von Ytyk-haja, 8. VII!; Aldan-Mäöndung, 13. VII!; zwischen Ust- Aldan und: Batylym, 16. VIT! 181. Harpalobrachys leiroides Motsch. Selten an der mittleren und unteren Lena: Oleksiinde (Braudo); Jakutsk, 3—4. VII!; Shigansk, 16. VIIIL!, en Holzstäcken auf sandigen Hon. 182. 'Trichocellus mannerheimi F. Sahlb. (= Tr. ponojen- sis J. Sahlb., setiporus Reitt.). Unter Steinen, Moos u. a. auf trockneren Uferböschun- gen, selten an der mittleren, häufig an der unteren Lena: Ytyk-haja, 6. VII!, einzeln; zwischen Ust-Aldan und Baty- lym. 19. VITI!, zahlreich; Golowa, 13. IX!; Bulun und Ky- syr, Ende Au SDet — AT fan September !, hänba ; Kumaksur, 7. IX! einzeln. me matar SR FTSE ES N:o 3] Coleopteren-Fauna des Lena-Thales in Ost-Sibirien. 65 183. Tr. parallelus Reitt. Nur ein einziges Exemplar wurde zusammen mit der vorigen Art unter Laub auf trockenen Uferböschungen zwi- schen Ust-Aldan und Batylym, 19. VII! erbeutet. 184. Tr. cognatus Gyll. Am Dorfe Shigansk, 21. VIII!, unter verwelkten Vege- tabilien auf trockneren Wiesen, selten. 185. Panageus crux major L. An der oberen Lena, ein Exemplar bei Potopoffskaja, 9. X!. 186. Corsyra fusula Fisch. Nur auf den Steppen an der obersten Lena, wo die Art in der Nähe von Usserdinskoje ozero, 5. VI! nicht selten war. 187. Metabletus truncatellus L. Nicht selten an der oberen Lena auf trockenen Stellen: Ust-Kut, 13—14. VI!; Olekmnsk, 18. VI!; Krestjah, 7. X!. 183. Blechrus minutulus Goeze. Nur an der obersten Lena: Ust-Kut, 12. VTI!, einzeln. 189. Dromius angusticollis J. Sahlb. An der obersten Lena, ein Ex. bei Ust-Kut, 12. VTI! 190. Dr. ruficollis Motsch. Unter Moos in der Taiga an der mittleren Lena: Ust- Aldan, 13. VII!, einzeln; mehrere Exemplare am Dorfe Shi- gansk, Mitte Augusti. å HL ia före Er 4 eg Öfversigt af Finska Vetenskaps-Societetens Förhandlingar. XLVIII. 1903—-1906. N:o 4. Redogörelse för fortgången af de astrofotografiska arbetena å observatoriet i Helsingfors under tiden Juni 1904 till Maj 1905. Af Anders Donner. (Meddeladt den 22 Januari 1906). Fotografiska upptagningar. Årets fotografiska arbete begynte den 14 Augusti 1904 och fortgick till den 11 Maj 1905. Antalet observationsnätter fördelade sig på de särskilda månaderna på följande sätt: Augusti 3, September 3, Oktober 8, November 8, December 3, Januari 7, Februari 8, Mars 4, April 6 och Maj 5 nätter. Det har sålunda varit en 1 ovanlig grad jämn arbetsför- delning observationsåret igenom. Midvintermånaderna No- vember till Februari hafva varit utmärkta af exceptionelt klar väderlek, medan deremot under vårvintern, särskildt Mars, vädret varit något mera ogynsamt än vanligt. Totala antalet af observationsnätter var enligt ofvanstående under höstsidan af året 35, under vårsidan 30, således under hela året 65, hvad som är något mera än det normala antalet för fotografiskt arbete användbara nätter i Helsingfors. Upptagningarna för den internationella fotografiska limmelskartan har fortfarande utgjort hufvudföremålet för arbetet vid astrografen. Under arbetsåret hafva tagits 59 plåtar med 1 exposition af en timmes längd samt 34 plåtar med 3 expositioner af en half timmes längd, eller samman- lagdt 93 kartfotografier. Vid den efter plåtarnas utveckling 2 Anders Donner. [XLVIII försiggångna granskningen visade sig emellertid, att ett antal af dem delvis hade ljusslöja, hvarför 18 stycken ansågos böra förkastas. Efter sålunda försiggången reduktion har antalet godkända plåtar med 1 exposition under året blifvit ökadt med 46, med 3 expositioner med 29 och totalantalet godkända plåtar med 75 stycken. Hela antalet hittils tagna och godkända plåtar utgör derför: med 1 exposition af 1 timme 446 frös ” DERA 301 eller sammanlagdt 7147. Af de till observatoriets zon hörande 1008 plåtarna åter- stå att tagas: med 1 exposition af 1 timme 130 » 3 ” n Ya ” 131 eller sammanlagdt 261. Beräknad efter -expositionstid skulle sålunda den full- bordade delen af kartarbetet motsvara 446 + 1!/; X 301 = 397 !/, timmar, den återstående delen 130 + 12/, X 131 = 326 !/, timmar. Förhållandet emellan det utförda och det resterande arbetet utgör dertör 2.75 :1. Den slutförda likasom den återstående delen af arbetet fördelar sig dock icke jämnt hvarken i deklination ej heller längs zonen, såsom följande tabeller utvisa. Centrum: Tagna: Återstå: J=>- 402 130 z + 41? illeg 20) + 422 125 IRS) + 43? 2 45 + 44? 93 DN + 45? 37 öd —+ 46? 89 25 Summa EN 261 Fortfarande hafva vi främst koncentrerat uppmärksam- heten på de lägre deklinationerna för att framdeles, då an- EA OS Aco Vä N:o 4] Redogörelse för astrofotografiska arb. å observ. i H:fors 1904.—1905. 3 talet återstående plåtar minskas, hafva något större frihet vid valet af objekt utan att behöfva öka zenitdistansen under observationen. Längs zonen ställer sig fördelningen såsom följer: Centrum: Tagna: Återstår: Centrum: Tagna: Återstår: AU 39 SO SGR vg 20 1—2 40 2 13 —14 23 112) 2— 3 34 8 14 —15 24 18 3— 4 2 15 15 —16 26 16 4— 5 36 6 16 —17 18 24 5 — 6 36 6 17 —18 Al 1 6 — 7 33 I 18 —19 öl z T7—8 Se 10 19 —20 40 2 3— 9 26 16 20 —21 41 il 9 —10 20 1 21 —22 42 0) 10 —11 27 135 22 —23 41 1 11 —12 ILE) 25 23 —24 SU 3) Fotograferingsarbetet för himmelskartan är sålunda i det närmaste slutfördt för den del af zonen, som befinner sig 1 för observation gynnsamt läge under de långa klara höst- nätterna (a = 18" .= . 25), Äfven den följande delen af zonen, som kan tagas under den tidigare våren (o= 2... . 8), har fortskridit långt. RSRVITE andra hälften (6. . . 185) icke hinna slutobserveras förrän inom cirka 3 år. : Arbetet med plåtarna till bestämmande af stjärnparallaxer har under året spelat en icke ringa roll. Under bearbetandet af Erosplåtarna visade det sig nämligen, att å de plåtar, hvilka tagits 1 början af hösten år 1900, bilderna längre från centrum voro deformerade på ett sätt, som förskjöt läget af deras tyngdpunkt och att dessa plåtar derför icke egnade sig för bearbetning. Detta berodde på, att vid det fotogra- fiska objektivet en af de stanniolskifvor, som hålla kronglas- linsen skiljd från flintglaslinsen, under tidernas längd något sammanpressats och att derför objektivet icke satt fullkom- ligt fast i sin fattning. I början af Oktober år 1900 hade objektivet nertagits, uttagits ur sin fattning och putsats samt, sedan de äldre stanniolskifvorna ersatts med nya, hvilka jag tidigare erhållit såsom reserver af herr Paul Henry i Paris, åter sammansatts. Derefter hafva bilderna åter varit fullt normala, såsom såväl deras utseende som ock bearbetningen af såväl Eros-plåtarna som af andra senare tagna plåtar utvisa. Emellertid ansåg jag nödvändigt att uppmana prof. J. C. Kapteyn i Groningen, som bearbetat våra parallaxplåtar och till hvilken dessa plåtar redan blifvit afsända, att afstå från mätning och reduktion af de under Augusti och September är 1900 tagna plåtarna. Dessa plåtar, jämte några få andra, som innehöllo ett för litet antal stjärnor eller der bilderna till följd af ogenomskinlig luft voro utbredda och hvilka professor Kapteyn önskade se ersatta af andra, borde derför tagas ånyo. Sammanlagdt utgjorde dessa 29 plåtar. Hvarje paral- laxplåt innehåller 3 till 4 upptagningar under hvarje af tre på hvarandra följande (positiva eller negativa) maxima af parallax. Räknar man upptagningarna på en parallaxplåt under ett maximum såsom en ,plåt", så har antalet för pa- rallax tagna ,plåtar" under året utgjort 64. Månen En, N:o 4] Redogörelse för astrofotografiska arb. å observ. i H:fors 1904--1905. 5 Den andra hälften af det med professor Kapteyn öfver- enskomna programmet har utgjorts af undersökning af egen- rörelserna hos stjärnorna på samma i afseende å vintergatan ordnade plåtar, för hvilka parallaxerna på grundvalen af de nyss nämnda plåtarna skulle undersökas. Helsingfors obser- vatorium hade åtagit sig åstadkommandet af äfven desså plåtar, hvilkas antal blefve 50. " Plåtarna borde exponeras vid tvänne om 7 till 8 år skilda tider och hade den första serien upptagningar försiggått del- vis under hösten 1897, men förnämligast under våren och hösten 1898. Den andra serien upptagningar å samma plå- tar vidtog derför på senhösten 1904 och fortsattes under vå- ren 1905. Emedan våren 1898 varit utmärkt för mera gynn- sam väderlek än Mars och April 1905, medhunnos dock icke med samtliga under våren 1898 tagna plåtar för egenrörelse- bestämningar, utan blef det nödvändigt att spara en del af dem till instundande vår. Likasom tidigare tagna plåtar till undersökning af egen- rörelser hade äfven dessa under mellantiden emellan de två expositionstiderna förvarats i sin originalinpackning, hvilken derpå inneslutits i tillödd blecklåda. Ett uppbevarande af exponerade plåtar under så lång tid som 7 år torde dock icke tidigare försökts och ingaf från början betänkligheter för att känsligheten kunde i för hög grad minskas och der- jämte plåtarna blifva beslöjade. Förvarandet i tillödda blek- lådor afsåg att motverka detta genom att erbjuda skydd mot fukt och ljus. Ehuru plåtarna visa en särskildt mot kanten tilltagande slöja, äro bilderna från den senare serien af expositioner ingalunda svagare eller underlägsna dem från den förra och plåtarna fullt ägnade för mätning och bear- betning. Antalet plåtar, å hvilka upptagningar för egenrörelser verkställts, har under arbetsåret utgjort 24, som allaredan öfversändts till professor Kapteyn. Under December månad var astrografens fotografiska objektiv öfverflyttadt till polartuben för verkställandet af upptagningar till bestämmandet af läget af lummelens nord- 6 Anders Donner. [XLVIII pol. Dessa upptagningar, hvilka fortgingo hela natten ige- nom från skymningen till dagningen, hafva verkstälts under 4 nätter och gifvit motsvarande antal plåtar. Till de här nämnda plåtarna komma ännu några få andra, hvarför totala antalet under arbetsåret tagna plåtar utsör 90: Fotograferingsarbetet har varit fördeladt emellan mig, observatorn mag. G. Dreijer och assistenterna doktor FE. Wessell och kandid. BR. Furuhjelm. Mag. Dreijer har 1 regeln omhänderhaft plåtarnas utveckling, jag åter deras granskning . och inordnande i observatoriets fotografiska arkiv. Mätningar. De fotografiska plåtarnas för stjärnkatalogen utmätning har efter samma plan som under de föregående åren utförts af fröknarna N. Helin, H. Stenbäck och M. Biese. Under året hafva utmätts 29 plåtar, innehållande 12,127 stjärnpositioner. Alla dessa plåtar tillhöra de tre första timmarna i rectascen- sion och hänföra sig sålunda till en stjärnrik trakt af him- melen. Antalet stjärnor har derför i medeltal för plåt utgjort 418. i Härigenom har hela antalet af våra utmätta katalog- plåtar höjts till 369 innehållande 106,795 stjärnpositioner eller 1 medeltal 188 stjärnor på hvarje plåt. Endast med ett par kartor har vårt förråd af till kata- logarbetet hörande sådana behöft kompletteras. Fortfarande har jag ensam ombesörjt kontrollen af kar- torna för de plåtar, hvilka skulle utmätas, å dem numrerat de stjärnor, hvilka borde mätas, samt uppskattat dessas stor- leksklasser. Beräkningar. Eros-plåtarnas från oppositionen 1900—1901 reduktion har utgjort det ena hufvudföremålet för våra beräkningar under det gångna arbetsåret och har derunder slutförts. ES EEE SIE SINNEN IN N:o 4| Redogörelse för astrofotografiska arb. å observ. i H:fors 1904—1905. 7 I afseende å beräknandet af de rätvinkliga koordinaterna återstodo kalkylerna endast för 5 plåtar, för hvilka desamma nu utfördes af fröknarna O. Sederholm, N. Helin och H. Sten= bäck. Konstantbestämningen för hvarje plåt utfördes för kon- trollens skull dubbelt och af två olika personer samt för öfrigt i enlighet med de principer, hvilka jag motiverat i senaste års redogörelse. Den dubbla beräkningen sträckte sig dock blott till uppställandet af villkorseqvationerna, medan riktigheten af dessas upplösning kontrollerades genom de funna värdenas för de sökta konstanterna insättande i dessa eqvationer. Dubbelt och af två olika personer utfördes likaså be- räkningarna af de på grund af konstantbestämningarna för- bättrade rätvinkliga koordinaterna samt likaså af stjärnornas ur dessa härledda rectascensioner och deklinationer. Undan- tag gjordes blott för ,éetoiles de repére", hvilka legat till grund för konstantberäkningarna och som kontrollerades, genom att de härledda positionerna borde afvika lika mycket från deras antagna värden som de återstående felen i mot- svarande vilkorseqvationer angåfvo. Den första beräkningen af de rätvinkliga förbättrade koordinaterna har till största delen utförts af fröken Seder- holm, kontrollberäkningen af desamma jämte kalkylerna för konstantbestämningarna, samt härledandet af a och d åter af observatorn och assistenterna samt af mig. För fastställande af storleksklasserna för planeten och stjärnorna å HEros-plåtarna hade vi att tillgå en utgångs- punkt deri, att ett antal af dessa plåtar falla inom området för Helsingfors fotografiska zon. De stjärnor, hvilka till- hörde denna zon och som blifvit mätta på Eros-plåtarna, uppskattades med ledning af kartorna till motsvarande kata- logplåtar först al mig å de sistnämnda på samma sätt och enligt samma skala som gälla för stjärnkatalogen. Derefter uppskattades samma stjärnor af doktor Wessell å motsvarande Eros-plåtar, å hvilka samtliga normala expositionstider för bilderna varit 3 minuter. På grund af differenserna här- emellan, bildade doktor Wessell sedermera den skala, hvilken tjenade för anpassandet af doktor Wessell's uppskattningar 8 | : Anders Donner. [XLVTIII till katalogens storleksklasser, hvarvid, såsom synes, det som angifver den individuella karaktären af storleksklasserna och dermed bildernas å hvarje plåt beskaffenhet qvarblifver i resultaten. Då vid Eros-plåtarna hufvudvikten kommer att ligga på jämförelsen emellan de särskilda observationsresul- taten, är detta vigtigare än fastställandet 'af de särskilda stjärnornas absoluta storleksklasser. Denna skala användes sedermera för alla plåtar, hvil- kas normala expositionstid utgjorde 3 minuter. För de öfriga plåtarna gjordes af doktor Wessell äfven uppskattningar af storleksklasserna, hvarefter storleksklas- serna för de stjärnor, hvilka förekomma i Bonner Durchmu- sterung, jämfördes med dennas. För alla plåtar, hvilka hafva samma normala expositionstid, bildades åter medeltal, hvilka sedermera begagnades vid reduktionen af samtliga stjärnor tillhörande denna grupp af plåtar. Äfven härvid kommer sålunda plåtarnas karaktär till sin rätt vid storleksbestäm- ningarna. Den omständigheten, att storleksklassen 9=m79 är densamma =: vår fotografiska zon och i Bonner Durchmesterung garanterar till en viss mån öfverenstämmelsen hos storleks- skalan inom de särskilda plåtgrupperna. | Eros-observationernas jämförande med de enligt prof. Millosevichk's element beräknade efemeriderna 1i ,Circulaire n:o 9" till ,,Conférence astrophotographique internationale de Juillet 1900" har likasom de: öfriga beräkningarna utförts dubbelt, en gång af kand. Furuhjelm, en gång af mig. Observationernas sammanställande dels till en sedel- katalog, dels till manuskript har slutligen varit min uppgift. Medeltalstagandet till bildande af stjärnornas orter och slutliga storleksklasser har dervid äfven gjorts dubbelt, den ena gången af assistenten Furuhjelm, den andra af mig. Äfven manuskriptets utskrifvande har af mig till större delen gjorts dubbelt till vinnande af kontroll och slutligen hafva vi kontrollerat korrekturet mot beräkningarna i original. Resultaten af våra observationer af Eros under oppo- sitionen 1900—1901 föreligga numera färdigtryckta om ock ännu icke utgifna och ingå 1: Conférence Internationale astrophotograplique de Juillet 1900: Cireuwlaire N:o 12. Fr N:o 4] Redogörelse för astrofotografiska arb. å observ. i H:fors 1904—1905. 9 som tryckes af observatoriet i Paris på dervarande Veten- skapsakademis bekostnad. Beträffande resultatens noggrannhet må här anföras, att vi erhållit sannolika felet af mätningen af en koosd ind = 0 OT4: : Då emellertid antalet Rae ve på hvilka kon- stantbestämningarna för hvarje plåt bör grundas, är ganska ringa och då anslutningar, sådana vi utfört dem för Res katalogen, här icke äro möjliga, emedan plåtarna i regeln icke besitta ett derför tillräckligt antal gemensamma stjärnor, så kommer osäkerheten i positionerna att väsentligen öfver- stiga den af mätningarna. Jag har funnit för stjärnpositio- nerna: Storleksklass : Sannolikt fel: cosd.Aa 40 Gris 9m4 S-Ö = OG 9 .2—10 .0 sel SIR +0 .160 10 .1—11 .1 SEN sä SEN Sd Till det sannolika fel, hvarmed bestämningarna af Eros” positioner slutligen blifva behäftade, får man emellertid icke sluta hvarken häraf eller från observationernas jämförelse med efemeriderna. Å hvarje plåt hafva nämligen mätts samt- liga stjärnor befintliga inom en qvadrat af 20' sida och hvars midt intages af planeten Eros. Jämförelsen emellan posi- tionerna för dessa stjärnor ger möjlighet att reducera till ett gemensamt system de å olika observatorier ungefär samti- digt erhållna bestämningarna för dessa stjärnor och äfven för planeten. Och först det sannolika fel, som framgår efter dessa reduktioner, hvarvid de flesta systematiska fel blifva borteliminerade, blir slutligen måttgifvande. Det är att för- utse, att detsamma väsentligen kommer att närma sig det direkta mätningsfelet. Resultaten böra derför betraktas såsom ganska tillfreds- ställande. De först tagna Eros-plåtarna, från slutet af Sep- tember och de första dagarna af Oktober 1900, lida dock, såsom vid parallaxplåtarna framhållits, deraf att bilderna varit deformade. Plåtarna bearbetades väl, men resultaten måste förkastas. För tre plåtar gaf dock den omständighe- 10 ; Anders Donner. [XLVTIIT ten att bland stjärnorna inom qvadraten funnos några, hvil- kas positioner blifvit bestämda genom motsvarande: obser- vationer i Paris, möjlighet, att med dessa stjärnors till- hjälp korrigera positionerna nära plåtens midt, der bilderna icke voro deformerade, och dermed ock dem af Eros, som sålunda kunde räddas. Dessa plåtars betydelse för bestäm- ningen af solparallaxen var för öfrigt ringa, emedan de voro tagna vid en tid, då Eros ännu befann sig på jämförelsevis stort afstånd från jorden. Såsom förut nämnts, korrigerades objektivets fel i förra hälften af Oktober 1900. Instrumentet har derefter ånyo funk- tionerat fullt tillfredsställande, såsom framgår af att bilderna derefter varit normala, men med största evidens just ur resultaten af de öfriga Erosplåtarna. Allt eftersom arbetet med bearbetningen af Eros-obser- vationerna fortskred, blefvo Observatoriets arbetskrafter efter hand lediga för institutionens hufvuduppgift, den fotografiska stjärnkatalogen. Nästan strax från årets början kunde fröknarna Sten- bäck, Helin och Biese vidtaga med beräkningen af rätvink- liga koordinater, sådana dessa direkt framgå ur mätnin- garna. Detta arbete har under året utförts för 27 plåtar. Fröken Helim afbröt sedan detta arbete för att i stället be- gynna beräkningen af de för plåtarnas definitiva konstanter korrigerade X och Y, hvaraf hon jämte fröken Sederholm samt herrar Wessell och Furuhjelm under året medhann 19 plåtar. Herrar Dreijer, Furuhjelm och Wessell samt fröken Se- derholm hafva derjämte beräknat de definitiva rectascensio- nerna och deklinationerna för 16 plåtar, hvarjämte nämnda herrar äfven kontrollerat dessa beräkningars riktighet, i re- geln genom tillbakaräknande af X och Y ur a och ÖJ. Alla dessa arbeten hafva hänfört sig till plåtar belägna inom eller vid gränsen af det område, som Tome III af ob- servatoriets af dess fotografiska zonarbete föranledda publi- kation skall omfatta. På detta band komma äfven 1 när- maste framtid arbetena att koncentreras och är det min N:o 4] Redogörelse för astrofotografiska arb. å observ. i H:fors 1904—1905. 11 förhoppning, att tryckningen deraf inom ett år härefter skall kunna vidtaga. Såsom ett förarbete för den stjärnkatalog, 1 hvilken de från olika plåtar härrörande bestämningarna beträffande hvarje stjärna skola sammanföras till ett slutresultat och som betingar deras möjligast beqväma praktiska användbarhet, har jag i ett exemplar af det redan publicerade fjärde ban- det af observationerna begyite annotera de stjärnor ur Bon- ner Durchmusterung, hvilka observerats å hvarje plåt, der- vid naturligtvis äfven antecknande, om någon stjärna sakna- des. Detta arbete slutförde jag under senaste sommar. RR n : NR SAC FAI "RT Å RT 20 ERE iva kelig nte OR RA Skr rs rk dursurie sker dk ; räk MR TAN: fre [La Ra NORA k GER EDLER SA bg da n | j ODEN best bang å SIKA ET te IRTE Öfversigt af Finska Vetenskaps-Societetens Förhandlingar. XLVIII. 1905—1906. N:o 5. Versuch einer Beriicksichtigung der elektrisehen und magnetischen Viscosität durch Erweiterung der Maxwellschen Gleichungen. VYon R. MALMSTRÖM. In den Maxwellschen Gleichungen sind weder Viscosität noch Hysteresis fär elektrische und magnetische Medien be- röcksichtigt. Im folgenden soll gezeigt werden, dass dies wenigstens qualitativ geschehen kann durch die einfache Annahme, dass es fär die elektrischen und magnetischen Verschiebungsströme einen Widerstand giebt wie fär den Lei- tungsstrom. Unter dieser Annahme erhalten die Grundgleichungen des elektro-magnetischen Feldes folgende Gestalt orot B e& 0 AE An SPOSER NON LS rp Aa 0 rot D u 09 4n > SKA Tian 5 ÖL od AT We, dv =00 de 0 Ausserdem schreiben wir B=udH D—=eC E und $$ sind die elektrischen und magnetischen Feldstärken, Dun B die entsprechenden Induktionen. Die magnetische und dielektrische Permeabilität u und e werden als konstan 7 2 R. Malmström. [XEVIII angenommen, c ist die Lichtgeschwindigkeit in Äther, 4 die elektrische Leitfähigkeit des Mediums, £ und y sind zwei Konstanten die nur fär magnetisch und elektrisch viscose Medien von 0 verschieden sind. In Integraldarstellung lauten die Gleichungen Je ds = an år fr dö AE, do Je ds FY SIE 19 far wo ds ein Linienelement einer beliebigen Raumkurve, do ein Flächenelement einer von dieser Raumkurve begrenzten Fläche bedeuten. Der Umlaufssinn der Linienintegrale soll mit der positiven Richtung der Flächennormale eine Rechtsschraubung ergeben. Die Gleichungen unterscheiden sich von den Max- wellschen nur dadurch, dass ein Glied mit dem Differential- quotienten nach der Zeit der magn. resp. elektrischen Induk- tion hinzugefägt ist. Die Bedeutung der Gleichungen wird am besten durch einige Anwendungen hervorgehen. 1). Magnetischer Kreis. Wir betrachten einen Ring aus magnetischem Material umgeben von n Wechselstromfährenden Windungen. Da der elektrische Verschiebungstrom im umge- benden Dielektricum im Verhältniss zum Leitungsstrom ver- nachlässigt werden kann, können wir in der ersten Haupt- gleichung in der Integraldarstellung das erste Glied rechts fortlassen und erhalten | SÖSAS Die Integrale links sind längs der Mittellinie des Rings zu erstrecken, das Flächenintegral rechts äber eine von dieser umschlossene Fläche. Das letzte ist gleich dem gesammten durch diese Fläche gehenden Strom X SS also =, X Strom. Messen wir den Strom in elektromagnetischen FEinheiten, so YST N:o 5] Versuch einer Beriicksichtigung der elektr. und magnet. etc. 3 fällt der Faktor fort und das rechte Membrum wird — 47 n I. Die linke Seite kann folgendermaassen umgeformt werden: fö as +e fö äs fdnde aa Es ist nun guds — qB. = dem durch der Querschnitt gehenden magnetischen Induktionsfluss = F,, wenn der Ringquerschnitt gegenäber der vom Ring umschlossenen Fläche vernachlässigt werden kann. Da dieser im ganzen Ring konstant ist kann er vor das Integralzeichen gesetzt werden. Das Integral | - ist der . . s Ok »magnetisehe Widerstand" = R,. Da nun anderseits KH magnetischen Verschiebungsstrom proportional ist, können wir dem B f z als einen gegen diesen Strom wirkenden Widerstand deuten. Bezeichnen wir ihn mit BR, um anzudeuten, dass er in der Viscosität seinen Grund hat, so erhalten wir fär den magnetischen Kreis folgenden Gleichung fn RR, FE Deutet man nun, wie in der Elektrotechnik äblich, 4znI als magnetomotorische Kraft und £,, als den magnetischen Strom, so wird der magnetische Kreis durch hinzukommen des Gliedes bä Ae sich formal wie ein elektrischer Stromkreis mit Wider- stand und Selbstinduktion verhalten. Sachgemässer wäre aber folgende Deutung. Schreiben wir die Gleichung so FR de NOG ANT == AE Lorr 0) ist | I dEn ; Art... db AR» hat wieder ganz dieselbe Bedeutung wie die reziproke der wirkliche magnetische Verschiebungsstrom, 4 R. Malmström. [XLVIIT Kapazität eines Kondensators, da ja Rn = - Schreiben wir also il ATC m = OR und 4znI, als magnetomotorische Kraft = M so erhalten wir pen M= TånxRolag Der magnetische Kreis verhält sich also wie ein elektris- cher Kreis mit Widerstand und Kapazität. Hätte man noch die elektrischen Verschiebungsströme im umgebenden Dielektri- di cum beräöcksichtigt, i Fö wo Lder Selbstinduktionskoefficient des XKreises, hinzugekommen ”) und die Analogie mit einem elektrischen Kreis mit Wider- stand, Selbstinduktion und Kapazität wäre vollständig ge- wesen. Ob man diese richtigere Deutung der Gleichung oder die äbliche bevorzugen will, ist natärlich gleichgöltig. Bei der Diskussion der Gleichung wollen wir uns der in der Elektrotechnik äblichen Auffassung anschliessen. Die Glei- chung lautet dann M = 4anI = Bu Em FB =— Geben wir jetzt der magnetomotorischen Kraft eine von der Zeit rein harmonisch abhängige Form ME=1WM5es 5 so wird JR = JMs GC WO I M, N VEBm? + (Biw)? +) Siehe R. Malmström, Eine Folgerung aus den Maxwellschen Gleichun- ged. Ofversigt af F. V. S. Förhandlingar XLV III 1905—1906 N:o 6. N:o 5] Versuch einer Bericksichtigung der elektr. und magnet. ctc. 5 JANE 0 öm P9 = arctg Es ergiebt sich also eine Phasenverschiebung zwischen magnetischer Induktion und Erregerstrom, was durch die Erfahrung bestätigt wird und von der gewöhnlichen analyti- schen Theorie nicht beräcksichtigt werden kann. Um die magnetische Induktion oder die damit propor- tionale grösse F, als Funktion von $& (prop. I) zu erhalten, missen wir die Zeit zwischen den Gleichungen eliminieren. Hierzu brauchen wir entweder den reellen oder imaginären Teil der Gleichungen zu nehmen, wobei M entweder eine cosinus-oder sinusfunktion wird. Im letzteren Falle werden die Gleichungen M=MM, sin ot Fr = F) sin (wt—qY) = Z) (sin wt-cosy— cos wt-sin q) Das Resultat der Elimination wird —sin g V ER RA > oder PM + MPP—2 FM PMicosqg— MF; sing=0 pF SE Da die Discriminante iF Mar (cosiiq— 1) = 0 so wird die , Hysteresisschleife" eine Ellipse. Bei kleinen Induktionen, wo unserer Annahme gemäss die Permeabilität als konstant angenommen werden kann, wird wohl dieses einigermaassen mit der Erfahrung tbereinstimmen. Der Winkel a, den die grosse Achse der Ellipse mit der Y-achse bildet, findet sich aus der Gleichung 6 R. Malmström. VE 2 M, Fycos 9 AN aa Ia— AA Kon MY — Ly 0 Bi + (By w)— Den Energieverlust durch Viscosität erhält man aus der Gleichung (Glen il Janna (Ghlne Nås: är Om Lå er tar Bo ( a Hat der Strom Sinusform, so ist dasselbe mit F, der Fall. Durch Integration iäber eine ganze Periode und Division mit der Periode erhält man den Verlust in er Das erste Inte- gral rechts verschwindet, das zweite wird, da in ==" HOS 2 v h | Ffa SL NATO SAT Jes ot- dt 7 Jan EG än u Ist der Querschnitt konstant, so wird l R, F$ RR p q (PRO =p VB wo V das Volumen des Rings. Der Energieverlust wird dann EV BE IT Der Verlust ist proportional dem Quadrat der Perioden- zahl und der maximalen Induktion. Der Verlust durch sta- tische Hysteresis ist aber bekanntlich im grossen und ganzen der Periodenzahl selbst und nach Steinmetz etwa der 1,6ten Potenz der Maximalinduktion proportional. Wie sich die Verluste durch Viscosität verhalten, ist dagegen nicht be- kannt. Falls unsere Annahmen richtig sind wärden sich diese N:o 5] Versuch einer Beriicksichtigung der elektr. und magnet. etc. [/ ganz ähnlich verhalten wie die Verluste durch Wirbelströme, die ja bekanntlich dem Quadrat der Frequenz und der Maximalinduktion proportional sind. Diese beiden Verluste wärden sich also nicht nach der för die Trennung der Hyste- resis und Wirbelstromverluste iblichen Metode trennen lassen. Es möge noch die Abhängigheit der Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung vom magnetischen Widerstand bei einer Drosselspule betrachtet werden. Man bedient sich bekanntlich einer solchen mit variablem magnetischen Wider- stand (durch Vergrösserung und Verkleinerung eines Luft- spaltes) um die Phasenverschiebung variieren zu können. Werden die Verluste der Hysteresis und Wirbelströme gar nicht in Betracht gerogen, so wärde man för den elektri- schen Stromkreis die Gleichung schreiben dl Hier ist dann &L aus der Gleichung dl AE FRAN ST Na wo N die Anzahl Windungen, zu berechnen. Da nun nach der gewöhnlichen Theorie 47 NI RR Föm so wird | N24 ie dl, N24dI dör Rd Die Selbstinduktion ist also umgekehrt proportional dem magnetischen Widerstand und die Phasenverschiebung bei Sinusform Lo 470 N? 0 arctg 75 "= arctg- BAR m 8 R. Malmström. XLVIII nimmt also ab mit wachsendem magnetischen Widerstand. In der Wirklichkeit verhält sich aber die Sache gerade um- gekehrt, wobei allerdings die Wirbelströme und die statische Hysteresis die wesentlichste Rolle spielen, und dies wird auch wenigstens dem Sinne nach durch unseren Ansatz bestätigt. Um dies zu zeigen schreiben wir die Gleichungen fär den magnetischen und elektrischen Kreis der Drosselspule ATEN == Fo pr Pr = ESNFO0 dn i dt fE— Jä ae NE In der letzter Gleichung ist das letzte Glied d. h. die' induzierte elektromotoriscehe Kraft so gross gegen den ohmschen Spannungsverlust, dass dieser vernachlässigt wer- den kann. Thun wir dies so wird dadurch jedenfalls die Sache nicht wesentlich verändert, während die Formeln viel ein- facher und äbersichtlicher werden. Wir schreiben also dPE'm SEN Das positive Vorzeichen räöhrt daher, dass £ nicht die indu- zierte e. m. k. sondern die zur Uberwindung derselben nötige e. m. k. bedeutet. Setzen wir nun eine sinusförmige elektromotorische Kraft voraus, so erhalten wir 3 dF, Ey. et — NN" 0 dt Ii Fo ser E, tot Nwt No und hieraus N:o 5] Versuch einer Beriicksichtigung der elekt. und magnet. etc. 9 NS EE Ö 6 = aret Bm ) ETTAN VRo: + Ry? ; E 3 Ro 47 N?w Die Tangente des Phasenwinkels ist also proportional dem magnetischen Widerstand. Die Wattkomponente des Stro- mes ist = Et R,, sie ist bei konstanter Spannung konstant. 47 N2 ia öm 47 N? ENG oder, da JEN =L, Die wattlose Komponente ist = [UU Lo Widerstand proportional. Diese Folgerungen stimmen im Wesentlichen mit der Erfahrung und um den Thatsachen gerecht zu werden, wird auch in der Elektrotechnik eine ganzähnliche Betrachtungsweise angewendet. Man zerlegt nähmlich fär einer Transformator bei Leerlauf oder eine Drosselspule den Strom in eine Watt- und eine Wattlose Komponente. Die erste hängt von den Verlusten durch Hysteresis und Wirbelströme ab und ist also bei konstanter Spannung konstant. Die zweite Komponente besorgt die Magnetisierung des Eisens und ist also bei konstanter Span- nung dem magnetischen Widerstand proportional. In diesem Falle können also durch unsere Theorie die in eimem magnetischen Kreis infolge von statischer Hyste- resis und Wirbelströme hervorgerufenen Erscheinungen be- schrieben werden. 2). Alszweite Anwendung unserer Formeln wollen wir die oscillatorische Entladung und Ladung eines Kondensa- tors durch einen Stromkreis mit Selbstinduktion und Wider- stand betrachten. Bei der äblichen Ableitung der Formeln för diesen wird angenommen, falls die Schwingungsdauer nicht klein ist, dass der Strom im Leitungsquerschnitt und der Verschiebungsstrom im Querschnitt des Dielektricums konstant ist. Unter dieser Annahme kann der Stromkreis als ,linear” angesehen werden und kann somit durch einer Ring ersetzt , sie ist also bei konstanter Spannung dem magnetischen 10 R. Malmström. [XLVIIT werden, der an einer Stelle durch ein Dielektricum unter- brochen ist. Auf einen solchen Ring wollen wir die zweite Hauptgleichung in der Integraldarstellung verwenden Jör+r [Fe eld Die Integrale links werden der Mittellinie des Rings entlang genommen. Das erste Integral besteht dann aus zwei Teilen. Der erste Teil gilt för den metallisehen Teil des Rings und kann leicht in die Gestalt RI, wo R der Wider- stand und I der Strom, gebracht werden. Wenn irgendwo an der Leitung eine Unstetigkeitsfläche mit eingeprägter elektromotorischer Kraft vorhanden ist und als solche kann ein in der Leitung geschaltetes Element angesehen werden, kommt noch eine Integrationskonstante — HE hinzu, — weil RI eme Gegenkraft gegen £ ist. Der zweite Teil dieses Integrals streckt sich durch das Dielektricum hin und ist also gleich der Potentialdifferenz der Kondensatorplatten — V oder wenn M die Ladung und C die Kapazität =7 Anstatt I können wir auch a schreiben und erhalten dt för 2 pa gg LU Das zweite Integral braucht, da y för Metalle = 0 ist, nur för das Dielektricum genommen zu werden und giebt <= FRA fenor [20-59 Das Glied auf der rechten Seite kann falls man fär das umgebende Dielektricum £=0 setzt durch Kombination mit der ersten Hauptgleichung in die Form — L SS gebracht wer- den, wo L der Selbstinduktionskoefficient des ganzen Rings. Wir erhalten so im ganzen N:o 5] — Versuch einer Bericksichtigung der elektr. und magnet. etc. ul dM edM 2M F=RT rg ss Seg M ye dM d?M (EG) Än då Da die Kapazität C schon e& SÅ Faktor enthält, so wird es zweckmässig sein anstatt X zu schreiben, wo C, die Ka- c EC pazität fär einen gleichgebauten Luftkondensator bedeutet. Die Formel wird dann M dM d?M E=G + (E+ &) ar FURERA G Zu dem Widerstand des metallischen Teils addiert sich also der Widerstand gegen Verschiebungsströme im Dielektricum. Wenn nun i INSER NE z JE EOVS. (T 0 so wird die Ladung resp. Entladung oscillatorisceh mit der halben Schwingungsdauer T= de 0 gat eran ud Il AI NS fe Arn, ANG EEG 2 ic lane) är (ar oder wenn das zweite Glied unter dem Wurzelzeichen klein PERL Das logaritmische Decrement der Schwingungen wird 12 R. Malmström. [XLVII oder falls die zweite Formel för die Schwingungsdauer an- gewendet werden darf (AES ad Y =E VaCNe Das Decrement der Schwingungen wird also grösser als das aus dem Ohmschen Widerstand des Schliessungskreises berechnete. Hierdurch liesse sich also die Konstante y be- rechnen. Ähnliche Betrachtungen lassen sich mit einem nur aus dielektrisehem Material bestehenden Ring anstellen. Dieser Verhält sich wie ein Resonator dessen Eigenschwingungen in- folge von Viscosität gedämpft sind. Die Formeln för Schwin- gungsdauer und logaritmisches Dekrement erhält man dann aus den obigen wenn man darin R=0 setzt. In diesem Falle kann man nicht mehr von der Kapazität reden, aber C hat dann die Bedeutung 1 ds OF 47 7 4 Ein entsprechendes Resultat erhält man auch fär einen mag- netischen Kreis.) 3). Als dritte und letzte Anwendung möge die Fort- pflanzungsgeschwindigkeit einer ebenen elektromagnetischen Welle in einem isotropen, homogenen Medium mit elektrischer und magnetischer Viscosität berechnet werden. Eine ebene Welle ist dadurch charakterisiert, dass in Ebenen senkrecht zur Wellennormale die elektrische und mag- magnetische Feldstärke nur zeitlich veränderlich ist. Um die Gleichungen der Welle zu erhalten, gehen wir von den Grund- gleichungen in der Differentialform aus und lösen sie in ihre Komponentengleichungen auf. Da 2=0 so ergiebt sich e 06, 00: 25 fa er dB, | RER dy 02 +) Siehe ,Bine Folgerung aus den Maxwellschen Gleichungen." Diese Öfversigt XLVIII N:o 6. Zz S ot [fer e 08, — 09: 2 OB FINSK IENdeR. OL a Ef0E6: 00, 20 CR BRL ESO SR dal Versuch einer Beriicksichtigung der elektr. und magnet. etc. 0B: Ox 032 0 ) ONT ga dag KON 08; 06: 4) ( 0Dz 13 Nehmen wir die x-Achse zur Richtung der Wellennor- male, so sind bei jedem Zeitpunkt in allen yg-Ebenen & und $H konstant. Es verschwinden also alle Differentialquotien- ten nach y und z e 08, ce dt 0 ARR ES ER Eid Tr ÖR dra e OC. a i RBSEE AE + bud 2 öde GGR JG 2 Ht 09 Eg ye da e då RO dtox —-H08d: 4 CY Ey RE EE Te or In den Gleichungen sind jetzt, da e und u als konstant an- genommen werden 14 R. Malmström. ; [XLVIII D-uUpNlundFH= ES gesetzt worden. Die beiden Divergensgleichungen lauten jetzt 09 0. Ox RE Die Komponenten der elektriscehen und magnetischen Feldstärke in der Richtung der Wellen normale sind also unabhängig von x. Da sie ausserdem zeitlich konstant sind, so können sie =0 gesetzt werden. Durch die äbrig bleibenden Gleichungen werden €, mit H- und H, mit CE. paarweise verbunden. Wir brauchen nur das eine Paar der Gleichungen zu beräcksichtigen und kön- nen auch annehmen, dass die ganze elektrische Feldstärke in die Richtung der y-Achse fällt, es folgt dann hieraus dass. die magnetische Feldstärke die Richtung der zg-Achse hat. Es bleiben dann nur die zwei Gleichungen Ä 200,15 00:e OD: CSO Om " Otdx 1 09: — 0Cy 0'E, BLäET TR Otör Durch Multiplikation der ersten Gl-mit - und Differentiation nach t, sowie Differentiation der zweiten nach x, kann 9; aus den Gleihungen eliminiert werden. Das Resultat wird su dB, AVE 0 PE, RR RE, FAROR SE (06 RR e-PRSar Schreiben wir jetzt zur Abkärzung fw ==A4, JET PU= 0, CPU =6 so erhalten wir a 0, Jano 0 Ey 0” o'E, cz Ol Ox? Sc RER N:o 5] Versuch einer Beriicksichtigung der elektr. und magnet. etc. 15 SS S Eine ähnliche Gleichung erhält man fär 9... Wir behandeln nur die jetzt gefundene. Der Differentialgleichung kann durch folgenden Ansatz genägt werden io t—72) C=65 JNA ( (1 Durch Einsetzen in die Differentialgleichung erhält man 2 2 2 ad EN säg p Kedle SAN td FR OPLE är = > 1 bwi cz (600) 55 pa 2 E 1 — cw? + but p erhält also einen komplexen Wert. Wir setzen deshalb p=nN— iy Die Bedeutungen von » und y gehen durch Einsetzen in die Gleichung för & hervor ox : ( NR RA w0[t— Xx ) CE = Eje £ vB c 27 : 3 z Da = WO T die Schwingungsdauer, so ist Wenn x um irgendeinen Betrag x' grössen wird, so bleibt der Wert von & unverändert, falls auch t um den Betrag n ER C wächst dh. an der Stelle x ist bei der Zeit t der Zustand derselbe, wie an der Stelle x + £'=X+ - tt bei der Zeit t +' 16 R. Malmström. ; [XLVIIT ist also die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Welle und n der Brechnungsindex. Wenn aber die Welle um die Strecke 4 fortgeschritten ist, so hat die Amplitude im Verhältniss e27x:1 abgenommen. yx ist also der ,,Extinktionskoeffizient". Die Welle schreitet also mit abnehmender Amplitude in der Richtung der positiven x-Achse fort. Durch Trennung des reellen und imaginären in der Gleichung fär p?, erhält man fär n und yx die zwei Gleihungen a (1 — cw”) (1 — cw?)2 + (bw)? 2 RE abm (1 — cm")? + (bw)? 200 und durch Auflösung rd VA —cw?): + (bw): + (1—cw?) RENA (1—cw?)? + (bw)? n? SEN V(1—cw?) +.(bw)? — (1—(w?) BACK (1—cw?)? + (bw)? För die Wurzel muss das positive Zeichen genommen werden, weil sonst y wenigstens fär kleine w imaginär wird. Der Brechnungsindex ist also von der Frequenz abhängig. Wir erhalten also ohne molekulartheoretische Betrachtungen eine Dispersion. Beachtet man die Werte von a, b und e, so können diese Ausdräcke noch umgeformt werden. Wird ausserdem för die hierdurch entstehende neue Konstante (ye) + (pu)? die Abkärzung b? eingefährt, so erhalten wir sr BN V 1 bw? + ctwt + 1—co? er 1 + bo? + cow! AE V 1 -+ btw? + cwt + (1—cw?) TE I + blo? + Cow N:o 5] Versuch einer Beriicksichtigung der elektr. und magnet. etc. 1 Fär die Diskussion der Formeln wird es bequemer sein ihnen folgende Form zu geben ars SE 1 2 1—cw? V 1 a b?w? Fc 20: 14 be ot 4 er eu : 1 2 Me SE KA : 20 EE a ml NE ÅR maa fler Cat Fär so langsamme Schwingungen dass w? gegen 1 zu vernachlässigen ist erhält man NE V em, z=0 Hier gilt also die Maxwellsche Formel und die Absorption wird = 0. Sind die Schwingungen etwas schneller, so dass nur wo! vernachlässigt werden darf, so erhalten wir fn FT ( — SV +1— cor or)=en) 1 al" + zac) or] : i = ST ( = > Vu — 1 + cw? + vw?) = T (b? + 2c) w? / eb TT — Fl V b2 + 20 > "nn nimmt also mit steigender Schwingungszahl ab. Die Dis- persion ist anomal. Der Extinktionskoeffizient steigt aber proportional der Frequenz. Fär sehr schnelle Schwingungen erhält man AG SE JAG 2 NCO CM 18 R. Malmström. | [XLVIIE SELENE IE Rad ill eu TAR SON — em? Eg LED C n wird = 0, also die Fortpflanzungsgeschwindigkeit unendlich, und der Extinktionskoeffizient umgekehrt proportional der Frequenz. Fär w=n0 werden sowohl » als yx = 0. Da x för w=0 und m = oc gleich 0 wird und anfangs pro- portional w ansteigt, am Ende umgekehrt propoertional w fällt, so hat es irgendwo ein Maximum. Die Berechnung dieses Maxi- mums ist aber kompliziert. Nimmt man dagegen an, dass das Medium nur elektrische Viskosität besitzt d. h. dass g und damit ec = 0 ist, so erhält man n? HTEKe il ES 1 Be [NE EE a fe sal FRE il il PE = — 25 EO Rö und hieraus (pel b?w VIS 2 bmw? RA fe Schliessen wir die Fälle w=0 und w= >> aus so erhal- ten wir als Maximumsbedingung V T-Fbrlor=2 SÖNER VER b ye und fär diesen Wert werden ER SA es för ere N:o 5] Versuch einer Beriicksichtigung der elektr. und magnet. etc. 19 TEE SG 2— Mera NEC rn dr Wir fanden, dass wenigstens bei langsamen Schwingungen die Dispersion anomal wird und dass andrerseits för w= >, on=0. Es bleibt noch äbrig zu untersuchen, ob n immer abnimmt oder ob es irgendwo ein Maximum hat. Zu dem Zwecke bilden wir die erste Ableitung von n?. Sr + 20c2w2) V1-F bw? + ewtt 2 (b2 + ce) + Ae? — 20C3w?t (1 + b2w? + c2wt)? ön? On : ; Hört |=0" wird Fö =2n rd 0 und somit, da n hier endlich, 2” =0. Die Tangente ist parallel der w-Achse. Dann bleibt för wachsendes w die Ableitung negativ, so lange nicht das negative Glied — 2 clwt grösser wird als die Summe der äbrigen Glieder im Zähler. Dass dies aber nicht der Fall sein kann, ist evident. Dann mässte auch das Quadrat d. h. 4c6wW? grösser sein als das Quadrat der äbrigen Glieder. Bildet man aber die Quadrate, so hebt sich 4cfw? gegen ein entsprechendes Glied und die Summe der äbrig bleibenden mässte < 0 sein, was unmöglich ist. n nimmt also immer mit wachsender Frequenz ab und die Dispersion ist durchweg anomal. Die Theorie föhrt also zu einem ähnlichen Resultat wie die Dispersionstheorie nach Maxwell för Metalle. Hier erhält man ”) a | wo T= n wächst also auch hier mit abnehmender Schwin- 4 20 gungszahl. +) Siehe z. B. Abraham—Föppl, Theorie der Elektrizität, Bd I, S. 315. 20 R. Malmström. [XLYTII Fär alle Medien die aus irgend einem Grunde absor- bierend sind, erhält man also zwar eine Dispersion, aber diese wird immer anomal. Die normale Dispersion wird nur durch die Trägheit schwingender diskreter Massen mit Eigenschwin- gungen bedingt. Gehen diese Schwingungen ohne Reibung vor sich, so erhält man wieder nur normale Dispersion, falls man als solche diejenige Erscheinung definiert, dass der Brechungsindex mit wachsender Frequenz zunimmt. Das Spektrum wird nur durch die Eigenschwingungsfrequenz in zwei Teile zerlegt. Bei Resonanz wird n = + & und auf jeder Seite nimmt »n mit der Frequenz zu. Wird aber eme Dämp- fung der Schwingungen angenommen entweder durch Rei- bung oder elektromagnetische Ausstrahlung, so fällt das Unendlichwerden von n fort, die beiden Linienzäge verbin- den sich und es entsteht ein Gebiet, wo n mit wachsen- der Frequenz abnimmt. Die anomale Dispersion wird also. auch in diesem Falle durch Absorption bedingt. Auf die Anwendung der Theorie auf bewegte Medien wollen wir nicht eingehen. Sv > "FETT Öfversigt af Finska Vetenskaps-Societetens Förhandlingar. XLVIII. 1905—1906, N:o 6. Fine Folgerung aus den Maxwell'schen gleichungen. Von R. MALMSTRÖM. Die Maxwell'schen Gleichungen lauten in der Sprache der Vektorentheorie ausgedräckt: & OC 47 rot SR &S; TUR AS NA Sn ec C Hier bedeuten $ und & die magnetischen und elekt- rischen Feldstärken, wobei diese in elektrostatischen, jene in elektromagnetischen Einheiten gemessen wird; u die mag- netische Permeabilität, e die Dielektrizitätskonstante, A die Leitfähigkeit des Mediums; ce die Lichtgeschwindigkeit im freien Äther; & die Dichte des elektrischen Gesamtstroms (Leitungs + Verschiebungsstrom), Sn, die des magnetischen Verschiebungsstroms. Der Vektor rot 9 wird unabhängig vom Koordinaten- system folgendermaassen definiert: Bildet man längs der Begrenzung einer Fläche & das Linienintegral / Hsds, so wird TOOL = Cr öd R. Malmström. [XLVIIT DD Man erhält hierbei die in die Richtung der positiven Flächennormale von & fallende Komponente von rot $ und zwar setzen wir fest, dass die positive Normale zusammen mit dem Umlaufssinn des Linienintegrals eine Rechtsschrau- bung ergeben soll. Wir wählen also ein Rechtskoordinaten- system. d0 j dy NRTS und die öbrigen Komponenten gehen hieraus durch zyklische Vertauschung von x, y und 2 hervor.' Nach diesen Festsetzungen betrachten wir jetzt einen Ring von so hoher Dielektrizitätskonstante, dass die ausser- halb des Ringes verlaufenden elektrischen Induktionslinien nicht in Betracht gezogen werden brauchen, und von so klei- nen Querdimensionen in Verhältniss zum Radius des Rings, dass das Feld im Ringe selbst als homogen angesehen wer- den kann. Wir schreiben nun die zweite Hauptgleichung Die x-Komponente von rot 9 wird dann = TOM Code SK KO (& — GG wo do ein Element der vom Ringe begrenzten Fläche bedeu- tet und integrieren die Gleichung äber die ganze diese Fläche. Nach dem Satz von Stokes und wie direkt aus der Defini- tion von rot hervorgeht ist nun frot E-do0= fSEs- ds wo &, die Feldstärke im Ring bedeutet und die Integration rechts uber die Begrenzung der Fläche z-B. längs der Mit- tellinie des Rings erstreckt werden soll. Da die Feldstärke im Querschnitt konstant angenommen wurde, können wir schreiben förs= fue eq eq& ist aber der gesammte durch den Querschnitt ge- hende elektrische Induktionsfluss, also unabhängig von s, und N:o 6] Eine Folgerung aus den Maxwell'schen gleichungen. 3 = ist der dielektrische Widerstand des Rings. Fiähren wir fär diese zwei Grössen die Bezeichnungen F, und RB; ein, so erhalten wir | SEE A AES Kör 22 dö Um die Integration auf der rechten Seite auszufähren, dräcken wir $ als rot eines neuen Vektors BP; aus. H="ro0t Pe Durch Kombination dieser Gleichung mit der ersten Hauptgleichung erhält man da A= 0 rot-rot P.=2 ST = är ES; Bildet man die Komponenten in der Richtung der Koor- dinatenachsen vom rot-rot B., so erhält man z-B. för die x-Komponente. 0 (OB +" är FRIN OS Säte la te R CE i) En also, wie äblich, den Laplace'schen Ope- : KG rator TT - SER tja = mit V?, und die Scalare REN se - mit div Jag sowie den Gradienten dieser Scalare (also der Vektor dessen Komponenten durch partielle Differentiation nach x, y und Zz erhalten werden) mit V, so können wir schreiben rot-rot P= VY div B.— V? PB: EMOT Nr SS Falls wir also PB. der Bedingung 4 R.: Malmström. [XLVIITI | div ba ==10 unterwerfen, erhalten wir NY215 ST St Die Lösung dieser Differentialgleichung erhält man be- kanntlich mit Höälfe des Greenschen Satzes in der Form 1 f Sdrt + = | r wo dr ein Volumelement und die Integration iäber das ganze Volumen des Rings erstreckt werden soll. HB ist also das Vektorpotential. Das Be. der Bedingung div P.=o0 genäögt, geht aus fol- gender Betrachtung hervor. Die x-Komponente von BP. ist SA ve S,.drt =) Zur Bildung der div hat man diesen Ausdruck nach der x-Koordinate des Punktes, för welchen BP, bestimmt wer- den soll also den s. g. Aufpunkt zu differentieren. Hiervon hängt aber in dem Ausdruck nur > ab und wir erhalten somit ER dr div del Sa ES BAS ”) 4 ROR OT 0 WOLSTIV e das scalare Produkt von SS; und ÅS bedeutet. Ist nun », die x-Koordinate eines Punktes innerhalb dr, so ist SPN RN N:o 6] Eine Folgerung aus den Maxwell'schen gleichungen. 5 also ef ot > oå ———— ; SÅ RR er Se ER div P= sf Ox Le 2 FS Rd RA fare Ver) Es ist aber or 0 (SS 1093 ROR ge = Fr dre oder — Oe: Ver == div SE : div & Da der Strom solenoidal verteilt ist, verschwindet das letzte Glied und es wird ds - Se Fö) de ; Dieses Integral ist aber nach dem Gauss'schen Satz gleich dem Flächenintegral RS == | == (lö C r Da die Stromkomponente in der Richtung der Flächen- normale des Rings =0, so erhalten wir also div B. = 0. Fär 9 ergibt sich also der Ausdruck DE TOOL Re dt E 1 1 föd=5 fö fa s und hieraus 6 R: Malmström. [XLVIII wo das Linienintegral f längs der Mittellinie des Rings genommen werden soll. Durch Einsetzen dieses Wertes erhält man aber P Jörn ne fö | Ear c Jr Auf der rechten Seite steht nun die in der Mittellinie des Rings von allen Stromfäden induzierte elektromotorische Kraft. Diese ist aber u dl =; RSA wo LL, der Selbstinduktionskoefficient des Rings und I der gesammte elektrische Verschiebungsstrom. Man kann auch das Integral in die Neumannsche Form äberfäöhren. Nach der Annahme ist nämlich S; im Querschnitt konstant. Wir können also schreiben (Skdr SAS MS Jetzt mässen aber die beiden Linienelemente als Vekto- ren ausgefasst werden. Bezeichnen wir sie mit då und d3' so erhalten wir SIR fee | Fä EDER REA or 'd3 2 (FR 4 ER c> ot Das skalare Produkt da3å-d3' ist aber = ds-ds' cos (ds,ds'") und der Ausdruck wird Z ds ds" cos 0 ds") GR d. h. es ergiebt sich die Neumannsche Form des Selbstin- duktionskoetficienten. In dieser Form wird aber das Integral N:o 6] Eine Folgerung aus den Maxwell'schen gleichungen. N logaritmisch unendlich. Deshalb missen wir die obige Defi- nition des Selbstinduktionskoefficienten beibehalten. Wird nun in der erhaltenen Gleichung NEN Rene Fv: HG ee? in dt der Wert von /I 1; -0E; SS 4 ot eingesetzt, so ergiebt sich RT TE IG Ping dd =0) ER Or F, 47 ec RR, dt? He La DN EN Der Dielektrische Ring stellt also einen Resonator dar, dessen Eigenschwingung aus den Dimensionen berechnet wer- den kann. Der Faktor von F&F ist gleich dem Quadrat der Frequenz der Eigenschwingung AC SARI TA Sr jOE VÄN ale AGT vac Diesen Ausdruck kann man noch umformen. Der Dielek- trisehe Widerstand wurde als J un definiert. Fär einen Plat- tenkondensator ist aber 8 R. Malmström. [XLVIII wo C, die Kapazität bedeutet. För den Ring hat im Wes- entlichen, d. h. abgesehen von dem Faktor 47, C, die Bedetung der Dielektrischen Leitfähigkeit. Fähren wir also diese Grösse ein und messen die Kapazität im elektromagnetischen System, so fällt der Faktor ce? weg und die Schwingungsdauer wird IPE==205 17 [Dis 0 C. enthält schon die Dielektricitätskonstante e& Will man diese zum Vorschein kommen lassen, so können wir schreiben TEA il EE Mn a ds 47 ds 47 lg ol) > ed q wo also K nur von den Dimensionen des Rings abhängt. Da dasselbe mit L, der Fall, können wir nun L schreiben und erhalten T=27 V pe LK wo also u sich auf das umgebende Medium, e&e auf den Ring selbst bezieht. Wir betrachten jetzt wieder einen Ring aus einem nicht- leitenden Material von hoher magnetischer Permabilität und integrieren die'erste Grundgleichung äber eine vom Ring begrenzte Fläche. Es ergiebt sich |Jöds=B = Je de N:o 6] Eine Folgerung aus den Maxwell'schen gleichungen. 9 Fäöhren wir jetzt das Vektorpotential ein, so erhalten wir fed0= fRo 4s=— 4 få ST lr C (få also (E (SSV AR AA gg oder Om (SN LR n0 öt? Sk TE Cm Der magmnetische Ring stellt also auch einen Resonator dar, dessen Eigenschwingung aus den Dimensionen nach der Formel T=27n el 47 CC Km berehnet werden kann. Dräckt man wieder R, in el. magn. Einheiten aus und fuhrt die grösse 47 Rn = SS ein so erhält man T=2902xV eL, On und schliesslich, wenn wir schreiben Crn UK T=2xV eu LK also ganz dieselbe Formel wie fär den Dielektrischen Ring, nur dass hier & sich auf das umgebende Medium, u sich auf den Ring bezieht. 10 R. Malmström. [XLVTIT Die so berechneten FEigenschwingungen kommen natär- lich nur in dem Falle zu Stande, dass die Feldlinien parallel der Mittellinie des Rings verlaufen. Ein Ring hat sonst je nach dem wie die Feldlinien verlaufen, wie jeder beliebige Raum unendlich viele Eigenschwingungen. Bringt man z. B. einen dielektrischen Ring zwischen den Polen eines Elektromagneten, so dass die Ringebene senk- recht auf die Achse des Magneten steht und schliesst den Erregerstrom, so missen in Ring elektrische Schwingungen stattfinden, deren Schwingungsdauer nach der gegebenen Formel berechnet werden kann. Hat man zwei solche ganz ähnliche Ringe, so mässen sie, da die Schwingungen syn- chron sind, sich anziehen. Die Realisierung der Schwingungen in einem magne- tischen Ring därfte aber nicht so einfach sein, da wir dabei die Existenz eines nicht leitenden Körpers von hoher Per-: meabilität vorausgesetzt haben. Dieser Voraussetzung wärde wohl am nächsten em mit HEisenpulver gefäöllter Glasring entsprechen. MHierdurch wärden die Wirbelströme zu einem Minimum herabgedröckt werden, aber die Hysteresis, die in den Maxwell'iscehen Gleichungen gar nicht beräcksichtigt wird, bleibt immer noch bestehen. Dagegen könnte man die HFEigenschwungung eines Ringförmigen BSolenoids aus den Dimensionen berechnen, falls jede Windung in sich ge- schlossen ist. Denn nur in diesem Falle werden die elek- grischen Verschiebungsströme im umgebenden Dielektrikum verlaufen ohne die Windungen zu treffen. Hierbei mässte allerdings zunächst die durch die Leitungsströme in den Windungen hervorgerufene Änderung der Schwingungsdauer beröcksichtigt werden. Bei einem Ringförmigen BSolenoid mit hintereinander geschalteter Windungen dagegen entstehen elektrische Po- tentialdifferenzen zwischen den verschiedenen Windungen und die Berechnung wird ausserordentlich kompliziert. Öfversigt af Finska Vetenskaps-Societetens Förhandlingar. XLVIII. 1905—1906. N:o 7. Uber mechanische und elektrisehe Resonanzerschemungen. Von R. MALMSTRÖM. Bei der Ableitung der elektromagnetischen Grundglei- chungen aus den Prinzipien der Mechanik geht man von der Annahme aus, dass die elektrische Energie die potentielle und die magnetische Energie die kinetische Emergie des Systems darstellt. Fär die Richtigkeit der Annahme ent- scheidet dann der Erfolg. Es därfte deshalb von Intresse sein zu zeigen, dass es einen Fall giebt, in welchem man durch Vergleich eines mechanischen mit einem elektrischen System direkt den Nachweis fäöhren kann, dass die elektrische Energie sich ähnlich verhält wie die potentielle, die magnetische Energie wie die kinetische. Dieser Fall liegt bei den Resonanzerscheinungen vor. Um dies zu zeigen, betrachten wir zunächst die Schwin- gung eines materiellen Punktes von der Masse m, der nach der Gleichgewichtslage mit einer dem Abstande von der- selben proportionalen Kraft gezogen wird und dessen Bewe- gung durch eine der Geschwindigkeit proportionale Reibung gedämpft wird. Es möge nun auf den Punkt eine Kraft wirken, die eine rein ärisböishe Funktion der Zeit ist. Die Bö ooanpspleichung lautet dann Md dx BO ot m =p + ku Er ax=A-e 2 R. Malmström. [XLVTI wo x der Abstand von der Gleichgewichtslage und w die Frequenz der äusseren Kraft also = wenn IT die Periode. Die Gleichung ist von der Form = + 2e FE wyx = A-erot Aus dieser Gleichung erhält man die Frequenz der Eigen- schwingung des Systems ohne Dämpfung = w,, mit Dämpfung W'= Vw? — e?, vorausgesetzt, dass wp? >e Wenn w? oder < 0 hat also die Amplitude bei w=0 ein Minimum oder Maximum. Fär w? = wy? — 28? wird 1 VÄ 55 0 (4 2 wo” TN 28? ÖMA TE TLL 262 [WgA 2” 4 BR. Malmström. [XLVIIT Da in diesem Falle wj? > 2e? sein muss, weil sonst w imaginär werden wärde, so hat also die Amplitude fär w?=7w)j? — 2e? immer ein Maximum. Damit dieses Maximum äberhaupt entstehen kann, muss also wie gesagt w,?— 2e? > 0 sein d. h. da der aperiodische Grenzfall bei wy? — e& —= 0 eintritt ,muss das System nicht nur eine Eigenschwingung haben von der Frequenz w',?= wy2— e? sondern es muss diese Eigenfrequenz der Ungleichung Mig RET genägen. Das logaritmische Dekrement ist nun es muss also und das numerische Decrement KS Rer sein, damit ein Maximum der Schwingungsamplitude ein- treten kann. Fär den Verlauf der Schwingungsamplitude kommen also die zwei Fälle wy? — 2e? > oder < 0 in Betracht. In beiden Fällen hat die Kurve bei w= 0 eine zur Abszisse w parallele Tangente, steigt dann im ersten Falle zu einem Maximum bei w= Vw? — 2e? und fällt dann wieder. Im zweiten Falle fällt die Kurve von Anfangspunkt w= 0 fortwährend ab. Die Geschwindigkeit in der Gleichgewichtslage ist dx Mt Aw de V(wy? — w?)? + (2ew)? Sie ist also =0 fär w=20. Die erste Ableitung wird 20 ER (ON RE 0) dw o' N:o 7] Uber mechanische und elektrische Resonanzerscheinungen. ut So lange w 0, die Kurve steigt um bei OD) ein Maximum zu erreichen und fällt dann wieder. Das Resultat lautet also: die kinetische Energie wird ein Maximum wenn die Frequenz der äusseren Kraft gleich derjenigen des Systems ohne Dämpfung ist, während die po- tentielle Emnergie ein Maximum hat, wenn das Quadrat der Frequenz der erzwungenen Schwingung um ebenso viel kleiner als das Quadrat der Frequenz der gedämpften Eigenschwin- gung wird wie dieses kleiner als das Quadrat der Frequenz der ungedämpften Eigenschwingung. Wir betrachten jetzt einen Stromkreis mit Widerstand, Selbstinduktion und Kapazität und bezeichnen mit I die Stromstärke, V das Potential des Kondensators, R den Wider- stand, L die Selbstinduktion und e die elektromotorische Kraft. Es wird dann e= BIF LÄFV d?V dt? Ist die e. m. k. rein harmonisch mit der Amplitude £ und Frequenz w, so erhält man ; GeVeeerd VA 1 HE sot SOV e ERE I ARS Die Gleichung hat ganz dieselbe Form, wie die oben fär die Schwingung eines materiellen Punktes aufgestellte Gleichung;, man hat nur zur setzen —T TS 7 AAA - 6 R. Malmström. [XLVIII Das Maximum von V fällt also mit demjenigen von x in der allgemeinen Gl. zusammen und andrerseits hat, da I= Of I dasselbe Maximum wie die Geschwindigkeit. Das RR können wir folgendermaassen in Worte fassen: In einem elektrischen System spielt in Bezug dif Resbtdnsnn - scheinungen die elektrische Energie dieselbe Rolle wie in einem mechamischen System die potentielle Energie, die magnetische Energiwe die Rolle der kinetischen Energie. In allen Lehrbäöchern der Elektrizität wird als Resonanz diejenige Erscheinung definiert, wobei die Frequenz der erzwungenen Schwingung mit der Frequenz der Eigenschwin- gung des ungedämpften Systems iäbereinstimmt. Es wird ausserdem behauptet, dass hierbei die Spannung am Konden- sator und an der Selbstinduktionsspule ihre Maxima erreichen. Da diese Auffassung sich eben als falsch erwiesen hat: lohnt es sich zu untersuchen in wieweit eine solehe Auffassung wenigstens praktisch berechtigt ist. Zn dem Zwecke betrachten wir nur das elektrische System und ersetzen in der allgemeinen Gleichung 4 durch seinen Wert = How”. Es wird dann die Spannung des Kondensators 2 2 = Em oil ot— arctg — / 9 ONE ST Ne tl V (mo? — m?)? + (2Em)? Tr 1 E = INRE j etl ot ar cg Ne SR TE Der Ohmsche Spannungsabfall in der Leitung wird Ia 2 66 Lo) + BR JR - = ot+3 — arctg — .) lm NE (280) [ R ; z 2 VEN ESR E s(or+ 3 — Arclg a io) Co Ja S FR + R2 IRF IUSNEFEEENPFEYEri sver INO T] Uber mechanische und elektrische Resonanzerscheinungen. [| Die e. m. k. der Selhstinduktion wird 5 dl 2 EE? e ci(ot — ar ctg fr dt V (my? — w?)? + (2em)? Re == (ry E ee de Kö SR — ro] V Co In Bezug auf die Vorzeichen der Spannungen ist folgendes zu bemerken. Wenn man die Richtung der E. M. K. als positiv ansieht, mässte man die Spannungen am Kondensator, an der Selbstinduktionspule und den Ohmschen Spannungs- abfall mit bezw. —'V, RA — RI bezeichnen. V, DR und RI sind also die zur Uberwindung der Kap., Selbstind. und Widerstand nötigen Spannungen. Diese Bezeichungsweise ist in der HElektrotechnik öblich. Wir wollen aber der Kärze halben die ersten Benennungen anwenden. Der Verlauf von V und RI kennen wir schon, es bleibt also nur L KI äbrig. dt ; Die erste Ableitung der Amplitude wird, wenn man von konstanten Faktoren absieht, d o? ov — w? (wg? — 28?) == 0) — dö Vid — Re [(w — + ev Grenzwerte bestehen also bei w=0 und wit = w? (wy? — 28?) Die zweite Ableitung wird dt f [(my?— m2)? + (2em)?] [ngt — 3m? (mg? — 2e?)] SSE. [(mo? — WP + (2ew)"]? 6w? [myt — w?(wy” 22] [w? FL De — 2e? MN [(my? — w?)? + (2em)? ] J 8 R. Malmström. [XLVIIE däusg Fur =0wWirdalsor == 5 dm 00 und fär wit =? (wy? — 28?) Ve (mo? SR DEDE GREN EN 2mwg?E” (wo? — et L 2 ist also immer bei « =0 gleich 0 und hat in diesen Pkt eine horizontale Tangente. Falls wy? — 2e2 < 0 steigt die Kurve dann, um bei w = & gleich £ zu werden. In dem Falle wy?— 2e2 > 0 steigt die Kurve zu einem Maximum bei 2 [630 . =" num dann wieder zu fallen: Vw 2 NS 0 - Fäöhren wir also folgende Bezeichnungen ein my? — 2E = wy? ng? [IN de” == mr” so erhalten wir folgende Zusammenstellung: I. O=N JIE INET RES Emy (ot — 5?) ra Ej TAR (001 = 5 28 Jag C (RDi= E-e "od udd Eo, (ot) EY/T (ot LS RR RE a FR C N N:o 7] Uber mechanitche und elektrische Resonanzerscheinungen. 9 II. OS =ay == Mr — JE VESMasx: V,= Em) ve (ot— arctg SS 5 Lo e i(ot — arctg 224 ET OT 2809 ; E ; AL RR TREE: AB i ve fm dela I FO — AR ög JAR ERE IB(EEEENDE ee Vv [60] SL = é FE | FÖRSE BENSON Nag Bry foto Rå göder exe e 00? I e? + por gi(ottösr are ov - : Ver RR i(ot+ = — arctg a ver = TS ) BO SÖT - ö = =p il Jä LC 42 5 dl SEE Böle 2e” e i(ot— arcig Ke dt y DET ANE ER i 0 F my? i(ot— arteg 2) 28 my LINE Sä i(ot— arteg2R I 70 ar: ) L il Var 0 fer vd 10 R. Malmström. BOLVII TITT. 4 o dl (N= (Ör S LL = = Max. ERE SR dT 2 FO) AW — OVv 2— 92202 5 V o?— 222 VE=T DR (EGR rdr la ia dk e i( ot + arctg EE 2eVw?—e ST SNR årg fl i(ot+ arctg KA 5 ) NGA Ren OR BITTER TC AR VR ENDE i( ntelögr — arctg =") (FET) = 00 EAT é E V or — 82 ÅOVv 7 t 2 ch a =E Ol a — Arclg == (OM Fer. x La MEET i(or45 Iaretg2 EV 2 =D) e 1 2 V DC ATA jö dl SLR 0” e i( ot + arctg CX) dö 2E Von 5 ) = LS 0” e i( ot -F arctg oo pv 26 my g N:o 7] Uber mechanische und elektrische Resonanzerscheinungen. tl ; ; NS ATEA XT NO Fr EVEN i( ot + arctg.2 R fe Rn ROSVATL ki dl rrg TNE Im. ersten. Falle hb «= oy ist. BI =der -E. M. K., des Stromkreises und in Phase mit dieser. V und L Eg sind gleich und entgegengesetzt gerichtet und gegen die E. M. K. um resp. — 5 und + E verschoben. Die Maxima von V und L 2 die auf beiden Seiten von w=0,0, liegen, so dass w, das geometrische Mittel von ov und wr ist, sind gleich gross. Andrerseits ist der Wert von V bei( 14) = Max. gleich dem Wert von SS bei KEMax, Die Phasenverschiebungen von V und FR im Verhält- dt niss zu £ sind in den beiden Fällen gleich gross, bei V= Max. negativ und bei LS — Max. positiv. Der Strom ist in den beiden letzten Fällen nicht mehr in Phase mit £. Die Amplitude ist in beiden Fällen gleich gross und kleiner als inöRalle L Die Verhältnisse der maximalen Amplituden sind ru Fey KIM ETTA Ir lön 0: Iy lö ov Da wy?> 2e? sein muss, so erhält man die obere Grenze Max. Spannung Spannung bei Strommax.? setzt. Dann wird dieses Verhältniss = V 2. Die maximale fär das Verhältniss wenn man w? = 28? 19 lc] 12 R. Malmström. [XLV II Spannung des Kondensators und der Selbstinduktions- spule wird also höchstens =40?/, grösser als die Spannung - bei Strommaximum. In den praktisch in Betracht kommen- den Fällen, wo in Wechselstromnetzen eine gefährliche Uber- spannung bei Resonanz entstehen kann, wird aber e? in Ver- hältniss zu wy? sehr klein sein, so dass die oben erwähnte Auffassung also praktisch vollkommen berechtigt ist. Öfversigt af Finska Vetenskaps-Societetens Förhandlingar. XLVIII. 1905--1906. N:o 8. Uber den molecularen Druck der einfachen festen Körper und damit zusammenhängende Fragen. Von Kr Bs SLOTTE. 1. Grundgleichungen. In meinen ersten Aufsätzen äber die Molecularbewe- gung fester Körper habe ich eine Anzahl von Gleichungen hergeleitet, welche voraussetzen, dass die Moleciäle eines Kör- pers bei constanter Temperatur mit einer und derselben constan- ten Geschwindigkeit sich bewegen und dass der lineare Aus- dehnungscoefficient von der Temperatur unabhängig sei. In den späteren Arbeiten äber denselben Gegenstand bin ich dagegen meistens von der Annahme geradliniger und har- monischer Molecularschwingungen ausgegangen, wobei auch der Einfluss der Temperatur auf den Ausdehnungscoefficien- ten in Betracht genommen ist. Die Ausdräcke för den mole- cularen Druck, welche man unter der einen oder der an- deren Voraussetzung iäber die Form der Schwingungen be- kommt, unterscheiden sich aber von einander nur durch ei- nen constanten Zahlenfactor, und man kann daher die hier- her gehörigen Fragen etwas allgemeiner behandeln, indem man diesen Factor unbestimmt lässt!). Im vorliegenden Aufsatze werde ich die erwähnten Gleichungen in der angedeuteten allgemeineren Form darstellen und dieselben dann auf ver- 1) Vel. ,Uber die thermische Ausdehnung und die specifische Wärme einfacher fester Körper". Öfvers. af Finska Vet-Soc. Förhandl., B. XLIV. p- 121, 1901—1902. v 2 EK. F. Slotte. [XLVIIT schiedene Fälle anwenden, wobei ich auch den Einfluss der Temperatur auf den Ausdehnungscoefficienten in derselben Weise beriöcksichtige, wie ich es in meinen letzten Aufsätzen getan habe. Wie fröher setzen wir eimen homogenen und isotropen einfachen festen Körper voraus und beschränken uns auf Zu- standsänderungen, welche als umkehrbar betrachtet werden können. Nach der Grundannahme der Thermodynamik hängt die Temperatur eines Körpers von einer Bewegung der klein- sten ponderablen Teilchen des Körpers ab, die man Mole- cularbewegung nennt. Wie in einer fräöheren Arbeit !) dar- gelegt wurde, sind diese Teilchen bei einem einfachen festen Körper aller Wahrscheinlichkeit nach mit den chemischen Atomen desselben identisch. Wie fräöher nennen wir sie doch Molecöle und betrachten sie als materielle Punkte. Die Masse eines Molecäles bezeichnen wir mit m und die Schwingungs- amplitude desselben mit r. Sind die Schwingungen geradlinig oder kreisförmig mit constanter Geschwindigkeit U, so ist die von der Bewegung des Moleciäöles herrährende Kraft oder der nach aussen gerichtete moleculare Druck: mU? r pö Wenn dagegen die Molecäle geradlinige und einfach harmo- nische Schwingungen ausfähren, so ist 2. mU? ERE Kd ie und U bezeichnet dann die Maximalgeschwindigkeit des Mole- cäles. Wir setzen daher allgemein: (1) sättas wo & eine constante, nur von der Form der Schwingungen abhängige Zahl bezeichnet, die fär geradlinige oder kreis- 1) Uber die Molecularbewegung fester Körper. Öfvers. af Finska Vet.- Soc. Förhandl, B. XLIII, p. 49, 1900—-1901. N:o 8] Uber den molecularen Druck, 3 förmige Schwingungen mit constanter Geschwindigkeit den Wert 1, för geradlinige und einfach harmonische Schwin- gungen den Wert sl hat. Wenn andere Schwingungsformen vorkommen, so ist die Gleichung (1) als Ausdruck för den molecularen Druck wahrscheinlich auch fär diese mutatis mutandis anwendbar. Als allgemein gältig nehmen wir ferner die Beziehung (2) mU? = KT an, wo K eine von der Natur und der Temperatur des Kör- pers unabhängige Constante und 7 die absolute Temperatur bezeichnet. Auf Grund der letzten Gleichung erhalten wir auch (12) fe ) Als Ausdruck för »r gilt nach unseren fräheren Annah- men, wenn der äussere Druck constant ist: (3) UR LNDE wo ÅA, die Kante des als Wärfel gedachten Raumes bezeich- net, den jedes Molecäl beim Gefrierpunkte des Wassers in An- spruch nimmt, und h ein mittlerer linearer Ausdehnungs- coefficient ist, fär welchen folgende Beziehung gilt: (4) br =0T, 46 In dieser Gleichung bezeichnet t die vom Gefrierpunkte des Wassers gerechnete Temperatur, b” den entsprechenden mitt- leren linearen Ausdehnungscoefficienten, 7, den Wert von T fur Orund; by den Wert von b” fur T=Q0 oder t===0 Aus den Gleichungen (la) und (3) ergibt sich: KG AEG PN air (1b) ff =2e i Da e, K und 4, von der Temperatur unabhängig sind und h von der Temperatur nur wenig beeinflusst wird, so ist aus der 4 K. F. Slotte. [XLVIII letzten Gleichung ersichtlich, dass auch der moleculare Druck F nur in geringem Grade von der Temperatur abhängig ist. . Wir bezeichnen nun mit 4 das Gewicht eines Moleciäles und mit I die innere Energie der Gewichtseinheit eines Kör- pers. Wird dem Körper eine unendlich kleine Wärmemenge mitgeteilt, die in mechanischem Maasse ausgedruckt pro Ge- wichtseimheit = 4Q ist, und sind dr, dt und dl die dadureh verursachten Zunahmen von », t und I, so hat man nach unseren fräheren Voraussetzungen und nach dem ersten Haupt- satze der Thermodynamik, wenn die dabei verrichtete äus- sere Arbeit mit dW bezeichnet wird: (5) f-dr-F 0,5 K-dt=4q-dl1=4q(dQ—dW). Wenn die äussere Arbeit nur in der Uberwindung ei- nes normalen und gleichmässigen Oberflächendruckes besteht,. so kann man dieselbe bei den festen Körpern unter gewöhn- lichen Verhältnissen vernachlässigen. Wir beschränken uns im Folgenden auf solche Fälle und bekommen demnach: (6) f-dr + 0,5 K-dt=4q-dQ. Bezeichnet man den äusseren Druck auf die Flächen- einheit des Körpers mit p und nimmt man p und t als die beiden unabhängigen Veränderlichen an, die den thermodyna- mischen Zustand des Körpers bestimmen, so hat man: = (85) + (8); und bekommt dann: ; Ca I 0 (är )s JE KG (Gr) 0,5 Kl: äv= gra Wählt man dagegen das Volumen v der Gewichtseinheit des Körpers und die Temperatur t als unabhängige Verän- derliche, so ist dr dr d1 — a dv Här dt und aus der Gleichung (6) ergibt sich: (8) a For dv er (Ges 0,5 så dt = q:dQ. s Nöt N:o 8] Uber den molecularen Druck. ot 2. Allgemeine Beziehungen zwiscehen einigen Grössen, welche bei der Anwendung obiger Gleiehungen vorkommen. Bezeichnet man mit o das Gewicht der Masseneinheit, so ist das Gewicht eines Molecäles (a) == MO: Nimmt man die Schwere der Gewichtseinheit an einem Örte, wo die Fallbeschleunigung —=yg ist, als Krafteinheit an, so ist og und (b) = MI Die Dichte des Körpers bei der Temperatur t bezeich- nen wir mit d und. die Werte von v: und d för t= 0 mit vp und dy. Sei ferner 4 die Kante des Molecularwärfels bei der Temperatur t. Dann haben wir die Beziehungen: (C) = qv, kö = Go (d) ME==0== Md) = fvd =Qöd0- För eine Temperaturerhöhung bei constantem Drucke hat man auch: (e) A= do (1 +D1), (£) v = vall + Dt). Aus der Gleichung (4) bekommen wir: db db oc (G)7 v+(G) Setzen wir: (2) pla =" 1 (db ; (h) za )7 by E) so kann die letzte Gleichung auch so geschrieben werden: (i) : MOCES == AGERA 6 K. F. Slotte. [XLVIIT Die Gleichung (f) gibt: (k) lar); pre hal ved rad ) | ab'v(1-Fb,'t) ön 42 MN j = 3b'vy(1-Hb't) 1-7) = (CT Mit Röcksicht auf (1) hat man dann auch: dv 3bv (1 +D, ia 2 (1) (a) bug (lj ON (LF HT) I Vt Aus (f) bekommen wir ferner: (m) (är) (än ja+ Hbg Bug (1 + be land Bezeichnen wir den cubischen Compressionscoefficienten bei der Temperatur t mit 8 und den Wert desselben för t=0 mit p,, So ist (2) (a)= Pr = Pol +, di (är )= — PoVo: Setzen wir diese Werte der beiden ersten Differentialcoeffi- cienten in (m) ein, so erhalten wir: db ö ; (0) la (TE. , i € 3 4 (| bi Nehmen wir p und t als unabhängige Veränderliche an, so ist år dv dv =( av 2 ah ar Jr Fär eine Zustandsänderung bei constantem Volumen ist dv = 0. Aus der letzten Gleichung bekommen wir dann: dv dp HON: (25): (2) dv dp SONET v (2); (2): (2) =" , IRL KARE N:o 8] Uber den molecularen Druck. 7 Hieraus ergibt sich: dv RNE (7 ) p (2) (dv) a INR N (q) v oder, wenn die Werte der beiden Differentialcoefficienten an der rechten Seite der letzten Gleichung aus (k), (1) und (n) eingefäuhrt werden: dp Y. 30 (IF bt) Vv Db(bep OT) (a) REST B1-—+ b't) (r) Mit p und t als unabhängige Veränderliche haben wir: AL ENE db” dD= (år) + (ar Fär eine Zustandsänderung bei constantem Volumen ist dem- nach: (DEN EE (AON (dp) db" (7)=(7): (7) INNE dp Jo Adpje ÅA dt JA dp] Wenn die Werte der Differentialcoefficienten an der rech- ten Seite der letzten Gleichungen aus (0), (r) und (h) ein- gefährt werden, so ergibt sich: e GANG FÅR Pos Pr y / (5) (GF) [PRarogrnr] Na ( ÄR Balla ORG vp dp - (£) SSR 1 fdb' j Vv (a so bekommen wir aus (s): (u) B(1-+d0)= Bo(1 + dy. Setzen wir: 10 8 K. F. Slotte. [XLVIII Die Gleichung (4) gibt auch: db” db, db RE ENE dby” GON ph e Hier ist [=S |) der Wert von | — fär t=— 7). Wenn der dp J: dp Wert von 8 beim absoluten NLP mit p, bezeichnet wird, hat man somit nach (0): dbo fa = =Ö0 (är )= a — bo) Wir bekommen demnach: 2 (Pa — PO) (1 DE bo T' Ar 2 (ör Pp) (1 + b"t) dp oder, wenn wir die Gleichung är ö db Ba 1 = 000) =P (LEON ER RA Si 3T Aus (er Gleichung (3) erhalten wir: | i Ab (9 (TS bade & 2 Fb) A | (RN ed db (FUN (x) (a )= 5 EF Je b CR | Aus (c) ergibt sich: då, dv, Re (3) IE = FTP Wir haben demnach: (Y) (2) NEN (v) dp J: 3 Wenn man die Werte der beiden Differentialcoefficienten an der rechten Seite der Gleichung (x) aus (v) und (y) einföhrt, so bekommt man: Jr Ao Be(1—boZo) —B (1 =E (0/0) fall —boT0) - BA4 PD = 3b | (2) N:o 8] Uber den molecularen Druck. >” 9 Mit p und t als unabhängige Veränderliche haben wir: Hieraus bekommen wir: ENSE (AR dp dr 3 ()=(o). 2) (a); Er ER THEN ENE dt o (b)-()r(0):0) Die letzten Gleichungen geben mit Hälfe von (r), (w) und (z): (7) & )= hob Ba(1-- DOT) (1 + T) = Ball — bo TI + DD: T) dt 2 B(1 + vt) = 841 + bt) (3) = Ar Ball —doTa) Yr Ball —DdoTo) dp). 2 3 TTR 3b 3. Anwendung der Gleichungen auf besondere Fälle. Zuerst werden wir die Gleichung (7) auf eine Zustands- änderung bei constantem Drucke anwenden. Wir haben dann dp =0 und bekommen: ic (9) AE EJ 08 FEN ( a) 40. = Ecy4, wo C, und cp die specifisehe Wärme bei constantem Drucke in mechanischem und calorischem Maasse und £ das mechani- sche Wärmeäquivalent bedeutet. Setzen wir den Wert von f aus (la) und den Wert von (ä) aus (w) ein, so erhalten wir: p (10) K[e(1+ b,T) + 0,5] = Ecpq. Aus der letzten Gleichung bekommen wir, wenn wir den Wert von K aus (2) einföhren und ein Maass-system benutzen, för welches die Beziehung (b) gilt: 2. Ca GT [AE p Fl) å ES PESO 10 K. F: Slotte [XLVIII i E SIS - MU? j : Setzt man voraus, dass die kinetische Energie — gleich sei der mittleren lebendigen Kraft eines Gasmolecäles bei dersel- ben absoluten Temperatur 7, so bekommt man !): (2) U?=——;, wo a eine Constante ist, die aus der kinetischen Gastheorie berechnet werden kann, und y das chemische Atomgewicht des festen Körpers bezeichnet. Aus den Gleichungen (11) und (12) ergibt sich: EqgYcp — 0,54 (13) = : all + b,T) Wenn wir die Werte von ce, und IT för t£=0 mit (e,) und I, bezeichnen, so erhalten wir: fr — Egy(ep) — 0,5a CE förs SITE EU Nach dem Gesetze von Dulong und Petit ist nun im Mittel y(ep) = 6,4. Nehmen wir 1 m als Längeneinheit, 1 sec als Zeiteinheit, I kg als Gewichtseinheit, so ist £ ==425, g = 9,81 (Fallbeschleuni- gung an der Meeresoberfläche unter 509 Breite) und a = 24830. In Celsiusgraden ist 7, = 273 und wenn wir ausserdem b, = 0,001 annehmen, so bekommen wir aus (13a): = 0 2 Dieser Wert von & ist erheblich kleiner als der Wet 0,637, welcher einfach harmonischen Molecularschwingungen ent- spricht und den wir aus anderen Gränden als wahrschein- licher betrachten. AS Åt LS vr yr a ER N:o 8] Uber den molecularen Druck. jul Fär eine isothermische Zustandsänderung bekommen wir aus der Gleichung (7), da dt=0 ist: ARN | (FAR dQ (14) (a) (a) Aus der 'Thermodynamik haben wir die Beziehung: GAN dvY (25) Auf Grund dieser geht die Gleichung (14) äber in: : Ch SR EA 0) / (är) e(G) Werden die Werte von £ und der beiden Differentialcoeffi- cienten aus (la), (z) und (1) hier eingefährt, so erhalten wir: É) : 1+,T [ENN var EE 2 7 d (16) eK[B(1 + b't)—B.(1— bi TI =9bv4T TEE Wenn wir die Gleichung (16) mit der Gleichung (10) dividi- ren, so verschwinden K und q4 und wir bekommen: sjö(1-Fe)-— fa(l—b,T-- Ib TOT ell Fb, T') + 0,5 YrOaEeaopuk Vt (17) RN 08 wird =P 000 = 0 TEST, p=(0p)y Wäh- rend b, als constant betrachtet werden kann !). Die Glei- chung (17) gibt dann: (18) E(ep)e[fo— Bal1— bo To) =90000 74 (14070) [01 +0:70)+0,51- In fröheren Arbeiten habe ich 8 als eine lineare Func- tion von t behandelt und durch folgende Formel ausgedröckt: (19) B= Poll + et), wo c eine von der Temperatur unabhängige Constante dar- stellt. Nach dieser Formel wird (19a) Ba= Bf, (1 — cD)). 1) Uber die thermische Ausdehnung etc., p. 126. 12 > IKOUEN Slotte. [XLVIII Setzt man diesen Wert von pg, in (18) ein, so geht diese Glei- chung uber in: (20) E(cp)Bie[e(1— bo Ta) + bol = Ibo?va(1-+ di Te(1-+Fd:ZT0) + 051. Aus der Elasticitätstheorie haben wir die Beziehung: e wo e den Elasticitätsmodul und & die Poisson'sehe Constante bezeichnet. Setzen wir: 2 3(1—20)= uu, so erhalten wir: Bezeichnet man die Werte von u und e fär t=0 mit wu. und e,, so ist demnach By =", und wenn wir diesen Wert 0 von fp, in (20) einfäöhren, bekommen wir: | (21) E(cp)uwyefe(1— b)7))-+ bo] =9002egva(1+ bi TEA + 7) +0,531. Die Gleichung (21), welche der in meinem Aufsatze ,Zur kinetischen Theorie der festen Körper" !) hergeleitete Glei- chung (13a) entspricht, enthält ausser & nur Grössen, die teils durch schon ausgeföhrte Versuche bekannt sind, teils durch Versuche bestimmt werden können oder aus solchen sich be- rechnen lassen. So ist der Wert von £ und fär eine Reihe verschiedener Körper sind auch die Werte von (cp), ey, und rp durch ausgefährte Versuche hinreichend genau bekannt, und die Werte von by und bh, lassen sich aus den Beobachtungen öber die lineare Ausdehnung fester Körper berechnen, wie ich in fräöheren Arbeiten gezeigt habe. Hätte man nun auch zuverlässige Werte von u, und c zur Verfögung, so könnte man folglich die Gleichung (21) zur Berechuung von e an- wenden. | Die Werte von uu, ebenso wie die Werte der Poisson'- schen Constante, die man aus den bisher ausgeföhrten Ver- suchen bekommt, weichen aber fär ein und dasselbe Mate- ') Jubiläumsschritft des Polytechnischen Institutes in Helsingfors, 2, 1899. N:o 8] Uber den molecularen Druck. 13 rial ziemlich viel von einander ab, und man kann daher sa- gen, dass die Normalwerte dieser beiden Constanten fär die verschiedenen Körper noch nicht sicher festgestellt sind. Die Werte von ce könnte man durch directe Versuche iäber den Einfluss der Temperatur auf den cubischen Compressions- coefficienten bestimmen. Da aber solche Versuche fär ein- fache feste Körper meines Wissens nicht ausgefährt sind, so habe ich versucht die genannte Constante aus dem FEinflusse der Temperatur auf den Elasticitätsmodul zu berechnen !). Die so erhaltenen Werte sind aber nicht so zuverlässig, dass man sie zur Bestimmung der Constante & anwenden könnte. Zu diesem Zweck mässen demnach neue, genaue Versuche ausgefährt werden, und es ist zu empfehlen, dass man dabei alle Constanten in der Gleichung (21), welche von der ma- teriellen > Beschaffenheit der Körper abhängig sind, för die ausgewählten Versuchskörper bestimmt. Wir werden jetzt in die Gleichung (21) för & den fär einfach harmonische Molecularschwingungen geltenden Wert 2 — einföhren und die genannte Gleichung zur Berechnung der TT Werte von c fär einige Körper anwenden, fär welche die Werte der äbrigen in der Gleichung vorkommenden Con- stanten bekannt sind oder wenigstens annähernd bestimmt werden können. Als Ausdruck för ce bekommen wir aus der 2 erwähnten Gleichung, wenn e& == eingesetzt wird: Be fIWocova (1 + bi To) [401 + LT) + |] sg] I AS Bang. k | 2 (ep) fr Wenn wir in der Gleichung (i) t=0 setzen, so wird b = b,, NE, 0 =0', und wir erhalten: Ola rr 14 bi 7) Setzen wir diesen Wert von b, in die Formel (22) ein, so geht diese äber in: Rat f950'geovo [401 + US ÄT lm med 1 bv bo VV I E(Ccp) to fl 0 b') Ty 3 Uber die Elasticität der Metalle, I u. II. Acta Soc. Sc. Fenn. XXVI, N:o 5 (1899) u. XXIX, N:o 3 (1900). (23) 14 K. F. Slotte. [XLVIIT Die Werte von e, findet man gewöhnlich in eimem Maass- systeme ausgedruckt, in welchem 1 mm als Längeneinheit und die Schwere von 1 kg als Krafteinheit angenommen ist. Wir werden auch hier dasselbe Maass-system anwenden und ha- ben dann E = 425.103. Bezeichnet man das specifisehe Gewicht 6 för 1=0 mit s,, so ist im genannten Maass-systeme vy 0 In Celsiusgraden ist 7, =273. Setzen wir diese Werte in (23) ein, so bekommen wir zur Berechnung von ce die defini- tive Formel: ( 371,8 b'oeo (1 pj 15301) osten va SA (Cp)0S0 14 273 (b,-— b")) Diese Formel habe ich schon in einer fräöheren Arbeit !) ange- föhrt, ohne doch die Herleitung derselben mitzuteilen. In der folgenden Tabelle sind die nach (24) berechne- ten Werte von c för einige Metalle zusammengestellt. Zur Berechnung von wu, haben wir die Formel: uy, = 3(1— 260,), Wo 0) die Poisson'sche Constante fär t= 0 bezeichnet. In ungefährer Ubereinstimmung mit den aus Versuchen hervorgehenden Wer- ten setzen wir fär Metalle mit höheren Schmelzpunkten op = 0,3, för diejenigen mit mittleren Schmelzpunkten cs, = 0,35 und fär die leicht schmelzbaren Metalle oc, =0,4. Die ent- sprechenden Werte von mu, werden somit: 1,2, 0,9 und 0,6. Die Werte vom h', und b, sind aus meinem oben citirten Auf- satze ,Uber die thermische Ausdehnung und die specifische Wärme einfacher fester Körper" genommen. Da im Folgen- den die Grösse ANOS boT0) e[1 + 2730, — b'o)] ba b', (€) n zur Anwendung kommt, so werden auch die Werte dieser Grösse in der Tabelle aufgenommen. 2) Uber die Molecularbewegung fester Körper, Gl. (24a). N:o 8] Uber den molecularen Druck. 15 | so | (Cp)- | Fo | Mo | bo: 107 | by :105 | eo. . ..| 11,4 | 050593 SUNE 1700 8210 | 1800 HROdium.. os « 11,0 | 0,03580 T2 DAN 1350 9770 | 3700 VÄTRKE GAN åh sece 7,2 | 0,0956 218 SET ERS 2) S2S00 1 2100 INUplerka f.d 8,9 | 0,0935 |" 119 107 |. 1050) |. 7150: | 2100 IBSENS ee old 58. | 01138 92 20 1600 | 10090 | 2100 Altminium”; . os os 2070 KÖ2LES 148 185 652 3630 | 1000 1) Öber die Wärmebewegung und den Wärmedruck der Metalle. Öf- vers. af Finska Vet. Soc. Förhandlingar, XXXV, p. 16, 1893. 20 ; K. F. Slotte. [XLVIII Wenn man in der Gleichung (15) den Wert von / aus (30) und die Werte der Differentialcoefficienten aus (z) und (1) einfährt und beräöcksichtigt man dabei die Beziehungen (c) und (e), so bekommt man: (39) 2 P[8(1-+ b't) — Ba (1 —d,T,)))= IT (1 + db, T): Da nach (4) bt =0P-— 0574 ist, so erhält man aus (39): 40 SENOR Ren RR Ny CV PORN Auf Grund der Beziehungen (19) und (19a) ergibt sich hier- aus ferner: RS CFL CH Pos nte PEN TT Hört = OFSeht = äber in: — 2polel(l SE baD9) == bol = SU Ibol 1 + b kyl (42) Hieraus . ergibt sich fär ec der neue Ausdruck: de ESR SR On SR RE le VAN) Sr ba [Sy 200 Lb Es ist zu bemerken, dass die Gleichungen (39) — (43) an keiner Annahme uber die Form der Molecularschwingun- gen gebunden sind, da sie von den Grundgleichungen nur die Gleichung (3) voraussetzen. Wenn die Abhängigkeit des Coefficienten 8 von der Temperatur bekannt wäre, so könnte man somit aus ihnen, z. B. aus der Gleichung (40), den Druck P berechnen, ohne irgend welche Annahmen uber die Form der Kraft / aufzustellen. | FR SAN N:o 8] Uber den molecularen Druck. 2 In der Gleichung (30) werden wir jetzt den Ausdruck för / aus (la) einsetzen. Wir bekommen dann: | (44) P= (I SRA Aus der lezten Gleichung erhalten wir: Au UAE VE LG RE a 2 (( (2) PP (Gr - FE RE kr 0 Die Beziehung (c) gibt: SN RANE les AE z (G)=5 dpi” 3 Pr, und wenn diese Gleichung mit (c) dividirt wird, so ergibt sich: Wenn wir diese Beziehung und die Gleichung (z) beräck- sichtigen, so erhalten wir aus (45): de GE KDE bal) + 2T. P ; 30T (46) Fär t=0 geht die letzte Gleichung äber in: 1 GE) NU för Bella Una) Sk 2 fnlo I, ade Fo NART S00-Lg Setzt man den Wert von £, aus (19a) ein, so wird: a SE EE g, Abo) + do RONNA 3bo Wenn man die letzte Gleichung mit (42) dividiert, so ver- schwindet P, und man bekommt schliesslich: aPY 3(1l-+D,T) ec(l—boT) + 360. (ör) ; 2 e(1— by T)) + bo (49) 22 KORSSlotte: [XLVIII Beröcksichtigen wir die Formel (£) und setzen wir Ty = 213 ein, so kann die letzte Gleichung auch so geschrieben werden: GR ; (=S) (492) (äv) 21 s(1 2780.) ET 20 Mit Kenntniss der Werte von b, und n kann somit nach der 3leichung (49a) die Änderung berechnet werden, welche der Druck P bei gewöhnlicher Temperatur erleidet, wenn der äussere Druck p isothermisch verändert wird. In der unten stehenden Ta- belle sind die nach (49a) berechneten Werte von (är för diejenigen Metalle zusammengestellt, för welche wir oben die Werte von »n und ce berechnet haben. Der nach aussen gerichtete Druck P wird durch eine in: entgegengesetzter Richtung wirkende Kraft C, welehe die moleculare Anziehung repräsentiert, und den äusseren Druck p auf die Oberfläche des Körpers aufgehoben. Man hat somit die Beziehung: (DOT ER Hieraus ergibt sich: 2 ar SR laol ene (== (0) | u an ride Die folgende Tabelle enthält auch die aus (51a) sich erge- benden Werte von la för dieselben Metalle, för welche die Werte von( ad nach (49a) berechnet sind. C dp Sr N:o 8] Uber den molecularen Druck. 23 SAT RES 3 efe | (dp ). | (a ), | 151210 SN Sd 8,5 2.00 1,00 fErO TAS re a 3 BO 7,3 2,17 Ta JAN «ers | 45 6,0 2,36 | - 1,36 VALNE Tr Ne fe es TS FEEL 2,40 | 1,40 SI RCRR EE Se vi 62 9I,6 2,08 1,08 Inka, äte od ste DDT RAR 2,04 1,04 Sp Llerss drigls 107 10,3 2,29 1,29 HUSIE A 3 va over 90: 8,2 22 UT Aluminium .. | 185 22 2,46 1,46 Wir schliessen diese Darstellung mit einigen theoreti- schen Betrachtungen uber die zuletzt behandelten Grössen. Nach (50) ist P=C+p. Aus dieser Gleichung bekommen wir: S ÖN (CKON THOR AR I SE ET [DE ce PENN a (2 )= (av Jr (a), Den Druck C können wir als einen in der Oberfläche des Körpers gleichmässig wirkenden Normaldruck betrachten, der ebenso wie der äussere Druck p von aussen nach innen ge- richtet ist. Bezeichnet nun F einen beliebigen, normalen und gleichmässigen, von aussen nach innen gerichteten Oberflä- chendruck und dF eine Zunahme dieses Druckes, die einer Änderung dv des Volumens entspricht, so muss unter den- selben Bedingungen und fär denselben Wert von dv auch dF denselben Wert haben, von welcher Natur die Kraft F öbrigens sei, oder mit anderen Worten: der Differentialcoeffi- cient = muss unter denselben Bedindungen von der Natur der Kraft F unabhängig sein. Hieraus folgt, dass auch aCY — (dp (53) (ag = a 24 KF; Slotte. sein muss, und nach (52) ist dann - a) — 9 (ÅPN. (05 2 dv J=> (0) Nun ist und KON (ER Wenn wir diese Gleichungen beräcksichtigen, so erhalten wir aus (53) und (54): E dC' (55) (är )= 1, E (HEN (56) (år )=> Wenn diese Betrachtungen richtig sind, so soll auch ( ONE 2 un UT K = 1 sein. Die in der Tabelle zusammen- dp dp gestellten Werte der beiden Differentialcoefficienten sind im Allgemeinen etwas grösser. Nur fär Blei, Gold, Silber und Zink fallen sie so nahe den aus den letzten Betrachtungen hervorgehenden Werten, dass man sie als befriedigende Be- stätigungen dieser ansehen kann. Die Abweichungen der äbrigen in der Tabelle aufgenommenen Werte der beiden Diffe- rentialcoefficienten von HÅR letzten Ergebnissen sind doch nicht grösser als, dass sie auf der Unsicherheit einiger bei der Berechnung jener Werte vorkommenden Constanten be- ruhen können. Setzen wir die Gaältigkeit der Gleichung (56) voraus, so bekommen wir aus der Gleichung (49): (1 ON RA (LEO: TA OR a 4—3(1—+ )b, KL 0 (57) Zur Berechnung von c erhalten wir somit die neue Formel: (58) ; Nb WLAN CR Da : + CR TO 00) WEEKS N:o 8] Uber den molecularen Druck. Nn ut Wenn wir fär b, den fräher angewandten mittleren Wert 0,001 einsetzen, so erhält auch » fär alle Körper einen und denselben Wert, und wir bekommen mit T,= 273: WEST Dass der Wert von b, hier einen sehr grossen Einfluss ausäbt, erhellt daraus, dass wenn man b, =0 annimmt, fö wird. Um nach (58) einigermaassen zuverlässige Werte von ec zu bekommen sind somit sehr genaue Werte von b, erfor- derlich. Helsingfors, Februar 1906. VAR OM FIA Öfversigt af Finska Vetenskaps-Societetens Förhandlingar. XLVIII. 1905—1906. N:o 9. En ny syntes af fluoren jämte ett egen- domligt fall af sterisk kollision. GusTtTAF MATTSSON. Att i cykliska kolväten substituerade alifatiska kolväte- rester i likhet med flertalet af deras substituenter äro ganska stabilt bundna vid sina resp. kärnor, utesluter såsom bekant icke att alkyler stundom påfallande lätt kunna lämna sina orter och , vandra", lämnande väte att intaga deras plats. Be- kanta äro i detta hänseende Jacobsens undersökningar öfver invärkan af svafvelsyra på polyalkylbenzoler.!) Durol befans med konc. svafvelsyra vid vanlig temperatur gifva (utom en sulfonsyra) pentametylbenzoel och denna (jämte sulfonsyra) hexametylbenzol, hvarvid då således metyler direkt ,van- drade" öfver från en molekyl till en annan. Föga studerade, ehuru alldeles icke okända, äro emeliertid de fall af alkyl- afspjälkning ur konjugeradt ,fettaromatiska" kolväten, som bero enbart på en högre temperatur. Man finner sådana fall annoterade i sammanhang med relationer öfver pyrogena syntetiska försök, hvarvid det visat sig att utom de afsedda kondensations- eller ringslutningsprocesserna äfven dylika destruktioner förekomma. Sålunda nämner Ferko,”?) att han vid ledandet af 1,5 1 toluol genom ett glödande rör erhöll, 1) Berichte d. d. chem. Ges. 19, 1209 [1886]; 20, 900, 3278 [1887]; 21, 904, 2816 [1888]. 2) Berichte 20, 660 [1887]. 2 Gustaf Mattsson. [XLVIII förutom 180 g oförändradt utgångsmaterial m. m., äfven 150 g benzol och 27 g difenyl, tydande detta altså på att åtmin- stone c. 15 /, af materialet genom hettan förlorat sidokeden. Vid enahanda tillvägagående med 500 g etylbenzol erhöll han bl. a. 75 g benzol o. s. v. Berthelots och Bardys syntes af acenaften ur a-etylnaftalin !) var åtföljd af en betydande regeneration at naftalin. Betingelserna för afspjälkning af substituerade alkyler äro emellertid alls icke på något sätt exakt fixerade, ehuru deras utforskande borde vara ganska lätt. Man får af de vagt hållna arbetsbeskrifningarna en- dast det allmänintrycket, att en ganska energisk och lång- varig inverkan af antydd art är erforderlig för att en vid cyklisk kärna bunden alkyl skall lämna sin plats. Alkyler- nas stora resistens i detta hänseende bestyrkes t. ex. däraf att i stenkolstjäran förekomma bl. a. mono- och di-metyl-naf-' taliner ?) samt metylantracen 3) och reten ”) (metylisopropyl- fenantren), hvilka med sina höga kokpunkter uthärda en lång- varig förgasning utan sönderdelning. I det följande ber jag nu få i korthet relatera om ett egendomligt, hittills icke iakttaget fall af afspjälkning af en metylked ur ett cykliskt kolväte med två substituerade me- tyler, egendomligt därutinnan att afsp älkningen redan vid måttlig och icke särskildt långvarig upphettning inträffar hos hela substansmängden och vidare däri, att isomerer till ämnet ifråga äro vid liknande behandling så godt som full- ständigt resistenta. Fallet är följande. Barbier har vid sina undersökningar öfver fluoren och pyrogena kolväten ?) pröfvat bl. a. ,action de la chaleur sur les ditolyles" och för detta ändamål i slu- tet rör till 5007 å 600? upphettat en fast och två flytande ditolyler, vunna genom invärkan af natrium på bromtoluoler och sannolikt utgörande föreningarna !) Annalen d. Chem. u. Pharm. 166, 135 [1873]. 2?) Reingruber, Annalen 206, 367 [1881]; Schulze, Berichte 17, 842 [1884]; Emmert 0. Reingruber, Annalen 211, 265 [1882]. 3) Japp 0. Schultz, Berichte 10, 1049 [1877]. 2?) Krauss, Annalen 106, 391 [1869]. 5) ,Etude sur le fluoréne et les carbures pyrogénés", Annales de Chimie et de Physique, (5) VII, 479 [1876]. N:o 9] En ny syntes af fluoren. z) CH, CH, | ja SR pg | | | | od JA CH, be | | | äns GET: xx =OH;, | | CH, af hvilka han specielt betecknar den sistnämnda såsom , Di- tolyle liquide «". Medan nu de två förra icke nämnvärdt angrepos, förändrades hans a-ditolyl betydligt och gaf, vid rörets öppnande, utom toluol och oförändrad ditolyl, en vid 3209—360? kokande, i gula kristaller stelnande fraktion, som befans utgöra en blandning af antracen (öfvervägande) och fenantren, hvilka identifierades bl. a. genom sina och mot- svarande pikraters smältpunkter. Då jag för en annan un- dersökning hade intresse af att kontrollera Barbiers uppgift försåvidt den gälde bildningen af fenantren ur a- eller o-0o- ditolyl, upprepade jag hans pyrogena behandling af detta sistnämnda ämne, likväl icke i slutet rör, och förfor därvid sålunda: 18 g o-o-ditolyl, erhållen i möjligast ren form (smältp. + 9?, kokp. 2562—257”) enligt Ullmanns modifikation af Fit- tigs metod — upphettning med molekylär koppar i st. f. na- trium (i detta fall under tryck) af o-jodtoluol, framstäld ur o-toluidin !) — leddes ur en med liten låga upphettad frak- tioneringskolf medels en sakta luftström i ångform utmed ett till måttlig rödglöd upphettadt glasrör af c. 65 cm:s längd samt från detta till ett par afkylda förlagskolfvar. TI dessa samlade sig en rödbrun vätska, som vid afkylning i snö gaf något kristaller, om hvilka nedan. Vätskan var för det me- sta oförändrad ditolyl. Då försöket upprepades med ett rör fyldt med pimstensstycken, vunnos samma produkter, men !) Reaktionsbetingelserna privat meddelade af Dr Ullmann. Framstäld på gammalt sätt ur bromtoluol och natrium, fas ditolylen icke att stelna i vanliga köldblandningar. + Gustaf Mattsson. [XEVI1II betydligt mera af kristallerna. Då den pyrogena effekten slutligen understöddes med blyoxid i röret, stelnade hela vät- skan i förlaget till en kristallinisk massa, som endast genom sin arom ännu erinrade om utgångsmaterialet. Den i alla tre fallen identiska kristallmassan ströks på fajansplatta och blef efter några timmar ljusgul. I detta sta- dium hade den smältp. 902—942 samt efter en omkristallisa- tion ur alkohol 992—100?. Då dess utseende tillika påminte om fenantrenets, hvars smältp., egentligen 1042, i regeln an- ges till 999 å 1009, ansåg jag på goda grunder att här en tämligen glatt syntes af fenantren försiggått, denna gång utan samtidig bildning af antracen. Emellertid fann jag vid ett försök att sublimera pro- dukten, att denna i sublimerad form företedde vissa för fe- nantrenet främmande drag. Jag kristalliserade om sublima- : tet, sublimerade kristallerna och fortfor successivt härmed under kontinuerlig smältpunktsstegring ända tills smältpunk- ten visade sig stanna vid 1132, altså betydligt öfver fenan- trenets smältpunkt. Att hela den första kristalliniska pro- dukten var i det alra närmaste enhetlig, öfvertygade jag mig om. Här förelåg altså ett alldeles annat ämne än fenantren eller antracen (smältp. 2132 å 2165). Om man söker leda sig till hvad som närmast kunde på pyrogen väg uppstå af o-o-ditolyl, när fenantren icke bil- das, kommer man till ämnen af konstitutionen ELO hop la El Slet d. v. s. metylfluoren eller ,,dimetendifenylen" (ett slags bis- fluoren). Då det syntes mig sannolikt att, ifall den ena me- tylgruppens kol tillsamman med fyra kolatomer ur difenyl- skelettet först bildat en femring, den andra metylgruppen af steriska skäl icke åtminstone med lätthet kunde å sin sida N:o 9] En ny syntes af fluoren. 5 värka detsamma, föreföll det mig mest plausibelt att det vid 113” smältande ämnet vore metylfluoren, af den ofvan angifna konstitutionen. Föreningens egenskaper talade äfven för homologi med fluoren. Ämnet befans lösa sig tämligen lätt i alkohol m. £. vanliga solventia och kristallisera i absolut hvita, glänsande blad samt vid sublimation gifva skillrande, taggiga fjäll. Vi- dare gaf detsamma ett orangerödt pikrat med smältp. 77” — 782. - Slutligen visade ämnet den mest öfvertygande fluoren- reaktionen, bildningen af en kaliumförening, där metallen er- sätter metylengruppens ena väteatom.!) Detta försök utför- des sålunda. I en liten järnhylsa infördes 0,6 g af ämnet och 0,25 g kaliumhydroxid. Det hela upphettades i enlighet med Weissgerbers föreskrift (1. c.) till 2702—290? (i paraffin- bad) under omröring med en syl. Vattenånga afgick lifligt. Efter slutad reaktion undersöktes det stelnade massan. Denna var homogen, amorf, smutsgul och delikvescent. Vid tillsats af vatten sönderföll den glatt under bildning af kalilut och regeneration af ämnet ifråga, hvilket efter en sublimation visade smältpunkten 1132—113,5?. Vid ämnets förbränning erhöllos emellertid tal, som icke särdeles väl stämde med metylfluoren. ÖMSOKSrsubstans: 0,4913. SrCON O5vASLESOR— ÖkPaG ra substans: O,4384 & CO5 01405 2 HÖ. Oo CEN. Ber. -C 93,28, Hi6N2 (metylfluoren) Funn. C 93,70, 94,01, H 6,16, 6,09. C,3H,o A I fr Ber. C 93,93, H 6,05 | För att konstatera förhandenvaron af en fri metylgrupp gjorde jag särskilda oxidationsförsök med kaliumpermanganat, men fann att ämnet mot förmodan dels icke alls reagerade, dels gaf odefinierbara produkter, om hvilka det i alla fall kunde sägas att de icke voro syror, enär ingen del af dem löste sig i alkalier. Då emellertid såväl ämnet som dess pikrat visade smält- 1) Weissgerber, Berichte 34, 1659 [1901]. 6 Gustaf Mattsson [XLVTII punkter och andra karakteristika, hvilka i påfallande grad närmade sig fluorenets och dess pikrats, gjorde jag en serie parallellförsök med min produkt och från firman Th. Schuc- hardt i Görlitz rekvireradt rent fluoren och konstaterade i afseende å löslighet, kristallisations- och sublimationssätt, egendomligheter vid pikratbildningen o. s. v. en så fullstän- dig identitet att tanken på ett metylfluoren måste falla. Då slutligen såväl kolvätena som deras pikrater, partals sam- mansmälta, visade samma smältpunkter och äfven analysen (jfr ofvan) pekade i sådan riktning, måste det anses bevisadt att det genom pyrogen behandling af o-o-ditolyl vunna ämnet var fluoren.!) Den pyrogena reaktion, som enligt Barbier till en del hade förloppet Det olika resultatet måste väl tillskrifvas den omständighe- ten att Barbiers reaktion skedde under starkt tryck, men den af mig utförda vid vanligt. ) Nägra molekylarviktsbestämningar enligt Beckmann utfördes också, men förbigas här, enär fluorenets och metylfluorenets ringa molekylarviktsdif- ferens (180 —166) gjorde resultaten föga bevisande. N:09] En ny syntes af fluoren. i Vid fluorenbildningen har altså en metylked afsprängts. Jag har upprepat samma försök med CH, (framstäld enligt Fittig ur p-bromtoluol) och funnit att denna uthärdar förbränningsugnens högsta hetta (liflig rödglöd) utan att afsevärdt påvärkas. Metylkedens afspjälkning i det fö- regående fallet är altså icke att tillskrifva enbart högre tem- peratur, utan tydligen sådan i förening med sterisk kollision mellan de två på sätt och vis ortostälda metylkederna. Denna metylafspjälkning har därför sitt speciella intresse och så vidt jag känner har ett liknande fall icke tidigare annoterats, ehuru vissa förut observerade alkylafspjälkningar möjligen kunna i någon mån anses befordrade genom ortosubstitution. !) Emellertid är reaktionen i ett annat hänseende kanske mera förvånande. Det gäller ju såsom ett allmänt antagande att den centrala bindningen i difenylkomplexen är af den art att den tillåter fri rotation mellan komplexhälfterna. Detta framgår bl. a. af att difensyran kan gifva både difenylenke- ton och difenylenketonortokarbonsyra:”) 1) Jag tänker härvid på Berthelots o. Bardys acenaftensyntes (1. c.), där a-etylgruppen till stor del afspjälkes vid upphettning. Själf har jag konsta- terat att vid upphettning af a-propylnaftalin ingen ringbildning försiggår, utan att efterhand naftalin regenereras, sannolikt beroende på a-naftalinsubstituen- ternas karaktär af ortosubstituenter, i grannläge till en mycket stabil, ring- sluten ked (den andra kärnan). 2) Gräbe o. Mensching, Berichte 13, 1303 [1880]; Gräbe, Berichte 20, 848 [1887], Gräbe o. Aubin, Annalen 247, 275 [1888]. 8 Gustaf Mattsson. [XLVIII Om emellertid detta är fallet, frågar man sig, hvarför icke molekylen i hvilket fall sedan en (enkel eller dubbel) fluorenbildning kunnat äga rum utan afspjälkning af metyl, då de två me- NEO 9] En ny syntes af fluoren 9 tylgrupperna icke längre befunne sig i grannläge. Att en sådan omlagring faktiskt skulle försiggått och sedan följts af den fria metylkedens afspjälkning, synes icke kunna antagas då, såsom ofvan visats, i difenylkomplexen substituerade al- kyler öfverhufvud icke förete någon speciell tendens att vid högre temperatur lösgöra sig.!) Reaktionsförloppet ofvan tyckes mig därför snarare tala för att difenylskelettets cen- trala bindning i själfva värket besitter en viss, 1 de två mo- lekylhälfternas specifika benzolnatur grundad ,tröghet" och att man i konsekvens därmed måhända i en framtid skall lyckas öfverkomma fall af geometrisk 1someri inom den hit- tills ganska ytligt studerade difenylserien. Ett eventuelt antagande att vid det af mig utförda för- söket fenantren uppstått intermediärt och detta sedan gifvit fluoren — 1 analogi med vissa andra fall af öfvergång från fenantren- till fluorenserien ?) — torde väl falla på det enkla faktum att fenantren såsom sådant icke vid upphettning till liflig rödglöd det allra minsta förändras. Ej häller har jag vid de fere gånger upprepade försöken en enda gång upp- täkt andra produkter än ditolyl och fluoren. Polytekniska institutets kemiska laboratorium, januari 1906. 1) En aflägsen möjlighet hade ännu förelegat däri att redan vid själfva ditolylens beredning en metylgrupp afgått. Detta är dock icke fallet, enär jag genom oxidation af utgangsmaterialet till difensyra (jfr Jacobson, Berichte 28, 2555 [1895]) konstaterade att detsamma faktiskt innehöll tva metylgrupper. 2) Jfr Baeyer 0. Caro, Berichte 10, 125 [1877]; Anschiitz o. Schultz, Berichte 9, 1402 [1876]; Annalen 196, 44, 47 [1879]; Wittenberg o. Meyer. Berichte 16, 502 [1883]; Bamberger 0. Hooker, Annalen 229, 132 [1885]. Al [| Öfversigt af Finska Vetenskaps-Societetens Förhandlingar. XLVIII. 1905—1906. N:o 10. Ueber das Princip der kleinsten Aktion. Von MARTRL IT SUNDELL. In verschiedenen Herleitungen der Gleichung fär das Princip der kleinsten Aktion kommt eine Variation der Zeit zur Anwendung, obgleich in den Bewegungsgleichungen der Mechanik die Zeit die unabhängige Variable oder die Princi- palvariable ist und es somit gegen die klassiscehen Grände der Variationsrechnung zu streiten scheint diese Variable zu variiren oder vom Parameter der gesuchten Funktionen ab- hängig zu machen. In dieser Hinsicht mögen die Abhand- lungen von O. Hölder"') und von 4. Voss ?) erwähnt werden, wie auch das betreffende, von Voss redigirte Artikel in der Encyklopädie der Mathematischen Wissenschaften ?). Hier soll daher gezeigt werden, wie man das Princip der kleinsten Aktion in seiner erweiterten Form streng her- leiten kann ohne eine Abhängigkeit der Zeit vom Parameter anzunehmen. Zu Grunde werden die Anschauungen des Variationsbegriffes gelegt, welche in dem klassischen Werke von Lindelöf-Moigno”?) entwickelt sind. ') O. Hölder: Ueber die Principien von Hamilton und Maupertuis. Nachrichten von der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen, Math.-phys. Klasse, 1896, S. 122. 2) A. Voss: Bemerkungen iber die Principien der Mechanik. Sitzungs- berichte der math. phys. Classe der k. b. Akademie der Wissenschaften zu Miinchen, 1901, S. 167. 3) Encyklopädie der Mathematischen Wissenschaften, B. IV Mechanik, Theil I, A. 1: Die Principien der rationellen Mechanik. S. 58—97. :) Lecons de Calcul des variations par L. Lindelöf, rédigées en colla- horation avec M. FAbbé Moigno. S. 40. ns A. F. Sundell. [XLYVTIII 1. Die Bewegungsgleichungen eines materiellen Punk- tes seien: = fil VESSO 2=A0- (1) Man nennt die Bewegung = EE Ng RR nn = fält) + (x—2x0) P2 + as m (2) = fd NR ENT eine von der gegebenen Bewegung (1) varirte Bewegung. Die gg, w--- sind ganz beliebige Funktionen von t. Fär den BSpecialwerth x=>2, des Parameters x geht die variirte Bewegung in die gegebene iäber. Die Geschwindigkeitskom- ponenten der variirten Bewegung sind: då a (x —X0)” dy, HT ät (20) fr IR a dy dy a (x—2,)? dw, ET ALS Nad AR TZ dt TT RM 2 CST NGE dq3 , (x—x0)? dws JE EON ggn RR Differentiirt man nach dem Parameter x, so bekommt man : ES 7 =9i + (220) Yr + Å - =(Her CEN Var (4) I = P3 (XT Ko) Va Durch eine Differentiation von (3) nach x oder von (4) nach t findet man: N:o 10] Ueber das Princip der kleinsten Aktion. € gg 20 dx dt dt dx dt + (x—x0) Förs dräller dPåsg iv z RER a a ng TA (5) dög ondt dqs3 = iv EN edit den dt + (x—x0) Wird in (3) x =>, gesetzt, so bekommt man die Ge- schwindigkeitskomponenten der gegebenen Bewegung. Da- gegen liefert die Substitution x=:x, in (4) die Komponenten der Geschwindigkeit, mit welcher sich der materielle Punkt zu einem gegebenen Zeitpunkt i! verschiebt bei einer Aende- rung des Parameters x, vom Werthe x, ausgehend. Diese Ge- schwindigkeitskomponenten werden die Variationen der Koordinaten .«yz genannt und mit dx dy dz bezeichnet!). Mit Benutzung des BSubstitutions-Zeichens?) kann man somit schreiben TIER SE La SR Kra dh Svd FINER (NA i Zz, då NL ANAL | Aer EO SÖN SM / 0 w=90 | p=U=90 | ere dd und laut den Gleichungen (5) ARSA ÖR [RS — ge — döx — dqp, de dt fd RE Zz, dn Zz, dn GRAD UT Ag RI =0- = = dx dt dt dx dänrnd d1 Zz dl fo dö — gZ d02 — dz dedt i dä edt. dt dt É | d E Man kann daher die Zeichen d und + permutiren. 1) Lindelöt-Moigno, I. ce. S. 40—242. 2) 8. 2. ” ”N 4 A. F. Sundell. [XLVIII Bekanntlich bezeichnet man in den meisten Abhandlun- gen und Lehrbächern die Grössen (x—x0)) pi, (x—20)) Pa, (x—20)93 Mit dx dy dz, wobei z—x, als ein gegen Null kon- vergirender Faktor betrachtet wird. Die dx dy d2 sind somit die Komponenten der Verschiebung oder Verräckung des Punktes beim Uebergang vom Orte in der gegebenen Bahn zum gleichzeitigen Orte in der variirten Bahn. Die d = = (x—20) 5 0) S = (2 20) 0 d je = Jag SS rå 2 sind dem ent- sprechend als die gg er der Geschwindigkeitsände- rung nach diesem Uebergange anzusehen. Im Folgenden werden wir doch äberhaupt die erste Anschauung festhalten. 2. Nach dieser Vorbereitung gehen wir zu unserer Aufgabe äber und nehmen das d'Alembert'sche Princip zum Ausgangspunkt. Fin System materieller Punkte mit den Massen mi, ma mg---' bewege sich in einem Kraftfelde, wo die Komponenten der dusseren Kräfte X, Y, Z,, X, Y> Zs, N; VY; Zz, >: gegebene Funktionen von den Koordinaten x, Y4 21, Lo Ya 20, C3 Ys 23, >: UNA, von der Zeio.s sind Diegkoors dinaten sollen dabei gegebene Bedingungsgleichungen von der Form (rygg = 0 REENORE (6) erfällen oder auch sollen ihre Differentiale Gleichungen von der Form SÅ (dik dxi+ bik dyi + cik dei) + ck dt = 0") (7) befriedigen, wo die a b c Funktionen von x y Zz und t sind. Nach d'Alembert's Princip hat man fär jede Zeit t die Gleichung > Jen | GE mi )> - E - m - Ju + | (Fn Fr Je] (3) Hier sind dr dy d2 die sogenannten virtuellen Geschwindig- keitskomponenten, d. h. die Variationen (in oben angenom- menem Sinne) der Koordinaten des materiellen Punktes beim 1) Encyklopädie, 1. c. S. 78. N:o 10] Ueber das Princip der kleinsten Aktion. 5 2 Uebergang vom ÖOrte zur Zeit t zu einem nahe liegenden Orte, wobei gefordert wird, dass dieser Uebergang mit den gege- benen Bedingungsgleichungen vereinlich sein soll, d. h. die Variationen sollen Gleichungen von der Form OLCk 4 OLK 5 3 . EEG FT og: ög vita 4 0 da) =0 (9) resp. Nat dxi + bik dyi + cik d2i) = 0 (10) genöägen. Um die Gleichungen (9) zu erhalten setze man in (6) anstatt x y z die & n & (3), differenziire nach x und mache dann die Substitution x=2>x,, wodurch £ n & in z y Zz und &Edndi . : nde in dx dy de äbergehen. Offenbar kommt man zu dem- dx dr dx | selben Ziele, wenn man in den Gleichungen (6) x y z als Funk- da dy. de tionen von x ansieht, nach x differentiirt und dan dax dx dx durch dx dy d2 ersetzt. Analog betrachtet man in (7) x als die Variable, von welcher x y Zz, nicht aber t abhängen; man ersetzt =" - durch dx dy dz; das vierte Glied mit ck ver- 5 Sd Å sehwindet, weil — = 0 ist. dx Wie man die Differentialgleichungen der Bewegung aus der Gleichung (8) erhält, brauchen wir hier nicht darlegen. 3. Die Variationen dx dy d2 oder die Funktionen q1ga2 ys brauchen nur die Gleichungen (9) resp. (10) befriedigen, sind sonst aber beliebig. Einige unter ihnen sind somit ganz beliebige Funktionen von t. Man kann sogar fär verschie- dene Zeitpunkte ganz verchiedene Formen dieser Funktionen annehmen. Behält man aber fär die ganze betrachtete Zeit dieselben Funktionsformen, im Sinne einer variirten Bewe- gung nach (3), so ist man berechtigt zu schreiben: >; y id ( NE ma 02 ÅG gp Ju +(Z —m Ga 22 = (11) 6 A. F. Sundell. [XLVIII da jedes Element dieses Integrales gleich Null ist laut d”Alembert's Principe. Die Transformation dieses Integrales leitet zu einigen wichtigen Principien der Dynamik. Zur Abkäörzung setsen wir 0 > (Xdox + Ydy + Zd2), (12) dx dyN? BENT É le Se a (a GD JU bezeichnet somit die virtuelle Arbeit, d. h. die Arbeit der gegebenen äusseren Kräfte, welche die virtuellen Geschwin- digkeiten des Punktsystemes entspricht. 7T ist die aktuelle oder kinetische Energie des Systems. Zu bemerken ist, dass o'U im allgemeinen die Variation irgend einer Grösse nicht bezeichnet. Die Variation JT wird durch Differentiation nach z und die Substitution x = >, gebildet (ganz wie oben die Gleichun- gen (9) von den Gleichungen (6)) und man bekommt dadurch : dz . de CkIARMel TE GASA Si fre AN RE a AE Ho dt. dis a a Au dz = (a? dt pe fa j 25 Då m CA 2 eg ! öy Jaa a dz 0) Das Integral (11) nimmt somit die Form am: 6 lx l ; 2 | (7+ U| ln fö N m (GG 0e+ Ox + : 7 a jen = : 02 ) ) (15) vt 0 5 0 t å ') Das do ppelte Substitutionszeichen: fä Ft) = F(t,)— Ft); Linde- 0 löf-Moigno 1. ce. S. 2. dx då ae dy döy , de a (14) N:o 10] Ueber das Princip der kleinsten Aktion. [ 4. Das Princip der Arbeit oder das Princip der lebendi- gen Kraft gilt, wenn die Gleichungen (6) t explicite nicht enthalten, resp. wenn sämmtliche Koefficienten ck in den Tsleichungen (7) Null sind. Man hat somit EN Bj kh nte LJ DEC KI fa NR EN DJ EI - = =( hå ( Ox dt — oy dt Fö dz a) a resp. Då (aa + ir bik ER FOR 1 dz Eö 0) d. bh. man darf laut (9) resp. (10) de als virtuelle Ge- rr FEUNAG dt schwindigkeiten annehmen und man erhält VESA MLA a EA ge yly y de SR dt=9Y (Xx FRE gi ) = (Xdx + Ydy + Zdz) = dÅ oder die im Zeitelemente dt vom Kräftesystem XYZ verrich- tete Arbeit. Weiter wird | BEN (da TR Rd UTA SUR de idee OF de = m ( RR dt MH I ) dt (Gl E = dt = dT, | dy z yn (TG 3 + Ge 0 + gu 22 ) LS CERN LM GR al RE und die Gleichung (15) geht äber in i i laT + da) =2(T,T) (16) t 8 A. F. Sundell. [XLVIIT vf oder A= | 5 på (Xdzx + Ydy + Zd2) = T,—T, (17) t) d. h. die im Zeitintervalle t,—t, vom Kräftesystem verrich- tete Arbeit ist gleich der in derselben Zeit stattgefundenen Zunahme der aktuellen Energie. 3. Das Princip der Unveränderlichkeit der Energie setzt Bedingungsgleichungen wie in 4. voraus und dazu das Vor- handensein einer Kräftefunktion U, die t explicite nicht ent- hält. Man hat somit fär jeden materiellen Punkt DUKE OM oU = REA Fi TNE fe) Å Ox da dy” NAS 02 (ke) ra d.x dy dU und ”v=N(xG+T + 2) Ti oder Y(Xdz + Ydy + Zd2z) = dU sowie, anstatt des Integrals (16), (aT FA4U)= MP t. Oder SR SNS DE RR pe (19) d. h. die Aenderung der aktuellen Energie ist gleich der in demselben Zeitintervall eingetretenen Aenderung der Kräfte- funktion. Man bezeichnet die negative Kräftefunktion — U=V als die potentielle Energie des Systems zur Zeit t und man hat somit T-U=T+V= konst. (20) oder die totale Energie ändert sich nicht während der Be- wegung (Princip der Erhaltuny der Energie oder Princip der Unveränderlichkeit der Energie). Die Gleichung (20) ist ein: Integral der Bewegungsgleichungen und enthält neben den Koordinaten nur Derivaten erster Ordnung. 6. För jeden materiellen Punkt des Systems mögen die wirkliche und die variirte Bahn denselben Anfangspunkt zur N:o 10] Ueber das Princip der kleinsten Aktion. 9 Zeit t, und. denselben Endpunkt zur Zeit t, haben!). Die Werthe der dx dy d2 sind somit gleich Null fär t, und t,, die rechte Seite der Gleichung (15) verschwindet und man be- kommt ib = CO "(OT + SU) u=0| "Tdt + j OUNdE=0! (21) ta io io Diese Gleichung repräsentirt nach Voss?) das Hamilton sche Princip und föhrt bei einer Deduktion räckwärts zum d'Alembert'schen Princip zuräck. 7. Unter derselben Voraussetzung wie in 6. ist eine Kräftefunktion U vorhanden, die t explicite enthalten kann. Mat hat ; AE RR RO ARD Ene und fö (ST GU) u=3| AT di, (22) G t Das Integral Yep U) wird das Hamilton'sche Integral ge- . nannt ?). dö Die Gleichung (22) ist hier die erste eigentliche isoperi- metrische Anwendung. Fär die wirkliche Bewegung erfällt das Hamilton'sche Integral eine Maximi- oder Minimi-Bedin- gung, da seme Variation gleich Null ist. Im allgemeinen Falle (21) handelt es sich nämlich noch nicht um die Varia- tion eines Integrales. Die Fälle 6. und 7. sind sehr wichtig, wenn die aktuelle Energie T sowie die virtuelle Arbeit d'U resp. JU in anderer Weise als durch gewöhnliche oder geometrische Koordinaten gegeben sind; die Ausfährung der Variationen liefert die Bewegungsgleichungen in besonderen Formen (Lagrange's !) Dieses erreicht man z. B. dadurch, dass man in q&, P, P3; die Fak- toren t—t, und t—t, annimmt. ?) Encyklopädie, 1. ec. S. 89, 90. 3) Encyklopädie, 1. ce. S. 90 10 ö A. F. Sundell. [XLVIII Gleichungen in allgemeinen Koordinaten, u. a.), geeignet fär Anwendungen in z. B. elektrischen und magnetischen Theorien. 3. Gilt noch dazu das Princip der Erhaltung der Ener- gie, d. h. die Voraussetzzungen in 4. und 5., so hat man PAT = (23) wo A eine Konstante ist. Das Hamilton'sche Integral wird (STEEN i 0 und seine Variation ist o fet n a= f" 25 Tdt = of a EE EEK Å to 5 oder das ,Aktionsintegral" /27Tdt erföllt eme Maximi- oder Minimi-Bedingung (das Princip der kleinsten Aktion in seiner engeren Form). 9. Weitere Schlässe kann man vom d'Alembert' schen Principe nicht ziehen, wenn vorausgesetzt wird, dass die Variationen der Koordinaten virtuell sein sollen, nach 2. Wir lassen daher diese Voraussetzung fallen und kehren zur allgemeinen Variationsbewegung (3) zuräck, wo die q& w--- ganz willkäöhrlich sind. Wir setsen Ör = yr = AO FA, dY=42 = + boj 02 = 93 = + Vr (29) wo die « 8 Funktionen von t sind. Wir bekommen dadurch: dad (ci ed. 2) dy d(8, + Po) ; de dl7 + ro) VI= Nm a I NR dt dt 2 dt dt ) d (Re , len = (aret JE (Bi FB) + Es in +) (26) d?x d?1 Pe a på m (az (0, + 2) + TE (BAR RAAF JE (Yd nm) N:o 10] Ueber das princip der klinsten Aktion. 11 Jetzt nehmen wir an, dass die Antheile «, £, 7, der ganzen Variation virtuelle Geschwindigkeiten nach 2. sind. , (z—x0)) 82, (x—x)) Yy2 durchzulaufen. Werden die Punkte röäckwärts um diese Strecken verscho- ben, so kommen sie zu den durch die virtuellen Geschwin- digkeiten a, 3, yi bestimmten Lagen zuräöck. Diese letzten Lagen nennt Hölder”?) die den wirklichen Lagen bei der Zeit t ent- sprechenden Lagen. Mit anderen Worten: t— At ist die Zeit, bei welcher in der variirten Bewegung die den wirklichen Lagen entsprechenden Lagen durchschritten werden. Man hat somit: dx dy de (36) dt dt dt oder laut den Gleichungen (28) At = (z—20) €. (37) Man macht hierdurch nicht die Zeit t abhängig vom Parameter x, d. h. man variirt nicht die Zeit, sondern man föhrt anstatt e€ eine von x abhängige Funktion 4t ein, die varilirt werden kann. 1) Hölder, 1. e. S. 131; Encyklopädie, 1. ce. 5. 93. sSyötolder, koed Sia: 14 A. F. Sundell. + SIV Offenbar hat man jetzt: : dT fFrE=MPES id At (38) - Cl == ie PAL (2 Lr Ch OT! =07 — "5 e (39) sowie anstatt (30) und (31) | An (or PITE sen ) dr (40) th fa (STE OL PEN Eda - FAT oder rn (ST + J'U)di— fa 2Tde = 0. (41) [2 th) Die noch unbestimmte Funktion & kommt in d7” vor, aber nicht in &U. Mit Hölder bestimmen wir diese Funk- tion durch die Bedingung (Gl ACE KET TS (42) die identisch mit unserer fräheren Bedingung (33a) ist. Wir bekommen somit aus (41) ? ; | 1 9 | EE) 0 ba Hier ist J7” eine gewisse Funktion von t, kann aber auch als Funktion von t'=1t— At =71— (x—x,) & betrachtet werden, da es hier um eine Quadratur zwischen gegebenen Grenzen handelt. Man ist somit berechtigt das Zeitelement dt durch IN:0-10] Ueber das Princip der kleinsten Aktion. 15 dt" =" dt— (x—2x,) de (43) auszutauschen. Auch im zweiten Integrale können wir 7 durch T'. betrachtet als Funktion von t”' ersetzen, denn laut der Gleichung (38) haben wir: r Tde = de = fa) ede, wo das zweite Glied der rechten Seite als von höherer Ord- nung auf den Werth des Integrals nicht einwirkt. Man be- kommt somit je 20T"'dt'— | Höfrda å by Da weiter wegen der Gleichung (43) dJdt' = — de, (44) ist, so wird schliesslich SÄ (20T"dt'+2T'ddt') =0 (45) ty oder - O(CUNdNE=0 & 2000: (46) fö ho wo auch das Zeitelement dt' zu variren ist. Hiermit haben wir die Formel von Hölder streng bewie- sen; die von ihm gemachten Vorbehälte dass , nicht bloss die Variationen, sondern auch deren Ableitungen klein angenom- men werden mössen" sowie seine Annahme, dass ,das Integral nur unendlich klein von höherer Ordnung" wird !), sind da- her nicht nöthig. 11. Die beiden Formeln (34) und (46) fär das Princip der kleinsten Aktion sind ganz äquivalent. Das verschiedene Aussehen ist nur dadurch bedingt, dass die aktuelle Energie ölderskie ST tS09Note und. 9. föl, NOfe ”): 16 ATES Sundell: [XLVIIT in (34) auf die Zeit.t, in (46) auf die Zeit t'=1=UNsien bezieht. Durch eine Deduktion räckwärts kann man (46) in (34) öberföhren. Man bekommt succesiv, theilweise durch partielle Integrationen ägor |" 257'd + | 27sdr ( th i = |" 2ÖT'dt =[” ae laut Gl. (44) tg ty 2 | (or +0 JE TT dt aut GL CE) ty ic (e7+9 U RE dt >” laut GILS0N 2 i i STA laut Gl. (33b). tg Da die Formel (34) einfacher und in eimfacheren An- schauungen begrändet ist, scheint sie vor der Formel (46) vorzuziehen zu sein. HEinen Vorzug hat doch diese letzte Formel, da dJ7T' und d'U fär denselben Punkt der variirten Bahn gelten, dagegen dT und d'l” in (31) auf verschiedene Punkte dieser Bahn Bezug haben. Es scheint doch nicht berechtigt zu sein, wenn Voss 1) die Grösse dT'—J'U, als die Variation einer totalen Energie bezeichnet, da J'U wie schon oben bemerkt wurde, im Allgemeinen keine Variation ist und weder mit der wirklichen Bewegung noch mit der varliirten in kinematischen Zusammenhange steht. Nicht einmal wenn eine Kräftefunktion U vorhanden ist und somit d1”' — J'U = J(T'—U) ist, kann man die Grösse T'—U als eine totale Ener- gle auffassen, da im Allgemeinen U die Zeit explicite enthält und somit — U keine potentielle Energie ist. In dem Falle, dass T=—U eine Konstante ist, kann man in (41) & gleich Null setzen und fällt auf das engere Aktionsprincip zuriäck. !) Encyklopädie, I. ce. 593. RETT N:o 10] Ueber das Princip der kleinsten Aktion. 17 12. Wir kehren zu der in 9. definirten Variation zu- röck. Es ist zu bemerken, dass die Differentiale dr = (a+? se a) (20), dy = (ör + isch e) (2—a0), j (47) deg = (rn + TT ) (x—2x0), dt = & (x—2x0) die Bedingungen (6) resp. (7) der Bewegung befriedigen. Man hat nämlich anstatt (6) im Allgemeinen die Gleichungen lr ray Ag s)+ gr d=0 (48) und bekommt durch die Substitutionen (47) in die linke Seite sowie durch Fortlassen des Faktors (x—xp)): OL dzx , OL dy . OL de OL Fl ngr ht SR Nä IS dy det de är Sar welche Expression gleich Null ist, da die erste Summe ver- schwindet, weil a ff, 7 virtuelle Geschwindigkeiten sind, und die Summe der öbrigen Glieder gerade der linken Seite der Gleichung (48) proportional ist. Diese dx dy dz sind somit die Projektionen einer dem materiellen Punkte offen- stehenden Verschiebung oder einer Strecke, die der Punkt (in der Zeit dt=2e/(x—x,)) durchlaufen könnte. Sie sind somit identisch mit Helm's Verschiebungskomponenten dox doy do). Dem entsprechend können wir das Zeitelement & (x—x,) mit dot bezeichnen zum Uterschied von dem Zeitelement dt in der wirklichen Bewegung. Die Grössen dx dr de Ox =0, + 7 dy = Br + Tr den LER (49) 1) G. Helm: Die Energetik nach ihrer geschichtlichen Entwickelung, Leipzig, 1898, S. 220 und folg. 2 18 A. F. Sundell. [XLVIII könnten z. B. den Komponenten der Anfangsgeschwindig- keit einer im betreffenden Orte bei der Zeit t beginnenden Bewegung proportional sein. Als einen Grenzfall kann man die virtuelle Verschiebung a, (x—x0), 81 (x—x0), 71 (2—2x0) be- trachten, welche doch einem Zeitelemente dot = 0 (d. h. e=0) und somit einer unendlichen Geschwindigkeit entspräche. Andererseits ist auch das während der Zeit dot in der wirk- lichen Bewegung durchlaufene Bahnelement TE (x—2x),) in diesen Verschiebungen eimgeschlossen (fär «, =0, 8, = 0, 7, —0). Da unsere Variationen dx dy de (49) jetzt einem bestimm- ten Zeitelemente entsprechen, wählen wir nunmehr Helm's Bezeichnungen dx di de dox = a, + dö , Joy = fr + Tre dog = Yi + dö dot =e (50) und erhalten hiermit: 2 [UR A d”y d?z IG X—m | dox + (r —M 23 Joy + (Fn ae) dog | Anden dEgNE dz Yr a) a + (Fn 2 fit (En an) 7 | dA dT + öst (7 a wo dÅ und dT das Arbeitselement der äusseren Kräfte und die Aenderung der aktuellen Emergie in der wirklichen Be- wegung sind. Da nun die erste Summe rechts gleich Null ist laut d”Alembert's Princip, so haben wir die Gleichung X[C-a = ar ) 200 ( ag) dy (2 än 30: | (51) UTA AA 0 CS 2) Tu N:o 10] Ueber das Princip der kleinten Aktion. 19 velche wir wobhl als eine verallgemeinerte Form der Glei- chung 57) fär das HEnergieprincip bei Helm!) betrachten därfen. Da die Variationen dox doy doz dot die Gleichungen (48) in der Form (åa 0 + gy 0 + ge 002 ) + dot =0 (52) befriedigen, so bekommen wir durch Lagrange's Verfahren die Gleichung ; Oe ” LZ , Py nn av ) 952 ES hän "que ) 099 (53) ab de dT dA dl + (2423 av )?02 | + dot (TE - a = welche Gleichung mit einer von Helm in einer fröheren Ar- beit ?) aufgestellten identisch ist. Da nunmehr die Grössen dox doy doz dot ganz beliebig sind, resultiren, wie schon Helm bemerkt hat ?), aus dieser Gleichung nicht nur die dynami- schen Differentialgleichungen RESA rr VE STON OT TRR e OL där =X+V20 m dt = ) DÄR m äg = +) Ag sondern auch die Gleichung FI ILE 0 RE ara AT welche man als den Ausdruck fär das Energieprincip im Bewegungsprobleme eines materiellen Punktsystems betrach- ten muss. Zur Aufrechterhaltung einer die Bedingungsglei- SEIACA SE 200. G. Helm: Ueber die analytische Verwendung des Energieprincips in der Mechanik, Zeitschrift fir Mathematik und Physik, XXXV, 1890, 5. 311, Gl. 13b). 3) Zeitschr. fir Math. und. Phys., 1. c. S. 312. 20 A. F. Sundell. [XLVIII chungen : befriedigenden Bewegung ist somit während des Zeitelementes at-eine Arbeit — dt Na Vd 22 2 är du Fä de) (54) zuzufähren, Welche Arbeit. nur bei zeitfreien Bedingungs- gleichungen (6) resp. för ck =0 in (7) gleich Null ist. Man kann auch, wie Helm am zuletzt angegebenen Orte bemerkt, diese letzte Gleichung als ein Erfahrungsergeb- niss annehmen. BSchon nach dem d Alembertschen Princip sind ja 'die Bedingungsgleichungen Kräften von der Form GR / Hr äquivalent. Durch diese Anschauung be- kommt hö Clone (53) die Form ESA , PL OL <= dy SI n que ) 000 + (X + 2735 ag RE OL d?z sin eh ög SA am )ö ]= 0, welche als ein Ausdruck des Energieprincips fär das von den Verbindungen frei gemachten Systems gilt und unmit- telbar zu den Differentialgleichungen der Bewegung fährt, da dox Joy doz ganz beliebig sind. 13. Die Gleichung (51) hat noch eine besondere Bedeu- tung. Die Arbeit der äusseren Krätte bei einer eventuellen Verschiebung nach (47) ist 5 oU (a—2x0,) = (x —20)) (Xdox + Ydoy + Zd02); — (55) die Summe Sar (ung) = (a 2) m Co a dox qi 2 dög Tr a 00) (56) ist nach CC; Neumann's und: Helm's Anschauungen !) die der Richtung' dieser Verschiebung entsprechende Zunahme der 1) G. Helm, Energetik 1898, S. 228: GI. .38) und 8.230; GL-3"). N:o 10] Ueber das Princip der kleinsten Aktion. 21 aktuellen Energie. Die genannte Gleichung kann somit ge- sehrieben werden: OGIE=N (GOE öot (GE ae el su (57) Die Grösse d'oU (zx—x,) nennen wir eine ,potentielle" Arbeit der äusseren Kräfte bei der , potentiellen" Verschiebung dox(x—2x9), doy(x— 29), do2(2—2)). Nach der letzten Gleichung ist somit bei einer potentiellen Verschiebung der Unterschied zwi- schen dem der Richtung dieser Verschiebung entsprechenden Zuwachs der aktuellen Energie und der potentiellen Arbeit fär alle potentielle Verschiebungen konstant und gleich dem Unterschiede während derselben Zeit zwischen der Aenderung der aktuellen Energie und der Arbeit der äusseren Kräfte in der wirklichen Bewegung. Zu bemerken ist, dass d'o7T (wie auch d'oU) keine Varia- tion irgend einer Funktion ist, sondern eine durch (56) definirte Symbole. Mit der Variation dT (14) in 3. darf sie nicht verwechselt werden !). 14. Wir wollen noch untersuchen, wie die Betrachtun- gen in 9. sich gestalten, wenn man die Variationen dox doy do2z einföhrt. Man bekommt nach den Gleichungen (50) S'oU =Y (Xdox + Ydoy + Zdo2) dt =0ÖI'U + und die Gleichung (30) erhält die Form t, é ONERdA PS I |T+ d'oU + (aa) dr 05 0 Dieses Integral geht in das Aktionsintegral iäber, wenn man 21) Encyklopädie, 1. ce. S. 116. bo [EV A. F. Sundell. [XLVIII Ia AR TANTE SU +e (gg)? (58) annimmt. Da nun, wie oben, FoU == SU + e (Xp + Faa ) dÅ =SU+e ER ist, so wird die Bedingung (58) identisch mit unserer fräheren Bedingung (32a). ln a Öfversigt af Finska Vetenskaps-Societetens Förhandlingar. NVS 1905=19067 N:o 11. Undersökning af högre bifraktioner, erhållna vid tillvärkning af eter ur råsprit. GustAF MATTSSON. Vid framställningen af vanlig eter uppträder såsom biprodukt i små mängder en olja, som i den tyska literatu- ren af gammalt bär namnet ,, Weinöl” och därför, så oegent- ligt detsamma än är, väl på svenska bör benämnas vinolja. Fabriksmässig tillvärkning af eter förekommer såsom bekant hos oss endast å Rajamäki sprit- och prässjästfabrik. Dess föreståndare, fil. dr Wilhelm Juslin, har 1 flere år tillvaratagit den därstädes uppkomna vinoljan 1 afsikt att vid tillfälle undersöka densamma. Då dr Juslin emellertid af brist på tid likväl icke trodde sig komma att själf genomföra denna undersökning, uppmanade han mig att vidtaga därmed och tillstälde mig med stor älskvärdhet hela det dyrbara materia- let — ett tiotal liter, samlade i öfver 10 år —, för hvilket jag härmed förbindligast tackar honom. Jag har sedermera, delvis assisterad af studerandene vid polytekniska institutet, Herrar J. Kaustinen, U. Berglund och E. Hacklin, af hvilka särskildt den förstnämde ägnade undersökningen ett synner- ligt intresse, nedlagt ett vidlyftigt arbete på oljans karak- täriserande. Tyvärr är denna vinolja, såsom nedan framgår, en af de i smått mest svårdechiffrerade produkter man kan möta, försåvidt som mycket stora mängder däraf i förening med något slags kolonnapparater vore nödiga, för ett hälst något så när tillfredsställande särskiljande och identifierande af oljans alla komponenter. Undersökningen af föreliggande produkt har därför häller icke varit möjlig att slutföra med 2 Gustaf Mattsson. [XLVIII det tillbuds stående marerialet. Jag anser det emellertid vara skäl att publicera de hittills vunna resultaten, då af dem likväl ett och annat af intresse framgår och jämförelser erbjuda sig med den enda ti gare utförda undersökning af vinolja, som 1 literaturen föreligger, nämligen HE. C. Hartwiqs ganska omfattande arbete öfver en tysk vinolja, slutfördt 1880 å Kolbes laboratorium 1 Leipzig 2). Benämningen ,Weinöl" å en vid etertillvärkning vun- nen, högre kokande biprodukt, känd redan på 1700-talet un- der benämningen ,Oleum vitrioli dulce", anträffas tidigast 1826 i ett i Berzelius ,Jahresberichte" (7,276) omnämdt arbete af Henmnel, samt återkommer sedan särskilda gånger i publi- kationer af Dumas o. Boullawy, Duflos, Serullas, Liebig, Mar- chand, Masson, Begnault, Blondot och Berthelot, hvilka Hartwig refererar (1. c.), men. hvilka jag här icke vill låta inkräkta på utrymmet. Summan af det hela är att det utbildade sig uppfattningen om två slag af vinolja, ,tung" och lätt" (spec. v. öfver resp. under vattnets). Angående de två oljor- nas kemiska natur rådde mycken oklarhet och meningsolik- het. En viss klarhet bragte emellertid Claesson ”), då han påvisade att det som gått under benämningen ,schweres Weinölt hufvudsakligen utgör intet annat än etylsulfat, (C.H;),SO,, medan den däri påträffade föreningen ,eterol- eller ,eterin" vore en alldeles tillfällig beståndsdel däraf. Återstod altså den lätta vinoljan. Beträffande denna fastslog nu Hartwig (1. ce) att alla tidigare undersökningar däraf hänförde sig till en 1 laboratoriet vid eterframställning i liten skala erhållen produkt, hvaröfver uppgifterna gått mycket åtskils, medan den egentliga, vid teknisk eterbered- ning 1 större skala uppkommande vinoljan alls icke varit föremål för systematisk undersökning. Att i det ena och i det andra fallet icke samma produkt uppstår beror dels på reaktionsförhållandena (tid och temperatur), dels på råmate- rialet (i laboratoriet vanligen en renad alkohol, i tekniken en finkeloljehaltig sådan). På grund af Hartwigs arbete heter 1) Beiträge zur Kenntniss des Weinöls", Journal f. prakt. Chemie, [2]. 23, 449 [1881]. 2?) ,Uber die neutralen und sauren Sulfate des Methyl- und Aethylalkc- hols", Journ. f. prakt. Ch., [2], 19; 231 (261) [1879]. I FN N:0 LT] Undersökning af högre bifraktioner. 3 det numera 1 fackliteraturen (Beilsteins ,Handbuch d. organ. fölemrer, biARds bd 1; sida 125): 5, Ceiehtes '"Weinöls Bei der Darstellung von Aethyläther im Grossen sammelt sich in der Schwefelsäure ein Oel an, das leichter als Wasser ist (spec. Gew. = 0,90) und von 1502 bis äber 300 ””siedet. Es besteht aus Aethern, Ketonen und Kohlenwasserstoffen. Die Hauptmenge siedet bei 150—170? und hält Aethylamyläther, Diamylen, Aethylamylketone und Methylhexylketon". Detta utgör i koncentrerad form kontentan af Hartwigs undersök- ning öfver den lätta vinoljan. Oljan från Rajamäki har nu visat sig likaledes vara lätt vinolja", men 1 väsentliga stycken olik den af Hartwig undersökta. Att en vinolja icke skall vara en annan allde- les lik är att förutse. Vinoljan härstammar väsentligen från finkeloljan i råspriten och är en produkt af svafvelsyrans invärkan på denna. Är nu råspriten af olika ursprung och sålunda i afseende å den komplicerade finkeloljan variabel samt därjämte reaktionsförhållandena eventuelt något olika, måste med nödvändighet vinoljans natur te sig växlande. Jag har häller icke reda på om de särskilda ,årgångarna"” af Rajamäki-oljan äro inbördes fullt identiska, det är den sammanslagna totalprodukten som här af mig bearbetats. Något så när måtte den väl upprepa sig vinter efter vinter. Den här föreliggande vinoljan utgör en till färg och viskositet om nitrobenzol påminnande, klargul vätska af söt- aktig, genomträngande, vidhäftande arom, hvari finkelolje- ursprunget till någon del återfinnes. Spec. v., pyknometriskt bestämd vid 1729.5 för vinnande af direkt jämförelse med Hartwigs olja, utgör (medeltal af 5 bestämningar) 0,8874. Hartwig anger 0.903, altså redan här en viss skilnad. Oljan har neutral reaktion, är fri från svafvel, resistent mot vatten och alkalier, löser sig icke i vatten och mineralsyror, men lätt och fullständigt i alkohol, eter, ligroin, benzol, kloro- form, kolsvafla och isättika. Dess kokpunkt stiger vid frak- tionerad destillation från 222 till 3409 med en obetydlig, beckartad rest. Vid destillationen öfvergår färgen från klar- gul genom hallonröd till brunröd, återstoden är svartbrun. Hartwigs olja öfvergick till en början mellan 150? och 320” med en atsevärd återstod. 4 Gustaf Mattsson. [XEVIRSSN Jag har vid den fortsatta fraktioneringen genomgående upptagit resultaten äfven grafiskt, med temperaturerna såsom abskissor och fraktionernas vikter såsom ordinator. Därmed vinner man en utmärkt öfversikt af destillationsförloppet och har ständigt för ögonen hvar viktigare beståndsdelar stå att sökas samt huruvida en fortsatt fraktionering lönar sig eller icke. Jag kan ej annat än lifligt uppmana alla dem, som hafva komplicerade fraktioneringar att utföra och icke tidi- gare brytt sig om deras grafiska upptecknande, att ej för- summa detta. Det minskar arbetets enformighet och ger oanade upplysningar. Såsom destillationsuppsats användes i regeln korthalsad rundkolf med deflegmator-förlängning, fyld med glasskärfvor ända upp till sidogrenen. För de mera tjockflytande frak- N:o Lt] Undersökning af högre bifraktioncr. > tionerna ägnade sig denna anordning icke, utan användes från c. 2807 uppåt vanlig långhalsad fraktionerkolf med in- dragning kring halsroten och gles fyllning af stora glaspär- lor. Särskilda modärna deflegmatorer med kulor, sidorör, rörliga inre delar etc. försöktes, men ägnade sig icke här och höjde icke effektiviteten i jämförelse med den enkla glasskärfvestapeln. Vid den första destillationen (2 kg vinolja) togs frak- tionen 229—40? (alldeles obetydlig) särskildt och resten frak- tionerades per 10” upp till 3402 (30 fraktioner). Kurvan I å fig. 1 visar förloppet. För hvarje 109:s fraktion är upprest en ordinata, hvars längd anger fraktionens vikt. Man finner att den vida vägnar största massan kokar öfver 2209. Raja- mäki-oljan är altså väsentligen olik Hartwigs, hvars hufvud- anpart var fraktionen 1509—-1702. Utom hufvudmaximum kring 2709—280? visa sig smärre maxima kring 602— 702, 1302—140”?, 2002—210?. För att nu till en början begränsa arbetet tog jag ut intervallen 909—250? (maximum 609—702 bestod af eterhal- ERAN Brera AR Til re tä ennen ter Fed I 5 TRE EE a NE å set LES Sö 140 NE 25 NFS 20 4225 25 1275 430 1325 135 4375 Ka A4is Vr A4TS 50 : 6 Gustaf Mattsson. [SLVIIT tig etylalkohol och beaktades icke vidare, ej häller öfriga lättflyktiga delar, sannolikt aldehyd- och acetalhaltiga, hvil- kas mängder ej förslogo för systematisk undersökning). Hvarje 10-grads portion mellan 909 och 250? fraktionerades särskildt och fördelade sig på de angränsande. Det öfver 2502 kokande stäldes åt sidan. Förloppet enl. kurvan II, fig. 1. Ny fraktionering af alla portioner 909—2209, nu med 5 graders intervaller: Jfr kurvan IT å fig. 1. "(Portionerna äro för jämförelse med föreg. sammanslagna två och två). Nu riktades hufvuduppmärksamheten på partiet 1209— 1402, där ett maximum syntes vilja bibehålla sig. Området 1002—1502 genomfraktionerades därför med 2?,5:s intervaller. JDS Iarbayeke dOV (EN ae 2 Alla 20 fraktionerna destillerades om med samma interval- ler. Jfr kurvan V å fig. 2. Två maxima tyktes bibehålla sig, det ena vid 1109—120?, det andra vid 127"—137?. Nu afskildes området 1009—1222,5 och fraktionerades : per 29. Detta upprepades. Sedan destillerades delen 106”— 200 Jie karevyoraner VI. VIND VIDUL ek dör, S MÅ. un a rd ia en sa RAN anna -— NO TU Undersökning af högre bifraktioner. Därpå fraktionerades området 1089—116? per 19. Jfr kurvan IX, fig. 4. Det tidigare maximum 1109—--120? hade nu efterhand samlat sig kring 1119—1122. Denna engrads- fraktion utgjorde altså sannolikt en individuell substans. Ett i vinolja naturenligt ingående ämne, etylisoamyleter, C,H;-O0- C.H,,, hvilket äfven Hartwig påträffat, har just sagda kok- punkt. Fraktionens spec. v. befans utgöra 0,7728 vid 177,5. Hartwig kom efter en ingående rening af samma fraktion till spec. v. 0,7695 vid 172,5. Ofvanstående, starkt hop- krympta fraktion var altså sannolikt ännu icke absolut ren. Emellertid råder intet tvifvel om dess väsentliga identitet med sagda etylisoamyleter. Den framgår bl. a. genom jäm- förande bestämning och beräkning af molekylarrefraktionen. Med Pulfrichs totalrefraktometer erhölls nämligen för frak- tionerna 1109 —1112? aflänkningsvinkeln 55? 42", hvaraf np = 1,39469 1119—112? za DIT ÖRE UU 0 NN 1129—=1132 5 FORSKA = 139566, Observerade molekylarrefraktionen (med värdet på np såsom medeltal af de anförda tre) blir = 36,104. Beräknade mole- kylarrefraktionen åter (hänförd till formeln C,H;-O-CsHy och Brähls atomrefraktionsvärden i Landolt-Börnsteins tabel- ler) blir = 36,006. Öfverensstämmelsen är altså god. En elementaranalys gaf följande värden: 8 Gustaf Mattsson. [XEVII / / 0;1420-:8 isubst.: 027645 CO:, 017537 HO | C:H15O ur Bensz VO AT2 a EL 13,50 OR ] Funns -CM229, EH 13,72, OMS Därefter undersöktes det å kurvan V synliga maximum 1272 —137". Fraktionerna 1209—150? destillerades per 22. Jir kurvan X, fig. 5. Delen 1209—1442 utbröts och omdes- tillerades per 29. Detta upprepades med de 12 fraktionerna och upprepades ytterligare med desamma. Jfr kurvorna XI, XII, XIII, fig. 5. Härunder presenterade sig alt tydligare ett maximum krime 1520—f340 Nu utfraktionerades gebitet 1202—140? per 19. Maxi- mum blef 1329—133", ett bimaximum vid 12392—7T2470000ir kurvan XIV, fig. 6. För anrikning af dessa fraktioner upp- | NEO 11] Undersökning af högre bifraktioner. 0) togs nu den vätska, som vid fraktionering af 1292-150? resp. 12092—140? gått nedanom 1209. Den gaf efter två fraktione- ringar tillskott åt 1119—1122 (ofvan expedieradt) och 1239— k 1242. Nu upprepades per 12? fraktioneringen af 1209—13402 och detsamma ännu en gång intill 1362. Jfr kurvorna XVIII och XXI å fig. 6. Desamma 16 fraktionerna destillerades HG Halt LIA rd fed: JE 2 FS 1 iFEN 19 HE UAE SS EES hl AE RR SR FERGSE RN HRF IFE SER ER per Wötannuxttre oanser. Jfr kurvorna XXIII, XXIV, XXV å fig. 9. Nu förefans ett orubbligt maximum vid: 1339—134>. Hartwig omnämner ingen fänifonDan substans. RT an RR TENS ST Fal TE En ft AE 34 A32 1433 dBg (BREES 26 RI 9 430 1M mm 433 484 5 130 513 10 Gustaf Mattsson. [XLVIII Fraktionen 1332—134? var specielt klar och lättflytande och hade en pepparmyntartad, till hosta retande lukt. Spec. v. var vid 172 0,8143. Närmast liknade ämnet isoamylalkohol, (CEN) CEN GEN: C HOH, hvars spec. v. enligt Beilsteins Hand- buch är vid 02 0,8248 och vid 182,7 0,8113, hvilket går väl ihop med ofvanstående. Likväl har isoamylalkoholen kokp. 13196, d. v. s. rundt. 22 lägre ran förelgganderannemmeamn icke dess mindre fraktionen i fråga väsentligen utgjorde isoamylalkohol framgår yttermera af följande. Till 5 cm? sprit sattes 2 droppar af fraktionen 133”—134?, 2 droppar af !/,-procentig furfurollösning i vatten och under afkylning försiktigt 5 cm? konc. svafvelsyra. Vid beröringsytan upp- stod en mycket tydlig röd, småningom i violett öfvergående färgning, som vid blindprof med ren sprit uteblef. Denna karaktäristiska reaktion utmärker just finkeloljans hufvud- beståndsdel. Vidare framgår fraktionens alkoholnatur af reaktion med natrium och bildning af välluktande ester med : ättiksyra. Ytterligare bestämdes såsom ofvan molekylar- refraktionen. Jag erhöll för fraktionerna 1319—1322 np = 1,40920 329-—133? Np == 10960 1339—134? I ND KENO 1349—135? Np == 14030 1359-—136? Np == £I0SO hvaraf (1ned ofvanst. värde å spec. v.) observerade molekylar- refraktionen 26,799. För isoamylalkohol beräknas densamma till 26,638. Differensen är blott !/; af inkrementet för en väteatom. Slutligen gaf elementaranalysen resultatet: 0,1618 g subst. : 0,4040 & CO OT SKED CEO. Ber.z 0-68,:18; ENT364T Omkonst EN 00 NNLSKNA Den med stor möda och ett par månaders träget arbete utvunna fraktionen 1339—134” var således vanlig jäsnings- amylalkohol, hvars förekomst i vinoljan likväl har sitt intresse därutinnan att den visar att vinoljan med dess många hög- kg SLE ER HR i ÖR Hd re v - ped sas öd HI rar dd BETS ag Brad v Firfida exe er 2 Pte te a SARS AE ÄTER ER HR Fl e e 3 RR RR ER å Se HR SR 4 Hi 4 FoRb Sör ör KOR HANTERA ORN Oc LÅREN Osv oABbo TIy OSh 2 I ST LR : ER re A vå - , rt 4 He US HA ER 3 Era EE SN BRG: RS Rod HR 22 ngr Fe FRåd bags orken er Et Fang mg bål KR RR SG RA Ira 2 AGE E 21 a SES RSS AE 2IPRkoe Aa ke FIER FOS RIGGE N ante He FS IEA soferägnese frn rann Hå SEG Ande = ES BN RED uDEdR är kap Re 3 rss 208 ÅRET AR AegRr fe PERSerj FER är der ake vpe sön rg AR. ERP AE RÅ ch: SAGE pg VÅR 12 Gustaf Mattsson. [XLVIIT molekylära kondensationsprodukter också kan innehålla opå- värkade finkelbeståndsdelar. I Hartwigs olja anträffades dylika icke. : Nu fortsattes undersökningen med den vid den tredje fraktioneringen (jfr kurvan III, fig. 1) åt sidan stälda delen 1502—200?. Denna upptogs nu per 2”, hvilket upprepades (alt per 29) yttermera tre gånger. Sedan upptogs till sär- skild destillation per 2? det som efterhand samlat sig öfver 2002? och därpå upprepades yttermera två gånger hela serien XV (jfr kurvorna XXVI, XVII fig. 0, DInometasomdtar det 16492—1822? höll sig såsom maximigebit, upptogs detta särskildt per 29 och sedan 166?—180? per 22 (kurvorna XVII, XNIK, fig. 7). Därpå genomgicks 171005 marmper 1? två gånger (kurvorna XXX, XXKXI, fig. 8). Då oaktadt alla dessa destillationer intet specielt påtagligt maximum utbildat sig (deflegmatorer af olika typ försöktes), afbröts raktioneringen t. v. och området 168? —174? upptogs till när- mare undersökning. Spec. vikterna för maximifraktionerna befunnos vara, för VYPE [2 0,8240 = TSE 0,8244 1739—174? 0,8248, alt vid 179,5. Då Hartwig vid sina undersökningar erhållit bl. a. en metylhexylketon med kokp. 1632—165”, beslöt jag närmast efterforska denna, då det syntes mig sannolikt att senast nämda fraktioner ej voro enhetliga och jag redan af aunat sett hvilket förvirradt kaos af substanser denna vin- olja var, hvarigenom kokpunkter kunde envist förskjutas åt sidan om sina rätta lägen. Då endast sådana ketoner, som ha metyl bunden vid karbonyl, förena sig med alkalibisulfit!), borde metylhexylketon, om den fans i blandningen, kunna fås ut därmed. Sedan det konstaterats att en med 50, öt- vermättad natriumhydrosulfitlösning bäst reagerade med vanlig aceton, när 6 cm? af den förra sattes till 2 cm3 af den senare, uttogos ur enhvar af fraktionerna 168? —170?, 170”— 1) Jfr Grimm, Annalen 157, 262 [1871]. 1] Undersökning af högre bifraktioner. IR WL ss— 1720 21737, Mö 1749,,2 em, som under afkylning skakades med 6 cm? natriumbisulfitlösning i sär- skilda profrör. Efter en natt voro samtliga oljeskikt blå- violettfärgade, men affärgades vid omskakning. Efter ytter- ligare trå dygns stående (alt ute på en kall balkong) hade ett mörkviolett beslag bildat sig å rörväggarna?!). TI alla rör fans nu kristallinisk dubbelförening, mest i röret 1682—170?. Denna affiltrerades; ny bisulfitlösning sattes till filtraten o. s. v. Efter upprepade omskakningar och förvarande 1 köld erhölls alt mera af dubbelföreningen, fortfarande under upp- komst af den egendomliga temporära violettfärgningen. Kri- stallerna från alla glas (16892—174?) sammanslogos. Samma- ledes vans bisulfitdubbelförening rikligt ur fraktionerna 150? —168?. Densamma spjälktes nu genom upphettning å vat- tenbad med 10-procentig pottaskelösning. Det uppkomna oljeskiktet afskildes med eter, lösningen torkades med klor- kaleium och indunstades. Resten fraktionerades. Efter tre omgångar kokade hufvudmängden (1 cm?!) vid 1632—166?. Denna olja hade en kumminartad lukt, ingen färg och spec. v. 0,8197 vid 17,5. Hartwigs metylhexylketon (kokp. 63r-— 1659) har” spec. v. 0,820 vid 179;5. 'Identiteten var altså sannolik. Brytningsexponenten befans vara ny= 1,41995, hvaraf observerade molekylarrefraktionen 39,725. Den för metylhexylketon beräknade är 39,111. Analysen gaf ONS Subst:: 04745 CO 0,1533 & H50. CR ERF ORBer sn Ga 0,00 EL TL2 505. OET250: LD TER a sä (I DE sang Ur SAR I as hvadan således förekomsten af metylhexyllketon, CH; CO C;H,3, i Rajamäkioljan torde vara bevisad. Däremot gaf sig någon etylamylketon icke tillkänna, ej häller Hartwigs diisoamylen. Den af natriumbisulfit icke påvärkade oljan fraktione- rades efter tvättning med vatten, sodalösning, vatten och torkning "per 2? i fyra omgångar. Intet tydligt maximum upptradde Spec. vy. vid 17955 var för 2 1) Detta bildade efter 3 månaders staende tunga mörka droppar, som likväl icke tillstadde närmare undersökning. 14 Gustaf Mattsson. [XEVIIT 164? — 166? 0,8208 166?—168” 0,8220 168? —170? 0,8226 1709—172 0,8238 Att döma at dessa data äro äfven dessa fraktioner möjligen till väsentlig del metylhexylketon. Härpå upptogs till undersökning gebitet 2009—250?, som jämte närmast under 200? och (vid en annan destilla- tionsserie) närmast öfver 2509 ansamlade fraktioner destille- rades per 52. Detta upprepades med delen 22092—2502. Då emellertid dessa höga fraktioner vid upprepad destillation starkt mörknade och hvarje gång lämnade ett tjockflytande residuum, fortsattes deras destillation vid förminskadt tryck. Hela området 2002—250? omdestillerades därför per 5? i fem omgångar vid resp. 16, 17, 14, 14 och 13,5 mm:s tryck. De icke fullt jämförbara, mycket oroligt förlöpande kurvorna förbigås här. Resultatet af det hela var att efter en omfrak- tionering vid 10 mm af den senaste destillationens gebit 939—110? ett utprägladt maximum uppstod vid 909—95?. hvilken frarktion genom omsorgsfull destillation af grann- fraktionerna såväl vid 10 mms som vid vanligt tryck kunde genom interpolation antagas med tämlig säkerhet motsvara en kokp. c. 215? vid vanligt tryck. Nu omdestillerades utan evakuering sagda fraktion 9092—95? per 2? och ett maximum utbildade sig vid 2109—2122?. Vid en ny destillationsomgång flyttade det sig icke. Här var således sannolikt en individuell substans för handen. Fraktionen var färglös och hade en sötaktig lukt. Spec. Vv. vid 179,5 = 08584. Bryltningsexponentenmnnj—= 1,47033. Analyserna gåfvo följande resultat: (1186 or subst. 0,3584 ICON SAST O (161510 Ogre tr ÖR BI01 3 EO (I ATA AREA (ÖST a TE 2 SARS er 0 ENN AE Ola BY op (TIG MIN Oe = (515151 OM är 0 SLU SVS OR 230 EO ers OS 2ARONINSE EN Oe OLSEN SAEA (medeltal) N:0 LL] Undersökning af högre bifraktioner. 15 Analyserna ansluta sig altså närmast till formeln C,,H3,0. Någon annan naturlig dechiffering af densamma har jag icke kunnat finna, än den af en eter med sammansättningen CiwuH7:0O- Ci, Hi;, hvarmed molekylarrefraktionen förträffligt stämmer, 1 det att densamma observerad utgör 94.315 och beräknad 394,265. Tre molekylarviktsbestämningar, utförda enligt Beckmann (kokpunktshöjningsmetoden), gåfvo resp. 281, 279 och 294. Medeltalet, 285, bekräftar antagandet af ofvanstående förening, hvars molekylarvikt är 290. Här före- ligger altså en omättad eter med 4 dubbelbindningar eller 2 tredubbelbindningar. Tyvärr förslog icke substansen för en mera ingående kemisk undersökning, sedan analyserna (10 st., hvaraf 6 af speciell orsak måste kasseras) slukat halft- annat gram däraf. Någon ketonreaktion ger ämnet icke, ej häller är det en alkohol, aldehyd, ester eller syra. Den sym- metriska konstitutionen är ej bevisad, men väl sannolikare än någon annan, i synnerhet som Hartwig 1 sin vinolja konsta- terat förhandenvaron af omättade keder med 10 kolatomer !). Hartwig har f. ö. vid sin undersökning icke gått öfver 170”, så att en mot ofvanstående svarande substans alls ej kommit under hans behandling ?). 1) Diisoamylen", C,,H3p. ?) Ursprunget till en eter af sammansättninggen C,,H,,:O-C,,H,; är kanske icke så dunkelt som det vid första påseende kunde synas. En dylik eter är icke tidigare känd (Richters lexikon upptar ett tiotal ämnen af empi- riska sammansättningen C,,H;,0, men intet af dem kommer här i fråga), men väl känner man en alkohol, ,,divalerylenhydrat"”, af sammansättningen CH; OH, hvilken utan tvifvel medels svafvelsyra kan gifva en eter (C,,H,,),O. A andra sidan uppstår sagda alkoholi sin tur af divalerylen (också gm inv. af H.SO0,). (Reboul, ,Uber die Polymeren des Valerylens", Annalen d. Chemie u. Pharmacic, 143, 372 [1867]), hvars förhandenvaro i vinoljan jämsides med det af Hartwig påvisade diamylenet icke vore otänkbar, om man besinnar den öfverhettning vissa delar af vinoljan varit utsatt för. Af betydelse för utredande af frågan om den ofvannämda eterns tillkomst vore påvisandet af trivalerylen i fraktio- nen 2650—275?, enär denna polymer af valerylen enligt Reboul (1. c.) uppstår samtidigt med divalerylenhydratet. 1 själfva värket visar fraktioneringen af delarna öfver 250? ett tydligt maximum just i denna trakt (se närmare nedan) och icke i trakten af det väntade triamylenets kokpunkt (2459—2509). Sam- tidigt ger analysen af fraktionerna 2659—275? resultat, som, frånsedt en obc- tydlig syrehalt, mycket nära stämma just med trivalerylenets sammansättning, men alls icke med triamylenets. 16 Gustaf Mattsson. [XLEVIII Härmed har t. v. vinoljans systematiska undersökning nått sin gräns, så tillvida som det i och för sig ganska vid- lyftiga arbete, som nedlagts å de högsta fraktionerna t. v. icke kunnat röja några individualiserade ämnen. En kort resumé af denna del af undersökningen kan dock vara i någon mån upplysande. De stora fraktioner, som vid den alra första destillation (jfr kurvan I) samlade sig mellan 250? och 2902, togos upp till speciell behandling. Först fraktionerades vid vanligt tryck per 5? ända upp tili 285? och sedan vid 14 mm per 5? intervallen 2809—290. Motsvariga delar från dessa två omgångar sammanslogos och gebitet 23592—305? =O H 4 2 ERAN öastg TY LÄRT » : are : 3 FR 7 MR ; | AR ER BE = å Fa ät - : SS 0 Få 2 X ol a ; 2 RE re ER RR SN ; = Fan re SS 3 Sc I 12507 255260 2 AR ana 90 i AVIEEE å 2 Sd) 28 op ol CRY AE 2 ys 20 20 [25 SR oM Du & Ar SR [0 oh OM AR oo S SS lea N:o 11] Undersökning af högre bifraktioner. igt togs upp per 5? (vanl. tryck); sammaledes ännu två gånger 2509—3002. Ett maximiområde 2609—2802? (kulmen inom .2659—27092) syntes bibehålla sig. Nu upptogs 2559—2802 per 529. Jfr kurvorna XLITI-XLVI, fig. 10. Sedan togs 2609—275? per 3? i två omgångar (kurvor XLVII, XLVIII, fig. 11). Ett flakt maximum höll sig vid 2669—2722. Då intet vidare genom fraktionering var att vänta, analyserades särskilda fraktioner mellan 250? och 3202 (c. 60 analyser). Såsom medeltal framgingo för C H O (2500-2062 80,45 0 1128: SATIN |2550—2600 33,55 AE 2,01 FIGURE 80:785 fl38 ov 184 2662—269?2 86,83 [ATA le 2099—272? 36,84 11,44 ud 29092—295? 86,88 11,50 1,62 3109—320? 37,19 11,54 I Dessa analysresultat gifva inga acceptabla formler, men fram- går af den kontinuerligt aftagande syrehalten, som i och för sig är hela vägen påfallande låg, att här sannolikt förelig- ger så godt som uteslutande kolväten (ett eller flere), upp- blandade med ett nedanom 250? kokande syrehaltigt ämne. Att detta måste vara en eter, framgick af det fullständiga uteblifvandet af keton-, alkohol-, syre- och esterreaktioner. Särskildt noggrant efterforskades ketonkarbonyl?!?). (Syror och estrar hafva icke någonsin påvisats i lätt vinolja). En annan grupp destillationer, börjande med området 1) Om man antoge att detta syrehaltiga ämne just vore den tidigare omtalade, vid 21092—2129 kokande etern Czs,H;,0, så finner man att, ifall ofvanstående analysserie hela syremängden tillskrifves denna förening och från kolet och vätet så mycket afdrages, som motsvarar formeln C,,H;,0, återsto- den i alla ofvanupptagna fraktioner har nästan samma sammansättning, näm- ligen C 88,2 å 88,6 /, och H 11,8 å 11,49/,, medan kolvätet trivalerylen, C,,H,,, har C 88,3 ?/, och H 11.7 9/,. Det ser altså värkligen ut som om det i noten till sid. 11 gjorda antagandet, att den förmodade divalerylenetern , C,,H3,0, i vinoljan åtföljes af sin enligt Reboul ständiga ledsagare trivalery- len, vore riktig. I så fall vore Rajamäkioljans rika högre fraktioner af en relatift enkel sammansättning. 18 Gustaf Mattsson. [XLVIIT 1502—3102 i 4 omgångar per 202!) och slutande med ett efter 13 omgångar (med alt mindre fraktioner) wutbildadt maximum vid 2699—2722 ledsagades af särskilda analyser af denna fraktion, hvilka i medeltal gåfvo C 86,69 92/,, H 11,36 210, O 1,95 ?/4, altså motsvarande värdena på en något lägre af ofvan nämda fraktioner. Af fraktionen framstäldes en bromadditionsprodukt (smältp. 1449—1452), som likväl t. v. icke närmare undersökts. Försök att spjälka den i små mängder ingående etern med jodväte gjordes äfven, men ledde t. v. icke till resultat. Därmed skall vid tillfälle fortsättas. Sammanfattning. Vinoljan från Rajamäki eterfabrik är i stort sedt af samma art som den af Hartwig undersökta. Den är likväl specifikt lättare samt rikare på höga fraktioner. Ur Rajamäkioljan hafva isolerats en etylisoamyleter och en metylhexylketon, båda ingående äfven i Hartwigs olja, äfvensom isoamylalkohol och en högmolekylär, omättad eter af sammansättningen C,,H3,0, icke funna af Hartwig. Diisoamylen och andra amylenpolymerer hafva icke anträffats, däremot har undersökningen af de höga fraktio- nerna (från c. 235” uppåt) gifvit vid handen att dessa jämte en obetydlig, af en inblandad eter härrörande syrehalt inne- hålla väsentligen blott kol och väte och det i samma propor- tioner som de ingå i valerylen resp. dess polymerer. Helsingfors, Polytekniska Institutets kemiska labora- torium, februari 1906. 1) Af dessa äro för jämförelses skull serierna LII och LV inritade å fig. 1. Olikheterna bero på olika deflegmatorer. I stort är öfverensstämmelsen tydlig. Öfversigt af Finska Vetenskaps-Societetens Förhandlingar. XLVIII. 1905—1906. N:o 12. Uber Zeitmessung bei innerer Reibung. Ein Mittel zur quantitativen Bestimmung organischer Substanzen in Lösungen, Von L. WILLIAM ÖHOLM. Die genauen und bequemen Methoden fär quantitative Analyse von Lösungen, nämlich die gravimetrische die mass- analytische und die elektrolytische, welche wir innerhalb der anorganischen Chemie besitzen, sind im allgemeinen in der organischen Chemie nicht anwendbar. Um die Menge einer Substanz leicht messen zu können, muss sie nämlich gewisse Bedingungen erfällen und die zwei letzterwähnten Methoden, welche auf Ionenreaktionen beruhen, können deshalb in kei- nem Falle fär die Nichtelektrolyten Anwendung finden. Was die erste die gewichtsanalytische betrifft, so ist sie die zu- verlässigste. Die Methode setzt aber voraus, dass die in Frage kommende Substanz, deren Masse durch Wägung bestimmt werden soll, vollkommen trocken erhalten werden kann. Um einen recht hohen Grad von Genauigkeit zu erzielen, muss die Substanz somit wenn möglich Rothglähhitze vertragen können und in Luft unveränderlich sein. Es ist klar dass keine organische Substanz die erste Bedingung erfällen kann. Viele Lösungen organischer Substanzen können nicht einmal in- folge zu grosser Flächtigkeit bis zur Trockenheit abgedunstet werden, und wo dies sich machen lässt,ist es äusserst zeitraubend und in den meisten Fällen schwer, genau festzustellen, ob die eingetrocknete Substanz auch nach einer längeren Erhitzung vollkommen wasserfrei ist. Man hat deshalb zu anderen 2 L. W. Öholm. [XLVTII physikalischen Methoden und Hilfsmitteln gegriffen um den Gehalt einer Lösung zu bestimmen und einige geben ja recht genaue Resultate wie z. B die polarimetrische, welche jedoch auf eine recht geringe Zahl von Substanzen beschränkt ist. Die allgemeinste Methode fär die Gehaltsbestimmung organischer Lösungen ist wohl die Ermittelung des specifi- schen Gewichtes derselben. Dadurch, dass man das specifi- sche Gewicht fär mehrere Konzentrationen bestimmt, kann man durch Interpolation oder durch das HEinzeichnen der Werte in eine Kurve, welche die specifisehen Gewichte för verschiedene Konzentrationen angiebt, den Substanzgehalt berechnen. Diese Methode kann wohl eine sehr genaue Messung gestatten, die Bestimmung des specifisehen Gewichts eimer Lösung ist aber eine verhältnismässig schwere Operation besonders bei grösseren Verdännungen. Dazu bedarf es einer guten und empfindlichen Wage, ziemlich grosser Pyknometer und eines Thermostaten, dessen Temperatur besonders kon- . stant gehalten werden kann. Die grosse Abhängigkeit des specifisehen Gewichtes von der Temperatur und die verhält- nismässig bedeutenden Flässigkeitsmengen, welche angewandt werden missen, und welche in dem Pyknometer eingeschlos- sen kein Schätteln gestatten, bedingen, dass das Pyknometer während einer längeren Zeit im Thermostaten belassen wer- den muss, ehe man sicher sein kann, dass es den gewänschten Wärmegrad angenommen hat. Dieser Umstand sowie ferner das dreimalige Wägen, dessen Febhler in irgend einem Falle zu einander addirt werden können, machen die Methode beim Ausfähren genauerer Analysen zeitraubend und schwer. Neben der specifischen Gewichtsbestimmung kann man sich anderer allgemeiner physikalischer Eigenschaften bedie- nen, welche von den Konzentrationen abhängig sind wie z. B. des Brechungskoefficienten, des Gefrierpunktes, des Koch- punktes, der Färbestärke, der inneren Reibung u. s. w. Was den inneren Reibungskoefficienten betrifft, so setzt die Berech- nung desselben wie bekannt auch die Kenntnis des specif- schen Gewichts der Lösung voraus, und er ergibt deshalb för den angedeuteten Zweck ein noch unsichereres Resultat als nur die specifiscehe Gewichtsbestimmung allein, und die Methode wird noch komplizierter. N:o 12] Uber Zeitmessung bei innerer Reibung. 3 Bei einer fröheren Arbeit äber die innere Reibung eini- ger Nichtelektrolyten !) kam ich auf den Gedanken, dass man möglicherweise in der Zeitbestimmung bei den Reibungsver- suchen ein geeignetes Mittel fär die Messung des Substanz- gehaltes einer Lösung erhalten könnte. Ich habe deshalb einige Versuche in angedeuteter Richtung gemacht und will in folgendem die Resultate niederlegen, zu denen dieselben gefährt haben. Fär die Untersuchung wurden gleichartige Röhren und dieselbe Versuchsanordnung benutzt wie bei mei- nen fröheren Reibungsmessungen ?). Die Versuche umfassen Wasserlösungen von Rohrzucker, Glycerin und Gelatine sowie Alkohollösungern von Glycerin und Kampfer. Die Zeit wurde mittelst Sekundometers in Sekunden und Zehntelsekunden aufgenommen fär unten an- gegebene Normalitäten und Procentzahlen und bezeichnen die unter t' angegebenen Zahlen Durchschnittszahlen von mehreren mit einander gut äbereinstimmenden Zeitbestim- mungen. Die unter t angefäöhrten Zahlen sind die Differen- zen zwischen diesen und der Auslaufzeit des Lösungsmittels. Mit diesen Zeitdifferenzen als Ordinaten und den entspre- chenden Normalitäten als Abceissen wurden die 7 Kurven fär Rohrzucker in Wasserlösung und Glycerin in Alkohollösung aufgezeichnet, welche im folgenden angegeben sind. Bei einigen Versuchen wurden 2 Röhren gleichzeitig angewandt der Controlle wegen und um die Genauigkeit der Methode zu erforschen (eine römische Ziffer hinter der Zeitbe- zeichnung gibt die Nummer der Röhre an) und sind in diesen Fällen auch die mit dem einen Rohr erhaltenen Resultate (t') fär das andere (t',er) umgerechnet. Man kann nämlich von den Werten fär ein Rohr zu denen eines anderen durch Berechnung nach der Formel SR äbergehen wenn man t t nur die Auslaufzeiten des Lösungsmittels a, und ct för die beiden Röhren bei einer gewissen Temperatur t kennt und z. B. bi för das eine Rohr bei derselben Temperatur und fär einen gewissen Substanzgehalt bestimmt hat. In den nachfolgenden Tabellen sind -die angeföhrten Versuche zusammengestellt 1) Öfversigt af Finska Vet. Soc. Förhandlingar XLVII 1904—1905. N:o 11. ): Oholm, 1. c. L. W. Öholm. [XLVIIE Rohrzucker. (Wasserlösung bei 202 OC). Normalität Ci tr 1,00 250,4 163,3 0,75 IKEELdOS 92,7 050, 35 48,4 | 0,25 LÖT 20,1 0,20 102,2 15,1 0,10 94,2 ((G 0,05 SIR 4,1 0,025 39,0 1,9 0,02 88,6 IS 0,01 88,2 118 Glycerin. (Wasserlösung bei 202 0). Normalität t'IIN UN tri tv frn t'V ber. 2 136,1 144,0 48,5 51,0 133,6 144,4 ill 108,4 115,3 20,8 22,3 108,6 115,1 0,5 97,1 103,1 9,6 10,1 ITA 103,1 0,25 92,4 98,0 4.8 2,0 JAN Slo 0,10 90,0 95,2 2,4 2,2 89,7 95,5 0,05 | -— 941 -— i elskyUl — 00201, SSD 93,3 0,4 0,5 884 I as Gelatine. (Wasserlösung 222 bei C). Prozent ti t'1v ti tv t'IV ber. | 1,00 210 235 135 151,4 234 0,75 — 157 — 13,4 141 | 0,50 104,7 EIRAD 29,7 33,4 116,7 0,25 89,0 99,0 14,0 15,4 99,2 0.10 SES 86,4 2,5 2,8 86,4 i 0,075 11,0 86,0 2,0 2,4 89,8 f 0,05 15,8 84,8 0,8 ilZ 84,5 0,025 15,3 84,2 Os 0,6 84,0 I N:o 12 Uber Zeitmessung bei innerer Reibung. 5 2 Glycerin. (Alkohollösung bei 22? 0.) | Normalt Normalität TR ME til yr CITI | t' II ber. | | 2,00 258,0 288,8 120,4 134400) 288,9 1,50 217,6 | 245,0 80,0 90,9 243,7 UTE 201,7 226,2 GASER LE 2208 1,00 185160 11 206, | ASIA NDS SG 20748 Fn SÖS Ike (Pp RN IK fs TE EA RE MO 0s0 159,8 | 178,8 20 DA ETS: Körer 4 ry rdS0ssud 168.490 ABN 16B, 005 TAGS 166,8) aln ble | 12,7 | 166,6 | 0,10 142,0 BSS do ANT EEES9:0 0,05 139,9 156,7 | 2,3 | 2:60 1. TOO i — 0,035 306 AN NOS SOM 2.2 156,3 KO 139505: 5) VELDD NG vn Ed ASA AIG 150,7 Kampfer. (Alkohollösung bei 22? C.) I I I | Prima NER | t'v EE | CIN Caty | ti | tvber. | titber. | I | | | | | I | | | 3,00 | 208,5 | 231,3 | — | 54,5 | 60,2 | — | 231,6 [ERIK sr NL 20 SIS ER 210,9 | -- EN Ef (2 få CJ fe fl VDA EN fire 10 1,50 HORSE ABs TR a 0 SNES 000 142,8 6,2 | — 5,2 = | 143,6 OSS sea TADS do har 3,7 SR OLA Sr MR ade a 1 138:2 10,6 | 0,6 2 138,2 | Nachdem die Zeiten t, d. h. die Differenzen zwischen den Auslaufzeiten der Lösungen und des Lösungsmittels fär eine Substanz, gelöst beispielsweise in Wasser, bestimmt worden sind, wird die Kurve, wie schon erwähnt wurde, mit diesen Zeitdifferenzen als Ordinaten und entsprechenden Normalitä- ten als Abceissen aufgezeichnet. Diese Kurve kann bei einer neuen Analyse der genannten Substanz in denselben Lösungs- mittel direkt benutzt werden. Man hat hierbei nur mit der Lösung, deren Gehalt bestimmt werden soll, eine Bestimmung der inneren Reibung bei derselben Temperatur zu machen und die Auslaufzeit zu notiren. Hierbei erhält man den Wert 6 — L. W. Öholm. [XLVITL för t und aus der Kurve die dieser Zeit entsprechende Kon- zentration. Fin Blick auf die Tabellen zeigt auch, dass eine gute Ubereinstimmung zwischen den för ein Rohr direkt beobach- teten Zeiten und denen, welche man bei Berechnung nach Versuchen ausgefährt mit einem anderen Rohr erhält, herscht, was ja aus den Werten t' und t',e, hervorgeht Wenn somit eine Kurve fär eine Substanz in einem gewissen Lösungs- mittel mit Zuhilfenahme eines besonderen Rohres bestimmt worden ist, so kann diese direkt för Analysen auch bei Ver- suchen ausgefährt mit anderen Rohren angewandt werden. Es ist dies ja von Bedeutung fär Ersparniss von Arbeit, falls z.'B. das zuerst angewandte Rohr verloren gehen sollte. Die ersten Versuche umfassten Rohrzucker in Wasser- lösung und ich konstruirte dazu die Kurven A, B und C die in den beiliegenden Tafeln wiedergegeben sind. Um nun die Methoden zu erproben, bestimmte ich auf diese Weise den Gehalt bei zwei Zuckerlösungen von för mich unbekann- ter Konzentration, welche Lösungen ich von Herrn Prof. Dr. O. Aschan erhielte. Die Zeiten t wurden fär diese Lösungen t, =9,1 Sek. und t, =4,0 Sek. Fär die erstere a erhält man aus der Kurve A den Wert 0,128-n und fär die letlztere b aus der Kurve C 0,048-n. Nach den Verdännungen, welche Prof. Aschan von einer 1-n Lösung genommen hatte, sollte a=0,125-n und b=0,050-n sein. Die Differenzen betragen somit + 0,003- und — 0,002-n. Da bei den Versuchen nur 2 cm? Lösung angewandt wurden, beträgt die Differenz fär die erstere Lösung 0,002 Gr. d. h. ein Fehler von ungefähr 2 ?/, und för die letytere 0,0014 Gr. oder ungefähr 49/,. Laut Landolt-Börnsteins phys. chem. Tabellen beträgt die Diffe- renz im spec. Gewicht zwischen 0,128-und 0,125-n Zucker- lösung 0,0004 und zwischen 0,050- und 0,048-n 0,0002 bei 209 C. und wie bekannt sind auch schon besondere Vorsichts- massregeln erforderlich, um bei spec. Gewichtsbestimmungen die vierte Decimale sicher zu erhalten. Wie man hieraus ersehen kann, ist ja die Ubereinstimmung bei so stark ver- dännten Lösungen recht gut. Die dritte Decimale scheint unsicher zu sein, was auch aus den folgenden Versuchen her- vorgeht. Jedoch wird der prozentische Fehler bedeutend. USS ag N:o 12] Uber Zeitmessung bei innerer Reibung. T Wenn man aber auch die Beschaffenheit der Lösungen in Betracht zieht und die geringen Quantitäten, welche bei den Versuchen angewandt worden sind, so können die Febhler doch nicht als besonders gross angesehen werden. Hierbei kann noch erwähnt werden, dass, als ich den Thermostaten auf 209 OC. erwärmt hatte, beide Versuche nur eine Zeit von ungefähr 15 Minuten bei der Ausföhrung in Anspruch nahmen. Die verhältnismässig guten Resultate, welche die Ver- suche mit Rohrzucker ergaben veranlassten mich auch solche mit noch einigen anderen Substanzen sowohl in Wasser- als auch in Alkohollösung auszufähren, und habe ich gefunden, dass die Metbode auch in diesen Fällen anwendbar ist, denn die Kurven, welche zu allen Versuchen autgezeichnet worden sind, zeigen, dass sie vollkommen kontinuirlich verlaufen und anwendbare Werte ergeben. In diesem Zusammenhang möge noch die ungewöhnlich geringe innere Reibung hervorgeho- ben werden, welche Kampfer in Alkohollösung zeigt. Um einen deutlichen Begriff betreffs der Kurven zu geben, welche man auf diese Weise erhält, habe ich im fol- genden, ausser den bereits erwähnten Kurven A, B und C fär Rohrzucker in Wasserlösung, auch die Kurven D, E, F und G för Glycerin in Alkohollösung wiedergegeben und werde sie gleichzeitig etwas näher erklären. Sie sind alle mit den Normalitäten als Abceissen und entsprechenden Zei- ten als Ordinaten gezeichnet. Rohrzucker in Wasserlösung. — Die Kurve A gilt fär Konzentrationen zwischen 0,25- bis 0,05-n Lösungen und ist gezogen durch die Zeitpunkte fär 0,25- 0,20- 0,10- und 0,05-n. 1 mm an der Abeisse entspricht 0,001-n und an der Ordinate 0,1 Sek. Expl. t= 10 Sek. entspricht 0,14-n »=18 n 0,23-n. 8 L. W. Öholm. [XLVTIII Die Kurve B ist gezogen durch die Zeitpunkte fär 1,0- 0,75- 0,50- und 0,10-normale Lösungen. 1 mm an der Abeisse entspricht 0,005-n und an der Ordinate 1,0 Sek. Der Versuch ergab laut der Tabelle fär 0,25-n t=20 Sek. 20 Sek. von der Kurve entspricht 0,255-n. Der Versuch ergab laut der Tabelle för 0,20-n t=15 Sek. 15 Sek. entspricht 0,20-n. Expl. t=10 Sek. von der Kurve entspricht 0,14-n t=18 IE) ” ” 0,235-n. Die Kurve C. Diese wurde durch die Zeitpunkte fär 0,05- 0,02 und 0,01-n gezogen. 1 mm an der Abceisse entspricht 0,0002-n und an der Ordinate 0,1 Sek. Laut der Tabelle ergab der Versuch fär 0,025-n Lösung : 1,9 Sek. 1,9 Sek. von der Kurve entspricht 0,0258-n und fär 0,03-n gibt die Kurve an 2,23 Sek. Was diese Rohrzuckerkurven betrifft, so findet man, dass, obschon sie nur durch eine geringe Anzahl von einan- der ganz weit getrennter Punkte gezogen worden sind, den- noch eine gute Ubereinstimmung zwischen den gewissen experimentell bestimmten Zeiten entsprechenden Konzentra- tionen und den fär diese Zeiten aus der Kurve erhaltenen Normalitäten herrscht. Ebenso geht aus den Beispielen bei den Kurven A und B hervor, dass iäbereinstimmende Werte erhalten werden, wenn auch die Kurven auf ungleiche Weise konstruirt sind und fär unter einander weit getrennte Kon- zentrationen gelten. Zu ähnlichen Resultaten kommt man auch mit den Kur- ven von Glycerin in Alkohollösung. Die Kurve D von 2,0o0- bis 0,25-n. Diese ist gezogen durch die Zeitpunkte fär 2,0o- 1,5- 1,0- 0,5- und 0,25 n. An der Abeisse macht 1 mm = 0,01-n und an der Ordi- nate 2 mm =—=1 Sek. aus. N:o 12] Uber Zeitmessung bei innerer Reibung. E Der Versuch ergab fir 1,25-n t=564,1 Sek; 64,1 Sek. von der Kurve =1,26-n NRO SAST AL ORSA TS EO ga Ad ag AU gr AE ÖMMSAA STOOR (fe LA 0 Leg NING tr mn 0 ” ” ” ” ” ” Expl. 60 Sek. in Zeit = 1,20-n ERS0 2 (rn fa RE FL Ar = (ABA Die Kurve E durch die Zeitpunkte fär 1,0- 0,50- 0,10-n Lösungen. 1 mm an der Abeisse =0,005-n und 1 Sek. an der Ordinate = 4 mm. Der Versuch ergab fiir 0,75-n t= 34,6 Sek.; 34,6 Sek. von der Kurve = 0,745-n 0,30-n t= 12,9 3 12,9 ” ” ” ” FT 0,295-n 0,25-n SE 11,2 n 3 11,2 ” ” »” ” a 0,255-n ” ” ” ” ” ” ” ” Expl. 20 Sek. in Zeit = 0,4 5-n. Die Kuwrve F. von 2-n bis 0,i-n. Gezogen durch die Zeitpunkte fär 2,0- 1,5- 1,0- 0,5- und 0,1-n. 1 mm an der Abeisse entspricht 0,01-n und an der Ordinate =1 Sek. Der Versuch ergab fir 1,25-n 64,1 Sek.; 64,1 Sek. von der Kurve =1,26-n ” ” ” ” 0,75-n 34,6 no 3 34,6 ” ” ” ” = 0,755-0 ” ” ” ” 0,25-0 11,2 9 11,2 ” ” ” ” = 0,26-n ” ” ” ” 0,30-n 12,9 LE 12,9 ” ” ” ” = 0,302-n Expl. 60 Sek. in Zeit = 1,20 n ÖRE SR a 20» » » =0,46 Nn Die Kurve G. Gezogen durch die Zeitpunkte fär 0,1- 0,05 und 0,02-n. 1 mm an der Abeisse =90,0005-n und an der Ordinate 2rmm== 0,1 Sek. Der Versuch ergab fär 0,035-n 2,0 Sek.; 2,0 Sek. von der Kurve = 0,04-n. Expl. t = 3,5 Sek. Der Gehalt der Lösung = 0,081-n. Wie ersichtlich stimmen die von den Kurven ausgezo- genen Werte gut mit denen iäberein, welche die Experimente 10 L. W. Öholm. [XLVIII ergeben, und die Beispiele för D, E und F zeigen deutlich, dass ungefähr dieselben Resultate erhalten werden, wenn auch die Kurven unter verschiedenen Voraussetzungen kon- struiert sind. För t=60 Sek. erhalten wir von D und F ganz dieselben Werte auf die Normalität nämlich 1,20-n und fär die Zeit 20 Sek. erhält man die Werte 0,454-n 0,450- und 0,460-0 von den respektiven Kurven D, E und F und scheint somit diese Analysenmethode ziemlich zuverlässige Werte zu ergeben. | Was die Konstruktion der Kurven betrifft, so kann diese natärlicherweise in ziemlich willkärlicher Skala geschehen je nachdem mit welcher Genauigkeit man eine Analyse aus- dräcken will. HEbenso ist es klar, dass je sicherere Kurve man haben will, desto mehr Punkte bestimmt werden mössen. In je grösserer Skala die Kurve gezeichnet wird, desto ge- nauere, z. B. !/,, Sek. in der Zeitdifferenz entsprechende Werte werden in der Konzentration erhalten. Jedoch därfte : kein Grund vorhanden sein, falls man nicht äber besonders gute Zeitmesser und einen konstanten Thermostaten verfägt, bei gewöhnlichen Versuchen allzu vielen Decimalen durch besonders grosse Skala fär die Kurve nachzustreben, denn wie schon erwähnt, und wie es aus dem fräher angefährten hervorgeht, wird schon die dritte Decimale unsicher. Fär Lösungen von mittleren Konzentration wird die Methode natärlicherweise zuverlässiger als bei starken Verdännungen, wo Beobachtungsfehler von 0,1- oder 0,2 Sek. schon in hohem Grade einwirken. Bei sehr konzentrirten Lösungen dagegen, wo die Ausflusszeit lang wird, därfte die Genauigkeit wieder abnehmen. Dies erwies sich auch als der Fall schon bei einer so träge fliessende Lösung wie 129/, Gelatine. Selbst- verständlich ist diese Methode auch nur dann verwendbar, wenn es sich eben um reine Substanzen handelt, da Verun- reinigungen, welcher Art sie auch sein mögen, stets von mehr oder weniger Finfluss auf die Auslaufsgeschwindigkeit sind. Aber auch fast alle anderen allgemein giltigen bisher ange- wandten Methoden för quantitative Analyse organischer Lösungen geben bekanntlich weniger zuverlässige Resultate und sind oft schwierig auszuföhren. Die Zeitmessung bei inneren Reibungsbestimmungen ist dagegen eine schnell und ; N:o 12] Uber Zeitmessung bei innerer Reibung. ii leicht ausfährbare Operation, und därfte deshalb diese Me- thode, zu der die hier angefährten Versuche ja nur einen qualitativen Anfang bilden, nicht ganz ohne praktische Be- deutung sein, namentlich wenn man viele verschiedene Kon- zentrationsgrade von Lösungen derselben Substanz zu be- stimmen hat, was ja oft in der Technik vorkommt und ein besonders hoher Grad von Genauigkeit nicht angestrebt wird. Laboratorium fär angewandte Physik der Universität. Helsingfors. ad a ssönÅ SARA er da A ae En ÅA Öfversigt af Finska Vetenskaps-Societetens Förhandlingar, SVIT N:o7 18: Iter Austro-Hungaricum. Verzeichnis der auf einer Reise in Österreich-Ungarn im Mai und Juni 1903 gesammelten Gefässpflanzen. Von HARALD LINDBERG. In dem vorliegenden Verzeichnis sind alle die Gefäss- pflanzen aufgenommen, die ich auf zwei in Verbindung mit dem Wiener botanischen Kongress im Mai und Juni 1905 - veranstalteten Exkursionen gesammelt habe. Da ich zum ersten Mal in Österreich-Ungarn reiste und die Flora dieser Länder mir also ziemlich fremd war, sammelte ich von fast allen Arten, welche ich nicht fräher in der Natur gesehen hatte. Auf einer so eiligen Reise so viel zu sammeln war nur dank den trefflichen Anordnungen dieser Exkursionen möglich, denn ohne die grossen Papiervorräte, welche wir äberall zu unserer Verfäögung hatten, wäre dies nicht mög- lich gewesen. Die halbgetrockneten Pflanzen wurden als Postpakete nach Wien und Budapest gesandt, wo dieselben durch Vermittelung der botanischen Museen getrocknet wur- den, was auch unsere Arbeit sehr erleichterte. ; Die ersten Exkursionen, an denen ich teilnahm, waren die in die illyriscehen Länder, welche von den Herren Dr. Amen sb oG 1nzber ger, Karl Malyl und Otmat Reiser geleitet wurden. Sie fielen in die Zeit vom 8. Mai bis zum 8. Juni und wurden nach folgendem Plan vorge- nommen. 8. Mai. Abfahrt von Wien. | 9. Mai. Ankunft in Adelsberg in Säd-Krain. Exkursion auf den Schlossberg (676 m hoch). Abfahrt nach Triest. 10. Mai. Per Bahn von Triest nach Divata. Vom Bahn- hof Divata zu Fuss äber die botanisch interessanten mit 1 Harald Lindberg. [XVLITI zahlreichen Dolinen versehenen Karstländer zu den gross- artigen Grotten von St. Canzian. 11. Mai. Exkursion auf den Berg Opöina (346 m);,bei Triest. 12. Mai. Exkursion nach Schloss Miramare und nach- mittags auf den Monte Spaccato (406 m) bei Triest. 13. Mai. Seefahrt von Triest nach Grado, wo wir Gele- genheit hatten, die Halophyten- und Dänen-Vegetation zu studieren. 14. Mai. Mit Dampfer von Triest nach Zara in Dalmatien. 15. Mai. Seefahrt nach Sebenico und weiter nach Scar- dona, von wo eine sehr interessante Exkursion zu den Krka- fällen, wo besonders auf den verödeten Abhängen des Tales zahlreiche Pflanzen gesammelt wurden. 16. Mai. HEisenbahnfahrt von Sebenico nach Perkovifc- Slivno, wo wir einen FEichenwald und die steinigen Abhänge des 492 m hohen Berges Trovra besuchten. Weiter per Bahn äber Suturac nach Salona und Spalato. Bei Suturac eine schöne Exkursion durch Weinberge zu einer grossen Macchie oberhalb der Kapelle Sveta Gospoja. 17. u. 18. Maj. Ausfluöge in der Nähe der Stadt Spalato und Exkursion auf den Monte Marian. 19. Mai. Seefahrt zur Insel Busi, wo wir die blaue Grotte besichtigten und eine kurze Exkursion zu den be- nachbarten Strandfelsen und steinigen Abhängen machten. Röckfahrt äber die Insel Lissa, wo die Weinberge oberhalb der Stadt Comisa besucht wurden. 20. Mai. Mit Dampfer von Spalato nach Gravosa bei Ragusa. Exkrnrsion längs der Strasse zwischen Gravosa und Ragusa und zu der durch äppige mediterrane Vegetation berähmten Insel Lacroma. 21. Mai. Seefahrt von Gravosa nach Cannosa und abends zur Omblaquelle, von wo eine an Ausbeute sehr reiche Fahrt nach Gravosa zuräöck. 22. Mai. Seefahrt zur Insel Meleda, wo wir eine lange, sehr abwechselnde Exkursion von Porto Palazzo aus tuber Pistanistje, Lago grande, Konvent Santa Maria del Lago, Porto BSoline, Pistet, Vodice, zum Forsthaus Tatinica unter- nahmen. 23. Mai. Exkursion auf den Monte Petka (197 m) bei Gravosa. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 2 24. Mai. BSeefahrt von Gravosa nach Cattaro. Abends Ausflöge zu Ruderalplätzen am Meere und zu der steinigen Scurda-Schlucht unweit der Stadt. 25. Mai. Exkursion längs dem alten Reitweg öäber Krstac (963 m) und Nijegiäsi (882 m) nach Cetinje in Montenegro. 26. Mai. Ausflug längs der Strasse zwischen Cetinje und , Belvedere". Riöckkehr mit Wagen nach Cattaro. 27. Mai. BSeefahrt auf dem wunderschönen Bocche di Cattaro bis Zelenika, wo in der Nähe des Hafens Verschie- denes gesammelt wurde. 28. Mai. HEisenbahnfahrt äber Uskoplje nach Mostar in der Hercegovina. 29. Mai. Mostar. Exkursion äber steinige Abhänge, Weinberge und Felder in den Umgebungen der Stadt und zur Bunaquelle. 30. Mai. Mostar. Exkursion auf den Podvelez (Stolac- Felsen) und öber Glavica und Cim zur Radoboljequelle. 31. Mai. Eisenbahnfahrt von Mostar nach Brdjani. Ex- kursion auf den Golo Brdo nach Bradina. Per Bahn nach Tlidée bei der Stadt Sarajevo in Bosnien. 1. Juni. Exkursion iöber Pavlovac, Tilava, Petroviéi auf den Berg Trebevié (1629 m). 2. Juni. Sarajevo. 3. Juni. FEisenbahnfahrt nach Dolnji Vakuf. Exkursion längs dem Bach Slatina äber Stolovac (Tissova kosa) durch Urwälder nach dem Forsthaus Pribelci. 4. Juni. Uber Podobzir durch das Vaganac-Tal, an der Kirche Stronica vorbei, weiter äber Mudjisi und Sipovo nach Jajce. 5. Juni. Jajce. 6. Juni. Wagenfahrt von Jajce durch das wunderschöne Vrbas-Tal nach Botac und Banjaluka. 7. Juni. Uber Agram zuräöck nach Wien. Näheres täber unsere in jeder Beziehung angenehme Reise in die illyriscehen Länder findet man in dem von den Herren Dr. A.Ginzberger und K. Maly verfassten ausfährlichen und interessanten Fährer, welcher uns auf der Reise gute Dienste leistete. Die Exkursion nach Ungarn dauerte vom 19. bis zum 20. Juni 1905. 2 Harald Lindberg: [XVLIIN 19. Juni. Abfahrt von Wien nach Budapest. 20. Juni. Exkursion nach den Sandfeldern bei Rakosz Palota und nach Dunakesz und von dort äber die durch ihre Steppenflora interessanten Sandpussten nach Kaposztås- Megyer. 21. Juni. Eisenbahnfahrt von Budapest nach Båziås an der Donau. 22. Juni. Exkursion auf die benachbarten Berghänge bei Båziås. Schöne Donaufahrt durch den Kazanpass nach Orsova. Exkursion auf den in botanischer Beziehung sehr interessanten Berg Allion. Abends per Bahn nach Herkules- bad. 23. Juni. Herkulesbad. Exkursion in das herrliche Cserna-Tal mit sehr reichlicher Ausbeute von seltenen Pflanzen. 24. Juni. Besteigung des pflanzenreichen, 1300 m hohen Berges Vrf Suskului bei Herkulesbad. 25. Juni. Röäöckkehr nach Budapest und Wien. Noch zwei kurze Exkursionen unternahm ich während meines Aufenthalts in Wien. Die auf denselben gesammelten Pflanzen sind ebenfalls in diesem Verzeichnis aufgenommen. Den 7. Mai machte ich nämlich einen Ausflug nach Mödling mit den Herren: Dr. O.: Por scehund'J.CBTunn Iae: welche mir aufs liebenswärdigste Gesellschaft leisteten. Den 10. Juni sammelte ich auf einem gemeinsamen Ausfluge, den die meisten Kongressteilnehmer mitmachten, mehrere Pflan- zen auf dem Schneeberg bei Wien. Da wir in unserem Museum sehr wenig sädeuropäische Pflanzen haben, habe ich einige Arten aus den Museen zu Upsala und Stockholm und aus dem Hofmuseum in Wien als Vergleichsmaterial leihen mössen: fär ihr freundliches Ent- gegenkommen mir solche zu senden, spreche ich hiermit den resp. werten Direktionen meinen besten Dank aus. Schliesslich ist es mir eine angenehme Pflicht den Her- ren. Dr. Ar Ginz berger, KK: Maly, OsRerser port: Marr je hjefsetrt i Dr: EF. Rikets ky ond 13 NbantSsAmn]e nen liebenswärdigen Fäöhrern auf den för mich so lehrreichen und unvergesslichen Exkursionen, meinen herzlichsten Dank auszusprechen. Polypodiaceae. Cystopteris fragilis (L.) Bernh. "eu-fragilis A. et G. — Bosn., Travnik, Dolnij Vakuf, in rupe umbrosa ad rivulum Slatina. Aspidium pallidum (Bory) Link. — Dalm., Ragusa, in rupe calce. inter fontem Ombla et Gravosa. — Monten., Krstac inter Cattaro et Cetinje, in saxosis calc., ca 950 m. Inter Njegusi et Cetinje, in fissuris rupium calce., ca 1000 m. 4. aculeatum (L.) Döll. "lobatum Huds. — Herceqg., in silva umbrosa infra Preslica Planina, Golo Brdo, prope statio- nem vie ferrarie Bradina, ca 800 m. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in fageto in cacumine montis Vrf Suscului, ca 1300 m. Scolopendrium vulgare Sm. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in silva umbrosa. Asplenum ceterach L. (Ceterach officenarum Willd.). — Austr. litor., in saxosis calcareis umbrosis inter Divata et St. Canzian. var. crenatum Moore. — Dalm., insula Meleda, Pistet, in silva umbrosa Pini Halepensis, 4. trichomanes IL. var. pseudadulterinum Rohlena, Zweiter Beitrag z. Flora von Montenegro, p. 36. — Carn., Adels- berg, Schlossberg, in muro umbroso. 4. lepidum Presl. — Bosn., distr. Jajce, Mudjiéi, in fissuris umbrosis rupis calc. juxta fumen Janj. — Wurde mir von Herrn K. Maly gezeigt, der diese seltene Art dort frä- her gesammelt hatte. 4. ruta muraria DL. — Austr. litor., St. Canzian, in fissuris rupis cale. ad templum. A. adiantum nigrum L. "nigrum Heufler. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupe umbrosa calce. ad flumen Öserna + onopteris Heufler var. acutum Heufler. — Dalm., insula 4 Harald Lindberg. [XLVIII Meleda, Pistet, in silva umbrosa Pini Halepensis. Ragusa, insula Lacroma, ,macchie". Adiantum capillus Veneris L. — Dalm., Ragusa, Cannosa prope Gravosa, inter lapides in margine fontis. Cheilanthes fragrans (L.) Webb. et Berth. — Dalm., insula Meleda, in saxosis calce. inter Porto Soline et Pistet. Ch. Persica (Bory) Mett. (Ch. Szgovitsii Fisch. et Mey.) — Dalm., Ragusa, in fissuris rupis calc. inter Gravosa et fontem Ombla. Polypodium vulgare L. = serratum (Willd.). — Dalm., insula Meleda, Pistet, in silva umbrosa Pini Halepensis. Ra- gusa, in rupe calc. inter Gravosa et fontem Ombla. Equisetaceae. Equisetum maximum Lam. — Bosn., Tilava prope Sarajevo, in prato humido. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in scatu- riginosis ad flumen CÖserna. E. ramosissimum Desf. tf. Pannonicum (Kit.) (f. virgata A. Br.) — Hung., Budapest, in campo arenoso ad Rakos Palota. f. procerum Pollini (f. subverticillatum A. Br.) — Dalm., Zelenika prope Castelnuovo, in campo arenoso juxta portum. — Hung., Budapest, in campo arenoso ad Rakos Palota. Lycopodiaceae. Selaginella denticulata Link. — Dalm., Ragusa, in fissuris rupis calc. ad viam inter Gravosa et fontem Ombla. S. Helvetica (L.) Link. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupe ad flumen Cserna. Pinaceae. Pinus leucodermis Antoine. — Herceg., Preslica Planina, Golo Brdo inter stationes vie ferrarie Brdjani et Bradina, ca 1000 m. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. ct P. nigra Arnold emend. var. Austriaca Höss (P. nigricans Host). — Austr. inf., Mödling. — Austr. litor., Trieste, Boschetto, cult. Trieste, in monte OpöCina, cult. (f. ery- thranthera). — Hung. austr. or., Herkulesbad, in monte Vrf Suscului, ca 1.200 m. (sub nomine P. Pallasiana Lamb. in Fl. exs. Austro-Hungarica, n. 2681). P. Halepensis Mill. — Austr. litor., Trieste, Miramare, cult. — Dalm., insula Busi. P. pinea L. — Austr. litor., Aquileja, Centinara. Cupressus sempervirens &L. f£. pyramidalis (Targ.-Tozzetti). — Dalm., Ragusa, insula Lacroma, ad margines vie culta. Juniperus oxycedrus L. frufescens Link. — Dalm., Ragusa, in- sula Lacroma, ,macchie". J. phoenicea L. — Dalm.. Scardona, in saxosis calcareis apricis ad cataractas Krka. Insula Meleda, in saxosis calc. aprieis inter Porto Soline et Pistet (rami in partibus inferioribus cum foliis patentibus, usque ad 7 mm lon- gis). Ragusa, insula Lacroma, ,macchie". Ephedraceae. Ephedra fragilis Desf. + campylopoda (C. A. Meyer). — Dalm., Ragusa, Gravosa, in saxosis montis Petka ad 1.5 alta in fruticem scandens. E. distachya L. -- Hung., Budapest, in campo arenoso ad Ra- kos Palota et inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. E. major Host a Villarsi (Gren. et Godr.) (E£. Nebrodensis Ti- neo a Villarsii Stapf). — Dalm., Salona prope Spalato, in muro. Spalato, Monte Marian, in rupibus. Clissa prope Spalato. — Herceg., Mostar, in saxosis apricis ad pedem montis Stolac. 6 Harald Lindberg. [XLVIII Potamogetonaceae. Posidonia Oceanica (L.) Del. — Austr. litor., insula Grado, in litus arenosum maris ejectum. Cymodocea nodosa (Ucria) Aschers. — Austr. litor., insula Grado, una cum precedente. Zanmnichellia pedicellata (Wahlenb.) Fr. a pedunculata (Rehb.). — Dalm., insula Meleda, Vodice, in aqua stagnante fon- tis una cum Chara sp. Stimmt ganz mit unserer Form. Die Fräöchte sind ohne Stiel und Griffel 2 mm lang, Griffel 1,5 mm lang. Gramina. Phalaris brachystachys Link. — Dalm., insula Meleda, Porto : Palazzo, in agro. Andropogon distachyus IL. f. genuinus Hackel. — Dalm., Ra- gusa, in saxosis ad Cannosa prope Gravosa. A. gryllus TD. f. typicus Hackel. — Dalm., Scardona, in saxosis cale. apricis ad cataractas Krka. -— Hung., Budapest, in campo arenoso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. A. huirtus L var. pubescens Vis. — Dalm., Zelenika prope Ca- stelnuovo, in saxosis apricis ad marginem vi&e publice. var. podotrichus (Hochst.) Hackel. — Dalm., Ragusa, Cannosa prope Gravosa, in saxosis apricis juxta mare. Cynodon dactylon (L.) Pers. — Austr. litor., insula Grado, in arenosis juxta mare. — Hunyg., Budapest, in campo are- noso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. Oryzopsis virescens (Boiss.) Beck. — Bosnia, in valle fluminis Vrbas, in declivibus umbrosis ad viam inter Jajee et Botac. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in umbrosis in valle fluminis Cserna. O. holciformis (M. Bieb) Richter. — Herceg., Mostar, in saxo- sis juxta fontem Radobolje. Meine Pflanze ist ganz identisch mit Exemplaren aus Krim im herb. Steven. Nach Ascherson u. Gre&eb- ner, Synopsis der Mitteleurop. Flora, II, p. 99, ist dieses -— N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. schöne Gras in Mitteleuropa fräher nur in Säd-Ungarn und Siebenbäörgen gefunden worden. Durch diesen Fund in der Hercegovina ist also die Westgrenze der Art bedeutend verschoben. Stupa pennata L. var. puleherrima C. Koch. — Austr. litor., in saxosis calc. apricis inter Divata et St. Canzian. Trieste, in monte OÖpöina, in saxosis apricis. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in fissuris rupis cale. in cacumine montis Min Saescum 1300 Mm: St. tortilis Dest. — Dalm., insula Meleda loco sicco graminoso inter Porto Palazzo et Pistanistje. St. calamagrostis (L.) Wahlenb. (Lasiagrostis calamagrostis Link.) oa glabra A. et G.— Hung. austr. or., Herkulesbad, in saxosis in valle fluminis Öserna. Alopecurus myosuroides Huds. (A. agrestis L.) — Herceg., Mostar, in margine vie. ÅA. utriculatus Pers. — Dalm., Ragusa, loco humidiusculo ad marginem vie publice inter fontem Ombla et Gravosa. — Monten., Krstac inter Cattaro et Cetinje, in campo subsicco, ca 975 m. Phleum echinatum Host. — Dalm., Scardona, loco sicco sterili ad cataractas Krka. Pl. Boehmeri Wibel. — Herceg., Mostar, in saxosis cale. apricis montis Stolac. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in valle fluminis ÖCserna. Phl. arenarium L. — ÄÅustr. litor., insula Grado, in arenosis maritimis. Phl. Micheliv Al. — Hung. austr. or., Båzias ad flumen Donau, in colle solo calc. Phl. panniculatum Huds. (-Phl. asperum Jacq.) — Hung. austr. or., Båziås ad flumen Donau, in colle arido. Orsova ad £. Donau, in declivibus cale. aridis. Herkulesbad, in valle fluminis Cserna. Lagurus ovatus DL. — Dulm., insula Busi, in arenosis juxta litus maris. Polypogon maritimus Willd. — Dalm., insula Meleda, Porto Palazzo, loco exsiccato in rupe calc. Agrostis verticillata Vill. — Dalm., Ragusa, Cannosa prope Gra- vosa, loco humidiusculo. 8 Harald Lindberg. [XLVIII Holcus lanatus L. — Dalm., Zelenika prope Castelnuovo, in umbrosis. Avena sterilisL. — Austr. litor., in cultis inter Miramare et Trieste — Dalm., Ragusa, in saxosis cale. apricis ad fontem Ombla prope Gravosa. ÅA. barbata Brot. — Dalm., Cattaro, in declivibus calc. saxosis juxta oppidum. Trisetum aureum Ten. — Dalm., Spalato, in campo in oppido copiose. Acera capillaris Host. — Dalm., Ragusa, insula Lacroma, in sterilibus. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in valle . fluminis Cserna. var. ambigua (De Not.) Aschers. — Herceg., Mostar, in margine sicca vie ad Glavica. Sesleria coerulea (L.) Scop. + varia (Wettst.) — Austr. inf., Schneeberg, reg. alp. S. tenuifolia Schrad. — Austr. litor., in saxosis calc. siccis inter Divata et St. Canzian. Trieste, in saxosis calc. apricis montis OpcCina. S. argentea Savi var. robusta (Nym., Schott. et Kotschy). — Dalm., Ragusa, in lapidosis calc. apricis ad fontem Om bla prope Gravosa. Cattaro in declivibus saxosis calcareis, apricis juxta oppidum. Melica ciliata L. + Nebrodensis Parl. (M. ciliata L. &« Linne Hackel). — Dalm., Scardona, in lapidosis cale. ad catarac- tas Krka. — Herceg., Mostar, in saxosis cale. ad fontem Radobolje. M. uniftora Retz. — Austr. litor., in nemore ad speluncam St. Canzian. Koeleria eristata (L.) Pers. + gracilis (Pers.). — Austr. litor., in sterilibus montis Opötina juxta oppidum Trieste. K. splendens Presl. +eu-splendens A. et G. a grandifltora (Bertol.). — Dulm., Gravosa, in sterilibus solo calec. montis Petka et in lapidosis calce. siccis ad fontem Ombla. Zelenika prope Castelnuovo, in rupe calc. aprica juxta viam publicam. 8 canescens (Vis.) A. et G. (K. australis Kern.). — Dalm., SuCurac prope Spalato, in sterilibus solo calce. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 9 K. glauca (Schkuhr) DC. — Hung., Budapest, in campo arenoso ad Rakos Palota. K. phleoides (Vill.) Pers. — Dalm., Scardona, in margine vie loco sicco ad cataractas Krka. Spalato, Batvice, in campo sicco. Insula Meleda, Sta Maria del Lago, in cultis. f. glabra Marchesetti. — Dalm., Spalato, Monte Marian et Batvice in campo sicco una cum f. typica. Dactylis glomerata L. Flobata Drejer (D. Aschersoniana Greb- ner). — Hung. austr. or., Herkulesbad, in fageto umbroso. Nach Ascherson und Graebner, Synopsis der Mitteleurop. Flora nicht fräöher aus Ungarn bekannt. + Hispaniea (Roth.). — Dalm., Scardona, in saxosis calce. apricis ad cataractas Krka. Castelvecchio, statio vizxe ferrarie prope Spalato, in declivibus graminosis siccis. Poa bulbosa L. — Austr. inf., Mödling, in margine vie sicca (m. vivipara). — Austr. litor., Trieste, in rupe calc. sicca montis Opöina. P. alpina L. var. Badensis (Henke) Koch (P. collina Host, Vis.). — Dalm., Cattaro, in declivibus saxosis, cale. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupe calce. sicca montis Vrf Suscului, ca; 1:300: m. P. trivialis L. + silvicola Guss. — Austr. litor., insula Grado — Dalm., Ragusa, Cannosa prope Gravosa, in umbrosis humidiusculis. P. pratensis L. var. angustifolia (L.) Sm. — Austr. litor., in sterilibus solo calc. inter Divata et St. Canzian. Briza maxima L. — Dalm., Castelvecchio prope Spalato, in graminosis siccis. Ragusa, Gravosa, in sterilibus areno- sis in Monte Petka. f. rubra (Lam.). — Dalm., una cum forma typica in Monte Petka. Glyceria nemoralis Uechtritz et Körnicke. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in scaturiginosis ad flumen Öserna. Festuca palustris Seenus. (Glyceria festuceformis Heynhold). — Åustr. litor., insula Grado, in litore maris. F. ovina L. "Vallesiaca (Schleicher) var. pseudo-ovina (Hackel). -— Herceg., Mostar, Glavica, in sterilibus. "glauca Lam. forma. — Dalm., Zara, culta in margine vie in horto (Det. E. Hackel). 10 2al JR Jil ik Vil, F. Harald Lindberg. [XLVIIT ”vagimata Waldst. et Kit. — Hung., Budapest, in campo arenoso ad Rakos Palota. xanthina Roem. et Schult. (F. flavescens Bell.) — Hung. austr. or., Herkulesbad, in saxosis ad flumen Cserna. drymea Mert. et Koch a typica (Hack:). — Hung. austr. or., Herkulesbad, in silva umbrosa juxta flumen OCserna. Rottboellia A. et G. (Sclerochloa loliacea Woods). — Dalm., Spalato, Batvice, in arenosis juxta mare. rigida (L.) Kunth. (Selerochloa rigida Link.) — Dalm., Zara, ad marginem vie in horto. Spalato, Batvice, in areno- sis juxta mare una cum precedente. Insula Meleda, Sta Maria del Lago, in cultis. uniglumis Sol. (Vulpia uniglumis Dum.). — Austr. litor., insula Grado, in arenosis juxta mare. myuros LD. (Vulpia pseudomyuros Rehb.). — Dalm., Cattaro, in graminosis in litore maris. Cynosurus echinatus L. — Dalm., Perkovié-Slivno, statio vizxe ferrarie inter Sebenico et Spalato, in campo sicco. Bromus ramosus Huds. + Benekeni (Lge) — Hung. austr. or., Br. Br. Br. Br. Herkulesbad, in fageto ad flumen Cserna. erectus Huds. >" eu-erectus Aschers. et Grebn. var. pubi- florus Borbås. — Austr. litor., Trieste, in sterilibus inter Miramare et Trieste. " condensatus Hackel var. microtrichus (Borbås). — Austr. litor., in saxosis cale. siccis, aridis inter Divata et St. Canzian. Die von mir gesammelten Exemplare stimmen äbri- gens mit var. microtrichus, aber die abgestorbenen Blatt- scheiden sind hier in feine verflochtene Fäden aufgelöst. inermis Leyss. f. pellitus Beck. — Hung., Budapest, in campo arenoso ad Rakos Palota. sterilis L. — Austr. litor., St. Canzian, ad marginem vie juxta templum. — Herceg., Mostar, in campo sicco. . tectorum L. — Austr. inf., Mödling, in colle sicco. Madritensis L. — Austr. litor., in margine vie inter Trieste et Miramare. — Dalm., Scardona, in declivibus siccissimis calcareis ad cataractas Krka. commutatus Schrad. — Hung. austr. or., Orsova, in cultis in monte Allion. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 11 Br. squarrosus L. — Hung., Budapest, in campo arenoso ad Rakos Palota. f. uberrimus Murb. — Herceg., Mostar, in saxosis. Brachypodium pinnatum (L.) P. B. var. rupestre (Host) Rchb. Austr. litor., in silva sicca inter Miramare et Trieste. Br. silvatieum (Huds.) Roem. et Schult. —Dalm., insula Meleda, Pistet, in silva Pini Halepensis. Br. ramosum (L.) Roem. et Schult. — Dalm., Spalato, Suturac, in sterilibus saxosis, calc. Br. distachyon (L.) Roem. et Schult. — Dalm., Scardona, in saxosis calc. apricis ad cataractas Krka. Castelvecchio, sta- tio vie ferrarie prope Spalato,in declivibus siccis, solo calce. Triticum intermedium Host "glaucum Desf. f. genuina Gren. et (GFodr. — Hung. Budapest, in campo arenoso inter Du- nakesz et Kåposztas-Megyer. Tr. eristatum (L.) Schreb. var. imbricatum (M. Bieb.). -—— Hung. Budapest, in campo arenoso ad Rakos Palota. Tr. villosum (L.) M. Bieb. (Haynaldia villosa Schur.). -— Dalm., inter Ragusa et Gravosa, in margine vig, loco sterili. Tr. ovatum (L.) Gren. et Godr. emend. a eu-ovatum Aschers. et Grebn. (Aegilops ovata TLL.) -— Dalm., Spalato, loco sieco solo calc. infra Monte Marian. p triaristatum (Willd.) Aschers. et Grebn. Dalm., — Scar- dona, in margine vie sicca solo calc. ad cataractas Krka. Tr. triuneiale (L.) Gren. et Godr. — Dalm., insula Meleda, Porto Palazzo, in margine sicco agri, solo calce. Tr. cylindricum Ces.— Hung., Budapest, in campo arenoso inter Dunz2akesz et Kåposztås-Megyer. Hordeum murinum L. — Austr. litor., Trieste, Optina, in mar- gine vie. — Dalm., Scardona, in margine vie sicco, solo calce., juxta cataractas Krka. Die von mir gesammelten Exemplare, sowohl diejeni- gen aus Trieste als die aus Krka haben die innere Hällspelz der BSeitenährechen beiderseits regelmässig gewimpert, die äussere, nur auf eine Granne reducirt, rauh. Ich habe ein grösseres Material dieser Art aus verschiedenen Ländern Europas, auch aus Finland und Skandinavien (hier doch nur adventiv), untersucht und alle waren wie die obengenannte behaart; die forma 12 Harald Lindberg. [XLVIII typica im Sinne Becks (Flora von Nieder- Österreich) oder Pospichals (Flora des Oesterreichischen Kässten- landes) fand ich nicht unter den von mir untersuchten Exemplaren; diese scheint also viel seltener zu sein. H. Europeum (L.) All. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in fageto infra mortem Domogled. Lolium strictum Presl. — Dalm., Ragusa, Gravosa, in campo sicco sterili in monte Petka. L. subulatum Vis. Dalm., insula Meleda, Pistanistje, loco arenoso in litore. f. aristata. Palew inferiores in floribus 1—53 superiori- bus in spiculis superioribus cum arista usque ad 5 mm longa instructe. Dalm., insula Meleda, Porto Palazzo, in campo sicco. Visiani (Flora Dalmatica, I, p. 90 et tab. III) be- schreibt die Aehrchen als wehrlos (,spiculis muticis"). Aschersom. und! Gracbner (Synopsis rFELER Aeon betonen auch, dass die Deckspelze mit stumpfer Spitze versehen sind. Die Exemplare aus Porto Palazzo zeigen dagegen, wie oben erwähnt, bis 5 mm lange Grannen in der obersten oder den obersten Bläten an einem oder einigen der ersten 5 obersten Aehrchen. Lepturus incurvatus (L.) Trin. &« curvatissimus Aschers. et Grebn. — Dalm., Spalato, Batvice, in arenosis juxta mare. OCattaro, in litore graminoso. Psilurus aristatus (L.) Duv.-Jouve. — Dalm.. insula Meleda, ad marginem vie solo calc. sterili inter Porto Palazzo et Pistanistje. Cyperaceae. Carex stenophylla Wahlenb. — Hung., Budapest, in campo are- noso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. C. distachya Desf. (C. Linkii Schkuhr) — Dalm., Ragusa, insula Lacroma, ,macchie". C. divulsa Good. — Austr. litor., Trieste, in silva juxta Mira- mare. — Dalm., Ragusa, Cannosa prope Gravosa, in saxosis cale. subumbrosis. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 13 C. remota L. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in silva umbrosa ad flumen Cserna. C. nitida Host. — Hung., Budapest, in campo arenoso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. C. glauca Murray var. cuspidata (Host) f. serrulata (Biv.) Aschers. et Grebn. — Daim., Ragusa, Gravosa, in silva acerosa sicca in Monte Petka. C. Halleriana Asso. — Austr. litor., in declivibus silvaticis juxta Miramare prope Trieste. — Bosnia, Travnik, Dolnij Vakuf, in saxosis silvaticis prope rivulum Slatina. C. pendula Huds. — Hung. austr. or., Herkulesbad, loco humido in margine silve ad flumen Cserna. C. silvatica Huds. — Bosnia, distr. Jajce, in silvaticis ad templum Stronica. Sarajevo, Petrovié infra montem Trgbovic, ca 1.000 m. C. ventricosa Curt. (C. depauperata Good.). — Hung. austr. or., Herkulesbad, in silva umbrosa ad flumen Cserna. C. brevicollis DC. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in gramino- sis in cacumine montis Vrf Suscului, 1.300 m. C. extensa Good. — Austr. litor., insula Grado, in arenosis humidis juxta mare. Cyperus capitatus Vand. (Schoenus mucronatus LTL.) — Austr. litor., insula Grado, in arenosis juxta mare. Scirpus holoschoenus DL. — Austr. litor., insula Grado, in arenosis juxta mare. — Hung., Budapest, loco humidiusculo in campo arenoso ad Rakos Palota. Schoenus nigricans DL. — Austr. litor., insula Grado, in arenosis juxta mare. Cladium mariscus (L.) R. Br. — Dalm., Scardona, in ripa infra cataractas Krka. Araceae. Arum Orientale M. Bieb. var. nigrum (Schott) Engl. — Monten., Krstac, in saxosis calcareis apricis, ca 970 m. Njegusi, in fissuris rupium cale. ad viam ad Cetinje, ca 950 m. var. Petteri (Schott) Engl. — Monten., infra Krstac, juxta viam ad Cattaro, ca 800 m. 14 Harald Lindberg. [XLVIEL A. maculatum LDL. £f. immaculatum (Schott) Engl. — Austr. inf., Mödling, in fageto. ÅA. Italicum Mill. — Austr. litor., in umbrosis ad Aquileja. — Dalm., Scardona, in saxosis cale. aridis ad cataractas Krka. JUuncaceae. Juncus acutus I. var. Tommasmu (Parl)j Arecangurt eu- Tommasinii Aschers. et Grebn. — Austr. litor., insula Grado, in arenosis humidis, salsis juxta mare. Luzgula nemorosa (Poll.) E. Mey. — Hung. austr. or., Herkules- bad, in silva umbrosa ad lumen Cserna. L. glabrata Desv. « vera Buchenau. — Austr. inf., Scheeberg, reg. alp. L. campestris (L.) Lam. (CL. vulgaris Buchenau). — Curn.,: Adelsberg, Schlossberg. Liliaceae. Veratrum nigrum L. — Austr. inf., Mödling, in fageto. Colehicum auetumnale LDL. — Austr. inf., Mödling, in fageto. Asphodelus fistulosus DL. -— Dalm., insula Lissa, in terra nuda, sicca, solo calc. Asphodeline lutea (L.) RBehb. — Herceg., Mostar, in sepulereto ad Buna, copiosissime. A. Liburnica (Scop.) Rechb. — Herceg., Mostar, in margine vineti, solo calce. sicco infra montem BStolac. Allium rotundum DL. var. Diokletiani Aschers. et Grebn. — Herceg., Mostar, in cultis. A. roseum L. « typicum Regel. — Dalm., Suturac prope Spalato, in vineis. Spalato, in vineis. ÅA. subhirsutum L. — Dulm., Sebenico, in saxosis siccis juxta viam ad stationem vie ferrarie. Ragusa, Gravosa, in umbrosis ad pedem montis Petka. Lilium martagon L. var. hirsutum Beck. — Austr. inf., Mödling, in fageto. N:o. 13] Iter Austro-Hungarium. 15 L. Carmolicum Bernh. " Bosniacum Beck. — Bosn., Sarajevo, Petrovié, in umbrosis infra montem Trebovié, ca 1000 m. Fritillaria gracilis (Ebel) (Fr. Messanensis Visiani F1. Dalm. ITT, p. 351, Fr. graeilis Aschers. et Grebn. et Fr. neglecta Parl., Aschers. et Grebn.). — Monten., infra Krstac, in silva juxta viam ad Cattaro, 800 m. — Herceg., Mostar, in saxosis apricis montis Stolac. Sämtliche von mir bei Krstac gesammelte 12 Exem- plare sind unter einander ungleich. Die Bläten sind an den meisten einzeln; ein Exemplar hat jedoch zwei gleichgrosse Bläten (nach Ascherson und Graebner, Synopsis III, p. 193 sind die Bläten stets einzeln). Die Grösse der Bliäten wechselt von 28 bis 40 mm., und auch die Farbe derselben ist sehr verschieden. Die Bläten einiger Exemplare sind ganz einfarbig braunrot, andere sind deutlich wärfelfleckig und bei noch ande- ren sind die Bläten braunrot mit mehr oder weniger deutlichen gelbgränen Mittelstreifen und schliesslich ist die Bläte an einem Exemplar einfarbig blassgrän. Die obersten Blätter sitzen teils abwechselnd, teils 2 gegen- ständig; die Länge derselben variiert zwischen 6 und 3 cm, die Breite zwischen 3 und 5 mm. Die mittleren Stengelblätter sind 8—11 cm lang und 4—38 mm breit. Also sind die obersten Blätter nicht viel kleiner als die mittleren. Nach Ascherson und Graebner sind die Narben bei Fr. neglecta etwa halb so lang wie der Grif- fel, bei meinen Exemplaren dagegen sind die Narben 6 mm und der Griffel 4 mm lang. Wenn man also mein Material von dieser Fritillaria nach der Synopsis der Mitteleurop. Flora zu bestimmen versucht, findet man, dass einige Individuen sich mit Fr. gracilis (Ebel), an- dere dagegen mit Fr. neglecta Parl. identifizieren lassen, während noch andere gewisse Kennzeichen beider Arten aufweisen. Da ich sämtliche Exemplare auf einem be- gränzten Flecke sammelte, bin ich ganz uberzeugt davon, dass sie alle nur individuelle Variationen einer Art sind. Es scheint mir also ziemlich sicher, dass Fr. gracilis und Fr. neglecta eme und dieselbe Art darstellen, wofär auch die Verbreitung dieser Arten spricht. pr. gracilis 16 Harald Lindberg. [XLVIII kommt nach Ascherson und Graebner in Dalmatien und Montenegro vor, Fr. neglecta ist aus Istrien, Dal- matien, aus der Hercegovina und Bosnien bekannt. Die Fritillarien sind ja äberaus varnerend; auch unter den von mir gesammelten 12 Exemplaren sind nicht zwei einander vollkommen ähnlich, wie schon oben erwähnt worden. Es scheint mir als ob man im Allgemeinen ein zu grosses Gewicht auf die Blattstellung gelegt und als habe man es oft nur mit individuellen Abweichungen zu tun. Man vergleiche auch Visiani Ie Visiani betont auch die grosse Variation seimer Fr. Messanen- sis, welche ihm nur aus einem Standorte in Dalmatien (,in pascuis montis Prologh") bekannt war. Die von ihm gesehenen Exemplare scheinen auch fast eben so verschiedenartig gewesen zu sein wie die von mir ge- sammelten. Unter den von H. Raap im Jahre 1895 gesammel- ten und von Callier verteilten Pflanzen aus der Her- cegovina findet sich diese Art ebenfalls vor (sub N:ro 154 Fritillaria tenella M. Bieb.?, det Halaåcsy). Die Exemplare stammen aus Mostar, Stolac und sind, als Felsenform, nur ca. 20 cm hoch, wie auch das von mir daselbst gesammelte Individuum; meine Exemplare aus Montenegro sind im Walde gewachsen und darum auch höher, die Länge des Stengels wechselt bei den letz- teren von 25 bis 45 cm. Die Farbe und Form der Blä- ten sind ganz wie bei einigen von mir in Montenegro gefundenen Exemplaren, d. h. braunrot mit gränen Mittelstreifen, ohne Wöärfelflecke, 35 mm lang. Fr. tenella M. Bieb. (£r. montana Hoppe) — Austr. litor., Trieste, in prato solo calc. montis Spaccato. Erythronium dens camis L. — Monten., in saxosis cale. inter Njegus$i et Cetinje, ca 1000 m. Scilla pratensis Waldst. et Kit. — Monten., Njegusi, loco grami- noso infra viam publicam ad Cetinje, ca 900 m. In saxosis calcareis apricis juxta molam ad viam vetustam inter Cattaro et Krstac, ca 100 m. — Bosn., Sarajevo, Tilava, in prato humidiusculo. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 17 Ornithogalum comosum L. — Austr. litor., Trieste, Optina, in prato sicco, solo cale. — Dalm., Suturac prope Spalato, in terra nuda sicca, solo calce. O. tenuifolium Guss. — Austr. litor., Trieste, Optina, solo calc. Inter St. Canzian et Divata, in campo sicco, solo cale. — Dalm., Perkovié-Slivno, statio vie ferrarie inter Sebenico et Spalato, in campo sicco. — Monten., inter NjegusSi et Cetinje, in saxosis calc., ca 1000 m. 0. Pyrenaicum L. a spherocarpum (Kern.) — Herceg., Mostar, in campo siccec, herbido. 3 flavescens (Lam.) Baker (0. sulphureum (Waldst. et Kit.) Schult. £fil.). — Hung. austr. or., Herkulesbad, in prato in cacumine montis Vrf Suscului, 1.300 m. O. pyramidale L. (O. brevistylum Wolfn.). — Herceg., Mostar, in campo sicco herbido una cum &O. Pyrenaico a. O. Narbonense L. — Dalm., Spalato, in vinetis. Ragusa, Cannosa prope Gravosa, in cultis. Muscari racemosum (1L.) Mill. — Austr. inf., Mödling, in collibus siceis, solo cale. M. botryoides (L.) Mill. — Austr. litor., Trieste, Opöina, loco gra- minoso in silva. M. comosum (L.) Mill. — Dalm., Perkovié-Slivno, statio. vixe ferrari&e inter Sebenico et Spalato, loco herbido. Asparagus offiernalis L. (4. altilis (L.) Aschers.). — Austr. litor., Trieste, Optina, in saxosis calc. siccis. A. maritimus (L.) Mill. — Austr. litor., insula Grado, in arenosis intra frutices juxta mare. A. tenuifolius Lam. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in margine silve. — Austr. litor., Trieste, Opöina, in saxosis calc. ÅA. acutifolius L. — Austr. litor., Trieste, Optina, in saxosis calc. — Dalm., Scardona, in saxosis calc. apricis juxta cataractas Krka. Ragusa, Gravosa, Monte Petka, in fruticeto. Ruscus aculeatus L. — Dalm., Ragusa, in fruticetis inter fontem Ombla et Gravosa. Cannosa prope Gravosa, in silva umbrosa. Insula Lacroma prope Ragusa, ,macchie". RB. hypophyllum L. var. hypoglossum (L.) Baker. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in umbrosis ad fl. Cserna. Smilax aspera L. -— Dalm., Ragusa, in fruticetis inter fontem Ombla et Gravosa. 18 Harald Lindberg. [XLVIIL Amaryllidaceae. Galanthus nivalis L.— Carn., Adelsberg, Schlossberg ,in silva umbrosa. Leucojum cestivum LDL. — Bosn., distr. Jajee, in prato udo ad flumen Janj prope Careva Ciprija. Narcissus poöticus L.— Bosn., distr. Jajee, Stolovac, Tissova Kosa, in pineto (P. silvestris). var. radiiflorus (Salisb.) Arcang. — Austr. litor., Trieste, Monte Spaccato, in prato sicco lapidoso, solo cale. Inter Divata et St. Canzian, in pratis siccis calc. Dioscoreaceae. Tamus communis L. — Dalm., in umbrosis ad stationem vie fer- . rarige Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato. Iridaceae. Iris arenaria Waldst. et Kit., — Hung., in campo arenoso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. I. Illyrica Tommasini. — Austr. litor., Trieste, Optina, in saxo- sis cale. St. Canzian, in saxosis calc. — Dalm., Cattaro, in saxosis cale. apricis supra urber. I variegata L.— Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupestribus cale. in cacumine montis Vrf Suscului, 1.300 m. Gladiolus segetum Ker. — Dalm., Suturac prope Spalato, in cul- tis. Ragusa, Cannosa prope Gravosa, in cultis. Insula Meleda, Porto Palazzo, inter segetes. Gl. Illyricus Koch. — Dalm., Ragusa, insula Lacroma. Orehidaceae. Orhrys Bertolonii Moret. — Dalm., Cattaro, in declivibus saxosis calc. supra urbem juxta viam publicam ad Montenegro, ca 600 m. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 19 0. aramifera Huds. — Dalm., Cattaro, una cum precedente. O. apifera Huds. — Dalm., Ragusa, in ripa humida, graminosa ad fontem Ombla prope Gravosa. O. ostrifera M. Bieb. var. cornuta (Stev.. — Dalm., in silva Querci lanuginose juxta stationem vie ferrarie Perkovifé- Slivno inter Sebenico et Spalato. Suturac prope Spalato, in herbidis. Insula Meleda, in saxosis inter Porto Soline et Pistet. In prato humido juxta litus inter Zelenika et Castelnuovo. — Herceg., Mostar, in prato. Orcehis morio L. "pieta (1Lois.).— Dalm., Cattaro, in declivibus saxosis calc. supra urbem, juxta viam publicam ad Montenegro, ca 600 m. — Monten., Krstac, in saxosis calc. juxta viam inter Cattaro et Cetinje, ca 975 m., etiam f. albiflora. O. tridentata Scop. — Austr. litor., Trieste, Opcina, in prato, solo cale. Inter Divata et St. Canzian, in pratis solo calc. . O. fragrans Poll. — Herceqg., Mostar, in campo sterili, sicco. 0. pauciftora Ten.— Dalm., Ragusa, Gravosa, Monte Petka, ad marginem vie in pineto (P. Halepensis). — Monten., in saxosis calc. apricis juxta molam ad viam vetustam inter Cattaro et Krstac, ca 700 m. In saxosis calc. inter Njegusi et Cetinje, ca 1.000 m. 0. quadripunetata Cyr. — Monten., in saxosis calce. apricis inter Njegusi et Cetinje, ca 1.100 m. 0. laxiflora Lam.— Dalm., Ragusa, in ripa humida ad fontem Ombla prope Gravosa. In prato humido in litore inter Zelenika et Castelnuovo. Serapias cordigera L. — Dalm., Zelenika prope Castelnuovo, in graminosis letis. S. longipetala (Ten.) Poll. (S. pseudocordigera Moric.).— Austr. litor., in declivibus graminosis inter Miramare et Trieste. S. lingua L.— Dalm., insula Meleda, Porto Palazzo, loco her- bido. Zelenika prope Castelnuovo, in graminosis letis una cum S&S. cordigera. Cephalanthera rubra (1.) Bich. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in fageto infra montem Domogled. C. longifolia (L.) Fritsch (C. ensifolia Rich.) — Austr.litor., Trieste, Miramare, in nemore. ne 20 Harald Lindberg. [XLVIII C. alba (Cr.) Simk. (C. pallens Rich.) — Herceg., Preslica Planina, Golo Brdo inter stationes vie ferrarige Brdjani et Bradina, in fageto, ca 800 m. — Hung. austr. or... Herkulesbad, in fageto in valle Zselereu inter Domogled et Vrf Suscului. Epipacetis microphylla (Ehrh.) Sw. — Herceg:, Mostar, loco um- broso juxta fontem Radobolje. E. rubiginosa (Cr.) Gaud. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in fageto in valle Zselereu inter Domogled et Vrf Suscului. Limodorum abortivum (L.) Sw. — Austr. litor., Trieste, in de- clivibus silvaticis prope Miramare. Juglandaceae. Juglans regia L. — Austr. litor., St. Canzian, ad marginem vie juxta templum, culta. — Dalm., Zelenika prope Castel- nuovo, in horto culta. — Bosnia, Jajce, in valle fl. Vrbas quasi sponte in silva. Salicaceae. Populus alba L.— Hung., Budapest, ad Rakos Palota in arenosis. P. nigra L. — Austr. litor., Trieste, Monte Spaccato. Salix alba L..— Bosn., distr. Jajee, Mudjici, in ripa fluminis Janj. S. Jacquiniana Willd. « minor Anders. — Austr. inf., Schnee- berg, reg. alp. S. retusa L. « integrifolia Kerner. — Austr. inf., Schneeberg, | reg. alp. S. purpurea L.— Bosn., Travnik, Dolnij Vakuf, in ripa rivuli Slatina. Betulaceae, Carpinus betulus L.— Austr. inf., Mödling, in silva. — Hungyg. austr. or., Herkulesbad, in fageto. C. Orientalis Mill. (C. Duinensis Scop.). — Austr. litor., Trieste, Boschetto, in silva. — Dalm., Perkoviéf-Slivno inter Sebe- N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 21 nico et Spalato, in silva Querci lanuginose. — Herceg., Mostar, Glavica, ad marginem vig. — Hung. dustr. or., Herkulesbad, in silva umbrosa ad £f. Cserna. Ostrya carpinifolia Scop. — Austr. litor., in saxosis calc. inter Divata et St. Canzian. Fagaceae. Quercus lanuginosa (Lam.) Thuill. — Austr. inf:, Mödling, in silva, solo calc. Austr. litor., in saxosis calc. inter Divata et St. Canzian. Q. ilex LD. — Austr. litor., Trieste, Boschetto, culta. — Dalm., Spalato, Suturac, ,macchie". Q. cerris L. var. Austriaca (Willd.) Wenz. — Hung: austr. or., Båziaås ad flumen Donau. Ulmaceae. Ulmus glabra Mill. — Austr. litor., St. Canzian, juxta templum. var. suberosa (Moench) Gärke. — Dalm., Perkovvié-Slivno inter Sebenico et Spalato, in silva Querci lanuginosce. Celtis australis L.— Dalm., Ragusa, in silvaticis inter Gravosa et fontem Ombla. Moraceae. Morus alba DL. — Dalm., Gravosa, in pago ad fontem Ombla. -- Hung. austr. or., Herkulesbad, in cultis, etiam f. fruct. atropurpureis. Broussonetia papyrifera (L.) Vent. — Austr. litor., Trieste, Bo- schetto, culta. Ficus carica L. — Austr. litor., Trieste, in horto culta. — Hung., Budapest, Blocksberg, in declivi sicco quasi spontanea. Urticaceae. Urtica pilulifera LT. — Dalm., Sebenico, in ruderatis juxta templum. 22 > Harald Lindberg. [XLVIII U. dioeca T = glabrata (Clem.) Nym. — Dalm., Ragusa, loco umbroso ad viam inter fontem Ombla et Gravosa. U. dioeca f. glabrescens Selan, Herb. Mus. Fenn. I., p. 130. ist nicht mit dieser Form identisch, wie Gärke. Plante Europere, T. II, fasc. I, p. 77 glaubt, sondern nur eine glattere Form von unserer gewöhnlichen Urtiea dioeca. U. " glabrata (Clem.) zeichnet sich durch die kleinen, fast runden, langgestielten Blätter, welche am Grunde abgerundet, nicht herzförmig sind, aus. An - meinem Exemplar sind die grössten Blätter 35 mm lang und 30 mm breit, mit 30 mm langen Stielen. Wahr- scheinlich eine besondere Art, wie Pantocsek, Adnot. ad Floram et Faunam Herceg., Crnagora et Dalmat., p. 32, melint. Parietaria rumiflora Moench (P. diffusa Mert. et Koch). — Austr. litor., in ruderatis inter Miramare et Trieste. — Dalm., Ragusa, insula Lacroma. Loranthaceae. Arceuthobium Ozxycedri (DC.) M. Bieb. — Dalm., Suturac prope Spalato, ,macchie", in trunco Juniperi Oxycedri. Santalaceae. Osyris alba L.— Austr. litor., Trieste, in declivi sicco juxta Miramare. — Dalm., Suturac prope Spalato, ,macchie". Thesium alpinum L. — Austr. inf., Mödling, in rupe cale. Th. divaricatum Jan. — Austr. litor., Trieste, Optina, in saxosis calce. apricis. In declivibus saxosis calc. prope Miramare. — Dalm., Scardona, in declivibus lapidosis cale. siccis ad cataractas Krka. — Herceg., Mostar, in saxosis calc. apricis. Th. ramosum Hayne. — Hung., Budapest, in campo arenoso ad Rakos Palota et inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. Nn [SE N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. Aristolochiaceae. Asarum Europeum IL. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in ne- more. — Monten., loco umbroso ad pedem rupis inter Cetinje et ,,Belvedere". Aristolochia pallida Willd. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in nemore. — Monten., Krstac inter Cattaro et Cetinje, in fruticeto, ca 970 m. 4. rolunda L. — Austr. litor., insula Grado, loco graminoso humidiusculo. — Dalm., Ragusa, Cannosa prope Gravosa, in margine graminoso fosse. — Herceg., Mostar, in gra- minosis. A. clematitis L. — Austr. litor., Trieste, in margine vineti prope Miramare. Polygonaceae. Rumex sanguineus L.— Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in umbrosis montis Allion. R. patientia L.— Dalm., Cattaro, loco humido juxta mare. — Herceq., Mostar, in fossa fontis ad Cim. — Hung., Buda- pest, in arenosis humidiusculis inter Dunakesz et Kä- posztås-Megyer. — Hung. austr. or.. Herkulesbad, in valle fuminis Cserna. Omnibus losis certissime indigena. R. puleher LL. — Hung. austr. or., Båziås ad flumen Donau, in ruderatis. RB. divaricatus L. — Herceg., Mostar, ad marginem vie. R. obtusifolius L. var. agrestis Er. — Dalm., Ragusa, Gravosa in umbrosis juxta ,Hotel Petka'". RB. acetosella L. var. multifidus (L.) DC. — Hung. austr. or., Båziås ad flumen Donau, in declivibus calc. Herkules- bad, in valle fluminis Cserna. "amngiocarpus (Murb.) — Monten., infra Krstac, ad viam ad Cattaro, ca 800 m. — Herceg., Mostar, in sterilibus. RB. auriculatus (Wallr.) (RB. thyrsiflorus Fingerh.). — Hung. austr. or... Orsova ad flumen Donau, ad pedem montis Allion. 24 Harald Lindberg. [XLVIII R. tuberosus L.— Herceq., Mostar, in saxosis cale. siceis montis Stolac. Polygonum aviculare L. — Herceg., Mostar, in agro juxta viam ad Glavica. Chenopodiaceae. Polyenemum majus (C. Schimp.) A.Br. — Herceg., Mostar, in cultis. Beta vulgaris L. var. maritima (L.) Koch. — DPalm., insula Busi, in litore maris. Chenopodium botrys L.— Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in campo sterili. Atriplex portulacoides L. (Obione p. Moq.) — Austr. litor., insula Grado, in arenosis maritimis. Kochia arenaria (F1. Wett.) Roth. — Hung., Budapest, in campo arenoso ad Rakos palota. Bassia rsuta (L.) Aschers. (Kochia hirsuta Nolte). — Austr- litor., insula Grado, in litore arenoso maris. Weder Marchesetti (Flora di Trieste) noch P ospi- chal (Flora des österreichischen Kästenlandes) kennt diese Art von den Kästen des Adriatischen Meeres. Arcangeli (Compendio della Flora Italiana, Ed. II, p. 214) giebt dieselbe nur för Neapel und Sardinien an. Nach brieflicher Mitteilung von Dr. Marchesetti ist B. hirsuta nicht seit dem Erscheinen seiner Flora in diesem Gebiete gefunden worden, so dass diese Art also neu fär die Österreichische Flora ist. Die Insel Grado ist auch die Ostgrenze fär B. ursuta am Mittel- meere, wenigstens so weit ich die Verbreitung dieser Art nach Gurke (Blante Buropes, Hase 152) kenne. Arthrocenemum glaucum (Del.) Ung.-Sternb. (Salicornia macro- stachya Moriec.). — Austr. litor., insula Grado, in arenosis humidis salsis juxta mare. Salicornia fruticosa L. — Austr. litor., insula Grado, cum prece- dente. IN [ud 07-13] Iter Austro-Hungaricum. Suceda fruticosa (L.) Mog. — Dalm., Spalato, Batvice, in rupe- stribus marlitimis. S. maritima (L.) Dumort. — Austr. litor., insula Grado, in are- nosis maritimis. Salsola soda L.— Austr. litor., insula Grado, in litore arenoso maris. Amarantaceae. Amurantus deftexus L.-— Dalm., insula Lissa, Comisa, in vineis. Thelygonaceae. Thelygonum cynoerambe L. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in lapidosis. Caryophyllaceae. Paronychia Kapela (Hacq.) Kern. (P. serpyllifolia Vis. FI. Dalm. III, p. 155). — Dalm., Spalato, Monte Marian, in saxosis calc. apricis. : Herniaria incana Lam. — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebe- nico et Spalato, in campo sicco, solo cale. Spalato, Monte Marian, in collibus apricis. — Herceg., Mostar, in saxosis calc. apricis. Polycarpon tetraphyllum L. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in campo sicco, sterili. Spergularia marginata (DC.) Kittel. — Austr. litor., insula Grado, in litore arenoso maris. Cerastium grandiflorum Waldst. et Kit.— Dalm., Spalato, Clissa, in saxosis calc. — Herceg., Mostar, in saxosis calce. apricis montis Stolac. C. arvense L. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupe calce. montis Vrf Suscului, ca 1.300 m. C. campanulatum Viv. — Dalm., Scardona, in lapidosis calce. siccis ad cataractas Krka. In sterilibus juxta viam inter 26 Harald Lindberg. (XLVIIIT Gravosa et Ragusa. — Monten, Krstac inter Cattaro et Cetinje, in saxosis calc. apricis, ca 970 m. C. brachypetalum Desp. — Carn., Adelsberg, Schlossberg. — Austr. litor., St. Canzian, loco graminoso juxta templum. " Tauricum (Spreng.) — Monten., loco siceco ad margi- nem vie publice inter Cetinje et , Belvedere". C. glutinosum Fries. — Austr. litor., insula Grado, in arenosis juxta mare. — Dalm., Scardona, in lapidosis calc. siccis ad cataractas Krka. Holosteum umbellatum LT. — Austr. inf.,. Mödling, in collibus siccis, solo calc. var. glutinosum M. Bieb. — Austr. inf., Mödling, cum typo. Moenchia mantica (L.) Bartl. — Herceg., Mostar, locis :siceis ad marginem vie ad Glavica. Sagina apetala Arduino a imberbis Fenzl. — Dalm., Perkovié- Slivno, statio vie ferrarie inter Sebenico et Spalato, campo sicco sterili. S. maritima D. Don. — Dalm., insula Busi, in litore arenoso maris. Alsine temuwifolia (L.) Crantz var. hybrida (Vill.) Willk.— Dalm.. insula Meleda Porto Palazzo, in rupe calce. A. densiftora (Vis.) Pospichal. — Dalm., Scardona, in saxosis cale. apricis ad cataractas Krka. Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato, in campo sicco. HSuturac prope Spalato, in vineis. Insula Meleda, Porto Palazzo, in rupe calc. una cum 4. tenwifolia. — Herceg. Mostar, in lapidosis apricis montis Stolac. Sämtliche den obengenannten Fundorten entnommene Exemplare sind einander ganz gleich, Meiner Ansicht nach ist A. densiftora (Vis.) eine gute Art. A. globulosa (Labill.) Halacsy. (4. lancifolia Vis., A. Smithi Fenzl.) — Dalm., Scardona, in saxosis calce., apricis ad cataractas Krka. Spalato, Monte Marian, in saxosis Siccis. A. glomerata (M. Bieb.) Fenzl. — Hunyg., Budapest, in campo arenoso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. A. setacea (Thuill.) Mert. et Koch.— Hunyg., Budapest, in campo arenoso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 27 + Banatica (Heuftf.) — Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupe calc. montis Domogled, ca 380 m. A. verna (L.) Wahlenb.— Austr. litor., Herpelje prope Trieste, locis lapidosis siccis. — Bosn., distr. Jajce, Mudjiéi, in siccis et in rupe in valle Vaganac prope Podobzir. — Hung., in campo arenoso ad Rakos Palota.— Hung. austr. or., Herkulesbad, in fissuris rupis cale. montis Vrf. Sus- Gulin) car 1300 ÅA. sedoides (L.) Kittel (Cherleria sedoides L.). — Austr. inf.. Schneeberg, reg. alp. Arenaria serpyllifolia L. « scabra Fenzl. — Austr. litor., Trieste, Opéina, in sterilibus. 8 viscida (Loisel.) Aschers. — Dalm., insula Busi, in siccis. "tenwior (Mert. et Koch) (4. leptoclados Guss.) var. viscidula (Rouy et Fouc.). -- Dalm., Scardona, in lapidosis cale. siccis ad cataractas Krka. Insula Meleda, Porto Palazzo, in rupe calc. Moehringia Malyi Hayek. — Bosn., in valle fluminis Vrbas, pendula in rupe calce. juxta viam publicam inter Botac et Banjaluka. M. pendula (Waldst. et Kit.) Fenzl. — Hung. austr. or., Herku- lesbad, in fissuris rupis calc. montis Vrf Suscului, ca 1.200 m. M. muscosa L. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in umbrosis. — Austr. litor., Herpelje prope Trieste, inter lapides. — Bosn., distr. Jajee, in rupe in valle Vaganac prope Podobzir. -- Hung. austr. or., in fissuris muri in umbrosis ad flumen Cserna. Silene venosa (Gilib.) Aschers. var. — Hung. austr. or., Herku- lesbad, in valle fluminis Cserna. S. subconica Friv. — Herceg., Mostar, in campo sicco gra- minoso juxta flumen Narenta. (Fig. I, 1 et 2). Die von mir bei Mostar gesammelten Exemplare sind mit Exemplaren aus Bulgarien (in arenosis ad Sadovo, V. 1897, leg. V. Stribny), welche ich in meinem Herbarium besitze, ganz identiseh und stimmen auch mit der Beschreibung Velenovskys (Flora Bulgarica, p- 58) gut iäberein. Betreffs dieser Beschreibung möchte ich jedoch eine kleine Berichtigung machen. »Nach Harald Lindherg. [XLVTII Velenovsky sollte ,calycis nervis glanduloso-viscidis, lineis inter nervos glabris (in S. conica calyce toto canescenti-puberulo eglanduloso)" fär S. subconica cha- rakteristisch sein. An meinen Exemplaren aus der Her- cegovina wie auch an denen aus Bulgarien sind indes- sen die Nerven der Kelche sehr reichlich mit Dräsen- haaren besetzt, aber unter den Glandeln wie auch auf den Feldern zwischen den Nerven kommen auch kurze Haare mehr oder weniger zahlreich vor: die Zwischen- felder sind also nicht, wie Velenovsky behauptet, unbehaart, sondern im Gegenteil ziemlich reichlich be- haart; besonders wenn man sich emes Mikroskops bedient ist die Behaarung hier sehr deutlich sichtbar. Auch die Nerven der Kelche von SS. conica sind dräsig behaart, die Dräsen sind jedoch weniger zahlreich, kleiner und von den reichlichen Haaren ziemlich verdeckt. Die Struktur der Samenschale dieser beiden Arten ist ganz verschieden gestaltet, wie aus den Figuren hervorgeht. Bei S. subeonica (Fig. I, 1 u; 2) sind die Aussenwande der Oberhautzellen hoch und ziemlich spitz papillös vorgewölbt, bei S. conica (Fig. I, 3 u. 4) dagegen schwach und niedrig. Die Samen der S. subconica sind auch ein wenig grösser. NONE pie 0 Z So weit ich aus diesbezäöglicher Litteratur beurteilen konnte, ist S. subconica för die Flora Österreich-Ungarns neu. Velenovsky 1 c. kennt diese Art nur aus Bul- garien, Serbien und Thracien. Gärke, Plant&e Euro- per, T. II, fasc. II, p. 289, giebt noch dazu das Vor- kommen : derselben in Rumänien, im Archipelag und Transcaucasus an, woraus sich also schliessen lässt, das die Westgrenze der Art bei Mostar liegt. N:o: 13] Iter Austro-Hungaricum. 29 S. eonica LL. — Hung., Budapest, in campo arenoso ad Rakos Palota. (Mio I a et 4). S. Gallica L.— Dalm:, Zelenika prope Castelnuovo, in cultis. Ragusa, insula Lacroma, in umbrosis. S. noceturna LL. — Dalm., Spalato, Monte Marian, in saxosis calc. Siccis. S. sazxifraga LD. var. petrea (Waldst. et Kit.) Maly. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupe calc. prope flumen Öserna. S. acaulis DL. -— Austr. inf., Schneeberg, reg. alp. S. armeria L. —-- Hung. austr. or., Båziås ad flumen Donau, in declivi calc. Herkulesbad, in valle fluminis ÖCserna. S. sedoides Poir. — Dalm., insula Busi, in saxosis maritimis. S. Otites (L.) Sm. — Herceg., Mostar, in saxosis apricis, calc. var. pseudo-otites (Besser) Borb. — Austr. litor., Trieste, Opéina, in saxosis cale. siccis. — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato, in saxosis calc. — Hung., Buda- pest, in campo arenoso inter Dunakesz et Kåposztås- Megyer. S. viridiflora L.— Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in silvaticis montis Allion. Herkulesbad, in nemorosis ad flumen Cserna. S. nutans L. var. livida (Willd.y Otth. — Austr. litor., Trieste, Monte Spaccato, in saxosis calc. S. Italica (L.) Pers. — Austr. litor., inter Divata et St. Canzian. — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato. Cat- taro, in declivibus saxosis cale. apricis. — Herceq., Mostar, in saxosis calc. siccis. Lychnis coronaria (L.) Desv. — Hung. austr. or., Båzias ad flu- men Donau, in colle inter frutices. Orsova, ad flumen Donau, in declivibus montis Allion. Heliosperma Tommausinii (Vis.) Griseb. — Monten., inter Njegusi et) Cetinje, in fissuris rupium cale:, car 1.100 m. In fissuris rupis calc. inter Cetinje et ,, Belvedere". Melandryum noctiflorum (1L.) Fries. — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in monte Allion. Herkulesbad, in valle Huminis Cserna. Gypsophila fastigiata L.— Hung., Budapest, in campo arenoso ad Rakos Palota. 30 Harald Lindberg. [XLVIIT G. pannieulata LTL. — Hung., Budapest, in campo arenoso ad Rakos Palota. : Tunica prolifera (L.)Scop. — Hung., Budapest, in campo arenoso ad Rakos Palota. T. sazifraga (L.) Scop. — Dalm., Scardona, in saxosis calc. ap- ricis ad cataractas Krka. Vaccaria parviflora Moench. — Dalm., insula Meleda, Porto Pa- lazzo, in agro. Dianthus trifasciculatus Kit. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupe in valle fluminis ÖCserna. D. giganteus Dumont d'Urv. — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in declivi calc. D. Pontedere Kern. — Hung., Budapest, in campo arenoso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. — Hung. austr. or., Her- kulesbad, in valle fluminis Cserna. D. serotinus Waldst. et Kit. — Hung... Budapest, in campo are- noso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. D. petreus Waldst. et Kit. (D. Kitaibelii Janka). — Bosn., in valle fluminis Vrbas, in rupe calec. ad viam publicum inter Botac et Banjaluka. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupe cale. ad flumen Cserna. ; D. Tergestmus (Behb.) Kern. (D. caryophyllus LTL. 8 virgineus Vis.). — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato, in saxosis calc. Spalato, Monte Marian, in saxosis calc. apricis. — Herceg., Mostar, in saxosis calc. apricis juxta oppidum. Saponaria officinalis L.— Hung., Budapest, in arenosis ad Rakos Palota. S. bellidifolia Sm.— Bosn., Preslica Planina, Golo Brdo inter stationes vie ferrarie Brdjani et Bradina, ca 1.000 m. in rupe inter Pinum leucodermem. Ranunculaceae. Paeonia feminea (L.) Dest. (P. peregrina Avwvct. plur., non Mill.). — Austr. litor., Trieste, Optina, in saxosis calc. aridis. var. Banatica (Rochel) Gärke. — Hung. austr. or., Båziås ad flumen Donau, in declivi calc. sömnen N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. J1 Caltha palustris LT var. alpina Schur. (C. leta Schott, Nym. et Kotschy). — Bosn., Petrovié, in declivi meridionali montis Trebevié prope Sarajevo, 1.000 m., loco scatu- riginoso. Helleborus viridis L.— Carn., Adelsberg, Schlossberg, in nemore. H. odorus Waldst. et Kit. var. multifidus Vis. — Austr. litor., in saxosis apricis inter Divata et St. Canzian. Nigella arvensis L. var. verruculosa Beck. — Huny., Budapest, in campo arenoso inter Dunakesz et Käposztås-Megyer et ad Rakos Palota. N. damascena L.— Dalm., Spalato, Monte Marian, in vineis. Insula Lissa, Comisa, in vineis. Insula Meleda, in cultis inter Porto Palazzo et Pistanistje et ad Porto Palazzo. Isopyrum thalietroides L.— Austr. litor., St. Canzian, in nemore. Delphinium brevicorne Vis. — Dalm., insula Meleda, Porto Pa- lazzo, in cultis. D. consolida L.— Herceg., Mostar, in cultis. D. fissum Waldst. et Kit. — Austr. litor., St. Canzian,in graminosis fertilibus, humidiusculis juxta templum. — Hung. austr. or., Båziås ad flumen Donau, in declivi calc. inter frutices. f. pubescens Heuff. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in herbidis in cacumine montis Vrf Suscului, 1.300 m. Aconitum variegatum Koch. — Austr. litor., St. Canzian, in um brosis. Anemone montana Hoppe. — Austr. litor., in pratis siccis solo calc. inter Divata et St. Canzian. 4. alpina L. a« mierantha DC. (A. alba (Rehb.) Kern.). — Austr. inf., Schneeberg, reg. alp., ca 2.000 m. A. Baldensis L.— Austr. inf., Schneeberg, reg. alp. una cum Pinguicula alpina, Primula Clusiana etc juxta tabernam. Diese Anemone ist, so weit ich aus der Litteratur schliessen kann, neu fär Nieder-Österreich. Dr. A. Grinzberger hat mir freundlichst mitgeteilt, dass auch er keine Angabe äber das Vorkommen dieser Art in Nieder-Österreich gefunden hat. ÅA. narcissiflora L. f. monantha DOC. (A. narcissiflora Var. oli- gantha Huter). — Austr. inf., Schneeberg, cum precedente. 4. Apennina L.— Monten., Krstac inter Cattaro et Cetinje, in saxosis inter Fagos, ca 1.000 m. In saxosis inter fruti- 32 Harald Lindberg. [XLVITI ces ad viam publicam haud procul a Cetinje, ca 1.000 m. Clematis viticella L.— Dalm., Zelenika prope Castelnuovo, in fruticeto — Herceg., Mostar, ad marginem vi&e ad Glavica. Cl. flammula LD. — Herceg., Mostar, Glavica, in fruticeto. Ol. vitalba DL. — Cum precedente. Cl. recta LD. — Austr. inf., Mödling, solo calc. — Austr. litor., Trieste, Monte Spaccato, in lapidosis calc. — Herceg., in graminosis ad stationem vie ferrarie DreZnica. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in fruticeto ad flumen Cserna. Ranunculus Illyricus L.— Monten., in saxosis calce. apricis juxta molam ad viam vetustam inter Cattaro et Krstac, ca 100 m. — Herceg., Mostar, in saxosis calc. apricis. BR. millefoliatus Vahl. f. calyce hirsuto, conf. Halåcsy, Consp: Flore Greece, I, p. 18. — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato, in collibus siccis. BR. thora L. var. scutatus (Waldst. et Kit.). — Bosn., distr. Jajee, Stolovac, Tissova Kosa, in pineto (P. silvestris). i. hybridus Biria. — Austr. inf., Schneeberg, regio Pini montani. RB. aconitifolius L. f. typica Beck. (pedicellis glabris). — Bosn., Petrovié, in umbrosis humidiusculis infra montem Tre- bovié prope Sarajevo, ca 1.000 m. FR. alpestris L. f£. typiea Beck. (8 latisectus Neilr.) = Austr. inf., Schneeberg reg. alp., ca 2.000 m. BR. montanus Willd. var. gracilis Schleich. -— Bosn., Sarajevo, in pratis subalpinis montis Trebovic, ca 1.500 m. FR. Neapolitanus Ten. — - Dalm., Perkovié-Slivno, statio vie ferrarie inter Sebenico et Spalato, loco herbido in margine silve. R. bulbosus LL. — Austr. inf., Mödling, in colle solo calc. BR. arvensis L. — Dalm., Suturac prope Spalato, in vineis. BR. muricatus L. — Dalm., Sebenico, in ruderatis juxta templum. R. paucistamineus Tausch a typica f£. submersa (Batrach. pau- cist. p divaricatus Gelert). — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato, in fonte aqua stagnante in declivi montis Trovra. Thalietrum aguilegifolium LT. — Monten., in silva infra Krstac juxta viam publicam ad Cattaro, ca 800 m. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 33 Adonis vernalis L. — Austr. inf... Mödling, in margine silve, solo calc. A. flammeus Jacq. — Herceg., Mostar, in cultis una cum Å. auctumnali. A. auectumnalis L. — Dalm., Suturac prope Spalato, in vineis. Ragusa, in cultis ad fontem Ombla prope Gravosa. — Hercey., Mostar, cum precedente. In Beiträge zur Kenntniss der Flora von Sädbosnien und der Hercegovina (Lunds universitets årsskrift, Tom. XNXVII, 1891) beschreibt Murbeck eine neue Variation von ÅA. auectumnalis, var. ignea Murb., folgendermassen: a typo differt petalis magis patentibus, angustioribus, minoribus, sepius igneo-purpureis, fructibus brevius rostratis magisque patentibus, precipue ad basim minus conspicue reticulato-rugosis". Durch das liebenswärdige Entgegenkommen Prot. Sv. Murbecks habe ich Gelegenheit gehabt die Ori- ginalexemplare aus Zitomislié in der Hercegovina zu sehen. Dieselben bestehen aus drei Individuen von 4. auectumnalis mit nur Frächten und ein vom Vieh zerbis- senes Stäckehen von A. flammeus mit nur einer Bläte. Der von Callier verteilte von Raap bei Mostar (in loco ,Bijelo polje" dicto, alt. 30 m., 3. VI. 1895) gesam- melte ,4. autumnalis var. i1gnea Murb." ist auch aus den beiden obengenannten Arten zusammengesetzt. Das Exemplar, welches in unserem Museum liegt, besteht aus einem Indiv. von ÅA. auctumnalis und zwei von 4. flammeus, das, welches ich durch Prof. Murbeck aus Lund bekam, aus drei Individuen A. flammeus in gutem Entwickelungszustande. Die von Murbeck gegebene Beschreibung passt ja auch gut auf die beiden Arten. Var. ignea Murb. muss also eingezogen werden. Berberidaceae. Epimedium alpinum L. — Bosn.. in silvaticis umbrosis vallis fluminis Vrbas juxta viam publicam inter Jajce et Botac. 34 Harald Lindberg. [XLVIII Lauraceae. Lawrus nobilis L. — Dulm., Cannosa prope Gravosa, in silva- ticis saxosis quasi spontanea. Papaveraceae. Glaucium corniculatum (L.) Curt. — Hung., Budapest, Blocks- berg, in declivi sicco. Gl. flavum ÖCrantz. .— Dalm., Sebenico, ad marginem vig juxta stationem vie ferrarie. Papaver rheas L. — Austr. inf., Mödling, in siccis solo calc. (f. ad var. strigosum Boenn.) — Austr. litor., insula Grado, in arenosis juxta mare. — Herceg., Mostar, in campo arenoso sicco juxta oppidum. var. strigosum Boenn. -— Herceg., Mostar, cum typo. var. glabrescens — Planta glauca. Cawule glaberrimo, pedunculis cum pilis arcte adpressis sparse instructis. Folis supra glaberrimis, in apicibus laciniarum et subtus ad nervos sparse pilosis. Stigma applanatum, 12—13 radiatum. Cete- rum ut in typo. Herceg., Mostar, cum typo et varietate precedente. P. hybridum L. + Apulum (Ten.) (P. hybridum var. argemo- moides (Cesat.) Vis.). — Dalm., Scardona, in lapidosis cale. siccis ad cataractas Krka. Cattaro, in declivibus saxosts calc. apricis. — Herceg., Mostar. in campo are- noso, sicco juxta oppidum una cum P. rhoeas ff. Corydallis ochroleuca Koch. — Austr. lUitor., St. Canzian, in fissuris rupis umbrosis juxta templum. — Bosn., distr. Jajee, in valle fluminis Vaganac, in rupe cale. prope Podobzir. Fumaria capreolata LDL. — Dalm., insula Lissa, Comisa, ad muros. PP. Vaillantii Tois. £. longibracteata a typo differt bracteis pedicellis sublongioribus. Amustr. ulitor., St. Canzian, ur eutiS. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 35 F. parviflora L. — Dalm., Suturac prope Spalato, in vineis, Spalato, in sterilibus ad marginem vie. Spalato, Batvice, in cultis. Ragusa, Gravosa, in arenosis in Monte Petka. Uruciferae. Lepidium draba L. — Austr. inf., Mödling, in margine vie. L. campestre (L.) R.Br. — Dalm., Scardona, ad marginem vie juxta cataractas Krka. Biscutella Icevigata L. a typica Beck. — Austr. inf., Mödling, in declivibus solo calc. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupe calc. montis Domogled, ca 380 m. 8 saxatilis Schleich. — Austr. litor., Trieste, Monte Spaccato, in saxosis calc. apricis. B. cichorifolia Lois. var. macrocarpa (Groves) Rouy (B. dila- tata Vis.). — Dalm., Spalato, Monte Marian, in saxosis calc. apricis. Iberis umbellata L. — Dalm., Ragusa, in rupe calc. inter fon- tem Ombla et Gravosa. Aethionema sazxatile (L.) R.Br. -— Carn., Adelsberg, Schloss- berg, in rupe calce. aprica. — Austr. litor., in saxosis calc. siccis inter Divata et St. Canzian. Trieste, Monte Spac- cato, in saxosis calc. — Dalm., Scardona, in saxosis calc. apricis ad cataractas Krka. Ragusa, Gravosa, in campo sicco, sterili in Monte Petka (f. ramosissima). — Herceg., Preslica Planina, Golo Brdo inter stationes vie ferra- rie Brdjani et Bradina, in fageto, ca $00 m (f. umbrosa). Petrocallis Pyrenaica (L.) R.Br. — Austr. inf., Schneeberg, reg. alp., in rupestribus, ca 2.000 m. Thlaspi perfoliatum L. — Austr. inf., Mödling, solo calc. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in saxosis cale. montis Vrf Suscului, ca 1.800 m. Thl. alpinum Crantz. — Austr. inf., Schneeberg, reg. alp. Thl. Kovaesii Heuff. — Bosn., distr. Jajce, Stolovac, Pribelci, in campo graminoso. Thl. precox Wult. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in rupe cale. humosa. — Austr. litor., in prato solo cale. inter Divata et St. Canzian. 36 Harald Lindberg. [XLVIII Kernera saxatilis (L.) Rehb. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupe calc. montis Vrf Suscului, ca 1.300 m. Peltaria alliacea L. — Dalm., Cattaro in saxosis calc. juxta viam ad Montenegro, ca 5300 m. — Bosn., in declivibus cale. in valle fluminis Vrbas, inter Jajee et Botac. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in saxosis calc. in cacu- mine montis Vrf Suscului, ca 1.300 m. Sisymbrium Orientale LT. (S. Columne Jacq.) a hebecarpum Koch. — Hung., Budapest, in arenosis inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. 8 liocarpum DC. — Dalm., Sebenico, in ruderatis ad sta- tionem vie ferrarie. Fig. II. &v) 6 74 Då 1—4 Isatis canescens DC. var. glabrifolia — Dalm., Cattaro, H. L. —5—8 I. tinc- toria L. — Finlandia, insula Aland 1,5 ?/,; 2—4, 6—8 7/,. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. Si S. strictistmum LIL. f. subintegra Beck. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in valle fluminis Cserna. Mwyagrum perfoliatum L. — Dalm., Scardona, in ruderatis umbrosis ad molam juxta cataractas Krka. — Herceq., Mostar, in cultis.. Calepina Corvini (Al.) DC. — Dalm., Zelenika prope Castel- nuovo, in ruderatis. — Herceg., ad stationem vie ferrarize Jablanica. Isatis canescens DC. var. glabrifolia.—Caulis glaberrimus, folia radicalia marginibus breviter subpubescentibus, caulinia ommia glaberrima, siliculis pubescentibus, 18—22 mm lon- gis, in media parte 5 mm latis. Fig. II. Dalm., Cattaro, in ruderatis lapidosis juxta oppidum. Meine Pflanze stimmt, was die Frächte betrifft, ganz mit den von E. et A. Huet du Pavillon ,in apricis vuleanicis Bronte" (5 Jul. 1855, Plante Siculxe, spec. vidi in Herb. Upsala) gesammelten Exemplare äberein. An meinen Exemplaren aus Cattaro sind alle Stengel- blätter vollkommen kahl, bei der sicilianiscehen Form dagegen sind die obersten Blätter an den Rändern be- haart. G. Rouy (FI de France, II, p. 100), Arcangeli (Comp. d. Flora Italiana, p. 285) und alle älteren Auto- ren beschreiben diese Art als behaart. In der Beschrei- bung, welche Visiani in Flora Dalmatica, III, p. 107 giebt, sagt auch er, dass die Blätter behaart sind (, foliis radicalibus subpubescentibus, caulinis et floralibus sub- villosis"); in der nachstehenden Bemerkung betont er jedoch, dass die Wurzelblätter auch glatt sein können; dass die Behaarung auch an den Stengelblättern vari- ierend sein kann erwähnt er nicht. Die meisten Auto- ren fäöhren I. canescens DC. als Varietät zu I. tinctoria L. Noch weiter geht G. v. Beck (Die Vegetationsver- hältnisse der illyrischen Länder, p. 158 u. 162), der diese Pflanze als I. tinctoria L. aufnimmt; Visiani dagegen kennt als wild wachsend in Dalmatien nur I. canescens DC. Mir scheint I. ecanescens DC. von I. tinctoria L., wenigtens von unserer nordeuropäischen Form, specifisch getrennt zu sein. Die Frächte dieser Arten sind sehr verschieden geformt, wie aus den gegebenen Figuren 38 Harald Lindberg. [XLVIII hervorgeht, bei I. tinctoria L. werden dieselben gegen die Ränder hin allmäblich dänner, bei I. canescens sind sie wiederum in der Mitte im Querschnitt äberall fast gleich dick (man vergleiche 3 und 7, Fig. IT.) Diplotaxis tenuifolia (L.) DC. — Dualm., Spalato, ad marginem vie juxta oppidum. Erucastrum wncanum (L.) Koch. — Dalm., insula Lissa, Co- misa, in vineis. i Rapistrum rugosum (L.) Al. a hirsutum Host. — Dalm., Sucturac prope Spalato, in vineis. Spalato, Monte Marian, in vineis. Nasturtium fontanum Lam. (N. officinale R.Br.). — Dalm., Zelenika prope Castelnuovo, in fossa. N. Austriacum ÖCrantz. — Hung. nerid. ocec., ad marginem vie juxta stationem vie ferrarie Gyeékényes. Budapest, inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. N. siuvestre (L.) R.Br. — Dalm., Cattaro, in ruderatis juxta litus maris. — Herceqg., Mostar, in margine fontis Cim. N. Lippizense (Wulf.) DC. — Monten., in saxosis cale. apricis juxta molam ad viam vetustam inter Cattaro et Krstac, ca 700 m. Krstac inter Cattaro et Cetinje, in campo subsicco, ca 970 m. — Herceg., Preslica Planina, Golo brdo inter stationes vie ferrarige Brdjani et Bradina. Cardamine maritima Portenschl. — Dalm., insula Meleda, in rupe calle. aprica inter Vodice et Tatinica. Ragusa, insula Lacroma, ,macchie", loco lapidoso. Cattaro, in lapidosis juxta litus maris. C. glauca Spreng. — Monten., in fissuris rupium cale. ad Golo brdo inter NjegusSi et Cetinje, ca 1.100 m. C. impatiens L. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in fageto in valle Zselereu inter Domogled et Vrf Suscului. Dentaria enneaphylla LL. — Austr. inf., Mödling, in silva um- brosa. D. trifolia Waldst. et Kit. -- Bosn., Petrovié infra montem Trebovié prope Sarajevo, in umbrosis, ca 1000 m. Lunaria annua LDL. "pachyrrhiza Borb. in Oesterr. bot. Zeitschr. 1891, p. 422. — Dalm., Cattaro, in saxosis calc. in valle supra oppidum. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 39 L. rediviva L. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in valle Zse- lereu inter Domogled et Vrf Suscului, in fageto. Hutchinsia alpina (L.) RB. Br. — Austr. inf., Schneeberg, reg. alp. ) H. petrea (L.) R.Br. — Austr. inf., Mödling, in rupe calce. — Monten., in rupibus cale. aridis inter Cetinje et , Bel- vedere". Capsella rubella Reut. — Austr. lUtor., St. Canzian, ad mar- ginem vie juxta templum. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in vineis. — Monten., loco siecco ad viam inter Cetinje et , Belvedere". Camelina mierocarpa Andrzej. — Hung., Budapest, in campo arenoso ad Rakos Palota. ; Neslea panniculata (L.) Desv. — Herceg., Mostar, in cultis. Draba muralis L. — Monten., in fissuris rupis cale. inter NjegusSi et Cetinje, ca 1000 m. Dr. Austriaca Crantz (Dr. stellata Jacq.) — Austr. inf., Schnee- berg, in fissuris rupium reg. alp. Dr. aizoides L. — Austr. inf., Schneeberg, reg. alp. Dr. lasiocarpa Rochel. — Bosn., in monte Trebovié prope Sarajevo, ca 1600 m. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in fissuris rupis calc. montis Domogled, ca 380 m. et in monte Vrf Suscului, ca 1.300 m. Arabis turrita L. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in mar- gine silve. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in umbrosis ad flumen Cserna. var. lasiocarpa Uechtr. — Austr. inf., Mödling, in margine silve. A. hirsuta (L.) Scop. — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebe- nico et Spalato, in rupe calc. arida. f. sagittata (DOC.). — Austr. inf., Mödling, in rupe calc. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupe calc. montis Do- mogled, ca 380 m. A. muralis Bertol. — Dalm., Ragusa, in rupe cale. ad viam inter fontem Ombla et Gravosa. Cattaro, in saxosis calc. ad viam vetustam ad Krstac. — Monten., in fissu- ris rupium calc. inter Njegusi et Cetinje, ca 1000 m. — Herceqg., Preslica Planina, Golo Brdo inter stationes vize ferrarie Brdjani et Bradina. 40 Harald Lindberg. [XLVIII A. duriculata Lam. — Austr. inf., Mödling, solo cale. 4. verna (L.) R.Br. a liocarpa (f. capsulis glabris). — Dalm., Gravosa prope Ragusa, in fissuris muri ad pedem mon- tis Petka. 3 hebecarpa (f. capsulis stellato-pilosis). — Dalm., Ragusa, in muro inter Gravosa et Ombla. Cannosa prope Gra- vosa, in muro loco umbroso. In colle sicco sterili inter Ragusa et Gravosa. 4. alpina LL. — Bosn., distr. Jajee, in rupe calc. prope Po- dobzir in valle fluminis Vaganac. 4. procurrens Waldst. et Kit. — Hung. austr. or., Herkules- bad, in fissuris rupium cale. in valle fluminis Cserna et in cacumine montis Vrf Suscului, ca 1.300 m. A. arenosa (L.) Scop. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in rupe cale. — Bosn., Travnik, Dolnij Vakuf, in rupe umbrosa ad rivulum Slatina. Erysimum Helvetiecum DC. — Dalm., in saxosis calc. supra Cattaro ad viam vetustam ad Montenegro. Unter dieser Art kam auch eine reichästige, halb- strauchige, ca 25 cm hohe Erysimum-Form spärlich vor, welche sich durch blassgelbe, kleine, 8—10 mm lange Bläten, 2.5—3 mm breite Blumenblätter und wie E. Helveticum durch einen 1.5 mm langen Griffel aus- zeichnet. Da meine Pflanze keine reifen Schoten hat, kann ich sie nicht identifizieren, sondern habe sie vorläu- fig in meinem Herbarium als £E. Cattaroénse bezeichnet. E. cheiranthus Pers. — Dalm., Cattaro, in declivibus saxosis apricis in valle et in saxosis calc. ad litus maris juxta oppidum. E. Pannonicum Crantz. — Hung. austr. or., Baziås ad flumen Donau., in declivi calce. var. Carnioliecum Dollin. — Bosn., distr. Jajee, Podobzir, in saxosis calc. siccis. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupe calec. montis Domogled, ca 380 m. E. hieraciifolium IL. "strictum Gertn. — Herceg., Mostar, Glavica, loco sterili juxta viam. E. canescens Roth. — Austr. inf., Mödling, in rupe cale. — Hung., Budapest, in campo arenoso ad Rakos Palota. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 41 E. angustifolium DC. (Syrenia angustifolia Rehb.). — Hung., Budapest, in campo arenoso inter Dunakesz et Kåposz- tås-Megyer. E. cuspidatum (M. Bieb.:) DC. — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in monte Allion. Alyssum calyeinum L. — Austr. inf., Mödling, solo cale. — ÅAustr. litor., in sterilibus inter Divata et St. Canzian. — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebenico et BSpalato, in campo sicco. — Hung., Budapest, in arenosis inter Du- nakesz et Kåposztås-Megyer. A. campestre L. — Dalm., Sebenico, in campo sicco, lapidoso juxta templum. Cattaro, losis lapidosis juxta mare. — Herceg., Mostar, in saxosis apricis juxta oppidum. ÅA. montanum L. — Austr. litor., in saxosis calc. apricis inter Divata et St. Canzian. — Herceg., Mostar, in saxosis cale. apricis ad pedem montis Stolac. 4. erigens Jord. et Fourr. — Hung., in campo arenoso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. 4. tortuosum Waldst. et Kit. — Hung., Budapest, in campo arenoso ad Rakos Pailota. AA. argenteum Vitm. (4. murale Waldst. et Kit.). — Dalm., Castelvecchio prope Spalato, in declivi sicco. — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in declivi calc. aprico. ÅA. sinuatum L. — Dalm., Scardona, in saxosis calec. apricis ad cataractas Krka. 4. Arduini Fritsch (ÅA. sazxatile Auct.). — Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupe calc. montis Domogled, ca 380 m. . Gemonense L. — Bosn., distr. Jajee, inter Jajce et Botac in valle fluminis Vrbas, in declivi sicco, cale. — Hung. austr. or., Båziås ad flumen Donau, in declivibus calc. ÅA. medium Host (A. saxatile Vis., non L.). — Dalm., Spalato, Monte Marian, S. Girolamo, in saxosis calc., apricis. Clypeola jonthlaspi L. — Dalm., Scardona, in saxosis calc. apricis ad cataractas Krka. Spalato, Monte Marian, in saxosis calc. Fibigia triquetra (Portenschl.) Boiss (Farsetia Dalmatica Vis.). — Dalm., in saxosis montis Clissa prope Spalato. mm 42 Harald Lindberg. [XLVII Vesicaria Greca Reut. — Dalm., Ragusa, in saxosis cale. ap- ricis ad fontem Ombla prope Gravosa. Wilckia Serbica (Pant.) Halåcesy in Oesterr. bot. Zeit., 1895. (Malcolmia Orsiniana Vis. et auct., non Ten. teste Halåcsy 1. c.). — Monten., in fissuris rupis cale. juxta molam ad viam vetustam inter Cattaro et Krstac, ca 700 m. Hesperis glutinosa Vis. — Dalm., Scardona, in saxosis calc. apricis ad cataractas Krka. Spalato, Monte Marian, in rupestribus calc. apricis. — Herceg., Mostar, in saxosis apricis montis Stolac. Ob meine Exemplare zu H. Dalmatica Fournier (Bull. de la, Soc. Bot. d. Hrancej XM p335)ro dem Visiami Fournier (1. ce. p. 338) gehören, kann ich nicht sicher entscheiden, da die Fräöchte nicht ganz reif sind. Inwiefern diese beiden Formen wirklich zwei verschie- dene Arten darstellen ist jedoch fraglich. Die gegebene Beschreibung von Hesperis Visiani ist zu kurz, so dass man sich durch dieselbe gar kein bestimmtes Urteil äber diese Pflanze bilden kann. Die Schoten meiner Exemplare aus der Hercegovina sind käörzer und dicker, ca 11 cm lang, diejenigen aus Spalato haben 15—16 cm lange, dänne, fast bogig herabgeschlagene Schoten. H. matronalis L. — Hung. austr. or., Båziås ad flumen Donau, in declivi cale. in fruticeto. Matthiola incana (L.) R.Br. — Dalm., in rupe ad marginem vie inter Gravosa et Ragusa. Bumas erucago L. — Dalm., Sebenico, in ruderatis juxta templum. j Conringia Orientalis (L.) Andrzej. — Bosn., distr. Jajce, in cultis juxta templum Stronica. Capparidaceae. Capparis spinosa L. var. rupestris (Sibth. et Sm.). — Dalm., Spalato, ad muros. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum 43 Resedaceae. Reseda phyteuma IL. — Dalm., Suturac prope Spalato, in vineis. — Herceg., Mostar, in vineis. R. lutea L. — Austr. litor., Nabresina prope Trieste, in steri- libus. — Dalm., Spalato, ad margines vie juxta oppi- dum, et ad pedem Montis Marian in vineis. R. alba LL. — Dalm., Sebenico, in ruderatis juxta templum. Crassulaceae. Sedum dasyphyllum L. — Dalm., Ragusa, in muro inter Ombla et Gravosa. S. anopetalum DC. — Dalm., Suturac prope Spalato, in saxo- sis calc. apricis. S. Boloniense Loisel. — Dalm., Scardona, in lapidosis calc. siccis ad cataractas Krka. S. cepea L. — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in declivi sieco montis Allion. S. stellatum L. — Dalm., insula Meleda, Porto Palazzo, in saxosis calce. siccis loco humoso. S. Hispaniceum LL. (S. glauceum Waldst. et Kit.) — Dalm., Sebenico, in campo sicco lapidoso juxta templum. Salona prope Spalato, ad muros. S. annuum L. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupe ad lumen Cserna. Umbilicus pendulinus DC. — Dalm., Ragusa, in fissuris muro- rum inter fontem Ombla et Gravosa. Gravosa, in fissu- ris muri juxta viam &d M. Petka, una cum U. horizontal. Cattaro, in fissuris vie vetuste ad Krstac supra oppidum, ca d0 Mm. U. horigontalis (Guss.) DC. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in muro. Gravosa, M. Petka, una cum precedente. In fissuris rupis inter Gravosa et Ragusa. U. chloranthus Heldr. (Cotyledon parviflorus Vis.). — Dalm., Cattaro, in saxosis apricis juxta viam vetustam ad Krstac, ca 50 m. 44 Harald Lindberg. [XCVIII Saxifragaceae. Sazxifraga rotundifolia L. — Herceg., Preslica planina, Golo brdo inter stationes vie ferrarie Brdjani et Bradina, in fageto, ca 1000 m. — Bosn., Travnik, Dolnij Vakuf, in silva umbrosa ad rivulum Slatina. var. glandulosa Griseb. (S. Heuffelii Schott.) — Hung. austr. or., Herkulesbad, in fageto in cacumine montis Vrf Suscului, ca 1.300 m. In fageto in valle Zselereu inter Domogled et Vrf Suscului. S. petrea IL. — Austr. litor., St. Canzian, in rupe umbrosa juxta templum. S. bulbifera L. -- Monten., Krstac inter Cattaro et Cetinje, in campo graminoso, ca 975 m. — Bosn., distr. Jajece, in saxosis calc. siccis prope Podobzir. S. androsacea L. — Austr. inf., Schneeberg, reg. alp. S. crustata Vest. — Austr. litor., St. Canzian, in rupe calc. S. aizoon L. — Bosn., in saxosis montis Trebovié prope Sa- rajevo, reg. subalp., ca 1.600 m. Distr. Jajce, in rupe calc. in valle fluminis Vaganac prope Podobzir. In rupe cale. in valle fluminis Vrbas inter Jajee et Botac. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupe calc. montis Do- mogled, ca 380 m et in cacumine montis Vrf Suscului, ca 1.300 m. S. Rocheliana Sternb. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupe in valle fluminis Cserna et in cacumine montis Vrt Suscului, ca 1.300 m. Platanaceae. Platanus Orientalis L. f. digitata Koehne. — Dalm., Ragusa, Cannosa prope Gravosa. Arbor culta, maxima. Rosaceae. Cotoneaster integerrima Medic. — Austr. inf., Mödling. — Bosn., Sarajevo, in reg. subalp. montis Trebovié, ca N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 45 1.500 m. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupe cale. montis Vrf Suscului, ca 1.300 m. C tomentosa Lindl. — Curn., Adelsberg, Schlossberg, in ru- pestribus calc. — Hung. «austr. or., Herkulesbad, in saxosis montis Domogled, ca 380 m. Cydonia vulgaris Pers. — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in cultis ad pedem montis Allion. Pirus communis L. — Herceg., Preslica Planina, Golo brdo inter Brdjani et Bradina, ad margines vie, ca 100 m. P. nivalis Jaecq. — Austr. inf., Mödling, in silva qusp. P. amygdaliformis Vill. — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebe- nico et Spalato, in saxosis in declivi montis Trovra. Suturac prope Spalato, ,macchie", (f. folus superioribus auriculatis). P. torminalis (L.) Ehrh. — Austr. inf., Mödling, in silvaticis. — Herceg., Preslica Planina, Golo brdo inter Brdjani et Bradina, in margine silve, ca 1700 m. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in valle fluminis Cserna, in silvaticis. P. aria (L.) Ehrh. -— Austr. or., Mödling, in silva. "meridionalis (Gussone). — Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupestribus montis Domogled, ca 380 m. Meine Pflanze stimmt mit den in Fl. exs. Austro- Hungarica, n. 2447, ausgegebenen Exemplaren vollkom- men uberein. + Tergestina. — Folus ce. 5—7 cm longis, 4—5 cm latis, apice rotundis, in parte inferiore latissimis, supra ad basin nervi lanuginosis, ceterum supra (etiam in foliis juniori- bus) glaberrimis, regulariter et sat minute serratis, nervis secundariis utringque 7—8S, petiolis 1.5 em longis. Diese Form ist von P. aria so verschieden, dass ich dieselbe nicht zu dieser Art zählen konnte. Vielleicht ist es diese neubenannte Form, welche, wenigstens zum Teil, von Marchesetti und Pospichal als Sorbus aria aufgenommen worden ist. Ich konnte dieselbe mit keiner von Hedlund, Monographie der Gattung Sor- bus (K. Sv. Vet. Akad. handl., B. 35, n. I (1901—1902)) aus der Gruppe S. aria coll. beschriebene Form identi- fizieren. Die Form aus Mödling hat 10 cm lange, 6 cm breite, zugespitzte, oben ziemlich dicht filzige, am 46 Harald Lindberg. [ÄLVIII Grunde allmählich verschmälerte Blätter, welche an jeder Seite 11—12 Nerven haben und in der Mitte am brei- testen sind. P. Austriaca (Beck). — Hung. austr. or., in cacumine montis Vrf Suscului, ca 1.300. Amelanchier ovalis Medic. — Austr. inf... Mödling, in silvaticis. — Austr. litor., Trieste, in saxosis Montis Spaccato. Rosa sempervirens L. i. miecrophylla DC. — Dalm., Ragusa, in lapidosis ad fontem Ombla prope Gravosa. RB. agrestis Savi var. subhispida. — Monten., in saxosis apricis prope molam ad viam vetustam inter Cattaro et Krstac, ca 700 m. (det. Rob. Keller). R. canina L. var lutetiana Baker fere f. mucronulata (Deségl.) — Dalm., Suturac prope Spalato, ,macchie", (det. Rob. Keller). R. Gallica LDL. — Bosn., inter Botac et Banjaluka, ad margi- nem vie in valle AÅuminis Vrbas. RB. pendulina L. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in fageto. RB. pimpinellifolia L. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupestribus montis Domogled, ca 380 m. (Blätter unten kahl, Zahnung zusammengesetzt, Blätenstiele ohne Stieldräsen). Alchimilla arvensis (L.) Scop. — Bosn., distr. Jajee, Podobzir, in campo sterili. A. pubescens (Lam.) Buser. — Bosn., Sarajevo, Petrovié ad montem Trebovidé, in graminosis humidiusculis, ca 1000 m. Ad. flabellata Buser. — Cum precedente. A. acutangula Buser. — Cum precedentibus. A. pastoralis Buser. — Austr. inf., Schneeberg, reg. alp., ca 2000 m. Aremomnia agrimonioides (L.) Necker. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in silva umbrosa. — Monten., Krstac, in graminosis inter frutices, ca 970 m. Sanguwisorba minor Scop. — Austr. inf... Mödling, solo calc. "muricata (Spach) Focke. — Austr. litor., Trieste, Opöina, in saxosis calc. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in valle fuminis Cserna. Rubus tomentosus Borkh. a canescens Wirtg. — Dalm., insula Meleda, in saxosis apricis inter Vodice et Tatinica. N:0" Lö] Iter Austro-Hungaricum. 4T R. ulmifolius Schott. "rusticanus E. Mercier. — Dalm., Ra- gusa, in lapidosis ad fontem Ombla prope Gravosa. Fragaria mosechata Duchesne. — Carn., Adelsberg, Schloss- berg, in margine silve. : Fr. viridis Duchesne. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in Vrf Suscului, ca 1.100 m. Potentilla mierantha Ramond. — Monten., Krstac inter Cat- taro et Cetinje, in graminosis inter frutices, ca 970 m. P. alba L. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in prato in margine silve. P. recta LL. — Hung., Budapest, Blocksberg, in sterilibus. — Hung. austr. or., Båzias ad fl. Donau, in declivibus siccis. Orsova ad £f. Donau, m. Allion. P. hirta L. var. leta (Rehb.) Focke. — Austr. litor., Nabre- sina, statio vie ferrarie prope Trieste. var. pedata (Willd.) Koch. — Dalm., Scardona, in sterili- bus ad cataractas Krka. Ragusa, insula Lacrcma. Zele- nika prope Castelnuovo. — Herceg., Mostar, in saxosis apricis ad oppidum et in siccis ad marginem vie ad Glavica. Adriatiea Murb. — Herceg., Mostar, in lapidosis siccis juxta fontem Radobolje. Thuringiaca Bernh. — Hung. austr. or., in monte Vrf Suskului. verna L. "Baldensis (Kern.) Murb. — Bosn., m. Trebovié prope Sarajevo, reg.subalp., ca 1.500 m. P. aurea L. — Austr. inf., Schneeberg, reg. Pini montane. P. australis Krasan. — Austr. litor., Herpelje, statio vie ferrarie prope Trieste, loco sicco lapidoso. P. arenaria Borkh. — Austr. inf., Mödling, in declivi sicco, solo calc. + Tommasiniana (F. Schultz) Th. Wolf. — Austr. litor., in lapidosis apricis inter Divata et St. Canzian. — Bosn., Sarajevo, in m. Trebovié, reg. subalp., ca 1.500 m. Geum montanum L. — Austr. inf., Schneeberg, reg. Pini mon- tance, ca 2.000 m. Dryas octopetala L. — Austr. inf., Schneeberg, reg. alp., ca 2.000 m. 48 Harald Lindberg. [XCVIII Prunus amygdalus Stokes. — Dalm,. Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato, in cultis. Pr. cerasus L. var. marasca (Host) Vis. — Dalm., Zara, in horto. Pr. mahaleb LT. — Austr. inf., Mödling. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in rupe. — Austr. litor., Trieste, Monte Spaccato, in rupe calc. Leguminosae. Jercis siliquastrum L. — Austr. litor., Trieste, in horto culta. Ceratonia siliqua 1. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in campo sieco ad domos. Argyrolobium argenteum (L.) Willk. — Dalm., Suturac prope Spalato, in saxosis calc. aridis. Scardona, in declivi saxoso, calc., arido ad cataractas Krka. Spartium junceum L. — Austr. litor., in lapidosis calc. siccis inter Miramare et Trieste. Genista radiata Scop. — Bosn., distr. Jajce, Stolovac, Tissova Kosa, in pineto (P. silvestris). — Hung. austr. or., Her- kulesbad, in sterilibus montis Vrf Suscului, ca 1.200 m. G. sericea Wulf. — Austr. litor., in saxosis calc. aridis inter Divata et St. Canzian. Trieste, Optina, in saxosis calc. SICCIS. G. tinctoria L. — Austr. litor., Trieste, Monte Spaccato, in saxosis calc. — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Do- nau, in monte Allion. G. ovata Waldst. et Kit. — Hung. austr. or., Båzias, in de- GIiVi Cale siceo. G. triangularis Willd. — Bosn., Jajee, in declivi graminoso juxta cataractas. G. silvestris Scop. — Austr. litor., Trieste, Optina, in saxosis calc. aridis. Inter Miramare et Trieste, in rupestribus cale. aridis. " Dalmatica (Bartl.). — Indumento in tota planta densiore, pilis sat longis, fere patulis, calyce dense et laxius pilosa, carina et vexillo partim dense sericeis. Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato, in de- clivibus saxosis aridis montis Trovra. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 49 var. arcuata (Koch). — Indumento ut in precedente sed pilis subadpressis. Dalm., Perkovié-Slivno, cum precedente. Spalato, Monte Marian, in saxosis apricis. var. parcepilosa. — Indumento parciore, pilis adpressis, calyce fere glabra, carina et vexillo parce—parcissime seri- ges (Dört.. Elerb: Norm; sn. 4:322,.8: 1.6. Dalmatica Bartl.). Herceg., Mostar, in rupestribus apricis ad oppidum. Von G. arcuata Koch habe ich leider keine Original- exemplare gesehen. In herb. Upsala und in herb. Musei palat. Vindob. sah ich mehrere Pflanzen mit diesen Na- men (Fiume, leg. Noö et Dolliner und Trieste, M. Spac- cato, leg. Tommasini), aber sie waren sämtlich nicht von G. silvestris zu wunterscheiden. Dieselben stimmten auch nicht mit der von Koch gegebenen Beschreibung nach welcher man zu einer Planze, welche G. Dalmatica näher steht, kommen mäisste. Vielleicht gehen alle diese Formen in einander äber, wenigstens ist es mit G. Dal- matica und G. arcuata der Fall, so wie ich diese aufge- fasst habe. G. pilosa L: — Austr. inf., Mödling, in rupestribus calc. — Herceg., Preslica Planina, Golo Brdo inter stationes vize ferrarige Brdjani et Bradina, in graminosis in margine silve, ca 900 m. Hung. austr. or., Herkulesbad, in colle silvatico ad flumen Cserna. G. sagittalis L. — Austr. litor., in saxosis calc. inter Divaca et St. Canzian. — Bosn,, Tilava prope Sarajevo, in de- clivibus graminosis. Petteria ramentacea (Sieb.) Presl. (Cytisus Veldeni Visiani). — Dalm., Ragusa, in silvaticis inter fontem Ombla et Gra- vosa. — Monten., in saxosis calc. apricis infra molam ad viam vetustam inter Cattaro et Krstac, ca 700 m. — Herceg., Mostar, in saxosis juxta fontem Radobolje. Calycotome infesta Guss. — Dalm., Ragusa, insula Lacroma, ,macchie". : Cytisus diffusus (Willd.) Vis. (Genista humifusa Wulf. ap. Jacq.) var. adpresse-pilosus (Cytisus ”Kitaibelii Vis. FI. Dalm., 50 Harald Lindherg. [XLVTIT III, p. 269, p.p.?, non Genista procumbens Waldst. et Kite pla rar uns: I p:-197). 4 planta typica e loco elassico (Prosecco prope Tergestinum, FI. exs. Austr. Hung. n. 1225) tantum differt innovationi- bus et foliis subtus sat dense adpresse pilosis, pedicellis calycibusque adpresse plus minus pilosis, leguminibus hir- sutis. Floribus 10 mm longis, numerosis, infloricentiam longam, laxam formantibus. Monten., in saxosis juxta viam inter Krstac et Njegusi, CE NT Diese Pflanze ist ihrer ganzen Tracht nach sehr ve- schieden von Gemista procumbens Waldst. et Kit. aus Ungarn, Nieder Österreich und Mähren, unterscheidet sich aber von Cytisus diffusus (Willd.) nur durch die Behaarung. Die Bläiten sind nur 10 mm, die Kelche 2-3 mm lang, bei G. procumbens sind die Bläten da- gegen 13—-14 mm und die Kelche ca 5 mm lang; der Bläötenstand bei der letzteren Art ist kärzer und mehr zusammengedrängt, bei meiner Form sind jedoch die kleinen, sehr zahlreichen Bliäten in einen längeren und lockeren Blätenstand geordnet. Die Blätter der G. pro- cumbens sind auch fast doppelt so gross und die zwei- jährigen Äste in der Regel kurz flaumhaarig, was nicht bei C. diffusus var. adpresse-pilosus der Fall ist, Schliesslich hat G. procumbens einen höheren, mehr aufrechten und weniger ästigen Wuchs, nach v. Beck (FI. von Nieder-Österr. II, p. 830) wird sie bis 80 cm hoch; die von mir gesehenen Exemplare von C. diffusus var. adpresse-pilosus waren ganz niederliegend und sehr ästig, d. h. so wie Pospichal (Fl. der esterr. Kästen- landes, IT, p. 346) Genista diffusa Willd. beschreibt. Den Namen C. Kitaibelii Vis. kann ich nicht auf meine Form verwenden, da mit demselben gewöhnlich G. procumbens W. K. gemeint ist. Meiner Ansicht nach kann man iberhaupt nicht den Namen C. Kitaibelu gebrauchen, da Visiani ganz sicher verschiedene For- men damit bezeichnete. Uber CO. diffusus Vis. sagt er UC. decumbens, glaber, leguminibus glabris", äber C. Kitai- belti Vis, dagegen ,C. decumbens pilosus, leguminibus. hirsutis”, äbrigens sind die Diagnosen beider Arten ei N:o 13| Iter Austro-Hunpgaricum. 51 (0 - AA Y Je y Ja nander ganz gleich. Als Synonymen zu C. Kitaibelii Vis. föhrt er Genista procumbens Waldst. et Kit., Cyti- sus procumbens Spr., non Arrab., Genista Halleri Reynh. an. In einer Anmerkung zu dieser Art schreibt er .Genista Halleri Reyn. est eadem species pilis patentibus que forma apud nos vulgatior ac illa pilis adpressis, cui planta Flor&e hungarice innititur”. Es ist also klar, dass Visiani wenigstens zwei ganz verschiedene For- men unter C. Kitaibeliri verstanden hat, d. h. C. decum- bens Walp. und C. Kitaibelit auct. Wahrscheinlich hat er auch die. anliegend behaarte Form von C. diffusus in seine Art einbegiffen. Aus der von ihm gegebenen Beschreibung . ist es unmöglich zu einer bestimmten Ansicht daräber zu gelangen. Da also der Name C. Kitaibelii Vis. zwei oder drei Formen umfasst und also nicht gebraucht werden kann, schlage ich fär C. Kitai- belii auct., von welcher Art ich ein gutes Material aus Nieder-Österreich, Ungarn, Mähren, Serbien und der Hercegovina gesehen habe, den Namen Cytisus Visianii vor. Von C. diffusus (Willd.) var. adpresse-pilosus m. habe ich mit den meinigen ganz identische in Montenegro, bei Cetinje von J. Bornmäöäller 17. V. 1886 gesam- melte, und in Herb. Mus. Palat. Vindb. aufbewahrte Exemplare gesehen. nigricans L. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in saxosis silvaticis ad flumen Cserna. purpureus Scop. — Austr. litor., Trieste, Monte Spaccato, in saxosis cale. In sterilibus solo calec. inter Divata et St. Canzian. hirsutus L.— Austr. litor., St. Canzian, in rupe calc. — Dalm., Zelenika prope Castelnuovo, loco arenoso ad portum. — Monten., in silve margine juxta viam publicam inter Njegusi et Cetinje, haud procul a Cetinje. — Herceg., Preslica Planina, Golo Brdo inter stationes vie ferrarize Brdjani et Bradina, in margine silve, ca 900 m. .. elongatus Waldst. et Kit. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in sylvaticis in valle fluminis Cserna et in margine fageti juxta thermas. Harald Lindberg. [XLVIII An Do C. Ratisbonensis Scheff. — Austr. inf... Mödling, in devexis calce. C. Austriacus L. a aureus Neilr. — Hung., Budapest, in campo arenoso ad Rakos Palota. C. capitatus L. a terminalis Neilr. — Hung. austr. or., Båziås ad flumen Donau, in declivi calc. C. Tommasiniz Vis. — Dalm., Zelenika prope Castelnuovo, loco arenoso ad portum. Ononis Columne Al. — Dalm., Scardona, in saxosis calc. aridis ad cataractas Krka. 0. reelinata L. var. minor Moris (O. mollis Savi). — Dalm., insula Busi, in saxosis calc. siccis. Insula Meleda, in rupe calc. arida ad Porto Palazzo et in saxosis calc. apricis inter Porto Soline et Pistet. 0. natrix LL. — Dalm., insula Lissa, in campo sicco, solo calc. 0. ornithopodioides L. — Dalm., insula Meleda, in saxosis calc. apricis ad Porto Palazzo et inter Porto Soline et Pistet. 0. spinosa L. — Hung., Budapest, in campo arenoso ad Ra- kos Palota. Trigonella gladiata Steven. — Dalm., Spalato, Monte Marian, in saxosis calc. apricis. Tr. Monspeliaca L.— Dalm., Suturac prope Spalato, in apricis incultis ad viam. Tr. corniculata L. — Dalm., Zara, ad margines vie in horto. Medicago marina L. -- Austr. litor., insula Grado, in arenosis maritimis. M. prostrata Jacq. — Austr. litor., Herpelje prope Trieste, in sterilibus. Trieste, Opöina, in saxosis calc. apricis et Monte Spaccato, loco lapidoso cale. juxta viam. M. orbicularis AM. — Austr. litor., ad marginem vise inter Miramare et Trieste. — Herceg., Mostar, in campo sicco. M. lUitoralis Rhode. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in ru- deratis. M. rigidula (L.) Desr. (M. Gerardi Kit.). — Dalm., Spalato, Monte Marian, ad marginem vie. M. denticulata Willd. — Dalm., Zelenika prope Castelnuovo. M. minima L. a vulgaris Urban. f£. pubescens Webb. — Austr. litor., St. Canzian, loco graminoso juxta templum ad N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 53 marginem vie inter Miramare et Trieste. — Dalm., Seardona, in sterilibus solo calc. ad cataractas Krka. var. elongata Rochel f. glandulosa. — Caulibus foliisque glandulosis. — Hung., Budapest, in campo arenoso inter Dunakesz et Käposztås-Megyer. " longiseta (DC.). — Dalm., Spalato, ad marginem viz, solo calc. M. disciformis DC. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in campo Sicco, graminoso. Melilotus suleatus Desf. — Dalm., Spalato, Monte Marian, in apricis. Insula Busi, loco arenoso juxta litus maris. M. Italicus Desr. — Dalm., Ragusa, insula Lacroma, in colle sicco. Cattaro, in saxosis calc. apricis in vallecula supra oppidum et in lapidosis juxta mare. M. Neapolitanus Tenore. — Dalm., insula Meleda, in rupe cale. aprica inter Vodice et Tatinica. — Herceg., Mostar, in saxosis calc. juxta fontem Radobolje. Mostar, in saxosis calc. apricis montis Stolac. AM. melilotus Indicus (L.) All. — Dalm., insula Meleda, Porto Palazzo, in agro. Trifolum procumbens L. var. minus Koch. — Dalm., Zara, Toa SHE TK. Ti. in graminosis ad viam. Scardona, in margine vie juxta cataractas Krka. nigrescens Viv. — Dalm., Cattaro, in graminosis juxta litus maris. | levigatum- Desf. — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in devexis montis Allion. " resupinatum L. — Dalm., Zelenika prope Castelnuovo, ad marginem vie. . Ragusa, in margine vie juxta Gravosa. tomentosum L -— Dalm., Spalato, Batvice, in campo sterili. | physodes Steven. — Dalm., Cattaro, in graminosis ad Forte Trinita. ; . striatum LDL. — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in devexis montis Allion. ärvense L. — Hung amustr. or., Båziås ad lumen Donau, in declivi calc. j ; scabrum L: — Austr. litor., in devexis inter Miramare et Trieste. — Dalm., Scardona, in sterilibus ad cataractas 24 Harald Lindberg. [XEVTIIT Krka. Suturac prope: Spalato, locis siccis, solo cale. Insula Lissa, Comisa, locis siccis, sterilibus. . rosed. — a typo differt floribus roseis, caule in parte infe- riore et petiolis foliorum pilis patulis, haud adpressis. Dalm., insula Meleda, in saxosis cale: apricis inter Porto Soline et Pistet. . hirsuticaulis — tota planta pilis patulis instrueta 'a typo differt. Dalm., Ragusa, Gravosa, Monte Petka, in campo arenoso SicCco. Tr. Dalmaticum Visiani. — Dalm., Cattaro, juxta -viam vetu- Tr. Py: Tr. stam ad Krstac; in saxosis calc., apricis. — Herceg., Mostar, in sterilibus. var. Melede. — a typo differt omnibus partibus angustiori- bus, fere duplo minoribus et floribus albis. Dalm., insula Meleda, in saxosis calc. apricis inter Porto Soline et Pistet una cum Tr. scabrum f. rosea. incarnatum LDL. — Austr. litor., Belvedere prope insula Grado. var. Molineri Balb. — Austr. litor., St. Canzian, in grami- nosis juxta templum. stellatum L. — Dalm., Scardona, in sterilibus solo calc. ad cataractas Krka. Pignanti Fauché. et Chaub, Vis. — Dalm., in saxosis calec. supra OCattaro, infra molam juxta viam vetustam ad Krstac. — Monten., infra Krstac, juxta viam publicam ad Cattaro, ca 800 m. Tr. lappaceum L. — Dalm., Ragusa, Monte Petka, in silvaticis. Tr. medium L. — Hung. austr: or.; Orsova ad flumen Donau, in devexis herbidis montis Allion. f. Sarosiense (Hazsl.). — a typo solum differt calyce 12-—16 nervato. Cfr. F1. exs. Austro-Hung. n. 3203. Hung. austr. or., Båzias ad flumen Donau, in fruticeto. alpestre LT. — Dalm., Perkovié-Slivno, inter Sebenico et Spalato, in rupestribus silvaticis. angustifolium LT. — Dalm., in colle sterili inter Gravosa et Ragusa. Insula Lacroma juxta Ragusa, loco arido. ochroleuceum L. — Hung. wustr. or., Orsova ad' flumen Donau, in devexis graminosis silvaticis montis Allion. [DL DL N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. "lamprotrichum n. subsp. A typo differt: planta elata, caulibus glabris, solum in parlibus supremis adpresse pilosis, foliolis in foliis majori- bus 35—50 mm longis et 12—16 mm latis, ad apicem crenulatis, nervis paucioribus, minus densis, stipulis longe subulatis partibus liberis 20—530 mm longis, ca I mm latis, calyceibus obscuris, nervis obsoletis, pilis nitidis instructis. An sp. propria? Dalm., Zelenika prope Castelnuovo, in graminosis in margine vie cum Tr. cincto. Tr. echinatum M. Bieb. (Tr. supinum Savi). — Dalm., Suturac prope Spalato, in herbidis. Ragusa. Cannosa prope Gravosa, in graminosis fertilibus. — Herceg., Mostar, in graminosis. Tr. cinetum DÖ. — Dalm., Zara, ad marginem vie in horto. Zelenika prope OCastelnuovo, in graminosis in margine vie cum Tr. ”"lamprotricho. Tr. maritimum Huds. — Dalm., Spalato, Batvice, in cultis juxta mare ; | Tr. diffusum Ehrh. — Hung. austr. or., Båziås ad flumen Donau, in declivi calc. Anthyllis vulneraria DL. + Dillenir (Aut.) var. Dillenii (Schultes, Beck). — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spa- lato, in campo sicco. var. Adriatica (Beck). — Dalm., Perkovié-Slivno, una cum precedente. Spalato, Monte Marian, in saxosis apricis. — Herceg., Mostar, in sterilibus. ; var. Illyrica (Beck). — Dalm., Ragusa, ad marginem viz inter fontem Ombla et Gravosa. f£. bicolor — Corolla lutea, apex carine purpureus. — Herceg., Mostar, in saxosis apricis ad pedem montis Stolac. "alpeéstris (Kit.). — Austr. inf., Schneeberg, reg. alp. ”polyphylla (Kit.). — Dalm., Ragusa, ad marginem vie inter fontem Ombla et Gravosa. A. pulchella Vis. F1. -Dalm., Suppl. I, p. 141 (1872). — Peren- nis, nana, prostrata. Caulis secundum totam longitudinem adpresse pilosus, fere sericeus, 1—2-cephalus, foliis 2 bene evolutis preditus.- Foliola supra laxe et sat longe pilosa, subtus breviter adpresse pilosa. Capitula parva, 12—13 Harald Lindberg. [XLVII mm alta et 1S--20 mm lata. Calyces S mm longi, in parte superiore atropurpurei,. dense et breviter adpresse pilost, fere sericei: Corolle Have, carina apice purpureo, deftlo- rate purpurascentes, pars execedens 3 mm longa. Monten., in saxosis apricis supra urb. Cattaro, ad viam vetustam ad Krstac, ca 700 m. Inwiefern meine Pflanze mit A. pulchella Vis. iden- tisch ist, weiss ich nicht genau, da ich keine Exemplare von dieser Art gesehen habe. Die von Visianil. ec. gegebene Beschreibung ist so kurz, dass man sich durch dieselbe kein bestimmtes Urteil äber seiner Pflanze bilden kann, mit der von Halaåacsy (Consp. Flore Greece, I, p. 411) gegeberien aber stimmt meine Form aus Mon- tenegro gut äberein. A. Scardica Wettst., welche Form wohl auch in Betracht kommen könnte, ist eme ganz andere Pflanze, wovon ich mich durch von de Szyszy- lowicz in Montenegro gesammeltes und von v. Beck bestimmtes Material habe iäberzeugen können. Diese letztere Form ist mit A. Dillenii Schultes äöberaus nahe verwandt und unterscheidet sich von meiner Pflanze durch die auf der oberen Seite glatten Blätter, den langhaarigen Kelch, anders gefärbte Bläten u. s. w. beträchtlich. Wenn meine Pflanze die echte A. pulchella Vis. ist, so ist die Vermutung Dr. v. Becks (cfr Flora von Säödbosnien und der Hercegovina, Annal. d. K. K. Naturhist. Hofmuseums, B. XI, n. 1., p. 66), dass 4. pulehella Vis. mit A. Scardica Wettst. zusammenfällt, nicht richtig. ÅA. Jacquini A. Kern. — Austr. litor., Trieste, Monte Spaccato, 1n saxosis cale. aridis. Bonaveria securidaca (L.) Rehb. — Dalm., Scardona, in gra- minosis ad cataractas Krka. Perkovié-Slivno inter Se- benico et Spalato, in campo herbido sicco. Hymenocarpus cireinatus (L.) Savi. — Dalm., Suturac prope Spalato, in herbidis apricis. Dorycnium hirsutum (L.) DC. (Bonjeania lMrsuta Rehb.). — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato, loco lapidoso sicco. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 51 D. herbaceum Vill. var. Illyricum Beck, F1. v. Sädbosnien VIII, p. 73. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in sterilibus. var. intermedium (Ledeb.) — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in campo arenoso sicco. D. suffruticosum Vill. var. Germanicum (Gremli) Burnat (D. suffruticosum Koch.) — Austr. litor., Trieste, Opöina et Monte . Spaccato, in lapidosis apricis. — Monten., in saxosis apricis prope molam ad viam vetustam inter Cattaro et Krstac, ca 700 -m. Lotus eytisoides L. — Dalm., insula Busi, in rupestribus ma- ritimis. Ragusa, insula Lacroma, in rupe juxta mare. L. corniculatus L. forma. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in valle fuminis Cserna. var. pilosus Pospichal f. eciliata Koch. — Austr. litor., in saxosis calc. apricis inter Divata et St. Canzian. L. ornithopodioides L. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in sterilibus, solo calc. L. edulis L. — Dalm., Spalato, Batvice,in rupe juxta mare. L. siliquosus L. f. maritimus Roth. — Austr. litor., insula Grado, in arenosis graminosis humidisque juxta mare. Psoralea bituminosa L. — Dalm., Scardona, in saxosis siccis ad cataractas Krka. Galega officinalis L. — Dalm., Cattaro, in litore humidiusculo juxta oppidum. Robinia pseudacacia L. — Austr. litor., inter Miramare et Trieste et in Monte Spaccato juxta Trieste. Colutea arborescens L. — Austr. litor., Trieste, Monte Spaccato, in declivibus saxosis calc. apricis. — Dalm., Ragusa, Gravosa, in silvaticis montis Petka. Astragalus onobrychis L. -- Hung., Budapest, in campo are- noso ad Rakos Palota. 4. Illyricus Bernh. — Austr. litor., in herbidis inter Miramare et Trieste. — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato, in campo sterili. -— Herceg., Mostar, in campo sterili juxta Glavica. 4. varius Gmel. (A. virgatus Pall). — Hung., in campo arenoso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. 4. Miilleri Steud. et Hochst. — Dalm., Scardona, in saxosis cale. apricis ad cataractas Krka. Perkovié-Slivno inter Spalato et Sebenico, in campo sterili. 58 Harald Lindberg. [XLVTIII ÅA. exscapus' L. — Hung... Budapest, in campo arenoso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. A. hamosus L. — Dalm., Perkovif-Slivno inter Sebenico et Spalato, in campo sterili. Å. sesameus L. — Dalm., Suturac prope Spalato, in campo sicco. Spalato, Monte Marian, in rupestribus siccis. A. cicer LL. — Hung., Budapest, in campo arenoso inter Du- nakesz et Kåposztås-Megyer. Glycyrrhiga echinata L. — Hung. austr. or., Båziås ad flumen Donau, in ruderatis. Scorpiurus subvillosus LT. a genuinus "Rouy f. liocarpa Rouy. — Dalm., Spalato, in cultis juxta oppidum. Ornithopus compressus L. — Dalm., Ragusa, insula Lacroma, in terra nuda in nemore. Coronilla emerus LL. — Austr. inf., Mödling, in devexis calc. "emeroides (Boiss. et Sprun.). — Austr. litor., Trieste, OpCina, in declivibus lapidosis apricis, et in devexis saxosis apricis inter Miramare et Trieste. -— Monten., in saxosis calce. apricis juxta molam ad viam vetustam inter Cattaro et Krstac, ca 700 m et inter NjegusSi et Cetinje, ca 1000 m. Die Exemplare aus Montenegro unterscheiden sich durch längere Doldenstiele (bis 10 em lange); die Dol- den sind bis 6-blätig. C. Valentina L. — Dalm., Spalato, Monte Marian, in saxosis calc. apricis. C. coronata L. — Austr. Ulitor., Trieste, Monte Spaccato, in devexis calc., lapidosis. C. varia L. -— Herceg., Mostar, in saxosis calc, apricis montis Stolac. C. Cretica LL. — Dalm., Scardona, in herbidis ad cataractas Krka. Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato, in prato. C. scorpioides (L.) Koch. — Austr. litor., in devexis solo cale. inter Miramare et Trieste. Hippocrepis comosa L. — Austr. litor., Herpelje prope 'Triest, in lapidosis siccis. H. unisiliquosa DL. — Dalm., Suturac, prope Spalato, in ap- riCcis SAXOSIS. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 59 H. edliata Willd. — Dalm., Spalato, Monte Marian, in saxosis cale. apricis. Insula Lissa, Comisa, in sterilibus solo calc. Onobrychis caput galli Lam. — Herceg., Mostar, in campo graminoso sicco juxta flumen Narenta. 0. equwidentata (Sibth. et Sm.) D'Urv. (0. Cretica Desv.). — a typiea — Fl. exs. Austro-Hungarica, n. 1. Petter, Fl. Palm. exs..n,. 257 (sub. .n.: O. fovealata DC) — Fig. IIT, 1-—2. Tota planta parce adpresse pubescens; leguminibus adpresse albo setulosis, ad discum foveolatis, foveolis sat parvis, minus profundis, fundo griseo, adpresse setuloso, reticulo crasso, parce spinoso, spinis crassis; crista in 5—06 lacinias late triangulares, acutas, integerrimas, nervis distinctis viridibus et impressis instructas, ad basin alte connatas partita. Dalm., Spalato, Monte Marian, in 'saxosis calc. apricis. Fig. III. 1—2. Onobryclis eqwidentata (S. S.) a typica. — Dalm., Spalato, H. L. 3—4 0. = foveolata (Ser.) v. Dalmatica. — Dalm , Suturac, H. L. B Gussonei — a forma typica differt caulibus petiolisque dense et patule irsulis, leguminibus spinis numerosiori- bus, foveolis majoribus. Italia, Puglia, in aridis campis (,,0. equidentata D'Urv. Gussone misit 1847", in Mus. botan. Stockholm). Etiam in Herb. Mus. Palat. Vindob. (sub nom. ,0. foveolata Dec. Puglia"). 60 Harald Lindberg. [XLVIII foveolata Seringe apud DC Prodr. II, p. 346, (1825) pro sp. a typica — Huet, Plante Sicule, n. 62, 1856. — Caulibus petiolisque parce adpresse — patule pubescentibus, pedun- culis adpresse pubescentibus; leguminibus laxiuscule setu- losis, ad discum foveolatis, foveolis sat magnis, profundis, glabris, in fundo lcevibus, mitidis concoloribusque, reticulo non ecrasso, dense el inequaliter spinoso, spimis tenuiori- bus; erista in 5—7 lacinias virides, auguste triangulares, acutas, integerrimas, non vel indistinete nervosas, ad basin non vel auguste connatas partita. p Dalmatica (0. Dalmatica Lindb. fil. in litt.) Fig. IIT, 3—4. Cawulibus et petiolis dense et patule pubescentibus, pedunculis adpresse pubescentibus, leguminibus ut in a typiea, sed foveolis in fundo adpresse setulosis, nitidiusculis. Dalm., Suturac prope Spalato, in colle sterili. O. sativa Lam. — Austr. litor., Trieste, Optina, ad marginem vie, loco lapidoso cale. — Hung. austr. oce., in margine vie juxta stationem vie ferrarie Gyékeényes. 0. arenaria DC. — Hung., Budapest, in campo arenoso ad Rakos Palota. O. Tommasiniu Jord. — Herceg., Mostar, in rupestribus calc. apricis. Vicia oroboides Wulf. — Bosn., Travnik, Dolnij Vakuf, in fageto ad rivulum Slatina. V. lutea L. var. hlurta (Balb.) Koch. — Dalm., Zelenika prope Castelnuovo, in campo arenoso ad portum. V. hybrida DL. — Austr. litor., ad marginem vie inter Mira- mare et Trieste. — Dalm., Spalato, in cultis prope oppi- dum. Ragusa, insula Lacroma. ". Pannoniea Crantz. — Austr. litor., cum precedente. V. striata M. Bieb. — Herceg., Mostar, in cultis. V. grandiflora Scop. a Scopoliana Koch. — Austr. litor., St. na) Canzian, in umbrosis. — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato, in silvaticis (Quercus lanuginosa). V. melanops Sibth. et Sm. — Dulm., Cattaro, ad marginem vie juxta mare et in graminosis fertilibus juxta Forte Trinita, ca 230 m. V. peregrina L. — Dalm., insula Meleda, Porto Palazzo, in cultis. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 61 KK V. Vv. Bithynica L. — Austr. litor., in devexis graminosis fertili- bus inter Miramare et Trieste — Dalm., Ragusa, in cultis ad fontem Ombla prope Gravosa angustifolia Roth. f. albiflora — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in declivi montis Allion. var. segetalis (Thuill.) forma leguminibus glabriusculis, fo- liolis ad 2 cm longis et ad 1 em latis. -— Dalm., Spalato, ad marginem vie juxta oppidum. Narbonensis L. — Herceg., Mostar, in agro, cum ff: hetero- phylla (BRBehb.) Rouy. serratifolia Jacq. — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in campo arenoso sterili. eracea L. var. incana Vill. — Austr. litor., inter Miramare et Trieste (forma foliolis ca 10 mm longis, 4—5 mm latis, dense multijugis). — Monten., inter Njegu$si et Cetinje, ca 1000 m (forma foliolis 15—20 mm longis, 3—4 mm latis, paucioribus, minus densis; habitu ommnino V. craccce). . cassubica L. — Hung. wustr. or., Herkulesbad, in silvaticis ad flumen CÖserna. - pistformis L. — Cum precedente. varia Host. — Dalm., Perkovié-Slivno, inter Sebenico et Spalato. — Cattaro, in saxosis cale. in valle supra oppidum. . gracilis Loisel. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in vineis . Terronä (Ten.) — Fig. IV. Syn. Ervum Loiseleurii M. Bieb., Flora Taurico-Caucasica, T. III, p. 475, ? Ledebour; Flora Rossica, v. I, p. 662 (1842)! Ervum Terronu Tenore, ad F1. neap. Prodr. app. V, p. 22 (1826). Ervum sardoum Spreng., Syst. veget. cur. post., p. 346 (1827). Ervum hirsutum L. var. leiocarpum Moris, F1. Sard, PEpNTr (NS: Vicia hirsuta Koch var. 8 lejocarpa Visiani, FI. Dalmatica, v. LT p- s21. Vicia Meyeri Boiss., Flora Orientalis, v. II, p. 595 (1872): 62 Harald Lindberg. [XLV IT Vieial 'hirsuta, (11) var. i Terromnit Burnat, Hfloretdes Alpes Maritimes, V. II, p. 188 (1896). Vicia Loiselewrii Tindb. fil. in sched. (1906). AV. hirsuta (L.) optime differt: pedunculis folio brevioribus, 10—20 mm longis, leguminibus maturis fere glabris, fuscis (haud nigris ut in V. hirsuta), antice fere truncatis, toru- losis, ca 10 mm longis (in V. hirsuta 11.5—12 mm longis), stipulis longis, lineari- setaceis indivisis (tantum imis sub- semihastatis, parvis) longe et sat dense ciliatis, obtusius- culis (in V. hirsuta semihastatis dentibus acutis — acutissimis instructis), seminibus perfecte maturis opacis, nigris, unico- loribus (in V. hirsuta nitidiusculis, sepissime marmoratis). Fig. IV. ” 1—7 V. Terronti (Ten.) — Dalmatia, Meleda. 7b—414 V. Mrsuta (I Finlandia; 1—2, 7 b legumen ?/,; 3, 8 foliola ?/,; 4—6, 9—13 stipule ”/,; T, 14 apex stipule ?7/,. Dalm., insula Meleda, in saxosis apricis inter Vo- dice et Tatinica. | Diese Art findet man fast immer in der Litteratur (siehe z. B. Rouy, Flore de France, V, 245, Burnat, I, ee, Areangeli, Comp. della Flora Italiana edkf2 mp: MH TFT OSOSSAS Rn N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 63 329) als eine Form von V. hirsuta (L.) aufgekommen und sämtliche Schriftsteller erwähnen nur die glatten Frächte und die in der Regel ungeteilten Nebenblätter als fär » dieselbe charakteristisch. Alle die von mir oben hervor- gehobenen Merkmale habe ich fär V. Terrontir konstant gefunden. Aus dem Wiener Hofmuseum sind mir fol- gende Exemplare zum Vergleichen äbersandt worden: France, Charante-Inférieure, bois de la Sausaie, prés Saint-Agnant, 6.1882,' J. Foucaud (Ch. Magnier, Flora selecta, n. 238, sub nom. Ervum Terroni Ten.); Venetia, dit. Veronensis, in collibus circa Torri, 28.53.1870, Rigo (E. hirsutum' 1. 8 liscarpum); Dalmatia, Bocche di Cat- taro, in castanetis pr. Stolivo, 5.1872, Th. Pichler (E. lirsutum L. 8 liscarpum Alefeld); Istrien, in abgeholzten Stellen im Kaiserwalde bei Pola, 5.1881, Th. Pichler (E. hirsutum L. 8 leiocarpon Moris.) Aus Herb. Upsala habe ich ein Exemplar, mit folgender Inschrift gesehen: »Ervum Terronii Tenore. H. Neap. a Ol. Beyrich accepta 1833". Ausserdem habe ich Gelegenheit gehabt noch drei Exemplare zu untersuchen, welche in Herb. Mus. Helsingforsiensis aufbewahrt sind, und von denen zwei aus Herb. Steven und eins aus Herb. Hassar stam- men. Alle diese sind als Ervum Loiseleurit M. Bieb., Mey. bestimmt. Die Etiketten in Herb. Steven lauten »Ervum Loiseleuri M. B., Mey. Talysch Hohenackeri" und ,Ervum Loiseleurii — Tber." Die beiden Exemplare, welche also aus dem Kaukasus stammen sind jedoch einander so ähnlich, dass dieselben höchst wahrschein- lich denselben Ursprung haben. Dem Exemplar in Herb. Hassar fehlen nähere Angaben. Alle diese Exemplare stimmen mit der Beschreibung Ledebours vollkommen äberein und also auch mit der Beschreibung uber Vicia Meyeri Boiss., welche Art bekanntlich mit Ervum Lot- seleurii Ledeb. F1. Ross. synonym ist. Die Original- beschreibung von Ervum Loiseleurii M. Bieb. 1. c. lautet wie folgt: ,Ervum pedunculis subbifloris folio breviori- bus, leguminibus glabris tetraspermis, calycis dentibus seta- ceis tubo longioribus, seminibus globosis. — Dignoscitur a precedente (E. tetraspermo) stipulis tantum imis subse- 64 Vv; Harald Lindberg. [XLVIII milastatis, plerisgue angustioribus subulatis basi non appen- diculatis; pedunculis multo brevioribus supra ultimum florem in aristam longiorem educatis, calycinis dentibus longioribus tenuwioribusque corolla paullo brevioribus. Quoad foliolorum formam nullum inter hoc et pracedens constans diserimen perspicio". Boissier, 1. c., Nyman, Consp. p. 212 u. a. föhkren E. Loiseleurir M. Bieb. als Synonym zu Viciu pubescens Link. Uberhaupt passt die von M. Bieberstein gege- bene Beschreibung -besser auf V. Terroni, da er die Häl- sen als glatt und den allgemeinen Blätenstiel als kär- zer als die Blätter beschreibt, welche beiden Kennzei- chen V. Terrontu zukommen, aber auf V. pubescens gar nicht passen. Da er aber seiner Art viersamige Frächte zuschreibt, bin ich von der Identität von HE. Loiseleurii und V. Terronii nicht ganz äberzeugt. Ledebour, der den Namen FE. Loiseleurit M. Bieb. gebraucht, beschreibt, 1. c., die Hälsen als glatt und zweisamig. Dass Ervum Loiseleurii TLedeb. und also auch Vicia Meyeri Boiss. mit V. Terroni (Ten.) zusammenfallen, ist ganz sicher, da die von mir untersuchten Exemplare von KE. Loise- leurit aus Taläsch im Kaukasus -—- welchen Standort sowohl Ledebour als auch Boissier fär ihre respec- tiven Arten anföhren — mit V. Terroni vollkommen identisch sind. Meiner Ansicht nach ist also V. Terroni (Ten.) eine gute, mit V. hirsuta zwar verwandte Art, von der sie aber durch braune, fast ganz glatte Hälsen, ungeteilte Nebenblätter u. s. w. abweicht. Auch die Verbreitung spricht dafär, dass man dieselbe als Art aufrecht erhal- ten muss. V. Terronir kommt nämlich nur im Gebiet der mediterranen Flora vor und hat also nicht dieselbe Verbreitung wie V. hirsuta, welche Art äber ganz Europa allgemein verbreitet ist. ervilia (L.) Willd. — Herceg., Mostar, in agro. Lens esculenta Moench. — Dalm., insula Meleda, Porto Pa- lazzo, in agro culta. L. nigricans (M. Bieb.) Godr. — Dalm., Scardona, in saxosis cale. apricis ad cataractas Krka. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 67 f. cirrhifera Beck. — Cum typo. Lathyrus aphaeca DL. — Dalm., Zara, in cultis in horto. L. nissolia L. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in sterilibus montis Vrf Suscului, ca 1.200 m. L. ccera L. — Dalm., Perkovié-Slivno, inter Sebenico et Spalato, in campo sterili. L. sativus L. — Dalm., Suturac prope Spalato, in agro cultus. L. hirsutus LT. forma omnibus racemis 4-floris. — Dalm., Zele- nika prope Castelnuovo. L. latifohus L. « brachyterus (Alef.) Beck. (a obtusifolius Beck.). — Dalm., Gravosa, Monte Petka. B typiceus Beck. — Dalm., Zelenika prope Castelnuovo, in fruticeto. L. tuberosus L. — Herceg., Mostar, in cultis. | L. Hallersteinii Baumg. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in valle fluminis Cserna. L. sphericus L. — Austr. Ulitor., Trieste, Optina, in devexis graminosis. f. stenophyllus Boiss. — Dalm., Zelenika prope Castelnuovo, in arenosis ad portum. L. saxatilis (Vent.) Vis. (L. ciliatus Guss.). — Dalm., Scardona, in saxosis cale. apricis ad cataractas Krka. L. albus Kittel var. versicolor (Gmel.) Beck. — Austr. litor., Trieste, Optina, in prato solo calc. In pratis inter Divatca et St. Canzian. L. niger (L.) Bernh. -— Carn., Adelsberg, Schlossberg, in margine silve. var. longipes Rohlena in Erster Beitrag zur Flora von Montenegro, p. 18. — Dalm., Zelenika prope OCastel- nuovo, in silvaticis. L. variegatus (Ten.) Gren. et Godr. — Monten., Krstac inter Cattaro et Cetinje, in saxosis graminosis, ca 970 m. Njegusi, in fruticeto infra viam ad Cetinje, ca 900 m. Geraniaceae. Geranium macrorrhizum L. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in fageto in valle Zselereu inter Domogled et Vrf Sus- cului. 66 Harald Lindberg. [XLVIHI GF. tuberosum L. — Dalm., Suturac prope Spalato, in vineis. GF. sanguineum L. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in saxosis calc. in cacumine montis Vrf Suscului, ca 1.300 m. G. nodosum L. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in silva umbrosa. G. pheum IL. — Herceg., in graminosis juxta stationem vie ferrarie Bradina. G. columbinum IL. — Austr. litor., in saxosis calce. apricis inter Divata et St. Canzian. G. rotundifolium DL. — Dalm., Zara, ad marginem vig. Scar- dona, in sterilibus ad cataractas Krka G. molle LTL. — Austr. litor., in apricis calce. inter Divata et St. Canzian. G. Brutium Gasp. (G. molle L.: v. grandiflorum Vis., G. villo- sum Rehb.). — Monten., ad marginem vie inter Cetinje et , Belvedere". — Herceg., Mostar, in graminosis ad oppidum et ad fontem Buna. G. RBobertianum L. — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebene- nico et BSpalato, in fissuris rupis cale. una cum G. purpureo. G. purpureum Villars. — Dalm., Perkovié-Slivno, cum prece- dente. Scardona, in saxosis cale. apricis ad cataractas Krka. G. lucidum L. — Monten., Njegusi, in muro ad viam publicam. Erodium ceieutarium (L.) IL Herit. f. atibiflorum. — Dalm., Perkovicé-Slivno inter Sebenico et Spalato, in campo sicco, sterili. EH. uedlddordes (L.) Willd. — Dalm., Suturac prope Spalato, in vineis. E. eiconium (L.) Willd. — Dalm., cam precedente. Linaceae. Linum flavum DL. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupe cale. montis Domogled, ca 380 m. (Non L. Tawricum Willd !). L. nodiflorum L. — Dalm., Scardona, in saxosis calce. apricis ad cataractas Krka. Castelvecchio prope Spalato, in N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 67 devexis siccis. Suturac prope Spalato, in vineis. Insula Lissa, Comisa, in vineis. — Herceg., Mostar, Glavica, in campo sicco. L. Austriacum IL. forma sepalis angustioribus, pedicellis fructi- feris vulgo stricte patulis, filiformibus, 15 mm longis. — Bosn., in valle fluminis Vrbas inter Jajee et Botac, in declivibus calc. juxta viam publicam. var. Tommasinu (Rehb.). — Austr. litor., Trieste, Munte Spaccato, in saxosis calc. apricis. a typo solum foribus paucioribus breviter pedicellatis differre videtur. Forma sepalorum valde variabilis. Conf. Pospichal, Flora des Oesterr. Kästenlandes, II, p. 10. L. alpinum Jacq. — Austr. inf., Schneeberg, regio Pini mon- tanwe. L. tenuifolium L. — Austr. litor., in declivibus siccis prope Miramare. — Herceg., Mostar, in saxosis calc. apricis juxta oppidum. L. Liburnicum Scop. (L. corymbulosum Rehb.). — Dalm., Scardona, in saxosis apricis ad cataractas Krka. Insula Lissa, Comisa, in apricis. Insula Meleda, in saxosis apricis inter Porto Soline et Pistet. LDL. strictum L. "spicatum Lam. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in sterilibus. Insula Busi, in declivibus saxosis apricis inter Pinum Halepensem. Zygophyllaceae. Tribulus terrestris L. var. Orientalis (Kern.). — Hung., Buda- pest, in campo arenoso ad Rakos Palota. Peganum harmala L. — Hung., Budapest, Blocksberg, in declivi sicco. Rutaceae. Ruta graveolens L. var. divaricata Tenore. — Austr. Uitor., in saxosis apricis inter Divata et St. Canzian et in Monte 5 68 Harald Lindberg. [XLVIII Spaccato prope Trieste. — Herceg., Mostar, in saxosis calc. apricis. RB. Chalepensis IL. var. bracteosa DC. — Dalm., Spalato, Monte Marian, in saxosis apricis. Ragusa, Cannosa prope Gravosa, in saxosis calc. Haplophyllum Patavinum (L.) A. Juss. — Herceg.. Mostar, in saxosis apricis juxta oppidum. ; Dictamnus albus L. — Austr. litor., Trieste, Opöina, in prato solo cale. — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato, in silvaticis Querci lanuginoswe. Polygalaceae. Polygala chamecebuxus L. a« iuteum Neilr. — Austr. inf., Möd- ling, in silvaticis lapidosis siccis. P. vulgare L. — Monten., NjegusSi, in rupestribus calc. ad viam ad Cetinje, ca 1000 m. (f. albiflorum). P. Nicceense Risso. — Austr. litor., in declivibus saxosis cale. apricis inter Miramare et Trieste et inter Divata et St. Canzian. P. calcareum Schultz var. Dinaricum Beck F1. v. Sädbosnien, VII, p. 194. — Herceg., Preslica Planina, Golo brdo inter stationes vie ferrarig Brdjani et Bradina, in declivi in fageto, ca 1000 m. P. amarum L. — Austr. inf., Mödling, in declivibus cale. P. supinum Schreb. + Bosniacum Murb. — Bosn., Travnik, Dolnij Vakuf, in declivibus cale. prope stationem vie ferrarie. P. Monspeliacum L. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in vineis. Euphorbiaceae. Andrachne telephioides LL. — Dalm., Scardona, in saxosis calc. apricis ad cataractas Krka. Perkovif-Slivno inter Sebe- nico et Spalato, in campo sicco. Insula Lissa, Comisa, in saxosis aridis. TEES N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 69 Mercurialis ovata Hoppe et Sternb. — Austr. inf., Mödling, in fageto. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in nemore. — Austr. litor., Trieste, Monte Spaccato, in rupe calc. FEuphorbia dendroides L. — Dalm., Ragusa, Cannosa prope E. E. SN & Gravosa, in rupestribus maritimis. spinosa L. — Dalm., Scardona, in saxosis calc. apricis ad cataractas Krka. — Herceg., Mostar. in saxosis apricis. epithymoides L. (E. fragifera Jan.) — Austr. litor., Trieste, in saxosis apricis. — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebe- nico et Spalato, in saxosis apricis montis Trovra. Spa- lato, in rupestribus ad oppidum. var. glaberrima. — Caulibus foliisque glaberrimis. — Austr. litor., in saxosis cale. inter Divata et St. Canzian. . polychroma Kern. — Austr. inf., Mödling, in silvaticis. — Herceg., Preslica Planina, Golo brdo inter stationes vie ferrarie Brdjani et Bradina, in fageto. -- Bosn., Tilava prope Sarajevo, in margine silve. lingulata Heuffel. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in fageto montis Vrf Suscului. . duleis LD. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in nemore. — Austr. litor., St. Canzian, in umbrosis. . angulata Jacq. — Austr. inf., Mödling, in silva lapidosa. . Carniolica Jacq. — Bosn., Petrovié infra montem Trebovic prope Sarajevo, in umbrosis, ca 1000 m. . verrucosa Jacq. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in prato. — Austr. -litor., in sterilibus solo calc. inter Divata et Canzian. platyphylla LD. — Dalm., Scardona, in declivibus siccis ad cataractas Krka. Ragusa, ad marginem vie inter fontem Ombla et Gravosa. Cattaro, locis ruderatis juxta litus maris. var. literata Jaecq. — Dalm., Zelenika prope Castelnuovo, in arenosis prope portum. helioscopia L. — Austr. inf., Gumpoldskirchen, in vineis. . Wulfenii Hoppe. — Dalm., in lapidosis inter Gravosa et Ragusa. Cattaro, in saxosis apricis supra oppidum ad viam publicam ad Cetinje. amygdaloides L. — Austr. inf., Mödling, in silvaticis. — Bosn., Tilava prope Sarajevo, in margine silve. 70 Harald Lindberg. [XLVIII FE. lueida Waldst. et Kit. — Hung. austr. or., Båziaås, ad flu- men Donau. E. virgata. Waldst. et Kit. — Hung. austr. or., Orsova d flumen Donau, in devexis montis Allion. E. cyparissias L. — Austr. inf., Mödling, in margine vie. E. Gerardiana Jacq. — Hung., Budapest, in campo arenoso ad Rakos Palota. E. paralias L. — Austr. litor., insula Grado, in litore arenoso maris. E. Greea Boiss. et Sprun. (HE. Dalmatica Vis.) = Dalm., in ruderatis lapidosis juxta litus maris. E. pinea L. var. Ragusana RBehb. (E. coscinosperma RBehb.). — Dalm., Ragusa, Cannosa prope Gravosa, in saxosis juxta litus maris. E. faleata DL. — Dalm., Scardona, in saxosis apricis ad cata- ractas Krka. Suturac prope Spalato, in vineis. Perkovic- Slivno inter Sebenico et Spalato, in campo sterili. In- sula Meleda, Porto Palazzo, in cultis. — Herceg., Mostar, in saxosis calce. apricis ad oppidum. Glavica prope Mostar, in campo arenoso sicco. E. peplus L. — Dalm., Ragusa, Cannosa prope Gravosa, in cultis. In cultis ad fontem Ombla prope Gravosa. Cat- taro, in declivibus calc. siccis. E. exigua L. var. acuta L. — Dalm., Scardona, in saxosis apricis ad cataractas Krka. Insula Meleda, Porto Pa- lazzo, in cultis. E. myrsinites L. — Dalm., supra Cattaro juxta viam vetus- tam, in saxosis apricis. — Bosn., in valle fluminis Vrbas, in declivibus inter Jajce et Botac. Coriarlaceae. Coriaria myrtifolia LDL. — Austr. litor., Trieste, Bosco di Pini, qusp. SEE WES N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. (äl Anacardiaceae. Pistacia terebinthus LL. — Austr. litor., Miramare prope Trieste, in saxosis calc. — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato, in silvaticis lapidosis. P. lentiseus L. — Dalm., Suturac prope Spalato, ,macchie". Cotinus coggygria Scop. (Bhus colunus L.). — Austr. litor., in saxosis calc. inter Divata et St. Canzian. Trieste, Bos- chetto, in silva. — AHerceg., Mostar, juxta viam ad Glavica. Rhus coriaria L. — Dalm., Gravosa, ad marginem vig ad montem Petka. Celastraceae. Evonymus verrucosa L. — Austr. inf., Mödling, in fruticeto. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in saxosis montis Domo- gled, ca 380 m. FE. Europea L. — Austr. inf., Mödling. Staphyleaceae. Staphylea pinnata LL. — Austr. inf., Mödling, in silvaticis. — Austr. litor., St. Canzian, in nemore. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in fageto. A ceraceae, Acer Tataricum L. — Bosn., Tilava prope Sarajevo, in mar- gine silve juxta viam. A. pseudoplatanus L. — Austr. inf... Mödling, in silva. var. villosum (Presl.) Parl. — Bosn., Travnik, Dolnij Vakuf, in silva juxta rivulum Slatina. ÅA. campestre L. a liocarpum Wallr. — Austr. inf., Mödling, in silvaticis. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in valle fluminis Cserna. -—J [NN Harald Lindherg. [XLVIII p hebecarpum Ledeb: — Hung. waustr. or., Herkulesbad, cum a. A. Monspessulanum L. -— Austr. litor., St. Canzian, in saxosis calce. — Monten., ad viam inter Cetinje et ,, Belvedere". — Herceg., Mostar, ad viam ad Glavica. var. Liburnicum Pax. — Austr. lilor., St. Canzian, ad speluncas. A. obtusatum Waldst. et Kit. — Bosn., Preslica Planina, Golo brdo inter stationes vie ferrarie Brdjani et Bradina, in silva ca 850 m. Rhamnaceae. Paliurus aculeatus Gaertn. — Dalm., Scardona, in saxosis cale. apricis ad cataractas Krka. — Herceg., Mostar, in fru- ticeto juxta viam ad Glavica. Rhamnus fallax ” Boiss. (Rh. Carnioliea Kern.). — dCarn., Adelsberg, Schlossberg, 1n margine silve. — Herccq., Preslica Planina, Golo brdo inter stationes vie ferrarie Brdjani et Bradina, in silva, ca 800 m. Rh. pumila Turr. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in fissuris muri et in rupe calc. Eh. saxatilis L. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in rupe calc. arida. FRh. intermedia Steud. et Hochst. (Rh. Adriatica Jord., Eh. infectoria Koch, Vis.). — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato, in silva Querci lanuginose. Rh. rupestris Scop. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in rupe calc. arida. — Austr. litor., Trieste, Opöina, in saxosis calc. apricis. Suturac prope Spalato, ,macchie". Spalato, Monte Marian, in saxosis aridis. var. cmerescens Murb. — Herceg., Mostar, juxta viam ad Glavica. Vitaceae. Vitis vinifera L. — Dalm., Scardona, in saxosis cale. apricis ad cataractas Krka. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 13 Tiliaceae. Tilia cordata Mill. (T. ulmifolia Scop.). — Hung. austr. or., Herkulesbad, in silvaticis ad flumen Cserna. T. tomentosa Mönch. (T. argentea Desf.). — Bosn., in valle fluminis Vrbas, inter Jajce et Botac. Malvaceae. Althea hirsuta L. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in vineis. Insula Meleda, Porto Palazzo, in margine agrorum. Malva Niceensis Al. — Dalm., Suturac prope Spalato, in sterilibus. Guttiferae. Hypericum Richeri Vill. var. Rochelii Grsb. et Schenk. — Hung. austr. 9r., Herkulesbad, in saxosis calec. montis Domogled, ca 380 m. Einige der von mir gesammelten Exemplare haben fast gar keine durchsichtige Dräsen an den Blättern, nur an den allerobersten sind solche spärlich vorhanden; andere haben alle Blätter an der oberen Hälfte des Stengels gegen die Ränder hin mit zahlreichen schwarzen und, in der Mitte der Blätter, mit dicht gestellten durch- sichtigen, hellen Dräsen besetzt. H. perfoliatum L. — Dalm., Zelenika prope Castelnuovo, in prato. H. hirsutam L. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in valle fluminis Cserna. H. perforatum L. "Veronense (Schrank). — Dalm., Ragusa, insula Lacroma, in saxosis. — Herceg., in saxosis calc. apricis ad oppidum Mostar. 74 Harald Lindberg. [XLVIII Tamaricaceae. Tamarix Gallica LL. — Austr. Utor., insula Grado, in arenosis juxta mare. T. parviflora Boiss. — Austr. litor., insula Grado, culta. Cistaceae. Cistus villosus L. var ertocephalus (Viv.) Gross. (C. villosus Nasko bl ED aln, TELIAS) RS Eglandulosus. Rami novelli cum pedunculis pedicellis- que dense villoso-tomentosi, folia ovali-rotundata, basi subito in petvolum latum contracta, sepala latiora, dense villoso- sericea (pilis lomgis), subito in cuspidem contracta. Dalm., Suturac prope Spalato, ,macchie". var. Dalmaäticus. (63 Oreticus, NIs. Len non 55) ERT 3—14. Eglandulosus. Rami novelli adpresse-canescentes (sine pilis patentibus), pedicelli pilis patentibus muniti, folia oblongo-lanceolata vel ovalia in petiolum angustum an- gustata, sepala amngustiora, villosa (pilis brevioribus), fere viridia, in cuspidem vulgo sensim attenuata. Dalm., insula Meleda, in saxosis calc. apricis inter Porto Soline et Pistet. Inka Mo 1—7 Cistus villosus L. var. eriocephalus (Viv.). — Dalm., Suöurac, H. I. — 814 C. villosus L: var. Dalmaticus. — Dalm., Meleda, H. L. 1, 8 folia !/3; 2—06, 9—13 sepala 2/,; 7, 14 pedicelli :/,. | 3 12 13 N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 75 Die Form aus Spalato stimmt ganz mit der Beschrei- bung, welche Visianil. c. von Cistus villosus L. giebt und auch mit der von Grosser, Das Pflanzenreich, H. 14, Cistacee, p. 15, äber var. 2 eriocephalus (Viv.) Gross. gegebenen. Meine Exemplare von der Insel Me- leda dagegen sind von dieser Form sehr abweichend, wie aus den oben gegebenen Diagnosen erhellt und ist meiner Ansicht nach mit C. Creticus Vis. 1. c. identisch. Grosser 1. ce. erwähnt von C. villosus L. 5 Varietäten, mit keiner von diesen fällt jedoch die von mir auf der Insel Meleda gesammelte Form zusammen. Nach Visiani kommt sein C. villosus in Dalmatien an vielen Orten vor, so z. B. ist ihm derselbe aus Spalato und von der Insel Ossero bekannt. Var. eriocephalus (Viv.) fand ich in der Um- gegend von Spalato; und von der Insel Ossero habe ich von Dr. K. Richter (21. V. 1887) gesammelte mit die- ser vollkommen identische Exemplare (sub nom. C. Cre- tensis L. in Herb. Mus. Bot. Stockholm) gesehen. TIch glaube also, dass man es als sicher ansehen kann, dass C. villosus Vis. mit var. eriocephalus (Viv.) zusammen- fällt. C. Creticus Vis. war dem Autor der Flora Dalma- tica nur von der Insel Lissa bekannt. Die var. Dal- maticus fand ich, wie oben erwähnt, auf der Insel Me- leda, welche nicht weit von der Insel Lissa entfernt liegt. Aus den von Visiani gegebenen Beschreibungen mag hier zum Vergleichen Folgendes hervorgehoben werden. Als charakteristisch fär C. villosus L. föhrt er an: ,C. caule villoso canmescente, foliis ovalibus, petiolis basi dilatatis, sepalis villoso-sericeis” und fär ,,C. Creticus": C. caule ad- presse canescente, foliis oblongo-lanceolatis, stellulato-canes- centibus, margine subundulatis, petiolis linearibus,pedunculis patenti-villosis, sepalis villosis. Dass meine Pflanze von der Insel Meleda mit Visianis C. Creticus ganz iden- tisch ist, scheint mir unzweifelhaft, man vergleiche nur die non ihm und mir gegebenen Diagnosen, dass ferner seine Form nicht der echte C. Creticus ist, liegt auch ganz klar, da die Linnéanische Pflanze eine klebrige, kleinblättrige Form mit sehr krausen Blatträndern ist. Harald Lindberg. [XLVTI -— [SP] Grosser kennt nicht die letztere aus Dalmatien, son- dern nur aus Säöd-Italien und aus dem Orient. C. Monspeliensis L. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in saxosis apricis calc. C. salviifolius L. — Dalm., Suturac prope Spalato, ,macchie". Helianthemum alpestre (Jacq.) Dun. f. hirtum (Koch) Gross. — Austr. inf., Schneeberg, reg. alp. var. Thessalum (Boiss.) Gross. — Monten., in fissuris rupis calc. apricis inter Njegusi et Cetinje, ca 1.100 m. H. marifolium (1L.) Mill. var. canum (Jacq.) Gross. f. vineale (Willd.) Gross. — Austr. inf., Mödling, in deeclivibus apricis, solo calc. H. chameccistus Mill. = barbatum (Lam.) Gross. a hrsutum (Thuill.) Gross. f£. lanceolatum (Willk.) Gross. — Austr. litor:," "Prieste,” Opeina, in Säxosis calc. apricisstinten Divata et St. Canzian, in sterilibus solo cale. ft. angustifolium (Willk.) Gross. — Austr. litor., insula Grado, in arenosis juxta mare. H. salicifolium (L.) Mill. — Herceg., Mostar, in saxosis calc. apricis. Fumana procumbens (Dunal) Gren. et Godr. (Helianthemum fumana (L.) Mill.). — Austr. litor., insula Grado, in are- nosis juxta mare. Trieste, Optina, in saxosis calc. apri- cis. In lapidosis cale. siceis in Monte Spaceato juxta Trieste. — Herceg., Mostar, in rupestribus calec. apricis. — Hung., Budapest, in colle arenoso ad Rakos Palota. F. ericoides (Cav.) Pau. (£. Spachiri Gren. et Godr.). — Dalm., Scardona, in declivibus saxosis calc. apricis ad catarac- tas Krka. W. Grosser fäöhrt nicht diese Art aus Dalmatien an (Das Pflanzenreich, H. 14, p. 127). F. levipes (L.) Spach. — Dalm., insula Busi, in declivibus saxosis siccis, apricis inter Pinum Halepensem. Diese schöne Pflanze ist nicht fräher mit Sicherheit in Dalmatien nachgewiesen worden. Weder Nyman (Conspeetus: p. 16) nock Grosser, kk ej; proubemwkenmmr diese Art aus östlicheren Gegenden als aus Italien und Tunis. Die alte Angabe von Dunal (in DC. Prodr. I (1824) äber ihr Vorkommen in Dalmatien wird von TTT HH TSTSSFSG 2 "ANN Ur ESSAYS N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. TT Boissier (FI. Orient. I, p. 450 (1867) bezweifelt. Also ist sie wahrscheinlich neu fär die Flora von Österreich- Ungarn. F. thymifolia (L.) Gren. et Godr. —- Dalm., Suturac prope Spalato, in sterilibus, solo cale. Violaceae. Viola silvestris Lam., Rchb. — Austr. inf., Mödling, in silvaticis. V. elegantula +) Schott. (V. Bosniaca Form., V. latisepala Wettst., V. declinata Murb., V. speciosa Pantck.). — Herceg., ad stationem vie ferrarie Bradina. V. Aetolica !) Boiss. et Heldr. — Monten., in rupestribus cale. juxta viam inter Njegus$i et Cetinje, ca 1000 m. V. tricolor L. var. Banatica Kit. — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in devexis siccis montis Allion. V. Beckiana Fiala f. lutea. — Bosn., Stolovac, Tissova kosa, in pineto (P. silvestris). W. Becker determinationem confirmavit. V. alpina Jacq. &« typica Beck. — Austr. inf., Schneeberg, teg. alp. Thymelaeaceae. Daphne alpina L. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in rupe cale. — Monten., in saxosis inter Cetinje et , Belvedere". D. laureola L. — Austr. litor., ad speluncas St. Canzian. Lythraceae. Lythrum salicaria L. var. canescens Koch. — Dalm., in litore graminoso humido inter Zelenika et Castelnuovo. L. virgatum LDL. — Hung., Budapest, loco humidiusculo in arenosis inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. 1) Det. W. Becker. 78 Harald Lindberg. (EVIE Punicaceae. Puniea granatum LDL. — Dalm., Suturac prope Spalato, ,macchie". Myrtaceae. Myrtus communis L. (M. TItaliea Mill.). — Dalm., Suturac prope Spalato, ,macchie". Onotheraceae. Epilobium montanum L. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in valle fluminis Cserna. E. lanceolatum Seb. et Mauri. — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in devexis montis Allion. Herkulesbad, in valle fuminis Cserna. E. Lamyi F. Schultz. — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in devexis montis Allion. Araliaceae. Hedera helix L. — Austr. inf., Mödling, ad terram in fageto. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in muro. — ÄAustr. litor., ad rupes ad speluncas St. Canzian. Umbelliferae. Hacquetia epipactis (TL. fil.) DC. — Austr. litor., St. Canzian, in umbrosis. Eryngium maritimum L. — Austr. litor., insula Grado, in arenosis maritimis. E. campestre L. — Austr. inf., Mödling, in sterilibus. E. Oreticum L. — Dalm., Suturac prope Spalato, ad margi- nem vie loco sterili. FINE EIS N:o 13] | Iter Austro-Hungaricum. 19 FEchinophora spinosa L. — Austr. litor., insula Grado, in are- nosis juxta mare. Physocaulis nodosus (L.) Tausch. — Herceg., Mostar, in um- brosis prope oppidum et ad fontem Buna.— Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in silvaticis ad pedem montis Allion. Cherophyllum coloratum L. — Dalm., in silvaticis inter Gra- vosa et Ragusa. Cattaro, in saxosis calce. in vallecula supra urbem. Ch. temulum L. — Hung. austr. or., Båzias ad flumen Donau, ad marginem vie. Ch. aureum L. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in silva ad lumen Cserna. Ch. aromaticum L. — Cum precedente. Anlhriscus silvestris (L.) Hoffm. f. umbrosa. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in fageto in valle Zselereu inter Domogled et Vrf Suscului. A. fumarioides Spreng. a typicea Beck. (Cherophyllum Hladni- kianum Rehb.). — Monten., Njegusi, in fruticeto infra viam ad Cetinje, ca 900 m. A. cerefolium (L.) Hoffm. — Austr. inf., Mödling, ad mar- gines vie. Scandix pecten veneris L. — Dalm., Sebenico, in ruderatis ad stationem vig ferrarie. Cattaro, in saxosis calc. apricis supra oppidum. — Herceg., Mostar, in vineis ad pedem montis Stolac. Torilis infesta (L.) Hoffm. — Dalm., insula Meleda, Vodice, in lapidosis subumbrosis cum FT. nodosa et TI. hetero- phylla et in saxosis inter Porto Soline et Pistet. T. nodosa (L.) Gertn. — Dalm., Scardona, in saxosis calc. ad cataractas Krka. Insula Meleda, Vodice, cum precedente. T. heterophylla Guss. — Dalm., insula Meleda, Vodice, cum precedentibus. Caucalis daucoides L. -— Herceg., Mostar, in cultis. C. latifolia L. (Turgemnmia latifolia Hoffm.). — Herceg., Mostar, in agro juxta viam ad Glavica. Orlaya grandiftlora (L.) Hoffm. — Austr. litor., Trieste, Opöina, solo calc. — Dalm., Cattaro, in saxosis apricis in valle- cula supra oppidum. — Hercey., Mostar, in saxosis juxta 80 Harald Lindberg. [XLVITII oppidum. — Hung. austr. or., Båziås ad flumen Donau, in declivibus calc. Bifora testiculata (L.) DC. — Dalm., insula Meleda, Porto Palazzo, in cultis. B. radians M. Bieb. — Herceg., Mostar, in cultis. Smyrmum perfoliatum L. — Monten., in silva infra Krstac juxta viam ad Cattaro, ca 800 m. — Herceg., Mostar, in umbrosis juxta oppidum. Sm. olusatrum L. — Dalm., Ragusa, Gravosa, loco humidius- culo juxta viam ad fontem Ombla. Bupleurum rotundifolum L. — Hung., Budapest, in declivi sieco ad Blocksberg. B. protractum Link. — Dalm., insula Meleda, Porto Palazzo, in cultis. Ragusa, Gravosa, in cultis ad fontem Ombla. B. aristatum Bartl. et Wendl. — Dalm., insula Meleda, Porto Palazzo, in cultis. Ragusa, insula Lacroma. Trimma glauea (L.) Dumort. (Tr. vulgaris Koch). — Austr. litor., Herpelje prope Trieste, loco sicco lapidoso solo calc. Ptychotis verticillata (Desf.) DC. (Pt. ammoides (Gouan) Koch. — Dalm., Scardona, in saxosis cale. apricis ad catarac- tas Krka. Insula Meleda, Porto Palazzo, inter segetes. Falcaria Rivini Host. — Austr. inf., Mödling, solo cale. Bunium divaricatum Bert. (B. montanum Koch). — Dalm., Scardona, in lapidosis calc. apricis ad cataractas Krka. Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato, in saxosis cale. apricis montis Trovra. DB. ferulaceum Sm. — Herceg., Mostar, in vinetis. Crilhmum maritimum L. — Austr. litor., Miramare juxta Trieste, in litore lapidoso maris. Seseli Gouani Koch (S. elatum DC.). — Austr. litor., Trieste, Monte Spaccato, in declivi calc. aprico. S. hippomarathrum L. -— Hung., Budapest, in campo arenroso ad Rakos Palota. S. Sibiricum Eichw. (Libanotis Sibirica C. A. Mey.). — Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupe cale. montis Domogled, ca 400 m. Oenamthe pimpinelloides L. — Dalm., Ragusa, loco humido in ripa juxta fontem Ombla prope Gravosa. Gravosa, loco humidiusculo ad pedem montis Petka. SG — ÖRA ran tan a ne N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 31 Portensehlagia ramosissima (Portenschl.) Vis. — Dalm., Ragusa, in saxosis calc. apricis ad fontem Ombla prope Gravosa. Athamanta rupestris (Scop.) (4A. Matthiolr Weulf.). — Austr. litor., in silvaticis inter Divata et St. Canzian. — Hung., austr. or., Herkulesbad, in rupe calc. montis Domogled, ca 400 m. Foeniculum capillaceum Gilib. (PF. offietnale AMN... — Austr. litor., in devexis siccis prope Miramare juxta Trieste. Ferulago galbanifera Koch (Ferula ferulago L.). — Austr. litor., in saxosis inter Divata et St. Canzian. — Dalm., Zele- nika prope Castelnuovo, in silvaticis. F. silvatiea (Bess.) Boiss. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in saxosis silvaticis montis Domogled, ca 400 m. Peucedanum cervaria (L.) Cusson. — Austr. litor., in silvaticis saxosis inter Divata et St. Canzian. Pastinaca sativa L. var. opaca (Bernh.) Vis. f. glabrior. — Dalm., Zelenika prope Castelnuovo, in arenosis juxta portum. Tordylium Apulum DL. — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebe- nico et Spalato, in herbidis juxta stationem vie ferrarize. T. maximum L. — Hung. austr. or., Båzias ad flumen Donau in declivibus calc. Cornaceae. Cornus sanguinea L. — Austr. inf., Mödling, in fruticeto. — Austr. litor., Trieste, Miramare, in devexis silvaticis. C. mas LTL. — Austr. inf., Mödling, in silvaticis. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in margine silve. — Herceg., Mostar, ad marginem vie ad fontem Cim. Ericaceae. Loiseleuria procumbens (L.) Desv. — Austr. inf., Schneeberg, reg.. alp., ca. 2.000 m. Arbutus unedo L. — Dalm., Suturac prope Spalato, ,macchie". Insula Lacroma prope Ragusa, ,macchie". 82 Harald Lindberg. [XLVIIT Erica carnea L. — Bosn., distr. Jajee, Stolovac, Tissova Kosa, in pineto (P.-silvestris). E. arborea L. -- Dalm., Ragusa, insula Lacroma, ,macchie". E. verticillata Forsk. — Dalm., Suturac prope Spalato, ,macchie". Primulaceae. Primula elatior L. — Austr.inf., Schneeberg, reg. alp., ca 2000 m. Pr. officinalis L. var. canescens Opiz f. cetia Beck. (Pr. Pam- nonica Kern.). — Austr. inf., Mödling, in devexis gra- minosis solo calc. "Columne (Ten). — Monten., inter NjeguSi et Cetinje inter frutices loco lapidoso calc. ad viam publicam, ca 1.000 m. Pr. auriceula L. oa Bauhini Lehm. — Austr. litor., St. Canzian, in fissuris rupis calc. t. serratifolia Bochel — Hung. austr. or., Herkulesbad, in fissuris rupium cale. in cacumine montis Vrf Suscului, ca 1.300 m. Pp Obristu Beck. — Austr. inf., Schneeberg, reg. alp., ca 2.000 m. Pr. minima L. — Cum forma precedente. Pr. Clusiana Tausch. — Cum precedentibus. Androsaces lacteum L. — Cum precedentibus. A. chamecejasme Host. — Cum precedentibus. Soldanella alpina LT. -— Cum precedentibus. Lysimachia puncetata LL. — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in silvaticis ad pedem montis Allion. Herku- lesbad, in fageto. Asterolinum linum stellatum (L.) Hofmgg. et Link. — Dalm., insula Meleda, Porto Palazzo, in saxosis cale. apricis. Anagallis arvensis L. var. cerulea (Schreb.). — Dalm., Spalato, in vineis ad pedem montis Marian. Cyclamen Europeum L. — Austr. inf., Mödling, in fageto. C. repandum Sibth. et Sm. — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato, in lapidosis silvaticis in declivi montis Trovra. Insula Meleda, in silva Querci ilicsi inter Pistet et Vodice. SFYSERIRESEIOSE N:o 13] Iter Austro-Hungarieum. 83 Plumbaginaceae. Plumbago Europea LD. — Dalm., Cattaro, in rupestribus calc. juxta oppidum. Armeria camescens (Host.) Boiss. — Monten., in saxosis cale. apricis juxta molam ad viam vetustam inter Cattaro et Krstac, ca 700 m. — Herceg., Mostar, in saxosis apricis cale. juxta oppidum. A. alpina Wallr. — Austr. inf., Schneeberg, reg. alp.. ca 2.000 m. Statice caspia Willd. — Austr. litor., insula Grado, loco are- noso humido juxta mare. St. cancellata Bernh. — Dalm., Spalato, Batvice, in rupestri- bus maritimis. var. glabra Boiss. — Dalm., insula Meleda, Pistanistje, in litore. Oleaceae. Fraxinus ornus L. — Austr. litor., Trieste, in rupestribus montium Optina et Monte Spaccato. In silvaticis lapi- dosis solo calce. inter Divata et St. Canzian. Syringa vulgaris LD. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in monte Vrf Suscului, ca 1.000 m. Phillyrea variabilis Timb. et Lor. a latifolia (L.) Caruel. — Austr. litor., Miramare prope Trieste. — Dalm., insula Tacroma prope Ragusa, ,macchie". var. media (L.) Caruel. — Dalm., Suturac prope Spalato, ,macchie". Insula Busi, in declivibus saxosis: f. foliis subintegerrimis, 3—4 cm longis, 10—15 mm latis. Olea Europea L. a oleaster DC. — Dalm., Suturac prope Spalato, ,macchie". pp sativa DC. — Dalm., Zelenika prope Castelnuovo, in horto culta. Ligustrum vulgare LL. — Dalm., Zelenika prope Castelnuovo, in fruticeto. 6 84 Harald Lindberg. [XLVIIT (rentianaceae. Erythrea centaurium (L.) Pers. — Dalm., insula Busi, in de- vexis apricis. Ragusa, Gravosa, in sterilibus aridis montis Petka. E. pulchella Fries. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in apricis. Insula Meleda, in saxosis -cale. inter Porto Soline et Pistet. Chlora perfoliata (1L.) Willd. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in sterilibus lapidosis, solo calc. Insula Meleda, in saxo- sis inter Porto Soline et Pistet. Gentiana Clusu Perr. et Song. — Austr. inf., Schneeberg, reg. alp., 2.000 m. G. verna L — Cum precedente. G. angulosa M. Bieb. var. Tergestina Beck. — Carn., Adels- berg, Schlossberg, in devexis graminosis. — Austr. litor., Trieste, Monte Spaccato, in prato lapidoso solo calc. — Bosn., in monte Trebovié prope Sarajevo, reg. subalp., ca 1500 m. Apocynaceae. Vinca major L. — Austr. litor., in silvatieis umbrosis juxta Miramare prope Trieste. Apocynum venetum LDL. — Austr. lilor., in graminosis siccis ad viam inter Miramare et Trieste. Nerium oleander LL. — Dalm., Ragusa, Gravosa, in silva sicca in declivi montis Petka. Asclepiadaceae. Vincetoxicum officinale Moench var. laxum (Bartl.). — Hung. austr. or., Herkulesbad, in valle fluminis Cserna et in rupestribus in cacumine montis Vrf Suscului, ca 1300 m. V. Adriaticum G. Beck (C. medium F1. exs. Austro-Hung, n. 187). — Herceg., 1n saxosis siccis juxta stationem vie ferrarie Uskopolje. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 85 V. fuscatum (Vis.). — Dalm., Perkovié-Slivno, statio vie fer- rarie inter Sebenico et Spalato, in silva Querci lanu- ginose. V. Huteri Vis. et Aschers. — Monten., loco saxoso ad mar- ginem vie inter Cetinje et ,,Belvedere". : Convolvulaceae. Convolvulus Cantabricus L. — Austr. lUlitor., Trieste, Monte Spaccato, in saxosis calc. apricis. — Dalm., Suturac prope Spalato, ,macchie". — Bosn., in valle fluminis Vrbas inter Jajce et Bocäc, in declivibus calc. C. tenuissimus VSibth. et Sm. — Dalm., Scardona, in saxosis cale. apricis ad cataractas Krka. Calystegia silvatica (Spreng.) Waldst. et Kit. — Dalm., Ragusa, in silvaticis inter fontem Ombla et Gravosa. C. soldanella (L.) R. Br. — Austr. litor., insula Grado, in are- nosis juxta mare. i Borraginaceae. Omphalodes verna Moench. — Monten., loco umbroso ad pedem rupis inter Cetinje et ,,Belvedere". Cynoglossum Hungaricum Simonkai. — Hung., Budapest, in campo arenoso inter Dunakesz et Käposztås-Megyer. C. Germanicum Jacq. (C. montanum Lam.). — Hung. austr. or., Herkulesbad, in fageto in monte Vrf Suscului, ca 1000 m. C. Cretiecum Vill. (C. pietum Ait.). — Dalm., Scardona, in saxosis apricis ad cataractas Krka. C. Columne Ten. — Monten., Krstac inter Cattaro et Cetinje, in saxosis, ca 975 m. — Herceg., in saxosis apricis juxta stationem vie ferrarie Uskopolje. Mostar, in saxosis calc. apricis juxta oppidum. Symphytum asperrimum (Sims.) Ledeb. — Dalm., Spalato, Baéövice, in cultis. 86 Harald Lindberg. [XLVIII S. tuberosum L. — Austr. inf., Mödling, in fageto. Anchusa Italica Retz. — Dalm., Suturac prope Spalato, ad marginem vie. A. Barrelieri DC. — Bosn., distr. Jajee, Sipovo, in margine vie. — Hung. austr. or., Baziås ad flumen Donau, in devexis cale. A. officinalis DL. — Monten., Krstac inter Cattaro et Cetinje., CR AD Lycopsis variegata L. — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato, in campo graminoso. Nonnea pulla (L.) DC. — Huny., Budapest, in campo arenoso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. Alkanna tinetoria (L.) Tausch. — Hung., Budapest, in campo arenoso ad Rakos Palota. Pulmonaria angustifolia L. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in fageto. Mwyosotis alpestris Schmidt var. suaveolens (Kit.). — Monten., inter Njegusi et Cetinje, in fissuris rupium cale., ca 1100 m. — Herceg., Preslica Planina, Golo brdo inter stationes vie ferrarie Brdjani et Bradina, ca 800 m. M. intermedia Link. — Dalm., in saxosis apricis ad viam ve- tustam ad Krstac supra Cattaro et in ruderatis in mar- gine oppidi. M. hispida Schlecht. — Austr. inf... Mödling, solo cale. sicco. Moltkia petrea (Portenschl.) DC. — Dalm., in monte Clissa prope Spalato. Ragusa, in saxosis calc. apricis ad fon- tem Ombla prope Gravosa (forma foliis Wnearibus, 1—-2 mm latis, racemis cymosis confertis, floribus minoribus, 6—7 mm longis, antheris 2 mm exsertis, £. linearifolia). Cattaro, in saxosis apricis in vallecula supra urbem (forma foliis oblongis, 5—6 mm latis, racemis cymosis laxiusculis, floribus majoribus, 7—S8 mm longis, antiheris 5 mm exsertis, £. oblongifolia). Lithospermum inerassatum Guss. — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato, in saxosis apricis montis Trovra. — Monten., in fissuris rupis arid&e inter Njegusi et Cetinje, ca 1000 m. — Herceg., Mostar, in saxosis apricis montis Stolac. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 87 L. purpureo-coeruleum L. — Austr. inf., Mödling, in fageto. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in margine silve. — Dalm., Perkoviéf-Slivno inter Sebenico et Spalato, in silva Querci lanuginosae. L. officinale LTL. — Austr. litor., Trieste, Monte Spaccato, in sterilibus. Onosma arenarium Wealdst. et Kit. — Hung., Budapest, in campo arenoso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. O. echioides 1. (F1. exs. Austro-Hung. n. 1411). (0. stellulatum auctorum). — ÅAustr. litor., Trieste, Optina et inter Mira- mare et Trieste, in declivibus saxosis apricis. — Dalm., Suturac prope Spalato, in sterilibus. Cattaro, in saxosis ad viam vetustam ad Krstac. 0. stellulatum Waldst. et Kit. — Bosn., distr. Jajce, Sipovo, in rupe calc. juxta viam (Wettstein det.). In valle fluminis Vrbas inter Jajece et Botac, in declivibus calc. ad viam publicam. 0. Taurieum Pall. — Hung. uwustr. or., Båzias ad flumen Donau, in declivibus calc. Cerinthe minor L. — Austr. inf., Mödling, solo calc. — Austr. litor., inter Divata- et St. Canzian. — Bosn., Travnik, Dolnij Vakuf, in herbidis in ripa rivuli Slatina. C. lamprocarpa Murb. Beitr. z. Flora von Sädbosnien u. der Hercegovina, p. 859. f. Cattaroénsis. — Dalm., Cattaro, in saxosis juxta oppidum et mare. A typo differt: corolla solum lacinus limbi violacers, haud ut in typo tubo infra basim laciniarum maculis 5 violaceis confluentibus colorato. f. verruculosa. — Cum forma precedente. Nucule verrueculose, haud ut in typo et in f. Catta- roönsi levissime, ceterum ut in f. Cattaroönst. Prof. Sv. Murbeck in Lund hat mir gätigst Origi- nalexemplare von seiner Art zugesandt, för welche Lie- benswärdigkeit ich ihm hier meinen herzlichsten Dank ausspreche. Nach Murbeck l. c. liegt im Herbar K er- ner ein von Huter gefundenes Exemplar mit der Eti- kette: ,Cerinthe minor var. bicolor Kerner in lit. — Dal- matien, inter dumeta in Fort St. Ivan supra Cattaro, 88 Harald Lindberg. [XLVIII Maj 1872, leg. Pichler.” Da diese Pflanze violettgefärbte Corollenzipfel hatte, hielt Murbeck es för nicht un- wahrscheinlich, dass dieselbe mit C. lamprocarpa identisch sei, da aber das Exemplar Pichlers ohne Nässe war, konnte er es nicht sicher bestimmen. Dass diese Pflanze Pichlers mit C. lamprocarpa 1dentisch ist, ist wohl ziemlich sicher, da auch meine Exemplare aus Cattaro zu dieser Art gehören. Echium plantagineum L. — Dalm., Zelenika prope Castel- nuovo, in campo arenoso juxta portum. E. pustulatum Sibth. et Smith. — Dalm., Sebenico, in campo sicco juxta templum. E. altissimum Jaeq. — Dalm., Spalato, Monte Marian, in SAXOSIS. E. calycinum Viv. (E. parviflorum Moench). — Dalm., Spalato» Bactvice, in sterilibus juxta mare et ad pedem rupium in margine vie juxta oppidum. Verbenaceae. Verbena officinalis LL. — Austr. litor., insula Grado, in are- nosis juxta mare. — Hung. austr. or., Båziås ad flumen Donau. Vitex agnus castus L. -- Dalm , insula Meleda, Porto Palazzo, in rupestribus. Labiatae. Ajuga chamepitys L. var. grandiflora Vis. -— Dalm., Scar- dona, in declivibus calle. apricis ad cataractas Krka. f. subglabra. — Foliis glaberrimis, solum in parte inferiore pilis nonnullis patulis obsitis, calycibus glaberrimis, cauli- bus bifariam breviter et dense pilosis. Dalm., Spalato, ad marginem vie juxta oppidum. 4. wa L. — Dalm., Spalato, Monte Marian, in saxosis. A. Genevensis L. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in prato. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 89 Teucrium montanum LDL. var. supinum (L.) Vis. — Dalm. Scardona, in saxosis calc. apricis ad cataractas Krka. + Pannonicum (Kern.). — Hung. austr. or., Herkulesbad, in valle fluminis ÖCserna. T. polium L. — Austr. litor., ins. Grado, in arenosis juxta mare. — Dalm., Zelenika prope Castelnuovo. T. cehamedrys LD. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in saxosis apricis. — Hung. austr. or., Båziås ad lumen Donau. T. flavum L. -- Dalm., insula Lissa, Comisa, in saxosis apricis calc. Insula Meleda, in saxosis apricis inter Vodice et Tatinica. T. Arduini DL. — Dalm., Cattaro, in saxosis cale. apricis in vallecula supra oppidum. Rosmarinus officinalis L. — Dalm., Spalato, Monte Marian, in rupestribus. Insula Busi, in declivibus apricis lapidosis inter Pinum Halepensem. Insula Comisa, in saxosis apricis. Prasium majus L. — Dalm., Spalato, Monte Marian, in fissu- ris rupium. Insula Meleda, Porto Palazzo, in saxosis apricis. Scutellaria Örientalis L. var. pinnatifida Benth. (Sc. Herceqo- vinica Formanek). -— Herceg., Mostar, ad marginem vig loco sicco lapidoso ad pedem montis Stolac. Se. altissima LL. — Monten., in silvaticis prope Krstac ad viam ad Cattaro, ca 800 m. — Herceg., Mostar, in fruticeto prope oppidum. Lavandula spica L. (CL. vera DC.). — Dalm., Spalato, in saxo- sis apricis in cacumine montis Marian. Marrubium vulgare LDL. — Herceg., Mostar, ad marginem vie ad fontem Radobolje. var. Apulum (Ten.) (var. albo-lanatum Vis.). — Dalm., in- sula Lissa, Comisa, in apricis solo calc. M. peregrinum L. — Hung. austr. or., Båziås ad lumen Donau, ad marginem vie. M. candidisssmum L. — Herceg., Mostar, in saxosis apricis. var. subrotundum.— A typo differt: foliis mediis subrotundis, ad basim subcordatis, ca 30 mm latis et ca 35 mm longis, longius pedunculatis, pedunculis ca 30 mm longis. 90 Harald Lindberg. [XLVIII Dalm., Scardona, in saxosis apricis ad cataractas Krka. Sideritis montana L. — Herceg., Mostar, in vineis ad pedem montis Stolac. — Hung., Budapest, in campo arenoso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. S. Bomana L. — Dalm., Scardona, in saxosis calc. apricis ad cataractas Krka. Insula Lissa, Comisa, in sterilibus. Ragusa, Gravosa, Monte Petka, in arenosis. S. purpurea (Talb.) Benth. — Dalm., Ragusa, Gravosa, in ste- rilibus montis Petka. Nepeta Pannonica (L.) Jacq. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in fageto in valle fluminis Öserna. Glecoma hirsuta Waldst. et Kit. — Bosn., Travnik, Dolnij Vakuf, juxta lumen Slatina. Brunella laciniata LT. f£. integrifoliu Godr. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in graminosis ad flumen Öserna. Br. vulgaris L. — Dalm., Ragusa, in graminosis ripe juxta fontem Ombla prope Gravosa. Melittis melissophyllum LD. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in margine silve. — Austr. litor., Trieste, Optina, loco lapi- doso (f. floribus albis, planta breviter et minus dense pilosa). — Bosn., distr. Jajee, prope templum Stronica (f. floribus roseis labio inferiore purpureo, caule dense et longe piloso). Phlomis fruticosa L. — Dalm., in collinis juxta viam inter Ragusa et Gravosa. Lamium orvala L. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in nemore. L. hybridum Vill. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupe calc. cacuminis montis Vrf Suscului, ca 1300 m. L. maculatum LL. — Austr. inf., Mödling, ad marginem vig in fruticeto. IL. galeobdolon (L.) Crantz var. montanum (Kab.). — Bosn., Jajce, in umbrosis. Ballota nigra L. £ruderalis (Schweigg. et Körte) Briq. — Hung., Budapest, in declivi sieco montis Blocksberg. B. acuta (Moench) Briq. (5. hirsuta (Willd.) Benth., B. rupestris (Bivon.) Vis.). — Herceg., Mostar, in fruticeto lapidoso juxta oppidum. Stachys Germanicus L. — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in silvaticis montis Allion. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. Säl St. Italieus Mill. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in lapidosis Siccis. St. Janianus Cesati (St. lamprophyllus Lindb. fil. in herb.). — Tota planta sericeo-lanata, proesertim in parte superiore nitidula. Foliis radicalibus oblongis vel lineari-oblongis basi attenuatis, supra albo-tomentosis, subrugulosis, caulinis supra sericeis haud vel obsolete rugulosis, minutissime et dense erenulatis, floralibus latis, subcordatis, verticillastra superantibus. Verticillastris paucifloris. Dentibus calycis supra glandulosis, divaricatis. His notis optime a prece- dente differt. Dalm., Scardona, in declivibus calc. siccissimis ad cataractas Krka. Von Stachys Janianus Cesati habe ich leider kein Vergleichsmaterial gehabt und ich kenne die Art iäber- haupt nur aus der Beschreibung Arcangelis in Comp. Flora Italiana, p. 437. Arcangeli betrachtet diese Pflanze nur als eine Varietät der vorigen Art und charakterisiert dieselbe folgendermassen: ,pianta piu pic- cola della precedente (St. Italicus Mill.), con foglie quasi intere piu strette e verticillastri piu poveri, denti del calice alla fine divaricati." Der Verfasser der Flora Ita- liana erwähnt nichts äber die Farbe der Pflanze und auch nichts betreffend die Form und Grösse der ober- sten Blätter, welche indessen derselben ein von St. Ita- lieus ganz fremdartiges Aussehen verleihen. Da ich meine Pflanze mit keiner anderen identifizieren konnte, so habe ich dieselbe, doch nicht ohne einiges Bedenken, zu St. Jamianus Cesati getfährt, trotzdem ich keine An- gabe äber das Vorkommen der Art in Dalmatien gefun- den habe. Im Gegensatz zu St. Italicus hebt Arcan- geli hervor, dass St. Janianus fast ganzrandige Blätter und abstehende Kelchzähne hat, welche beiden Kenn- zeichen auch auf meine Pflanze zutreffen. Die Blätter sind nämlich sehr fein und dicht gekerbt, so dass die Blattränder unter dem dichten Filz bei flöchtiger Beo- bachtung fast ganzrandig scheinen. Die Ränder der mittleren Stengelblätter sind an der Form aus Krka um die Hälfte kleiner und dichter gekerbt als bei denen Harald Lindberg. [XLVIIT von der Insel Lissa; die erstere Form hat an jeder Seite ca 75 Kerbzähnen, die letztere dagegen nur ca 35. Nach Nyman, Conspectus, p. 578, kommt .St. Ja- nianus Cesati in Parma, Modena, Friaul, Istrien und Croatien vor. Zu dieser Art fuhrt er die in Reichenb. exs. (n. 2298, sub nom. St. Italicu Mill.) verteilten Exem- plare aus Krain. Dieselben sind jedoch nicht mit mei- ner Form aus Krka identisch, sondern gehören ohne Zweifel zu St. Italicus; sie stimmen auch gar nicht mit der von Arcangeli gegebenen Beschreibung äber St. Janianus äberein. Weder Marchesetti noch Pospi- chal hat St. Jamianus aus seinem resp. Gebiet aufge- nommen. Mit meiner Form aus Krka ganz identische Exem- plare habe ich in Herb. Mus. Bot. Stockholm gesehen. Dieselben sind in Dalmatien bei Spalato gesammelt und stammen aus dem Herbarium J. C. Pittoni; sie sind als Stachys salviefolia Ten. bestimmt. Mit der von mir als St. Italicus Mill. bestimmten Pflanze von der Insel Meleda ganz täbereinstimmende Exemplare habe ich von folgenden Fundorten gesehen: Dalm., Lesina, leg. Dr. Lagger (sub nom. st. salviefolia "Ten. in Mus. Bot. Stockholm), Bulgarien, Sadovo, VIL 1892, leg. Stribrny, det. J. Velenovsky (sub nom. St. Italica Mill. in Mus. Bot. Stockholm) und Istrien, Vernola bei Pola, 2. 7. 1899, leg. Untehj (Herb. H. &L.). St. Sendtneri Beck. var. adenocalyx. — Planta in parte supe- riore etiam pilis longis, articulatis, glanduliferis obsita, proesertim calyx sat dense glandulosus, sed etiam cum pilis non glanduliferis nonnullis munitus. Bosn., in valle fluminis Vrbas, inter Jajce et Botac. Die von mir gesammelte Form weicht nur durch die langen Stieldräsen an den Kelchen, am oberen Teil des Stengels und an den oberen Blättern von der typischen Form ein wenig ab. Unter dieser Form, welche an den Kelchen fast nur Stieldräsen hat, kamen auch Exem- plare vor, an welchen die Kelchblätter mit Haaren und langen Stieldräsen fast gleich reichlich besetzt sind (f. versipila), und welche also var. adenocalyx mit der ty- 7 N:0w13] Iter Austro-Hungaricum. 93 pischen Form, die unter den Haaren nur sehr kurze Sitzdrösen hat, verbinden. Als Vergleichsmaterial habe ich Exemplare von der typischen Form aus Travnik in Bosnien (leg. Bran dis) gehabt, welche ich in meinem Herbarium besitze. St. rectus L. — Hung., Budapest, in arenosis ad Rakos Palota. St. St. St. SE lang) var. stenophyllus Beck. — Austr. litor., insula Grado, in arenosis juxta mare. var. Karstianus (Borb.). — Bosn., Jajce, in saxosis juxta oppidum. Aus Dalm., Omblatal, habe ich eine ganz eigentäm- liche Stachys-Form, welche sicher in den Formenkreis des Stachys labiosus Bert. gehört. Die mittleren Blätter sind 30—40 mm lang, ca 18 mm breit, grossgekerbt fast wie bei Veronica teucrium L., die grossen, hell- gränen Kelche sind ziemlich dicht mit recht langen Stieldräsen besetzt, die Blätter an den Blätenquirlen sind breit und haben als trocken eine schwarzgräöne Farbe wie bei St. menthifolius Vis. angenommen; die ganze Pflanze ist kurz und spärlich behaart. Da ich in der mir zugänglichen Litteratur keine Art gefunden habe, mit welcher ich meine Form aus dem Omblatal identifizieren konnte, habe ich dieselbe vorläufig als St. Omble in meinem Herbarium bezeichnet. nilens Janka (St. ramosissima Rochel, Heuffel). — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in monte Allion. menthifolwus Vis. — Dalm., Cattaro, in saxosis in vallecula supra oppidum et juxta Forte Trinita, ca 200 m. annuus L. — Herceg., Mostar, in cultis. spinulosus Sibth. et Smith. — Dalm., Suturac prope Spa- lato, in vineis. Ragusa, Cannosa prope Gravosa, ad marginem fosse in cultis. Salvia officinalis L. — Dalm., Scardona, in saxosis calc. apri- cis ad cataractas Krka. . pallida Pantesk. — Monten., in saxosis apricis juxta molam ad viam vetustam inter Cattaro et Krstac, ca 700 m. 94 S. Ör Harald Lindberg. [XLVIIT triloba DL. fil. var. subhastata. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in saxosis apricis. A typo differt: foliis majoribus, 40—60 mm longis et 25—50 mm latis, supra viridibus, superioribus triangulari- bus, subhastatis. Diese schöne Salvia-Art ist nicht fräher in Dalmatien nachgewiesen worden, wenigstens nicht so viel ich aus der Litteratur habe ersehen können, und ist also wohl för die Flora Österreich-Ungarns neu. Nach Nyman, Conspectus, p. 568, kommt die Art in Calabrien, Grie- chenland, Thracien und auf Sicilien und Creta vor. Durch ihr Vorkommen auf der Insel Lissa ist also die Nordgrenze der Art beträchtlich vorgeschoben. Die von mir dort gesammelte Form ist nicht ganz identisceh mit der typischen sädlicheren Form, sondern unterscheidet sich durch die oben hervorgehobenen Merkmale nicht unwesentlich von derselben. Von der typischen SS. triloba: habe ich zum Vergleichen mehrere Exemplare aus Italien, Griechenland, Syrien, Palestina nnd von den Inseln Chios, Rhodos, Creta, Syra und Sicilien gesehen, welche sämtlich an der Basis der oberen Blätter die fär die Art charakteristischen kleinen, abgeschnärten oder fast abgeschnärten Lappen haben, und auch kleinblättriger und mehr grauhaarig sind. . glutinosa LL. — Austr. inf., Mödling, in fageto. . horminum L. — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato, in graminosis. Nuturac prope Spalato, in ste- rilibus. Insula Lissa, Comisa, in sterilibus. . dethiopis LDL. — Hung., Budapest, in campo arenoso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. . pratensis L. — Austr. litor., Trieste, Optine, in prato solo cale. . verbenaca L. var celandestina (L.). — Dalm., Suturac prope Spalato, in sterilibus solo calce. . nemorosa LL. — Hung., Budapest, in campo arenoso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer et ad Rakos Palota. verticilluta LDL. — Herceg., Mostar, ad marginem vig. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in valle fluminis Cserna ARR N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. S 93 Satureia subspicala Vis. (S. pygmeu Sieb., S. Illyrica Host.). — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in rupe calce. S. Juliana LD. (Mieromeria Juliana Benth.). — Dalm., Scar- dona, in declivibus saxosis calc., apricis ad cataractas Krka. Ragusa, Cannosa prope Gravosa, in saxosis ap- ricis. S. Greca L. (Miceromeria Greca Benth.). — Dalm., insula Lissa, Comisa, in saxosis apricis. Calamintha acinos (L.) Clairv. var. villosa Pers. — Dalm., Suturac prope Spalato, in sterilibus. — Herceg., Mostar, in campo sicco juxta viam ad Glavica. Meine Exemplare aus der Hercegovina sind denen aus Dalmatien ganz gleich und nicht mit var. lancifolia Murb. Beitr. z. Flora v. Sädbosnien und der Hercego- vina, p. 59, identisch. C. Patavina Jacq. a genuina Heuff. Enumer. plantar. Banatus Temesiensis, p. 141. — Hung. austr. or., Båziaås ad fu- men Donau, in devexis calc. Thymus acicularis Waldst. et Kit. var.Dinaricus H. Braun. — Herceg., Mostar, in saxosis apricis juxta oppidum. Th. collinus M. Bieb. var. subhirsutus Borb. — Hung., Buda- pest, in arenosis ad Rakos Palota et inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. Lycopus exaltatus DL. fil. — Bosn., distr. Jajcee, Mudjiéi, loco humidiusculo ad viam. Solanaceae. Lycium rulgare Dun. — Austr. inf., Mödling, ad marginem vie. — Austr. litor., Trieste, ad viam ad pedem montis Spaccato. Atropa belladonna L. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in umbrosis in margine silve in valle fluminis Cserna. Hyoscyamus albus L. — Dalm., Suturac prope Spalato, in saxosis apricis. Ragusa, Cannosa prope Gravosa, in ap- ricis ad marginem vie. 96 E Harald Lindberg. [XLVIII Serophulariaceae. Verbascum undulatum Lam. (V. plicatum Sibth. et Sm.). — Dalm., Scardona, in declivibus saxosis calc., apricis ad cataractas Krka. V. speciosum Schrad. — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, ad marginem vie. V. lychnilis LL. — Herceg., Mostar, in saxosis apricis. — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in devexis montis Allion. V. glabratum Friv. (V. letocaulon Heuff.). — Hung. austr. or., Herkulesbad, in valle fluminis Cserna. V. phoeniceum L. — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato, in silvaticis. Celsia Orientalis LDL. — Dalm., Sebenico, in campo sicco juxta templum et ad marginem vie ad stationem vie ferrarie. Spalato, in vineis ad pedem montis Marian. : Linaria Chalepensis (L.) Mill. — Dalm., Sebenico, in campo sicco juxta templum. Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato. Ragusa, in cultis ad fontem Ombla prope Gra- VOSa. L. simplex (Willd.) DC. — Dalm., Scardona, in saxosis calc. apricis ad cataractas Krka. L. gemnistifolia (1.) Mill. f. angustata Wierzb. — Hung., Buda- pest, in campo arenoso ad Rakos Palota. f. ehlorifolia RBehb. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in valle fluminis Cserna. L. microsepala Kern. — Herceg., Mostar, in saxosis apricis ad fontem Buna. Antirrhinum orontium IL. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in vineis. — Herceg., Mostar, Buna, in sterilibus. A. majus L. — Dalm., Spalato, in rupe juxta oppidum et in fissuris rupium montis Marian (etiam cum foribus albis). Chemnorrhinum minus (L.) Lge. — Daulm., Scardona, in saxo- sis calc. apricis ad cataractas Krka. Serophularia alata Gilih. — Hung. austr. or., Herkulesbad, loco scaturiginoso in valle fluminis Cserna. Ser. nodosa L. — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in umbrosis. Herkulesbad, in fruticeto ad flumen Öserna. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 97 Ser. Scopolii Hoppe (Ser. glandulosa Waldst. et Kit.). — Bosn., Travnik, Dolnij Vakuf, in umbrosis ad rivulum Slatina. Distr. Jajce, in valle fluminis Vrbas, inter Botac et Ban- jaluca, in umbrosis. Ser. peregrina L. — Dalm., Ragusa, Cannosa prope Gravosa, in ruderatis. Ser. eanina L. — Austr. litor., Trieste, Opöina, in saxosis. Inter Divata et St. Canzian, in saxosis calc. apricis. "Gratiola officinalis L. — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in fossa. Veronica spicata L. "orchidea (Crantz). — Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupestribus montis Domogled, ca 380 m. V. polita Er. — Dalm., Spalato, ad marginem vig. V. Tournefortii Gmel. — Monten., inter Njegusi et Cetinje. V. ceymbalaria Bodard. — Dalm., Sebenico, ad marginem vie ad stationem vie ferrarie. Spalato, ad marginem vie juxta oppidum. V. anagallis DL. — Herceg., Mostar, in margine fosse ad Cim. V. teucrium L. — Bosn., in valle fluminis Vrbas, ad marginem vie inter Botac et Banjaluca. — Hung. austr. or., Her- kulesbad, in silvaticis ad flumen Cserna. V. erinita Kit. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in monte Vrf Suscului, ca 1300 m. V. Austriaca L. (V:-multifida Auct.) — Carn., Adelsberg, Schloss- berg, in rupe. — ÄÅustr. litor., in saxosis calc. apricis inter Divata et St. Canzian. — Dalm., in sterilibus inter fontem Ombla et Gravosa prope Ragusa. Gravosa, Monte Petka, in saxosis silvaticis. — Herceg., Preslica Planina, Golo brdo inter stationes vie ferrarie Brdjani et Bradi- na, in graminosis ad marginem fageti (forme diverse). — Hung. austr. or., Herkulesbad, in monte Vrf Suscului, ca 1200 m. V. prostrata L. — Austr. inf., in devexis siccis in margine silve. V. latifolia LL. — Austr. litor., loco umbroso ad speluncas St. Canzian. — Hung. austr. or., in fageto montis Vrf Sus- cului, ca 1000 m. V. montana L. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in fageto in valle Zselereu inter Domogled et Vrf Suscului. 98 Harald Lindberg. [XLVIII V. aphylla TD. — Austr. inf., Schneeberg, reg. alp., ca. 2000 m. Digitalis ambigua Murr. — Hung. austr. or., Båziås ad lumen Donau, in devexis calc. inter frutices. Herkulesbad, in margine silve ad flumen Öserna. Melampyrum barbatum Waldst. et Kit. — Herceg., Mostar, in cultis. M. Bihariense Kern. £. dentibus calycis longioribus angusti- oribusque. — Hung. austr. or., Herkulesbad, m. Domogled. Bartschia alpina L. — Austr. inf., Schneeberg, reg. alp., ca 2000 m. i Bellardia trixago (L.) Al. (Trixago Apula Stev.). — Dalm., insula Lissa, Comisa, in vineis. Alectorolophus glandulosus (Simk.) Sterneck. — Herceg., Mostar, in cultis. — Bosn., Tilava prope Sarajevo, in prato. Pedicularis rosea Wulf. — Austr. inf., Schneeberg, reg. alp., ca 2000 m. P. comosa L. — Huny. austr. or., Herkulesbad, in rupe calc. in cacumine montis Vrf Suscului, ca 1300 m. Lentibulariaceae. Pinguicula alpina DL. — Austr. inf., Schneeberg, reg. alp., ca 2000 m. Orobanchaceae. Orobanehe ") Muteli Schultz a« stenosiphon Beck. — Dalm., in- sula Lissa, Comisa. O. lutea Baumg. — Austr. litor., Trieste, in prato inter Mira- mare et Trieste et ad M. Spaccato. O. Picridis Schultz. — Dalm., Suturac prope Spalato — Herceg., Mostar, in vineis ad pedem montis Stolac. ") Det. G. v. Beck. Fiir sein freundliches Entgegenkommen, meine Orobanche-Formen zu bestimmen, spreche ich hiermit den bekannten Mono- graphen Prof. Dr. G. v. Beck meinen herzlichsten Dank aus. ASA SAO N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 99 0. gracilis Sm. f. orgeia Beck. — Austr. litor., in graminosis inter Miramare et Trieste. 0. alba Steph. (0. epithymum DÖ.) £. subalpina Beck. — Bosn., juxta stationem vixe ferrari& Bradina. 0. erenata Forsk. (0. speetosa DC.). — Dalm., Ragusa, Can- nosa prope Gravosa, in prato. O. minor Sm. f£. pumila Koch. — Dalm., insula Meleda, Porto Palazzo. Spalato, Monte Marian. Globulariaceae. Globularia Willkommii Nym. — Austr. inf., Mödling, in devexis apricis, solo calc. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in rupe calc. Gl. cordifolia L. — Austr. inf., Mödling, in devexis siccis, solo calc. Gl. bellidifolia Ten. — Monten., in saxosis apricis juxta molam ad viam vetustam inter Cattaro et Krstac, ca 700. In fissuris rupium calc. inter Njegusi et Cetinje, ca 1100 m. Acanthaceae. Acanthus spinosus L. (A. spinosissimus Desf.). — Dalm., Cat- taro, in devexis graminosis juxta mare. I. longifolius Host. — Herceg., Mostar, in fruticeto saxoso prope oppidum. — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in herbidis in cacumine montis Allion. Plantaginaceae. Plantago carinata Schrad. — Austr. litor., Opöina, in saxosis apricis. In sterilibus solo calc. inter Divata et St. Canzian. — Herceg., Mostar, in saxosis aridis. Pl. coronopus L. — Dalm., insula Busi, in saxosis maritimis. 100 Harald Lindberg. [XLVTIII Pl. lanceolata LT. " altissima (L.). -— Austr. litor., insula Grado, in litore maris. . Pl. argentea Chaix. — Austr. litor., in saxosis cale. inter Di- vata et St. Canzian. | Pl. Bellardi Al. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in campo sterili. Insula Meleda, Porto Palazzo, locis aridis in terra nuda. — Herceg., Mostar, in saxosis apricis. Pl. arenaria Waldst. et Kit. — Hung., in campis arenosis ad Rakos Palota et inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. Pl. psyllium L. — Dalm., Spalato, Monte Marian, in sterilibus. Insula Meleda, Porto Palazzo, in siccis. Rubiaceae. Putoria Calabrica (L. fil. )Pers. — Dalm , Ragusa, insula Lac- roma, in rupestribus. Sherardia arvensis L. -- Austr. litor., Trieste, Optina, in ste- rilibus. Crucianella latifolia L. £. Monspeliaca (L.). — Dalm., Scardona, in saxosis calc. apricis ad cataractas Krka. Cr. angustifolia L. " oxyloba Janka. — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in cacumine montis Allion. Asperula urvensis L. — Dalm., insula Meleda, Porto Palazzo, in cultis. S A. taurina L. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in fageto juxta thermas et in monte Vrf Suscului, ca 1000 m. A. cynamchica L. f. scabrida Freyn. — Hung., Budapest, in campo arenoso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. A. ciliata Rochel. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in um- brosis ad flumen Cserna et in monte Domogled, ca 380 m. A. galioides M. Bieb. var hirsuta Wallr. — Hung., Budapest, in campo arenoso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. A. capitata Kit. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in fissuris rupium cale. montis Vrf Suscului, ca 1200 et 1300 m. Galium silvaticum L. — Austr. inf., Mödling, in silva. G. aristatum L. — Austr. litor., in umbrosis ad speluncas St. Canzian. FP AN sa N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 101 G. G- pseudoaristatum Schur. (GC. Heuffelii Borbas, G. papillosum Heuff., non Lap.). — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in silvaticis ad pedem montis Allion. Kitaibelianum Schult. (G. capillipes Rehb.). — Hung. austr. or., Herkulesbad, in nemore juxta thermas et in umbrosis ad flumen Cserna. . firmum Tausch. (G. aureum Vis.). — Dalm., insula Meleda, in saxosis calc. apricis inter Vodice et Tatinica. . ochroleucum Kit. (G. flavicans Borbas). — Hung. austr. or., Båziaås ad flumen Donau, in declivibus calc. . lueidum Al. f. ad + corrudifolium verg. — Dalm., Scar- dona, in saxosis apricis ad cataractas Krka. Ragusa, Gravosa, Monte Petka, in silva sicca. = corrudifolium (Vill.). Dalm , Perkovié-Slivno inter Se- benico et Spalato, in campo sicco. Ragusa, Gravosa, Monte Petka, una cum f. precedente. Herceg., Mostar, Glavica, in sterilibus. Auf dem Monte Petlka sammelte ich beide Formen; die letztere fiel durch blass gelbliche Bläten, schmale Rispe mit mehr aufrechten Aesten und durch schwarze Fruchtknoten auf. . Parisiense L. a trichocarpum Tausch (G. litigiosum DC.). — Dalm., Scardona, in saxosis apricis ad cataractas Krka. Insula Meleda, Porto Palazzo, in saxosis aridis. pp locarpum Tausch (G. divaricatum Lam.). — Dalm., Per- kovié-Slivno inter Sebenico et Spalato, in campo sicco. . cruciatum (L.) Scop. -— Austr. inf., Mödling. — Carn., Adels- berg, Schlossberg, in nemore. — Monten., Krstac inter Cattaro et Cetinje, in graminosis inter frutices, ca 970 m. . glabrum DL. (G. vernum Scop.). — Carn., Adelsberg, Schloss- berg, in nemore. — Bosn., Petrovié infra montem Tre- bovié prope Sarajevo, in fruticeto, ca 1000 m. var. lurticaule Beck. — Bosn., Dolnij Vakuf, in silva juxta rivulum BSlatina. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in valle fluminis Cserna. . Pedemontanum AMV. — Hung. austr. or., Båzias ad flumen Donau, in fruticeto. Orsova ad lumen Donau, ad pedem montis Allion. Herkulesbad, in valle fluminis Cserna. 102 Harald Lindberg. [XLVTII G. tricorne Wither. — Dalm., Zara, in cultis. Insula Meleda, Porto Palazzo, inter segetes. | G. murale All. f. glabra. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in campo sicco. Insula Meleda, Porto Palazzo, locis ste- rilibus. f£. hispidulum. — Tota planta breviter et dense hispidula. — Dalm., insula Busi, in apricis. Vaillantia muralis DL. — Dalm., Scardona, in lapidosis apricis ad cataractas Krka. Rubia peregrina L. — Dalm., Suturac prope Spalato, ,macchie". Ragusa, insula Lacroma, ,macchie". Caprifoliaceae. Viburnum lantana LTL. — Austr. vnf., Mödling, in silvaticis. V. maculatum Pantck. — Dalm., Cattaro, in saxosis apricis supra urbem, juxta viam publicam ad Montenegro, ca 7100 m. — Monten., Krstac inter Cattaro et Cetinje, in” SaxOosis, ca 975 m. V. tinus L. — Austr. litor., Trieste, Miramare, in nemore, qusp. — Dalm., Ragusa, in silvaticis inter fontem Ombla et Gravosa. Ragusa, insula Lacroma, ,macchie". Lonicera implexa Ait. — Dalm., Suturac prope Spalato, ,macchie'". L. Etrusca Santi var. Roeseri Heldr. — Cum precedente. L. alpigena L. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in silva um- brosa. Valerianaceae. Valerianella coronata (L.) DC. — Dalm., Spalato, Monte Ma- rian, in apricis. — Herceg., Mostar, in campo sterili. V. discoidea (L.) Lois. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in ste- rilibus. Insula Meleda, Porto Palazzo, in rupe aprica. V. dentata Pollich. (V. Morisonii DC.) var. dasycarpa Stev. — Dalm., insula Meleda, Porto Palazzo, in sterilibus. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in valle fluminis Cserna. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 103 V. rimosa Bast. (V. auricula DC.). — Austr. litor., St. Canzian, in cultis ad templum. — Dalm., insula Meleda, in saxo- sis apricis ad Tatinica et Porto Palazzo. Zelenika prope Castelnuovo, in herbidis. V. truneata Betcke " muricata (Stev.). — Dalm., Scardona, in saxosis apricis ad cataractasEKrka. Meine Pflanze stimmt genau mit den Originalexem- plaren in Herb. Steven, welches sich im hiesigen bo- tanischen Museum befindet. Angaben äber das Vor- kommen dieser Form in Dalmatien habe ich nicht in der mir zugänglichen Litteratur gefunden. Valeriana tuberosa L. — Austr. litor., Trieste, Monte Spaccato, in prato lapidoso, solo calc. — Dalm., Scardona, in saxo- sis cale. apricis ad cataractas Krka. — Monten., in saxo- sis calc. apricis juxta molam ad viam vetustam inter Cattaro et Krstac, ca 700 m. XKrstac inter Cattaro et NjegusSi, in campo sicco, solo calce., ca 970 m. V. tripteris LDL. — Austr. inf., Schneeberg, reg. alp. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in fageto] in cacumine montis Vrf Suscului, ca 1300 m. V. montana L. — Herceg., Preslica Planina, Golo brdo inter stationes vie ferrarie Brdjani et Bradina, in fageto, ca 1000 m. — Bosn., in valle fluminis Vrbas, inter Jajce et BoéCac, in declivi juxta viam publicam. Centranthus ruber (L.) DC. — Austr. litor., Miramare prope Trieste, in muro juxta mare, qusp. Dipsacaceae. Knautia Pannoniea (Jacq.) Wettst. (Kn. drymeja Heuff.). — Hung. austr. or., Herkulesbad, in valle fluminis Cserna. Kn. collina (Req.) DC. (Trichera collina Nym.). — Dalm., Ze- lenika prope Castelnuovo. Kn. integrifolia L. var. hybrida (Coult.). — Herceg., Mostar, in siccis juxta oppidum et in campo sicco graminoso prope pagum Buna; etiam formge foliis subintegris. Callistemma Palestinum (L.) Heldr. (C. brachatum (Sibth.) Boiss.) var. lyrata Vis. (Scabiosa multiseta Vis.). — 104 Harald Lindberg. [XLVIII Dalm., Castelvecchia prope Spalato, in herbidis. Spa- lato, Monte Marian, locis apricis, solo calc. Scabiosa ochroleuca L. — Hung., Budapest, in campo arenoso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. Sc. Banatica Waldst. et Kit. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in valle fluminis Cserna. Sc. alba Scop. (Sc. Wulfeni Kern.). — Austr. litor., insula Grado, in arenosis juxta mare. Cucurbitaceae. Bryonia dioeca Jacq. — Monten., Njegusi, in fruticeto infra viam ad Cetinje, ca 900 m. — Hercey., Mostar, in fru- ticeto. Ecballium elaterium (L.) RBich. — Dalm., Spalato, ad margi- nem vie juxta oppidum. Campanulaceae. Campanula Sibirica L. — Bosn., in valle fluminis Vrbas, in rupestribus juxta viam publicam, inter Jajce et Botac. C. divergens Willd. — Dalm., Suturac prope Spalato, in ste- rilibus. — Hunq. austr. or., Herkulesbad, in rupe calc. montis Domogled, ca 380 m et in lapidosis calc. infra rupem ad flumen Cserna. C. Grossekii Heuff. — Hung. uaustr. or., Herkulesbad, in um- brosis ad flumen Öserna. C. alpina Jacq. — Austr. inf., Schneeberg, reg. alp., ca 2000 m. C. lingulata Waldst. et Kit. — Dalm., Ragusa, insula Lacroma, ,macchie". C. erinus L. — Dalm., Scardona, in saxosis apricis ad cata- ractas Krka. Suturac prope Spalato, in sterilibus. C. ramosissima Sibth. et Sm. — Dalm., Cattaro, in saxosis apricis in vallecula supra oppidum et in lapidosis juxta mare. FORNE AMEN EEE N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 105 C. rapunculus L. — Austr. litor., inter Miramare et Trieste. — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato, in silvaticis (f. floribus pallidis). Gravosa, Monte Petka, in silva. Symphyandra Hofmanni Pantck. — Bosn., Jajee, in fissuris rupium. Specularia speculum (L.) A. DC. — Dalm., Ragusa, Cannosa prope Gravosa, in cultis. — Herceg., Mostar, in cultis (f. albiflora). Sp. hybrida (L.) A. DC. — Dalm., Scardona, in saxosis apri- cis ad cataractas Krka. var. subfalcata. — Caulis diffusus, valde ramosus, solum ad angulos sparse scabriusculus. Lobi calycis subfaleati, 10 mm longi et ca 2 mm lati. Capsule ca 25 mm longe, glabre. Dalm., Ragusa, Cannosa prope Gravosa, in cultis una cum Sp. speculo. Phyteuma limonifolium (L.) Sibth. et Sm. — Dalm., Ragusa, insula Lacroma, in devexis lapidosis. — Herceg., Mostar, in saxosis apricis. Hedreanthus Kitaibelii A. DC. — Hung. austr. or., Herkules- bad, in fissuris rupium in monte Vrf Suscului, ca 1200 et in monte Domogled, ca 380 m. f. yrandis. — Planta elata, usque ad 20 cm alta, foliis fasci- culorum sterilium 7—10 em longis, 2—3 mm latis, corolla 30—40 mm longa, calycem triplo superams. Bosn., in valle fluminis Vrbas, in rupe inter Jajce et BoCac. H. tenuifolius (Waldst. et Kit.) A. DC. — Monten., in fissuris rupis calc. apricis inter Njegusi et Cetinje, ca 1000 m., et inter Cetinje et , Belvedere". — Herceg., Mostar, in sax0osis apricis juxta oppidum. H. graminifolius (L.) DC. var. elatus Wettst. Monogr. d. Gat- tung Hedreanthus, p. 16. — Monten., in fissuris rupis cale. juxta molam ad viam vetustam inter Cattaro et Krstac, ca 700 m. Da ich anfangs diese Pflanze mit Hilfe der Mono- graphie von Wettstein zu bestimmen versuchte, kam ich zu der Ansicht, dass sie mit H. graminifolius (L.) identiseh war. Aber, da Wettstein 1 ce. ihr Vor- 106 Harald Lindberg. [XLVTIII kommen in Dalmatien bezweifelt, wagte ich es nicht meine Form mit dieser Art zu identifizieren, sondern glaubte, dass sie eine neue mit H. caricinus (Schott) verwandte Species darstellte, welche ich nach unserem liebenswäördigen Fährer vorläufig :H. Ginegbergeri nannte. Später sandte ich ein Exemplar an Prof. Dr Wettstein, wobei ich die Charaktere hervorhob, durch welche diese Form von H. carieinus abwich. Prof. Wettstein gab mir gätigst folgende Antwort: , Hedreanthus Ginzbergeri steht, wie Sie erkannten, dem H. caricinus am nächsten, unterscheidet sich von den von mir bisher gesehenen Exemplaren des H. ce. durch die andere Behaarung des Kelches, sowie durch die Behaarung der Bracteen. Ob die Pflanze specifisch von H. c. zu trennen ist, muss ich dahingestellt sein lassen, tatsächlich ist sie von den von mir bisher gesehenen Exemplaren verschieden." Nach dem Empfang von Vergleichsmaterial aus Stock- holm und Upsala, habe ich jetzt meine Pflanze nochmals eingehend gepräft, und bin zu der Ansicht gekommen, dass meine Form aus Montenegro doch zu H. graminifolius geföhrt werden muss, obwohl sie freilich ein wenig ab- weichend ist. Von H. caricinus, welehe Art ich aus der Beschreibung Wettsteins und durch die in Fl. exs. Austro-Hung., n. 2240, verteilten Exemplare kenne, weicht sie durch bedeutendere Grösse — die in einem grossen Rasen wachsenden zahlreichen Stengel sind bis 15 cm hoch —, durch auswendig glatte Bracteen, durch 2—3 cm breite Blätenköpfe mit 5--7 Bläten, von welchen 3—4 gleichzeitig aufgebläht sind, nicht unwesentlich ab. Diese von mir oberhalb Cattaro gesammelte Form stimmt gut mit Exemplaren aus Italien (Umbria, Sasso Borg- hese, leg. Ro stan) und Griechenland (m. Olympus, Or- phanides, Fl. Greca exs., n. 661) äberein, besonders mit den ersteren, welche auch deutlich aber schwach gezähnte Bracteen haben. Nur die Kelche sind etwas anders gestaltet. Bei meiner Form sind dieselben näm- lich tiefer geteilt und die 7 mm langen Kelchzähne sind von schmälerem Grunde gegen die Spitze etwas breiter und dann plötzlich in eine fast grannenförmige, 1.5—2 N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 107 mm lange Spitze zusammengezogen. Wie ich gefunden habe ist die Form der Kelche bei H. graminifolius sehr variierend, auch ist an den von mir gesehenen Exem- plaren die Behaarung ziemlich verschieden. Bei keiner von diesen Formen aus Italien und Griechenland sind jedoch die Kelche wie bei der meinigen gestaltet, wes- halb ich glaube, dass man dieselbe als f. Ginzbergeri beibehalten kann. Compositae. Pellis perennis L. — Dalm., Suturac prope Spalato, in campo sicco. Ragusa, Gravosa, Monte Petka, ad marginem vixe. — Monten., in saxosis inter NjegusSi et Cetinje, ca 1100 m. Aster alpinus IL. — Hung. austr: or., Herkulesbad, in rupe calc. in cacumine montis Vrf Suscului, ca 1300 m. Micropus erectus L. — Austr. litor., Trieste, Optina, in sterilibus aridis. — Dalm., Scardona, in saxosis apricis ad cata- ractas Krka. Insula Meleda, Porto Palazzo, in margine vie solo calc: arido. Evax pygmeusu (L.) Pers. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in campo sSicco, aprico. Filago Germaniea L. a canescens Jord. — Dalm., insula Me- leda, in saxosis apricis inter Porto Soline et Pistet. — Herceg., Mostar, in saxosis siccis. F. spathulata Presl. — Dalm., insula Lissa, Comisa, locis ste- rilibus. Insula Meleda, Porto Palazzo, ad marginem vie, loco lapidoso, sterili. F. Gallica L. — Dalm., insula Meleda, in saxosis apricis inter Porto Soline et Pistet. Phagnalon rupestre (L.) DOC. var. Illyricum. — Dalm., Spa- lato, Monte Marian, in rupestribus calc. apricis. A planta occidentali (Ph. rupestre L., Ph. Tenorii Presl) differt: capitulis minoribus angustioribusque, floribus pau- cioribus, involueri squamis amyustlioribus minus conspicue conwvezisk Om Vi sTYani, PR Dalm; suppl: Ip: 91, Ha- lacsy, Conspect. Fl Greece, II, p. 28 In Fl exs. 108 Harald Lindberg. [XEVIII Austro-Hung., n. 250, distributum sub nomine Ph. rupestre (KDE: Helichrysum Italicum (Roth) Guss. (H. angustifolium DC. p. p-)- — Dalm., Scardona, in declivibus calc. apricis. H. arenarium (L.) DC. — Hung., Budapest, in campo arenoso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. Inula hirta LD. — Hung. austr. or., Båziås ad flumen Donau, in fruticeto. Herkulesbad, in valle fluminis Cserna. I. cordata Boiss. — Hung. austr. or., Båziås ad lumen Donau, in fruticeto solo. calc. I. spireifolia LDL. — Herceg., Mostar, in margine vinearum ad pedem montis Stolac. I. Germanica L. — Hung. austr. or., Orsova ad lumen Donau, in devexis montis Allion. I. oculus Christi L. — Dalm., Cattaro, in declivibus supra oppi- dum, juxta viam publicam ad Montenegro, ca 600 m. I. candida (L.) Cass. — Dalm., Scardona, in saxosis apricis ad cataractas Krka. I. erithmoides L. — Austr. litor., insula Grado, in litore maris. I. viscosa Ait. -- Austr. litor., in devexis graminosis inter Miramare et Trieste. Pallenis spinosa (L.) Cass. — Dalm., Spalato, ad marginem vie in vineis juxta oppidum. Buphthalmum salicifolwum LDL. — Austr. Utor., Trieste, Monte Spaccato, in saxosis. — Bosn., in valle fluminis Yrbas in declivibus ad viam inter Jajce et Botac. B. speciosum Schreb. (Telekia Baumg.). — Hung. austr. or., Herkulesbad, in scaturiginosis ad flumen Cserna. Odontospermum aquaticum (L.) Neck. (Asteriscus aquaticus Moench). — Dalm., Sebenico, ad marginem vie juxta stationem vie ferrarie. Spalato, ad viam juxta oppidum. Insula Lissa, Comisa, in cultis. Anthemis brachycentros Gay. (4. pseudocota Vis.) Tab. I, II, 2. — Dalm., Spalato, in Jlapidosis montis Marian. — Herceg., Mostar, locis siccis lapidosis ad marginem vie. A. coronata n. sp. (III. 1906). — Tab. I, II, 1. Annua. Puberula, ad 0.5 m alta, caule erecto, simplex vel superne stricte ramosa, ramis elongatis, apice longe nudis, monocephalis, vix incrassatis ; foliis supra punctatis, N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 109 fere glabris, subtus laxe puberulis, 2-3 pinnati-partitis, lacinulis lanceolatis, breviter mucronalis ; capitulis magnis (in spec. exsiccatis 35—40 mm latis); involueri phyllis acutis, fere albis, parce puberulis, nitidiusculis, nervo viriat angusto inslructis, apice scariosis, brunmeolis, erosulis; pa- leis subspathulatis, canaliculatis, in cuspidem rigidam, bre- vem, flosculos disei subequantem sensim attenuatis; ligulis albis, ec. 15 mm longis et ec. 5 mm latis; acheniis magnis, 1.5 mm latis et cum coronula 3 mm longis, compresse tetra- gonis, ad angulos marginales distincte marginatis, utraque facie 5—7 costatis, coronula optime evoluta, scariosa, I mm alta, in margine superiore acutissime erosa. — Prece- denti similis, sed optime differt capitulis majoribus, invo- lueri phyllis majoribus, nitidiusculis, fere albis, nervo tenuiore, acheneis majoribus coronula alta munitis; ab ÅA. cota L. palearum forma et presertim coronula optime evo- luta primo adspectu differt. Vide Tab. I. Dalm., Cattaro, in declivibus saxosis calc. in valle- cula supra oppidum. A. Buthenica M. Bieb. — Hung., Budapest, in campo arenoso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer et Rakos Palota. Å. arvensis L. — Herceg., Mostar, in vineis. + inerassata (Lois). — Dalm., Spalato, ad muros in margine vig juxta oppidum. A. chia L., Vis. — Dalm., insula Meleda, Porto Palazzo, in campo sicco. In colle sicco inter Gravosa et Ragusa. Anacyclus elavatus (Desf.) Pers. — Dalm., Spalato, ad margi- nem vie solo calc. sicco juxta oppidum. Achillea-collina Becker. — Hung., Budapest, in arenosis inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. A. Pannoniea Scheele (4. collina Becker var. lanata Koch). — Austr. litor., in saxosis inter Divata et St. Canzian. — Hung., Budapest, cum precedente inter Dunakesz et Kaå- posztås-Megyer. — Hung. austr. or., Båziås ad flumen Donau, in declivibus calc. d. asplenifolia Vent. (A. ecrustata Rochel). — Hung., Buda- pest, cum precedentibus. 110 Harald - Lindberg, [XLVTIII A. virescens Fenzl. (4. odorata Koch). — Austr. litor., in saxo- sis apricis inter Divata et St. Canzian. — Herceg., Mos- tar, in saxosis apricis ad pedem montis Stolac. A. nobilis L. — Herceg., Mostar, in campo sicco graminoso juxta flumen Narenta. ÅA. crithmifolia Waldst. et Kit. — Hung. austr. or., Båziås ad flumen Donau, in declivibus calce. siccis. ÅA. compacta Willd. (A. ecoarctata Poir.). — Hung. austr. or., Orsova, in declivi arenoso, aprico. A. ochroleuca Ehrh. (4. pectinata Willd.). — Hung., Buda- pest, in campo arenoso inter Dunakesz et Kåposztås- Megyer. A. Clavene LDL. — Austr. inf., Schneeberg, reg. alp., ca 2000 m. Matricaria trichophylla Boiss. — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in herbidis ad pedem montis Allion. Chrysanthemum coronarium L. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in cultis. Chr. ehloroticum (Kerner et Murbeck). — Dalm., Ragusa, loco lapidoso ad marginem vie inter fontem Ombla et Gra- vosa. Chr. corymbosum L. — Austr. litor., in umbrosis ad speluncas St. Canzian. — Hung. waustr. or., Båzias ad flumen Do- nau. Herkulesbad, in silvaticis ad flumen Cserna. Chr. cinerarufolum (Trev.) Bocc. — Dalm., Suturac prope Spalato, in saxosis apricis. Spalato, Monte Marian, in SAXOSIS APricis. Chr. macrophyllum Waldst. et Kit. — Hung. austr. or., Her- kulesbad, in umbrosis ad flumen CÖserna. Artemisia camphorata Vill. var. Biasolettiana Vis. — Austr. litor., in saxosis apricis inter Divata et St. Canzian. Ad. campestris L. var. sericea Fries. — Hung., Budapest, in campo arenoso ad Rakos Palota. A. coerulescens L. — Austr. lUtor., insula Grado, in arenosis juxta mare. Homogyne alpina (L.) Cass. — Austr. inf., Schneeberg, reg. alp. H. discolor (Jacq.) Cass. — Cum precedente. Doronicum cordatum (Wulf.) Schultz Bip. (D. cordifolium Sternb., D. Columne Ten.). — Herceg., Preslica Planina, N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 111 Golo brdo inter stationes vie ferrarie Brdjani et Bra- dina, in fageto, ca 1000 m. — Hung. austr. or., Herku- lesbad, in fageto in cacumine montis Vrf Suscului, ca 1300 m. Senecio papposus (Rehb.) Less. — Achenia ut in typo (Rehb. exs. n. 1566) parce puberula, haud glabra ut semper dicitur. Hung. austr. or., Herkulesbad, in cacumine montis Vrf Suscului, ca 1300 m. S. erispatus DC. a typicus Beck f. erocea (DC.). — Austr. inf., Schneeberg, reg. Pini montani, ca 2000 m. S. arachnoideus Sieb. (S. lanatus Scop., non L.). — ÄAustr. litor., in prato lapidoso solo cale. inter Divata et St. Canzian. S. rupestris Waldst. et Kit. — Dalm., Cattaro, in saxosis juxta mare. -—— Hung. austr. or., Herkulesbad, in rupe cale. in cacumine montis Vrf Suscului, ca 1300 m. S. vernalis Waldst. et Kit. — Hung. austr. or., Båziås ad flumen Donau, in devexis calc. S. Visianianus Papaf. — Monten., in saxosis calc. apricis inter Krstac et Njegu$Si, ca 900 m. Calendula arvensis L. — Dalm., Sebenico, in ruderatis juxta templum. Spalato, in vineis ad pedem Montis Marian. Echinops Banaticus Schrad. — Hung. austr. or., Båziås ad lumen Donau, in declivibus calc. E. ritro L. — Austr. litor., Trieste, Monte Spaccato, loco la- pidoso aprico, solo calc. Xeranthemum annuum L. — Hung., Budapest, in campo are- noso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. X. inapertum (L.) Willd. — Dalm., Spalato, Monte Marian, in saxosis apricis. Amphoricarpus Neumayeri Vis. +Velezensis (Murb. in Beitr. z Fl. von Sädbosn. u. d. Hercegovina, p. 100), (var. lati- folia mihi in sched). Herceg., Preslica Planina, Golo Brdo inter stationes vie ferrarie Brdjani et Bradina, loco lapidoso una cum Saponaria bellidifolia inter Pinum leucodermem, ca 1000 m. Zu dieser Form gehören auch die Exemplare, welche ich aus Bosnien, VlaSié (leg. E. Brandis) in meinem Herbarium besitze. 112 Harald Lindberg. (XLVIII Carlina corymbosa L. — Dalm., Scardona, in sterilibus ad cataractas Krka. Jurinea mollis (L.) Rehb. — Austr. litor., Trieste, Opötina, in prato lapidoso solo calc. — Hung., Budapest, in colle are- noso ad Rakos Palota. Carduus macrocephalus Desf. — Dalm., Zelenika prope Castel- nuovo, ad marginem vie. Die von mir bei Zelenika gefundene Form von C. macrocephalus Desf. ist mit Exemplaren dieser Art, welche ich aus Stockholm bekam, ganz identisch, welche letz- teren von Murbeck bei Maktar in Tunis im Jahre 1896 gesammelt sind. Die grossen Blätenköpfchen, welche die langen Hällschuppen miteinberechnet 9—10 cm breit sind, sind fär diese Art eigentämlich. Diese ca 4 cm langen, sehr lang und fein zugespitzten Hällschuppen, von denen die unteren zuräckgebogen sind, geben der Art ein von C. nutans L. sehr abweichendes Aussehen. Da die Exemplare Murbecks aus Tunis sind, aus welchem Lande die Art beschrieben ist, so ist die von Murbeck gesammelte Pflanze unzweifelhaft der echte C. macrocephalus. Nyman, Consp. p. 411, giebt die Art aus Säöd-Italien, Sicilien, aus der Krim etc. an. Ich habe einige Exemplare aus Säöd-Europa gesehen (Krim, leg. Callier, n. 780, Palermo, leg. Tineo und Lanza), welche als C. macrocephalus Desf. bestimmt waren, welche aber mit der tunesischen und meiner Form nicht äber- emstimmen, sondern gewiss nur Formen von C. nutans mit etwas grösseren Köpfchen sind. Da die Köpfchen von CC. nutans ca 5 cm breit sind, so ist die Angabe von Arcangeli, Comp. fl. Ital., p. 718, dass diejenigen von C. macrocephalus 3 cm breit sind, sicher nicht rich- tig; diese Zahl ist offenbar zu niedrig, da Desfontaines, F1. Atl. II, p. 245, betont, dass C. macrocephalus 2 bis 3 mal grössere Köpfchen hat als C. nutans, also mässen dieselben bei dieser Art ca 10 cm breit sein, was auch bei der von Murbeck und mir gesammelten Form der Fall ist. C. chrysacanthus Ten. — Dalm., Scardona, in declivibus saxo- sis apricis ad cataractas Krka. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 113 OC. candicans Waldst. et Kit. — Hung. austr. or., Båziås ad flumen Donau, in devexis calc. C. acanthoides L. — Monten., ad marginem vie inter Njegusi et Cetinje, ca 900 m. C. angusticeps n. sp. — Tab. III. ; Perennis. Planta fere glabra. Caulibus ramosis, parce araneosis, ad apicem usque foliosis, alatis, alis 3—5 mm ältis, in lobos 5—7 mm latos, obtusos, sinuosos partitis, breviter spinosis, spinis 1—2 mm longis. Folis utrinque viridibus, fere glabris, solum ad nervos parce pilosulis, radicalibus pinnatifidis, segmentis inciso-dentatis, dentibus spinuloso-ciliatis spinaque ca 2 mm longa terminatis, cau- linis sinuoso-dentatis spinulosis et spinosis ut folia radi- calia. Bamis 1—53-cephalis in pedunculos cum parte sup- rema nuda araneoso-cana abeuntes. Capitulis mediocribus, 2.5—35 em altis et ca 1.5 em latis, involueris 2—2.3 cm allis, phyllis glaberrimis, laxis, sat paucis, lineari-subulatis, pallide viridibus, unicoloribus, intimis erectis, cceteris apicibus patulis, in spinam brevem pungentem desinenti- bus. Flosculis roseis. Pappo niveo. Acheniis 4 mm lon- gis, 1.5 mm latis, griseis, nitidiusculis, minutissime punctu- latis, umbone luteo fere I mm longo crasso munitis. — Notis supra allatis optime a congeneribus diversa. Bosn., in valle fluminis Vrbas, in declivibus juxta viam publicam inter Jajce et Botac. C. pycenocephalus Jacq. — Dalm., Scardona, ad marginem vize juxta cataractas Krka. Cirsium acarna (L.) Moench (Picnemon acarna Cass.). — Dalm., Scardona, in saxosis calc. apricis ad cataractas Krka. C. stellatum (L.) All. (Chamcepeuce stellata DC.). — Dalm., insula Lissa, Comisa, in lapidosis apricis. Tyrimnus leucographus (L.) Cass. — Dalm., Spalato, ad mar- ginem vie juxta oppidum (etiam cum foribus albis, tf. albiflora). Crupina vulgaris Cass. — Dalm., Ragusa, insula Lacroma, in sterilibus. — Hung. austr. or.,.Båziås ad lumen Donau, in devexis calc Cr. crupinastrum (Moris) Vis. — Dalm., Castelvecchia prope Spalato, in declivibus apricis. Insula Lissa. in sterilibus. 114 Harald Lindberg. ([XLVII Centaurea avxillaris Willd. — Austr. Utor., Trieste, Opöina. Hung. austr. or., Herkulesbad, in monte Vrf Suscului, ca 1300 m. C. Bagusina L. — Dalm., Spalato, Batvice, in fissuris rupium juxta mare. C. scabiosa L." Sadleriana (Janka). — Hung., Budapest, in arenosis inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer et ad Ra- kos Palota. C. Rhenana Boreau. -- Hung., Budapest, in arenosis inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. C. Biebersteinii DC. — Hung. austr. or., Båziås ad fumen Do- , nau, in devexis calc. C. atropurpurea Waldst. et Kit. — Hung. austr. or., Herku- lesbad, in lapidosis infra rupem ad flumen Cserna. C. rupestris L. — Austr. litor., Trieste, Opäma, in lapidosis calc. apricis. — Herceg., Mostar, in saxosis siccis. C. caleitrapa L. — Dalm., Scardona, in margine vie ad cata- ractas Krka. Carthamus lanatus DL. (Kentrophyllum Necker). — Austr. litor., Trieste, Optina, ad marginem vie. Cichorium pumilum Jacq. (C. divaricatum Schousboe). — Dalm., insula Lissa, Comisa, in sterilibus. Ragusa, Cannosa prope Gravosa, in margine vi2e. Aposeris foetida (L.) Cass. — Austr. litor., in umbrosis ad spe- luncas St. Canzian. — Herceg., Preslica Planina, Golo brdo inter Brdjani et Bradina, in margine fageti, ca 700 m. 5 Hyoseris scabra L. — Dalm., insula Lissa, Comisa, in campo .: SICCcO. Zacyntha verrucosa Gertn. — Dalm., Perkoviéc-Slivno inter Sebenico et Spalato, in campo sicco. BSpalato, ad mar- ginem vie juxta oppidum. Bhagadiolus stellatus (L.) Willd. var. edulis Willd. — Dalm., Scardona, in declivibus saxosis apricis ad cataractas Krka. Hedypnois rhagadioloides .L. (H. tubeformis Ten.). — Dalm., SuCurac prope Spalato, in sterilibus. Urospermum Dalechampii (L.) Desf. — Dalm., Spalato, in vineis ad pedem Montis Marian. > AR N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 115 U. pieroides (L.) Desf. — Dalm., Scardona, in saxosis calc. apricis. Leontodon ineanus (L.) Schrank. — Austr. inf., Mödling, in devexis siccis, solo calc. L. erispus Vill. (LC. saxatilis Rehb., Apargia Tergestina Hppe). — Austr. litor., in saxosis apricis inter Divata et St. Canzian. Trieste, Optina, in saxosis apricis. — Dalm., Scardona, in declivibus lapidosis aridis ad cataractas Krka. Insula Meleda, Pistet, in pineto P. Hal-pensis. Picris laciniata Schk., Vis. — Dalm., Cattaro, in saxosis cale. supra oppidum. Tragopogon porritolius L. F australis Jord. — Dalm., Perkovié- Slivno inter Sebenico et Spalato, in campo herbido juxta stationem vie ferrarie. Tr. erocifolius L. " Balcanicus (Velen.). (Cf. F1. Bulgar. p. 355, Halacsy, Consp. F1. Greece, II, p. i93). — Monten., Ce- tinje, loco graminoso juxta oppidum, ad viam publicam ad, Belvedere." Tr. major Jacq. — Hung., Budapest, in campo arenoso inter Dunakesz et Kåposztås-Megyer. Tr. Tommasiniz Schultz Bip. —-- Austr. litor., Trieste, Opöina et Monte Spaccato, in devexis saxosis apricis. Tr. glaber (L.) Benth. et Hook. (Geropogon glaber T.). — Dalm., insula Meleda, in margine cultorum inter Porto Palazzo et Pistanistje. Scorgzonera Austriaca Willd. f. latifolia DC. — Austr. litor., Trieste, in rupestribus prope Miramare. É. oblongifolia Vis. — Austr. inf., Mödling, in declivibus calc. (etiam f. ad formam stenophyllam). f. stenophylla Beck. (f. angustifolia Rehb., Vis.). — Austr. litor., Trieste, Opöimna, in saxosis apricis. Sc. villosa Scop. (Gelasia villosa Cass.). — Austr. litor., Trieste, OpCina, in rupestribus et inter Miramare et Trieste. — Monten., in saxosis apricis juxta molam ad viam vetustam inter Cattaro et Krstac, ca 700 m. — Herceg., Mostar, IN saxosis aridis. Sc. laciniata L. (Podospermum laciniatum DC.). — Dalm., Spalato, Batvice, in cultis juxta mare. 116 Harald Lindberg. [XLVIII Pterotheca bifida Fisch. et Mey. (Trichocrepis bifida Vis.). — Dalm., Scardona, in saxosis calc. apricis ad cataractas Krka. — Herceg., Mostar, in saxosis. Chondrilla juncea L. — Austr. litor., inter Miramare et Trieste, ad marginem vizx. Taraxacum") rubicundum Dahlst. forma. — Carn., Adelsberg, Schlossberg, in rupe. T. Silesiacum Dahlst. ined. — Monten., Krstac inter Cattaro et Cetinje, in campo sicco. T. lividum Waldst. et Kit., non aliorum. — Cum precedente. T. gymnanthum (Link) DC. — Dalm., Spalato, in fissuris rupis ad viam ad Montem Marian ducentem. Sonechus Nymani Tin. et Guss. (S. glaucescens Jord.). — Austr. litor., Trieste, ad vias in horto botanico. Lactuca perennis L. — Austr. litor., in saxosis ad speluncas St. Canzian. L. viminea (L.) Presl. — Dalm., Scardona, in saxosis cale. apricis ad cataractas Krka. L. muralis (L.) Fresen. — Dalm., Cattaro, in saxosis calc. in vallecula supra oppidum. — Hung. austr. or., Orsova ad flumen Donau, in silvaticis ad pedem montis Allion. L. querceina L. — Hung. austr. or., Orsova, cum precedente. Reichardia pieroides (L.) Roth. (Picridium vulgare Desf.). — Dalm., Zara, ad marginem vig. MNScardona, in saxosis calc. apricis ad cataractas Krka. Insula Busi, in saxosis maritimis (f. nana, crassifolia). Crepis viscidula Eroel. — Hung. austr. or., Herkulesbad, loco humidiusculo in margine silve in cacumine montis Vrf Suscului, ca 1300 m. Cr. chondrilloides Jacq. — Austr. litor., Trieste, Monte Spac- cato, in prato lapidoso, solo calc. Or. pulehra L. — Hung. austr. or., Båziås ad flumen Donau, in declivibus calc. Or. rubra LL. — Dalm., Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spa- lato, in campo herbido. +) Ab amico H. Dahlstedt determinata. -FEVOR N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. TLV Cr. rhoeadifolia M. Bieb. — Hung., Budapest, in campo are- noso ad Rakos Palota. — Hung. austr. or., Båziåas ad flu- men Donau, in declivibus calc. Cr. vesicaria L. — Dalm., Scardona, in sterilibus ad catarac- tas Krka. Perkovié-Slivno inter Sebenico et Spalato, loco herbido in margine silve Querci lanuginose. Spa- lato, Batvice, in cultis juxta mare. Cr. setosa Hall. fil. — Herceg., Mostar, in cultis. — Hung. austr. or., Båzias ad flumen Donau, in declivibus calc. Or. neglecta LT. (Or. cernua 'Ten.). a parvuliceps. — Planta vulgo valde ramosa, caulibus sepe numerosis, capitulis mi- noribus, involucris 4.5 mm altis, viridibus, pedunculis fili- formibus. Dalm., Cattaro, in declivibus saxosis. B majoriceps. — Planta vulgo minus ramosa, capitulis ma- jorbus, involucris 6—6.5 mm altis, obscuris — atroviridibus, pedunculis crassioribus. Ich samnmelte diese Art nur zwei mal, so dass ich sehr wenig eigenes Material habe. Die Exemplare von den obengenannten Fundorten sind von einander so verschieden, dass ich sie nicht als völlig identisch an- sehen kann sondern als zwei besondere Formen dersel- ben Art betrachten muss; und ich glaube, dass die von mir oben hervorgehobenen Merkmale, welche die beiden Formen charakterisieren, constant sind; wenigstens habe ich es so bei dem von mir untersuchten aus dem Wie- ner Hofmuseum stammenden Material von Crepis neg- leeta L. gefunden. Nur in der Flora di Trieste von Marchesetti, p. 342, habe ich einige Formen dieser Art beschrieben gefunden. Da die drei hier aufgestellten Formen nur auf Grund der Blattform und der Verzwei- gung der Stengel von einander geschieden werden, habe ich nicht meine zwei Formen unter diejenigen Mar- chesettis unterbringen können. Vielleicht ist seine var. robusta mit var. majoriceps identisch. Die Blattform ist bei meinen beiden Formen sehr variierend, so kommt die var. parvuliceps bei Cattaro mit gezähnten, sogar mit tief eingeschittenen Blättern vor, weshalb ich glaube, 118 Harald Lindberg. [XLVITII dass die Formen der Cr. neglecta sich nicht durch die Form der Blätter unterscheiden lassen. a parvuliceps sah ich von folgenden Fundorten : Istrien, in den Weingärten bei Pirano, Aug. 1899, leg. V. En- ge IH ardti (sub on Crineglecta, CE in fler) Era Dalm., Tadero, 1842, com. Prof. Alschinger (herb. Pittoni, sub mn. Cr. neglecta L.); Griechenland, ,prope Tebadiam Beotie", 17 Maj 187?, Th. G. Orphanides (F1. Greca exs., n. 1083). Var. majoriceps war im Herb. des Wiener Hofmuseums durch folgende Exemplare ver- treten: Istrien, Fiume, 1841, leg. N oö (herb. Pittoni, sub n. Cr. cernua Ten.); Triest, 20. V. 1840, leg. To m- masini (Schultz Bip., Cichoriaceotheca, n. 60, sub. n. Cr. neglecta 1L.). Cr. Dioscoridis L. (Endoptera Dioscoridis DC.). — Dalm., in- sula Lissa, Comisa, in vineis. Prenanthes purpurea L. — Austr. inf., Mödling, in silvatiecis umbrosis. Hieracium ") Transsilvanicum Heuff. (H. plerophyllum Schur., H. leptocephalum Vukot.). — Bosn., in valle fluminis Vrbas, inter Jajcee et Botac, in declivibus umbrosis. » H. silvaticum L. + brevipes Jord. apud Boreau, F1. centr. Fr., p. 412. — Austr. litor., inter Divata et St. Canzian. H. pseudofastigiatum Degen et Zahn, Beitr. z. Kenntnis der Archieracien Ungarns und der Balkanländer, Ungar. botan. Blätter, 1906. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in silvaticis montis Domogled. H. villosum L. "wvillosum L. a genuinum 1 normale a verum N. P. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in fissuris rupis cale. in cacumine montis Vrf Suscului, ca 1300 m. H. Adriaticum N. P. + Adriaticum N. P. f. exstriatum Zahn. — Ligule exstriate, pedunculi et involucra pilis sparsis mu- nita. — Dalm., Ragusa, insula Lacroma, in sterilibus. H. Florentinum AM. + florentiniforme N. P. — Austr. litor., in graminosis inter Trieste et Miramare. +) Die Hieracien sind von dem bekannten Hieracium-Kenner H. Zahn gitigst bestimmt, dem ich hiermit meinen besten Dank dafiir ausspreche. N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 119 + foliatum Vukot. — Herceg., Mostar, Glavica, in campo sicco. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in valle fluminis Cserna. + astolonum Vukot. — Dalm., Zelenika prope Castelnuovo. — Herceg., Mostar, in sterilibus juxta oppidum et in campo sicco ad Glavica. H. Bauhimnmi Schultes (H. Magyaricum N. P.) + hispidissimum Rehm. — Hung. austr. or., Herkulesbad, in monte Do- mogled, ca 300 m. H. cymosum L. " Sabinum (Seb. et Maur.) N. P. — Austr. litor., Trieste, Optina, in prato lapidoso, solo calc. H. echioides Lumn. "echioides N. P. 8 Tauscheri N. P.— Hung., Budapest, in campo arenoso ad Rakos Palota. SR RA fn Fil LR RAR 2 sÅCES Index generum. MEanihus << << . - arton ATT ORE PGP As su den on lår 6 Al 6 Se 75 BIS eme a 0 ee AR RR SLOD Åconitum + = sos see ee SKE ARON Dum = 68 NR 4 BIN DIS Sa se fas se AA 33 BES Ga a fal lege Ke ey ve ter BRINGS Melonema - « —r: «reset e KRIS BÅRKOSRSEE: Saar ANA 7 Åfuga > oe ss Prdllsra AWASS BR Nan a ans TASSAR Alectorolophus + - =. ++ SEE VS: FANN eat flata er RUE Allium ÅlOperurus, = sera esta SSP [| Althea - 3 BÅANGSSUN 0 os RN 41 AMaranlus soc se 6 TAR 25 Amelaneher. «ce oc 60:e sn 146 Amphoricarpus ARndacyclus =. ae SRERANTO9 Äl NignlAS se RETAS BIRERUSä ss de a es TN RRINNSO MARArackne ser ee sd et SMG ÄRdKOpOgoN = os oss Ao FDANEG KISRDSUCeS: cs Ba ÅA VARAKNSD MRemMone oe osa os ARRRALOGT FÄNGUNeMeS: oc oc sv AR RING BRRTRRSGUS.. scr oo a AR NKRNGOSATG B, ROTA SE rr "KN re ND ie ÅL SANT Vare NG) BORSOMa ss oc RAR Te «> 98 Amthäjllas ae SG a BD Antirrhinum oo». osceco cc > :" 96 ÅPOCYNUM » ss kok ok ker 84 APOSErisi se > se Ce 1 5; 114 VÅR DISNER "0 ke sr Ne el IRAS Mej . 39 ARODUluUS IE RR RR 81 Areeulhobuwm —= == "= = 4 + + 3 V22 BÅNemr ONay sr skate röret at ARR AO VÅREN Arka ere letar ENARE Argyrolobium . = sc 48 Aristolockiar» = i "sov mv 23 ÄRE TA Seven er Na . 83 Artemisia » . - = cs 110 Arthrocnemum = oeocoe oc r 24 FFRAN. Kos Ka RAG 13 SÅ SAPUMN LER et TRIN SARA 23 ÅSpParagus:. se Fe sel 17 Asperula =» < e so NETLOÖV Asphodeline + «= oso- nt av Asphodelus. === > venösa et BESTOfE Se SN a aa ssk RAR STD VÄStero num ers Ness EYE ESS NS2 Aspidium » + + + > si vIE NT REN ÄSPlERUMs Earle Pe MANS 3 Astragalus + = es SPEER ÄRR AMANRER EE set ola sets MS Atriplex ST FE |; 24 Atropa Sr PRAG arsle ata ot BREADG VPN ST Sr en Nl AA BRG a SR SVEA Bassia RAA Belordidi => «sy oe de SEE [oj 122 Harald Lindberg. [XLVIII Pellis - 107 — Broussonetia. «= FE NE 21 | ENÄANA BIEDER NRA ES ry FÖR FORE AE KOL OG 24 Brunella. > so ss SSE 90 TBK RE SR OR GR Br gr RR REA 0 80. Bryonia = sv 104 Biseutellär ss: SEE 30 -BUNAS os ENSE 42 Bonaverid« »« so ss ss sr 536 Bunium : 80 Brachypodium - 11 — Buphthalmum + - 108 Briza » - : Ir: BUPlelreN > 0 fa RE 80 Bromus - 10 C. Calamintha - : 95 — Chondrilla 116 Calendula + «2 + 111 Chrysanthemum - 110 Calepina «2 BT — Cichortwums. «oc >> 114 Callistemma += = ec + = =103 — Oirsvum =: 113 Caltha 31 ÖFSTUS Moe er Ls R SEE T4 Calycotome mes ss: 49 — Cladium ill3 Calystegia » > > 85, Clematis: =. Sri REN SVAN CUnReMNA SSE NNEN 39 Clypeola. «sr: mo 41 Campanula: ses 104 — Colchicum : 14 Capparis + os ss 49 — Bolufed. > sr EE 57 (Capsell as STR 39 — Conringia - 42 Cardamine «= secs oso 38 Convolvulus: =Ior- 85 Carduus 112 — Coriaria 70 (CEN RE DTS VT KO KOR TAS lo L20 TGOrNUST svT NS 81 (FE UREA TSE ST EA 2 CöromUg LEE 58 Carpinus - 20 — Corydallis + - 34 Carthamus 114 — Cotoneaster - 44 Caucalis 19: Cottnus. =: 71 Celsia 96. ORepus ler SNR 116 Celtis + > - 21: Orälhmum = sosse EEE 80 - Centaurea - 114 — Crucianella > - 100 (ÖRAT 103 — Crupina. - 113 Cephalanthera + TO TEUPressusT IEA ERE 5 Cerastium « = soc oc 25 — Cyclamen - 82 Ceratomia - 48 — Cydonia 45 Cercis 48 Cymodocea 6 Cerinthe 87 — Cynodon 6 Chenorrhinum 96 OYnoglossumIEm-EEIE EE 85 Cherophyllum += = sc re se (9: CYynoOsuruse so 3 RES 10 Cheilanthes 4 Cyperus. - 13 Chenopodium + = sco sc 245 RR OYSLOPLTENUST a 3 RA 3 Clilora BAT CUlRsusi se ENT 49 N:o 13] Dactylis Daphne File SA SÖS Na SEN Delphinium + =os0e cs 0 cr Dentaria Dianthus - Dictamnus BE Fel liste Rv Bl Se og OA "Vg REN je. IR en Re SAT Bra Rö Je NED NO DA RAS Ecbatllium - Echinophora Echinops Echwum - Ephedra Epilobium Epimedium - Epipactis «+ - Equisetum Erica Sa 2 SG Falcaria Ferulago Festuca - Fibigia Ficus » - Filago SRAO PA AG TRE RER FRE Lär ESA är Stal IRA KÖR re I a AN a RRENO NNE (AR "RR IR RER AT Galanthus » + + Galega Galium - Genista » - Gentiana Geranium - Geum - Sr Gladiolus - - - FA ryd RTV EE Rise rig a Iter Austro-Hungaricum. D. 123 Digitalis ste ra SV AT aet SNRENE 98 FNEPLOLARES, ser rn a KEEARENENS Doronicum + «= oso. « 110 Dorycnium + «= 06 + > 2 56 HÖNS U i tea tre LAR GRP SER od AON 39 Dryas SAS RT SWIFT SIM JARO MINI: Fek TS IA Fl ff En ur 100 rUCaSirW, + .ö. 00 ja 88 Ke 38 Eryngium =» o-se cs > >> 18 Erysimum =» = o6 cc c- >> + 40 BERN [RT CE se sr gsi Kr SG. FErythronium + e-o-oso-+ + 16 Euphorbia «oss SR SA | Evax ör Fel SEE TON SEE el 107 Evonymus =» «es ser rr 71 SONERA TTR CS CS SE AAA "(oll STEN FUTA fo SALT ROR OTO RS RS Fi raxin TZ RS FÅ PE VS ORSA GG . Så Frilillarta > 0000 8 OP fig FÖTT ST Son ERS VE FER AE RON EG BUMAPIA er ön sie vg SY 0 nd NN GIG UCTANN Id a Kiss fins TRE GTEFRNG odek sn ANA EA EJORUlA SA ser sr Le Bia RAS Glyceria ESKS PEPE tå 9 Glycyrrhiza - + o-o0oco6o0o0 ++ 58 (ERGO > Snr RS RS HGUPSOPIUAA 2 tr RPRENEES 124 Hacquetia - Haplophyllum Hedera =». » - Hedreanthus Hedypnois CDR RV ät a Jr AST (LVRLTA TO TT Helianthemum - - Helichrysum Heliosperma Helleborus Herniaria Hesperis . Iberis » + - Inula - Iris Isalisis os Isopyrum - Kernera Knautia Lactuca Lagurus =. « Lamwm =. . Lathyrus - - Laurus » -. Lavandula Lens - Leontodon = - Lepidium - + Lepturus Leucojum Ligustrum Lilium - Limodorum - Linaria - OENeGE et wie 4, alfa fo AA FATT STO re AS mv ker JR GTRS fav tee: SERNER Eee rå Ko NN wa [a KD NR SA GT INST VEG Harald Lindberg. H. 18 —- Hieracium => oso «10608 EHäppocrepis » = (8) Eleusk sens 105 — Holosteum «+ oc 114 - Homogyne «oc (6 — Hordewm = s4= ci . + 108 — Hutchinsia Ae 29 Hymenocarpus «+ : 31 Hyoscyamus 20 EEUOSenus Kers 42 — Hypericum + «+ oc - DR JA - JUGglansiss «rer: 108 Juncus = « scclt : 18 — Juniperus - - 37 Jurinea- - : 31 JG 36 Kochia : 103 — Koeleria Jb 116 TRUMAN: 7 — Lithospermum - . 90 — Loiseleuria 65 Lolium - 34 — Lonicera : 89 Lotus. - "+ 64 ILunaria STO uguldr 30 IYCkmMsrns soc: NE EET maa Ce = 18 Lycopsis 83 Lycopus 14 — Lysimachia + «oc 20 Lythrum 96 ev år tt KARA CRT LO LE TS [XLVIII ee VV RNE = + (NE, ARN 54 fond 0 ERT AES atv Jar ÖRE a Je N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 125 M. BER a RS EA et AR 13 — Mercurialis « «= «os. + > 69 Marrubium » «0 0 - BO IMicropus: «ras as od 107 Mamicaria + os RR 110 - Moehringia - - 27 Matthiola - +. sr RUTA Moencma 26 WMERiCagOr = ove Kd AR BZ MORA 2 er pr RS AN 86 Melampyrum - sc ss sc 98 ' Morus SEE 21 Melandryum "=: vec 00 29 Muscari so. sc 17 FR SSE Sr St tr FAR 8 Myagrum. «= v. 37 BENEliOTuSt ss ct RT DL -HVROSOTIS en ES er ST SS SUNE 86 WeRugs = ss 07 Myrbus, no dT NN 18 NE Narecissus « . . . « Vie GA Mota a LARS INEGLERE FSI ES Ce de te 39 Nasturtium - » «ss. i305 Nigella « 31 BEND 2: REA EN : 90 - Nonnea - 86 Neu or: . cv 45 & SVA Re NS O. Odontospermum . sc soc 108: FORCRUS! IA es a av Es Ae 19 (ERARRe os cos so - RR Rs 80 ÖOrlaya » a sc 79 Oledas ae ov er 83 - Ornithogalum - 17 Omphalodes- = + + = = "85 ÖOrnithopus - «= soo 58 Onobrychis » sco OM F>OroDaNpRe. Nos lsle os LE 98 USE SAG a 0 0 02 > ÖFYZOPSIS 3 oe sa 6 Onosma: «sees 87 — Ostrya 21 ERE SAS Men ke es 3 ent es 18 — Osyris 22 P. HaNeO Nea so ss AR sr ste sv VARS. PeNerias 49 RGRRuS I SR RV RPG T2 — Peucedanum 81 RälNlenis «oss ss sc 108 — Phagnalon 107 SERENA ere TR a 3+ — Phalaris 6 ROLelar i oc oe Dee HN SO CERulyred Cs last sr RAR 83 IRQFORYCMa os sr 6 FANER 25 — Phleum - - | MUSTIG = enn Re Rs OM NERO MASIE SES Ena Les er 90 IRedicularis! > os ens VR 98 — Physocaulsi «= sa a fo AR 179 Peganum + see cc «>> 67 — Phytewma - 105 WSRU far AG «oe GJ Cen Rn re JA BRT MICRIS er Ander 8 ISIN NAS NE 115 Reikocalls "= «se SA SAK 39 Pg ula: ss os Se REN 98 126 20 OUTER SKER RO OO 4 ör DENS Al Pirus « - FUSÉACTA 0, sy ds SE a Rea AN Pluntago NE ORD RO SRO TNA OR Oj 19 SO VE SER SS) FEMUKARSIS. hr ROr SÅ KL So ADIO TIG 44 Plumbago « soc 83 T PUNG MENN SN 9 JPNNGRA UD Ra SNS ED Polycnemum åd IPi pda Sod DN ISS ES Polygonum a ROT PO du, sn or Polypogon + > « ROPS EAS SAS Quercus Renunculusken ser , 32 Raps (RUM Feer or a SE3S Reichardia SÅ EN SO OSAR: 116 TNG GAR SADES moa 6 43 Rhagadiolus 114 RR GMMUS er scn Bau SRS T2 UPS Skia kr Hold NES ehe ende her or ee Sn (SED RA SR OMG ök c 26 (SKE OA SR IRS TN SU (ÄG ses ORM Koldo deN Pag eta Nl 20 (SHISOLA I fruset sl SLET Ar RE OR ISA BIl ae te Sege SÅ spe SB het SL NOS Sanguisorba = + = os so FIER Saponaria.» =» «> (SACUFE LA ch sneda len elf RR RAS Saxifraga so os os os Öm I sved Scabiosa Scandix - ISCROENUSL = os Heda sta seg RR FÖRRE GR me Harald Lindberg. [XLVII Portenschlagia = = = =E Posidonid +» = += = AE 6 Potentilld + =, == STEN 47 PrAsSVuNN ss os dos sd SE 89 Prenamthes . «cc 118 PyrAiMMld: cn Br RE 82 PrUNUS) <= 00 6 dm ES TEE 48 PeuUlurus . < mot 12 Psoralea a & «I oh NL Ka Sa AREA 51 Pterotheca - - Ptychotis RON SS De GD Re Pulmonaria. «=.» somm mrs EENS6 PUNG NFS , 78 Putoria «= =. + 100 ESSER 5 RR FÖ RÖSA - 5 18. Ses sr SETS 46 Rosmarinus «= = oseo se ss cr 489 Rubia oc ov ser SKAR 102 RUbUs: = es SRS 46 FRUMeR: = oss FSE EEE 23 RUSCUS. = >se a SEE 17 PRWa co. dr JEN 67 Stilla =: 8 os SÅ RASA Scirpus SEO KT Lö er 6 Pra Da. se ISIN Scolopendrium «= «oso 6 sor 3 Scorpiurus + sos-ssoorr 58 Scorzonera .» «ss 6 ss Hö 115 Serophularia += = ss 96 Scutellaria = sc 89 SeduMm= 5, jer 4, rag ser SSE 43 Selaginella + = «oss + se 4 ISenecios s.. « om. . sr EE 111 ISEn ap aS kos sa SR RR 19 ISeselti » = = =” = oo sker RES N:o 13] Iter Austro-Hungaricum. 127 Ester « so ss cs RR RE SPE SS eculania. ere sd is ER ARS 105 Ohkerardia « » = «ss. «sv TOOL Spergularia. + s ste ss 235 FRREEINIS sj cc ER RN OMEEISHUICKYST sr rss ee SEE 90 FRA AST se IS NS ae, oe a 21 Staphylea SVETS if Sa es SDS Sisymbrium + «ose cc CET SOLE NISKA ce Arean «rs i sån 183 KSU ee Aa oc NR AR EN Stupa SU ERS NES NES ae ÖT SPN Le JB ESR 7 SMYrnmum > cos see re vs SOME SU CeCe STR ser RT AS CN FÖ 25 | SöldenellQ., = eos 8 sa : >: 82 —Symphyandra + + += «sov: 05 BREROrsR Er Sd ee 5 REG : 116 Symphytum +» «+ se ss svt 85 Spar, cc KR 48 — Syringa + oss c cs AA DANN Ik ITNE EN Cu oo a er sog fel fr FEM EE Hav SES LA SSR RNA BG RENA 79 MIRLAS NN CPL d del alne, er inre, fe vd sk Bo 6 18 Tragopogon « = = se > USSR MS Taraxacum + - cc cc EESK SIllO:s JG ADMLMSN Hel roses 52 Thelygonum + = + ov = ESSER ol Se ot PIN «on oh fr) RÄLS I Sa RN FÖRST NAN ole) Je ve. 6 Je & Ja Av fr 1 22 Triseltum + . « = » + sarg an ke 8 Thlaspi RANG nara RRD RUIN Ce Leka fee EA SR LAR ENL MRRYMUSS «os. d8 SE SNR ÖR KT NGA von verk ba Idel KS Sr SSR : 30 EA SARA 48 Trimnus cos vs ok sc ble DS MSN ses ee a 0 81 U. UPPRUSN Soda RR 8 FR es SEE a AL Urospermum + sc sc - > 114 VENEREA Mets Men U st LR es ERNA. IAS: MURUVCR. so os ae SA Je SE NESS TT R V. MTG COTTA «vr 6 er oda TE ak ÖB IVESTCAN LA Sover ed Kn NE fran SE LEVA Waallantid = «= ssejerel + 8 ss 102 Viburnum -os se sc + =. 102 [GER SGNNLRET = de ee. ee SAN I ÖST INSE La a Sanne ae Ake GO Valerianella +» + so. + SENS LOVA SP CU EUe, Fe Fr der LB SE I IIEn Ge 84 WEkalruNE se > ss RR Rs 1 Vaäncetoxiewm. «4 - oc so a cs 81 WerbascuM. «os = soc sd a NER OGIER UT O LER en an einen ieri ae a Hi WEKbenas se Ne Ne SSE MUR ess ret see Får aret 88 [PRC NIC Ar vaka STEEL ejer del rk eg 97 [XLVIII, N:o 13] Harald Lindberg, Iter Austro-Hungaricum. Man 1/, magn. nat. Ljustr. G. Arvidsson. 1. Anthemis coronata Lindb. fil. n. sp. — Dalm., Cattaro. Anthemis brachycentros Gay. — Dalm., Spalato. [NS [XLVTII, N:o 13] Harald Lindberg, Iter Austro-Hungaricum. Tab. IT. Auctor del. 1. Anthemis coronata Lindb. fil. — Cattaro. 2. ÅA. brachycentros Gay. — Spalato. JAA CO FORN (AA Skaltissomar BIE TiIstrien: a achenia 1!, b palee 11, c pars folii « [XLVTIII, N:o 13] Harald Lindberg, Iter Austro-Hungaricum. Atea, Na 1, magn. nat. Ljustr. G. Arvidsson. Carduus angusticeps Lindb. fil. n. sp. Öfversigt af Finska Vetenskaps-Societetens Förhandlingar. XLVIII. 1905—1906. N:o 14. Uber die Erregung statischer elektrischer Ladungen durch Wärme und Bestrahlung von G. MELANDER. Das Problem der atmosphärischen Elektrizität zu gehört zu den ältesten auf dem Gebiete der elektrischen Forschung. Seit Franklins bekannten: Versuchen im Jahre 1751 haben verschiedene Forscher gezeigt, dass nicht nur bei Gewitter sondern auch bei heiterem Himmel ein normales elektrisches Feld iäber der Erdoberfläche existiert. Bei diesen Ver- suchen bediente man sich anfangs der Drachen, die bisweilen bedeutende Höhen erreichten und Elektrizität aus den Wol- ken ansammelten. Später hat man diese Versuche mit Luft- ballons ausgefährt und besonders Beobachtungen iber die Tonisation der Luft angestellt. Es hat sich dabei gezeigt, dass die Atmosphäre fast immer elektrisch geladen ist und zwar bei normalem schönem Wetter ist die Erde negativ und die Luft positiv elektrisch. Auf meinen Reisen in den Jahren 1899—1902 habe ich Beobachtungen äber die Staubmenge und die Absorption der Atmosphäre gemacht. Bei diesen Arbeiten, die an klimato- logisch sehr verschiedenen Orten ausgefährt worden sind, bin ich öfters auf die Frage der atmosphärischen Elektrizität gestossen. Die elektrischen Ladungen der Erde und der At- mosphäre mössen irgend einen Einfluss auf die Bewegung der in der Luft schwebenden Staubpartikel ausäben. Es hat sich gezeigt, dass die mit Aitkens Apparat gemessene Zabhl dieser Partikel an sonnigen Tagen viel grösser ist als an trä- 2 G. Melander. [XLYTIT ben. Man könnte vielleicht hierin eine abstossende Wirkung der negativ geladenen Erdoberfläche sehen. Andererseits ruft nach der jetztigen Auffassung jede elektrische Ladung ionisierende Kräfte hervor, die ihrerseits eine Ionisation der Luftschichten verursachen können. Diese Ionisation därfte sich nach meiner Ansicht auch im Absorp- tionsspectrum der Atmosphäre nachweisen lassen. Dass ein Zusammenhang zwischen der Intensität der Son- nenstrahlung und den erdmagnetischen Erscheinungen be- stehe schien mir aus meinen Versuchen mit belichteten Mag- neten hervorzugehen. Es lag nun die Frage nahe ob nicht die Sonnenstrahlung selbst die, wenngleich indirekte, Ursache des Erdmagnetismus sei, d. h. ob nicht die Erdströme durch sie hervorgerufen wären. För die Untersuchung dieser Frage habe ich mir ein Quadrantenelektrometer vom Dolezalek” schen!) Typus ange- schafft. Dieses HElektrometer ist, wie bekannt, so empfindlich, dass bei Anwendung von genägend dännen Quarzfäden ein Ausschlag bis zu 17 mm pro Millivolt erhalten werden kann. Fäden mit geringerem Durchmesser als 0,004 mm sind jedoch nicht zu empfehlen, da die Nadel infolge zu starker Luftrei- bung sich kriechend der Ruhelage nähert. Die aus Papier mit dännen Zinnäberzug in der Max- well'scehen Form ausgeschnittene Nadel wurde bei meinen Versuchen durch eine Volta'sche Becherbatterie auf 89 Volt geladen erhalten. Die Ladung wurde der Nadel durch den Auf- hängedraht, eimen durch FEintauchen in eine Chlormagnesium- lösung hygroskopisch und also leitend gemachten Quarzfaden, zugeföährt. Das eine Quadrantenpaar wurde durch Verbin- dung mit der Erde dauernd auf dem Potential Null gehalten. Das andere Quadrantenpaar war mit dem Versuchskörper durch eine isolierte Leitung verbunden. Als Versuchskörper habe ich ein kleines Messingsgewicht verwendet, das an ei- nem freihängenden isolierten Leitungsdraht aufgehängt war. Die Ladung eines Körpers kann man sehr einfach dadurch nach- 1) Dolezalek. Ueber ein einfaches und empfindliches Quadrantenelek- trometer. Zeitsch. f. Instrumentenk. XXI 1901 p. 345. N:o 14] Öberd. Erreg. stat. elektr. Ladungen durch Wärme u. Bestrahl. 33 weisen, dass man denselben diesem Messingsgewichte nähert und den Ausschlag des Elektrometers beobachtet. Daäås Zei- chen der Ladung wurde auf gewöhnliche Weise bestimmt. Da bei normalem, schönem W etter die Luft positiv elektrisch, die Erde negativ geladen ist, schien es mir, wie schon gesagt, nöthig zu untersuchen, welche Rolle die Sonnenstrahlung in Bezug auf die elektrische Ladung der dieser Strahlung aus- gesetzten Körper spielt. Um diese Frage experimentell. zu entscheiden wurden veschiedene Stoffe der Sonnenstrahlung ausgesetzt. Diesel- ben wurden vor und nach der Bestrahlung auf ihre elektrische Ladung untersucht. Dabei hat es meine Aufmerksamkeit erregt, dass besonders ein Stäck Paraffin und eine Kaut- schukscheibe, die wenigstens ein Jahr im Dunkeln gelegen hatten, schon vor der direkten Bestrahlung stark negativ elektrisch geladen erschienen. Auch eine dem gewöhnlichen Tageslichte ausgesetzte Siegellackstange erwies sich vor der Bestrahlung schwach negativ elektrisch. Die Ladung einer alten Ebonitscheibe und einer Glasstange war beinahe un- merklich vor der Bestrahlung. Nach derselben wurden alle diese Körper elektrisch. Das Paraffinstöck, die Kautschuk- scheibe und die BSiegellackstange wurden so stark negativ elektrisch, das das Elektrometer einen Ausschlag ausserhalb der Scala gab. Die Ebonitscheibe wurde schwach negativ, die Glasstange aber stark positiv elektrisch. Hierbei ist zu bemerken, dass die eine Hälfte dieser Glasstange mattge- schliffen, die andere glatt war. Beide Hälften erwiesen sich jedoch durch Bestrahlung positiv elektrisch geladen. Meine Versuche betreffend die Ladung der Metalle durch Bestrahlung haben gezeigt, dass die Erregung stati- scher Elektrizität in Leitern auf diesem Wege, ebenso wie die Elektrisierung der Metalle durch Reibung, eine sehr deli- kate Operation ist. Das Metall muss ja mit irgend einem Isola- tor verbunden werden und die Ladung des Isolators von der- jenigen des Metalls zu unterscheiden ist mit Schwierigkeiten verbunden. HEinige Versuche, die ich mit Messingskugeln ausgefährt habe, zeigen jedoch deutlich, dass das Messing durch Erwärmung negativ elektrisch wird. HEinige andere Metalle scheinen positive Ladungen zu erhalten. Uberhaupt + G. Melander. [XLVIII sind die statischen elektrisehen Ladungen, die die Metalle beim Erwärmen erhalten, viel scechwächer als die der Isolatoren. Absolute Messungen iäber diese elektrisierende Wirkung der Strahlen habe ich noch nicht ausgefährt. Jedenfalls geht aus den Versuchen schon so vwviel hervor, dass diese Wirkung der Bestrahlung als Mass der Emnergie der Strahlen gebraucht werden kann. Ich habe mich bemäht eine Radioaktivität der bestrahl- ten Körper nachzuweisen. Die Versuche sind mit einem von » Société centrale des produits chimiques” in Paris bestellten Elektroscop ausgefäöhrt, das speziell fär schnell auszufährende Untersuchungen von radioaktiven Körpern konstruiert ist. Die Empfindlichkeit dieses Apparates ist indessen för meine Zwecke nicht ausreichend. Versuche mit dem Elektrometer habe ich in dieser Hinsicht noch nicht ausgefäöhrt. Durch diese Versuche kann vielleicht die negative elek-- trische Ladung der Erde erklärt werden. Sie scheint eine direkte Wirkung der Sonnenstrahlung zu sein. Dass diese Ladung durch Induktion eine entsprechende positive Ladung in den höheren Luftschichten hervorrufen kann, ist ja schon fräher angenommen worden. Es lässt sich indessen mit Be- stimmtheit zeigen, dass die normale atmosphärische Elektri- cität wärend eines Jahres em Maximum im Winter und ein Minimum im Sommer hat. Der Unterschied zwischen Sommer und Winter hat aber, wie allgemein angenommen, seinen Grund in dem verschiedenen Gehalt der Luft an Wasser dampf. Dese Annahme scheint besonders durch die an Or- ten mit verschiedenen klimatischen Bedingungen ausgefährten Beobachtuingen bestätigt zu werden. Die Beobachtungen des täglichen Ganges der Luftelek- trizität fäöhren ja auch zu dem Schlusse, dass die Luftelektri- zität im allgemeinen den umgekehrten Gang wie die Tem- peratur und der Feuchtigkeitsgehalt der Luft aufweist. Die Elektrizitätserregung durch Reibung ist in der Tat die älteste elektrische Erscheinung, die wir kennen. Die Frage, welche Körper durch Reiben positiv und welche negativ werden, ist jedoch noch nicht vollständig entschieden. Wir wissen, dass diese Erscheinung von dem stofflichen Unterschiede der Körper abhängt, oft auch von der Beschaffenheit der Oberfläche. Daher N:o 14] UÖUberd. Drreg. stat. elektr. Ladungen durch Wärme u. Bestrahl. 5) kann man bisweilen an der Art der erzeugten Elektrizität zwei- feln. Verschiedene Forscher haben die Elektrizitätserreger in oine sogenannte Spannungsreihe geordnet, in welcher jeder vor- hergehende Körper durch Reibung mit allen folgenden posi- tiv, und jeder nachfolgende durch Reibung mit allen vorher- gehenden negativ elektrisch wird. Diese Reihen stimmen nur im Allgemeinen mit einander öberein, aber nicht im Ein- zelnen. Hieraus ist schon ersichtlich, dass andere Einflässe, wie z. B. die Art der Oberfläche und besonders die Tempe- ratur des Körpers, bedeutend einwirken missen. Von der Art der Oberfläche hängt ja die durch Reibung erzeugte Tempe- ratursteigerung ab. Unter anderen schwer erklärbaren expe- rimentellen Tatsachen möchte ich noch erwähnen, dass dunkle Seide durch Reiben an heller Seide negativ, letztere positiv elektrisch wird. Hier haben wir zwar mit zwei das Licht verschieden stark absorbierenden Körpern zu tun und wir fin- den, dass der mehr absorbierende negativ geladen wird. Der Farbstoff kann jedoch hier auch mitwirken. Man ist bis jetzt der Ansicht gewesen, dass ein Körper äberhaupt nur durch Reibung oder andere mechanische Ope- rationen statisch elektrisch geladen werden kann. Die thermo- elektrischen Erscheinungen sowie die Pyroelektrizität der sogenannte hemimorphen Krystalle deuten jedoch darauf hin, dass die Temperatur bei der Ladung der Körper einen FEin- fluss hat. Oben angefährte Versuche zeigen nun, dass nicht nur mechanische Energie, sondern auch strahlende Energie statische elektrische Ladungen erregen kann. Helsingfors den 19 Mai 1906. Öfversigt af Finska Vetenskaps-Societetens Förhandlingar. XLVIII. 1905—1906. N:o 15. Contribution å la flore bryologique de la Nouvelle Calédonie par V. F., BROTHERUS. Avec une planche. Dans sa forule bryologique de la Nouvelle Calédonie (1873), Bescherelle enumére ou décrit 126 espéces et 8 va- rieétés de mousses. Mais, dans le Journal de Botanique de 1898, il établit que les deux mousses qu”il a regardées, dans sa Florule, comme le Bhacopilum convolutaceum C. Mäll. et Rh. cuspidigerum Schwaegr. ne sont que deux formes ou va- rietes d'une espeéce nouvelle å laquelle il donne le nom de Rh. pacificum, et dont une troisieme forme ou variété se trouve aux iles Samoa. Donc, 126 espéces et 10 variétés, en tout 136, sur lesquelles 71 espéces et 10 variétés sont endé- mMiques. Voici du reste le nombre des espeéces indiquées par B e- scherelle dans chacune des localités citées dans sa forule: Noumeéa et environs ... 42 Mont: St-- VInCent:. cs ic < 2 iekdes Pins Az svs 19 1 ETEN (SA eg ör. Airs ERA RARP SS 7 Mont Cougui (Koghi) .. 23 SEO RS SRS Eg 5, Mont; Elumboldt... tn.per.s P2 NET ETEN OT FORS ER KE ae 5 INO: IVO UREA AR Jaa a 14 15XG 10 2EG HU RES 2 INKORG SABA SORAN SÅLT 3 HETTE FR SRS PRE AT 3 BNIGRaGENET «a srlore der RA 4 INATT OT ÖTES sd er slogs Us SR il 2 V. F. Brotherus. [XLVIII Dans la Revue bryologique de 1887, p. 57, Ch. Möller donne une liste (nomina nuda) de 16 espeéces et de trois va- riétés nouvelles, dont il a décrit quelques unes dans la Hed- wigia de 1898. Dans la Bulletin de la Société botanique de France de 1878, séance du 8 Février, Bescherelle donne ia description de trois Pterobryella neo-caledoniens nouveaux. Enfin, dans le Bulletin de VPAcademie de Geographie botanique de 1903, p. 85—86, M. Thériot donne V'énumera- tion des 9 espéces, dont trois sont nouvelles et deéecrites par moi. | C'est, si je ne me trompe, tout ce que l'on connaissait å ce jour de la bryologie neo-calédonienne, c'est å dire 157 espéces ou variétés dont 105, c'est å dire presque 67 ?/, sont endémiques. Cette proportion est å coup sur considerable; mais il n'en est pas de méme du nombre des espéces dans une ile montagneuse ou Brogniart supposait, en 1877, Vexis- tance de plus de 1,300 phanérogames. C'est avec une vive plaisir que j'ai accepté l'offre de M. P. Hariot, d'étudier une collection de mousses, provenant du conservateur du musée de Nouméea, M. Bernier, décédé récemment, et appartenant au Musée d Histoire naturelle å Paris. Quelque temps aprés J'avais la faveur de recevoir, par M. le Général E. G. Paris, les récoltes considérables et trés intéreéssantes des M. M. Etesse, ingénieur agronome, direc- teur de la ferme école du Yahoué et Le Rat, instituteur å Nouméea. Par ce riche matériel la nombre des espéces con- nues dans VFile est augmenté de 55, parmi lesquelles 28 et de ceux un nouveau genre, trés curieux, sont nouvelles å la Science. En publiant les résultats de mon examen, j'ose exprimer P'espoir que les beaux résultats, gagnés par les excursions des M. M. Etesse et Le Rat, animerons ceux-ci å faire de nou- vels efforts pour étudier la flore bryologique de la Nouvelle Calédonie, présentant un si grand intérét. N:o 15] Contribut. å la flore bryologique de la Nouv. Calédonie. 3 Jai Pagréable devoir VPexprimer mes sincéres remercie- ments å M. J. Thériot pour les belles figures, qwil a bien voulu dessiner pour mon article. Les espéces, neuves å la Nouvelle Calédonie sont indi- quées par un asterisque. Dicranaceae. Ditrichum difficile (Dub.) Fleisch. var. robustum (Besch.) Mont Koghi, ad terram (Etesse). Dicranella glauca Besch. Noumea (Le Rat). var. minor Broth. n. var. Folia breviora et latiora; theca minor. In montibus centralibus inter Canala et la Foa (Etesse). Campylopodium euphorocladum (C. Mäll.) Besch. var. squarrosum Besch. Ad amnem Dembea (Le Rat); Mont Koghi (Le Rat). + Holomitrium glyphomitrioides Broth. et Par. n. sp. Autoicum; robustiusculum, caespitosum, caespitibus den- sis, rigidis, lutescenti-viridibus, vix nitidiusculis; caulis ad- scendens, usque ad 2 cm altus, fusco-tomentosus, dense folio- Sus, apice saepe ramis pluribus, filiformibus, julaceis, micro- phyllinis praeditus; folia sicca incurvo-crispula, marginibus incurvis, humida stricta, patentia, canaliculato-concava, e basi amplexante, breviter oblonga sensim lanceolata, anguste acuminata, c. 3 mm longa, nervo basi c. 0,075 mm lato, continuo, cellulis minutis, subquadratis, pellucidis, laevissi- mis, basilaribus laxis, teneris, oblongis, alaribus indistinctis, fuscis. Caetera ignota. In montibus centralibus inter Canala et la Foa (Etesse). Species H. vaginato (Hook.) Brid. affinis, sed foliis an- guste acuminatis, haud apiculatis cellulisque multo minori- bus longe diversa. Habitu Glyphomitriis nonnullis sat si- milis. 4 V. F. Brotherus. [XLVIIT + Holomitrium vaginatum (Hook.) Brid. In montibus centralibus inter Canala et la Foa (Etesse). + Holomitrium perichaetiale (Hook.). Brid. Mont Kogbhi, ad arbores (Bernier); Mont Dzumac (Le Rat). + Leucoloma (Vittata) kanakense Broth. et Par. n. sp. Dioicum; gracile, caespitosum, caespitibus laxis, pallide viridibus, nitidiusculis; caulis erectus, 5—10 mm altus, basi fusco-radiculosus, dense foliosus, simplex vel furcatus; folia erecto-patentia, haud vel vix homomallula, canaliculato-con- cava, e basi lanceolata sensim angustissime subulata, c. 4 mm longa, basi c. 0,47 mm lata, summo apice tantum minutis- sime et remote denticulata, dorso minutissime papillosa, nervo tenui, hyalino, excurrente, dorso laevi, cellulis internis minu- tis, quadratis, basin folii fere attingentibus, externis lineari- bus, angustissimis, hyalinis, limbum latissimum, superne multo angustiorem, apicem versus evanidum efformantibus, alaribus numerosis, magnis, breviter rectangularibus, fusco-aureis. Caetera ignota. Mont Koghi, ad ligna emortua in silvaticis, alt. 800 m (Etesse). Species L. molli (C. Mäll.) Mitt. habitu simillima, sed foliis apice minutissime et remote denticulatis jam digno- scenda. Dicranoloma Deplanchei (Dub.) Par. Prony (Etesse); M. Mou (Le Rat n. 547). Dicranoloma Billardierii (Schwaegr.) Par. Ad radices arborum pr. Noumea (Le Rat). Dicranoloma Blumii (Nees) Par. Mont Mou (Bernier,. Campylopus subnanus (C. Mull.) Jaeg. Mont Kogbhi, ad terram in silvaticis, alt. 1200 m (Etesse). N:o 15] Contribut. å la flore bryologique de la Nouv. Calédonie. 5 Campylopus polyanthus Besch. Yahoué, Mont Malaoui (Bernier); Mont Malaoui pr. Noumea (Etesse). Campylopus Balansaeanus Besch. Baie de Sud, Hauts plateaux de Prony (Bernier); Mont Koghi (Le Rat). Campylopus verrucosus Besch. Mont Koghi, locis umbrosis humidisque (Le Rat; f. elata, usque ad 15 cm alta). + Parisia neocaledonica;: Broth. n. gen. et sp. Dioica; robusta, caespitosa, caespitibus densissimis, late extensis, lutescenti-viridibus, nitidis; caulis erectus, 4—7 cm altus, e basi jam fusco-tomentosus, dichotome ramosus, ramis suberectis, strictis, fastigiatis, obtusis; folia scariosa, sub- aequalia, sicca imbricata, humida suberecta, cochleariformi- concava, oblongo-lanceolata, 4—5 mm longa et 1,1—1,5 mm lata, pilo hyalino plus minusve elongato, scaberrimo, aetate destructo terminata, marginibus superne incurvis, integer- rimis, enervia, cellulis oblongis, incrassatis, inter se valde porosis, basin versus sensim longioribus, basilaribus aureis, alaribus numerosis, subquadratis, fusco-aureis, omnibus lae- vissimis; bracteae perichaetii foliis longiores, intimae alte convolutaceae, in pilum longissimum productae, integerrimae, cellulis longioribus et angustioribus, vix incrassatis; seta soli- taria, terminalis, erecta, c. 1,5 cm alta, tenuis, sicca flexuo- sula, rubra, laevissima; theca erecta, regularis, oblongo-cylin- drica, 3—4 mm alta, brevicollis, strumulosa, pachydermis, brunnea, laevis, cellulis exothecii oblongis, ad orificium in pluribus seriebus minutis, subquadratis; exostomu dentes infra orificium oriundi, lineari-lanceolati, c. 0,30 mm longi, ultra medium divisi, rubri, striolati, densiuscule trabeculati; spori 0,030—0,035 mm, virides, laeves; operculum e basi conica, minuta, longe aciculare, obliquum. Calyptra ignota. Mont Dzumac, in cacumine, ad truncos arborum, alt. 1200 m (Le Rat). — Genus novum pulcherrimum, foliis longe piliferis, enerviis insigne. Je me permis de dédier ce genre trés curieux å mon trés estimé ami, M. le Général E. G. Paris, l'auteur savant 6 V. F. Brotherus. [XLVIII de I'Index bryologicus et le promoteur infatigable de toutes les efforts, qui tendent å l'etude des mousses exotiques. + Synodontia (Hypnopsis) seriata Broth. et Par. n. sp. Dioica; pergracilis, caespitosa, caespitibus densis, humi- libus, rigidis, fuscescenti-viridibus, nitidiusculis; caulis elon- gatus, repens, fusco-tomentosus, dense ramosus, ramis perbre- vibus, erectis vel adscendentibus, dense foliosis, simplicibus, obtusis; folia ramea sicca arcte imbricata, distinctissime seria- tim disposita, humida suberecta, canaliculato-cencava, e basi ovali sensim breviter lanceolato-acuminata, acuta vel obtu- siuscula, marginibus superne conniventibus, integerrimis, ener- via, cellulis elongatis, incrassatis, lumine angustissime lineari, basilaribus aureis, alaribus paucis, subquadratis, fuscis; brac- teae perichaetii internae longissime convolutae, thecam supe- rantes, obtusae; seta c. 1 em alta: theca erecta, subeylindrica, strumifera, pachydermis. Caetera ignota. Mont Koghi, ad cort. arb. (Le Rat); M. Moué, alt. 1000 m., ad ligna putrida (Le Rat). Species S. Pancheri (Besch.) Broth. valde affinis, sed foliis rameis distinctissime seriatim dispositis oculo nudo jam dignoscenda. Synodontia spathoidea Dub. Mont Mou, ad arbores, alt. 1219 m (Le Rat). + Synodontia (Brauniella) subpilifera Broth. et Par. n. sp. Dioica; gracilis, caespitosa, caespitibus densis, rigidis, humilibus, lutescentibus, aetate fuscescentibus, haud nitidis; cauulis elongatus, repens, fusco-tomentosus, dense ramosus, ra- mis perbrevibus, erectis, dense foliosis, simplicibus, obtusis: folia scarliosa, ramea sicca laxe imbricata, humida patula, con- caviuscula, oblongo-elliptica, obtusa, arista brevi, rigida, apice hyalina terminata, marginibus erectis, integerrimis, enervia, cellulis hexagonis, lumine ovali, marginem versus minoribus, basilaribus interioribus linearibus, ad insertionem abbreviatis, aureis, alaribus sat numerosis, quadratis, aureis; bracteae pe- richaetii internae convolutaceae, obtusiusculae, basin thecae fere altingentes; seta vix ultra 5 mm alta, crassa, strictiuscula, fuscescenti-rubra ; theca suberecta, subeylindrica, strumifera, pachydermis, fusca. OCaetera ignota. —L M:o 15] Contribut. å la flore bryologique de la Nouv. Calédonie fd In montibus centralibus inter Canala et la Foa, ad cort. arb. (Etesse). Species SS. planifoliae (Besch.) Broth. simillima, sed fo- liis arista brevi terminatis et seta duplo breviore facillime dignoscenda. Fissidentaceae. + Fissidens (Aloma) acutissimus Broth. et Par. n. sp. Dioicus; tenerrimus, gregarie crescens, laete viridis, haud nitidus: caulis brevissimus, basi radiculosus, simplex; folia 2—53 juga, erecto-patentia, comalia lineari-lanceolata, acutis- sima, c. 1,14 mm longa et 0,15—0,19 mm lata, marginibus minutissime serrulatis, elimbata, lamina vera lamina apicali brevior, lamina dorsali ad basin nervi enata ibidemque an- gusta, nervo crassiusculo, concolore, continuo vel infra sum- mum apicem folii evanido, cellulis hexagono-rotundatis, 0,012 —0,015 mm, pellucidis, chlorophyllosis, laevibus; seta termi- nalis, c. 3 mm alta, e basi paulum genutexa erecta, tenuis- sima, pallida, laevissima; theca erecta, minutissima, ovalis, pallida. Caetera ignota. In silvaticis amnis Carigou ad terram, alt. 300—600 m (Le Rat). Species F. tenello Hook. fil. et Wils. valde affinis, sed foliis angustioribus, acutissimis, seta breviore et theca mi- nutissima dignoscenda. + Fissidens (Semilimbidium) rupicola Broth. et Par. n. sp. Dioicus; tenellus, gregarie crescens, viridis, haud niti- dus; caulis erectus, siccitate arcuatulus, 3 mm altus, infima basi radiculosus, simplex; folia inferiora remota, minuta, su- periora dense conferta, multo majora, c. 4 juga, erecto-paten- tia, ligulata, breviter acuminata, obtusiuscula, c. 1,3 mm longa et c. 0,25 mm lata, marginibus ob cellulas prominulas minu- tissime crenulatis, lamina vera lamina apicali subaequilonga, in dimidia inferiore hyalino-limbata, lamina dorsali ad basin nervi enata ibidemque subrotunda, nervo sat tenui, lutescente, infra summum apicem: folii evanido, cellulis minutissimis, ro- tundato-hexagonis, chlorophyllosis, papillosis, obscuris; seta 8 V. F. Brotherus. [XLVIII terminalis, c. 1,9 mm alta, strictiuscula, lutescenti-rubra, lae- vissima; theca erecta, minuta, ovalis, pallida. Caetera ignota. Ad rupes praeruptorum amnis Carigou, alt. 500—-600 m (Le Rat). Species lamina vera in dimidia inferiore tantum limbata dignoscenda. Fissidens paucifolius Besch. In silvaticis riparum amnis Carigou, alt. 500—600 m, ad terram (Le Rat). + Fissidens arboreus Broth. Moindou (Etesse). Leucobryaceae. Leucobryum stenophyllum Besch. Mont Malaoui pr. Noumea (Etesse). + Leucobryum substenophyllum Broth. et Par. n. sp. Species L. stenophyllo Besch. valde affinis, sed minor, caule densissime folioso, foliis brevioribus, basi angustioribus, anguste acuminatis, dorso minus scabris dignoscenda. Ad truncos putridos in silvaticis amnis Thi (Le Rat); Mont Pidjitéré, ad arbores (Le Rab). Leucobryum conocladum Besch. Ad amnem Ouanioué (Le Rat); ad truncos putridos se- cus viam inter Bourail et Neéméara (Le Rat). var. repens Besch. Mont Koghi (Le Rat); ad amnem Ouanioué (Le Rat). Leucobryum neo-caledonicum Dub. Prony (Le Rat n. 1132 in Herb. Berol.); Mont Malaoui (Etesse); Yahoué (Bernier); Mont Koghi, alt. 400—500 m, in silvaticis secus viam inter Bourail et Houailon, Mont Boué ad truncos putridos, alt. 1000 m et in silvaticis amnis Thi (Le Rat). + Octoblepharum albidum (L.) Hedw. Néméeara pr. Bourail, ad truncos vetustos (Le Rat). N:o 15] Contribut. å la flore bryologique de la Nouv. Calédonie. 9 Calymperaceae. + Syrrhopodon Banksii C. Möll. Ouen-Tone pr. Noumea, ad radices Filicum (Le Rat). + Syrrhopodon Wattsii Broth. In montibus centralibus inter Canala et La Foa (Etesse) Calymperes Novae Caledoniae Besch. Baie de Sud. ,en masses noires, trés compactes" (B er- HELG T): Pottiaäceae. + Hymenostomum Le Ratii Broth. et Par. n. sp. Autoicum; robustum, caespitosum, caespitibus laxiusculis, sordide viridibus, obscuris; caulis erectus, vix ultra 5 mm altus, basi radiculosus, densiuscule foliosus, simplex; /folia sieca crispula, marginibus incurvis, humida stricta, patula, carinato-concava, e basi brevi, paulum latiore, ovali linearia, breviter acuminata, obtusa, mucronata, 2,5—3 mm longa, su- perne 0,47—0,57 mm lata, marginibus erectis, integerrimis, nervo crasso, basi c. 0,10 mm lato, breviter excedente, cellulis minutissimis, subrotundis, dense papillosis, obscuris, basilari- bus oblongo-rectangularibus, hyalinis, laevissimis; seta 7—11 mm, fexuosula, sicca superne dextrorsum torta, tenuissima, lutea; theca erecta, elliptico-oblonga, sicca deoperculata in- distincte plicatula, fuscidula, nitidiuscula; operculum e basi breviter conica longe subulatum. Calyptra ignota. Ad terram pr. cataractam Gouh inter Bourail et Houai- lon (Le Rat). , Species statura robusta a congeneribus jam dignoscenda. + Hymenostomum aristatulum Broth. et Par. n. sp. Autoicum; robustiusculum, caespitosum, caespitibus la- xiusculis, laete viridibus; caulis erectus, vix ultra 1 mm altus, basi radiculosus, dense foliosus, simplex; folia sicca subceon- torta, humida stricta, erecto-patentia, carinato-concava, e basi 10 V. F. Brotherus. [XLVIITT brevi, haud latiore, linearia, obtusa, aristatula, c. 2 mm longa, c. 0,47 mm lata, marginibus erectis, integerrimis, nervo crasso, basi c. 0,075 mm lato, in aristam brevem excedente, cellulis minutissimis, subrotundis, dense papillosis, obscuris, basilari- bus breviter rectangularibus, hyalinis, laevissimis; seta 6 mm longa, tenuissima, lutea; theca erecta, elliptico-oblonga, pal- lida; operculum e basi conica subulatum. Calyptra ignota. Tonghoué, ad viam inter Noumea et Paita (Le Rat). Species praecedenti affinis, sed foliis brevioribus, nervo in aristam brevem excedente nec non seta breviore digno- scenda. + Weisia flavipes Hook. fil. et Wils. Secus semitam inter ,la Coubée" et ,Plaine des Lacs". + Trichostomum (Eutrichostomum) Etessei Broth. et Par. n. sp. Dioicum; robustum, caespitosum, caespitibus densiuscu- lis, sordide viridibus, haud nitidis; caulis erectus, vix 5 mm altus, basi radiculosus, dense foliosus, simplex; folia sicca in- curva, marginibus incurvis, humida erecto-patentia, strictius- cula, canaliculato-concava, e basi ovali linearia, obtusa, mucro- nata, c. 2,3 mm longa, superne c. 0,3 mm lata, marginibus superne plus minusve incurvis, integerrimis, nervo crasso, basi c. 0,073 mm lato, brevissime excedente, dorso laevi, cel- lulis minutissimis, subrotundis, dense papillosis, obscuris, basilaribus oblongis, teneris, hyalinis, laevissimis. Caetera ignota. Houailon (Etesse). Species foliorum forma a congeneribus faciliter digno- scenda. + Hyophila neo-caledonica Broth. et Par. n. sp. Dioica; robustiuscula, caespitosa, caespitibus laxiusculis, obscure viridibus, aetate fuscescentibus; caulis erectus, vix ultra 5 mm altus, basi radiculosus, dense foliosus, simplex; folia sicea incurva, marginibus vix involutis, humida erecto- patentia, stricta, carinato-concava, e basi brevi, paulum an- gustiore oblonga, obtusa, mucronata, c. 2 mm longa, 0,96— 0,76 mm lata, marginibus erectis, integerrimis, nervo rufe- scente, crasso, basi c. 0,10 mm lato, superne multo angustiore, N:o 15] — Contribut. å la flore bryologique de la Nouv. Calédouie. 11 breviter excedente, cellulis minutis, subrotundis, chlorophyllo- sis, minute papillosis, basilaribus multo majoribus, rectangu- laribus, hyalinis, laevissimis. Caetera ignota. Houailon secus viam (Etesse). Species H. Combae Broth. affinis, sed foliis multo latiori- bus facillime dignoscenda. + Barbula obtusissima Broth. et Par. n. sp. Dioiea; sat gracilis, caespitosa, caespitibus densiusculis, inferne terra obrutis, fuscescentibus, obscuris; caul:s erectus, strictus, c. 1 cm altus, basi radiculosus, dense foliosus, sim- plex vel furcatus; folia sicca adpressa, apice incurvo, humida erecto-patentia, carinato-concava, e basi decurrente, ovali lanceolato-ligulata, rotundato-obtusa, plerumque apiculo mi- nutissimo, hyalino terminata, c. 1,3 mm longa et c. 0,3 mm lata, marginibus erectis, integerrimis, nervo fuscescente, crasso, basi c. 0,05 mm lato, plerumque in apiculum brevississimum, hyalinum excedente, dorso superne scabro, cellulis minutis, subrotundis, papillosis, obscuris, basilaribus majoribus, rectan- gularibus, pellucidis, laevibus. Caetera ignota. Ad amnem Dumbea, ad terram (Le Rat). Species ob foliorum structura B. orientali (Willd.) Broth. affinis, sed foliis e basi ovali lanceolato-ligulatis, multo la- tioribus, rotundato-obtusatis, cellulis majoribus faciliter digno- scenda. Habitu Didymodonti brevifolio (Dicks.) sat similis. Orthotrichaceae. Macromitrium pacificum Besch. Ad radices m. Malaoui (Le Rat). Macromitrium villosum (Besch.) Broth. Ad arbores riparum amnis Caricouié, alt. 150—300 m, in monte Pidjiteéré, in monte Ouin, ad arb., alt. 1000 m et ad arb. pr. amnem Thi (Le Rat); Yahoué (Bernier). Macromitrium pulchrum Besch. Mont Dzumac, in silvaticis (Le Rat). 12 V. F. Brotherus. [XLVIII Macromitrium brevicaule Besch. Yahoué (Bernier). Macromitrium ptychomitrioides Besch. Fouembout et Mont Koghi, in silva, alt. 800—1200 m (Etesse). Macromitrium (Leiostoma) Le Ratii Broth. et Par. n. sp. Syn. M. salakanum var majus Besch. F1. bryol. Nov. Caled .p. 210. Pseudautoicum; robustiusculum, caespitosum, caespitibus laxiusculis, rigidis, rufescenti-viridibus, vix nitiusculis; caulis elongatus, repens, hic illic fasciculatim fusco-radiculosus, dense ramosus, ramis erectis vel adscendentibus, usque ad 2 em altis, dense foliosis, sterilibus plerumque simplicibus, fertili- bus saepe fastigiato-ramulosis, obtusis; /folia ramea sicca erecta, apice plus minusve distincete circinato-incurva, humida horride patula, carinato-concava, lanceolato-subulata, acutiu- scula, c. 3 mm longa, basi c. 0,6 mm lata, marginibus erectis, integerrimis, nervo rufescente, continuo, laevissimo, cellulis minutis, subquadratis, paulum incrassatis, minute papillosis, basilaribus elongatis, incrassatis, lumine angustissimo, semilu- nari, laevissimis; bracteae perichaetii internae erectae, palli- dae, plicatae, lanceolato-ligulatae, obtusae, c. 3 mm longae, integerrimae, nervo infra apicem evanido, cellulis omnibus, elongatis, valde incrassatis, laevissimis; seta vix ultra 5 mm alta, strictiuscula, tenuis, angulata, laevissima; theca erecta minuta, elliptico-oblonga, sieca deoperculata indistincte plica- tula, ore laevi, fusca; peristomium O; operculum longe subu- latum; calyptra (junior) fuscidula, nitidiuscula, nuda. In silvaticis montis Dzumac, alt. 1100 m et in monte Ouin, ad arbores, alt. 1000 m (Le Rat); Prony (Etesse). Species pulchra, distinctissima, a M. salakano peristomio nullo jam dignoscenda. + Schlotheimia Baileyi Broth. Ad radices montis Malaoui, alt. 500 m (Le Rat). N:o 15] Contribut. å la flore bryologique de la Nouvelle Calédonie. 13 Funariaceae. Funaria calvescens Schwaegr. Boulari (Le Rat n. 1130 in Herb. Berol.); ad amnem Dembea (Le Rat). Funaria glabra Tayl. Ad latera viae inter St. Louis et amnem Thi (Le Rat). Bryaceae. Brachymenium indicum (Doz. et Molk.) Bryol. jav. var. corrugatum Besch. Ad terram secus viam inter Noumea et amnem Thi, ad semitas secus amnem Carigou Noumea, ad terram calcaream et Kai-Vumba (Le Rat). Bryum coronatum Schwaegr. Noumea, ad terram calcaream, ad amnem Ouanioué et ad viam inter Bourail et Houailon (Le Rat). Bryum Bescherellei Jaeg. Mont Koghi, ad terram petrosam, alt. 200—300 m et ad amnem Dumbea (Le Rat). + Bryum ramosum (Hook.) Mitt. Mont Khogi et Yenghene (Le Rat); Tonghane ad viam inter Noumea et Paita (Le Rat). + Rhodobryum Le Ratii Broth. et Par. n. sp. Dioiceum; robustiuscuium, viride, haud nitidum; caulis erectus, c. 4 cm altus, basi fusco-radiculosus, laxe foliosus, simplex; folia subaequalia, sicca valde contracta, faciliter emollita, subreflexo-patula, subplaniuscula, e basi breviter spa- thulata ovalia, breviter acuminata, nervo excedente aristata, c. 5 mm longa et 2,715—3 mm lata, marginibus erectis, e medio ad apicem argute serratis, limbata, limbo 2—3 seriato, nervo basi crasso, superne multo angustiore, in aristam brevem, denticulatam excedente, cellulis oblongo-hexagonis, superiori- : bus 0,075—0,090 mm longis et c. 0,035 mm latis, leptodermibus, 14 V. F. Brotherus. [XLVIII valde chlorophyllosis, basilaribus rectangularibus, parcius chlorophyllosis. Caetera ignota. Caricouié, ad rupes humidas (Le Rat). Species Rh. humipetenti (C. Mäll.) Par. affinis, sed foliis multo laxius dispositis, aristatis dignoscenda. Rhizogoniaceae. Rhizogonium Novae Caledoniae Besch. Mont. Koghi (Le Rat); in ditione noumeana (Le Rat); Yahoué, Pic Malaoui (Bernier). + Rhizogonium setosum (Mitt.) Mitt. Ile sdestPinst (Her nat a vt0lmHerbi Bero: Polytrichaceae. Pogonatum circinatum Besch. Mont Koghi pr. Noumea (Etesse); Yahoué, Mont Malaoui (Bernier). Erpodiaceae. + Wildia solmsiellacea C. Mäll. et Broth. Fouembont, in montibus centralibus (Etesse). Uryphaeaceae. + Cryphaea subglabra Broth. et Par. n. sp. Autoica; gracillima, gregarie ecrescens, viridis, aetate fuscidula, nitidiuscula; caulis secundarius adscendens, vix ultra 1,5 cm altus; dense foliosus. parce et breviter ramosus; folia sicca adpressa, humida erecto-patentia, ovato-lanceolata, longe et anguste acuminata, marginibus basi revolutis, apice sub- integris vel minutissime serrulatis, nervo infra sammum apicem folii evanido, cellulis ovalibus, paulum incrassatis, minutissime k EES N:o 15] Contribut. å la flore bryologique de la Nouv. Calédonie. 15 papillosis, alaribus numerosis, subrotundis; bracteae perichaetii internae erectae, a basi oblonga, obtusa longe subulatae, subula stricta,serrulata; seta brevissima, stricta; theca immersa, ovalis, basi truncata, leptodermis, pallida; exostomii dentes anguste lanceolati, c. 0,15 mm alti, hyalini, minute papillosi; processus dentium longitudinis, filiformes; spori 0,012 mm, virides, laeves; operculum conico-acuminatum; calyptra minu- tissima, fuscidula, scabra. Ad arbores riparum amnis Thi (Le Rat). Species C. tahitensi Besch. simillima, sed dentibus ex- ostomii angustioribus, hyalinis, minute papillosis dignoscenda. Cryphidium fasciculatum (Dub.) Broth. Ad arbores pr. viam inter Bourail et Nemeara (Le Rat); Tardea, ad rivulum Latoa (Bernier). Spiridentaceae. Bescherellea elegantissima Dub. Mont Mou (Bernier); Noumea, St. Louis (Bernier); Mont Dzumac (Le Rat). Spiridens Vieillardi Schimp. Me-Arembo (Bernier); in ditione noumeana (Etesse). Neckeraceae. Pterobryella wagapensis C. Mill. Houailon, Me-Nou (,,espéce sur racines et bases de trones, baignées ou immergées dans les cricks, trés belle sous l'eau" Bernier). + Trachyloma Novae Caledoniae Broth. et Par. n. sp. Dioicum; robustiusculum, pallide viride, nitidum; caulis primarius repens, fusco-tomentosus,secundarius 5—7 cm longus, nigricans, breviter stipitatus, stipite foliis squamaeformibus laxis, minutis, squarrosis praedita, pinnatim ramosus, ramis patentibus, valde complanatis, brevibus, densiuscule foliosis, obtusis; folia caulina asymmetrica, planiuscula, ovato-oblonga,. 16 V. F. Brotherus. [XLVIII breviter acuminata, acuta, marginibus erectis, superne minute serrulatis, nervo simplici, tennissimo, medio folii evanido, saepe obsoleto, cellulis elongatis, angustissimis, laevissimis, basilaribus infimis abbreviatis, saepe fusco-aureis, ramea similia, sed minora; bracteae perichaetii erectae, pallidae, e basi elongata longe et anguste lanceolato-acuminatae, superne serrulatae; seta 2,5 cm alta, fexuosula, tenuis. rubra; theca suberecta, subeylindrica, paulum asymmetrica; operculum elongate et anguste conica. Caetera ignota. Species T. indico Mitt. affinis, sed foliis brevius acumi- natis, minute serrulatis et seta longiore dignoscenda. Mont -Dzumac, ad arbores in silvaticis, alt. 300 m (Le Rat). + Garovaglia spiculosa Broth. et Par. n. sp. Dioica; robusta, lutescenti-viridis, aetate fuscescens, nitida; caulis primarius brevissimus, fusco-tomentosus, secun- darius usque ad 10 cm altus, superne plerumque plus minusve arcuatus, dense foliosus, complanatulus, simplex, obtusus; folia inferiora destructa, superiora subaequalia, horride patula, concaviuscula, profunde plicata, e basi brevi, erecta, superne latiore sensim late lanceolata, subpiliformiter- acuminata, c. 5 mm longa et c. 1,5 mm lata, marginibus erectis, superne minute serrulatis, nervis obsoletis, cellulis elongatis,incrassatis, spiculosis, lumine angustissimo, Aexuosulo, basilaribus infimis abbreviatis, inter se porosis, alaribus numerosis, ovalibus, fusco-aureis. Caetera ignota. Mont Dzumac, alt. 1000 m, in silvis (Le Rat). Species G. Powellit Mitt. affinis, sed foliis subpiliformiter acuminatis, marginibus erectis dignoscenda. Euptychium dumosum (Besch.) Broth. In ditione noumeana (Etesse); Mont Dzumac (Le Rat). Euptychium cuspidatum (Mitt.) Broth. Yahoué, Mont Malaoui (Bernier); Haute Neuadion pr. Moindon (Etesse); in montibus australibus inter Canala et la Foa (Etesse; caulis secundarius usque ad 15 em longa). år psånakäR är äre N:o 15] Contribut. å la flore bryologique de la Nouv. Calédonie. TT += Symphysodon Novae Caledoniae Broth. et Par. n. sp. Dioicus; gracilis, gregarie crescens, viridis, nitidus; caulis secundarius horizontalis, 2—3 cm altus, niger, breviter stipi- tatus, stipite foliis parvis, squamaeformibus, adpressis obtecto, superne densiuscule et complanate foliosus, pinnatim ramosus, ramis patentibus, vix 1 cm longis, complanatis, densiuscule foliosis, simplicibus vel parce ramulosis, obtusis; folia disticha, erecto-patentia, concava, ovato-vel oblongo-lanceolata, breviter acuminata, marginibus erectis, apice minutissime denticulatis, enervia, cellulis elliptico-linearibus, basilaribus infimis abbre- viatis, laxis, fusco-aureis, omnibus laevissimis. Caetera ignota. Ad ramulos pr. amnem Tipindjeé (Etesse). Species pulchella, foliis distiche dispositis raptim digno- scenda. + Aörobryopsis vitiana (Sull.) Fleisch. Yahoué, Mont Malaoui (Ber nier). + Floribundaria floribunda (Doz. et Molk.) Fleisch. Houailon, Oviuguivo (Bernier). Papillaria deltoidea (Besch.) Jaeg. Mont Koghi (Etesse), ibidemque in silvaticis (Le Rat); Yenghene (Etesse); in ditione noumeana (Etesse). > Meteorium Miquelianum (C. Mäll.) Fleisch. Ad arbores riparum amnis Thi (Le Rat); Mont Koghi (Le Rat). Orthorrhynchium cymbifolioides C. Mäll. Mont Koghi, in silvaticis, alt. 500—600 m (Le Rat). + Calyptothecium philippinense Broth. Mont Malaoui pr. Noumea, ad corticem arborum(Etesse). Calyptothecium subhumile Broth. In montibus centralibus inter Canala et la Foa (Le Rat). + Neckera Lepineana Mont. Bailouparé (Etesse); Mont Mou (Le Rat n. 616 in Herb. Berol). 2 18 V. F. Brotherus. [XLVTII " Neckera (Himanthocladium) pacifica Broth. et Par. n. sp. Dioica; robustiuscula, gregarie crescens, viridis, aetate fuscidula, nitidiuscula; caulis primarius longe repens, parce et fasciculatim radiculosus, secundarius erectus, c. 4 em altus, stipitatus, stipite brevi, foliis squamaeformibus, minutis, acutis, adpressis obtecto, dein complanatus, cum foliis c. 4 mm latus, dense foliosus, parce ramosus, obtusus; folia caulina 8 faria, transverse undulata, Jlateralia patula, asymmetrica, ovato- ligulata, rotundato-obtusa, c. 1,9 mm longa, superne c. 0,6 mm lata, basi uno latere inflexa, marginibus superne minutissime erenulatis, nervo pallido, infra apicem folii evanido, cellulis minutis, rhombeis, basin versus longioribus, ad insertionem fusco-aureis, ramea minora, caeterum eisdem caulinis similia; bracteae perichaetii e basi breviter oblonga, vaginante sensim su bloriformiter acuminatae, obtusiusculae, subintegrae, enerves; seta c. 2 mm alta, curvatula, tenuis, lutea, laevissima; theca erecta, minuta, ovalis, pallide fusca, laevis; exostomir dentes anguste lanceolato-lineares, sordide pallide lutescentes, pa- pillosi, articulati; endostomium luteum, papillosum; corona basilaris humilis; processus dentibus angustiores, subaequilongi, anguste perforati; spori 0,017—0,020 mm, virides, laeves. Caetera ignota. Pidjiteré pr. Noumea, ad corticem ramulorum (Le Rat). Species N. prionacis C. Mäll. habitu persimilis, sed foliis apice minutissime crenulatis nec eroso-dentatis prima fronte dignoscenda. + Neckera Baeurlenii Geh. M. Malaoui pr. Noumea, alt. 300 m, in silvis (Etesse). Forma a typo novo-guineensi statura robustiore recedens, sed ob inflorescentiam synoicam foliorumque structuram ab hac, ut videtur, haud diversa. + Homalia exigua Bryol. jav. Ad ramulos secus amnem Tipindje (Etesse). + Thamnium eflagellare Aongstr. Mont Malaoui pr. Noumea, ad corticem arborum (Etesse);? Mont Moué (Le Rat). N:o 15] Contribut. å la flore bryologique de la Nouv. Calédonie. 19 Lembophyllaceae. Lembophyllum porotrichoides (Bes ch.) In ditione noumeana (Etesse); Yahoué (Bernier); ad truncos putridos riparum amnis Carigou (Le Rat). Hookeriaceae. Distichophyllum Mittenii Bryol. jav. Mont Khogi ad ligna putrida, alt. 500—600 m (Le Rat). Callicostella papillata (Mont.) Mitt. Ad ligna putrida in monte la Couvelée (Le Rat); ad filices arborescentes pr. Noumea (Etesse). Callicostella melanotheca (Dub.) Yenghene, in silvaticis (Etesse). Hookeria rugulosa Besch. Mont Moué, ad arbores (Le Rat). Holoblepharum Deplanchei Dub. Yenghene (Etesse). + Chaetomitrium nematosum Broth. Yenghene, in montosis ad ramulos (Etesse). Hypopterygiaceae. Hypopterygium neo-caledonicum Besch. Mont Moué, ad arbores (Le Rat); Mont Koghi, ad truncos vetustos, alt. 400—500 m (Le Rat). Rhacopilaceae. Rhacopilum pacificum Besch. var. gracilescans Besch. Ouainioué (Le Rat); Yahoué pr. Noumea, ad rupes (Etesse). 20 V. F. Brotherus. [XLVIII Rhacopilum spectabile Reinw. et Hornsch. Bourail, Mi (Bernier);l Prony (Etesse); Mont Moué (Le Rat). Leskeaceae. Thuidium nutans Besch. In ditione noumeana (Etesse); Yahoué (Bernier). Sematophyllaceae. + Sematophyllum procumbens Broth. et Par. n. sp. Dioicum; caespitosum, caespitibus densis, lutescenti- viridibus, nitidis; caulis elongatus, procumbens, vage ramosus, " ramis densiuscule foliosis, simplicibus, obtusis; folia horride patentia, stricta, superne subtubuloso-concava, lanceolata, longissime subulata, marginibus erectis, superne subceonni- ventibus, integris, enervia, cellulis elongavis, angustissimis, in seriebus obliquis dispositis, subpapillosis, subobscuris, basi- laribus infimis laxis, aureis, alaribus pluribus, magnis, oblongis, vesiculiformibus, aureis; bracteae perichaetii internae erectae, e basi vaginante sensim longissime et anguste acuminatae, argute serratae; seta c. 1 cm alta, flexuosula, tenuis, rubra, apice scabriuscula; theca erecta, minuta, ovalis, fusca; oper- culum e basi conica longe et oblique subulatum. Mont Dzumac (Le Rat). Species S. Balansaeano Besch. et S. angusto Broth. affinis, sed caule elongato, procumbente jam dignoscenda. + Sematophyllum Etessei Broth. et Par. n. sp. Tenellum; caespitosum, caespitibus densis, humilibus, mollibus, viridibus, hic illic rufescentibus, nitidiusculis; caulis elongatus, repens, per totam longitudinem fusco-radiculosus, dense ramosus, ramis brevissimis, erectis, dense foliosis, vix cuspidatis, simplicibus, hic illic filis numerosis, elongatis, articulatis praeditis; folia erecto-patentia, stricta, canaliculato- concava, anguste lanceolata, subulato-acuminata, 1,2—1,4 mm N:o 15] Contribut. å la flore bryologique de la Nouv. Calédonie. 21 longa et c. 0,28 mm lata, marginibus recurvulis, argute ser- rulatis, enervia, cellulis elongatis, angustissimis, in seriebus obliquis dispositis, papillis singulis, acutis praeditis, basilaribus laxis, fuscis, alaribus 3—4, sat parvis, vesiculosis, oblongis, pulcherrime fuscis. Caetera ignota. Mont Koghi, ad truncos arborum et Yenghene (Etess e). Species valde peculiaris, caule filis articulatis praedito foliisque argute serrulatis, cellulis papillosis ab omnibus con- generibus longe diversa. + Sematophyllum monoicum (Bryol. jav.) Jaeg. Mont Ouin, ad arbores (Le Rat). + Trichosteleum turgidulum Broth. et Par. n. sp. Autoicum ; robustiusculum, caespitosum, caespitibus den- siusculis, mollibus, pallide lutescenti-viridibus, nitidiusculis; caulis elongatus, repens, radiculosus, ramis adscendentibus, bre- vibus, dense foliosis, complanatulis, simplicibus, obtusis; folia ramea suberecta, comalia interdum indistincete homomalla, concava, elliptico-oblonga, subulato-acuminata, marginibus erectis, apice serrulatis, enervia, cellulis elongatis, angustis, flexuosulis, medio papilla unica, minuta praeditis, alaribus 3—4, magnis, oblongis, vesiculosis, fusco-aureis; bracteae peri- chaetii internae e basi convolutacea sensim longe et anguste subulatae, subula argute serrulata; seta c. 1 cm alta, tenuis, fAexuosula, rubra, superne scabriuscula; theca nutans, minuta, ovalis, sicea sub ore constricta, atropurpurea. Caetera ignota. Ad arbores silvae ,Riviere de St Louis", alt. 300—400 m (Le Rat). Species T. Boschii (Doz. et Molk.) valde affinis, sed foliis cellulis papilla multo humiliore praeditis dignoscenda. + Trichosteleum Le Ratii Broth. et Par. n. sp. Autoicum ; gracile, caespitosum, caespitibus densiusculis, mollibus, depressis, lutescenti-viridibus, haud nitidis; caulis elongatus, repens, radiculosus, ramis brevibus, densiuscule foliosis, complanatulis, simplicibus, obtusiusculis; folia ramea suberecta, comalia rarissime indistincte homomalla, concava, elliptico-oblonga, subulato-acuminata, marginibus erectis, apice (SV [NN V. F, Brotherus. [XLVIII serrulatis, enervia, cellulis elongatis, angustis, fexuosulis, medio papilla unica, valde elevata praeditis, alaribus 3—4, magnis, oblongis, vesiculosis, aureis vel hyvyalinis; bracteac perichaetit internae e basi convolutacea sensim longissime subulatae, subula argute serrulata; seta c. 1 cm alta, tenuis, flexuosula, rubra, apice scaberrima; theca nutans, minutissima, ovalis,sub ore haud constricta, grosse mammillosa, atropurpurea. Caetera ignota. Ad arbores riparum amnis Caricouieé (Le Rat). Species distinctissima, pulchella, praecedenti affinis, sed statura minore, foliis grosse papillosis, seta superne scaberrima et theca grosse mammillosa facillime dignoscenda. Trichosteleum subinstratum (Besch.) Jaeg. Ad arbores riparum amnis Caricouieé, Mont Koghi et Mont de la Couvelée (Le Rat). Trichosteleum borbonicum (Bel.) Jaeg. Mont Koghi et ad amnem Thi (Le Rat). Rhaphidostegium elachistos (Dub.) Par. Ad amnem Ouanioué et ad amnem Caricouié, alt. 150— 300 m (Le Rat); ad Houailou (Etesse). Stereodontaceae. + Taxitbelium falcatulum Broth. et Par. n. sp. Autoicum ; tenellum, caespitosum, caespitibus densis, mol- libus, pallide viridibus, nitidis; caulis elongatus, repens, fusco- radiculosus, dense pinnatim ramosus, ramis brevibus, dense foliosis, complanatis, simplicibus, obtusis; folia disticha, falca- tula, concaviuscula, ovato-lanceolata, anguste acuminata, mar- ginibus erectis, superne serrulatis, enervia, cellulis elongatis, angustis, plus minusve distincete minutissime seriatim papil- losis, basilaribus abbreviatis, laxis, laevissimis; bracteae peri- chaetit internae longissime subulatae, denticulatae; seta usque ad 2 cm alta, flexuosula, tenuissima, rubra, laevissima; theca horizontalis, asymmetrica, oblonga, sieca curvatula, sub ore constricta; operculum e basi conica obtuse apiculatum. [Kör VIE SPY N:o 15] Contribut. å la flore bryologique de la Nouv. Calédonie. 23 Mont Koghi, ad arbores in silvaticis, alt. 400 —500 m (Le Rat). Species T. Lindbergii (Lac.) affinis, sed mollitie foliisque ovato-lanceolatis jam dignoscenda. + Taxithelium nitidulum Broth. et Par. n. sp. Autoicum; tenellum, caespitosum, caespitibus laxiusculis, depressis, pallide lutescenti-viridibus, aetate fuscescentibus, nitidiusculis; caulis elongatus, repens, fusco-radiculosus, pin- natim ramosus, ramis brevibus, densiuscule foliosis, compla- natis, simplicibus, obtusis; folia disticha, patentia, concava, elliptico-oblonga, subulato-acuminata, marginibus erectis, sub- integris, enervia, cellulis elongatis, angustis, seriatim papil- losis, basilaribus abbreviatis, laxis, laevissimis; bracteae peri- chaetii internae erectae, longissime subulatae, minutissime denticulatae, papillosae; seta c. 1,5 cm alta, flexuosula, tenuis- sima, rubra, laevissima; theca subnutans, minuta, oblonga, sicca sub ore paulum constricta, fusca. Caetera ignota. Ad arbores riparum amnis Thi (Le Rat). Species T. Lindbergit (Lac.) affinis, sed foliis patentibus nec falcatulis, longius et angustius acuminatis, subintegris jam dignoöscenda. Isopterygium austro-pusillum (C. Mäll.) Jaeg. Mont Koghi et ad arbores riparum amnis Caricouié (Le Bat). Leucomium debile (Sull.) Mitt. Ad arbores riparum amnis Thi in silvaticis, alt. 400— 500 m (Le Rat). Ectropothecium inflectens (Brid.) Mitt. Ad amnem Dembea (Le Rat); ad radices Casuarinarum riparum amnis Douencheur (Le Rat). Ectropothecium fuscescens (Hook. et Arn.) Mitt. Mont Dzumac, alt. 1000 m ad arbores (Le Rat). 24 V. F. Brotherus. [XLVIT + Ectropothecium (Vesicularia) subfuscescens Broth. et Par. n. sp. Autoicum; robustiusculum, caespitosum, caespitibus laxis, mollibus, pallide sordide viridibus, vix nitidiusculis; caulis elongatus, prostratus, complanatus, laxe foliosus, irregulariter pinnatim ramosus, ramis patulis, inaequalibus, complanatis, laxe foliosis, vix attenuatis, simplicibus; folia ramea disticha, concava, patula, asymmetrica, ovata vel ovato-ovalia. anguste breviter acuminata, marginibus erectis, integris, enervia, cel- lulis oblongo-hexagonis, pellucidis, basilaribus brevioribus, omnibus laevissimis; bracteae perichaetit internae e basi semi- vaginante sensim lanceolato-subulatae, integrae; seta ce. 1 cm alta, flexuosula, tenuis, lutescenti-rubra, laevissima; theca sub- nutans, subregularis, ovalis, brevicollis, pallide fusca, laevis, operculum e basi convexa acute apiculatum. Calyptra ignota. Ad radices Casuarinae secus amnem Douencheur (Le Rat). Species E. fuscescenti (Hook. et Arn.) Mitt. forsan proxima, sed foliis haud subsecundis, anguste breviter acuminatis, in- tegris jam dignoscenda. + Ectropothecium (Vesicularia) obscurum Broth. et Par. n. sp. Autoicum; tenellum, caespitosum, caespitibus laxis, rigi- diusculis, obscure viridibus, nitidiusculis; caulis elongatus, repens, per totam longitudinem fasciculatim fusco-radiculosus, pinnatim ramosus, ramis patulis, brevibus, strictis vel arcua- tulis, vix ultra 7 mm longis, densiuscule foliosis, complanatis, cum foliis c. 1,4 mm latis, obtusis, raro elongatis, pinnatim ramulosis ; folia ramea disticha, patula, concava, asymmetrica, ovata, acuta, marginibus erectis, superne serrulatis, nervis binis, brevibus, inaequalibus, viridibus vel nullis, cellulis breviter linearibus, flexuosulis, apice papillose prominente, basilaribus infimis abbreviatis; bracteae perichaetii internae e basi semivaginante sensim subulatae, superne minute denti- culatae; seta c. 1,5 em alta, tenuis, flexuosula, rubra, laevis- sima; theca horizontalis vel subnutans, asymmetrica, breviter oblonga, brevicollis, fusco-rubra; operculum e basi convexa acute apiculata. Calyptra ignota. Ad amnem OCarigou, in praeruptis obscuris (Le Rat). Species E. angustireti Broth. forsan prozima, sed statura multo minore aliisque notis optime diversa. N:o 15] Contribut. å la flore bryologique de la Nouv. Calédonie. 2 ot + Ectropothecium verrucosum (Hamp.) Jaeg. Mont Moué et åd ligna putrida in monte ,la Couvelée" (Le Rat). Ectropothecium distichellum (C. Mäll.) Kindb. Mont Koghi, in silvaticis amnis Carigou, alt. 5300—600 m (£e Rat); M. Koghi (Etesse); M. Pidjitéré et in praeruptis Mayeuhe (Le Rat). + Ectropothecium sodale (Sull.) Mitt. Mont Koghi, in praeruptis amnis Carigou, ad trunc. putr. (Le Rat). Ectropothecium cupressinatum (C. Mäll.) (Syn. E. pacificum Besch. nec. Mitt.) Yahoué (Bernier n. 338); in silvaticis amnis Thi, ad trune. putr. (Le Rat). + Acanthocladium extenuatum (Brid.) Mitt. Mont Malaoui pr. Noumea (Etesse); ad rupes humidas riparum amnis Thi et Mont Dzumac in silvaticis, alt. 1000 m (Le Rat). Ptychomnion aciculare (Brid.) Mitt. Ma-Arembo, ad truncos putridos inter Houailou et Bourail (Bernier); Mont Dzumac (Le Rat). Hypnaceae. Rhynchostegium javanicum (Bel.) Besch. var. majus Besch. In praeruptis amnis Carigou ad rupes carboniferas, alt. 500—600 m et ad semitam inter St. Louis et amnem Thi (Le Rat). 26 V. F. Brotherus. [XLYVTIII + Echinodium falcatulum Broth. et Par. n. sp. Dioicum; caespitosum, caespitibus laxis, rigidis, superne viridibus, inferne nigrescentibus; caulis procumbens, usque ad 7 cm altus, flexuosus, infima basi fusco-radiculosus, dense foliosus, fastigiatim divisus; folia plus minusve distincte falcata, concaviuscula, e basi ovata, plus minusve distincte biplicata subito in subulam longissimam, nervo crassissimo omnino occupatam attenuata, c. 5 mm longa et c. 0,5 mm lata, marginibus erectis, integerrimis, cellulis incrassatis, firmis, lumine ovali, chlorophyllosis, laevissimis. Caetera ignota. Mont Koghi, ad rupes cataractarum, alt. 800—1200 m (Etesse). Species distinctissima, foliis elongatis, falcatulis, subula a nervo crassissimo ommnino occupata facillime dignoscenda. Hypnodendraceae. + Hypnodendron arcuatum Mitt. Houailou, Mont Arago (Bernier). Mniodendron camptotheca Dub. In silvaticis amnis ,St. Louis", alt. 300—400 m (Le Rat) Coulée, Pouéta Est, ,particulier aux tronces de Kaori" (Bernier.) Sciadocladus splendidus (Besch.) Jaeg. Mont Mou (Bernier). Explicatio tabulae. front Plansa fertilisti. 0 « SOA Altor oe (11505 Ramas steriliskis + so. falla eoefane sa (200): IS Perienaetian «4 oc åsgra 6 Mkr RR RAR (6/1) ER Bracteagperichaetii- = i.e « 4 «NA s «en (131) PYRET leRA 4 je sor, sd Rs RV ARR ER RA (13/1) » 6 et 7. Pars peristomii vetusti - - =. «+. > (135/1). sk Folium.cawinum inferids: «= «+: es ck (KSL) » 90et 10. "Folia caulina superiora.+ » = « «+ (13/1). Ser iRars acummis: hyalmi föll! == 4 sa (90/1). 14 et 15. Sectio transversa e parte media folii (30 1 et 90/1). 16 et 17. Cellulae basilares folii + - + - (60/1 et 135/1). 18. Cellulae e parte media folii « » = = - + + > (135/1). tgrwCellulae apieales folit. dd: I. scn (135/1). ) ) ) ) 12 et 13. Sectio transversa prope basin folii (30/1 et 90/1). ) ) ) ) RK ET bädd Är fans. 4 Förare FA RT - EA ns bar Dk ya strl ct fer MAT TESS: SFUNGEG LR fn Orm För PINNE G OMMR scen bi EN i val GD At PRE i FM Nya FART Ne förRjd AS ; ; ! ; FÖRRE vi. Fr EN He (OR une, BRIS MSE FOT, KET "FOCAL, ER pv NS v Krk FE Med DE GEN - ; td henkieuka NRA IR oslvdst oltaoilgx 3: -v då AR . : a Md 10 SAC . 1 8 By EKA Nugget 8007 rinner; SR AINA mtr Kombi rå PER At orD BYST ASEA PEPSI. . ke a sn AA SHMJARHOTIOG (NEN is (MARE TR IR IFA s MN uid NYRERT Ta Jå I d (OUT) ”TERRSSGRE ORO un iNroJErg nat van sp ; (DEN) NSI SAR «antioisi menas Ori INGEN SVR ra Få FITA, salsa Bilor OL 4008) ms I BEDOR SLIK id altan era a vOG-06 S (5 HERA find ölfota Bersvamen oss Ar 3 | PR Je 1108) Mohsihoaettggeseioverat OMIeM: dINGRI do 00) > nr nssdilgå äpralinnad SBltllo ALA LGGT) : iilot gibörn afrsq 2 slutet É TE 174 NA SR SRE AE io] kols5lqa ootsllyöl AE RN AA RA OAS Så ETAIOE Öfversigt af Finska Vetenskaps-Societetens Förhandlingar. XLVIII. 1905—1906. N:o 16. Om en ny anti-aktualistisk teori för de kristalliniska bergformationerna. Preliminärt meddelande”) af BJ WOK: Allt sedan den engelska statsmannen och filosofen Bacon framställde de närmare grunderna för den induktiva forsk- ningsmetoden, hvilken från de enskilda fallen eller detaljerna sluter till det hela eller den allmänna lag, som ligger till grund för dem, har det inom naturvetenskapen och särskildt inom den empiriska geologin betraktats såsom ett axiom, en sjelf- klar sanning, att denna induktiva empiriska metod är för na- turforskningen den enda användbara, och att den motsatta, deduktiva eller spekulativa metoden, som tvärtom från det allmänna leder sig ned till det enskilda, alls icke bör ifråga- komma. Ehuru nu visserligen redan Bacon framhöll nödvän- digheten af att såsom ett komplement till den induktiva äfven använda den deduktiva metoden, gäller dock fortfarande inom geologin såsom en allmän regel, att den induktiva metoden är den enda, som kan leda till mälet, till utredandat af jordens utvecklingshistoria. Detta är dock ett högst ensidigt och in- +) Denna afhandling är ett föredrag hållet vid Geologiska Föreningens i Helsingfors sammanträde den 25 Nov. 1904 och var ursprungligen afsedd att ingå i Föreningens tillärnade tidskrift. Men då denna ännu icke kunnat komma till stånd har jag öfverlemnat afhandlingen, med några ändringar och tillägg, till Finska Vetenskaps-Societetens ,Öfversigt" såsom ett förelöpande meddelande till en större för ,, Acta" afsedd afhandling med titel: Om en ny anti-aktualis- tisk riktning inom den allmänna teoretiska geologin samt en därpå grundad teori för de kristalliniska bergformationerna. 2 KSINEYVdIk: [XLVIIL skränkt uppfattningssätt; och att det är så allmänt antaget, som fallet i själfva verket är, visar, att geologin allt fortfa- rande befinner sig i det första, primära stadiet af sin utveck- ling d v. s. det empiriska eller detaljforskningens stadium. För att från denna empiriska eller deskriptiva geologi komma högre upp till det teoretiska och därifrån omsider till det högsta eller filosofiska stadiet af den geologiska vetenskapen måste forskaren söka sträfva högre upp inom andens sfer, likasom en betraktare af en viss trakt af större eller mindre omfång, för att erhålla en så fullständig kännedom däraf som möjligt, ej får åtnöja sig blott med en betraktning af de en- skilda föremålen nere i dalarna, utan måste stiga upp på höj- derna för att därifrån kunna få en omfattande öfversigt af det hela. Att det numera inom geologin är på tiden att från det empiriska stadiet söka komma upp till det högre teore- tiska resp. filosofiska antyder ock Zittel i sin Geschichte der Geologie genom följande ord: Die Zeit der reinen sich selbst genögenden Detailuntersuchung ist wenigstens för die genauer bekannten Theile der Erdoberfläche voräöber; jetzt heisst es, die verwirrende Masse der Thatsachen unter allgemeinen Gesichtspunkten zusammenzufassen und in den Chaos der FEinzelerscheinungen nach leitenden Gesetzen zu suchen"”. De tre ofvannämnda stadierna, det empiriska eller rent induktiva, det teoretiska eller induktivt-deduktiva och det filosofiska eller rent deduktiva stadiet af den geologiska forsk- ningen och andra vetenskaper af större omfattning, förhålla sig till hvarandra såsom ungdom, mannaålder och ålderdom, äfven med afseende därpå, att det första stadiet bäst lämpar sig för ungdomen, det andra för medelåldern och det tredje för ålderdomen. Jag kan i detta afseende framställa mig sjelt såsom ett exempel, i det att jag, såsom mina utgifna skrifter utvisa, under den första tredjedelen af min numera 40-åriga geologiska lefnadsbana företrädesvis idkade empirisk geologi, under den andra teoretisk och först under den tredje filosofisk geologi såsom en del af den allmänna kosmologin, hvaraf resultatet föreligger i den år 1901 utkomna första delen af mitt utkast till en komparativ kosmologi eller den triadisk monistiska världsåskådningen, hvari jag gjort ett försök till en förmedling eller förening af de tvenne hvarandra bekäm- N:o 16] Om en ny anti-aktualistisk teori m. m. 3 pande världsåskådningarna, det materialistiska eller natur- vetenskapliga och det idealistiska eller egentliga filosofiska åskådningssättet, genom uppställandet af en tredje mellan dem stående förmedlande öfvergångslänk, den realt-idealistiska triadiskt monistiska världsåskådningen. — Att detta försök till en förening mellan naturvetenskap närmast geologi och filosofi icke är ensamt i sitt slag 1 vår tid visa t. ex. kemisten W. Ostwalds Vorlesungen äber Naturphilosophie och filosofen E. v. Hartmanns arbete, Die Weltanschauung der modernen Physik, från hvilka det dock skiljer sig genom sin större om- fattning, i det den utgör ett försök till en betraktning af de tre världssfererna eller regionerna, den materiellt fysiska samt de immateriellt psykiska och andliga, sammanfattade till ett helt. Att dock fertalet geologer fortfarande såsom hittills företrädesvis skola egna sig åt den empiriska specialgeologin och blott ett fåtal åt den allmänna teoretiska och filosofiska geologin kan man taga för afgjordt, hvarvid man dock kan hafva förhoppning om att den nya teoretiska riktningen små- ningom skall verka förnyande och lifvande äfven på den äldre empiriska geologin genom att intressera densamma för frågor af högre, mera omfattande art än de vanliga (actuela) special- och lokala frågorna. Man har visserligen i vår tid intresse äfven för högre geologiska frågor och problem af större om- fattning t. ex. frågan om den organiska utvecklingen på jor- den och menniskans förhållande till denna; men 1 stället för att betrakta denna och dylika frågor af högre art från en högre, filosofisk eller mera omfattande, kosmiskt geologisk ståndpunkt drager man ned dem till den empiriska detalj- resp. lokal-geologins nivå och kommer därigenom till anta- gandet af den på ensidigt empirisk grund hvilande Darwinska selectionsteorin såsom varande den enda riktiga lösningen af detta problem, och af den därmed i nära samband stående Hutton-Lyellska aktualismen såsom tillfyllestgörande i och för tolkningen af den geologiska formationsserien 1 sin helhet tagen. Dessa läror äro dock otillräckliga eller olämpliga härför.) =) Att numera äfven inom de naturhistoriska (biologiska) vetenskaperna (zoologin och botaniken) den hittills inom dem i ännu högre grad än inom geologin allmänt rådande tron på den Darwinska och den därtill sig anslutande 4 FI J: Wik. [XLVITI Den empiriska geologin eller detaljforskningen kan på sin höjd blott lösa detaljfrågor, och de teorier, som af densamma uppställas kunna därföre blott vara empiriska s. k. arbets- teorier eller hypoteser och blott af lokal och temporär bety- delse. Identificerar man denna del af geologin med veten- skapen i dess helhet, så förringar man sålunda denna senare och nedsätter den till en vetenskap af lägre rang eller af blott deskriptiv art, hvilken icke kan ersätta den allmänna teore- tiska, och ännu mindre den filosofiska delen af vetenskapen. Redan den sachsiska geologen och kemisten Th. Scheerer ut- talade sig, 1 ,Festschrift zum hundertjährigen Jubiläum der Sächs. Bergakademie zu Frieberg" II 1876 Pag. 145, för ett mera omfattande geologiskt studium med orden: ,In keiner anderen Naturwissenschaft föhrt Einseitigkeit so leicht und auf so gefährliche Abwege wie in der Geologie". Att den Lyell-Darwinska uppfattningen af den geologiska utveckliugen måste betraktas såsom ensidig och dess stånd- eller utgångspunkt såsom alltför låg eller icke tillräckligt Haeckelska utvecklingslärans sanning börjar aftaga visar sig bland annat af det af zoologie professorn i Erlangen A. Fleischmann (1901) utgifna arbetet Die Descendenztheorie. Gemeinverständliche Vorlesungen iiber den Auf- und Niedergang einer Naturwissenschaftlichen Hypothése, gehalten vor Studirenden aller Fakulteten". I förordet anför förf. att han i början af sina zoologiska studier vavit en ifrig anhängare af den Darwinska läran, men under fortgån- gen af dem af rent objektiva skäl — icke subjektiva, såsom Haeckel insinue- rat — nödgats vända sig ifrån densamma, således i likhet med mig vid mina geologiska studier och undersökningar. Fleischmann inskränker sig i sitt ar- bete till en blott negativ, nedbrytande kritik. Såsom ett vigtigt komplement till hans arbete bör därföre ett annat, samtidigt (1901) utkommet anti-darwi- nistiskt arbete betraktas, i hvilket författaren (H. de Vries) på verkligt positiva, delvis experimentela grunder gör en början till en ny organisk utvecklingslära : Die Mutationstheorie (Versuche und Beobachtungen iber die Entstehung der Arten im Pflanzenreich. I. Die Entstehung der Arten durch Mutation). En- ligt denna lära hafva de organiska arterna språngvis utvecklat sig, således i öfverensstämmelse med Köllickers heterogena alstring, samt äro alltså skilda från hvarandra genom bestämda gränser i likhet med mineralarterna, hvilket står i motsats till Darwins antagande af utan några gränser i hvarandra öfver- gående arter, ett förhållande, som blott gäller för varieteterna. Då denna nya utvecklingsteori för organismerna förutsätter en vida kortare utvecklingstid än den Darwinska selectionsteorin, så läter den ock bättre förena sig med det anti-aktualistiska, än med det för närvarande rådande aktualistiska geologiska åskådningssättet. Filt Ag. >< N:o 16] Om en ny anti-aktualistisk teori m. m. 5 omfattande framgår däraf, att den grundar betraktningen af de geologiska formationerna resp. perioderna på de företeelser, som visa sig under den nuvarande eller yngsta perioden utan att fästa tillbörlig uppmärksamhet vid de stora olikheter i smått och stort i mineralogiskt och i geologiskt hänseende, som visa sig mellan dessa perioders resp. bildningar, och hvilka äro så mycket större ju längre tidskilnaden är mellan dem, såsom tydligen framgår af de lemningar eller rester vare sig af organisk eller oorganisk art, från djur-, vext- eller stenriket, som finnas kvar från dessa äldre perioder. Paleontologerna eller betraktarne af de organiska resterna i allmänhet hafva dock härvid kommit till en jemförelsevis riktigare uppfattning af utvecklingen, i det de vid sina komparativa undersöknin- gar af de fossila resterna kommit till insigten af att det or- ganiska lifvet småningom öfvergått från lågt stående till mer och mer utvecklade former. I motsatts härtill hafva geolo- gerna af den Lyell'ska aktualistiska skolan genom tillämpning af dess ultrametamorfiska lära kommit till åsikten om att de äldre perioderna, hvad de rent geologiska förhållandena be- träffar, varit i hufvudsak lika med de nuvarande, och att man därföre har skäl att från de senare sluta till de förra. Så- lunda har man nu ock för de älsta (prekambriska) formavio- nernas bildningar kommit till en sådan aktualistisk och ultra- metamorfisk åsigt, hvilken dock står i strid mot såväl deras kristalliniska strukturförhållanden som mot den vid lägre temperatur indifferenta eller kemiskt tröga naturen hos deras förherrskande beståndsdelar, silikaterna, och som därföre en- dast genom den fullkomligt obevisade hypotesen af en till hundrade miljoner år uppgående geologisk bildningstid kunnat få ett sken af sannolikhet. Vida enklare och mera naturen- lig, såsom stående mera i öfverensstämmelse med silikaternas natur, är den motsatta anti-aktualistiska uppfattningen af de primitiva kristalliniska bildningarna såsom ursprungliga så- dana, uppkomna vid en hög temperatur och under inverkan af öfverhettadt vatten samt en tät och tung på kolsyre- och vattengas rik atmosfer. Metamorfoser hafva visserligen före- kommit, men under, icke eller blott lokalt efter sjelfva bild- ningsperioden, hvilken därföre förlupit under en vida kortare tid, än den af den aktualistiska läran antagna ofattligt långa tiderymden. 6 ESJIWik. [XLVIIT Jag skall nu gå att genom några exempel visa den åt- skilnad i afseende på uppfattningen af de geologiska före- teelserna, som förefinnes mellan den f. n. rådande aktualistiska läran och den anti-aktualistiska, hvilken jag numera hyllar, och som jag vågar tro skall i hufvudsak blifva den i fram- tiden rådande. Såsom ett synnerligen lämpligt exempel vid denna jemförelse mellan den aktualistiska och den anti-aktu- alistiska geologiska uppfattningen kunna des. k. kristalliniska konglomeratskiffrarna tjena, t. ex. de från skifferterrängen N om Tammerfors. Dessa förena i sig, i likhet med de kristal- liniska primitivskiffrarna 1 allmänhet, de kristalliniska erup- tivernas med de klastiska sedimenternas allmänna karaktär, i det de i inre kemiskt-mineralogiskt hänseende likna de förra, 1 yttre stratigrafiskt-geologiskt de senare, och de kunna där- före tolkas väsendtligen olika, allt efter den olika ståndpunkt, på hvilken betraktaren står. Den aktualistiska empirikern betraktar i främsta rummet de yttre formförhållandena och kommer därigenom till antagandet af konglomeratskiffrarnas metamorfiskt-sedimentära natur. Den anti-aktualistiska teore- tikern betraktar åter i motsats härtill innehållet, den kemiskt- mineralogiska sammansättningen, såsom det primära och for- men såsom ett i förhållande därtill sekundärt af yttre förhål- landen beroende och därföre mindre vigtigt moment, samt kommer därigenom till uppfattningen af deras natur såsom eruptiva breccier med delvis afrundade brottstycken. Den förra åsikten har egentligen intet annat stöd för sig än den afrundade, särskildt vid begynnande förvittring rullstenslik- nande formen hos fragmenterna. Men den runda formen i mineralriket kan uppkomma på andra sätt än genom, meka- nisk rullning vid en sjöstrand nämligen genom kemisk korro- sion i en eruptiv magma af motsatt konstitution mot frag- mentets, såsom synes af de i basiska eller indifferenta, men ursprungligen basiska, s. k. lamprofyriska eruptiva gångarter förekommande afrundade fragmenterna af acida bergarter (granit och kvarzit); och detta är tydligen den rätta tolknin- gen 1 ifrågavarande fall, ty härigenom förklaras såväl formen som innehållet. Huruvida dessa kristalliniskt skiffriga erup- tiva breccier eller konglomerater ursprungligen aflagrats i form af horizontala, sedermera genom uppresning eller ned- N:o 16] Om en ny anti-aktualistisk teori m. m. d sänkning lutande eller vertikalt stälda lager, eller direkte i vertikala gångsprickor är en fråga af sekundär natur, och in- verkar icke på sjelfva hufvudfrågan, om de ifråga varande konglomeratskiffrarna äro att betrakta såsom eruptiver resp. eruptiva sedimenter eller såsom ursprungligen klastiska sedi- menter lika med de vid haf- och sjöstränder bildade sand- och rullstensaflagringarna. Men den geologiska anti-aktualistiska teoretikern, som fäster mera afseende vid det hela än vid de enskilda detaljerna, mera vid skogen i sin helhet än vid de enskilda träden, har ännu ett annat skäl för sin åsigt om de kristalliniska konglo- meraternas eruptiva natur nämligen den allmänna karaktären hos de kristalliniskt-metamorfiska primitivbildningarna, hvilka närmare ansluta sig till de primitiva (plutoniska) eruptiverna än till de postprimitiva klastiska sedimenterna, till hvilka de först mot slutet af den primitiva, prekambriska perioden när- made sig genom de kristalliniska beståndsdelarnas uppbland- ning med klastiska. Och höjer sig den nämde teoretikern från denna komparativt teoretiska till den filosofiska geolo- gins resp. kosmologins ståndpunkt kan han komma till en djupare uppfattning af konglomeratskiffrarnas och de därtill sig anslutande porfyroidernas egentliga natur och uppkomst, nämligen genom tillämpning på dem af den triadiska monis- mens princip eller det filosofiska åskådningssätt, som i det världshela i naturen såväl som i andens sfer ser en samman- fattning af större och mindre komplexer af tvenne motsatta momenter, ett aktivt och ett passivt, förenade genom ett tredje af indifferent karaktär. I enlighet härmed kunna nämnda bildningar i sin helhet tagna naturenligen betraktas såsom en komplex, ett helt, ursprungligen bestående af tvenne mot- satser af basisk och acid natur, genom hvilkas inbördes vexel- verkan en tredje intermediär bildning uppstått af indifferent natur. Samma slags triadiska monism af basiska, indifferenta och acida facies eller partialbildningar finner den filosofiska geologen äfven inom andra primitivformationer, äldre och yngre, eruptiva, granitiska såväl som eruptivt-sedimentära, gneis- och skifferartade, hvilkas åtskillnad därföre ock från hans ståndpunkt förefaller mera formel än reel, och hufvud- sakligen beror på den hos de senare genom den ökade vatten- 8 BIE Wiik: [XLVIIL halten och minskade värmen åstadkomna aftagande intensi- teten i den- kristalliniska bildningsprocessen, hvarigenom de småningom äfvergått i de klastiskt sedimentära bildningarna. Såsom grundorsaker till denna triadiska monism inom de kristalliniska bergformationerna kan antagas den som visar sig hos de bergartsbildande mineralierna af amfibol-, glimmer- och fältspatsgrupperna, hvilkas inbördes triadisk-monistiska förhållande kan uttryckas sålunda, att af amfibol och ortho- klas biotit uppkommit med calcit och kvarz såsom biprodukter, samt vidare den hos de positiva, indifferenta och negativa kemiska elementerna och deras triader, såsom jag närmare visat i mitt kristallokemiska mineral- cch elementarsystem (Acta Soc. Sc. Fenn. T. X och Zeitschrift fär Kristallographie XXIII Bd. 1894). De primitiva prekambriska formationerna te sig sålunda från den komparativt teoretiska och ännu bättre från den all- männa filosofiska geologins ståndpunkt såsom ett helt, en af tre i kemiskt-mineralogiskt-petrografiskt hänseende nära för- vandta och i hvarandra öfvergående partialformationer bestå- ende formationsgrupp, hvarföre ock den delning. som på senare tid inom den empiriska detalj- och lokalforskningen skett i två eller flera genom s. k. discordancer skarpt skilda tids- afdelningar från allmän komparativt-teoretisk synpunkt före- faller föga naturlig, äfven om man härvid blott afser de lokala förhållandena. Man har härvid likasom vid tolkningen af de ofvannämnda konglomeratskiffrarna fästat för mycken vigt vid de yttre stratigrafiska lagrings- och formförhållandena, men alltför litet beaktat de inre kemiska och mineralogiskt- petrografiska förhållandena, hvilka för primitiv-geologin måste betraktas såsom varande af en grundläggande betydelse, och det så mycket mer som de stratigrafiska förhållandena sär- skildt i de nordiska primitivterrängerna blott undantagsvis äro så tydliga, att de med säkerhet kunna användas i och för en lokal och ännu mindre för en allmänt gällande systema- tisk indelning af den primitiva formationsgruppen. Det synes mig därföre vara skäl att fortfarande inom den allmänna teo- retiska geologin hålla sig till den redan af Werner, den nyare geologins fader såsom han med rätta kallats, uppstälda tre- delningen gneis-, glimmerskiffer- och fyllitformationen, hvilken I Neger EERO > N:o 16] Om en ny anti-aktualistisk teori m. m.' 9 icke grundar sig på en teori utan på ett faktiskt förhållande, nämligen den i sachsiska Erzgebirge förekommande normala concordanta lagringsföljden af i hvarandra öfvergående gneis- och skifferstrater, en lagringsföljd som icke företer några dis- cordanser, och därföre väl kan betraktas såsom den allmänna normen för den primitiva, prekambriska formationsgruppen, och som äfven i de sachsiska geol. specialkartorna fortfarande bibehålles såsom sådan. Härvid kan det dock vara skäl att utbyta de petrografiska benämningarna för de tre primitiv- formationerna mot de tillförene inom den amerikanska em- piriska geologin använda namner laurentisk, huronisk och taconisk+), alldenstund man i den allmänna teoretiska delen af geologin icke har samma skäl till deras förkastande som inom den empiriska lokalgeologin med dess ständiga system- och namnförändringar. Man kommer sålunda för den primi- tiva formationsgruppen till en tredelning, analog med den, som från en allmän synpunkt betraktad visat sig vara natur- enlig äfven för de tre postprimitiva (primära, sekundära och tertiära) perioderna, och som vidare i likhet med den för dessa ytterligare kan fortsättas 1 en äldre, mellersta och yngre af- delning i enlighet med den för den allmänna teoretiska geo- login gällande principen, att hvarje geologisk period af större eller mindre omfattning kan från en allmän synpunkt delas i tre afdelningar: den första, hvarigenom den ansluter sig till den föregående, den andra som bildar periodens egentliga karakteristiska del och den tredje, hvarigenom den öfvergår i den följande. — Den aktualistiska geologins uppfattning af de primitiva skiffrarna incl. ,konglomeratskiffrarna" såsom ursprungligen klastiska, sedermera metamorfoserade sedimen- ter visar sig sålunda från anti-aktualistisk synpunkt såsom ett mycket ytligt, och därföre med naturförhållandena icke +) Den mångåriga striden, om den s. k. taconiska formationen i N. Amerika skall helt och hållet eller blott delvis betraktas såsom postprimitiv, har Vvisser- ligen inom den aktualistiska geologin afgjorts till förmån för den förra åsigten (G. Merrill: Contributious to the History of american geology 1906), men från anti-aktualistisk ståndpunkt betraktad kan man hafva skäl att anse frågan ännu oafgjord, då man tar i betraktande den i andra liknande terränger i Europa (Skandinaviens fjälltrakter, Alperna, Erzgebirge) förekommande inbland- ningen af postprimitiva strater i och mellan primitiva. 10 EF: J: Wiik; [XLVIT öfverensstämmande uppfattningssätt. Det heter visserligen äfven inom den aktualistiska geologin, att geologen bör sträfva till en djupare uppfattning af de geologiska företeelserna. Men så länge man låter sig bedragas af de yttre formförhål- landena, så att man tar skenet för verklighet, skall man icke komma till en sådan djupare åskådning. Åtskilnaden mellan den aktualistiska och den anti-aktua- listiska geologin kan i korthet karakteriseras sålunda, att den förra hufvudsakligen grundar sig på en yttre geografisk och geofysisk, den senare förnämligast på en inre geokemisk och mineralogisk resp. kristallokemisk betraktning af de geologiska företeelserna.) Den aktualistiska geologins nära samband med geografin visar sig af den öfvervägande betydelse i och för kännedomen af de geologiska förhållandena 1 allmänhet de hvardera fästa vid undersökningar af den nuvarande perio- dens företeelser och de i hufvudsak lika resultat, hvartill de komma i detta hänseende. Såsom exempel må anföras en i Annalen der Naturphilosophie (herausgegeben von W. Ostwald I 1902) intagen geografisk-geologisk afhandling af F. Rateel (Die Zeittorderung in den Entwickelungswissenschaften), i hvilken förf. uttalar åsikter af den mest ultra-aktualistiska art. Att förf. i början af sin afhandling anser nödigt att uttala en förklaring af eller ett försvar för att han från ståndpunk- +) Kemins jemförelsevis mindre betydelse för den aktualistiska geologin visar sig bland annat däraf, att först på sednaste tid ett geo-kemiskt arbete af större omfattning utgifvits nämligen det af CO. R. van Hise (A Treatise on Metamorphisme, United States geol. Survey Vol. XLVTI 1904), hvari förf. söker lemna en närmare kemisk förklaring öfver de af den aktualistiska geologin antagna många metamorfoserna; men da dessa från anti-aktualistisk synpunkt till större delen icke behöfva antagas, har ock nämnda arbete från denna se- nare standpunkt betraktadt blott -en underordnad betydelse trots dess stora omfång (1,286 pag. 4:0). Kemins ringa användning inom den aktualistiska geologin förklaras ock af den öfverdrifna tillämpningen af mekaniskt verkande krafter t. ex. det s. k. bergstrycket i och för de geologiska företeelserna, så t. ex. vid den af A. Heim gjorda tolkningen af den alpiniska s. k. Bindner skiffern, mot hvilken BR. Lepsius i sin Geologie von Deutschland II, Pag. 143 opponerat med orden: , Solche wilden Auswiichse der sog. Dynamometamorphose widersprechen allen chemischen und physikalisehen Grundgesetzen". Här och i andra dylika fall inom den nuvaraude aktualistiska geologin visar sig bristen på en allmän anti-aktualistiskt teoretisk uppfattning af de geologiska förhål- landena synnerligen tydligt. EVE Lv ig DEREN IIS N:o 16] Om en ny anti-aktualistisk teori m. m. 11 ten af geografin eller ,,jordytans vetenskap", såsom han kallar den, ansett sig kunna behandla frågor af så vidtgående och djupliggande art som den geologiska tidstrågan, och i slutet af afhandlingen den om den första stelnade jordskorpan (Erstarrungskruste), synes utvisa, att han sjelf icke varit omed- veten om att denna ståndpunkt härtill kan befinnas vara föga lämplig.") Geografin förhåller sig till geologin såsom kristal- lografin eller mineral-morfologin till mineralogin, och likasom kristallografin måste förenas med andra vetenskaper såsom i min kristallokemiska och kristallogeologiska teori för att kunna läggas till grund för en teoretisk betraktning af de mineralogiska och geologiska företeelserna, så måste ock geo- grafin förändras till eller förenas med en anti-aktualistisk teoretisk geologi för att i vidare förening med kemi, minera- logi och mikropetrografi kunna lemna en närmare förklaring af de primitiv-geologiska företeelserna och dymedelst ock af den första stelnade jordskorpan. Efter de i det föregående framställda allmänna betrak- telserna skall jag nu gå att något mera i detalj visa tillämp- ningen af min anti-aktualistiska, triadiskmonistiska teori på de primitiva formationerna, närmast på gneisgraniten, hvilken +) Förf. slutar sin afhandling med följande ord: ,, Die Deutung der Gneiss- formation als Erstarrungskruste steht mitten in dem Gebiete, das die Lebens- entwickelung fir die Entwickelung ihrer bereits hochentwickelten cambrischer, Fauna und Flora nothwendig braucht. Fir diesc ist sie also ein Hinderniss im aigemeinen Interesse muss sie beseitigt werden". Då jag icke kan inse, att detta , allmänna intresse" sträcker sig längre än till dem, hvilka omfattat den Lyell-Darwinska utvecklingsläran, så anser jag mig oförhindrad att fort- sätta mina undersökningar af den första eller primitiva (azoiska) jordskorpan, hvilken från min anti-aktualistiska ståndpunkt förefaller både antaglig och förklarlig — Såsom en med geografins karaktär af en morfologisk disciplin bättre öfverensstämmande afhandling än den ofvannämnda kan anföras ett geologiskt-geografiskt arbete af A. Rathsburg, med titeln Geomorphologie des Flöhagebietes im Erzgebirge 1904, i hvilket förf. frän Erzgebirges geologiska förhållanden, sådana de framgå ur det Sachs. geol. specialkartverket, leder sig upp till de yttre morfologiska förhållandena, sådana de för närvarande visa sig. Han går sålunda vid betraktningen af de geomorfologiska resp. geografiska företeelserna ytterst ut fran de primitiv-geologiska förhållandena, ett betrak- telsesätt, som i hufvudsak kan betecknas såsom anti-aktualistiskt. 12 F. J. Wiik. [XEVIIT från allmän teoretisk synpunkt betraktad intager en central plats inom dem, anslutande sig å ena sidan till de yngre primitiveruptiverna, (syenit- och porfyr-graniterna), å den andra genom den grundläggande yrunitgneisen eller den första stelnade jordskorpan, bildande öfvergången till de primitiva sedimentära resp. eruptivt sedimentära bildningarna, gneis- och skifferformationerna. I ett år 1903 inom geol. Föreningen i Helsingfors hållet föredrag om gneisgranitens konstitutionsfacies visade jag, att denna primitiva eruptiv-formation, sådan den uppträder i trak- ten af Kervo-jernvägsstation, naturenligt låter betrakta sig såsom en komplex af tre konstitutionsfacies eller partialforma- tioner: en mörk basisk kvarz-biotit-diorit (granit-diorit) och en acid orthoklas-gneisgranit af röd färg samt en mellan dem stående indifferent eller neutral öfvergångslänk, bestående af en delvis gneisartadt skiffrig oligolasgneisgranit af grå eller gråhvit färg. Denna senare står genom sin mörkare glimmer- rika, gneisartade del i genetiskt samband med den basiska facies, genom såväl makro- som mikroskopiskt tydligt skönj- bara öfvergångsbildningar, hvilka uppkommit genom amfibo- lens molekulära (kristallokemiska) metamorfos i biotit och Ca-plagioklasensioligoklas (genom inverkan af alkalifältspaten), samt med ställvis redan makroskopiskt skönjbar calceit-afsönd- ring, under det att den granitiska delen i den intermediära gneisgranitfacies hufvudsakligen uppkommit från den acida kvarz-orthoklasmagman genom reducerande inverkan af den basiska magman i analogi med förhållandet hos den röda gneisgraniten, som i omkretsen af de däri inneslutna prott- styckena af hornblendegneis från angränsande gneisterräng (t. ex. i Helsinge socken) öfvergått 1 hvit oligoklasgranit och likaså den röda orthoklasen i hvit oligoklas i salbanden af de i hornblendegneisen (t. ex. i Helsingforstrakten) uppträ- dande pegmatitgångarna. Äfven den basiska gneisgranitfacies eller de större och mindre partierna at kvarz-glimmer-dioriten, ehuru de såväl till form som innehåll äro väl skilda från de kontaktmetamorfoserade brottstyckena af hornblendegneis och hornblendeskiffer, visa så till vida en analogi med dem, att i hvardera fallet samma gradvisa inverkan af den acida gneis- granitmagman egt rum, hvarigenom det ursprungliga mörk- N:o 161 Om en ny anti-aktualistisk teori m. m. 13 färgade hornblendet öfvergått i ljusfärgadt lerjords- och alkali- haltigt pargasitartadt hornblende samt biotit, och slutligen vid en mera intensiv inverkan i den i grå och röd gneisgra- nit förekommande granaten. Olikheten eller den större och mindre omfattningen af denna diorit- och hornblendegneis- metamorfos beror tydligen därpå, att hornblendegneis-brott- styckena i fast, diorit- resp. amfibolit-partierna åter i smält- flytande tillstånd varit inneslutna i den acida gneisgranit- magman. Man kommer sålunda till den åsigt, att de större och mindre partierna af kersantitartad kvarzglimmer-diorit, hvilka dock för det mesta äro så små, att de ej kunnat upp- tagas på geologiska kommissionens kartblad, äro rester af en ursprunglig, under den acida silikatmagman lagrad basisk Ppyroxen-amfibolitmagma, hvars pyroxen öfvergått i amfibol och denna senare delvis i biotit, samt uppkommen af den öfverliggande kiselsyrerika magmans inverkan på jordklotets inre metalliska kärna, och på grund af sin lättare flytbarhet ställvis uppressad i den förra. Den s. k. differentiationsteorin eller hypotesen synes mig däremot icke kunna lemna en för- klaring af dessa och liknande företeelser, alldenstund den sjelf behöfver en förklaring, som dock mig veterligen hittills icke blifvit lemnad, hvaremot åsigten om den i min teori förut- satta metalliska kristalliserade jordkärnan i flere af mina före- gående arbeten i teoretisk geologi närmare förklarats och försvarats. En närmare kännedom om den acida magmans inverkan på den basiska och tvärtom kan man få genom en undersök- ning af de i en del gneisgranit-terräng förekommande kon- kretionära bildningar af långsträckt ellipsoidisk form med en hvarfvig af omvexlande basiska, indifferenta och acida, mer eller mindre amfibol- resp. biotit-rika skikter bestående struk- tur, hvilken närmar sig till gneisstrukturn och sålunda kan lemna en ledning i och för frågan om gneisbildningen. Denna konkretionära struktur, i så att säga embryonisk eller mindre utvecklad form iakttog jag 1 ett af de större basiska partierna i gneisgraniten V om Kervo station, invid den däri i skliriga gångar och drummer inskjutande röda och grå graniten resp. pegmatiten samt i större och mera utvecklad form i den grå- röda gneisgraniten O därom; men i gneisgraniten på andra 14 F. J. Wiik. [XLVIIT orter är den mera allmän, och i den S om Tammerfors vid Pyhäjärvis stränder synnerligen karakteristisk. Denna gneis- granit består af öfvervägande grå intermediär facies med däri nätformigt förgrenade gångar af den acida facies, på grund hvaraf den ock blifvit betecknad med namnet ,ådergneis". Att den dock rätteligen bör betraktas såsom en gneisgranit utvisas af de nämnda konkretionära bildningarna, uppkomna genom den ursprungliga acida magmans inverkan på den basiska, äfvensom af den ställvis förekommande breccieartade strukturn, uppkommen genom större och mindre kantiga brott- stycken af den äldre basiskt-indifferenta facies eller därtill sig anslutande gneis-skiffer 1 den yngre eller senare utbildade acida, kvarzrika, delvis röda pegmatitiska gneisgranitfacies, hvilken med afseende härpå kunde betecknas såsom aktiv i förhållande till den passiva basiska facies. Genom öfvervigten 1 allmänhet af den acida facies öfver den basiska skiljer sig den till den äldre laurentisk-huroniska primitiv-tiden hörande gneisgraniten från de yngre huroniskt- taconiska periodernas öfvervägande porfyrartadt utbildade gra- niter, hvilkas mera basiska natur utvisas såväl af de i all- mänhet större basiska faciespartierna, som ock af deras mera hornblendehaltiga intermediära syenit-granit facies med de däri fördelade karakteristiska smärre resterna af basiska gabbro- eller dioritartade facies-arter. Af synnerligen stor betydelse för utredandet af de pri- mitiva kristalliniska sedimenternas geogeni och deras förhål- lande till de primitiva eruptiverna är nu vidare den nämnda eruptivt-sedimentära granitgneisen, som såväl i stort eller geologiskt som i mikropetrografiskt afseende bildar öfvergån- gen mellan de förra och de senare. Tyvärr äro de af eruptiv gneisgranit oberörda eller mindre påverkade rester, som med någon säkerhet kunna hänföras till denna äldsta granitgneis- formation ganska sällsynta i sydvestra Finland. För min del har jag något närmare kunnat iakttaga blott tvenne sådana förekomster nämligen det s. k. Broberget i Helsingfors samt ett 'berg i Kervo by, öster om jernvägsstationen, hvilket till- sammans med de norr, söder och öster därom befintliga lik- nande bergen synes bilda ett mer eller mindre sammanhän- gande helt, ett i norr och söder utsträckt granitgneisparti = RAR N:o 16] Om en ny anti-aktualistisk teori m. m. 15 med öfver hvarandra lagrade faciesbildningar"): den basiska hornblendehaltiga facies nedtill, öfvergående upptill genom en såväl makro- som mikroskopiskt med den s. k. täta gneisen i Erzgebirge (,dichter Gneiss z. Th. archäische Grauwacke") öfverensstämmande mellanlänk i den grå oligoklasgranitgnei- sen, liknande den s. k. flasriga Freibergernormalgneisen, samt öfverlagrad af och öfvergående i en hvit-röd granitgneis eller gneisgranit, liknande en till den öfre röda muscovitgneis-for- mationen i Erzgebrige hörande granitlik gneisvarietet. Denna granitgneisformation är genom en af Keravanjoki antydd för- kastningsklyft skild från den mellan denna och Wanda å be- fintliga gneisgranitterrängen, i hvilken de tre faciesbildnin- garna äro utan någon ordning blandade med hvarandra, dock så, att de ofuliständigt metamorfoserade basiska partierna mestadels äfven här befinna sig i de lägre delarna af de grå och röda gneisgranitkupparna."") Tillsammans bilda dessa primitiv-terränger, så vidt man af kartbladet N:o 6 af Finlands geologiska undersökning kan sluta till, jemte de i O och V angränsande af gneisgranit och sammanpressade gneisbassiner bestående terrängerna en i ONO-lig riktning utsträckt laurentisk-huronisk zon, som såväl 1 yttre orografiskt som i inre geologiskt hänseende skiljer sig från den norr därom befintliga zonen, i hvilken yngre, huro- niskt-taconiska skiffer- och eruptiva porfyr- och syenit-granit- formationer förekomma jemte de äldre laurentiska gneis- och gneisgranitbildningarna. En allmän komparativt teoretisk be- traktning af det sydfinska primitivterritoriet visar nämligen, >) Tunnslipningar af dessa granitgneisfacies äro af mig jemförda under mikroskopet med motsvarande gneisarter i en samling tunnslipningar af kri- stalliniska bergarter från Sachs. Erzgebirge rekv. från F. Krantz i Bonn. +) Granitgneisen från trakten af Kervo by bildar sålunda i geologiskt- stratigrafiskt och mikro-netrografiskt hänseende en öfvergångsbildning mellan gneisgraniten samt gneis-skifferformationen i östra delen af Helsinge socken och andra orter i södra Finlands gneis- och granitterritorium. Den förhåller sig salunda till dessa älsta eruptiv- och sedimentformationer på samma sätt som gneisformationen i Erzgebirge till den densamma i södra delen af detta terräng genombrytande gneisgraniten och den ställvis öfverlagrande gneis-glim- merskiffern, och kan sålunda i likhet med Erzgebirges gneisformation betraktas såsom en rest af den första stelnade jordskorpan, ehuru en betydligt mindre sådan. 16 F. J. Wik. [XLVIII att det består af omvexlande i ONO resp. OV-lig riktning gående äldre (laurentisk-huroniska) och yngre (öfvervägande huronisk-taconiska) primitiv-zoner jemförliga med de af de ekvivalenta s. k. arkeiska och algonkiska formationerna be- stående zonerna i det nord-amerikanska primitivterritoriet vid öfre sjön (Lake Superior). Så t. ex. kan den på ömse sidor om Näsijärvi befintliga porfyroid- och skifferzonen med dess porfyroidiska konglomeratskiffrar jemföras med den liknande öfver sjön Vermilion strykande zonen, hvars i samband med den s. k. Ely-grönstensformationen stående konglomeratsskiff- rar af de amerikanska geologerna hittills blifvit betraktade på ett likartadt sätt som de finska med undantag af tvenne geologer, Smyth och Finlay, hvilka i en i Amerikanska bergs- institutets handlingar för år 1895 intagen atfhandling öfver vestra delen af Vermilion-zonen beteckna de där uppträdande konglomeratliknande bildningarna såsom pseudokonglomerat eller s. k. konglomeratbreccier, således 1 öfverensstämmelse med min åsikt om konglomeratskiffrarna i Näsijärvizonen, . såsom varande eruptiva breccier med delvis afrundade brott- stycken, hvarvid t. f. af magmatisk kemisk korrosion såväl en pseudokonglomerat- som i allmänhet en pseudoklastisk sandstensliknande struktur (den s. k. korn- eller Körnel-struk- turn) uppkommit genom de acida granit- och kvarzitbrott- styckenas delvisa upplösning eller sönderfallande 1 smärre delar i den ursprungligen basiska, pyroxen-amfibolförande, sedermera genom de acida bildningarnas inverkan mer eller mindre indifferenta glimmerrika och därigenom skiffriga och delvis porfyroidiska eruptivmassiven. Anmärkningsvärdt är härvid, att enligt nämnde författare de af jaspisartad kvarz bestående fragmenterna äro väl rundade, men icke de af skif- fer, hvilket enklast förklaras sålunda, att i den ursprungliga basiska magman de acida kvarz-fragmenterna men icke, eller i mindre grad de af den indifferenta glimmerskiffern och fylliten undergått en korrosion och t. f. däraf en afrundning. Såsom en anmärkningsvärd öfverensstämmelse i geolo- giskt hänseende mellan det nordamerikanska primitiv-territo- riet vid Öfre sjön och det sydfinska kan ännu påpekas, att i hvartdera ett stort eruptiv-massiv eller rättare dess nordliga i dagen liggande hälft genomskär de af gneis-, skiffer- samt N:o 16] Om en ny anti-aktualistisk teori m. m. il äldre och yngre primitiv-eruptiver bildade zonerna, nämligen det stora gabbro-massivet i det förra och den stora rapakivi- granitstocken i det senare. Den åtskilnad, som i petrografiskt hänseende visar sig mellan den förras basiska och den senares öfvervägande acida natur, står 1 samband med den åtskilnad, som i allmänhet visar sig mellan de två territorierna i afseende på malmförekomsterna, en åtskilnad, som äfven i sin mån talar för de sistnämndes eruptiva, icke sedimentära ursprung. Det komplicerade resultat man kommit till såväl i N. Amerika som 1 N. Europa (Skandinavien och Finland) vid försöker att utreda de primitiva formationsförhållandena i en- lighet med det aktualistiska uppfattningssättet och dess an- tagande af många arkeiska system lika de postprimitiva, och hvars onaturlighet nogsamt skall komma att visa sig, då det gäller att närmare jemföra alla dessa ,arkeiska" primitivfor- mationer på skilda orter med hvarandra, skall väl förr eller senare förmå geologerna af den aktualistiska skolan att slå om i den motsatta vida enklare och naturligare anti-aktualis- tiska riktningen. Såsom exempel på tillämpningen af det anti- - aktualistiskt teoretiska åskådningssättet på ett 1 empiriskt geologiskt hänseende redan närmare kändt terräng synes mig Sachs. Erzgebirge särskildt lämpa sig, alldenstund, såsom Zittel i sin Geschichte der Geologie säger om konungariket Sachsen, att det är ,das in geologischer Hinsicht am genau- esten erforschte Musterland Deutschlands". Detta primitiv- terräng är sålunda väl egnadt att läggas till grund för en komparativ betraktning med andra mindre kända eruptiv-gebit, närmast det finska, hvilket jag ock i flere föregående arbeten gjort. Här må ännu några tillägg i detta hänseende göras, Den af Naumann och Cotta påbörjade samt sedermera under ledning af H. Credner fortsatta kartografiska framställ- ningen af Sachsens geologi i en skala af 1:25000 lemnar ett förträffligt material och en säker grund för ett vidare kom- parativt teoretiskt studium, isynnerhet om man, såsom fallet varit med mig under min vistelse vid bergakademin i Freiberg åren 1865—66 samt under därifrån gjorda exkursioner, varit i tillfälle att sjelf på ort och ställe lära känna grunddragen af de geologiska förhållandena i detta terräng. Såsom en särskild förtjenst för det Sachsiska geologiska kartverket kan 18 FE. J. Wik. [XLVIII framhållas, att detsamma framställer rent empiriska data utan några teoretiska förutsättningar. Endast de på några ställen såsom vid Ober Mitweida i vestra, Weesenstein i östra och Clanzschwitz i nordöstra Sachsen såsom rullstensförande kri- stallinisk gneis och skiffer betecknade pseudokonglomerat- förekomsterna visa, att äfven flertalet af de vid det Sachs. geol. kartverket anstälda geologerna varit anhängare af den allmänt antagna Lyellska aktualismen"). Dessa s. k. konglo- meratskiffrar visa sig nu från anti-aktualistisk synpunkt lika litet och af samma skäl som de i de finska primitivterrängen vara några metamorfiska sedimentära konglomerat utan ur- sprungliga kristalliniska bildningar, och de i dem förekom- mande konkretionära resp. fragmentära bildningarna analoga med de i Erzgebirges kristalliniska gneis- och skifferterränger ytterst allmänna större och mindre, ellipsoidiska eller linsfor- miga inlagringarna af acid, indifferent och basisk natur (kvar- zit, muscovitgneis, tät biotitgneis, amfibolit, diorit), hvilka enklast förklaras såsom rester af den ursprungliga acida och basiska magman, genom hvilkas vexelverkan i relativt olika kvantitetsförhållanden, samt vid varierande temperatur, vatten- halt och lufttryck, de olika gneis- och skifferarterna framgått. Likasom nu, såsom redan ofvan anförts, några skarpa gränser eller discordanser icke förekomma mellan de i petro- grafiskt hänseende mer eller mindre olika gneis- och skiffer- straterna — ty de talrika förkastningsklyfterna kunna natur- ligtvis icke, såsom uppkomna långt efter den egentliga berg- artsbildningen utgöra några sådana — så förekomma sådana gränser, från en allmän teoretisk synpunkt betraktadt, icke heller mellan den älsta gneisen (eller granitgueisen) och den älsta graniten (eller gneisgraniten), hvilken sistnämnda på +) Såsom en af de få nu lefvande geologer hvilka hylla ett icke-aktua- listiskt åskådningssätt må nämnas HE. Dathe, som i sin i Jahrb. d. Preuss. Geol. Landesanstalt 1891 intagna afh. , Die Strahlsteinschiefer des Eulenge- birges" kommer till det resultat, att denna skiffer icke kan antagas vara hvar- ken dynamo- eller kontaktmetamorfisk utan en ursprunglig kristallinisk bildning. Han påpeker vidare önskvärdheten af att vid en empirisk kartografisk under- sökning afhålla sig från hvarje teoretisk betraktning och inskränka sig till en rent objektiv framställning af de geol. förhållandena, hvilket naturligtvis förut- sätter, att denna rent empiriska undersökning efterföljes af en komparatiyt teoretisk. N:o 16] Om en ny anti-aktualistisk teori m. m. 19 senaste tid äfven blifvit påvisad i Erzgebirge, där man till- förene likasom i Finland haft svårighet att bestämdt särskilja densamma från den yngre porfyr- och syenitartade graniten, så att de på de sachsiska kartorna sammanblandats, så t. ex. i det stora gneisgranit och porfyr-syenitgranit gebitet NV om Dresden, ett förhållande, som äfven inverkat på tolkningen af de i dessa äldre och yngre eruptiver förekommande kontakt- metamorfoserade brottstyckena af gneis samt primitiv och postprimitiv (silurisk) skiffer resp. gråvacka, hvilka äfven sam- manblandats och samtligen betraktats såsom mer eller mindre metamorfoserade brottstycken at postprimitiva, ursprungligen klastiska sedimentära bergarter.) Likaså hafva de i Elbe-bassinen söder om Dresden del- vis öfver kontaktmetamorfoserade silurstrater lagrade samt cordierit- och andalusitförande och således äfven kontakt- =) Om gneisgraniten i Erzgebirge se R. Beck: Ueber einige Eruptiv- gneisse des Sächsischen Erzgebirges (Tschermak's Mineral. u. Petrogr. Mitthei- lungen Bd. 20. 1901) samt Beskrifning (Erläuterungen) till Section Firsten- walde-Graupen, BI. 120 af Sachsens geol. specialkarta 1903. Det i dessa ar- beten påvisade nära genetiska sambandet mellan den , massformigt korniga biotitgraniten" med därtill sig anslutande pegmatit och aplit samt den såsom »Hlasrig modifikation" af den förra betecknade ,, biotit-gneisen", hvilken att döma af beskrifningen motsvarar den intermediära gneisgranitfacies i de finska gneis- granitterrängen, kan dock blott hafva en lokal, icke en allmän betydelse. Ty i allmänt geologiskt-stratigrafiskt bänseende måste, såsom ock nämnde förfat- tare antyder, en bestämd atskilnad göras mellan den grå Freiberger normal- gneisen i norra delen och den grå, i genetiskt samband till den massformiga gneisgraniten i södra delen af Erzgebirge stående biotitgneisen, hvilken således, atminstone till en del måste betecknas såsom rent eruptiv, och dess bildning ställas i samband med den döme-formiga upphöjningen af Erzgebirges gneis- formation, samt således betraktas såsom yngre än Freiberger normalgneisen, hvars bildning åter bör ställas i samband med den af den första stelnade jord- skorpan, och i likhet med denna betraktas såsom en produkt af en vexellag- ring mellan acid och basisk magma, hvilkas rester finnas i densamma 1 form af ellipsoidiska partier af röd muscovitgneis och svart amfibolit resp. diorit. Af dessa senare företer den vid Halsbricke N om Freiberg förekommande fält- spat och granat förande amfiboliten, såsom Sauer i beskrifningen till bladet Freiberg anför, en öfvergång till den grå gneisen, således i öfverensstämmelse med förhållandet mellan den basiska och intermediära gneisgranitfacies i Kervo- trakten. Detta har äfven sin motsvarighet i Erzgebirges gneisgranitterräng, att döma af de såväl i den massformiga som i den gneisartade facies förekommande större och mindre amfibolitpartierna, hvilka äro väl skilda från de i gneisgra- niten förekommande gneisfragmenterna. 20 FEEJFNVDK [XLYVITI metamorfiska, ställvis konglomeratliknande gneis och skiffer blifvit betraktade såsom postprimitiv (devon), men visa sig, vid jemförelse med de analoga NV därom vid Strehla och i den V om Erzgebirges gneisterritorium, mellan detta och gra- nulitområdet (Mittelgebirge) förekommande bassinen, öfver yngre postprimitiva skiffrar uppressade primitivskiffrarna och gneisen, vara ekvivalenta med dessa senare. Detta förhållande, att: man vid tolkningen af de kontaktmetamorfiska företeel- serna icke fästat tillbörligt afseende vid olikheten mellan dem och de resp. bergarternas i samband därmed stående olika ålder, är en af hufvudorsakerna till den Lyellska aktualismens och ultrametamorfismens långvariga dominerande ställning inom geologin.") Slutligen må här ännu såsom ett eclatant bevis på natur- enligheten af ifrågavarande teori för bildningen af de kristalli- niska bergformationerna genom en vexelverkan mellan acida =) Beträffande den, i den S om Dresden uppträdande och mellan yngre goranitmassiv inpressade s. k. Weesensteiner gråvackeformationen, förekommande konglomeratskiffern, så synes mig den, att döma af de prof jag varit i tillfälle att se, vara ännu mindre lik ett sedimentärt konglomerat än den vid Näsijärvi i Finland och Ober-Mitweida i V. Erzgebirge samt närmare ansluta sig till den äfven såsom ett kristalliniskt konglomerat betraktade kvarzitfylliten med afrundade kvarzitinlagringar vid Taivalkoski i Kemielfdal, hvars bildning, att döma af de iakttagelser jag på ort och ställe varit i tillfälle att göra, synes mig kunna ställas i samband med den i densamma gång- och stockformigt uppträdande pegmatiten, i det att den kan antagas hafva uppstått genom in- verkan af granitisk magma på en ursprunglig dioritskiffer eller diorit, hvilken ock förekommer inlagrad i densamma, med hornblendet delvis öfvergånget i biotit. Vid denna phyllitbildning ur diorit genom inverkan af granit har man i analogi med det ofvan anförda förhållandet mellan den basiska och inter- mediära gneisgranitfacies vid Kervo, att tänka sig biotit bildad af den förras hornblende och den senares kalifältspat samt den därvid afskilda kiselsyran dels i form af isolerade större och mindre korn dels i konkretionära, 1 stort (makroskopiskt) sedt afrundade sammanhopningar af sadana. TI. tunnslipning under mikroskopet visar sig dock mellan dessa senare och den omgifvande af öfvervägande större och mindre biotitlameller bestående phyllitmassan icke någon skarp begränsning hvaraf framgår, att de bildats samtidigt och sålunda icke kunna vara några f. d. sediment-konglomerat. — De kristalliniska pseudo- konglomeraterna kunna sålunda fördelas på tvenne grupper, alltefter som den basiska eller den acida delen befunnit sig i plastiskt, smältflytande tillstånd, hvartill ännu kommer ett tredje fall, då de hvardera, fullständigt eller delvis befunno sig i detta så att säga aktiva tillstånd, ett förhållande som kan anta- gas hafva varit det vanliga vid de kristalliniska primitivformationernas bildning. N:o 16] Om en ny anti-aktualistisk teori m. m. 21 och basiska bildningar i dels flytande dels fast form anföras den sachsiska granulitformationen, hvilken helt enkelt förkla- ras i enlighet med denna teori genom antagandet af att den bildats genom en långsam inverken på djupet af en basisk gabbromagma -— hvaraf delvis i hornblendeskiffer öfvergångna rester förekomma vid gränserna af granulitterrängen — på en öfvervägande acid gneisgranit, som härvid antog en kornig struktur motsvarande den s. k. Körnel-strukturn hos de i diabasgångar förekommande granitbrottstyckena, samt härvid äfven blef till en viss grad plastisk, så att den vid tiden för de stora omhvälfningarna i Erzgebirge och dess omgifningar d. ä. i slutet af den paleozoiska perioden kunde uppressas genom de öfverliggande och densamma såsom en kratervall omslutande primitivskiffrarna samt de postprimitiva sedimen- terna, af hvilka de förra genom de granuliten åtföljande erup- tiva granitmassiven och gångarna ställvis kontaktmetamorfo- serades. Vid denna uppressning uppkom en lagerförmig vex- ling mellan de vid nämnda vexelverkan mellan granit och gabbro bildade hufvudfacies den acida normalgranuliten, den intermediära biotitgranuliten och den basiska diallaggranuliten, motsvarande den mellan den hvarfviga gneisgranitens trenne facies. Anmärkningsvärdt är härvid, att den i den ursprung- liga gneisgraniten i form af större brottstycken förekommande indifferenta cordierit- och granatgneisen vid denna magma- tiska gabbroinverkan icke undergått någon förändring. -— Denna granulitteori ansluter sig till de tidigare af Naumann, Lehmann och Scheerer uppstälda granulit-teorierna, närmast till den sistnämndas, i det att äfven Scheerer hänför granulit- bildningen till en på äldre gneisartade bergarter inverkande gabbro-magma, utan att dock närmare taga de geologiska för- hållandena i betraktande. Scheerer inslår sålunda en medel- väg mellan Naumanns åsigt om en i smältflytande form erup- tiv och Lehmanns om en i fast form uppressad granulit. Att äfven öfverhettadt vatten deltagit i nämnda granulit- bildningsprocess utvisas af de från gabbro uppkomna talrika serpentinaflagringarna. Vid en större vatteninverkan uppkom antagligen den med granuliten förvandta och i den yngre gneisformationen, tillsammans med den ur gabbro uppkomna hornblendeskiffern, uppträdande felsitskiffern (hälleflintan), 22 F.: J. Wiik: [XLVIII så t. ex. i östra delen af Helsingforstrakten (Degerö- Botby —Rassböle), där äfven ett mindre granulitgebit förekommer, skildt från gneisskifferterrängen genom förkastningsklyft och omslutande basiska eruptivbildningar; se den geol. kartan i min afh. Om brottstycken af gneis 1 gneisgranit (Bidrag till kännedom af Finlands natur utg. af Finska Vet. Soc. H. 41). — En motsats till detta granulitterräng bildar den i södra delen af Helsingfors (Ulrikasborgstrakten) uppträdande horn- blendegneisformationen, uppkommen af en inverkan af acid gneisgranit och dess pegmatitiska efterverkningar på felsivskiffer och hornblendeskiffer, hvilka därigenom förvandlats i eurit- gneis och hornblendegneis. Den 1 denna preliminära afhandling framstälda nya geo- logiska riktningen med därtill hörande teori skola närmare utvecklas och belysas i följande, ofvan anförda större afhand- ling, hvilken utgör inledningen till tvenne andra afhandlingar i teoretisk geologi: Om de primitiva och postprimitiva geolo- giska formationerna betraktade från anti-aktualistisk synpunkt, till hvilka förelöpande meddelanden ingått i Finska Vet. Soc. Bidrag H. 58 (1899), i geol. Föreningens 1 Stockholm Förh. B. 25 H. 3 samt 1 Jahrb. (Centralblatt) för Min. N:o 21 (1904): Cr ARS AE SDS rt Ve TIRRO ALA ÄG UGL TE KAR EA Öfversigt af Finska Vetenskaps-Societetens Förbandlingar, XLV[II. 1905—1906. N:o 17. Sur deux cas d'hydrolyse en solution oxydative acide. Par S. MALMGREN. Tntroduction. Le eamphre oxyméthyléné. Le camphrie acétylé. Conclusions. On sait que le permanganate de potasse combine avec de VPacide sulfurique est un oxydatif fort énergique, la ré- action s'accomplissant selon la formule (1) 2KMnO, + 3H, SO, = Ky SO, + 2MnSO, + 3H, O + O; — Appliquée aux combinaisons organiques cette reaction cause en plusieurs cas une destruction totale de la chaine carbonique. Ou bien, et surtout, sil s'agit de Poxydation des corps non-saturés, I'emploi d'un acide un peu plus concentré améne toutes sortes de compliecations. Je n'ai qu'å rappeler les hydratations, les isomérisations et les polymérisations que provoque VPacide sulfurique dans la classe des oléfines, ou les transpositions examinées par M. Jacobsen! chez les ben- zeénes polyalcoylés. En aucun cas il ne faut pas attendre que les produits résultants de cette oxydation donnent une notion exacte sur la constitution de la matieére de départ. C'est de telles raisons qu”on ne se sert qu'exceptionnelle- ment de cet oxydatif dans la chimie organique. "eBenmchte. da deutsch. chem. Gesellsch. T. 19 pi 1209; T.: 20 p. 896; T. 21 p. 904 & 2814. 2 S. Malmgren. [XLYTII — Cependant, si I'on se borne å opérer å une tempéra- ture qui ne surpasse pas celle de 20?, les effets destructifs sont évités. Sous cette condition VPaction oxydative ne dé- passe pas le point de précipitation du peroxyde de manganése (2) 2KMnO, + 2H, 80, = 2KH 80; + 2Mn Oj -F EH) OST et la reaction devient applicable méme aux corps trés suscep- tibles. Or, il peut arriver que action oxydative ainsi modérée se montre trop faible pour prévaloir sur les effets particuliers de Pacide. Un tel'cas se presente par exemple chez les deux premiers membres des camphres acylés, le camphre oxymé- thyléné et le camphre acétylé. Chez ces deux alcools tertiaires non-saturés Veffet secon- daire de P'acide domine toute la réaction. Mieux précisé: si I'on fixe les quantités relatives de Palcool et du permanganate å des grammes-molécules et qu”on les méle dans un excés de V'acide sulfurique, plus ou moins délayé, (j'ai employé des concentrations entre 10 et 40 p. c.), il n'y a qu'une fraction peu considérable de FPalcool qui su- bisse å PFoxydation, tandis que la partie principale s'engage å une autre réaction, indépendante de celle-ci. Cette autre réaction se caractérise comme une hydroly- sation. Il s'y poursuit une addition des ions de Y'eau au lieu de la liaison double carbonique, addition qui améne la rupture de la chaine. Sans doute cette hydrolyse est en dernier lieu då å Peffet de Pacide sulfurique, car elle ne se produit point dans une solution alcaline, ou la désoxydation du permanganate se passe pourtant de meéme qu'exige la formule (2). Mais Pacide seul ne provogque aucune hydrolyse. Cette reaction résulte directement du renforcement des ions libres de I'hydrogéne, contenus dans Pacide, par les ca- tions du peroxyde de manganése. Ce corps-ci semble done jouer le röle d'un agent catalytique. J'y reviendrali. N:o 17] Sur deux cas d'hydrolyse en solution oxydative acide. 3 Le camphre oxyméthyléné. Quant-å ce corps obtenu pour la premiere fois par M. Claisen et ses collaborateurs!, ses auteurs s'en sont tenus å la formule ; C:CH OH C.Hu< N0G Tis Pont soumis å l'oxydation par le permanganate en solution alcaline?, réaction qui leur fournissait de VPFacide camphorique. Or, ils Font oxydé å basse temperature par de Pacide chromique en solution aigre, et ont obtenu la quinone CO CH. CO — Jai opéreé de la maniére suivante. Jai dissous 40 g. de camphre oxyméthylené, préparé selon la méthode Claisen? et purifié par distillation en vapeur d”eau, dans un peu déther, versé dans un ballon de trois litres bien couvert de neige ou de glace et ajouté 200 e> d”acide sulfurique de la concen- tration 2 pour 5. Puis jy ai additionné altérnativement, et tout en agitant fréquemment, des petites portions d”une solu- tion aqueuse de 36 g. de permanganate, saturée å température ordinaire, et d'acide sulfurique de la concentration indiquée. Il faut prendre bien garde que la masse mait pas Poccasion de se surchauffer. Le permanganate se décolore momentanément et les premiéres doses dissoutes, une précipitation du peroxyde commence. Tout additionné, la masse présente un volume de 2 å 2,5 litres. On Vagite bien, bouche le ballon et P'abandonne pendaut 24 h. sAnn: de Liebig. il. 281 pr 314. ? ibid. p. 345. Araböd: please 4 S. Malmgren. [XLVTI Le lendemain le fond du balion est couvert d'un préci- pité de peroxyde. On décante les couches surnageantes dans un entonnoir å robinet, lave å V'éther et sépare. La couche éthérée contient donc toute la substance or- ganique. DL'analyse qualitative de la dissolution acide ne donne que des traces de manganéese. On traite cet éther par de I'hydrate de sodium délayé pour éliminer les corps acides, on desséche sur potasse ou carnallite et chasse le dissolvant. &L'éther surdistillé laisse un résidu cristallin et jaune de 24 g. environ. a) Ce résidu, répandant une intense odeur de camphre, est soumis a la distillation par vapeur d'eau. Le premier distillat contient quelques grammes d'une masse cristalline jaune, fondant å 1609—1622. On a probable- ment ici un mélange de camphre et de camphoquinone. La seconde fraction du distillat contient 14 g. de camphre pur ER SvNGE Le corps le moins volatile, qu'on laisse dans le ballon, forme une masse blanche et cristalline, quoique couverte dun peu de résine jaune. Son poids ne surpasse pas 5 g. b) La solution alcaline donne sauf 5 å 8 g. de camphre oxyméthyléné, restés intacts, å peu prés 3 g. d'acide campho- rique brut. Ces deux corps peuvent étre sépares I'un de Pautre par de I'eau bouillante. TL'acide camphorique; soluble, s'obtient å I'état pur aprés trois cristallisations. P. F. 1872. On le reconnait sur son anhydride qu'on prépare aisément par la meéthode d'Anschätz! P. F. 222”. Donc, ce qwil y a d'inattendu dans ce résultat, c'est la naissance du camphre. Analyse. 0,3521 g. de subst. donnent 1,0173 g. CO3s et 0,3308 g: 125 O. Trouvé. Théorie. CEN(STaS 78,95 Elvi058 10,53. On ne peut l'expliquer que par Padoption de Vidée quil Y a eu une hydrolysation: 1 Ann. de Täebig: IN U2200p- 1 N:o 17] Sur deux cas d'hydrolyse en solution oxydative acide 5 C:CH OH CER OH (8) CsHy — Lr v— LX Lo N:o 18] Uber die anemometrischen Windstärkemessungen in Finland. 9 Tabelle III. Die Vergleichungen zwischen dem Beobachtungs-Anemometer und Anemometer N:o 104. An" gata dr er OKT Mt AKA beer Lalle sew st - 202 GS = EH - AN SS ANN RN AT ES AA AR RN 0 30 334 1 if9g || 46 | sÄSEa 69 | 225.0 i 7.6 24 FR le FÖR ISS 70 230.0 2 127 25 87.6 48 | 163.9 fd 240.5 3 16.9 26 91.3 49 168.9 72 231 A 20.6 OM 94.1 50 170.7 3 243.3 5 23 3 28 97.4 51 174.5 TA 246.0 6 SUG 29 101.2 52 NOGA 15 249.3 7 29.3 30 104.2 53 178.0 76 250.0 8 31.4 31 107.8 54 184.6 77 255 9 35.6 32 110.1 55 185.9 79 257.3 10 40.0 33 113. 56 188.6 80 261 11 41.2 34 117.7 57 192.8 81 263 12 44.7 35 120.6 58 193.9 83 264.5 13 48.0 36 To4va 59 199.0 84 275.0 14 30.2 37 127.8 60 203.7 85 277 15 54.4 38 131.8 61 205.1 86 280 16 56.5 39 134.4 62 209.3 87 277.0 17 61.0 40 136.9 63 210.8 88 289.5 18 63.9 41 14097. | [EGT 215.1 89 293 19 66.6 42 144.6 65 219.6 96 312.0 20 69.9 43 147 2 66 222 101 338 21 T3.1 44 150.8 67 223.0 106 332 22 Ta 45 153.1 68 227.0 110 348 10 Osc. V, Johansson. [XCVII Mit Anwendung dieser Vergleichsresultate kann jetzt die Reduktionsskala des alten Anemometers festgestellt werden. Wir vereinigen zunächst die Zahlen in der Tabelle III zu fol- genden 15 Mittelwerten: Tabelle III a. 5 DN 30 104.1 | 55 186 0 10 38.6 33 120.9 | 60 202.2 Sto 40 EN GV ngar 218.1 20-11 OR 45 53 246.6 25 (MS 530 igt 214.7 Hier bedeutet n die Zahl der Kontakte des alten, n, die des neuen Anemometers. Mit der Methode der kleinsten Quadrate kann man jetzt eine Formel fär die Abhängigkeit zwischen n und n, berechnen. Um die Rechnung zu verein- fachen und damit die Vergleichungen bei niedriger Wind- stärke nicht einen zu grossen Einfluss bekommen, haben wir allen Mitteln in der Tabelle III a das gleiche Gewicht gege- ben, obwohl dieselben das Ergebnis von untereinander der Anzahl nach sehr verschiedener Beobachtungen (c. 10 bis 250) sind. Die Komparationen ergaben auf diese Weise folgende Formel: 4) Nn, = 3.50 + 3.481 Nn — 0).003119 Nn? Nach derselben Methode wurde eine Formel auch fär das Anemometer N:o 104 auf Grundlage der Verifikations- resultate in der Tabelle II berechnet. Es ergab sich: 5) v =0).456 + 0.04494 Nn, — 0.00001882 Nn)? Fäöhrt man den fär n, den aus 4) erhaltenen Wert in 5) N:o 18] Uber die anemometriscehen Windstärkemessungen in Finland. ati ein, bekommt man schliesslich als Formel des alten Ane- mometers: 6) v=0.613 + 0.1560 n — 0.0003678 n?, wobei die Glieder höherer Ordnung weggelassen wurden. Wie man sieht, unterscheidet sich diese letzte Formel des alten Beobachtungs-Anemometers bedeutend von der For- mel 1) Nordenskiölds. Das Hauptglied der letzteren ist 47 ?/, zu gross und dass quadratische Glied hat sogar ein entgegengesetztes Vorzeichen. Hierdurch wurde z. B. fär nm H0reine Windstärke. von. 13:77 mp.s. statt 7.5 nm p.s. und för n = 100 30.8 statt 12.5 mp. s. erhalten. Die höheren Wind- stärkewerte sind also verdoppelt bis verdreifacht. Setzt man wiederum n=18.758 n in die Formel 6) ein, bekommt man: 7) v=0.61-F 2.926 w — 0.1294 w? Die Konstante des linearen Gliedes ist also ein wenig kleiner als der Robinson'”sche Faktor 3. Man könnte nun die Formel 6) benutzen, um fär das alte Anemometer eine neue Reduktionstafel zu berechnen. Dieses Verfahren scheint aber gewissermassen indirekt zu sein, da ja die Formel aus zwei anderen abgeleitet wurde. Wir verfuhren darum auf folgende Weise. Die den Vergleichs- resultaten der ”Tabelle III a entnommenen Werte n,, die den 15 verschiedenen Werten von n entsprechen, wurden in die Formel 5) eingefäuhrt und somit die wahren Windstärken fär die genannten 15 n-Werte berechnet. Diese wurden so- dann durch eine Kurve grafisch dargestellt, worauf die Kurve durch Hinzunahme einiger aus den Formeln 4) und 5) berech- neter Punkte noch etwas iäber die durch Tafel III a gege- benen Grenzen hinaus geföhrt wurde. Der Kurve wurden darauf die jedem Werte n entsprechenden Windstärken ent- nommen und so die neue Reduktionstafel, welche seit dem Jahre 1901 bei den Anemometerreduktionen in Helsingfors benutzt worden ist, erhalten. Die neuen Werte sind neben den nach der Nordenskiöld/'schen Formel 1) berechneten Werten in der folgende Tabelle IV angefäöhrt. 12 Osc. V. Johansson. [XLYVYTI Tabelle IV. Entsprechende Werte der alten Skala von Nordenskiöld und der neuen absoluten Skala. 3 mp. s. 5 omp.s | 5 omp.s 3 omp.s | RN I RA EE SR I a a AR EE la | | | OO | 1 1-:0.61 | 0:58 |-.3Tr]. 82 Sm | OLE SANS RR 2 0.9 1.0 | 32 KA LR | (öra SVS 9.0 92 TANER 3 od 11 |, di |-38 dl Ses 63 er SE 4 | 1.3. | 14 Ju34] 90 |; Scar 4.64 Jat gr NET | NN FS AS 35 NG | 65. | A18:4 a II len 6 SÖ ad 36 EEG NEG ls 9.4 | AGNP2053 föl 2:00 | 18 | 37 | 99 rör IB | 9 FSS ROR EE 8 | 2.3 | 1.9 |+.38 | 10:2 |-:6:0 16.68 | 19.44]. Her] SED 9: 230) 24 | 39 | 10:35) 62 | 69 129: | NEN SO 10/4 | 2:89] 2:20 | AO NT08) 63 INTO 2035 KON TONK ISO 1 TR RA IEA EE AG TA ET 10.0: 401 BS | 022 -|o8:sen lr 2:80 | 42] CLLaN | Bose äv) t20:e nh FORE DANNE (RE SE KR [EE EB ER EE Ge a EA OR TS ET 14:22) 82 str Are TA | 0. Töre 4.05 2.9 r455 | Ber Bio Tar B21en NOTE OSA ERE 160140] 3001] 0465 | 42:51) /TioPN 260) 22.4 1720: HORNE Ir ES ET EE RS EA Fr RR OG DT: | 3 18 | 48 | 3.8 | 48 | 13.1) 7.3 | 78) 22.8 | 10.7] 108 | 33.9 LOTTO 49) 1814 | Tia TY UI23:200:8 TONNHSLS 20 | 5.3 | 3.6 | 50 | 13.7 | 7.5 | 80 | 23.5 | 10:9 || 110] 34.7 21 | 55 | 3.17) 51 | 14:0:]-7.7 | 81) 23.0 | 11.0 | "11 354 2911 5.8 | [3:04 | 52 letas) Ing |A 1 RA NR 2301), Orr 40 53: | 146 Jumo 832476) Ia frSn3S 2411: 6.85 | värt | Be] 15:04] r8:0)|[ LB 24 UANEES 3 ER ER ERA Sr ES ess SE Sör JR RT ER TS AG SE RE GA ETS Ska 20170 Aj |inbno linsen BT ee rd VET 28/7 frn | gena SS H st6sar | || saker | 118 | 37.9 29 | 7.7 | 4.8 | 59 | 16.5 | 86 | 89 | 26.7 | 11.9 | 119] 38.3 30 | &0o | 5.0 | 60 | 16.8 | 87 | 90 | 27.1 | 12.0 | 120 | 38.1 N:o 18] Uber die anemometrischen Windstärkemessungen in Finland. 13 Es sei noch erwähnt, dass die hier angeföährten neuen Windstärkewerte bei der Stärke 11 m p. s. und mehr 0.2 bis 0.5 grösser ausfallen, als die nach der Formel 6) erhaltenen. Wirde man aber in die Formel 6) auch das vierte Glied: + 0.00000041 n?, welches bei der Elimination entsteht, aufnehmen, wärden die Resultate auch bei höheren Windstärken ganz äbereinstimmen. Einen Beleg fär die Zuverlässigkeit der neuen Reduk- tionstafel finden wir aus einem während des Sommers 1897 von D:r A. Heinrichs ausgeföhrten Vergleich zwischen dem Beobachtungs-Anemometer und dem schon erwähnten Anemometer N:o 15 Freiberg. Dieses war im Juni 1893 in Petersburg auf dem Apparate Combes” untersucht worden. Die Vergleiche zwischen diesem und dem alten Anemometer lieferten beinahe dieselben Resultate, wie die fräöher erwähnten, obwohl jene sich nicht äber ein gleich grosses Intervall der Windstärke erstreckten und sich auf eine viel geringere Zahl von Beobachtungen stätzten. Nur zwischen den Stärken 2.0 und 4.5 m Pp. s. kommt eine Abweichung von 0.2 å 0.3 m vor, aber sonst unterscheiden sich die Resultate bis zu 12 m p.s. höchstens um 0.1 m von einander. Die Ubereinstimmung ist somit eine sehr gute und zeigt gleichzeitig, dass sich das Beob- achtungs-Anemometer in den 5 Jahren, die zwischen den bei- den Versuchsreihen verflossen sind, nicht verändert hat. 3. Die Windstärke in Beaufort-Grade nach der Nor- denskiöld'sehe und der absolute Anemometer- reduktion in Helsingfors. Aus den Betrachtungen äber die Formel von Norden- skiöld (vgl. Formel 2, S. 5) haben wir schon gefunden, dass die alten Windstärkeangaben aus Helsingfors bedeutend zu hoch sind. Nach der Tabelle IV finden wir dieses deutlich 14 Osc. V. Johansson, [XLVII bestätigt. Die alten Windstärkeangaben von 19 m Pp. s. auf- wärts sind mehr als 2 mal, die von 35 m p. s. aufwärts mehr als 2.5 mal zu hoch. In den Witterungstelegrammen und in dem praktischen Leben wird die Windstärke nach der Skala Beauforts angegeben. Wir wollen darum auch untersuchen, inwiefern die Angaben dieser Art aus Helsingfors falsch sind. Wie schon erwänhnt, hat man in Helsingfors zufolge des Kongress-Beschlusses zu Utrecht 1878 die Scott'sche Re, duktion fär die Verwandlung von BStärkeangaben in m p. s. in Beaufort-Grade benutzt. In der Tabelle V geben die zweli ersten Kolumnen die Beaufort-Grade und entsprechende Wind- geschwindigkeiten in m p. s. nach Scott an. Nimmt man an, dass diese Zahlen die Windstärke in Helsingfors nach der alten Nordenskiöld'sche Reduktion angeben und bildet die entsprechenden Werte nach der neuen in der Tab. IV angefähr- ten Skala, bekommt man die in der dritten Kolumne ange- föhrte Werte, welchen wiederum nach Scott der Beaufort- Graden in der Kolumne 4 entsprechen. Vergleicht man jetzt die Beaufort-Grade nach den Ko- lumnen 1 und 4, kommt man zu dem Ergebnis, dass die alten Beaufortwerte, welehe 2. B. in den telegraphisehen Depeschen aus Helsingfors eingehen, gerade doppelt zu hoch sind, unter der Annahme, dass die Scott'sche Reduktion fortwährend be- nutzt wird. Dieses Ergebnis widerspricht den allgemeinen Erfah- rungen, die man äber die Windstärkeverhältnisse in Helsing- fors besitzt. Nennt man wie äblich nur Windstärken von 9 Beauf. und daräber als Stärme und geht von den neuen Stärkewerten (3) aus, wärde man zu dem Resultat gelangen, dass Stärme in diesem Sinne in Helsingfors gar nicht vor- kommen, denn, wie wir später sehen werden, ist in den 10 Jahren 1891—1900 nur während einer einzigen Stunde eine mittlere Windstärke von 40 m (alter Wert) registriert wor- den. Die sehr seltenen Windstärken von c. 30 m nach der alten Skala sollten ferner nur als ,frischet Winde (5 Beauf.) zu bezeichnen sein! Und doch weiss man, dass diese Winde schon als sehr starke Stärme mit grosser Gefahr fär die Schiffahrt an der Söudkäste Finlands auftreten. Da wir aus dem Vorhergehenden wissen, dass die neuen N:o 18] Öber die anemometrischen Windstärkemessungen in Finland. 1 Tabelle V. Die alten und neuen Windstärkeangaben aus Helsingfors in Beaufort. Die alten Angaben Die entsprechenden neuen Angaben | EE 1 2 3 4 5 0 (1E5) 1 0 0.9 il 5 2.6 0.6 16 2 6.0 4.0 180 2.5 3 8.0 2.0 1.6 3.1 4 10.0 2.9 2.0 36 3 12.5 17.0 25 4.1 6 15.0 8.0 3.0 4.6 dj 18.0 9J.2 3.6 5.2 8 21.5 10 3 4.1 5.8 9 25.0 114 4.6 6.3 10 29.0 12.5 2.0 6.8 TT Jör 13.6 D.4 ilsa 12 40 (15.2) 6.1 T.9 absoluten Windstärke-Angaben (Kolumne 3) als ziemlich sicher zu betrachten sind, kommt man zu dem Schluss, dass die obigen unerklärlichen Resultate nur auf der Unrichtigkeit der Scott'schen Beduktionsskala beruhen miissen. Diese Skala grändet sich nämlich auf dem Ro binson'sche Faktor 3 för die Reduktion der Anemometerangaben. Wie besonders Köppen"!) später gezeigt hat, gibt darum die Skala von Scott den einzelnen Beaufort-Graden allzu hohe absolute Windstärke-Werte. Köp pen hat darum einige Verbesserungen 1) Köppen, W. ICA 16 Osc. V. Johansson. [XLVIT - ausgeföährt, und mit Anwendung einiger neuerer Vergleiche zwischen Schätzungen in Beaufort und absoluten Messungen, folgende neue Reduktionsskala aufgestellt: Die neue Reduktionsskala von Köppen. | Besutort 0 1 ser se 212 RR E 0 | I | FRAN | | Grenzen in | | 0) JDs ör . |0-1/1-2]2-4|4-6|6-8|8-10| 10-12| 12-14] 14-17] 17- 2020-231 23-30] >30 Wir sehen, dass nach dieser Skala den Beaufortwerte bedeutend kleineren absoluten Windstärken entsprechen. In der Tabelle V haben wir auch in der Kolumne 5 die den neuen reduzierten Windstärkeangaben aus Helsingfors zuge- hörigen Beaufort-Graden nach der Köppen'sche Skala aufge- nommen. Wir finden hiernach, dass die in Helsingfors sehr selten vorkommenden Windstärken von 10 a 11 Beauf. nach der alten Bezeichnung richtiger als 7 Beauf. zu bezeichnen sind. Jedenfalls bleibt aber die Tatsache bestehen, dass die Windstärken von 9I bis 12 Beauf. (auch mit Anwendung der Skala von Köppen) in Helsingfors gar nicht vorkommen iwiir- den. Die Erfahrung sagt aber, dass Stärme und sogar sehr starke solche im sädlichen Finland ziemlich häuvfig sind. Man kommt also zu dem Endergebnis, dass eine reduzierte Wind- stärke von 11 å 12 m als Sturmnorm (d. h. die niedrigste Stärke, die als Sturm zu betrachten ist), fär Helsingfors fest- zustellen wäre, weun man eine Ubereinstimmnung mit der all- gemeinen auf Schätzung basierten Auffassung erlangen will. Bei seiner Bearbeitung betreffend die Stärme in Europa hat Hellmann!) als Sturmnorm för Helsingfors 25 m Pp. s. nach der alten Reduktion von Nordenskiöld angenommen. Dieses wärde einer Stärke von 11.4 m p. s. nach der neuen 1) G. Hellman, Jährliche Periode der Stärme in Europa. Met. Zeit- schr. 1895. S&S. 441. SEO EET N:o 18] Uber die anemometrischen Windstärkemessungen in Finland. 17 absoluten Skala entsprechen. Fär Upsala ist der Sturmnorm von H. zu 12 m p. s. absoluter Windstärke gewählt. Deutsche Seewarte hat fär ihre Stationen auch bestimmte Sturmnor- men festgestellt, so z. B. för Hamburg, Keitum u.. s. w. 12 m p. s., för Swinemände 10.3 mp. s., u s. w. Mit allen diesen Zahlen wiirde man somit eine ziemlich gute Uberein- stimmung erreichen, wenn man der obigen Annahme gemäss fir Helsingfors wirklich 11 äå 12 m p. s. als Sturmnorm fest- stellen wirde. Vollkommen sicher kann aber eine Sturm- norm nicht ohne nähere Untersuchungen ber die Stärme und deren Wirkungen bestimmt werden. Besonders wäre eine vergleichende Statistik der Schiffsbräche und entspre- chender Windstärke in dieser Hinsicht nötig. Auf diese weit- läufige Fragge können wir natärlich nicht in diesem Zusam- menhange eingehen. Inzwischen sehen wir, dass eine ziemlich niedrige ane- mometrisch gemessene Windstärke schon als stärmischer Wind zu betrachten ist. Und im allgemeinen scheint es, als mässte man eine Reduktion einfäuhren, die den gemessenen Stär- ken noch höhere Beaufort-Grade (wenigstens fär grössere Wind- stärke) als die der Köppen'sche Skala zuteilen wärde. Sonst kann man z. B. fär die finnischen anemometrischen Stationen keine Beaufort-W erte erlangen, die mit den direkt geschätzten Beaufort-Graden an anderen naheliegenden Stationen iäber- einstimmen wärden. Diese geschätzten Windstärken scheinen vielmehr ziemlich gut mit den alten in Helsingfors nach der Anemometer-Reduktion von Nordenskiöld gewonnenen Beaufort-Graden äbereinzustimmen. Auf dem Festlande wendet man in Finland fär die NSchätzung der Windstärke besondere Merkmale an, die sich auf die Wirkung der verschiedenen Stärken des Windes stätzen. Diese Merkmale sind im grossen und ganzen die- selben, die auch in Stationnetzen anderer Länder angewandt werden und z. B. in der Anleitung des Preussischen Met. 2 18 Osc. V. Johansson. [XLVTIT Instituts !) angeföhrt sind. HFEinige Abweichungen kommen . jedoch vor, die wir hier kurz berähren wollen. Schon in den Benennungen der verschiedenen Beaufort- Grade gibt es einige Unterschiede, die wohl hauptsächlich auf dem resp. Sprachgebrauche beruhen. So z. B. wirdin der deutschen Anleitung 2 Beauf. als ein ieichter, 3 Beaut. als ein schwacher Wind bezeichnet, wogegen man in Finland die resp. schwedischen Worte ,lätt" und ,svag" in umge- kehrten Sinne anwendet, so dass also ,lätt wind" stärker als ,svag wind" ist. Grössere Bedeutung haben jedoch einige Unterschiede in den Wirkungen, die als charakteristisch fär die resp. Beaufort-Grade angeföhrt werden. In dem finnischen Netze wird die Windstärke noch mit 0 bezeichnet, wenn der Rauch beinahe gerade empor steigt, aber in dem deutschen Netze ist dieses eben als Merkmal der Windstärke 1 angewendet. Ebenso wird die Benennung 2 Beauf. in Finland durch unge- fähr dieselben Wirkungen wie 3 Beauf. in Deutschland charak- terisiert. Die ersten Beaufort-Grade werden also mit anderen Worten "in Finland im Vergleich mit Deutschland zu niedrig geschätzt. ; Anders verhält es sich mit den höheren Windstärken. Fär das finnische 6 Beauf. und deutsche 5 Beauf. wird das- selbe Kennzeichen angewendet, nämlich dass grössere Zweige bewegt werden. Ebenso werden 8—10 Beauf. in Finland ungefähr durch dieselben Wirkungen wie die 1 Beauf. nie- drigeren Windstärken nach der deutschen Instruktion charak- terisiert. Diese Abweichungen gehen also alle in demselben Sinne wie der Vergleich zwischen den Kolumnen 1 und 53 der Tabelle V schon ergeben hat, wenn man die erste Kolumne als finnische und 5 als deutsche Schätzungen auffassen wollte. Es muss aber bemerkt werden, dass die Kolumne 5 nach der Köppen'”schen Skala gebildet ist und diese eigentlich nur eine Seeskala ist, indem Köppen bei der Bildung derselben 1) Anleitung zur Anstellung und Berechnung meteorologischer Beobach- tungen, Königl. Preuss. Met. Inst. Berlin 1905. Erster "Teil. S. 30. N:o 18| Uber die anemometrischen Windstärkemessungen in Finland 19 nur Schätzungen auf dem Ozean und an den Kiästen beräck- sichtigt hat. Er fäöhrt freilich!) auch eine Reihe aus Ho- henheim von Mack?) an, aber verwertet sie nicht. Nach dieser Reihe wärden den Beaufort-Graden bedeutend klei- nere absolute Windstärken zukommen als nach der Skala von Köppen. Die Schätzung von Mack war nach den Definitionen der Skala 0—12 in der Preussischen Met. In- struktion ausgeföährt. Köppen zieht hieraus den Schluss, dass der Beobachter zu hoch schätzte und betrachtet das Ergebnis als ein erster Beweis dafär, dass die erwähnten De- finitionen (nach der Bewegung der Bäume etc.) ,nicht als fir "Beaufort-Skala” giltig aufgenommen werden diirfen.” Er sagt ferner: ,Es wird, wenn diese Definitionen bestehen bleiben, eine wichtige Aufgabe sein, mit der Zeit den Durchschnitts- wert auch dieser 13-teiligen Landskala in wirklicher Wind- geschwindigkeit zu bestimmen, wozu freilich, um von den persönlichen Fehlern absehen zu können, die Aufzeichnungen vieler Beobachter herangezogen werden und mit gut aufge- stellten Anemometern verglichen werden mässen." Wir sehen also, dass auch Köppen der Ansicht war, dass seine Skala nicht fär die auf dem Festlande geschätzten Beaufort-Grade angewendet werden kann. Hierfär wäre eine besondere Skala nötig und diese muss in demselben Sinne von der Köpp en'schen abweichen, wie es die Beobach- tungsreihe von Mack angezeigt hat. Da die Ergebnisse Mack's im grossen und ganzen Ähnlichkeit mit der auf Schätzungen von Nordenskiöld basierten Skala fär Hel- singfors (vgl. Kolumne 1 und 3 in der Tab. V) aufweisen, missen wir den Schluss ziehen, dass die letzte Skala mit Festhalten der fär Landstationen gegebenen Definitionen der Beaufort-Grade der Wahrheit näher als die Köppen/'sche Seeskala (vgl. Kolumn. 3 u. 5 in der Tab. V), besonders bei grösseren Windstärken, kommt. Jedenfalls ist die in entge- gengesetzter Richtung abweichende Scott'sche Skala (vgl. Kol. 3 u. 4 Tab. V) fir Landstationen gar nicht verwendbar. fill öv S.A. ? Mack, Deutsches Meteor. Jahrbuch fir 1897. Teilheft Wirttemberg. 20 Osc. V. Johansson. [XLVIII 4, Monats- und Jahresmittel der Windstärke in Helsingfors nebst Kritik derselben. In der folgenden Tabelle VI haben wir die Monats- und Jahresmittel der Windstärke in Helsingfors för die Zeit 1882 (Sept.)—1900 angefährt, d. h. seit dem Anfange der Anwen- dung des Robinson'schen Anemometers an der Meteorolo- gischen Zentralanstalt. Die Zahlen in dieser Tabelle sind direkt den Jahrbächern der Zentralanstalt entnommen und somit nach der Reduktionstabelle Nordenskiöld's (Tab. I) gebildet. Tabelle VI. Monats- und Jahresmittel der Windstärke in Helsingfors 1882—1900 nach den Angaben in den Jahrbächern. Mm ps 1882 | —J— -— |] —-!] —| — | — 16.6 | 3.4 | 93.7 | 9.5 | 4.5 | — 1883 | ös ad | d.4lha2 | Sahlén | 546b|5ösrbhögaB6NATNNSNRO 1884:1:9.381] 08 ras davenla |) amana f6r8 Fr 9 2 TASTE 1885 '),.7:0 18:95) Som 67 1T:okTss dlBdavl 659 rd | FB FORE 18861|57:8') 75 be) Tii046:4-115.5xldarNe4:0 HOS] 6:30ET-NAVERGER 1887 139:5 119:9 1; 5916: ÄTa Jnfrorlu6a TIh6ror | TESE)A9NA IRS 1888 I1:7.2 | 4.871 5.9116.3. | 6.4 | 6: | 5.81 |» 5:6r |, 616 |118:2 |T2HN8BLIL6:S 18809:w88A 83 |G seb 46 KT gr lats 7.5 IN | BSS 1890-175) 4:21155.271! 7.02111:6.6 | 5563 BTohkhl:5:97 |A9:6x | BIN ÖTOREOE 1891) (7:20118:551] 6.4 17436 16:20] (61010 6:341)9 Tum Basa 1892 1 7.0 111 6.37 | T:6r] 16:4 ”] Mar fuT.6UNGrOLL6:3/) Sul 6obh Gt FORT 1893-108.211-54 119!0 |C8:4 | 656) 5 65 BONET KN 1894::110:3: 119.5 18.81.5782) 5.906) 6.6UTANTGrN SINE 1895 |”4:67106.1 "7.9 | 6:87] 6x:1N6r00) ad 742 116.5)rT.6 | BENNO 1896 f159:50) 7:59 IN66 drGsaiB AS Har CS TS SEN CSA EE 1897 | -6:1. | 8.1 I-9:2:1 7.27) 6:20) 7:50 5:90) 60 | 8:70) GAN TORTSRE 18981 9;2: | 8.2. | .9:6. I T.1 | 5:6 I 64 1-6:6' | 7.2 | A5NIESORSERO 18991 9:01) 6:48: TI. Gr TANDE IA) TN STONE ER 1900:-|+87] Tio9dle7:s | 851) 1635 16:e. 0) AR RTSE KORSBEREE N:o 18] Uber die anemometrischen Windstärkemessungen in Finland. 21 Schon beim ersten Blick auf die Jahresmittel der Tabelle findet man, dass sie im allgemeinen vor 1891 be- deutend niedriger als später sind. Fär die 8 Jahre 1883— 1890 ist das Mittel 6.86, för die späteren Jahre 1891—1900 7.38 m Pp. s., somit eine Zunahme von 0.52 m p. s. aufweisend. Es scheint auch hervorzugehen, dass diese Veränderung nicht dadurch, dass die Windstärke tatsächlich mit diesem Betrage zugenommen hat, bedingt sein kann, denn die mittlere Ab- weichung vom Mittel erreicht während der 10 späteren Jahren einen Betrag von 0.2 m p. s. und der wahrscheinliche Fehler des 10-jährigen Mittels, 7.38, ist darum nur + 0.05 m Pp. s. Daraus därfte deutlich hervorgehen, dass eine grössere Veränderung des Anemometers um das Jahr 1890 herum ein- getroffen sein muss. In den Jahrbäöchern ist indessen daräber nichts erwähnt. Aus den Bemerkungen in den Beobachtungs- heften geht aber hervor, dass das Anemometer im Aug. 1890 repariert wurde. Nach der Angabe von Direktor E. Biese wurde das Schalenkreuz bei dem starken Sturm am 28 Aug. 1890 herunter geweht und, in horizontaler Richtung gerech- net, c. 30 m von seinem Platze auf den Boden gefallen. Dabei wurde das Kreuz etwas beschädigt und verbogen. Bei der Reparation därfte wohl keine wesentlichere Änderung des Anemometers ausgefährt worden sein. Das Schalenkreuz wurde hauptsächlich nur etwas fester an der Achse befestigt. Um sicherer konstatieren zu können, dass, wie oben an- gegebenen ist, eine Veränderung in den Windstärkemessun- gen zu der betreffenden Zeit zustandegekommen ist, wollen wir einige Vergleiche mit ähnlichen Bestimmungen an ande- ren Orten" ausfäöhren. Die nächsten Stationen, för welche anemometrische Messungen fär eine längere Zeit vorliegen, sind Dorpat, Petersburg und Upsala. Von diesen scheint die letztere fär einen Vergleich am meisten geeignet zu sein. Um den Vergleich zu erleichtern, haben wir die in der letzten Tabelle nach der alten Skala gegebenen Jahresmittel fär Helsingfors in absolutem Masse ausgedräöckt. Die Reduktion ist nach der Formel: y=0.9 + 0.51 x 3 bis — =— Tabelle VII. Vergleich zwischen der Windstärke in Helsingfors und derjenigen in Upsala, Hangö und Söderskär. Intervalles : x Osc. V. Johansson. innerhalb des l0m p. s. sehr genau äberein. Sie kann darum sehr gut fär die Reduktion der in den Jahrbächern gegebenen Monats- und Jahresmitteln auf wahre Windstärke angewandt werden. Die Jahresmittel der Windstärke in Helsingfors und Upsala werden auf diese Weise wie folgt: ausgefäöhrt, wo x die Windstärke nach der Reduktion von Nordenskiöld und y diejenige nach der neuen Reduktion ist. Diese Formel stimmt mit den in der Tab. IV gegebenen Ver- gleichs-Ergebnissen Xx 22 1883 1885 1887| 1888) 1889] 1890 1891 1893] 1894 1899/| 1900 S FklOnSA. tok dt 4.1 4.7 4.8 14.3 |t.4 14.3 14.6 4.7 148 4.8 14.6 Upsalå. ms st I Ja 3.8 [3.4 13.7 13.6 |3.6 0.5. (JA 3.4 13.2 H:fors— Upsala . .(0.4 1.0 1.0510:97 1027-1027. 156 Ae LEE USE H:fors : Upsala . 1.11 1.2 1.26|1.27/1.19]1.19|/1.28 1.34/1.41 1.41|/1.44 Hangti. oo boer] ÅR 3.6 4.0 |3.8 |3.7 |3:6 |3.2 3.1 |3.6 3.3 3.1 Söderskär . 3.5 3.8 SD BR BN 3.0: 13.3 IE H:fors—Hangö . .|0.6 11 0.810 |0:7-10.75) Lä L:6Sa [SBS H:fors— Söderskär 0.6 0.9 IA LO ST EO LS — | — E:förs: Hangos. faen su 1.20 1.13/1.19/1.20 1.44 1.521.33 1.45/1.48 H:fors : Söderskär|1.17 1.24 1.30/1.39/1.33/1.30|1.£+/1 50/1.57/1.45 | N:o 18] Öber die anemometrischen Windstärkemessungen in Finland. 23 Wir sehen, dass sowohl die Differenz wie das Verhältnis dauernd ziemlich kunstant verbleibt; nur von 1890 zu 1891 finden wir einen auffallenden Sprung. Dazu geht es deutlich hervor, dass das Windstärkemittel 1883 fär Helsingfors bedeu- tend zu niedrig ist, und hängt wohl dieses davon ab, dass im Anfange der Beobachtungen das Anemometer in Helsingfors oft in Unordnung war. Bei der Mittelbildung haben wir darum dieses Jahr ausser Betracht gelassen und fär die 10 Jahre 1891—1900 eine 0.48 m Pp. s. grössere Differenz (1.32) und 0.17 grösseres Verhältnis (1.40) als fär die 7 Jahre 1884—1890 er- halten. Nimmt man jetzt an, dass fär die ganze Periode das Verhältnis 1.+0 das richtige ist, und dass die Änderung nur auf den Bestimmungen aus Helsingfors beruhen, kommt man zu dem Schluss, dass diese Angaben vor dem Jahre 1891 in dem Verhältnis 1.40: 1.23 d. h. mit 14 Proz. vergrössert werden mössen. Fär das Jahr 1883 wäre jedoeh die erforderliche Vergrösserung 26 Proz. Um die aus den Vergleichen mit Upsala gefundene Grösse der Veränderung der Windstärkebestimmungen in » Helsingfors zu bestätigen, haben wir noch einige Vergleiche mit Orten in der Nähe von Helsingfors durchgefährt. Als solche Orte wählten wir Hangö (Stadt, & = 592 49", 4 = 222 56" TV: G:) und Söderskär (Leuchtturm, 9 = 609 7, A= 25" 26" By v. GG.) Diese Orte besitzen freilich nur Schätzungen der Wind- stärke in Beaufort-Graden (Söderskär nur bis 1894), aber wie wir sofort aus den Jahresmitteln finden, scheinen diese Schät- zungen zuverlässig und gut verwendbar zu sein, besonders da sie die ganze Zeit von demselben Beobachter ausgefährt sind. Obwohl die Angaben aus Helsingfors und diesen Orten somit in verschiedenen HFinheiten ausgedräckt sind, kann man doch sehr deutlich den Sprung zwischen 1890 und 1891 hier wiederfinden. Es kann also kein Zweifel mehr dariäber bestehen, dass eine Veränderung des Anemometers in Helsingfors am Ende des Jahres 1890 stattgefunden hat. Das mittlere Verhältnis zwischen den Windstärken in Helsingfors und Hangö ist för die 10 Jahre 1891—1900 = 1.45, fär 1884—1890 = 1.22. Hier- nach wären die Angaben fär 1884—1890 mit 19 Proz. zu ver- 24 Osc. V. Johansson. [XLVIHI grössern, fär das Jahr 1883 dagegen wit 24 Proz. Aus dem Vergleich mit Söderskär findet man wiederum das mittlere Verhältnis 1.19 (1891—1894), resp. 1:30 (1884—1890) und die erforderliche Erhöhung 15 Proz., för das Jahr 1883 28" Proz. Wir haben auf Grundlage der obigen Ergebnisse ange- nommen, dass die in der Tab. VI gegebenen Mittel fir die Jahre 1SS4—18S90 annähernd 15, fir das Jahr 1883 annähernd 25 Prog. zu niedrig sind. I der Tabelle VIII haben wir darum die mit diesen Beträgen erhöhten Werte angefährt. Weil es wahrscheinlich ist, dass die Veränderung bei dem starken Sturm am Ende Aube 1890 geschah, habe wir die Angaben för Sept.—Dez. 1890 foder Sas Alle die in der Tab. VIII gegebenen Mittel sind öbrigens nach der auf der S. 21 gegebenen Formel aufs absolute Mass reduziert. !) Wir haben diese einzelne Monatsmittel mit entsprechen- den Mitteln fär Upsala verglichen, wobei es sich erwiesen hat, dass die Windstärkemittel aus Helsingfors vor dem Jahre 1891 noch ziemlich unsicher sind, natärlich unter der An- nahme, dass die Angaben aus Upsala zuverlässig sind. Die Unterschiede, welche diese zwei Orte aufweisen, sind nämlich för einen bestimmten Monat im allgemeinen und besonders seit 1891 sehr konstant; einige Monate weisen jedoch Stö- NDS auf dieser Weisc reduzierten Mittel sind streng genommen nicht ganz richtig, denn eigentlich sollten die einzelnen Werte nach der Verwand- lungstabelle IV reduziert sein nnd dann das Mittel gebildet werden. Fir 1901 z. B. gab die strengere Metode folgende Monatsmittel und Korrektionen, die den aus den Mitteln reduzierten Werten hinzugefigt werde missen, um die richtigen Werte zu erhalten: I | 2 T c STIL | Om ES 0 ke SNES RS | | &c a IN BE — = = | P = Oo Monat |E | SYS fel Eos ESR US SPISAR 1 | | | | | I | Richtige Werte. 4. -2|d.38 440 4.241 4.36] 4.10 SSG 3.281 5.45] 5.55) 4.81 | IEORE de nero ens 1 0.24/0.14/ 0.13] 0.14] 0.15] 0.13/ 0.10] 0.10] 0.13] 0.24] 0.27] 0.21] SERIE SEA IEI SI ESA SS OR N:o 18] Uber die anemometrischen Windstärkemessungen in Finland. 25 Tabelle VIII. Reduzierte Monats- und Jahresmittel der Windstärke in | Helsingfors. (1883 mit 25, 1884—Aug. 1890 mit 15 Proz. erhöht.) m Pp. s. nach der neuen absoluten Reduktion. SVARA SVIN Cim (RSS ji PN RE SR NN vt Rån RN - - - TesSujs) 2.9 I 1 | 40 | er V 46 | As) 5 16.11) 64 | 64 SETS TE 6 LT | AT 1SE0 | 9.4 I 0.31] 381 3.8 | 'D.r | 64 | AA | 0.5 | 4.94 1885 Ga) AGGE ha Se | AS I DA 153161 | 53 | 68: 5.49 HÖGA NO:0, |D: 14.8 | 0.2 | 80, 3 | 4 arg | LIN EB 02 | 0.3 | 497 1887 | 6.6 | 6.8 | 5.6 | 5.1 | 5.3 | 5.2 | 46 | 4.6 | 5.3 | 6.3 | 5.4 | 6.0 | 5.57 1888 | 5.3 | 3.8 14.5 | 4.71 4.8 | 4.8 | ERAGON DS 00 1 EA 1889. | 0.9 | 09.9 | 4,7 | 4,0 | 3.77) 3.8 | 92 | 4,8 | 5.4 | 4.8 | 5.6 | 6.2 | 5.00 "1890 | 5.4 | 34 | 4.0 | 5.2 | 4,0 | 4.3 | 47 |'5.2 | 3:9 | 5.851 | 4.3 | 4.68 sla ES a br lä 20 fe SR a SS fe ef en EG 1 a NO fe BJA | | 1 | 4,8 42 | To | 8 | 40 | AL | d0 | 4 | 44 |D.5 | 4.62 JAG EA GS RE DE få Ge I hä 27. a ON JR BA hr i äl SS 1894 | 6.2 | 5.7 | 5.1 I ES EE EE ES SE a AE 18957) MOI DN TAL 0 rt | 3 48) HAT | 440 INATT [GET 8 [ATA BR IR | TA NAT 9 | AFIBIE | 468 KS9KT) PES -0.6: | 0 | dl | 7 | -D:9 1-0 | O.8 | 4210. | ÖL | da 1898 | 5.6 | 5.1 | 5.8 | '4:5 | I8 | 4.2.1. 4.3 | 4-6 MOVE 42 lör las | £8 1899 | 5.5 | 4.2 | 5.2 | 4.6 | 4.3 | 4.7 | 3.6 | 4.5 | 48 | 5.1 | 5.8 | 4.6 | 4.79 1900 | 50 | 49 | 49 [5.2 42] 411 4.5 | 3.5 | 4.7 | 49 |'4.5 | 5.4 | 4.65 Mittelj 4.94| 4.65] 5.15] 4.29] 4.24] 4.17 4.18] 4.30] 4.78] 4.78) 5.12] 5.33] 4.66 rungen auf. chersten Monatsmittel (nämlich diejenigen, för welche die Ab- weichungen von Upsala 1.0 m oder mehr von dem mittleren Unterschiede differieren) durch kursive Schrift hervorgehoben. Sieht man die Beobachtungsjournale durch, findet man sehr oft Läcken und Bemerkungen, dass das Anemometer in Un- Int det” Tabelle VII haben wir nut die uns 26 Osc. V. Johansson. [XLVIIT ordnung war. In diesen Fällen zeigt auch der Vergleich mit Upsala abweichende Differenzen. Diese Läcken sind haupt- sächlich in den Jahren vor 1891 zu bemerken. Später hat man den Anemometerbeobachtungen wohl grössere Aufmerk- samkeit gewidmet. Die Fehlerhaftigkeiten sind wohl meistens durch man- gelhafte Kontakte des elektrischen Zählwerkes entstanden. Besonders störend in dieser Beziehung ist die starke Reifbildung im Winter. Darum versteht man auch, dass die meisten unsicheren Monatsmittel im Winter auftreten und äberhaupt zu niedrig ausfallen. FEine Verunreimigung der Kontaktstelle kann aber auch mehrfache Kontakte hervor- rufen, was wiederum zu hohe Windstärkeangaben zur Folge hat. Solange man sich fär die Ablesung der Anemometer- umläufe nur eines Zählwerkes mit Zeigern bediente, war es natärlich sehr schwer die Fehler zu entdecken. Erst seit dem man im Juni 1897 die Rotationen des Anemometers mit Hilfe des Apparates von Sprung-Fuess registriert, können Fehler dieser Art nicht mehr vorkommen, denn sowohl aus- gebliebene wie mehrfache Kontakte sind leicht an der Regi- strierung zu erkennen. Da weiter ein zweites Reserve-Ane- mometer auch stetig registriert, sind Läcken und Fehler nicht mehr zu befärchten. 3. Monats- und Jahresmittel der Windstärke in Lauttakylä, Wasa, Uleåborg und Sodankylä nebst Kritik derselben. Seit det Mitte der 1890:er Jahren werden auch an eini- gen anderen finnischen Stationen, nämlich im Dorfe Lautta- kylä "des Kirchspiels” EHvittis (9= 61211) W=="2206T) ond in den Städten Wasa (9 =632 5', 4 =212 32") und Uleåborg (9 =652 1", 1 = 252 27"), anemometriscehe Windstärkebestim- mungen ausgefiäihrt. Wir werden die Monats- und Jahres- mittel dieser Bestimmungen hier anfähren, hauptsächlich um durch Vergleiche ein Urteil uber deren Giäte zu bekommen. Der Vollständigkeit halber werden wir auch die Ergebnisse N:o 18] Uber die anemometrisehen Windstärkemessungen in Finland. 27 der 2-jährigen Messungen an der finnischen Polarstation So- dankyla (p=610 24' 1= 267 36") mitteilen. Vor der Wiedergabe dieser Mittel seien hier einige An- gaben iber die Anemometer und deren Aufstellung an den resp. Stationen angefäöhrt. Fäör käönftige Untersuchungen scheint es vorteilhaft, hier in einem Zusammenhange die Re- duktionsskalen aller der Meteorologischen Zentralanstalt in Helsingfors zugehöriger 9 Robinsomn'schen Anemometer mitzuteilen. In der Tab. IX ist dieses geschehen, indem fär jeden Meter pro Sekunde der Windstärke die entsprechende Zahl der Anemometerkontakte in der Stunde oder in 10 Min. angegeben ist. Von diesen Anemometern sind alle mit Ausnahme des schon behandelten alten Beobachtungs-Anemometers in Hel- singtors von derselben Konstruktion und auch ungefähr von derselben Grösse. Die 7 Anemometer N:is 101—104, 15, 19 u. 7470 sind alle direkt an dem Rotations-Apparate Combés in Petersburg verifiziert. Die Verifikationen der 4 Anemometer N:is 101—104 wurden im Jahre 1902 ausgefährt und die Resul- tate sind in anderer Form schon in der Tab. II angegeben. Die drei Anemometer N:is 15, 19 u. 7470 wurden im Juni 1893, Februar 1893 resp. Januar 1897 verifiziert. Die Ergebnisse hiervon finden sich in der Tabelle als Mittelwerte der vom genannten Observatorium gegebenen Grenzwerte der Kon- taktzahlen. !) Das alte Beobachtungs-Anemometer in Helsingfors ist, wie oben näher dargelegt, mit dem verifizierten Anemometer N:o 104 verglichen und die Skala för dieses Anemometer in der Tabelle nach der Tab. IV gebildet. Schliesslich ist das Anemometer N:o 100 wiederum durch Vergleiche mit dem alten Anemometer verifiziert. N:o 100 wurde nämlich vor 1903 als Reserve-Instrument an der Zentralanstalt in Helsing- fors benutzt, wobei dasselbe von Herrn F. af Hällström mit dem alten Anemometer bei verschiedenen Windstärken in den Jahren 1901 und 1902 kompariert wurde. Hierdurch konnten auch dessen Angaben in absolute Windstärken äber- tragen werden. !) Din Kontaktzahlen fir N:o 19 sind doch verdoppelt aus Griinden, die auf der S. 36 näher angegeben werden. 28 Osc. V. Johansson. : [XEVIII Tabelle IX. Zusammenstellung der Reduktionen aller der Meteorologischen Zentralanstalt zugehörigen Anemometer. N:o SE 100 101 102 103 104 15 19 7470,| N:o Ming, |a dyr fakto 11809) 300 05500. 150,3 ][0 BO OO 50 hr RA RN nach Za hole: Fet. KOMA KAGIe mp. s m'p.s, In der Stunde In 10 Minuten 1 1585 09 il 14 10 14 2 30 2.5 1 2 (HN Me 3.6 36 30 36 6 D.4 6 2 3 JUDA reor D.7 58 52 59 ) 8.3 9 3 4 2000) ”L2:3 es 81 74 82 blan Må 12.5 4 5 San KÖTT RALOTO HÖG 97 1067" 165 PAGE GE 5 6 38:2 | 20:38 | 12:21) 1290) 120 | 183061: 20:51 | 20-446 MEn 6 17 46:0 I T24:5 1, 145 1) 155 144 1590 24.5 | 24.3 24.5 i 8 DE 20:8 RON LÖ 196 181 28:5 | 28.3 28.5 8 9 02.21" "JO: Tr LI: AO 169 208 SVARS ee, JA 9 10 (filen Ra fon a va ra 224 236 al 36.8 36.5 10 TA (SSU NA fä 3 ed fä Fa 7 Inn LO 254 260 41.5 | 40.3 40.3 YT AS IOC 4800) AA 2 285 295 45.5 | 44.6 44.5 12 il 10091 53:01 209 1 öl 316 J20 50 49.2 49 13 14 JAS ADS SAT NES 347 J57 54.5 | 93.7 53.5 14 15 FANN ORON SISOG 318 388 59 38.1 58 15 16 136.6 | 68.0] 38.3 | 395 409 419 63.5 | 62.6 62.5 16 en 14099 1 T3.0 TI 4.1 T 23 440 450 68 61.2 67 Th 18 163.9 | 78.0 | 43.9 | 451 471 481 2.50 72 18 19 1786 ISIR. IL TO IEND 502 512 Te 76.4 76.5 19 0) 194:0 | 88.0 | 49.5 | 507 Dad 543 81.5 |, 81.0 81.0 20 än = tär No: 18] Uber die anemometrischen Windstärkemessungen in Finland. 29 In Lauttakylä fingen die Anemometer-Beobachtungen am 20 Sept. 1893 an und wurde das Anemometer N:o 15 bis 2 Okt. 1895 angewandt. Seit 13 Juni 1901 ist wiederum N:o 7470 beobachtet worden. In der dazwischenliegenden Zeit ist ein drittes, dem Beobachter, Propst W. Lindstedt ge- höriges Anemometer zur Anwendung gekommen. Dieses war ganz ähnlich dem Anemometer N:o 15 vom Mechaniker Snellman nach den Angaben Herrn Lindstedt's an- gefertigt. L. hat dieses mehrmals mit N:o 15 verglichen und dieselbe Rotationsgeschwindigkeit an beiden gefunden. Gele- gentlich einer Inspektionsreise im Nov. 1904 habe ich auch bei einer Windstärke von 4 m p. s. gleiche Ergebnisse er- halten, wobei aber N:o 7470 als Vergleichsanemometer ange- wandt wurde. Nach der Tab. IX kann man aber die zwei Anemometer N:o 15 u. 7470 als gleichwertig betrachten. Alle in Lauttakylä angewandten Anemometer können somit als identisch angesehen werden, und darum hat man fär die ganze Zeit seit 1893 dieselbe Reduktionstafel, nämlich die von N:o 7470, angewandt. Fär das Anemometer ist auf einem 7.2 m hohen Neben- gebäude ein besonderer 6.4 m hoher Thurm oder eine Art von Geräst aufgefährt, so dass das Schalenkreutz sich 13.6 m äber dem Boden befindet. Die Umgebung ist sehr flach und frei von Wald, so dass die Anemometer-Aufstellung als sehr gut zu betrachten ist. Das Anemometer steht in elektrischer Verbindung mit einem Zählwerk in der Wohnung des Beobachters. Der Strom wird während 10 Minuten zur Zeit der 3 Terminbeobachtun- gen um 7a, 2p und 9 p geschlossen und die Zahl der in die- ser Zeit gebildeten Kontakte abgelesen. In Wasa sind anemometrische Beobachtungen seit 27 Febr. 1897 von dem Beobachter daselhst, Fräulein Ida Pomelin angestellt. Die Beobachtungen werden in ähnlicher Weise wie in Lauttakylä ausgefäöhrt. Das Anemometer N:o 15 ist die ganze Zeit angewandt, und auf dem Dache der Schwe- dischen Mädchen-Schule in einer Höhe von 20.4 m iäber dem Boden und 2.3 m äber dem Dache aufgestellt. Die Lage des Anemometers ist in solcher Höhe fär städtische Verhältnisse sehr frei und muss somit als gäönstig bezeichnet werden. 30 Osc. V. Johansson. [XLVIII In Uleåborg ist das Anemometer N:o 19 an der dortigen meteorologischen Station (Vorsteher Apotheker H. Hassel- blatt) seit 1895 beobachtet. Das Anemometer steht 12.9 m äber dem Boden und 1.5 m äber dem Dache eines gegeniäber der alten Apotheke befindlichen Gebäudes. Im allgemeinen äber- ragt das Anemometer die umgebenden Gebäude und die Auf- stellung muss auch hier als ziemlich gut betrachtet werden. Auch in Uleåborg wird die Windstärke, ähnlich wie in Tauttakylä und Wasa, 3 Mal täglich beobachtet. Ein Wechsel der Beobachter ist sehr oft vorgekommen, weil die Beob- achtungen von Apothekerschölern besorgt werden. Die anemometrischen Messungen in Sodankylä betreffend sind alle nötigen Daten schon in den Veröffentlichungen der Polarexpedition !) angefäöhrt. In der folgenden Tabelle X sind die Monats- und Jahresmittel der 4 erwähnten Stationen zusammengestellt. Einige Vergleiche geben uns ein Mittel dieselben einer Kri- tik zu unterwerfen. Betrachten wir erstens die Jahresmittel. Wir sehen dann, dass diese grosse Schwankungen aufweisen. Die 10- jäbrige Periode 1891—1900 zeigt in Helsingfors eine mittlere Abweichung vom 10-jährigen Mittel von —+ 0.10 m, in Upsala von + 0.13 m. Dagegen finden wir för Lauttakylä auf dieselbe Weise eine mittlere Abweichung von + 0.29 m, för Wasa + 0.23 m und för Uleåborg + 0.28 m. Alle diese Bestimmungen schei- nen also im Vergleich mit denjenigen in Helsingfors und Upsala sehr unsicher zu sein. Um sicherer entscheiden zu können, inwieweit die Jah- resmittel fehlerhaft sind, werden wir sie mit denjenigen fär !) Exploration internationale des régions polaires 1882—83 et 1883—84. Expédition polaire finlandaise. Tome I. Meétéorologie. Observations faites aux stations de Sodankylä et de Kultala par Selim Lemström et Ernst Biesge: 'Helsmgfors" 1886.” 8.04. N:o 18] Uber die anemometrischen Windstärkemessungen in Finland. 31 Tabelle X. Monats- und Jahresmittel der Windstärke (m p. s.) ; Sen > sal efrnetkneetbilen 2 = rasta ia. =O TIA =122 1893 —] ll! 1 — | — | 9.0 | 4.0 131] — 1894 48.1 2.7.1 3.5 | 2.9 | 2.8) 275! — | 3.4 | 4.0 | 4.7 |(3.78) 18935 Sr USES öra. BBNILSLRA DT ISANDE BO 255 1896 2 BEE fa 2 SS ce 187 "åf vag 18 36 AN [IE BM EE 6 RR es FT lr 22 ll Bo, 1897 SLA IE: ca 2 I 0 ad 3.0 | 4.2 | 3.6 | 5.2 | 4.0 (3.90) 1898 4.75] — | 4.1 | 3.5 | 3.3 | 41 | 4.0 | 3.6 | 4.2 | 4.6 |(4.13) 1899 a es RR RN EE ÄT fö 9 EE RT ke a i JA [LJ NS Tagg 1 BED 1900 2538 LAB VILDE Se I KEN SA AS MALD | 3. LBA JNA 1901 Ls. AOL | 425) DN ark DN I RRTERORAT SON IT 1902 AES ARA OSA ed OT Ssd Boel SE ol, Hesa) ol ANT 1903 SR EA IG i får fa rs SA fee SR) = Sh [7 RE EE SL Wasui (Nikoloistad):>q = 603895" 1 =212 32 FST jr | = | 4.7 | 4.1 | 4.4 | 4.0 | 3.9 | 4.1 | 4.6 | 4.4 | 5.7 | 4.4 |(4.43) 1808:1 Gb | 47 | 46 |, 40 | 4.5 ,| 4.4 1. 4:13.) 4.75] 3.6.) 39 | 4.8 | 4.9 4.50 1899 | 4.3 | — | 5.1 | 4.6 | 5.6 | 4.7 | 4.2 1 5.2 | 3.8 | 6.0 | 6.35 | 4.2 |(4.93) NN Ae NSIor 408 Na a3s 042 lara 4£95rl-32:8lans löst) 487 ae da Jat | 407) RA a SARA |A SNR 3 TONI SE 3.3-) o.4 H.0 | 1 | 45 | 3.8 | d,2 | 42 I 4.0 | 4.6 | J.4 | 3.81 190314-0: | 5.5 115513 23.9 AB 33 35 2.stla 3 It 44 36 |) Tre Uleåborgs :f9=659 1.4 25921 | föl etaen Ive 326 34 73, Nå) 250 | Bg) klan Ira Förre 1897 | 27 | 3.81] 39] 29] — Il — I — | — | 3.7 1.3.3 | 3.7 | 2.6 | — TSH5: barr) BA) JA IE Re UPN BRA) Be FRE) 2.89 1899 | 1.8, | 1:6 | 2.11).1.8 |.3.1 | 3.4 | 2.8, | 3.5 | J:1.| 40 I 41 | 3:01 2.86 1900 | 3.0 FR le SR AE SA EN AS AN GE TAKEN: | 342 UN 25002 3 02 BAREN 232523 V 20 1002) 3.4. | 3: | 2:0-1-2:5 | 3NJNA1 132 fre) INN 36 290 HERA SAST ES ESA) 2.9 18 | at | d.4. |) 30 | B.2 | d.4 | Där dFA DUGER KYG: 9 = B(- DA = 2030 1882 arlärin! 48 Sdurmakinod il dodsdiudgie gubbe be, 1883 |.3.2 | 4.0. 4:01] 3.5] 3:4:]3:0 | 3:5 | 3.21] 3.8 | 4:0-| 3.5 | 35 | 355 1884 | 4:6 | 3.9 | 4.6 | 3.8 | 3.8 | 3.8 | 30 [27] — |] —I| — | — 32 Osc. V. Johansson. [XLVTIII Upsala vergleichen. Wir erhalten folgende Differenzen zwischen den Windstärkemitteln an den drei finnischen Or- ten und denjenigen in Upsala: 1894 1895 1896/1897 | 18981 1899/1900] 190111902 1003) Lauttakylä —Upsala . . . .|0:34|0.45/0-831 0.63] 0.85/-0:85/0:73) 0.61] 1:30)1.57 Wasa—Upsala 15 owe — | — | — |1.16 124 1.56| 1.16) 0.88/ 1.011 0.91 Uleåborg —Upsala ..... — | — | — | — |-0.39/-0.51] 0.081/-0.45] 0.50] 0.22 Diese Differenzen weichen in einigen Jahren bedeutend von den mittleren Verhältnissen ab. Wir föhren hier auch die Differenzen Helsingfors—Upsala fär die 10 Jahre 1891— 1900 an, um zu zeigen, dass die Differenzen sehr konstant sein können, obwohl die Beobachtungsorte ziemlich entfernt von einander liegen: | Isar 1892 1500 | | nålen | idalatit 1893 1894/1895/1896/1897/1898/1899 | Helsingfors—Upsala . .. | 1.01 [24 1.37/ 1.30] 1.54| 1.45] 1.53] 1.42 Nach diesen Differenzen zu urteilen wären nebst den Bestimmungen in Helsingfors auch diejenigen in Wasa als ziemlich sicher zu betrachten. Nur in dem Jahre 1899 scheint das Mittel för Wasa etwas zu hoch zu sein und ist wohl das Fehlen der Windstärkebestimmungen im Febr. desselben Jahres daran schuld. Fär Lauttakylä scheinen die zwei Jahre 1902 und 1903 zu. hohe, 1894 und 1895 wiederum zu niedrige Windstärke- mittel aufzuweisen, wogegen die zwischenliegenden Jahre 1896—1901 sehr konstante Differenzen zeigen. Wodurch die Abweichungen in den zwei ersten und letzten Jahren ent- standen sind, ist unmöglich genau festzustellen. Es scheint jedoch ziemlich sicher zu sein, dass die Fehler am Anemo- meter oder an der elektrischen Ubertragung zu suchen sind. Möglich ist es auch, dass die angefäöhrten Abweichungen von N:o 18] Uber die anemometrischen Windstärkemessungen in Finland. 33 den erwähnten Anemometer-Umtausche in den Jahren 1895 und 1901 abhängen. Vergleicht man Monat fär Monat die Windstärke in Lauttakylä mit derjenigen in Upsala, Helsingfors und Wasa, findet man mehrere Monate, die hinsichtlich eines jeden Vergleichsortes sehr viel von den mittleren Verhältnissen abweichen. Wir haben diese Monatsmittel in der Tabelle durch Kursiv hervorgehoben, wobei die warscheinlich zu niedrigen Werte mit einem Sternchen markiert sind. Ent- sprechende Bezeichnungen sind in der Tab. för Wasa ange- wendet. Wir sehen, dass die hohen Jahresmittel fär 1902 und 1903 dadurch entstanden sind, dass die Wintermonate höhere Werte als in fräheren Jahren angeben, obgleich die Sommer- monate sich normal verhalten. Ferner haben wir noch Ver- gleiche mit einem zweiten in Lauttakylä angewandten Anemo- meter angestellt. Das Snellman-Lindstedt'sche Anemometer hat nämlich seit Juni 1901, wo das Anemometer N:o 7470 eingefährt wurde, in fortwährender elektrischer Verbindung mit einem zweiten Zählwerke gestanden und ist jeden Abend um 9p abgelesen worden. Die auf diese Weise erhaltenen Mo- natsmittel weichen im allgemeinen höchstens + 0.5m von den äbrigen ab, aber in denjenigen Monaten, wo die in der Tab. X angeföhrten Mittel nach den Vergleichen mit Upsala wenigstens 1 m zu hoch zu sein scheinen (z. B. im Dez. 1902, Febr., Okt.—Dez. 1903), sind die Angaben des Snellman- Lindstedt'scehen Anemometers 1 å 2 m niedriger. Diese Vergleiche täberzeugen uns davon, dass der Fehler wirklich in dem Anemometer liegt, und da man Grund hat anzunehmen, dass das in Lauttakylä zuletzt angewandte Ane- mometer N:o 7470 zuverlässiger als das vorher angewandte, an Ort und Stelle gebaute ist, muss man den Schluss ziehen, dass im allgemeinen und besonders während der Winter- monate in den Jahren vor 1902 das Anemometef zu niedrige Angaben geliefert hat. Wahrscheinlich muss man hier wie immer mangelhafte Kontakte, entstanden durch Beschläge und Verunreinigungen, als Hauptursache der Fehler an- nehmen. 34 Osc. V. Johansson. [XLVTIT Ebenso grosse Unregelmässigkeiten, wie die Bestimmun- gen in Lauttakylä, zeigen auch diejenigen in Uleåborg.!) An dieser Station ist freilich dasselbe Anemometer N:o 19 die ganze Zeit zur Anwendung gekommen, aber während die Beobachtungen in Lauttakylä meistens von demselben Beob- achter ausgefährt wurden, fand in Uleåborg, wie schon er- wähnt, ein Wechsel der Beobachter sehr oft statt. Obwohl die Art der Beobachtung sehr einfach ist, scheint es, als hätte dieser Wechsel von Beobachtern wenigstens in einigen Fällen einen Einfluss auf die Bestimmungen ausgeäbt. Durch ähnliche Vergleiche wie för Lauttakylä haben wir gefunden, dass auch in Uleåborg nur die zwei Jahre 1902 und 1903 einigermassen sichere Monatsmittel geben. Wäh- rend Jan.—März 1896 und Mai bis Mitte des Aug. 1897 wurde die Windstärke in Beaufortgraden abgeschätzt und nachher in m Pp. s. verwandelt. Während dieser zwei Jahre war näm- lich das Anemometer mehrmals in Unordnung. Besonders gross scheint weiter die Abweichung während Dez.—April 1898—99. Am Anfang und Ende dieser Zeit findet man grosse Spränge im Vergleiche mit anderen Orten. Der letzte Sprung trifft gleichzeitig mit eimem Wechsel des Beob- achters ein. Die Windstärkebestimmungen in Uleåborg sind uäberhaupt sehr unsicher. Die 2-jährigen :Messungen in Sodankylä mössen ohne 1) Die in der Tab. X gegebenen Mittel sind aus den in den Jahrbiichern gedruckten oder in Manuskript fertig vorliegenden Mitteln durch Multiplizieren mit dem Faktor 0.55 gebildet. Die letzterwähnten Zahlen sind nämlieh nach der Verifikationstafel von Petersburg erhalten, aber diese gilt nur unter der Voraussetzung, dass das Anemometer N:ce 19 nach 100 Umdrehungen einen Kontakt bildet. Nach einer freundlichen Mitteilung von Herrn E. Rosen- thal in Petersburg war dieses nämlich bei der Gelegenheit der Verifikation der Fall, und hiermit stimmt auch die Theorie. Darf man nun nicht anneh- men, dass eine Verwechselung der vom Zentralobservatorium gegebenen Veri- fikationen stattgefunden, etwa durch den Mechaniker, bleibt es also nichts anderes iibrig, als eine Veränderung des Anem. N:o 19 nach dessen Verifika- tion anzunehmen, obwohl uns nicht bekannt geworden ist, wie und wann /” solehes geschehen wäre, denn jetzt und also während der ganzen Zeit, wo N:o 19 in Uleåborg angewendet ist, schliesst es den Strom nach je 50 Umdrehungen. Darum sind die Kontaktzahlen in der Tab. IX verdoppelt fir n:o 19 (vgl. die Note auf S 27 und die gute Ubereinstimmung mit N:is Ar land rn SSA oe SEEN N:o 18] Uber die anemometrischen Windstärkemessungen in Finland. 35 weiteres als zuverlässig betrachtet werden, weil das Ane- mometer verifiziert war und die Beobachtungen unter wissen- schaftlicher Leitung ausgefährt wurden. 6. Der tägliche Gang der Windstärke in Helsingfors. Die mittlere Windstärke. Von den anemometrischen Messungen in Finland sind, wie wir gesehen haben, nur diejenigen aus Helsingfors eini- germassen zuverlässig und vollständig, so dass eine nähere Untersuchung derselben sich lohnen wärde. Da aus diesem Orte ständliche Beobachtugen oder Registrierungen vorliegen, ist es möglich, die tägliche Periode der Windstärke zu erfor- schen. Um dieses auszufähren, haben wir Stundenmittel der 10-jährigen Periode 1891—1900 gebildet. Die Anemometer- Beobachtungen vor dieser Zeit sind nämlich, wie oben dar- gelegt wurde, noch ziemlich unzuverlässig, weshalb sie nicht in Betracht gezogen sind. Die folgende Tabelle XI gibt diese 10-jährigen Mittel fär jede Stunde in Abweichungen vom Tagesmittel an. Alle Zahlen sind in cm p. s. nach der alten Reduktion von Nor- denskiöld"'!) ausgedräöckt. Die Mittel beziehen sich auf die vorhergehende Stunde, welche 7 Min. nach der angefäöhrten Stunde endet (Stunde 1 bezeichnet somit das Stundeninter- Malot TT nackts bis: 197 a uu. s. WW.) Wie aus der Tab. zu ersehen ist, sind die Zahlenreihen noch ziemlich unregelmässig, besonders in den Wintermona- ten. Man könnte sie auf irgend eine Weise ausgleichen, aber dadurch wärden einige Eigentämlichkeiten, die wir spä- ter erwähnen werden, verwischt. In einer zweiten Tabelle XVII, die in einem anderen Zusammenhange mitgeteilt wird, haben wir auch die Mittel fär die Jahreszeiten und das Jahr angefährt. 15 u. 7420 in Tab. IX) und hierdurch bekommt man als angenähertes Ver- hältnis zwischen den richtigen und den nach der Petersburger-Tafel gebildeten Windstärkewerten die Zahl 0.353. HrVelkdie labtoand VE 36 Der tägliche Gang der mittleren Windstärke in Helsingfors Osc. V. Johansson. [XLVIII Tabelle XI. 1891-1900 cm Pp. s. nach Nordenskiöld'sche Reduktion. 2punds Oo MO NN AA I RB WW N FH 10 Ienuef IeNIQAT Ze [dy teM tung ung ISNSNy 194 w93dag 19403310 194 WWJAON 194 wWw2z3q — 51 —18 | —75|— 85/—110/—1421— 134/—1011—-105| —35 | —16 | — 6 7|—33 | —72/— 98/—111|—-147/—126|— 95|— 96| —30 | —12 | — 4 61-37 | —93/—1111-128|—-150|—133|--112|—116) —62 | —23 | —26 — 71—37 | —89|—108/—-125|—147|/—132|/—105|—101| —59 01—19 —15 | —37 | —82/— 99|—101/—119|/—120/—102|— 931 —47 | —18 | —12 — 3 |—34 | —82/— 83|— 84/—100/—103|— 94l— 81| —46 | —16 | —21 —28 | 48 | —72/— 70|— 57|— 68) — 74|— 65|— 69| —46 | —22 | —22 —26 | —26 | —34— 18 9/— 19] — 25l— 21/— 35| —221— 51 — 8 —15 | —13 | —25 6 535 49 31 27 -20/—2 11|—16 — 41 15 421 63). IL7 106) 100) 70) -r82/PoNmmeS 1 7 9 61) — 941 1331 161. 1421 -117- TI3—OASWEEroNee 1910 13 98) 114! 154) 1991 172) 148) 1321] 45l 321 33 281) Ill 121 135) 157) 211) 186) 167) 1471 65 | 25028 401 271 150 160 166) 202 181] 173! 159 87) 27) 23 26) 271 133) 146! 157) 194 166) 147) 157) 56 3 3 141) 34) 136) 152) 142) 1851 160) 154) 12815 NRmEES 12405 841 Lr6) 901 301-135] dra l64 LONE 20 20 BARA CA VA ES 3 7 8|— 9 SÄ St 1 5— 3 17 24 3/— 27 110 2 01 33) —24/— 55|— 55— 57|— 43l— 71/— 40 21—31—3 — 61! 171| —39/— 78/—106/—-119/—111/— 96|— 44| — 91 — 2 5 — 5) 171 —44/— 85/—127|—151|/—131|—106|— 451 —181— 41| 12 —26 6 | —56|— 74/—100|—- 161/—126|—104/— 74| —20 | —19 5 —16 | — 6 | —68|— 75|— 98|/—141|—124/—107|— 86| —17 | —23 il 7.93 | 7.39 | 8.32] 6.65] 6.53]| 6.40] 6.43] 6.69] 7.64] 7.61 | 8.29 | 8.70 ASAT N:o 18] Öber die anemometrischen Windstärkemessungen in Finland. 37 Weil die Daten noch unsicher sind, haben wir nicht die Elemente des täglichen Ganges mit grösserer Genauigkeit be- stimmt. In der folgenden Tabelle XII sind die grössten positiven und negativen Stundenwerte nach der Tab. XI und deren Differenzen als Maxima, Minima und Amplituden der Wind- stärke angeföährt. Wir haben diese jedoch erst mit dem Fak- tor 0.51 multipliziert um sie in absolutes Mass zu verwan- deln. 1!) Die Stundenintervalle des Tages, auf welche die grössten positiven und negativen und die kleinsten Abwei- chungen in der Tab. XI fallen, sind als Zeiten der Maxima, Minima und Media in der folgenden Tabelle aufgenommen: LJ Tabelle XII. Elemente des täglichen Windstärkeganges in Helsingfors. cm p. 8. und wievielstes Stundenintervall. 5 a = SNES une TAR nIdy re rang ZIeN —14/|—24 | --47|—57| --65|—82|— 67|—57|— 59|/—32|/—12|/—13 Grösse in ”h - 20)-- 17) 761 821. 851 108) 95) 88 Bi) 44l- 16 P- er An 34] 41| 1231 139! 150] 190] 162) 145) 140) 76] 28 Wievielstes AE a GR a ag Rd AE KAS LEE ID sd Stundeninter- Med. I 10 9 9 9 8 8 8 8 9 9 9 vall des Ein- fax. | a 16 sta a ra Sa Leta] dala 12 treffens. — UMed.II| 20| 23| 19] 19) 19] 19) 19] 18) 20) 20) 20 Die tägliche Schwankung der Windstärke folgt ihrer Grösse nach der Änderung der Sonnenhöhe im Laufe des Jahres, indem sie im Juni am grössten, 1.9 m, im Nov. bis Jan. am kleinsten, 0.3 m, ist. Das Maximum entfernt sich im allgemeinen mehr vom Medium als das Minimum; während März—Okt. ist somit die Erhöhung iäber das Mittel 0.2 å 1) Siehe die Formel auf S. 21. 38 Osc. V. Johansson. [XLVIII 0.3 m grösser als die Senkung unter dasselbe. Dieses hängt damit zusammen, dass die Windstärke 2 å 4 Stunden länger unterhalb als oberhalb des Mittels verweilt. Februar bildet allein eine Ausnahme, indem die Windstärke nur zwischen 11 p und 9 a unter das Mittel sinkt, aber in den äbrigen 14 Stun- den ziemlich konstant äber demselben ohne ausgeprägtem Maximum bleibt. Im Mittel för das Jahr ist die Windstärke 11 Stunden oberhalb und nur 2 Stunden länger unterhalb des Mittels, während diese Differenz an anderen Orten im allgemeinen bedeutend grösser gefunden ist.!) Das Hauptminimum der Windstärke fällt beinahe das ganze Jahr zwischen 2 u. 3 a, während das Hauptmaximum meistens zwischen 12 Mtg und 2p eintrifft. Das Minimum ist also von der jährlichen Änderung der Zeiten des Sonnen- aufganges und des Temperaturminimums unabhängig. Im” Win- ter trifft doch das Hauptminimum zwischen 6 und 7 a ein und Abends um c. 6 Uhr ist ein sekundäres Minimum bemerkbar. Im Winter scheint ein Maximum um 77p einzutreffen und in den iöbrigen Jahreszeiten kommen auch sekundäre Maxima um Mitternacht oder etwas nach Mitternacht vor. Ebenso kommen kleine Depressionen in den meisten Monaten und im Jahresmittel zwischen 2 und 3p, also eine Stunde nach dem Hauptmaximum, vor. Die Windstärke erreicht ihren mittleren Wert zwischen 7 und 10a, etwas fräher im Sommer und später im Winter. Nachmittags wird das Mittel um 6 å 8 p erreicht, unbedeu- tend fräher im Sommer als im Winter. Häufigkeit der Stunden mit Windstille. Um auf eine andere Weise den täglichen Gang der Windstärke zu charakterisieren, haben wir während der 10- jäbhrigen Periode 1891—1900 alle Stunden mit Windstille auf- gesucht und die Zahl der Fälle fär verschiedene Teile des Tages in jedem der 12 Monate in der folgenden Tabelle XITI angefährt. Sie enthält die Zahl derjenigen Stunden, während 1) J. Hann gibt 6 Stunden als allgemeinen Wert dieser Differenz an. Lehrbuch der Meteorologie. Leipzig 1906. sS. 288. N:o 18] Tabelle XIII. Täglicher Gang der Häufigkeit der Windstillen. Zahl der Stunden mit Windstille in Uber die anemometrisehen Windstärkemessungen in Finland. 10 Jahren (1891—1900). 3 [led FSE EN OO = OM AN (OK HH KJ om 3> [ap] Jahr TETRIS ev i HL MV SH 00 OK TES RAD ra RR rr JR AE — Hå OO S u— === — SEE Ne fen e C — — JR Milo Herbst T = A 3 4 = = S NES SAR No NUS- 5 S S Sommer Seka ad fr Sj) 4 self isol vell ronder pisk Ret fett USP SS foniet Pörskon Frähj NN MM NN N ÖH SR NI FH LO] RP 2 — — i SS AE Winter SN ri LR - ö Pa oc + — = DÖ NA CE CL OM SI = AR OTOOÉF OCKAERPL T Dez la AR - a vol . — V AES GO EE ENL oc COR ATS SVH SRF Nov: SA or rm an Ls sel TS [>>] = = r- Okt. Mm DO 2 SN CE AN HH HH 20 FH Lb = = - 33 C AA O Ö ee DO AI Sept. 00 = = + fa) ERE 0) 00 = VS = [ap] 3 = Id HH Aug. FSA SR REON ra SMÄST KSTORR Juli SET SEAT FaR SRA a ad ÄR EA ba Juni Are S&S fö ee ers mm, «we big i] (<>) U Fo RR an JOE vn | = Hå OO fre - > Vg] on RN < a) - rr Mai SC FÖ SL SSA GET ri SS SHS Og ÅA ril ESRI AD NAT IGT GTA IOK Oo a 20 Pp a SE — 0 NA o0 März = ge = DJ 2 OJAN = AVE te = TT > DARE om AREA DT 0 om KR ond = = = SUSNING ES RHS SICSTÖTRES Febr an RR ann Sm AA 20 — . mn HIS ONS NNATSYTSTREIIG Jan AH AN AH Adds NAN NN Är Of al. ' SH AM N DIES NN > IR <=> Pg on NA a NAN HO MOM Öd Am AmANNAN = 2 Stunden a TE Ar AE 03 KS RS OS RENA (EA AN O ST SKOLE AN = - = SPE SRS SO SS SEN ed ol Ze EI” 40 Ose. V. Johansson. [XLVTII welcher das Anemometer keinen einzigen Kontakt gegeben hat, d. h. weniger als 80 Rotationen gemacht hat. Die Windstärke war also in diesen Fällen kleiner als 0.38 m p.s. (siehe die Tab. VTI). Weil die Zahl dieser Stunden mit Windstille so klein ist (im Mittel nur 103 Stunden in einem Jahre), haben wir in der Tabelle je zwei Stunden des Tages vereinigt. Wir sehen, dass die tägliche Periode der Windstillen- Häuvfigkeit im grossen und ganzen eine umgekehrte zu der- jenigen der mittleren Windstärke ist. Im Jahresmi'tel kommt Windstille am meisten zwischen 4 u. 6a, am wenigsten zwischen Mittag und 6 p vor. Im Winterhalbjahr, wo iber- haupt Windstille um die Mittagszeit herum vorkommt, be- merkt man eine kleine Zunahme der Windstille zwischen 2 und 4p also in Ubereinstimmung mit dem sekundären Mini- mum der mittleren Windstärke, welches wir zu derselben Zeit gefunden haben. Ebenso findet man in diesen Zahlen ein Gegenstäck zu dem kleinen Maximum der mittleren Wind- stärke um die Mitternacht herum, indem die Häufigkeit der Windstillen zu dieser Zeit kleiner als vor dem und nach dem ist. Im allgemeinen hat man also zwei Maxima der Windstillen-Frequenz, das eine in den letzten Abendstunden, das zweite in den Vormittagsstunden, gewöhnlich zwischen 2 und 8a. Diese zwei Maxima sind am deutlichsten im Win- terhalbjahr ausgebildet. Im Winter hat man eigentlich 3 schwache Maxima von derselben Grösse c. 7a, 3p und 10p, und 3 Minima c. 2 Stunden nach resp. Maxima. Im Sommerhalbjahr kommt zu der wärmsten Zeit des Tages iberhaupt nie vollkommene Windstille vor. Im Mai bis Sept. ist die Zahl derselben zwischen 10a u. 4p Null, zwischen 6 a u. 6 p nur 34 in 10 Jahren. Häufigkeit der Stunden mit starken Winden und Stärmen. Schliesslich haben wir auch in den Tabellen XIV und XV die Häufigkeit der starken Winde zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten zusammengestellt. Wir haben wie- derum die 10-jährige Periode 1891—1900 angewandt und die 41 hen Windstärkemessungen in Finland. Uber die anemometrisc o 18] N r "AIX 919901 989T | or | 6 | e8E | 29 | TRE | DEE KeTT Ce ora fer | 0É | IF | LOL | 086 |-OkL | tlG |SuTnS Fer | 98 GS TE OG L FE IE a EE ET cl 0T 9et | FF JE OG ock lEsG a ga ED GT ES KO EO ere a free of 0T—8 oct | ge 7 ERE äg ög: 8 (ORTEN ie ARE 8 —9 €9T | c9 GR OSAR FOS [Are Ser EG 6 GR ET ESS EE ES 9 —7 647 | 0S OTO STORE [KaONER AGGE Nag Ae AQ | IEEE NGAN P —G a97 | 6€ GTA KO OR OG Kor en OT || OR ET KORT ESr Fe ROGERS SRet d T9T | €€ ör feg EE 1 1 SEE IE GE AR ee 2I—0T LT | 62 ie ge Le eg IG NS G Gr ll REON rg NE eka 0T—8 0£T | z€ GA TER Se Sen ASTA AT £ a | RTR ae OT KS EC SN GA 0 Ge KOL IOcE Kör FELOL T a TO KO EE OT EE 9 —F ak IDG 0 gg NE NBA ÖR P 0 0 ÖT IR aj OR TG 6 0cT | ee SON KRO STOISTIEGEE Ikon q 2 10 0 a SA Ag 08 Bla GI 5 å 3 = = Å | Z | SAST JESSE S S 5 -S03eL Sr EE AEA EIA PET | REAR ST TE ARN EE ES EE REN RR NORRA ARE EIA Se "eIEXS 9U0SPIOIASUIPLION '0061—168I 'S 'd w 03 < o4ILISPUIM Joop sw UPpunNdg Iop [YeZ 42 Osc. V. Johansson. [XLVIII Stunden mit einer mittleren Windstärke von mindestens 20, 25, 30 und 35 m p. s. aufgesucht. Diese Grenzen beziehen sich auf die Skala von Nordenskiöld und entsprechen den Kontaktzahlen 69, 83, 97 resp. 110 und somit (nach der Tab. IV) der wahren Windstärke 9.8, 11.2, 12.7 resp. 13.9 m Pp. s. Weil die Zahl der Stunden mit dieser Windstärke ziemlich klein ist, in 10 Jahren resp. 1686, 356, 68 und 15, haben wir wiederum je zwei Stunden vereinigt und fär die 3 höheren Stufen nur die Häufigkeitszahlen för Jahreszeiten und unter denen nur fär denjenigen, während welchen die betreffenden Windstärken äberhaupt vorkommen, angegeben. Tabelle XV. Zahl der Stunden mit der Windstärke > 25, 30 u. 39 m p. s. 1891—1900. Nordenskiöld'sche Skala. 30 m p.s. |> 35 mp. s. Tages- | 12— 2 a 18 0 815 20-145] 200) LSS EURO 2— 4 25 0 81-23-11 -4 1 00k LSE EO NERO 4— 6 UNO 2 RR RO a a Or a 6— 8 TORTESA EO 6 ar 20 OMlE2E] EKORRAR 8--10 är TO 81: 281- 201--2-1 HITSEN 10-—-12 12 6 il 9 28 3 2 2 7 0 0 0 12— 2 p 1407) I)- 1801-371 20-20 INST 2— 4 15 | 14 0 15 45 2 0 1 aj 2 3 4— 6 141 120 1 LL 380 Sök Tj So IEERRAE 6— 8 13.107) 01E TI :81 I 3 OF 20 DORO 8—10 IRAN ÖR 1251-13 | Oc) 105] NOR 10—12 14 6 0 6 26 3 2 Oo1 35 0 0 0 Summe | 162 | 81 | 5 | 108 | 356 | 32 | 10 | 26 | 68 | 7 | 8 | 15 N:o 18] Uber die anemometriscehen Windstärkemessungen in Finland. 43 Nennen wir die Winde von der Stärke 20 m und dar- äber kurzweg als starke Winde, finden wir nach der Tabelle XIII dass diese in der Jahressumme zwischen 2 und 4a (eigentlich 2—3 a) am seltensten, zwischen 2 und 4 Pp (eigent- lich 3—4 p) am häufigsten vorkommen. Im Sommer erreicht die Windstärke während der Nacht beinahe niemals diesen Wert; im Juli ist derselbe somit zwischen 6 p und 7a in 10 Jahren niemals beobachtet worden. Das Maximum fällt in dieser Jahreszeit auf c. 11 a, aber auch dann sind diese Werte so selten, dass sie in einem Monat ungefähr nur einmal jedes dritte Jahr vorkommen. Im Fröhjahr und Herbst treten die starken Winde am hävfigsten c. 3 p auf, aber in den Nachtstunden ist auch ein sekundäres Maximum bemerkbar, welches im Winter das ein- zige Maximum bildet und auf c. 5a fällt. Ebenso gibt es zwei Tageszeiten, an welchen die starken Winde selten vor- kommen, die eine morgens (vor 6 a), die andere abends nach 6.p. Im Fräöhjahr sind diese Minima von derselben Grösse, und im Winter ist nur das Abendminimum um c. 9 p vor- handen. Die Häufigkeit der Windstärken mit den unteren Grenzen 25, 30 u. 35 m p. s.,, die wir Stärme verschiedener Stärke nennen können, zeigen (nach der Tab. XV) ähnliche täg- liche Perioden, wie die starken Winde. Auch in der Jahres- summe sieht man deutlich die zwei Maxima in der Nacht und den Nachmittagsstunden, zwei Minima wiederum morgens und abends. Å Erklärung der täglichen Periode der Windstärke in Helsingfors. Die oben erwähnten Eigenschaften des täglichen Ganges der Windstärke in Helsingfors, die wir durch die Unter- suchung der mittleren Windstärke und die Häufigkeit der Windstillen und starken Winden gefunden haben, wollen wir jetzt zu erklären versuchen. Als eine solche Eigenschaft ist förs erste die im grossen und ganzen gefundene Uberein- stimmung mit dem täglichen Gang der Temperatur anzufäöh- ren. Die wichtigsten Abweichungen von diesem Regel sind 44 Osc. V. Johansson. [XLVIII die Verfrihung des Minimums der Windstärke im Vergleich mit dem Temperaturminimum, die vielen Andeutungen zu sekundären Maxima der Windstärke in der Nacht und sekun- dären Minima in den ersten Nachmittagsstunden. Diese Er- scheinung, welche auf ein Umkehr der gewöhnlichen täglichen Periode deutet, tritt am besten im Winter und bei den star- ken Winden und Stärmen hervor. BSchliesslich ist noch ein Minimum der Windstärke in den Abendstunden zwischen dem Nachmittags- und Nachtmaximum zu erwähnen. Die Abhängigkeit zwischen der täglichen Periode der Tem- peratur und der Windstärke findet seine Erklärung durch die Espy-Köppen'sche Theorie, in welcher der Grundgedanke fol- gender ist. Der atfstölgside Luftstrom, welcher durch die Er- wärmung des Erdbodens am Tage öntitsbt, muss gleichzeitig därch einen absteigenden Luftstrom ersetzt werden. Da die Windstärke infolge der starken Friktion der Luft gegen die Erdoberfläche ziemlich schnell mit der Höhe zunimmt, folgt, dass durch den absteigenden Luftstrom ein Zuschuss der Bewegungsenergie den Luftschichten am Erdboden zugefährt wird. Gleichzeitig muss auch die Windstärke in höheren Schichten durch den aufsteigenden Luftstrom mit schwäche- rer horizontalen Bewegungsenergie vermindert werden. In seinen Grundzägen stimmt die tägliche Periode in Helsingfors mit dieser Theorie öberein. Die Windstärke ist am grössten während der wärmsten Teil des Tages und die Amplitude derselben hat dieselbe jährliche Schwankung als die periodische Amplitude der Temperatur. Dieses findet man bestätigt, wenn man den Quotient zwischen die in der Tab. XI mitgeteilte Windstärkeamplitude und die periodische Amplitude der Temperatur in Helsingfors!) bildent. Wir finden folgende konstante Werte des Quotienten : MUJDEASS Å | ; ölet Be Sö Eos FAS NESS u. > &S SS: S 5 = =S = — = Oo [qc (8 7 5 S [= EO BRA FaR EE SR SR | SS OS Windst. .| 0.34 | 0.41 | 1.23 | 1.39 | 1.30 | 1.90 | 1.62 | 1.45] 1.40 | 0.76 | 0.28 | 0.30 Temp. sl 2 ES ES Es DeSE ASI DES ASTA FRA SIS ON Quotient.| 0.281 0.13] 0271] 0.29 |0.28 | 0.32 | 0.30 | 0 27 | 0.33 | 0.35 | 0.23 | 0.43 1!) Vgl. die Note auf S 53. N:o 18] Öber die anemometrischen Windstärkemessungen in Finland. 45 Eine Temperaturzunahme von 12 C im Laufe des Tages ruft also eme Zunahme der Windstärke von 0.30 m p. s. hervor. Ein Vergleich zwischen den Eintrittszeiten der Tempe- ratur- und Windstärkemaxima zeigt, dass besonders im Som- mer das Temperaturmaximum später (1 å 2 St.) als das Wind- stärkemaximum einfällt. Dieses ist eine allgemeine Regel auch fär andere Orte und hängt davon ab, dass die stärkste Erwärmung des Erdbodens fräher als die der Luft einfällt, wodurch der aufsteigende Luftstrom schon vor dem Tem- peraturmaximum der Luft am kräftigsten entwickelt ist. Die Espy-Köppen'sche Theorie fordert ferner, dass eine Zunahme der Windstärke erst nach dem Sonnenaufgang, wo der Boden erwärmt wird, stattfinden soll. In der Nacht bildet sich durch die Ausstrahlung eine kalte Luftschicht auf dem Erdboden und die Luft kommt allmähig zur Ruhe bis die Insolation beginnt. Wir finden inzwischen, dass das Minimum der Wind- stärke in Helsingfors im allgemeinen vor dem Sonnenauf- gang einfällt. Nur im Sommer fallen diese beide Erschei- nungen ungefähr zu derselben Zeit ein. In den iäbrigen Jahreszeiten fällt aber das Hauptminimum der Windstärke beinahe immer c. 2 å 3a obwohl in der Nähe der Zeit des Sonnenaufganges ein sekundäres Minimum gewöhnlich zu bemerken ist. Im Jahresmittel ist jedoch die Zunahme der Windstärke zwischen 2 und 7a sehr schwach und erst nach dieser Zeit fängt die Stärke schneller zu wachsen an. Auch andere Orte zeigen dieselbe Eigenschaft. So fin- det man z. B. för Wien ein sekundäres Minimum in allen Jahreszeiten schon c. 2 å 3a und dieses wird im Winter sogar das Hauptminimum. Wie aus unseren Tabellen fär Helsingfors zu finden ist, scheint es, als wäre das fröhe Minimum hauptsächlich den starken Winden zuzuschreiben, denn nach der Häufigkeit der Windstillen zu urteilen, scheinen die schwachen Winde mehr von dem Sonnenaufgang abhängig zu sein, indem ihre grösste Häufigkeit gewöhnlich etwas später als die Minima der mittleren Windstärke und der Häufigkeit der starken Winde einfällt, 46 Osc. V. Johansson. [XLVIII Eine interessante Aliweichung von den allgemeinen Re- geln liegt ferner in der oft erwähnten Eigenschaft, dass die Windstärke in Helsingfors sekundäre Maxima in der Nacht und sekundäre Minima in den Mittagsstunden aufweist. Diese Erscheinung scheint im Winterhalbjahr deutlicher als im Sommer hervorzutreten. | Wie schon erwähnt, fordert die Espy-Köppen'sche Theorie, dass die Windstärke in grösseren Höhen eine um- gekehrte tägliche Periode im Vergleich mit derjenigen an der Erdoberfläche erhalten soll. Dieses wurde sicher erst durch die Beobachtungen auf dem FEiffelturm bestätigt. Spä- ter hat man dasselbe schon fär die Höhe des Mänsterthur- mes in Strassburg (144 m) wiedergefunden, !) und schliesslich ist es Hellmann?) gelungen aus Veranlassung der Ergebnisse in Potsdam die Grenze der unteren Windstärkeperiode zu einem noch niedrigeren und ganz bestimmten Niveau fest- zustellen. Er sagt (1 ec. S. 550) ,Aus den vorstehenden Tatsachen und Darlegungen glaube ich schliessen zu därfen, dass die Umkehrschicht der täglichen Periode der Windge- schwindigkeit in der freien Atmosphäre während der kalten Jahreshälfte noch unterhalb 40 m Höhe äber dem Erdboden liegt, und dass sie in der värmsten Jahreszeit kaum bis zur doppelten Höhe hinaufräckt." Es scheint jetzt, als wäre auch die Windstärkeperiode in Helsingfors ein Ausdruck der Höhe (21 m),in welcher die Beobachtungen angestellt sind. Hann nimmt an, dass die Anemometerhöhe in Wien von 24 m genägend ist, um das sekundäre Maximum, welches die Windstärke daselbst in der Winternacht aufweist, zu erklären. Man muss dazu anneh- men, dass in höheren Breiten die Mischung der Luft niedri- gerer und höherer Schichten sich nicht einmal zu derselben Höhe wie an säödlicheren Orten erstrecken kann. Die sekun- dären Maxima in der Nacht und Minima am Tage in Hel- 1) J. Hann, Der tägliche Gang der Windgeschwindigkeit in 52 und 144 m Höhe in Strassburg. Met. Zeitschr. XXXIV, 1899, S. 457. 2) G. Hellman, Zur täglichen Periode der Windgeschwindigkeit. Met. Z. XXXIV, 1899, S. 546. N:o 18. Uber die anemometrisehen Windstärkemessungen in Finland. 4T singfors könnten also dadurch, dass die Umkehrschicht schon in 21 m Höhe anfängt, erklärt werden. Andrerseits aber kann man auch mehrere FEinwände gegen diese Erklärung machen. Man muss nämlich erstens in Betracht nehmen, dass, obwohl das Anemometer in Hel- singfors 21 m iäber den Erdboden sich befindet, die Höhe äber dem Durchschnittsniveau der Gebäude in der Stadt doch bedeutend kleiner ist und diese letztere eigentlich be- stimmend fär die Windstärkeperiode ist. Ausserdem kann man kaum von einem durch Erwärmung des Bodens hervor- gerufenen aufsteigenden Luftstrome während des Winterhalb- jahres in unseren Breiten sprechen, denn die Temperatur- änderung mit der Höhe ist meistens, und besonders bei anti- zyklonaler Wetterlage zunehmend, d. h. eine sog. Inversion. Man wird darum geneigt sein anzunehmen, dass der Gang der Windstärke auch im Zusammenhang mit einer täglichen Periode der barometrischen Minima steht,'!) denn diese sind in dem Winterhalbjahr höherer Breiten för die Windstärke, wie fär alle Witterungsverhältnissen die maasgebenden Fak- toren. Ein anderer Faktor, der auch zur Modifikation des täg- lichen Ganges der Windstärke beiträgt, ist die Land- und Seewind-Erscheinung. Diese wärde schon an und fär sich eine besondere Untersuchung erfordern, auf welche wir hier nicht näher eingehen können. BSicher ist aber, dass dieses lokale Windphänomen in Helsingfors deutlich ausgeprägt ist. Besonders im Frähjahr und Vorsommer bemerkt man deutlich eine Neigung zum Wechsel zwischen Seewinden mit einem sädlichen Komponent am Tage und Landwinden mit einem mnördlichen Komponent in der Nacht. Dieses trifft vorzugsweise bei schwächeren Winden ein, d h. wenn der Gradient auf Grund der allgemeinen Luftdruckverteilung klein ist. In diesem Falle entstehen also zwei Maxima der Windstärke, das eine am Tage mit Seewind, das zweite in der Nacht mit Landwind, und in den Vormittags- und Abend- stunden mössen wiederum beim Windwechsel Minima der !) Vel. Sprung, A. Zur täglichen Periode der stirmischen Winde. Met. Zeitschr. 1886. &S. 225. 48 Osc. V. Johansson. [XLVIT Windstärke entstehen. Ebenso ist es theoretisch wahrschein- lich, dass durch den Einfluss der verschiedenen Erwärmung vom Land und Wasser Winde, die tagsäber von der Land- seite wehen, eine schwächere tägliche Periode als Winde von der Seeseite bekommen. 7. Darstellung der täglichen Windstärkeperiode in Helsingfors durch harmonische Reihen. Wir haben auch den täglichen Verlauf der Windstärke in Helsingtors durch harmonische Reihen der Form: y = ay, + a; sin (A, + x) + as sin (ÅA; + 2 x) -F ::: dargestellt. Hierbei haben wir auf dieselbe Weise verfahren, wie in der Untersuchung äber den täglichen Gang der Temperatur in Sodankylä. !) Der jährliche Gang ist jedoch hier nicht eliminiert, weil er sehr schwach und unregelmäåässig ist. Weil die Glieder der dritten und höherer Ordnung grösstenteils durch aperiodische Störungen hervorgerufen sind, wollen wir nur die Konstanten in den 2 ersten Sinusgliedern mitteilen. Bezeichnet man mit y die Abweichung der Wind- stärke vom Tagesmittel, wird a, =0. Die Konstanten a, und a, in der folgenden Tabelle XVI sind ferner auf absolutes Mass in cm Pp. s. reduziert, während die Abweichungen in der Tabelle XI, welche die Grundlage fär die Berechnungen gebildet hat, nach der Nordenskiöld'schen Skala angegeben sind. Fär die Reduktion aufs absolute Mass ist wiederum der Faktor 0.51 angewandt (vgl. S. 21) worden. Die Winkelkonstanten A, und A, beziehen sich auf den Anfangswert x=0 fär 12 Uhr Mitternacht, wogegen die Zahlen in der Tabelle XI gelten, die erste (0—1 a) fär 037 a, die zweite (1—)2 a) fär 1537 a u. s. w. Um aus den 1) Johansson, Ose. V. Om den dagliga gången af temperaturen i Sodankylä under polaråret sept. 1882—aug. 1883. Ofversigt af Finska Vet.- Soc. Förh. XLV. 1902-—1903. N:o 14. N:o 18] Uber die anemometrischen Windstärkemessungen in Finland. 49 harmonischen Reihen berechnete Werte (y,) zu erhalten, welche dem n:ten Stundenwerte in der Tabelle XI entsprechen, hat man also folgende Formel zu verwerten: a Ya = gra, sin (Aj + 9215" + x) + ga sin (As + 182 30 + 2 x) Des Vergleichs halber haben wir noch in der Tabelle XVI die entsprechenden Konstanten (a,', a,', A,' und A,') der zwei ersten Sinusglieder för die tägliche Periode der Tempe- ratur in Helsingfors!) angefährt. NSchliesslich sind auch die Quotienten a,:a,' und a,:a, nebst den Differenzen A,—Ay in die Tabelle aufgenommen. Was erstens die Amplitude a, betrifft, zeigt diese, wie auch die totale Amplitude der Windstärke (s. Tab. XI) eine deutliche und regelmässige jährliche Periode mit einem Maxi- mum 92.5 cm im Juni und einem Minimum 5.8 cm im De- zember. Auwuch die Phasenzeit des ersten Gliedes A, hat eine schwache jährliche Periode, ist am grössten im Mai und (wenn man vom Februar absieht, welcher in jeder Hinsicht Störungen aufweist) am kleinsten im Dezember, so dass die Maxima und Minima des ersten Gliedes etwa um 1p und 1a im Mai, aber im Dezember c. 2 Stunden später um c. 3 p resp. 3 a einfallen. Die Amplitude des zweiten Gliedes ist auch etwas grös- ser im Sommer als im Winter, aber schwankt in den 7 Monaten März — Sept. nur zwischen 15 und 19 cm p. s. Auch die Phasenzeit A, ist ziemlich konstant, hat aber im Sommer einen etwas kleineren Wert als im Winter. Das Verhältnis zwischen den beiden Amplituden a, und a, nimmt regelmässig vom Winter zum Sommer zu. Im Dez. und Jan. sind diese Amplituden ungefähr von derselben Grösse, aber während Mai—Juli ist a, mehr als 5-mal so gross wie a,. Die Windstärke zeigt mit anderen Worten eine 1) Johansson, Osc. V. Uber die Bestimmung der Lufttemperatur am Meteorologischen Observatorium in Helsingfors. Eine kritische Studie. Helsingfors, 1906. Sonderabdruck aus Meteorologisches Jahrbuch fir Finland. Jahrg. 1901. (XLVIIT Osc. V. Johansson. 30 7'9 o'gcc | 8c 0'c O'TFZ | 6'OT 8'6 9'06C | ELc Y'8T | S'8Fö | SF9 €'6T | FOS | SPL 0'9T | S6PE | 6:06 Oo'8T | O'ccc | fc6 [RC ECT Cr Or 9 9T | LFFC | 999 6'9T | £'BEC| Sc 38E 4200 | &8T £'L 1o8 TEG | 8L cp se tg 6'0 | E€F— 080 | S6F | 8TT | £9871t'82 | 6'66 VG SIGET (f0T:0- I 0t6iRe FOS AR SilGGNErOGT Ol TEL SG NN £&0 | 2E9 | FEE | T666 I ETOT | 098 Se NAS OO NES EAA Arn Ore fs re SEK IE SKETT 8er0T ESSEN Körer SIOEG IBAROGA KEST AG | CO | 50 I OFL) S86 | T66c | ELA | "CK ge | OT | TE'0 | SO06T| 6'67 | 0'6€0 | 8960 | O'cP Lä Cel ErSLE EA 0 TRE Fer | knep tee kan) u91 ES) Oj ENG 280 | GOTT) €e6 | FGEGC|SSPc | UCF SR EE EO AES tee RN SKF EST TE RIOT MORTRAn EerkiR Pele else I ESET UT lot9T | 910 lot'G8 | 6'9T lofpTa | BF lo8'G€ = 5 SV AN IV Le Vv 1 xt CR Uj 1 YEY 'g O oT0'0 Ur FB Nn Fe | | ET rn SUR ST 'SI0JOUIST9OH UT Uoportrod GL Tra ve Ng IH IVISPUTM "tt I9qWza "tt I9QWAON ++ 2940240 "tt I19Qquw9Idag "2SNSny 25 ERS SAB Te0Iq9 ag ' Ienuef -INJBI9dwWo TT, pun -9JILISPUTAV U9Tgar[3ed JOP UDJUBISUOF IUYISTUOTITIE H "TAX 9I99ekr Verhältnis a, :a' ist sehr konstant, besonders wenn man nur die 8 Mo- in Betracht zieht. Das Vergleichen wir die harmonischen Konstanten der Wind- um so deutlichere doppelte tägliche Periode, je kleiner die stärke- und Temperaturperioden, finden wir ferner eine deut- Tageslänge wird. liche Abhängigkeit zwischen denselben. ist der In diesen nate März bis Okt. N:o 18] Uber die anemometrischen Windstärkemessungen in Finland. 51 Quotient im Mittel 0.29, d. h. beinahe genau so gross wie die schon fräher (S. 44) gefundenen Quotienten der resp. totalen Amplituden. Beide Quotienten geben somit äberein- stimmend an, dess eine Temperaturzunahme von 12 eine Windstärkezunahme von 0.3 m p. s. hervorruft. Fine schwache jäbrliehe Periode dieses Quotienten spricht aber auch dafär, dass im Sommer dieselbe Temperatur eine grössere Wirkung auf die Windstärke ausäbt als im Winter. Die Phasenzeiten A, und Ay,' zeigen ebenso eine deut- liche Abhängigkeit von einander, indem A, ziemlich konstant 10 å 20? grösser ist als Ayv', d. h die Phasen der Windstärke treffen etwa eine Stunde fräher ein als die der Temperatur. Nach der Theorie Espy-Köppens beruht dieses wie gesagt darauf, dass die Windstärkeperiode in erster Hand von dem täglichen Gang der Erdbodentemperatur abhängig ist. S. Der tägliche Gang der Windstärke in Sodankylä verglichen mit demjenigen in Helsingfors. Während des Polarjahres 1882—1883 wurden, wie schon erwähnt, ständliche Windstärkemessungen auch an den fin- nischen Polarstation Sodankylä gemacht. Als nur ein Jahr umfassend, sind die Ergebnisse von diesen noch sehr unv- sicher, aber wir wollen doch kurz einen Vergleich der täg- lichen Windstärkeperioden in Sodankylä und Helsingfors durchfähren. Die folgende Tabelle stellt diese täglichen Perioden im Mitteln för Jahreszeiten und Jahr dar. Alle Zahlen sind Ab- weichungen von den Mittelwerten und sind in absolutem Masse (cm Pp. s.) ausgedräckt, för Helsingfors also mit dem Faktor 0:51 (s. S. 21) reduziert. Wir sehen, dass der tägliche Gang an beiden Orten in grossen und ganzen sehr gut ibereinstimmt. Die Abwei- chungen, in Betreff der Phasenzeiten, welche hier vorkommen, können ebenso gut in aperiodischen Störungen als in der Natur des Phänomens begrändet sein. HEigentämlicherweise Osc. V. Johansson. [XLVIIT Tabelle XVII. Der tägliche Gang der Windstärke (cm Pp. s.) Her Is. 1n. dar se | Sod ar mokoygla = SS = [20] dä = 05] T Ö-A RR = [= = lad - es = HH 20 = = > 4 SN = > (0 = & PR (S = oo a FRE ESE RN EN ERNER ENE T.|—81 | =106)-I3N ENS 2311-85 0) —=68 |=100]|=E46NES3 71 — 67) — 34-49 | ==130) TAR ONE EN 1 | 53 | —65) —27 || —39; || — 130) EGET EG —11 | —48)| —587) —27-| —36: || —17 | =E | = A66NE ON ESO =—410:|-—42" | 505) — 94 | ==321= 201-68 ER — 77 | 341) -— 35 | — 23, ||=—28")— 13: | —48 | HON RN 10 | — | 11 | 11 | =O TI) LTL TANNER NG 238 öv TS 3 5. || = 10" | TG) SA NAN G 7 |") > 6601 SANNE AS ill 70 26 40 33 il 96 | 1001 67 70 Lil 73 85 30 SN 2 86 ÖTTEOK 59 71 |=100/ 390 | —58 |—-120 | —39 | —58 43 | 58 | 2201-32 60 TE d —43 | —66 | —11 | —29 | — 7 | —44 |— 80 | —23 || —38 id 7 SIS CON od Gt ca BS cv ö0 | [wi] o | co | bo [Did N:o 18] Öber die anemometrischen Windstärkemessungen in Finland. 53 kann man auch fär Sodankylä Andeutungen sekundärer Maxima während der Nacht und Minima am Tage bemerken, aber da weder die Höhe des Anemometers (7 m) äber dem Boden, noch die Land- und Seewinderscheinung hier, wie möglicherweise in Helsingfors, diese sekundären Bildungen hervorrufen kann, muss man sie als Störungen nicht-perio- discher Art betrachten. Aus der letzten Tabelle ist ferner ersichtlich, dass die tägliche Schwankung der Windstärke in Sodankylä etwas grösser als in Helsingfors ist. Dies hängt wiederum von entsprechenden Verschiedenheiten in der Temperaturschwan- kung ab. Um dieses deutlich zu ersehen, sei hier wiederum ein Vergleich der entsprechenden Amplituden und mittleren Abweichungen der Windstärke und Temperatur angefährt.”!) Helsingfors | Sodankylä = eo | Hl a Po | << SN TNA SON RNA = = = = 2 B = 5 = Sn ST ere (9) 2 oe (22) = oo ad & wo = (= HH =S [ac = a = Wwmå- f Amplitude A (cm p. s.) | 32| 138| 163| 80| 1011) 40| 177) 220) 134! 132 ' Iqef stärke | Mittl. Abw. M SIK431E 582232, Hl 60), 10). 39) 43 Te 4 Amplitude A”' (0.012 C) | 154! 480! 552| 256 308 194! 719| 824! 357) 504 Mittl. Abw. M' A 45| 157) 182| 82) 114) 50) 242! 247! 108) 159 Verhältnis A:A' . vo . . . . |0.21/0.29]0.30|0.31| 0.28 0.21 0 251 0.271 0.381 0.26 M:M . so co cs . |0.48]0.27|0.32/0:27|0.2810,22]0.25| 0.281 0.36] 0.27 Die grössere Windstärkeschwankung in Sodankylä hängt also von den grösseren Temperatursechwankung und somit von dem kontinentalerem Klima daselbst ab. Das VWVerhältnis zwischen den Windstärke- und Temperaturschwankungen ist, sowohl von den Amplituden, als von den mittleren Abwei- ') Die Daten in Betreff der Temperatur sind den schon erwähnten (1. c. 5. 49 u. 50) Abhandlungen des Verf. entnommen. 54 Osc. V. Johansson. [XLVII chungen gebildet, beinahe genau dieselbe an den beiden Orten. Eine Zunahme der Temperatur von 12? in der täglichen Pe- riode bedingt also eine entsprechende Zunahme von 27 å 28 cm p. s. in der Windstärke oder es wird eine Temperatur- zunahme von 3.72 å 3.62 C nötig um eine Vergrösserung der Windstärke von 1 m Pp. s. hervorzurufen. Schliesslich sei hier noch ein Vergleich der harmo- nischen Konstanten des täglichen Verlaufes der Windstärke in Helsingfors und Sodankylä im Mittel fär Jahreszeiten und Jahr durchgeföhrt. Die Konstanten der zwei ersten harmo- nischen Konstituenten sind in der Tab. XVIII mitgeteilt, und sind diese nach den Abweichungen in der Tab. XVII ermittelt, . jedoch auch auf den Anfang des Tages (d. h. x=0 fär 12 Uhr Mitternacht) reduziert. Tabelle XVIII. Harmonische Konstanten der täglichen Windstärkeperiode in Helsingfors (H) und Sodankylä (S). (cm p. s. und Winkelgraden.) | Winter. or 08) 150 21345 | 19818] 43 AON SN RO | Eränjahe oe oeEE 653916 24 RASET ENS Rest |' Sommer "4. . ...| 86.4 |'109.1] 250.6 | 251.7| 17.7 | 9.1 | 42:60 F220:5 | Herbst ”". -. -| 34.2 | 60.2 | 244.6 | 239.321 10.0 | 15:3 | TENSON | Jahr. — cc. ol 488 | 67.6 | 246.5] 243.5 | 11.61] 5:00) SAR N:o 18] Uber die anemometrischen Windstärkemessungen in Finland 55 Aus der Tabelle ist zu ersehen, dass die Phasenzeiten (A,) des ersten Gliedes an den beiden Orten sehr gut iber- einstimmen, wogegen die des zweiten Gliedes (A5) nur im Jahresmittel eine Ubereinstimmung aber in den einzelnen Teilen des Jahres grosse regellose Unterschiede aufweisen. Das erste Glied ist im allgemeinen in Sodankylä unbedeu- tend verspätet im Vergleich mit Helsingfors, was wiederum von dem Temperaturgang abhängt. Die Amplitude a, ist natärlich, wie die totale Amplitude des täglichen Ganges, in allen Jahreszeiten grösser in So- dankylä als in Helsingfors. Wie auch die Phase zeigt auch die Grösse des zweiten Gliedes för Sodankylä grosse Unre- gelmässigkeiten. Einen Vergleich zwischen den ersten harmonischen Kon- stituenten der Windstärke (a, u. A,) und Temperatur (a,' u. A,') gestattet folgende Zusammenstellung: | Winter Friihjahr Sommer Herbst Jahr H | S H S al S H S H S ANA 0.16 ÖRE (DS 00 SST 0 RE 00 757 far 0 GS 0 KRETA 0 BA A,—AYy smile fors LOTTE 9803: TAG Das Verhältnis zwischen den entsprechenden ersten Amplituden der Windstärke und Temperatur stimmt wie- derum sehr genau mit den auf S. 53 angefährten Quotien- ten (besonders mit M:M,) und bestätigt somit die damals ausgesprochene Regel in Betreff der Grösse des Tempera- tureinflusses auf die Windstärke. Im Frähjahr und Som- mer. scheint dieser HFEinfluss etwas kleiner im Herbst und Winter etwas grösser in BSodankylä als in Helsingfors zu sein. Nach den Differenzen A,—A,' findet man ferner, dass die Verfrähung der Windstärkeperiode in Verhältnis zu der 56 Osc. V. Johansson. [XLVIII Temperaturperiode an den beiden Orten im J ahresmittel dieselbe ist und c. 1 Stunde beträgt. Im Winter trifft jedoch im Gegenteil eine Verspätung (in Sodankylä sogar von c. 31/7 St.) ein. Im Fräöhjahr und Sommer ist die Ver- frähung grösser in Sodankylä, im Herbst grösser in Hel- singfors. Öfversigt af Finska Vetenskaps-Societetens Förhandlingar, XLVII. 1905—1906 N:o 19. Undersökning af den galvaniska kombi- nationen Cd amalg. Cd CL Hg. CL Hg. af DL. WILLIAM ÖHOLM. De af metaller och elektrolyter uppbyggda hydroke djor hvilka vunnit användning som elektriska normaler, hafva åt- minstone inom vissa gränser blifvit synnerligen omsorgsfullt un- dersökta. Så förhåller det sig t. ex. med Clark-,1) Cadmium-?) 1) Clark, Phil. Trans, 164, 1; 1874. Lord Rayleigh, Phil. Trans. 175, 412; 1884 and 176, 781; 1885. Kahle, Wied. Ann. 51, 174 und 203; 1894. 2) Weston, Elektrot. Zeitschr. 13, 235; 1892. Jaeger und Wachsmuth Elektrot. Zeitschr. 15, 507; 1894. 5 3 Wied. Ann. 59, 575; 1896. : » Lindeck Zeitschr. f. phys. Chemie 37, 641; 1901. 5 » Kahle Wied. Ann. 65, 926; 1898. å A MR GRS KE CC 2 L. William Öholm. [XLVII och Weston-!) elementen ?) 3). Dessa undersökningar gälla dock hufvudsakligen kombinationer med mättade eller starkt koncentrerade lösningar, hvilka just för dessa element som normaler äro 1 användning. Tidigare användes uteslutande Clark-elementet, men sedan ett utbyte af Zn med Cd visat sig lemna ett element med betydligt lägre temperaturkoefficient, kom Cd-elementet allt mer i bruk. Detta element har slutli- gen i den s. k. Weston typen, fylld med en vid +4”C mättad lösning, utmynnat i ett ideelt normalelement, hvars temperatur- koefficient också vid noggranna mätningar helt och hållet kan negligeras blott temperaturvariationerna ej äro alltför stora. Enligt de nyaste undersökningarna är det möjligt att reprodu- cera Weston-elementet') med en mycket hög grad af noggrann- het. Detta normalelement har härigenom blifvit synnerligen värdefullt, och detsamma erbjuder nu ett så bekvämt och sä- kert medel för bestämning af den elektriska spänningen, att man blott sällan behöfver använda silfvervoltametern. Jämte dessa hafva under tidernas lopp andra kombinatio- ner blifvit föreslagna och delvis äfven använda, men hafva de ej på långt när erhållit den betydelse som tidigare nämnda, enär de ej visat sig uppfylla alla de fordringar, som måste ställas på ett normalelement. Så har t. ex. Ostwald >?) som normal försökt införa det s. k. Helmholtzska elementet") och därvid genom en lämplig halt hos Zn Cl;lösningen sökt erhålla ett 1) Wolff. Trans. of the Am. El. Chem. Society V, 49; 1904. Carhart and Hulett ,, =, 5 5 VM 003 BE Hulett SE é 5 VILI Carhart å - VILSEN 2?) Då hithörande litteratur är synnerligen diger och en fullständig lit- teraturförteckning ända till år 1902 finnes hos Jaeger ,, Die Normalelemente und ihre Anwendung in der elektrischen Messtechnik", så bar jag för vinnande af utrymme angifvit endast de källor, som stå i närmaste samband med denna undersökning. För öfrigt hänvisas till nämnda arbete. 3) För att direkte genom benämningen skilja emellan de två i använd- ning varande Cadmium- el. Weston-normalelementen, har jag benämnt den med kristaller fyllda typen Cadmiumelement och den, som innehåller en vid +4”C mättad lösning, Westonelement. 2?) Hulett and Carhart. 1. c. ?) Ostwald. Zeitschr. f. phys. Chemie I, 403; 1887. ") v. Helmholtz. Sitz. ber. der Akad. zu Berlin II, 1882. N:o 19] — Den galv. kombinationen Cd. amalg. | Cd Cl, | Hg. Cl, | Hg. 3 element af 1 volts spänning. Ostwald anger, att lösningen för detta ändamål bör vid 1592C hafva en sp. v. om 1,409. Schoop!), som äfven företagit mätningar öfver den Helmholtzska kom- binationen, fastslår åter lösningens sp. v. till 1,391 vid 15 C för att en spänning om 1 volt må erhållas, Några undersök- ningar för längre tider torde emellertid ej föreligga, hvarför osäkerhet råder angående detta elements lämplighet. Kalomeln har i allmänhet ansetts som en dålig depolarisator och Zm Cl, som en i kemiskt hänseende tämligen osäkert definierbar kropp. Elektromotoriska kraftens förhållande vid olika koncen- trationsgrader hos de nämnda elementens lösningar har i all- mänhet ej eller åtminstone i ganska ringa grad blifvit under- sökt. Likaså torde de kombinationer, som vid de första kvali- tativa försöken ej visat sig särskildt lämpliga till normaler, vara 1 elektriskt afseende endast föga kända. Så förhåller det sig t. ex. med kombinationen Cd | Cd Cl, | Hg, Cl) | Ho åtmin- stone för så vidt man kan döma af de uppgifter, som om ett dylikt element föreligga. W. Jaeger och R. Wachsmuth ?) nämna, att en sådan kombination ger en E. K. om ungefär ?/; V. men att temperaturkoefficienten är betydande (0,0001 "/gr.). Försök hade nämligen utförts i denna rigtning för att 1 Cd- elementet i st. f. merkurosulfat, som tidigare endast med svå- righet erhölls rent, införa kalomel som en kemiskt säkrare de- finierad kropp. Emellertid finner man hos Jaeger senare angifvet”?), att kadmiumklorid-elementen hafva en spänning af 3/, volt och en temperaturkoefficient = —0,00025 "-/s,, Detta enligt mätningar af Czapski?). Dessa uppgifter synas ju stå i uppenbar strid med hvarandra. En närmare undersökning ger dock vid handen, att Czapski hade användt för det element, hvilket visade ungf. 3/, v. spänning en utspädd lösning (ungf. 0,75-n), och erhöll han faktiskt för denna kombination en posetiv temperatur- koefficient = 0,0001865). För ett annat Cd-element däremot, 1) Schoop: Jaeger Normalelemente s. 74; 1902. 2?) Wied. Ann. LIX 589. 1896, Helens dk 2) Wied. Anm. XXI, 235; 1884. 5) Denna synes för resten hafva varierat betydligt. Enligt Czapskis siff- ror 1. c., s. 242, erhållas värden mellan 0,00014 och 0,00020 V-/gr. L. William Öholm. [XLVII som hade en något ovanlig sammansättning, ity att den pose- tiva polen där bestod af Ag och Ag Cl, (Cd | Cd Cl, | Ag Cl | Ag), erhöll han en negativ koefficient = —0,00025, men hade detta element en lägre spänning ungf. ?/; v., oaktadt det innehöll en lösning af samma koncentration som tidigare nämnda. Hvad åter den negativa temperaturkoefficienten vidkommer, så torde den vara synnerligen osäker, ty af en del mätningar erhålles äfven en posetiv koefficient. Vid 25,45? fick Czapski värdet 0,66797- och vid 19.96? 0,66753 V, således ett synbart lägre värde vid ungf. 6? lägre temperatur. I allmänhet synes visserligen kraften hafva aftagit, då temperaturen steg. Men här fram- träder en omständighet, vid hvilken Czapski ej fäst något af- seende, nämligen den, att elementet förefaller att hafva för- svagats med tiden. Den 16 juli 1883 erhöll han nämligen vid temperaturen 19,03? 0,66930 V. och redan tre dagar därefter vid 19,01? 0,66806 V. Då Czapski efter denna tid gjorde mät- ningar endast vid stigande temperatur, utan att göra några som helst kontrollbestämningar vid lägre värmegrader, är det möj- ligt att det aftagande i spänning, som han på så sätt trodde sig finna, ej helt och hållet berodde på temperaturen, utan kunde tiden därvid äfven hafva utöfvat inflytande. Vid tem- peraturer omkring 209C var temperaturkoefficienten lineär. Hvad hans element för öfrigt vidkomma, så bestod den nega- tiva polen ej af amalgam utan af Cd-metall, hvars renhet han betviflar, ty denna öfverdrogs ganska snart i Cd Cl;-lösningen med ett blåsvart skikt. Vidare uppkommo i elementen kemi- ska reaktioner, hvilka åstadkommo en tämligen tjock hvit be- läggning på metallen (se sid. 14). Slutligen antar han i likhet med v. Helmholtz!), att tillfälliga variationer vid alla de kom- binationer, hvilkas posetiva pol utgjordes af Hg, skulle bero på skakningar, ity att genom kvicksilfverytans rörelse en elektro- motorisk motkraft uppkom, som för någon tid nedtryckte spän- ningen. Detta gällde hufvudsakligen för utspädda lösningar. Det var också på grund af denna omständighet han försökte utbyta Hg mot Ag. Efter att hafva framhållit huru Zn Cls- elementen under långa tider framåt hålla sig konstanta utan att polariseras, i fall de äro slutna genom något större motstånd 1) Sitz. ber. der Akad. zu Berlin II s. 826; 1882. N:o 19] Den galv. kombinationen Cd. amalg. | Cd Cl, | Hg, Cl, | Hg. 5 som t. ex. 10,000 Siemens enheter, fortsätter v. Helmholtz): ,Nach Durchgang stärkerer Ströme ist allerdings Polarisation vorhanden, ebenso stört mechanische Erschätterung, wobei die Quecksilberfläche theils gedehnt theils zusammengezogen wird und die von Herrn G. Lippmann beobachteten elektromoto- rische Kräfte auftreten. Aber in den Elementen, welche iäber fänf Procent Zn Cl; in der Lösung enthalten, verschwinden diese Störungen der Regel nach in fänf bis zehn Minuten. Bei noch stärker verdännter Lösung werden die Elemente aber so empfindlich gegen Erschätterungen, das der Magnet des Galvanometers hier in Berlin wenigstens unter dem HEinflusse der von der Strasse kommenden Vibration fortdauernd unruhig hin- und hergeht". Vid de af mig utförda undersökningarna har jag ej kunnat finna så stor känslighet för skakning hos kadmiumkloridelementen oaktadt jag användt lösningar, hvil- kas halt varit endast ungf. 2 9/,. Såsom af det följande fram- går hade jag under de noggrannare mätningarna elementen placerade i en termostat, hvars turbin drefs med en elektrisk motor. Redan vattnets rörelse var mycket häftig och motorn åstadkom därjämte en svag vibration hos termostaten, så att de däri befintliga elementen hela tiden voro utsatta för skak- ning blott motorn gick. Emellertid kuude jag ej spåra några variationer 1 spänningen, hvilka kunnat tillskrifvas denna skak- ning, ty vare sig motorn var i gång eller stod stilla, erhöll jag samma värden, blott temperaturen hölls konstant. Först vid rätt häftig omröring uppträdde oregelbundenheter vid de celler, som innehöllo mera utspädda lösningar, och syntes känslighe- ten också här tilltaga med utspädningen. De element åter, hvilka voro sammansatta som vanliga kadmium-normaler rönte ingen inverkan ens af rätt starka stötar, och torde, för så vidt jag har mig bekant, ej heller någon annan observerat en dylik på skakning grundad variation hos de vanliga normalerna (se vidare sid. 34). : Då således ej någon noggrannare undersökning förefinnes öfver elementet Cad | Cd Ol, | Hg, Cl, | Hg i elektriskt afseende, påbörjade jag en sådan under hösten 1905. Det var min af- sigt att söka utröna, huru denna kombination skulle förhålla Sve Helmholtz: ie: 6 L. William Öholm. [XLVYITI sig särskildt vid olika koncentrationer (spänningens ökning med utspädningen) och vid olika värmegrader. Dock har jag samtidigt sökt göra något mera vidtgående observatio- ner öfver elementets förhållande i de fall, då detsamma var sammansatt så, som man i allmänhet uppbygger de vanliga normalelementen. Enligt det sagda var ju här ingen utsikt för handen att lyckas sammansätta någon ny normaltyp och har jag ej heller med detta arbete eftersträtvat något sådant. Men då denna kombination uppfyller villkoret för ett normalelement, ty den är ju ett i jämvigt befintligt reversibelt kemiskt system med konstanta faser, och bör göra detta i högre grad än det Helm- holtzska elementet, enär Cd Cl, är en 1 kemiskt afseende väl definierad kropp, ansåg jag det dock löna mödan att äfven i detta afseende göra några observationer. Kärlen. De kärl jag vid mina undersökningar använde voro de för konstraktion af normalelement vanligen begagnade Rayleigh- ska H-rören. Vid de enkla rör (Board of Trade form), som användts för Helmholtzska element, ligger nämligen den fara nära till hands, att något metall kan lossna från den negativa elektroden och komma in 1 kvicksilfret samt därigenom ned- trycka potentialdifferensen. Den Rayleighska formen är därför öfverlägsen, emedan bägge polerna där äro fullkomligt skilda från hvarandra. I dessa element blir visserligen det inre mot- ståndet ganska stort. Denna omständighet spelar dock en ringa roll, enär elementen i allmänhet användas blott vid mätningar enligt kompensationsmetoden. En del H-rör hade platinaelek- troderna insmälta i bottnen såsom de vanligen användas för normalelement. Men då det för temperaturkoefficientens be- stämmande var bekvämare att använda en vanlig vattentermo- stat i st. f. petroleumbad, inrättade jag de flesta H-kärl så, att elektroderna insmältes i glasrör, hvilka sedan nedsattes i kär- let. Glasrören fylldes delvis med kvicksilfver, hvari lednings- trådarna indöko. Vid Clark-elementen af H-typen har det visat sig, att ett gaslager stundom bildas mellan Zn-amalgamet och det däröfver befintliga Zn S O,-kristallagret, hvarvid kontakten N:o 19] — Den galv. kombinationen Cd. amalg. | Cd Cl, | Hg. Cl, | Hg. 7 helt och hållet kan afbrytas. Af många undersökningar har det framgått, att denna omständighet ej uppträder vid de van- liga Cd-elementen ens efter tillsats afnågot fri syra till Cd SO,- lösningen.!) Äfven vid de af mig sammansatta Cd Cl,-elemen- ten har jag endast i ett fall funnit en sådan gasutveckling, då Cd Cl;-lösningen var mycket sur. (Mercks preparat sid. 14). Materialen. Vid framställningen af normalelement är det naturligtvis synnerligen viktigt att alla materialier äro i kemiskt hänseende fullkomligt rena. Då emellertid, som redan nämnts, fackmän på detta område betviflat Cd Cl;-elementets konstanthet, ansåg jag det ej löna mödan att genast försöka af denna kombination konstruera en normalkedja, utan gällde det helt enkelt att till en början undersöka elektromotoriska kraftens beroende af kon- centrationen och af temperaturen. Jag fann det därför ej nö- digt att vis a vis reagenserna eller elementens kemiska sida iakttaga alla de försiktighetsmått, hvilka på senare tider gjorts, då det gällt att konstruera normaler, som framför allt måste upp- fylla villkoret att ej förändra sig ens efter en lång tid. De elektrolytiska metoder för materialens framställning, hvarigenom dessa erhållas fullkomligt rena, som +t. ex. Carhart och Hulett?) användt och som numera väl öfverallt iakttagas där normaler fabriksmässigt framställas, har jag helt och hållet förbigått. Jag har sålunda i allmänhet användt vanliga handelsvaror af Kahlbaums ,, chemisch reine" och något undersökt dem i afse- ende å renhetsgrad samt i en del fall omkristalliserat Cd Cl såsom af det följande framgår. Äldre normalelement ihopsat- tes ju också af mindre omsorgsfullt renade reagenser, utan att några gröfre fel uppstodo, och på detta enkla sätt göras ju ännu i denna dag å laboratorierna rätt noggranna normaler ?). 1) Jaeger und Wachsmuth 1. c. 2) Carhart and Hulett 1. c. 3) Ostwald-Luther. Physiko-Chemische Messungen s. 361. 8 L. William Öholm. [XLVTl Kvicksilfret. Det som posetiv elektrod använda kvicksilfret måste tram- för allt vara fritt från alla mer posetiva element. Det renades först genom omskakning med ansyrad merkuronitratlösning, hvarpå det destillerades i vacuum två gånger. Kadmium, Metallen var dels från Merck (runda stänger) dels från Kahlbaum (fyrkantiga- Kahlbaums bästa preparat) och begag- nades vid: försöken direkte fabriksvaran. Såsom bekant kan en zinkförorening åstadkomma en betydande ökning af potentialen. Jag företog därför det af Mylius och Funk förordade profvet!). En färgad oxid uppträdde därvid ögonblickligen, hvarför en- dast spår af Zn (under 0,01 ?/,) möjligen kunde förekomma. Äfven tidigare undersökningar öfver kadmium hafva ådagalagt att handelsvaran är mycket ren och spår af Zn utöfva blott ringa inflytande. Jaeger och Wachsmuth?) funno att ett amal- gam, som innehöll 1 /, Zn mer än det vanliga, höjde elemen- tets elektromotoriska kraft med ungefär 0,001 V. Amalgamet. Detta tillreddes af den från Kahlbaum köpta metallen och det på tidigare sätt renade kvicksilfret. Kadmiumhalten däri utgjorde 12,5 9/,.Vid Zn-amalgamet är spänningen inom mycket vida gränser oberoende af sammansättningen och redan en ringa zinkhalt ger den rena metallens potential. Kadmium förhåller sig i detta afseende alldeles annorlunda3). Det har nämligen visat sig, att kadmiumamalgamets spänning mot en konstant elektrod är beroende af amalgamets halt. Amalgam, som inne- 1) Mylius und Funk. Zeitschr. f£. anorg. Chemie 13, 167; 1897. ?) Jaeger und Wachsmuth 1. c. 3) Jaeger. Wied. Ann. 65, 116; 1898. N:o 19] — Den galv. kombinationen Cd. amalg | Cd Cl, | Hg, Cl, | Hg. 9 hålla mindre än 5 9/, Cd närma sig 1 afseende å spänningen kvicksilfret, hvaremot åter amalgam med mer än 15 9/, Cd närma sig den rena kadmium metallens potential, hvilken således är helt annan än de i allmänhet använda amalgamens. Mellan 6—14 ?/, Cd är spänningen konstant och oberoende af Cd-halten. Man har dock i allmänhet användt 12,5 ?/, eme- dan 10 ?/,, som skulle ligga midt emellan gränsvärdena, är vid vanlig temperatur nästan fytande. Amalgamet framställdes genom sammansmältning af metallerna i en porslinsskål på vattenbad. På så sätt erhålles en likformig blandning, och endast ett obetydligt oxidskikt bildas. Då amalgamet skulle in- föras i ett kärl, uppvärmdes det först på vattenbad till när- mare 1002. då en lätt flytande massa erhålles. Däraf uppsögs från massans inre i en varm pipett en lämplig kvantitet, som från pipetten sedan fick rinna på elementkärlets botten. I detta sammanhang kan nämnas, att äfven kvicksilfret, pastan och lös- ningen ifylldes med enkom för detta ändamål gjorda pipetter. Intressant är vidare förhållandet hos en amalgamerad kad- miumstaf. Genast efter amalgameringen ger den ett värde, som ungefär stämmer med det 6—14 ?/, amalgamets. Men spän- ningen ökas raskt mot den rena metallens, hvars värde dock ej nås, utan blir den ännu ungefär 10 millivolt under densamma. Förnyad amalgamering visar samma företeelse. Man har an- sett att detta beror därpå, att kvicksilfret diffunderar in 1 me- tallen, hvarför stångens yta kommer att bestå hufvudsakligen af rent kadmium. Den rena metallens spänning ligger ungefär 50 millivolt öfver värdet för det 6—14 ?/, amalgamets, hvar- emot mellan Zn och dess amalgam af denna halt ej mer någon spänningsskillnad förefinnes. (Se vidare sid. 27-28). Pastan. Hvad den för framställning af pastan använda kalo- meln vidkommer så användes vanlig handelsvara (Kahl- baums bästa preparat), emedan denna erhålles mycket ren. Vid beredningen refs densamma omsorgsfullt i mortel med kvick- silfver och kadmium kloridlösning af den halt, som tör elemen- tet i fråga skulle användas, hvarvid Cd Cl;-lösningen upprepade gånger afhälldes och ersattes med ny lösning. Slutligen om- 10 L. William Öholm. [XLVII skakades pastamassan väl med den lösning, hvarmed elementet skulle fyllas, hvarefter den fick afsätta sig, och den klara lös- ningen afdekanterades. Härvid förfors sålunda, hvad framställ- ningen af pastan och lösningens sista behandling vidkomma, analogt med hvad fallet är vid konstruktion af normal kalomel- elektroder). Kadmiumkloriden. De två första elementen sammansattes af Cd Cl, från Merck och användes denna direkte oomkristalliserad. Lösnin- gen var starkt sur och blef ej heller på något sätt neutralise- rad. (Se närmare vid elementen A och B). Vid alla andra försök har jag begagnat mig af Kahlbaums preparat. Äfven detta visade i lösning något sur reaktion, som väl framträdde i kon- centrerade lösningar vid försök med kongopapper. Flera ele- ment gjordes dock, såsom af det följande framgår, direkte af det köpta saltet. För andra åter företogs en enkel omkristal- lisering. Då tidigare undersökningar af Cd SO, visat, att den vanliga handelsvaran är praktiskt fri från zink, låg det nära till hands att antaga, att äfven kadmiumkloriden vore zinkfri. Omkristalliseringen afsåg sålunda närmast att erhålla neutralt salt. För den skull försökte jag neutralisera den fria syran genom omskakning med Cd O och svag uppvärmning. På så sätt erhålles en temligen neutral lösning. Jag vågade dock ej drifva neutraliseringen alltför långt, emedan jag befarade att alkaliska produkter kunde uppkomma. Lösningen filtrerades därpå, fick afdunsta 1 kristallisationsskålar och så snart tillräck- ligt kristaller bildats, af hälldes moderlösningen och kristallerna sköljdes flere gånger väl med vatten, hvarpå de torkades mel- lan filtrerpapper och uppbevarades i ett väl slutet kärl. Skölj- vattnet hälldes till moderluten; det hela filtrerades och lemna- des att ånyo kristallisera. De af sådana kristaller gjorda kon- centrerade lösningarna visade å kongopapper svagt sur reaktion; vid större utspädningar var denna ej mera märkbar. De mät- tade lösningarna gjordes vid rumstemperatur genom att i por- slinsmortel sammanrifva Cd Cl,-kristaller med vatten. Därvid 1) Ostwald-Luther 1. ce. sid. 381. N:o 19] — Den galv. kombinationen Cd. amalg. | Cd Cl; | Hg, Cl, | Hg. Et fick lösningen allt emellanåt stå någon tid, hvarpå rifning och omröring 1 morteln åter skedde. Af saltet tillsattes alltid så stora kvantiteter, att en betydande del fina kristaller kvarblef i den mättade lösningen, hvarifrån de afskiljdes genom fi- trering. En del element voro af s. k. Weston typ d. v. s. innehöllo en lösning, som i likhet med den för Weston-normalerna ej var mättad vid rumstemperatur utan vid en lägre. (För Weston. elementen +4 ?C). Den vanliga vid rumstemperatur mättade lösningen atkyldes därför, hvarvid ur densamma utkristalliserade öfverskottet Cd Cl,. Detta skedde dock ej alldeles noggrant, hvad temperaturen vidkommer, utan låg den ungefär mellan +2 till -+52C, då försöken ju också i detta afseende till en bör- jan kunde tagas mera kvalitativt. Hvad åter de mindre kon- centrerade lösningarna vidkomma, så erhöllos de genom ut- spädning af den 3,836 mol. normala som först framställdes. Se föröfrigt närmare uppgifter vid de skilda elementen. Polerna. Vid kadmiumkloridelementet utgöres den posetiva polen alldeles som vid vanliga normaler af kvicksilfver. Däröfver befinner sig den fasta depolarisatorn, som 1 detta fall utgöres af den tidigare nämnda kalomelpastan. Elementets negativa pol består af kadmiumamalgam 12,5 0/4, där ej annat särskildt angifves. Vid elementen af den s. k. kadmiumnormaltypen sättes närmast amalgamet ett lager af fint sönderdelade kadmiumkloridkristaller; 1 alla öfriga fall en- dast lösning. Elementens sammansättning. Denna skedde på det för normalelement vanliga sättet. Såsom redan nämndes, infördes alla reagenser med skilda pipet- ter, hvilket visade sig vara mycket fördelaktigare än att hälla dem från de kärl, i hvilka de bevarades. Sedan cellkärlet re- nats och torkats sorgfälligt, insattes i den ena skänkeln det smälta amalgamet och i den andra kvicksilfret. I fall elektro- Sd L. William Öholm, [XLVII derna voro insmälta i glasrör, infördes dessa därpå och framför allt måste den negativa elektroden insättas, under det amalga- met var flytande, där den vid amalgamets stelning blef fästad i lodrät ställning. Sedan infördes pastan öfver kvicksilfret och en kadmiumkloriddeg öfver amalgamet, hvarpä elementet fyll- des med torra kadmiumkloridkristaller och mättad lösning. Detta för elementen af kadmiumnormaltypen. Hvad åter ele- ment af Weston-typ vidkomma bortföllo naturligtvis kristallerna och Cd Cl;-degen öfver amalgamet, och desamma fylldes 1 stäl- let med Cd Cl;-lösning af bestämd halt. Vid de element, där amalgamet var ersatt med en amalgamerad kadmiumstång fästes denna i hålet af den gummipropp, hvarmed H-rörets ena sida 1 detta fall slöts. Stången paraffinerades upptill, så att något kontaktställe mellan lösning, metall och luft ej uppstod. Sedan alla reagenser blifvit införda, smältes paraffinlager på lösnin- gen först i kärlets ena halfva. Genom lutning af kärlet brag- tes därpå ett luftlager mellan paraffinet och lösningen. På samma sätt förfors med den andra halfvan. På paraffinetsat tes korklager och slutligen slöts cellen omsorgsfullt med van ligt sigill-lack. Temperaturkoefficient. För bestämning af elementens temperaturkoefficienter var det nödigt att under en längre tid hålla dem vid en konstant värmegrad, för att jämvigt vid denna temperatur skulle hinna inträda inom hvarje cell. Cellerna höllos därför under dessa mätningar 1 en termostat, och då de flesta element voro så in- rättade, att de utan vidare kunde placeras i en vanlig vatten- termostat, så användes en sådan för ändamålet. Endast cel- lerna C och IIT af den vanliga normalelementstypen med i bott- nen insmälta elektroder sattes 1 ett glaskärl fylldt med petro- leum, hvilket åter placerades 1 termostaten. Dess turbin drefs- af en elektrisk motor och temperaturen, som upptogs med två 1 !/,, grader delade termometrar, höll sig inom hela kärlet synnerligen konstant, så länge temperaturen hölls öfver rum- mets. För att kunna göra mätningar vid lägre värmegrader hade jag ledt en kylledning igenom termostaten. TI detta fall N:o 19] Den galv. kombinationen Cd. amalg. | Cd Cl; | Hg. OL, | Hg. 18 blef dock dess temperatur i så hög grad beroende af vexlingar i rumstemperaturen att den ej mer kunde hållas fullt konstant. Mätningarna. Dessa utfördes enligt den vanliga kompensationsmetoden. Mätbryggan var en valsbrygga med rullkontakt från Hart- mann & Braun och kontrollerad af Reichsanstalt. Som noll- instrument användes en Lippmann-kapillarelektrometer, hvil- ken var synnerligen känslig, så att den minsta förskjutning af kontakten på den ungefär 3 m långa mättråden tydligt gaf sig tillkänna. Som arbetselement begagnades en akkumulator och som normal ett Weston-normalelement, hvars elektromotoriska kraft enligt Reichsanstalt utgjorde 1,019 V. vid rumstemperatur. Emellertid tyckte jag mig finna, att det uppstod svårigheter vid mycket noggranna bestämningar, ty akkumulatorns kraft aftog alltid något, sluten som den var genorc ett jämförelsevis litet motstånd under mätningen, hvilken ej kunde ske alltför fort, och felafläsningar om 0,001 trommelhvarf å mätbryggan in- verkade cirka 2 enheter på 4:de decimalen i resultatet. Härpå torde smärre olikheter i elementens styrka vid de skilda be- stämningarna ofta bero. Jag försökte nog taga medeltal af flere mätningar och därvid kompensera turvis mot akkumula- torn och elementet, men någon osäkerhet redan å fjärde deci- malen kan dock alltid kvarstå. Detta framgick t. ex. däraf, att då jag i st. f. normalen inkopplade det andra af två sam- tidigt och lika gjorda element och snabbt mätte dessa mot akkumulatorn, så visade de precis samma elektromotoriska kraft: Men då mätningen företogs på vanligt sätt, så att först det ena och sedan det andra jämfördes med normalen, erhölls ytterst sällan samma värde för hvardera elementet. Senare var jag i tillfälle att använda en kompensationsapparat (potentiometer) från Siemens & Halske. Med denna kunde jag utföra mätnin- garna hastigt och med en noggrannhet af 0,00001 volt. Vid dessa bestämningar användes som arbetselement 2 akkumulato- rer, hvilka genom ett yttre motstånd om ungefär 20380 ohm voro förenade med kompensationsapparaten. Normalelementet var samma Weston-normal. Som nollinstrument användes nu en spegelgalvanometer, Deprez-d”Arsonval från I. Carpentier. 14 L L. William Öholm. JXLVII Dess känslighet utgjorde 24,5X 1079 amp. per skaldel och en meters tubafstånd, hvarför bestämningarna kunde ske med stör- sta noggrannhet. Dock har jag i allmänhet nöjt mig med att i resultaten införa fem decimaler, hvilka erhållas direkte från potentiometern. Den sjette kan nog med ganska stor tillför- litlighet erhållas af utslagen, men förutsätter ytterst noggranna mätningar för att ega något värde samt synnerligen säkra tem- peraturbestämningar, ty denna decimal påverkas i hög grad af temperaturvariationer om 1/,,, C?. I det följande framläggas resultaten af mätningarna öfver de 16 element jag tills vidare undersökt. Såsom synes har jag därvid hvad kadmiumkloridhalten vidkommer för skilda celler användt helt olika koncentrerade lösningar börjande från ele- ment med ständigt mättade ungf. 7,7 mol.-n. till sådana med ' starkt utspädda 0,1 mol. normala. Elementen A, R och S visa de olikheter, hvilka förefinnas, ifall som negativ elektrod i st. f. 12,5 2/, Cd-amalgam användes en amalgamerad kadmiumstaf. Af mätningarna utförda med potentiometer och med cellerna placerade i termostat hafva temperaturkoefficienterna beräknats för skilda temperaturintervaller. De öfriga bestämningarna gjorda med valsbrygga gåfvo, hvad dessa koefficienter vid- kommer, visserligen öfverensstämmande men naturligtvis mindre säkra värden. De två första alldeles kvalitativa försöken gjordes med elementen A och B, hvilka i brist på bättre salt sammansattes af vid rumstemperatur mättad Cd Cl;lösning, som var starkt sur och gulfärgad (Mercks preparat). Den affärgades dock vid omskakning med kvicksilfver och pastamassan samt höll sig där- efter färglös. I cellen A bestod den negativa polen af en amal- gamerad kadmiumstaf. Denna, som först var alldeles blank, mörknade småningom och var redan två dagar efter elementets ihopsättning alldeles svart, hvarjämte en svag gasutveckling förmärktes, som sedan hela tiden fortfarit. Den svarta färgen öfvergick småningom i mörkgrå, hvilken kännetecknar ett tunt, fast lager som bildat sig kring elektroden. HElementet B var för öfrigt lika med A, utom att dess negativa pol utgjordes af 12,5 ?/, Cd-amalgam och öfver denna var placeradt ett lager af N:o 19] — Den galv. kombinationen Cd. amalg. | Cd Cl, | Hg, Cl, | Hg. 15 finkrossade Cd Cl;-kristaller. Mätningarna hafva utförts endast vid rumstemperatur, hvarför för dessa element inga temperatur” koefficienter kunnat tills vidare bestämmas. Jag antog nämli- gen, att hvardera elementet på grund af lösningens beskaffen- het skulle i så hög grad förändras med tiden, att alla kvantita- tiva bestämningar skulle blifva fullkomligt värdelösa. Sådana synliga förändringar inträffade också rätt snart vid den nega- tiva polen hos hvardera cellen, ty efter några veckor blefvo gasblåser synliga mellan amalgamet och Cd Cl;-kristallagret äf- ven hos elementet B. Emellertid visa mätningarna, af hvilka några resultat här meddelas, att dessa reaktioner ej utöfvat särskildt stort inflytande på E. K. Den har visserligen något förändrats men ej 1 så hög grad, som jag befarade. Spännin- gen hos Ä steg till en början med ungefär 0,022 volt och har se- dan dess hållit sig jämförelsevis konstant. Det ringa aftagande af E. K. som uppträder hos B torde bero därpå, att lösningen till en början ej var alldeles mättad och att en del af Cd Cl;- saltlagret gått i lösning. Detsamma förefaller nämligen att hafva minskats något. Elementet A. Elementet B. Mätningar med valsbrygga vid rumstemperatur. Datum. 'Tempr. C? Volt. Datum. Tempr. Volt. 29 okt. 1905 15,7 0,692 31 okt. 1905 16,4 0,6696 JÖMEA a 16,0 0,705 TI BOVA rp 15,4 0,6699 HENOVE >; 1552 0.710 SR + 16,1 0,6699 OR 5 16,0 0,712 TINTE s 17,4 0,6697 (CESAR ? 1555 0713 UAE & 17,0 0,6698 2 ÅA 15,8 0,713 TEACCA 17,9 0,6685 TSK - 16,8 0,714 11 jan. 1906 16,0 0,6686 11 jan. 1906 15,5 OMS 2 SE Eg 16,7 0,714 Med potentiometer under april 1906; Medeltal. 18,2 0,7161 [82 0,6675 Elementet U. Detta gjordes som ett vanligt kadmium-element af Kahl- baums ej vidare renade reagenser. Den mättade CdOl,-lösningen var som nämndt något sur och äfven de kristaller, med hvilka elementet fylldes, voro oomkristalliserade. Lösningen blef ej heller omskakad med pastan. Den negativa elektroden bestod af 12,5 ?/, amalgam. 16 L. William Öholm. XLVII Mätningar med valsbrygga vid rumstemperatur. Datum Temperatur C? Volt. nov. 12, 05 ungf. 15,0 0,6722 EOROD ee 40 0,6724 RS a ES Sr 1N;0 0,6721 HAGEN FARS 0,6719 EEE EN 0,6718 deep FANER LSD) 0,6717 RS ELO 0,6715 jan. 24, 06 (DAT 0,67 167 I petroleumbad i termostat. FOOL ungf. 12,0 0,6720 Hebr GG ÄT 0,6719 RA Se - da 0,6722 AK a 21250 0,6714 NRA ERT OL) ” 30, Ö 0, 6702 Mätningar med potentiometer p Mars 24 15,0 0,67207 TNE 9,9 0,67237 RS 14,7 0,67208 RAD 29,0 0,67082 1 20 19,9 0.67172 » 28-31 20,1 —- Medeltal 0,67168 Variationer mellan de skilda mätningarna + 0,90000 April 1 20,13 0,67 169 SAR I,4 0,67235 RE 17,8 0,67184 6-8 25,5 — Medeltal 0,67118 ” Variationer mellan de skilda mätningarna + 0,00001 ND 10,1 0,67231 Sr il0D) KO 0,67224 Ag 10,45 0,67228 Temperaturkoefficient. 9,99—14,70= — 0,000060 20,19 -25,50= — 0,000093 9,9 —27,8 = ARG 20,1 —29,0 == ARE 10,1 —20,1 = MPG 25,5 —29,0 = — 0,000103 10,+5—25,5= SI LTS 14,7 —20,1= UTA 10,45—29,0= AG) 17,38 —29,0 = IRON N:o 19] Den galv. kombinationen Cd. amalg. | Cd Cl, | Hg, Cl; | Hg. 17 Elementet III. Kadmiumelement typ. Sammansattes af med CdO neutra- liserad och därefter omkristalliserad Cd Cl. De på så sätt er- hållna kristallerna voro ej alldeles klara. Den mättade lös- ningen omskakades väl före påfyllningen med pastamassan. I öfrigt lika med C. Mätningar med valsbrygga vid rumstemperatur. Datum. Temperatur C? Volt. Dec. 11, 05 ungef. 16 0,6719 BER a sal 0,6715 FA KA 0) 0,6714 ” 14, ” ” SEE 0,6714 Jans fi 06 16,5 0,6715 ” 24 » 0,6717 I petroleumbad i termostat. JAN: 20, 0 12 0,6720 Rehn da 17,9 0,6716 pd I TR I,4 0,6724 EL 22,0 0,67146 + 1 JR JEN T 30,0 0,67002 Mätningar med potentiometer. Mars 24, , 15,0 0,67200 ONA 14.7 0,671958 oi) Kr 9,9 0,67227 ip LIL 29,0 0,67072 ARO og8 19,9 0,67163 28-31, ,, 20,1 0,67161 Variationer mellan de skilda mätningarna + 0,00001 April 1, 20,13 0,67161 SF FREE CE 0,67228 NG I:S 0,67178 = BT RON 14.0 0,67205 SHÖSGN & 25,5 0,67112 Variationer mellan de skilda mätningarna + 0,00001. APR 10,1 0,67226 a 10,45 0,97224 Temperaturkoefficient. I,99—14,70= —0.000060 10,450—29,00= —0,000082 IL 02 20,1 —25,5 = SEE bt 10,1 —20,1 = NTE Ts 94 ” 18 L. William Öholm. [XLVII 14,7 —20,12= -—0,000068 20.19—29,0= —0,000100 10,450—25,5 = EA 25,5 —29,0 = 3 LTD Elementet I. Sammansatt som ett vanligt Weston-element. Reagenserna Kahlbaums icke vidare renade preparat. Den vid rumstempe- ratur mättade Cd Cl;-lösningen afkyldes till 44? C., så att öfver- skottet salt utkristalliserade. Negativa polen 12,5 2/, Cd-amal- gam. Elementet IL. I öfrigt lika med I utom att Cd Cl;lösningen före insätt- ningen omskakades med pastamassan. Den skillnad 1 elektromotorisk kraft ungf. 0,0002 V, som gjorde sig gällande mellan dessa två element torde dock, utom af denna olika förbehandling, äfven bero därpå, att lösningar- nas koncentration genom framställningen med utkristallisering ej blet precis lika. Såsom af tabellen framgår, visade elementet I ungefär 0,0002 V högre spänning än II ända till den 27 mars 1906. Från denna tidpunkt började kraften hos I emellertid tilltaga starkt. Efteråt fann jag, att detta berodde därpå, att vatten från termostaten inkommit i elementet och något utspädt lös- ningen. Till följd af de starka temperaturvariationerna hade troligen lacket på något ställe lösgjorts från glaset och, då af- kylningen från 299 till 209 skedde snabbt, så inträngde vatten. I fall temperaturvariationerna äro stora torde därför lack som tillslutningsmedel vara mindre tillförlitligt. Mätningar med valsbrygga vid rumstemperatur. Datum. Temperatur O?. Volt. JE IE. Nov. 20, 05. 2 0,6725 0,6726 NLA 19,e 0,6728 0,6728 DEC 19,5 0,6726 0,6726 SERA. 17,9 0,6722 0,6721 3 ELD, NE 16,0 0,6717 0,6715 Jan. 2, 06. 16,5 0,6720 0,6718 j9 AASE 16,7 0,6719 0,6717 N:o 19] — Den galv. kombinationen Cd. amalg. | Od Cl, | Hg, Cl, | Hg. 19 I termostat. N20,. 06 16,5 0,6720 DO: 16,9 0,6719 fr SNRA 12,0 0,67057 12] 0 råa ARNE 17,0 0,6717 AE SA 9,3 0,6698 AE, 22,2 0,67316 Ska ; 31,0 0,67526 Mätningar med potentiometer. Mars 24, 06. 15,4 0,67179 Å NR 15,0 0,67170 rd ML 9,9 0,67027 2 FOA FIRA 14.7 0,67160 FE AE 290,5 0,67544 DERA 20,0 0,67300 ODLA 20,1 0,67303-0,67332 0,6718 0,6719 0.67044 0,6715 0.6697 0,6732 0,67546 0,67157 0,67148 0,67018 0,67137 0,67527 0,67279 0,67276 Variationer mellan de skilda mätningarna vid elementet II + 0,00001 V. Elementet I visade en stigning om ungefär 0,00030. April 1, 20,15 0,67322 RER. 101 0,67089 34 AR 9,1 0,67056 AC 17,8 0,67290 ÖA 25,6 0,67531-0,67539 0,67277 0,67031 0,669388 0,67216 0,67419 Variationer mellan de skilda mätningarna vid elementet II + 0,00001 V. E. K. hos I tilltog med 0,00008 V. Je Ya LES 10,0 0,67145 TI 0 TREES 10,65 0,67160 REL og 10,45 0,67164 Temperaturkoefficient. FR IL lig 9,99—17,79 = 0,000248 0,00028? 9,99—29,59 = 0,00026; ONET.Ss = oo 25 T0j45s—29,5 = »- 264; 10,0 —20,1 = =, 258 17,8 —29,5 = , 266; 10,15—25,6= 26 20,1 —29,5 = >, 267; 14,7 —20,1 = , 26 0,00026 25,6 —29,5 = » 28; 2051 —25,6 = », 26 Om man äfven förbiser de oregelbundenheter, 0,67015 0,67026 0,67023 10 0,00026 0,00026 som senare uppkommo vid elementet I, förefaller det dock som om denna kombination skulle gifva mindre tillförlitliga värden, ty E. K. bestämd vid samma temperatur på olika tider vari- erade något. Det förefaller mig som om dessa två celler ej 20 L. William Öbolm. [XLVII velat snabbt inställa sig, utan åtgick det någon tid innan spänningen vid en viss temperatur blef konstant. Detta gäller äfven om de två följande cellerna IV och V. Dessa, som voro alldeles lika sammansatta, gåfvo däremot, såsom af följande tabell framgår, med hvarandra så väl öfverens- stämmande värden, att, ifall det ena insattes i. st. f. normalen och elementen mättes turvis mot akkumulatorn, ingen skillnad i spänning kunde spåras. Tyvärr skadades bägge cellerna, hvilka voro förbundna med hvarandra, vid en omflyttning i termostaten, hvarför inga noggranna mätningar med poten- tiometer öfver deras förhållande vid olika värmegrader kunde utföras. Elementen visade ungefär samma elektromotoriska kraft som cellen II och blef äfven deras medeltemperatur- koefficient den samma nämligen 0,000265 "V/gr. Elementen IV och V. Weston typ och sammansatta ungefär lika som I och II; dock var Cd Cl;-lösningen neutraliserad med Cd O och utkris- talliseringen skedde vid något lägre temperatur 2,59 CO. För hvardera cellen omskakades pastamassan med lösningen före påfyllningen. Mätningar med valsbrygga vid rumstemperatur. Datum. Temperatur C?. Volt. INS VE Dec. 18, 05. Obestämd 0,6723 0,6722 NEG NS 15,1 0,67176 0,67176 ELO S 16,0 0,67186 0,67186 Jan: tl) 065 16,5 0,67203 0,67203 24, > 16,7 0,67212 0,67210 I termostat. AON 16,6 0,67180 0,67177 a TALAR JAS S 0,6717 0,6717 TON 16,9 0,67199 0,67199 RANE 16,3 0,67161 0,67138 FORE 12,0 0,6705 0,6707 Hebei CH 0,67188 0,67176 LO 10,3 0,6705 0,6705 RA 22,0 0,6737 0,6737 NA 31,0 0,67599 0,67599 N:o 19] — Den galv kombinationen Cd. amalg. | Cd CI, | Hg. CI, | Hg. 21 Elementet L. Sammansatt vid rumstemperatur af Kahlbaums icke vidare renade reagenser. Kadmiumamalgamet 12,5 9/,. Lösningens halt 3,836 mol. normal. Pastamassan omskakad med lösnin- gen före påfyllningen. Analyser: På Cl. med Ag NO3 moln. == 2,835 ; SEGA ESOT mOlk RS, Två på hvarandra följande analyser gåfvo samma resultat. Mätningar med valsbrygga vid rumstemperatur. Datum. Temperatur 0?. Volt. Jan. Lä :06. 17,0 0,6799 » 21-24, 16,4 0,6787 I termostat. BT AO TG 16,5 0,6788 Fr NR 16,6 0,6788 -ASZS LER 16.3 0,6789 or 12,0 0,6772 Behts st UT:O 0,6782 Are LIME 10,3 0,6774 LON 22,0 0,6802 AR UTE 22,2 0,6801 SET RE 31,0 0,6814 Mätningar med potentiometer. Mars 24 06. 15,4 0,6785 SSR 5 9,9 0,6772 NG 14,7 0,6784 AD oa 29,6 0,68235 FN 29,5 0,68237 Ir2Or sg 20,0 0,67990 Sr RÅ 20,1 0,67989 3 28-011 20,1 0,67981 Variationer mellan de skilda mätningarna + 0,00001. A kl. 8 20,15 0,67981 ES SS LO 0,67741?!) 2 9,1 0,67700 td 17,8 0,67921 ND 17,78 0,67920 » 6-8 25,6 0,68123 Variationer mellan de skilda mätningarna ++ 0,000005. !) Se sid. 33 fjärd. tycket. 20 L. William Öholm. [XLVII April 9 10,0 0,67724 = 0) i 10,65 0,67734 STEL 10,45 0,67732 Temperaturkoefficient. 9,99 —14,7"—=0,00025 9,99 —29,60=0,000261 9,9 —171,8= =» 255 10,45—29,6 = =, 263 LO0Fö—2050=0M255 17,8 —29'6 — Ra 10,45—25,6= =, 26 2112 06 14,7 —20,1= ,, 26 295,6 —29,6 = , 28 20,1 —25,6= = 26 Elementet M. Lösningens koncentration = 2 mol. normal. För öfrigt hvad sammansättningen vidkommer lika med L. Mätningar med valsbrygga vid rumstemperatur. Datum. Temperatur O?. Volt Jan: br 06 17,0 0,6936 DENA 16,5 0,6922 I termostat. ; 200-16 655 0,6919 MEDIN 16,6 0,6919 320 16,3 0,6920 » BÖN 12,0 0,6909 Heprs 17,0 0,6919 Se LG RER 10,3 0,6904 LONA 22,0 0,6936 NS EIN 22,2 0,6937 nl 31 0,6962 Mätningar med potentiometer. Mars 24, 06 15,0 0,69175 er TENN 9I,9 0,69018 ROT 14,7 0,69160 DL rd 29,6 0,69619 "DR bit SE 29,5 0,69617 I 20-L 20,1 0,69327 Variation under de skilda dagarna + 0,00001. April 1, 06 20,15 0,69328 Fr MORE 9,1 0,68990 RESET il 0,69257 OSS 25,6 0,69499 Variation under de skilda dagarna + 0,00001. N:o 19] — Den galv. kombinationen Cd. amalg. | Cd Ol, | Hg, Cl, | Hg. 23 April 9, 06 1075 0,69048 LORET 10",65 0,69043 SLINU 109,45 0,69040 Temperaturkoefficient. 9,99 —14,70=0,000295 14,79—--20,1=0,00030 NI —LT,28= 1, 30 10,73—29,6 = 30 AL 20,1 =.» 30 1758. —29,6= » 1307 10,45—25,6= =, 30 20,1 —29,6 = = 307 9,9 —29,6 = =, 305 25,6 ---29,6 = > 30 020,6 = Hl Medeltal 0,000302. Elementet N. 4 Lösningens koncentration = 1 mol. normal. För öfrigt lika med L. Mätningar med valsbrygga vid rumstemperatur. Datum. Temperatur OC?. Volt. Jan, 17, 06 17,0 0,7044 P0 ER 16,3 0,7032 Variation vid ungef. samma temperatur + 0,0001. I termostat. 006 16,5 0,7026 AOL on 16,6 0,7025 RO 16,3 0,7026 ORD 12,0 0,7011 Hebr dn 17,0 0,7027 a Cr ARA 10,3 0,70v35 PA EE LO RR 22,0 0,70455 SE UR 22,2 0,70463 ON LEN 31,0 0,7076 Mätningar med potentiometer. Mars 24, 06 15,0 0,70227 SA I,9 0,70043 MAN NS lag 14,7 0,70214 ED 29,7 0,.70740 NL förd da 29,5 0.70736 Ao 201 + 0,70404 Variation under de skilda dagarna + 0,00001. April 1, 06 20,15 0,70405 ” 2, ” 3 Löl 0,70010 sn VARIT LS 0,70322 a ÖR 25,6 0,70595 Variation under de skilda dagarna + 0,0000: 24 L. William Öholm. Aprils 906 10,7 SÖNER 10 ,653 ALINE 10 ,40 Temperaturkoefficient. 9,9" — 14,70=0,0 09356 9,9 —17,8 = =, 353 OM TPS see 09 —201= oo» 354 10,140—25'6 = = 356 fä 20 ="0 352 Medeltal 0,000354. (3) Elementet 0. Lösningens koncentration = 0,5 mol. lika med L. Mätningar med valsbrygga vid rumstemperatur. Datum. Temperatur O?. Jan. 18, 06 ; 16,5 SADE 16,3 Variation under de skilda dagarna -+ 0,0001. I termostat. RV OSAR 16,5 ” 21, ” 16,6 RER Y SST a 16,3 3 ÖNA 12,0 Fepr a EO LD 10,3 LO 22,0 or DIR 22,2 NAS Snr 31,0 Mätningar med potentiometer. Mars 24, , 15,0 SLR SLE 9,9 se 14,7 SEDD 29,6 EKG 29,5 228-31, 20,1 Variation under de skilda dagarna + 0,00002. [(XLVI 0,79062 0,70060 0,70053 10,49—29.592=0,000357 5350 » 52 + Sö Hl 1953 REN. normal. För öfrigt Volt. 0,7143 0,7141 0,7140 0,7140 0,71405 0,7124 0,7143 0,7114 0,71647 0,71617 0,7195 0,71340 0,71126 0,71326 0,71918 0,71916 0,71542 N:o 19] Den galv. kombinationen Cd. amalg. | Cd Cl, | Hg, Cl, | Hg. 25 April 1, 06 20,15 0,71542 « KE daRdS 9,1 0,71090 ” 2 ” - 17,8 0,71450 ÖS 0 25,6 0,71759 Variation under de skilda dagarna + 0,00001. RO a | 10,0 OMS 10 SR 10,6 0,71150 SfE [SR 10,4 0,71141 + Temperaturkoefficient. 9,99—14,72=0 000417 9,99—29,60=0,000402 SIT 410 04 =29="7 7; 406 OR -=—ITSs= » 414 SSE SOM 9,9 —20,1— ), 408 204295 = NA00 10,4 —25,6 = , 407 25,6 —29,6 = , 398 14,7 —20,1= =, 400 201-—203,06=— =» 395 Medeltal 0,000403. Elementet P. Lösningens koncentration = 0,25 mol. normal. För öfrigt lika sammansatt som L. Mätningar med valsbrygga vid rumstemperatur. Datum. Temperatur C? Volt. Jan: 18:=06 16,5 0,7286 ,» 21-24, , 16,3 0,7263 Variationer mellan de skilda mätningarna + 0,0001. TI termostat. RAN 16,5 0,7263 SERA 16.6 0,7266 RAN 1653 0,7261 ADD 12,0 0,7241 Febnaln > LTD 0,7267 ALTER 10,3 0,72327 2100) 22,0 0,7284 TKO 22.92 0,7285 ” ” ” 31,0 0,7321 26 L. William Öholm. [XLVII Mätningar med potentiometer. Mars 24, 06 15,09 0,72549 ERE Ern 9,9 ; 0,72308 PR LA 14,7 0,72531 DN 29,6 0,73189 sår RETRO 29,5 0,73182 NN A0-0L a 20,1 0,72774 Variationer mellan de skilda mätningarna + 0,00001. April 1, 06 20,15 0,72774 + STERN JA 0,72269 ” 2 ”N 758 0,72670 0-0 3 25,6 0,73011 Variationer mellan de skilda mätningarna + 0,00001. STO SNOD 10,0 0,72308 SR LO 10,65 0,72338 SEEN 10,45 0,72329 Temperaturkoefficient. 9,99—14,70=0,000464 9,99 —29,6"=0.000448 SU NYE On 255 14,70 —201 = di — LG = 461 10,45—29,5 = oo, 448 2000 AST 17,8 —29,6=—=0 SAD 10,45—25,6= = 450 20,1 —29,5= = 435 20 NE 25,6 -—-29,6= =, 445 Medeltal = 0,000448. Elementet Q. Lösningens koncentration = 0,1 mol. normal. För öfrigt sammansatt liksom L. Mätningar med valsbrygga vid rumstemperatur. Datum. Temperatur C?. Volt. Jan. 19, 06 17,0 0,7462 » 21-24, 16,3 0,7440 Variationer mellan de skilda mätningarna + 0,0002. I termostat. SON 16,5 0.7439 24 16,6 0,7443 SOVER 16,3 0,7440 + SÖN 12,0 0,7415 Hep 17,0 0,7443 kar TT ad 10,3 0,7403 SÖT 22,0 0,74646 STAS far DAD 0,7467 31,0 0,7507 N:o 19] Den galv. kombinationen Cd. amalg. | Cd Cl; | Hg, Cl; | Hg. Mätningar med potentiometer. [ -— Mars 24, 06 15,0 0,7433 SA ng 9,9 074063 VER 14,6 0,7430 IRA 29,17 0,75039 BRP 4 29,5 0,15033 20-31, 20,1 0,74579 Variationer mellan de skilda mätningarna + 0,00005. Apr dT 3; 20,15 0,743580 FT OM 0,740115 TEE a 17,8 0,74464 — cc TALS RE 25,6 0,74845 Variationer mellan de skilda mätningarna + 0,00001. Rd ss 10,0 + 0,74057 AN LO 10,65 0,74093 — SSR 10,45 0,74078 Temperaturkoefficient. 9,09 —14,62=0,000504 9,99 —29,7"=0,000493 9,9 —17,8 — ,, 508 10,45—=29,5 =. » 501 d;9 —20,1= =» 506 17,8 —29,7 = = 483 10,45—25,0 = =, 506 20,1 —29,5= = 483 20,1 —25,6 = = 484 205010=20,-=1Ly 282 Medelvärde 0,00049. Elementet RB. Sammansatt vid ungef. 16,5 2C den 20 jan. 1906. Den negativa elektroden amalgamerad Cd-staf. Lösnin- Sense mol normal. Datum. Temperatur (Rums). Volt. Jan. 20 kl. 10h,o m.f.m. 169,5 Få 0,7338 LäS 10,10 ” ” = 0,7351 a 2,5 5e: IM: . = 0,7360 NE did SO LÖR är NN = 0,7405 LR SR ENSE = ” ” = : 0,7449 RS 1060 7 å 3 = 0,7462 näRsa SK a 2 = 0,7480 SALE 0300 169,3 = 0,7493 SSL jp ATA 159,6 5 0,7497 FDA & 15,9 = 0,7514 I termostat. 20 162,5 0,7522 pr 20 169,9 0,7530 30 1201 0,7527 L William Öholm. [XLVII iFepr: I 050 0,7530 Cl) 1083 0,7529 KEN 221,0 0,7543 SE 31 0,7552 Mätningar med potentiometer. Mars 23 9,9 0,7526 24 4 0,7533 25 2055 0,7550 medeltal > 27-31 20,1 0,7542 Variation under olika dager + 0,0001. April 1 JES 0,7525 a TD re 0,7538 FOG 14 .9 0,7534 6:8 25,6 0,75497 Variation under olika dagar + 0,0000. » 9-11 10”,5 0,73529 Variation under olika dagar + 0,00005. Temperaturkoefficient. AS —000- 013 9,35 —20,1=0,00016 ANTENN 20,1 =—25,6- PN HE 1055-2560 LA 0 =E Medeltal ungef. 0,00014. Elementet S. Sammansatt vid 162,5 C den 20 jan. 1906. Den negativa elektroden amalgamerad Cd-staf. Lösnin- sens =T051 mol. normal. Datum. Temperatur. Volt. Jan sZ0FkIT 20e Mm, 169,5 ungf. 0,752 ” , ” 3 ” ” ” 0,755 RED 3,20 , ” 0,758 Ar 4,0 ALE 0,7617 5,0 ST 0,764 OO Å 0,7672 21 IE: 0,7734 SE So 15,6 0,7758 » 24 15,8 0,7816 N:o 19] — Den galv. kombinationen Cd. amalg. | Cd Cl, | Hg, Cl, | Hg. 29 I termostat. Jan. 26 18,5 0,7783 28 16 ,9 0,78053 SO 12 0,7823 Pebn ol 17 ,0 0,7849 Febr. 15 TOR3 0,7893 SAcLT 22 -;0 0,7917 a 18 SED 0,7936 Mätningar med potentiometer. 23 9,9 0,7895 + 0,0002 , 24 14.7 0,7911 DG 20-55 0,7945 + 0,0002 », 28-31 2001 0,7933 + 00002 April I 9,35 0,7904 , TTEES 0,7933 SM 14 a 0,7924 0-8 25.6 0,79535 Variation under de skilda dagarna + 0,0001. Sa (0 0,7915 Variation under de olika dagarna + 0,0001. Temperaturkoefficient. 9,9” — 20,12=0,00027 20,12—25,60=0,00040 PE 2 10,5 —25,6= ,, 27 14,7 —25,6 = =, 40 OO 25 dj35—20;6.— "I 25 Medeltal ungf. 0,0003. Såsom redan tidigare framhållits var afsigten med detta arbete att söka utröna koncentrationens och temperaturens in flytande på elektromotoriska kraften hos kombinationen Cd. amalg | Cd Cl, | Hg, Cl; | Hg. Då de anförda observationerna tills vi- dare sträcka sig öfver en mycket kort tidrymd, hvarför många omständigheter såsom elementens hållbarhet, systematiska va- riationer m. m. ej kunnat fastslås och då därtill kadmiumklo- rid är ett i fysikaliskt hänseende föga kändt salt, har jag ej ansett det löna mödan, att redan i detta sammanhang vis a vis denna galvaniska kombination anställa några termodynamiska eller osmotiska beräkningar. Ej heller har jag uträknat några temperaturformler för de skilda elementen, emedan svårighe- ter uppstodo att hålla temperaturen i den termostat jag an- vände fullt konstant för längre tid vid värmegrader under rums- 30 L. William Öholm. [XLVII temperaturen, och de noggrandare mätningarna därför ligga inom ett jämförelsevis trångt temperaturområde. De experimentelt erhållna resultaten gifva dock redan en föreställning om huru denna kemiska kombination förhåller sig 1 elektriskt hänseende, hvarför följande allmänna slutsat- ser af undersökningen i fråga torde kunna dragas. Elektromotoriska kraften. Kadmiumklorid-elemenutets spänning ligger betydligt un- der 1 volt, och skulle man sålunda i denna kombination, 1 fall fortsatta undersökningar visa dess lämplighet som användbar normal, erhålla ett normalelement af jämförelsevis låg spän- ning, såsom af följande jämförelse vid 209 C mellan detta, Clark- och kadmiumsulfat-normalen framgår Clark. Kadmiumsulfat. Kadmiumklorid C. och TIT 1,4267 1,0186 0,6717 Vid likartad sammansättning är sistnämnda elements E. K. således 0,3469 V. lägre är den vanliga kadmium-normalens. Ungefär samma skillnad eller 0,3464 V. förefinnes äfven mellan Weston-normalen och liknande kadmiumklorid-kombination. Äfven det Helmholtzska elementets elektromotoriska kraft är betydligt lägre än Clark-cellens, hvarför den allmänna regeln torde gälla, att galvaniska element innehållande saltlösningar 1 form af klorider visa betydligt lägre spänning än de, som äro sammansatta af motsvarande sulfater. Hvad elementen af nor- maltypen C och III för öfrigt vidkommer, så finner man att de något differera från hvarandra ity att E. K. hos cellen Ci medeltal öfverstigit denna hos III med 0,00006 V. Detta be- ror troligen på den något olika behandlingen vid samman- sättningen. För öfrigt öfverenstämma värdena för de enskilda elementen under liknande temperaturförhållanden väl med hvarandra och har jag ej kunnat observera några andra va- riationer än dem temperaturen åstadkommit. (Se äfven sid. 34). Hvad den negativa elektrodens beskaffenhet vidkommer, så ökas spänningen med ungefär 0,049 V. i fall den består af en amalgamerad Cd-staf i st. f. af 12,5 ?/, amalgam, såsom af jämförelse mellan två och två af följande i öfrigt lika sam- mansatta celler framgår. N:o 19] Den galv. kombinationen Cd. amalg. Fedde Fi; Cl Pere! 31 Mättad lösning, 18,22 C; 1-mol.-n, 17,8 20; 0,1 mol.-n. 17,8” C. Amalgamerad Cd-staf A=0,7161 R=0,7538 S=0,7933 12,5 ?/, Cd-amalgam B=0.6675 N=0,7032 Q=0,7446 Differens 0,0486 0,0506 0,0487 Tidigare tabeller för de skilda elementen A, R och 5 utvisa huru denna småningom skeende stigning af spänningen försiggått. Koncentrationens inflytande. Kadmiumkloridlösningens koncentration utöfvar ett bety- dande inflytande på elektromotoriska kraftens storlek. Såsom af alla försök framgått och efterföljande tabell för ungf. 209 C utvisar, stiger spänningen med utspädningen och framträder detta särskildt vid större förtunningar. CE 0676 LME 0j69335 > LP =O 3 UA=0,716 II =0,6728 3 N=0;7040 3; Q=0,7458 3; R=0,7542 L=0,6798 -, + 0=0,7154 ; SE (OR Om man i ett koordinatsystem afsätter koncentrationerna som abscissor och motsvarande elektromotoriska krafter som ordinator, förlöper kurvan fullt kontinuerligt men visar en ganska stark stigning vid mera utspädda lösningar. Temperaturens inflytande. Kadmiumkloridelementet förefaller att åtminstone vid mät- tade lösningar vara 1 högre grad beroende af temperaturen än kadmiumsulfatcellen. Vid den senare är nämligen tempera- turkoefficienten ungefär — 0,00004- och vid den förra under motsvarande förhållanden ungefär — 0,00007 "/g. OClark-ele- mentets temperaturkoefficient åter är — 0,00119 "/g. I jäm- förelse med detta sistnämnda skulle således Cd Cl; cellen ställa sig fördelaktigare som normal, i fall den för öfrigt kommer att uppfylla alla villkor, som måste ställas på ett sådant element. Hvad temperaturkoefficienterna för de skilda cellerna at kombinationen Cd | Cd Cl, | Hg. Cl, | Hg vidkomma, så synes en betydande stegring af dem förefinnas med utspädningen, så att koefficienten ifrån ett negativt värde ungt. — 0,00007 vid temperaturer omkring rummets för den vanliga normal- typen med vid alla temperaturer mättad lösning stiger till ett 32 L. William Öholm. ([XLVII posetivt värde + 0,0005 för element fyllda med 60,1 mol. uor- mal lösning. , Denna stigning vid rumstemperatur framgår af följande tabell. 14,709 — 20,19 (0: IT. IT. L. M. N. 0. — 0,000074; — 0,000068; + 0,00026; 0,00026; 000030; 0,000352; +0,00040 Br Q. RR: S. 0,00045; 0,00050; 0,00014; 0N,0003. 10,45? — 25,5” (Ch INGE I. L. M. N. 0. — 0,000073; — 0,0000974; + 0,00026; 0,000:6; 0,00030; 0,009356; 0,000407 IE: Q. 15 S. 0,00045; 0,000506; 0,00014; = 0,0003 Vid jämförelse mellan koefficientvärdena för cellerna R och N samt S och Q finner man, att ett kadmiumkloridelement har för samma koncentration af lösningen betydligt mindre temperaturkoefficient ungefär 0,0002 "Y/g. 1 fall dess negativa pol består af en amalgamerad kadmiumstaf i st. f. af vanligt amalgam. AT de tidigare tabellerna (sid. 16-28) framgår det slutligen, att E. K. i allmänhet ej är någon lineär funktion af tempera- turen, ty koefficienten förändras med denna och synes tempe- raturstegring i synnerhet vid koncentrerade lösningar vara åtföljd af en tillväxt i koefficientens absoluta värde. För elementet III t. x. finna vi sålunda en kontinuerlig för- ändring vid stigande temperatur från värdet — 0,000060 vid värmegrader mellan 9,99—14,79 till värdet — 0,000114 mellan temperaturerna 25,50—29,09. Ungefär samma förhållande visar elementet C. Äfves hos de med mera koncentrerade lösningar (utan kristaller) fyllda cellerna framträder denna omständighet så- som af följande exempel framgår. Elementet II. 9,99—14,79 temperaturkoefficient 0,000248 HH » 295,6 —29,5 3 0,00028 55 L. 9,9 —14,7 H 0,00025 - » 25,6 —29,6 ä 0,00028 Vid elementet M. förefaller temperaturkoefficienten att vara fullkomligt lineär och vid alla undersökta temperaturer N:o 19] Den galv. kombinationen Cd. amalg. | Cd Cl, | Hg, Cl, | Hg. da ungefär = 0,00030. På samma sätt förhåller det sig med N, där dess värde är 0,000354. De små variationer sjette deci- malen är underkastad torde bero på felmätningar. I detta sammanhang kan nämnas att också det element, för hvilket Czapski trodde sig finna en lineär koefficient, in- nehöll en lösning hvars halt utgjorde ungf. 0,75-n. Cellerna O, P och Q, hvilkas lösningar äro tämligen ut- spädda, visa ett motsatt förhållande mot dem med koncentrerade lösningar, ty här skönjes ett svagt om och osäkert aftagande i koefticientens värde med stigande värmegrader. Nedan anförda från tidigare tabeller uttagna värden förtydliga detta. 0. 9,99—14,79. Koefficienten = 0,000417. 25,6 —29,6 - = 0,000398. På 9,99—14,79, Koefficienten = 0,000464. 25,6. —29,6 5 = 0,000445. 9,99 —14,692. Koefficienten == 0,000504. 25,6 —29,5 5 = 0,000482. Då variationerna äro så små och uppträda endast vid femte och sjette decimalerna råder naturligtvis ännu stor osä- kerhet. Om dessa omständigheter dock vid fortsatta under- sökningar bekräftas, blir kombinationens beroende af tempe- raturen sålunda i allmänhet rätt kompliceradt, om ock en viss regelbundenhet synes förefinnas. Vid temperaturvariationer inom något vidare gränser har man funnit, att de vanliga kadmium-normalerna rätt snabbt inställa sig, utan att något större ,Nachhangen" skulle göra sig gällande. Däremot uppträder ett sådant , efterblifvande” vid Clark-elementet. Utan att angifva några sifferuppgifter säger Jaeger!) härom: ,, Wenn das Element aus höherer in tie- fere Temperatur gebracht wird, ist in diesem Falle die elektro- motorische Kraft zu hoch, weil dann die Lösung noch die geringere Konzentration der höheren Temperatur besizt. Um- gekehrt verhält es sich bei Erhöhung der Temperatur." Allde- les samma förhållande har jag funnit hos normaltypen af kad- miumklorid-elementet, och då jag genom tidigare observatio- ner redan misstänkte, att denna skuggsida förefans, gjorde jag 1) Jaeger Le. s. 73. 34 L. William Öholm. [XLVIII äfven häröfver några mätningar. Den 23 april uppvärmdes termostaten med de däri befintliga elementen under 2 !/, tim- me småningom från 17,59 till 27,89, hvarpå mätningar utför- des och utföllo resultaten på följande sätt. I andra raden ingå de direkt observerade och i den tredje raden de för tempera- turen 27,89 OC. beräknade värdena. Elementet. Ti C. N. 0; P; Q. Obs. 0,67041; 0,67086; 0,70672; O0,71843; 0,73104; ÖO,74947 Ber. 0,67088; 0,67095; 0,70673: O0,71849; 0,73108; 0,74950 Därefter afkyldes cellerna åter under 3 !/; timme till 13,69 C., hvarvid följande värden erhöllos. Elementet III. (CÉ 10 INE 0 På Q. Obs. —0,67262:; 0,67233; 0,67821; 0,70174; 0,71275; 0,72480; 0,74253 Ber. 0,672055310,6 7211; -0;6.7815 5 0,701733 0,7127 25 10:72476 MOTTAS Såsom häraf framgår förhålla sig elementen af normaltypen III och C i detta afseende som Clark-elementet. Cellerna med utspädda lösningar däremot synas inställa sig nästan omedel- bart, hvilket jag också redan af de tidigare mätningarna tyckte mig finna. Vid L, som innehöll en tämligen koncentrerad lösning är differensen ännu så stor, att den möjligen kan hän- föras till en koncentrationsvariation, och framträder denna om- ständighet äfven i de tidigare tabellerna vid mera koncentre- rade celler som t. ex. L. och 1I. Men vid alla de öfriga från och med N. äro skillnaderna mellan de observerade och de be- räknade värdena så små, endast några hundradedels millivolt, att de, såsom också observationerna tydligt ange, helt och hål- let bero därpå, att cellen, hvars lösning ej omrörts i likhet med termostatvattnet, icke kunnat fullt följa med tempera- turens stegring eller aftagande utan blifvit nägra hundradedels- grader efter. Till följd häraf blifva de observerade värdena vid temperaturstegring något lägre än de beräknade och tvärtom. Inverkan af skakning, Emedan v. Helmholtz och Czapski hade observerat, att vissa element voro synnerligen känsliga för skakningar och då, som redan nämnts, termostaten till följd af motorns rörelse var försatt i lätt darrning och denna därför kunnat utöfva infly- tande på resultaten, så har jag enkom gjort försök häröfver och därvid funnit, att en så ringa rörelse ej visat någon in- N:o 19] Den galv. kombinati nen Cd. amalg. | Cd Cl, | Hg, Cl, | Hg. 35 verkan på elektromotoriska kraften. Vid häftig omskakning, hvarvid elementet med handen försattes i stark rörelse, fann jag nog hos vissa celler ett nedåtgående af spänningen, men återtog denna i allmänhet rätt snabbt sitt ursprungliga värde. Därvid synes, såsom redan v. Helmholtz framhåller, koncentra- tionen utöfva inflytande, så att fenomenet bättre framträder vid utspädda lösningar, troligen därför att kvicksilfverytan blir lättrörligare. Härvid torde dock äfven pastamassans tjocklek inverka, ty om denna bildar ett mäktigare lager förhindras äfven därigenom den posetiva elektrodens rörelse. Undersök- ningarna utförda med några celler gåfvo följande resultat. Hlementet Lit = 17;20 -OrsVi=0;079:02 Omrördes och mätningen utfördes omedelbart därefter. Ingen inverkan. Omskakades ytterst häftigt, hvarvid elementet t. o. m. stjälpte omkull. Mätningen gaf 0,67901 volt. Då ledningen till galvanometern slöts under själfva om- röringen svängde spegeln visserligen något fram och åter, men så snart skakningen upphörde, inställde sig elementet så godt som omedelbart å sitt normala värde. Vid dessa försök var temperaturen i7,59 och spänningen 0,67910 volt. På samma sätt förhöll sig elementet O. Elementet Q, som hade en rätt utspädd lösning 0,1 mol. normal d. v. s, ungef. 1,8 ?/, således betydligt mindre koncen- trerad lösning än de Zn Cl;-celler, med hvilka v. Helmholtz utförde försök, visade sig vara något ömtåligare för rörelse. Innan mätningen utfördes var motorn i gång. Sedan den stått 10 minuter erhölls vid 17,19 C spänningen 0,74429 volt. Beräk- nadt af ett tidigare värde, då motorn gick under mätningen, för 17,89 och temperaturkoefficienten 0,0005 erhålles för 17,19 äfven 0,74129 volt. Cellen omskakades därpå och kraften medgick till 0,74424 volt. Efter ytterligare häftig skakning erhölls värdet 0,74413 V. Motorn sattes därpå i gång och efter 10 minuter hade spänningen stigit till 0,74421 samt steg måningom till sitt ur- sprungliga värde. Mindre omröringar, som under denna tid företogos, nedsatte för hvarje gång kraften med 0,00001- till 0,00002 volt. Emellertid framgick det tydligt att detta element, som hade så utspädd lösning, ej mer så hastigt återtog sitt nor- mala värde som de, hvilka innehöllo mera koncentrerade. 36 L. William Öholm. [XLYVII Hvad den negativa elektrodens beskaffenhet vidkommer, så kunde jag i detta afseende ej spåra någon väsentlig skill- nad, ty skakningens inflytande var ungefär densamma, om elektroden bestod af amalgam eller af amalgamerad metall. Äfven här var elementet R fylldt med 1-n lösning rätt okäns- ligt, hvaremot S, som innehöll 0,1 n. lösning rönte inflytande af häftig omröring och spänningen nedgick alldeles som hos Q. De med Cd Cly-kristaller fyllda cellerna voro alldeles okänsliga för hvarje rörelse och förhöllo sig sålunda som van- liga normalelement. Några andra systematiska fel och variationer än nu an- tydda har jag tillsvidare ej kunnat observera. HEj heller kan i detta sammanhang någon uttalan göras öfver kalomelns lämp- lighet som depolarisator, emedan cellerna användts blott vid kompensationsmätningar och hvarje ström därvid så vidt möjligt undvikits. Universitetets laboratorium för tillämpad fysik. Hel- singfors. REDOGÖRELSER OCH FÖRHANDLINGAR. Öfversigt af Finska Vetenskaps-Societetens Förhandlingar. XLVIII. 1905—1906. N:o 20 Berättelse öfver Finska Vetenskaps-Societetens Meteorologiska Central- anstalts värksamhet under året 1903. Det gångna året har icke att uppvisa några genomgri- pande förändringar, vare sig med afseende å arbetssättet eller det insamlade materialets omfång. Tryckningen af anstal- tens årsböcker för tidigare år har, 1 enlighet med det i se- naste årsberättelse framstälda programmet, fortfarande på- skyndats samt äfven gifvit ett nöjaktigt resultat. Den fort- satta bearbetningen af såväl centralanstaltens egna som äf- ven landsortsstationernas observationsmaterial har till dettas väsentliga delar fortskridit intill närvarande tid. — Obser- vationerna och registreringarna vid centralanstalten ha så- som förut fortgått utan nämnvärda störingar och detsamma kan i hufvudsak sägas om landsortsstationerna. Smärre för- ändringar och nya anordningar skola framgå af det följande. Anstaltens personal och arbetsfördelningen har varit densamma som under det föregående året. Dock må nämnas att fil. kand. Osc. V. Johansson förestod min tjänst under juni månad, för hvilken tid Societeten beviljade mig ledig- het, samt att mag. W. Öhquist under augusti månad, då fi. lic. Axel Heinrichs åtnjöt ledighet, förestod assistentbefatt- ningen. — Vid sidan af de löpande göromålen har herr Hein- richs arbetat på en undersökning af temperaturens dagliga gång i Helsingfors under klara, halfklara och mulna dagar, medan åter herr Johansson utarbetat en undersökning om de anemometriska vindstyrkebestämningarna i Finland på grund af observationer i Sodankylä, Uleåborg, Vasa, Lautta- 2 Ernst Biese. [XLVII kylä och Helsingfors. — Såsom extra biträde har fil. lic. Hugo Karsten tidtals varit anstäld och då uteslutande bear- betat vattenhöjdsregistreringarna 1 Hangö och Helsingfors samt de hydrografiska och isobservationerna från våra kuster. Af anstaltens publikationer ha under året följande vo- lymer utkommit: Observations publiées par institut météorologique cen- tral, Observations météorologiques faites å Helsingfors", år- gången 1900, utgörande 12 tryckark. »Observations météorologiques publiées par Vinstitut méteorologique central, 1893—18914", innehållande de rent meteorologiska observationerna vid landsortsstationerna, till- sammans 32 !/, tryckark. Under samma hufvudtitel som föregående ,Etat des glaces et des neiges en Finlande, exposé par Axel Heinrichs", vintern 1894—1895, utgörande 7!:, ark jämte 4 plancher. Äfven förtjänar framhållas att af årsboken för 1901, som kommer att omfatta både centralanstaltens och lands- ortsstationernas observationer och att utgöra första årgån- gen i vår härefter tyskspråkiga publikationsserie, redan 9 ark äro färdigtryckta, medan volymen för de bägge samman- slagna årgångarna 1895 och 1896 af landsortsobservationerna i det närmaste blifvit färdig, i det att af densamma 28 ark föreligga. Såsom redan nämndt har herr Karsten fortsatt behandlin- gen af de hydrografiska och isobservationerna vid våra 6 maritima stationer. Härvid har han äfven användt såväl de till samma kategori hörande och af anstalten anordnade iakt- tagelserna å några turbåtar som ock de isobservationer, hvilka Helsingfors stad låtit utföra vid landets sydkust; och än vi- dare ha i detta sammanhang observationer vid våra fyrfar- tyg, som utförts på Lotsdirektörens initiatif och benäget stälts till vårt förfogande, nu såsom tidigare medtagits i de tabellariska sammanställningarna. Sålunda har den femte år- gången (1905) af denna serie blifvit färdig. För de nyssnämnda observationerna utgick statsanslaget med året 1904, men detsamma har ånyo beviljats, ehuru icke för 5 år, hvarom Societeten hos regeringen anhållit, utan en- N:o 20] Finska Vet.-Soc:s Meteorol. Centralanstalts värksamhet 1905. 3 dast för 3 år, och tillika ha medel beviljats för 4 nya statio- ner inom Bottenhafsområdet, nämligen för Ulkokalla, Norr- skär, Säbbskär och Märket. För de nya stationerna sam- manfördes under hösten nödig instrumentel och utarbetades utförliga instruktioner, särskildt med hänsyn därtill att nå- got säkert tillfälle ej erbjöds mig att nå stationerna och in- öfva observatörerna. Genom Lotstyrelsens förmedling skulle vid tillfälle utrustningen via Uleåborg öfverföras till resp. stationer. Innan dessa alla sålunda blifvit utrustade, ha vi kommit ett stycke in på det nya året, men sådant har ej kunnat undvikas, då lägenheterna varit dels olämpliga, dels få. En nyhet vid dessa 'stationer, som införts på hydrogra- fiska kommissionens anhållan, är att härefter äfven vatten- prof för analys af vattnets salthalt regelbundet tagas. För sådant ändamål ha särskilda vattenhämtare och vincher med räknevärk anskaffats och stationerna blifvit försedda med nö- digt antal flaskor för profvens bevarande. De tidigare genom andra biträden gjorda utmätningarna af limnigrafkurvorna från Hangö ha nu af herr Karsten blif- vit fortsatta så att äfven årgången 1903 föreligger färdig. Samtliga tabeller för de sju behandlade årgångarna 1898— 1903 ha blifvit tryckta och omfatta ett häfte af 10 !/, tryck- ark. Detta utkommer inom kort, såsnart jag fått färdig den därtill hörande och under utarbetning varande inledande texten. Sedan början af året 1904 har jag, såsom 1 samma års berättelse redan omnämndes, vid limnigrafen i Helsingfors infört regelbundna direkta mätningar af vattenhöjden. Dessa mätningar, som skett hvarje måndag, utgöra en mer än till- räcklig kontroll öfver apparatens nollpunktsläge och stabili- tet. Det har nämligen visat sig att de ur mätningarna be- räknade nollpunktsvärdena under hela den ifrågavarande ti- den förete en nära nog oväntadt stor öfverensstämmelse sins- emellan. För utmätningen af registreringarnas timordinator ha hos firman Tilgmann med synnerlig precision och omsorg utförts tvänne gradskifvor af glas, å hvilka det behöfliga linienätet, omfattande ett dygn, fotografiskt blifvit öfver- fördt. Någon inetsning af nätet har ej skett, utan den posi- tiva nätbilden skyddas af ett tunnt genomskinligt lacklager. 4 Ernst Biese. [XLVTII Denna anordning har, liksom tidigare äfven för Hangö-lim- nigrafen, visat sig vara synnerligen ändamålsenlig. — Lim- nigrafkurvorna från Helsingfors för åren 1904 och 1905 äro redan slutbehandlade, i det att för dem tabeller öfver samt- liga timvärden för vattenståndet äfvensom öfver dagliga och timmedeltal månadsvis blifvit uppstälda i tryckfärdigt skick. Detta arbete har utförts af herr Karsten. Emedan anstaltens anhållan om anslag för inrättande af nya stationer och komplettering af instrumentelen å en del gamla stationer blifvit beviljad, har jag under äret redan anskaffat de flesta för ändamålet nödiga instrumenten. Un- der den korta tid, som sedan anslagets definitiva beviljande förflutit, har utförandet af den afsedda förbättningen af vårt observationsnät endast delvis kunnat ega rum, men allt ef- tersom observatörer kunna anskaffas och min tid tillåter mig att besöka resp. observationsorter kan, då nödig instrumentel förefinnes, stationernas utrustande fortgå. De hittills anskaf- fade instrumenten äro följande: 3 termometerburar enligt Wilds typ, utförda af V. Falck —Rasmussen, 6 termometer- hyddor af trä, likaledes enligt Wilds modell, 24 psykrome- tertermometrar, 16 maximi- och 16 minimitermometrar, alla af Fuess” patent-konstruktion, 8 hårhygrometrar enligt Koppe, 10 vindfanor enligt Wild med 2 skifvor för mätandet af vindhastigheten, 1 väggur för stationen i Sodankylä, 8 vat- tenhämtare med termometerhållare. För öfrigt har ännu för vår välutrustade station i Laut- takylä, där prosten Vilh. Lindstedt med så stort intresse fortfarande offrar mycken tid åt meteorologiska iakttagelser, anskaffats en barograf enligt Richard. Jämte de tidigare på denna station påbörjade registreringarna af temperaturen ha vi härefter att emotse ett nytt material beträffande luft- trycksvariationerna. — Vidare har det befunnits nödigt, att anskaffa en reserv-termograf af Fuess mindre modell, syn- nerligast med hänsyn därtill att de i Helsingfors, Lautta- kylä och TInari uppstälda instrumenten ibland erfordra ren- göring eller remont och då böra under tiden ersättas med annat instrument. Tyvärr ha dessa apparaters ur icke visat N:o 20] Finska Vet.-Soc:s Meteorol. Centralanstalts värksamhet 1905. 5 sig vara fullt tillförlitliga vid låga temperaturer, hvilka ibland förorsaka deras stannande. Jag öfvergår nu till de under året företagna inspek- tionsresorna. Önskan att få besöka vår station i Inari fann jag till- fälle att förvärkliga under vårvintern. Resan dit var så mycket angelägnare som under densamma älven en station i Sodankylä skulle anläggas. — I Inari uti Thule gård, om- kring 3 mil norr om kyrkan, har forstuppsyningsmannen M. W. Wenerberg under en lång följd af år med en bristfällig apparelj och utan någon ersättning utfört meteorologiska observationer, hvilkas värde dock, på grund af ofta förekom- mande luckor, är ganska ringa. Bättre utrustad blef statio- nen, då instrumenten från den upphörda stationen iaanila vid bolaget Prospectors guldvaskeri året förut öfverflyttades till Thule, men uppställningen och observationernas utföran- de lämnade mycket att önska öfrigt. Under min vistelse på stället den 4—9 april hade jag tillfälle att rätta mycket i sistnämnda afseende. Tyvärr kunde någon förbättring uti termometrarnas, hygrometerns och termografens uppställning ej vidtagas innan en Wilds hydda blifvit uppförd. Med led- ning af detaljritningar har herr We&nerberg sedermera låtit förfärdiga och på af mig anvisad plats uppföra en sådan hydda samt enligt noggranna instruktioner insatt nyssnämn- da instrument i densamma, hvarför uppställningen efter tid- punkten härför, den 1 november, väl får anses vara fullt normal. — Stationen är vidare försedd med en god barome- ter af Fuess (N:o 1411). Det var meningen att genom för- medling af vår kontrollbarometer få denna barometer jäm- förd med anstaltens normalbarometer, men denna afsikt omintetgjordes, då jag fann mig nödsakad att kvarlämna kontrollbarometern i Sodankylä, emedan det icke mera var möjligt att såsom tidigare under vintern från Sodankylä resa vidare i släde och barometern under färden med ren utan tvifvel blifvit sönderslagen. — För vindbestämningarna upp- stäldes en medförd Wilds vindfana med 2 styrketaflor öf- verst på åsen af karaktärsbyggnaden, en för alla vindar till- räckligt fri plats. — Mot nederbördsmätarens uppställning 6 Ernst Biese. [XLVTIII var intet att anmärka, då man fäster afseende därvid att i dessa trakter någon för snödrifvor skyddad plats svårligen kan utväljas, utan att med detsamma riskera att i mätaren infå en för ringa nederbördsmängd. Sålunda kan man anse att denna station, som är en af de viktigaste och intressantaste i landet, numera befinner sig i fullgodt skick. Det lilla, som i observationernas handhaf- vande möjligen ännu brister, kan lätteligen vid en följande inspektion afhjälpas. På återresan dröjde jag den 14—21 april i Sodankylä kyrkoby. Denna ort har synts vara särskildt egnad för en meteorologisk station, då ju omfattande iakttagelser här tidi- gare blifvit gjorda, specielt under de s. k. polaråren 1882— 1884. Äfven senare under 1890-talet ha tidtals observatio- ner här å Laurila gård utförts af gårdsdottern Aada Anne- berg, men dessa ha varit mindre värdefulla, emedan de allt efter litet blifvit afbrutna. Redan på uppresan hörde jag mig för efter lämplig plats och observator för den blifvande stationen och styrktes nu i min uppfattning att den nyss- nämnda observatorn å Laurila gård skulle bli den lämpli- gaste. Den gamla stationen rekonstruerades således och ob- servatorn inökfvades grundligt under en veckas tid. Främst uppstäldes en Wilds termometerbur med full- ständig instrumentel för temperatur- och fuktighetsbestäm- ningar, dock endast provisoriskt, emedan äfven här en hydda först måste byggas. Dennas uppförande öfverlämnades åt en timmerman, som försågs med detaljerade ritningar. — En god barometer af Fuess (N:o 1098) fanns visserligen, men då dess korrektions föränderlighet med lutttrycket ej var känd, hemtogs den och i stället lämnades en annan i antydt af- seende undersökt barometer, Fuess N:o 1618. Såsom reserv eller för att vid behof öfverflyttas till någon annan ort i Lappmarken kvarlämnades dessutom . oo. >. «oso - +» Kuopio frosten stubbe lindstedt >: cs cc. «ov. Latittakylä Tölkskolslararen-d- Hakli i oo. so... + - Lojo Rektorskan M. Candolin . . . » . Mariehamn Herrar I. Hurskainen och M. Päajanenrene Punkaharju 10 Frost Biese. [XLVIITI Herr Hino Birimenytj öken fame gn fa fa RS OKGANAE Erökens Thekla: Molins fo aa schlås Bam ÖRONS A'oronomens Kr bm Dastrenk oc. ic . srPornea Apotekaren Hugo Hasselblatt genom föll ceuterna Elis Möller och Sr Fonselius Uleåborg Fröken Ida Pomelin . . . saaded VINOS Trädgårdsmästaren K. T. förstör sa kar VID ORS Apotekaren. A.« BB. Schlyteri/uc.ec6 sc 0 Wilmanstrand Brukspredikanten Julius Karsten . . . . . Wärtsilä Magister. GR: HorsténAaolv. bentaelibs Be tillsammans 19 stationer, samt följande fyrinrättningar: Fyrmästarena K. Lindström och V. Montell . Bogskär 5 KAN Karlsson dal dn sega mn SKA 5 Emil Nylund ... . . Hangö 5 BESSV I Eriksson, och M. Piper ING a sir le er. EIN DSS 3 Frans F. Bors so a rs HÖMAlOTO 5: MERB ORSA . ». Marjaniemi sj J. V. Eriksson och in A. Dal BlOM Sö så ua rose NERE 5 AUSs UPPMa u c ks sr REN OTTRS KAR 5 IDarehker ov nsag Puka. aut Bonkkald - Aleks; Riis: co cc LAR SORAN a J. Ei Manntfolk bon ses o.2 2 NSAODSKA ä Ivar Nyman . Jo fs scrs mc SSR : K. EivEtolmberg Files ST Salskar 3 CO. FE, Liljefors. + «cm os rs SÖREESKaR Å Knut Cajanus. « 0 a namn G EL ROOS -e occre te sr AROR ; MTC ÖT oe oe fors SA SR DEG 5 FJ. Ekland. oc os os cc oc & Valsötaner tillsammans 18 stationer. Hydrografiska observationer: af herrar fyrmästare och under deras inseende af personalen vid Bogskärs, Gråharas, Hangös, Porkkalas och Utös fyrin- N:o 20] Finska Vet.-Soc:s Meteorol. Centralanstalts värksamhet 1905. 11 rättningar samt af befälet å fyrfartygen Helsingkallan, Nah- kiainen, Plevna, Qvarken, Relandersgrund, Storkallegrund, Taipaleenluoto, Verkkomatala och Äransgrund, tillsammans vid 14 stationer. Isobservationer: likaledes af herrar fyrmästare under fyrbetjäningens medvär- kan vid fyrinrättningarna å Bogskär, Gråhara, Hangö, Pork- kala och Utö, tillsammans 5 stationer. Enbart nederbördsobservationer: Senator O. Donner. a Provisorn Walter Hässbilad S . Bromarf, Framnäs . Hankasalmi Agronomen BE. F. Simola . . Hattula, Pelkola Provisorn J. Neumann . Haukipudas - IKT Back. . Härmä, Alaviittala Läraren Aatu Okko . Ikaalinen Herr Hjalmar Olin E . Jokkis Hemmansägaren Juho Ekgvist . Karislojo Sanatoriet . : : . Kerimäki(Punkaharju) Läraren H. J. Mätikalion j . Kurkijoki iIBrowisorn Ax UWI Ste sou” . Kyrkslätt Folkskoleläraren N. Silfvast . . Lappträsk Studeranden Jalmari Wartia . . Lavia Magister Ivar Lovenetzskij ; . Lovisa Telegrafchefen K. J. Björklund . . Muhos Provisorn Adolf Domander . Mäntyharju Fröken Eva Lindholm . Paavola Apotekaren Erik Wahlroos . Pielisjärvi 7 A. Castrén . . Rovaniemi Stationsförmannen Elias Holtar . . Ruokolahti (Imatra) Stationsinspektorn J. E. Hedberg . Seinäjoki Fyrmästaren L. L. Laurin . . Sideby 12 Ernst Biese. [XLVIII Folkskoleläraren A. Lasarew . . . . Suojärvi Aoronomen, HH Flynmnem ber... «os marolabher tillsammans 24 stationer. Vattenhöjdsobservationer: förutom af ofvannämnda herrar fyrmästare vid Hangö, Säl- grunds, Söderskärs och Utö fyrbåkar äfven af: Lotsåldermannen J. E. Andersson Jungfrusunds lotsplats TOtsarne. . «= . so fat 6 os vs Kobbaklintarnesst 2 ÄR Fas ser rett SKO ARS : Er ar ANNO ADS 3 Lötged JE VT Sjöden RNE . Lypörtö 3 Lotsåldermansenkan M. L. Ablsbon . Lökö 5 Totsåldermannen J. E. Söderholm . Rönnuskärs 5 ID(OWSERAAND. ba . Sottunga ” TLotsåldermannen Aled Betts Utö Eyrmästaren (5: 10) Kavurm cc 2 OYttergronds Sas Prökentlda Pomelmiy vd. 5 NWMESE Hamnkapten C. W. E. Blomberg . Kotka, tillsammans vid 16 stationer. Liksom under fera föregående vintrar ha å några tur- båtar på bestämda observationspunkter antecknats tempera- turmätningar af luften och ytvattnet, samtidigt rådande vä- derleksförhållanden samt isens beskaffenhet och utsträckning, allt antecknadt på för ändamålet anskaffade enkla sjökort. För vintern 1904—1905 föreligga anteckningar från traden Hangö— England, gjorda af kapt. E. Hjelt under 7 tur- och returresor å ångaren , Polaris mellan den 6 januari och 8 april samt af styrman J. Lundström likaledes under 7 tur- och returresor å ångaren ,Arcturus" mellan den 21 decem- ber och 23 april. Från linjen Hangö—Stockholm ha inkom- mit dylika iakttagelser, utförda af kapten A. Lindfors under 14 tur- och returresor med ångaren , Wellamo" mellan den N:o 20] Finska Vet.-Soc:s Meteorol. Centralanstalts värksamhet 1905. 13 17 januari och 23 april. Dessa observationer ha anordnats och insamlats af lotsuppsyningsman J. B. Blomqvist i Hangö. Molnmängden, molnslagen och dessas rörelseriktningar i olika lager ha äfven under sista året 3 gånger om dagen an- tecknats af agronomen K. Em. Castrén i Torneå. Snö- och isförhållandena hafva varit föremål för obser- vationer å ett stort antal öfver hela landet fördelade orter. Äfvenså ha rapporter öfver åskväder fortfarande inkom- mit från vidt spridda och talrika orter inum landet. Helsingfors, 1906 mars 22. INR SK BeTste Finska Vetenskaps-Societetens ärshögtid den 30 April 1906. Ordföranden hr LDLEVANDER Öppnade sammanträdet med några helsningsord till de närvarande samt lemnade derpå ordet först åt Societetens ständige sekreterare för uppläsande af nedanstående årsberättelse och derefter åt hr REIin, hvil- ken höll det jemväl här nedan intagna vetenskapliga före- draget. L Arsberättelse. Under det årsskifte, som denna berättelse omfattar och som varit så skickelsedigert för vårt folk, hafva medbor- gares tankar och känslor i främsta rummet varit rik- tade på den omgestaltning af vårt politiska lif, som der- under egt rum, och de reformer af vårt samhällsskick, som ytterligare förberedas. Detta förhållande har visserligen ej varit egnadt att särskildt främja sträfvanden, hvilka såsom de rent vetenskapliga, stå på sidan om frågorna för dagen och ej direkt beröras af de partiintressen och lidelser, som behärska sinnena 1 en politiskt upprörd tid. Sjelffallet är ju att ett arbete, som rör sig på ett så att säga neutralt område, under dylika förhållanden är mindre uppmärksammadt och nödgas i högre grad än eljes undvara de lifvande impulser och den uppmuntran, som deltagandet från allmänhetens sida innebär. Den vetenskapliga produktiviteten kan derför svår- ligen undgå att åtminstone medelbart röna inflytelse af den för tillfället rådande situationen. En erinran härom torde ej anses obehörig, då jag nu går att redogöra för Finska Vetenskaps-Societens verksamhet under det nu tilländagång- na 68:de året af dess tillvaro. N:o 21] Årsberättelse. 15 För Societeten har detta arbetsår emellertid varit så tillvida lyckligare än de flesta föregående, att Societeten der- under ej haft att beklaga förlusten al någon vare sig ordi- narie eller hedersledamot. De enda förändringar, som inom dess krets inträffat, hafva föranledts genom utnämnandet af två nya hedersledamöter, f. d. riksarkivarien KARL GUSTAF MALMSTRÖM 1 Stockholm samt direktorn för internationela byrån för mått och vigt i Seévres JEAN-RENÉ Benoit, af hvil- ka den förre invaldes den 20 november förlidet år, den se- nare åter den 16 innevarande april. Hela antalet af Socie- tetens hedersledamöter uppgår härigenom till 25, medan an- talet af dess ordinarie ledamöter utgör 53. Af de sju ordi- narie ledamotsplatser, som förty för närvarande stå lediga, falla tre inom matematisk-fysiska, en inom naturalhistoriska samt tre inom historisk-filologiska sektionen. Af Societetens skrifter har efter senaste årsdag utkom- mit: Öfversigt af Finska Vetenskaps-Societetens förhandlingar, XLVII, 1904—1905, samt Acta Societatis Scientiarum Fenm- cae, tom. XXXII, en volym om 93 ark in 4:0o, innehållande amandinsan at hr: Al Ko o Cajander, KK: LL. Tallqvist, Hj. Crohns, L. Lindelöf, Hj. Tallqvist och Edv. Rein jämte ett minnestal af hr K. E. F. Ignatius. Under arbete äro samti- digt en ny tom af Acta samt två häften af Bidragen. I följd af en under senare tid starkt ökad utdelning af Societetens skrifter har det inträffat att dess förråd af Acta, hvad de nyaste tomerna XXV—XXXI beträffar, blifvit på få exemplar när uttömdt. Med anledning häraf har det be- funnits nödigt att för framtiden öka upplagan af Acta, hvar- af för Societetens egen räkning hittils tagits 350 exemplar, till 450. För att tillika i någon mon fylla den i Societetens bokförråd uppkomna bristen, har den för ändamålet tillsatta komitén närmast vändt sig till de författare, hvilka egt öf- vertryck af vissa tomer af Acta och genom deras tillmötes- gående 1 sjelfva verket lyckats sammanbringa några tiotal exemplar af tomerna XXVII, XXVIII och XXX. Derjemte har fråga väckts om omtryckning af några andra tomer och har till en början aftal träffats med en firma i Berlin om reproduktion af tom. XXXI på s. k. anastatisk väg, ett för- ns 16 L. Lindelöf. [XLVIII farande som synes särskildt utmärka sig genom sin pris- billighet. Utom bekostandet af egna publikationer har Societeten med 3,500 mark bidragit till utgifvandet af en festskrift, som föranstaltats af särskilda finska naturforskare. Vid sina sammanträden, hvilka efter vanligheten hållits engång i månaden, utom under sommarferierna, har Societe- ten dels af egna medlemmar, dels af utomstående vetenskaps- idkare fått mottaga en mängd afhandlingar, af hvilka ne- danstående äro afsedda att offentliggöras DEG Ueber den FEinfluss der Wand der Gefässe bei Studien iäber Gase, von G. Melander; Studien ber Oedogoniacéen, I. Fine kritische Zusam- . menstellung der Untersuchungen und Beobachtungen ber Oedogoniacéen in den Jahren 1901—1905, von K. E Hirn. 2) i Bidragen: Finlands rostsvampar, af J. I. Lindroth; Undersökning af terpenerna 1 finsk tall- och grankåda,. af Ossian Aschan; Pflanzenphänologische Beobachtungen in Finnland 1904, zusammengestellt von V. F. Brotherus ; Åskvädren i Finland 1902, af W. Öhquist; Tierphänologische Beobachtungen in Finnland 1904, zu- sammangestellt von K. M. Levander. 3) i Öfversigten: Capsidae in Venezuela a Domino D:re Meinert collectae enumeratae novaeque species descriptae, af O. M. Reuter; Beiträge zur Kenntniss der Coleopteren-Fauna des Lena- Thales in Ost-Sibirien. I. Haliplidae und Dytiscidae, af B. Poppius; Contributions to the knowlegde of the Coleopterous- Fauna of the Shetlands and Orkney-Islands, af densamme; N:o: 21] Årsberättelse. 0 Commendones legation till Danmark och Sverige 1561, af Henry Biaudet; Pleurorthotricum, eine neue Laubmoosgattung aus Chile, af V. F. Brotherus; Beobachtungen von B. Hahl iäber die innere Reibung des Quecksilbers, von K. F-. Slotte: Die Statolithen-hypothese und die Grasknoten, af Fr. Elfving; Beiträge zur Kenntniss der Coleopteren-Fauna des Le- na-Thales in Ost-Sibirien. II. Cicindelidae und Carabidae, af B. Poppius; Redogörelse för fortgången af de astrofotografiska arbe- tena å observatoriet i Helsingfors under tiden juni 1904— Ina 1905; af 288: — Melkaniskanverkstaden samsöstr lelsbi2;00:+5 Behållning till år 1906. Societetens egen fond . :.os + » « 39,637: dl Kassan för inköp af verktyg. . . . 30: — Amslasdör vetenskapliga pris, = .,.-v» 13,000:2-- Summa Fmk 2. Statsrådet L. Lindelöfs donationsfond. Bemalmne från: ar. L90d 1 os os 4 oc ste DTI: 85 Räntor . EESK PRIS BS ANKI (ERT UPS ARAKST AROR FN: OST FO Behållning till år 1906: Fmk 17,929: val u 3. Nordenskiöldska fonden för vetenskapliga forskningsresor. Behållning från år 1904 <. . .:- «> 31,446: 44 [ERT a mA a rar lt ala OR 0 SO. JÖGSRÅ Behållning till år 1906: EFmk :39,196: 47 10 Förhandlingar. Enär vid denna granskning och vid skedd uppräkning af Societetens värdepapper och kassa någon anledning till anmärkning icke förefunnits, tillstyrka vi full ansvarsfrihet för skattmästaren. Helsingfors, den 16 Mars 1906. A. EF. SUNDELL. DR BEN Enligt revisorernas tillstyrkan beviljades skattmästaren full ansvarsfrihet för det gångna redogörelseåret. Hr Sundell meddelade ytterligare att revisorerna jemväl granskat Meteorologiska centralanstaltens räkenskaper för sistlidet år, utan att skäl till anmärkning dervid förekommit. Hr Tu. HomÉn tillkännagaf att föreskrifven inventering af Meteorologiska centralanstaltens penningemedel och öfriga tillhörigheter blifvit af Meteorologiska utskottet inom behörig tid verkstäld samt att förteckningen öfver de under året 1905 inköpta instrument dervid särskildt granskats och till riktig- heten konstaterats. Hr KIHLMAN uttalade vissa önskningsmål beträffande Meteorologiska centralanstaltens verksamhet, framhållande bl. a. vigten deraf att månatliga öfversigter af väderleken blefve genom dess försorg regelbundet och utan uppskof pub- licerade samt att väderleksbulletinerna erhölle en större sprid- ning, hvarigenom de i vissa fall kunde blifva till nytta för jordbruket. Societeten beslöt inhemta Meteorologiska utskottets ut- låtande öfver detta förslag, men borde detsamma dessförinnan blifva skriftligen affattadt. Ett af hrr Sundell och Melander undertecknadt förslag till inväljande af ny hedersledamot 1 Societeten upplästes och bordlades till nästa sammanträde. På derom gjord anhållan beviljade Societeten direktorn för Meteorologiska centralanstalten Ernst Biese sex veckors tjenstledighet, räknad från den 9 instundande April, samt för- ordnade fil. kand. Osc. V. Johansson att derunder handhafva direktorns åligganden mot ersättning, hvarom vederbörande öfverenskommit. Förhandlingar. 11 Den 16 April. Från The Missouri Botanical Garden i S:t Louis, Mo. hade ingått en anhållan om utbyte af skrifter, hvilken bifölls sålunda, att Societetens Öfversigt och Bidrag skulle framdeles tillhandahållas nämnda inrättning. På framställning af hr Melander, hvarom hr Th Homén förenat sig, godkändes nedannämda uppsats till införande i Öfversigten: Ueber die anemometrisehen Windstärkemessun- gen in Finnland, von Ösc. V. JOHANSSON. Hr BrortHeErus meddelade likaledes till införande i Öf- versigten en uppsats med titel: Contribution å la flore bryo- logique de la Nouvelle Calédonie. Avec une planche. Till hedersledamot af Finska Vetenskaps-Societeten in- valdes enhälligt direktorn för internationela byrån för mått och vigt i Sevres, doktor JEAN-RENnÉ BENOIT. Till Societetens bibliotek hade af f. d. presidenten ISAK FELLMAN förärats ett exemplar af följande arbete, hvars tryck- ning han bekostat: Anteckningar under min vistelse i Lappmarken, af JacoB FELLMAN, tryckt i Helsingfors 1906 i 4 delar. I företalet säges att arbetet utkommit endast i en mindre upplaga hufvudsakligen för att utdelas till biblioteker, vetenskapliga samfund och enskilda för ämnet intresserade personer i såväl hem- som utlandet. Den 30 April. Sedan hr REIN nu tillträdt ordförandeskapet i Societeten, företogs val af viceordförande, som denna gång skulle utses bland medlemmar hörande till Matematisk-fysiska sektionen; och då hr Biese, som bland de sistnämnde var närmast i tur att öfvertaga ifrågavarande uppdrag, hos sekreteraren anmält sin önskan att i sådant afseende ej varda ihågkommen, blef hr Ramsay enhälligt utsedd till viceordförande för tiden in- till nästa årsdag. 12 Förhandlingar. Den 21 Mai. Sekreteraren uppläste ett från BSocietetens nyligen in- valde hedersledamot J.-R. Benoit anländt bref, innehållande tacksamhetsbetygelse för den utmärkelse honom genom sagda val vederfarits. Till införande i Öfversigten hade Societeten fått emot- taga följande arbete: Om en ny antiaktualistisk teori öfver de kristalliniska bergformationerna. Preliminärt meddelande NE ING JT WID | Hr E. Hjelt anmälde en uppsats af fröken d:r S. MALM- GREN : Sur deux cas d”hydrolyse en solution oxydative acide, samt förordade, jemte hr Aschan, dess intagning i Öfversigten, hvartill bifölls. Likaledes godkändes, på framställning af hrr Th. Homén och Hj. Tallqvist till införande i Öfversigten en af hr W. ÖHOLM inlemnad uppsats med titel: Undersökning af den gal- vaniska kombinationen Cd. amalg. | Cd Cl, | Hg, Cl, | Hg. Professor AxEL WALLENSKÖLD hade till Societeten inlem- nat ett större arbete med titel: Le conte de la femme chaste convoiteé par son beau-frére. HEtude d”histoire littéraire com- pareé, hvilket arbete han önskade få offentliggjordt i Acta. På tillstyrkan af hr Söderhjelm, som dervid understöddes af. hr K. Tallqvist, fann Societeten godt härtill bifalla. Hr Ramsay anmälde en uppsats af ingeniören Max SER- GELIUS ,Om krysoberyll och Korund i Helsingforsgraniten"” och förordade för sin del dess intagande i Societetens Öfver- sigt. Härtill bifölls under förutsättning att uppsatsen blefve vid skeende granskning å Matematisk-fysiska sektionens väg- nar för ändamålet godkänd. Hr SuUNnDELL inlemnade till publikation i Acta en af ho- nom författad afhandling med titel: Vergleichungen zwischen Normalbarometern. Hr MELANDER meddelade till införande i Öfversigten en uppsats med titel: Uber die Erregung statisch-elektrischer Ladungen durch Wärme und Bestrahlung. Hr AscHAN anmälde följande arbete, afsedt att införas i Bidragen : Humusämnena i de nordiska inlandsvattnen och Förhandlingar. 13 deras betydelse särskildt vid sjömalmernas daning, samt höll tillika ett föredrag öfver samma ämne. Hr SuUnpDeLL, som jemte hr E. HjeLT granskat Hydrogra- fiska kommissionens räkenskaper för år 1905, uppläste den dervid tillkomna revisionsberättelsen. Räkenskaperna inlem- nades till förvarande i Societetens arkiv. Direktorn E. Biese hade till Societeten inlemnat en räk- ning å Fmk 290: 30 för tvenne af honom under Januari och Mars månader detta år företagna inspektionsresor till sär- skilda meteorologiska stationer i landet, och beslöts att in- sända densamma till Finans-Expeditionen med anhållan om åtgärd till beloppets utanordnande. I en till Societeten stäld skrift hade direktorn Biese anhållit att, utöfver honom tillkommande en månads sommar- ledighet, få för vårdandet af sin helsa åtnjuta ytterligare le- dighet under en half månad, räknadt från den 16 Juli. På tillstyrkan af Meteorologiska utskottet fann Societeten godt härtill bifalla samt förordnade fil. kand. Osc. V. Johansson att under ledigheten förestå direktorstjensten mot arvode, hvarom vederbörande egde öfverenskomma. DL. ÖLINDELÖF. UTA RR iieromdet irl. iv ble fö . Br HOÄRE 2 eviö drag 2; BE är uu säng, TR JE "BORG Aceroissement de la Bibliothéque de la Soeieté des MNeiences de Finlande du 22 mai 1904 au 22 mai 1906. A. Publications recues å titre d'échanges. Europe. Finlande. Helsinki. — Helsingfors. Keisarillinen Suomen Senaatti. — Kej- serliga Senaten för Finland. C6opHaK> TIlocraHoBieHit Beunkaro KHAxecrBa ÖMHIdAN- cKaro. — Suomen Suuriruhtinaanmaan Asetus- kokoelma. — Storfurstendömet Finlands Författnings- samling: T9041:9.0 T251Ak3,5 Neal AvÖgIBj 020 —45, 47 40 ISAR IIS TLA KOTA 585 BIDRAG Aj 2—38, 10, 11, 13, 13 A, 14—17, 17 A, 18—45, 47, 48. Suomen Suuriruhbtinaanmaan Asetuskokoelma: 1905: 49—562, 1906: 1—13. | Storfurstendömet Finlands Författningssamling: 1905: 49—562, 1906: 1—13:. CöopHare IlocraHoBieHii Bexukaro KHaxecrBa PuHIAHN- cKaro: 1905: 49—562, 1906: 1—213. — — Tilastollinen Piåätormisto. — Statistiska Centralbyrån. Bidrag till Finlands officiella statistik. I A. Handel: Månadsrapporter: 1904: 3—12, 1905: 1—12, 1906: 1. Årsberättelser: 23 (1903), 24 (1904). 2 Accroissement de la Bibliotheque. TIRIE Sjöfart: : 200903), 24-904): II. Öfversikt af Finlands ekonomiska tillstånd: 8 (1896—1900). VI. Befolkningsstatistik: 35-37. VII A. Sparbanksstatistik: 13, 14. ANI In dustristatistik:t 10:02 205 SSE XXI. Fattigvårdsstatistik. A. 10. : XXV. Pantlånestatistik: 6, 7. XNVI Arbetsstatvistik:= 5, 207 Atut—8, BB: 1-6, C: 1—12, 26: B: 1—3, C: 1—4. Transactions: Mol:.33: Br ty 2: — — Royal Society. Proceedings, Economic: Vol. 1: 5—7. A Sceientitie:s Vol: IkÖs2y 35dlad— 9. Transactions, Scientific: Vol. 8: 6—16; 9: 1—3. Edinburgh. Royal Society. iBroceedingsk: Molko24; "25120 2035-1012. Transactions: Vol 40:23; 4, 41: 1,72,,43. Liverpool. Literary and. Philosophical Society. Proceedings: N:o 57. London. Boyal Society. Philosophical Transactions: Ser. A: Vol. 203: N:o 364 371, 2041 372—386; 205: 387; 389-399; Ser. B: Vol. 197: N:o 228—238, 198: -239—245. Proceedings: Vol. 74: N:o 494—506, 75 (Obituary No- tices of Fellows): 1—4, 76: Ser. ÅA: 507—3518. Ser. BlEkn0de 513, AL EISer frACISb 9. Ners Bb ocdlt— 520. Reports of the Evolution Committee: N:o 2. Reports of the Sleeping Sickness Commission: N:o 5, 6. Reports of the Commission for the Investigation of Mediterranean Fever. Part 4. Year-Book: 1905, 1906. 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A Magyar Nemzetségek a XIV szåsad közepéeig: Kö- tet 3: 2. Mathematische und Naturwissenschaftliche Berichte aus Ungarn: Bd 19. Rapport sur les travaux: 1903. Almanach: 1904. Analecta nova ad historiam renascentium in Hunga- ria litterarum spectantia. Ex scriptis ab Eugenio Abel relictis cum commentariis ed. Stephanus Hege- diis. Budapest. Székes fövåros Statisetikai Hivatala. Statisztikai Evkönyve. — Statistisches Jahrbuch: 1902, 1903: Közleményei. — Publikationen: 33: 1, 2, 35—37. Pressburg. Orvos-Természettudomånyri Eqyesiiet. —- Verein fir Heil- und Naturkunde. Közleményei. — Verhandlungen: Uj Folyam. Fäzet 15. Zagreb (Agram). Hrvatsko Arheolosko Drustvo. Vjesnik: N. Ser. Sveska 7: 2, 8. — Hrvatsko Nuravoslovno Drustvo. Glasmik: God. 16: 1. Italie. Palermo. Circolo Matematico. Rendiconti: Tomo 18: 4—6; 19: 1—6, 20: 1, 2, 21: 1, 2. Annuario: 1905: 1—6. Estratti dai Verbali delle Adunanze: 1903—04. RB. Scuola Normale Superiore. Annali: Filosofia e Filologia: Vol. 18, 19. Roma. 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Jaarboek: 1903, 1904. Paedagogium. Carmen proemio aureo ornatum in cer- tamine poetico Hoeufftiano. Accedunt quatuor poe- mata laudata. Fanum Apollinis. Carmen proemio aureo ornatum in certamine poetico Hoeufftiano. Accedunt septem poemata laudata. Delft. Commission Géodésique Néerlandaise. Détermination de la latitude et d'un azimut aux sta- tions Öirschot, Utrecht etc. Deéeterminations de la difference de longitude Leyde— Ubagsberg, de Pazimut de la direction Ubagsberg —Sittard et de la latitude d”Ubagsberg par la ine- sure des distances zénitales. ” 2” 18 Accroissement de la Bibliotheque. Haarlem. Hollandsche Maatschappij der Wetenschappen. (So- ciété hollandaise des Sciences.) Archives Néerlandaises des Sciences exactes et natu- relles: Sér. 2: Tome 9: 3—5, 10: 1—5, 11: 1, 2. Oeuvres complétes de Christiaan Huygens. Tome 10. — — Musée Teyler. Arehivest Sem 2, Vol 8: 5, di 1-4 Catalogue de la Bibliothéque: Tome 3. Utrecht. Kkl. Nederlandseh Meteorologiseh Instituut. 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Kapta JeHckKaro 3010oToHOcHaro pafioHa. — Carte géologique de la Région aurifére de la Léna: OnuacatHie sacra — Description de la feuille IL: 6. Teozx. Kaprta 3eÄckaro 301oToHocHaro palioHa. — Carte géologique de la Région aurifeére de la Zéia. Description de la feuille III: 2. — — Hun. Pycckoe Teoepadpuuweckoe Ob0uecmeo. H3Bbcria: Tome 38: 6, 39: 6, 40: 1—5, 41: 1—4, 42: 1. H3Bbcria Typkecranckaro Otrbaa: T. 4: 5. JanacKA mo Oömei Teorpadjiz: T. 32: 4, 34: 3, 35, 41: 1, 2. JammcKA HO OTABIeHiN aTHOrpaddig: T. 25: 1, 29 a Ilpxxo- ;xeHie, 30. Ortuett 3a 1902 (uacrt ID), 1903 z 1904 roxe. Aceroissement de la Bibliothéque. 23 HayuHBre pesyabprarei Kopeiicko-CaxaxnHckot aKenemamid 1900—1901 rr. Illmazre, II. 10: PEO BOCTOUHHIXB mMopeii pocciickoli uMmnepia. 1904. ; TpyzBs JKememnmin mo A3crbloBaHio ACTOYUHAKOBS rlaBHbi- maxt per Esponeäckot Poccia. Marepiaaer maa ran- COMEeTpPiu. ÅTJIAC TPOIOIBHHIXT mpodunei HABelIMpo- BOKB BE OacceliHaxt BepxoBbeeBt Ceima, Jona a RKpaci- Boi Meun, Örn, Iles, Burtora a Casas, JAbIpa u CBispaHa. 1894—1900 rr. Bacceiint Ceiima. M3cxblroBaHia rbecoBoxet. orrba 1895 —96. Bacceint JILoHa. 3 : ok ller Baccehnt Ptra Ilan. ,, 3 ID: Bacceinr Oru. MWM3acrbroBaHia rAmporeox. otAbIa 1894—1898 rr. Bum. 2-oi. Bacceårn IlHe, CaBauns a Burora. ÖTUerTe IAI poreox. otTXbIa mo A3crbroBaHiamet 1899 a 1900 rr. TpyaB JKcnemumin no IletparbHot A3sin Bb 1893—1895 rr. Yactp 1: 1—3 1 Ilpaxoenie (KapTtBb). JIunckxii, B. H., TopHaa Byxapå. Pe3ylbrarn TPexabrtHuXb nyremecTBili BE CPexnmon Assi Bb 1896, 1897 a 1899 HÖNS Tag ITE S:t Pétersbourg. Mmn. CIIB. Bomanuueckiitt Cads. — Hortus Petropo- MPN AGtars. TOMB, LIS dy 2002, 20 1-3, 24: I, 2; fölanus: 203: — — Hun. Munepanroeuueckoe OOwecmeo. — Kaiserl. Mineralo- gische Gesellschaft. JanmuckKa. — Verhandlungen: Cep. II, uactp 41: 1—2, 42: I IS AE UD Marepiaan mia Teoxorin Poccin. — Materialien zur Geo- logie Russlands.; T- 21: 25 22:04: 2. — — Société Imp. des Naturalistes. Tpyam. — Travaux. Ilportokoun sacbramii. — Comptes rendus des séances: 1905: 1. Varsovie. Iman. Yuueepcumems. VH3aBberia: 1904: 3—9; 1905: 1—9. 24 Accroissement de la Bibliothéque. Suéde. Göteborg. Högskolan. Årsskrift: Bd 10. Lund. Kongl. Universitetet. Acta. — Årsskrift: 1903: 1 Stockholm. KK. Svenska SR Handlingar: Bd 37: 3, 7, 8, 38: 1—5, 39: 1—6, 40 Je Arkiv för kemi, nekat och genier Bd IL: 2: mdr » —förszoologr: BA 1FrYEF4) 2: rm » för botanik: Bd 1: 1-=4, 2: 1— 40 0: 0KA NE LS OSA al Ds , för matematik, astronomi och fysik: Bd 1: 1—4, 2: 1—2. Årsbok: 1904, 1905. Meddelanden från Nobelinstitutet: Bd 1: i Les Prix Nobel en 1901, 1902. Meteorologiska TIakttagelser: Ser. 2: Bd 30—32. Astronomiska Takttagelser och Undersökningar: Bd ÖRON — — K. Vitterhets, Historie och Antikvitets Akademien. 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