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Naturgeschichte der niederen Thiere

während des Jahres / 1857.

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x Dr. Rud, Leuckart, v.% Professor der Zoologie, Director des zoologischen Museums der Universität Giessen,

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Allgemeines.

Dana publicirt (Silliman’s Amer. Journ. 1857.Vol.XXIV. p: 303—316, Annals and Mag. nat. hist. Vol. XX. p. 485) „Thoughis on species“ und behandelt darin die Fragen nach der Natur, der Stabilität und den Abänderungen der Art von einem allgemein naturwissenschaftlichen Standpunkte.

Jäger unterwirft die Symmetrie und Regularität der Thierformen einer schärferen mathematischen Betrachtung und glaubt den Nachweis liefern zu können, dass die sym- metrischen ( „zweiachsigen“) und\ radiären („einachsigen“ ) Thiere zweien principiell verschiedenen Bildungstypen ange- hören. Daraufhin wird eine Eintheilung des Thierreichs in achsenlose (Protozoen), einachsige und zweiachsige Formen als natürlich empfohlen.

Die von V. Carus herausgegebenen, in erster Hälfte (Tab. I—XXII) vorliegenden Icones zootomicae, Leipz. 1857 enthalten zahlreiche Originalbeiträge von Allmann, Ge- genbaur, Huxley, Kölliker, H. Müller, Schultze, v. Siebold und Stein und liefern durch eine grosse Menge trefflich ausgeführter Zeichnungen eine ziemlich vollständige Uebersicht über unsere heutigen Kenntnisse von den Organi- salionsverhältnissen der wirbellosen Thiere. Format und Aus- führung erinnert, wie auch der Titel, in unverkennbarer Weise an R. Wagner’s vortrefflichen, für die niedern Thiere

freilich meist veralteten Handatlas, der unserem Verf. offen- 1

2

bar zum Vorbilde gedient hat. Wir werden später. noch mehrfache Gelegenheit haben, auf dieses zeitgemässe Unter- nehmen zurückzukommen und erwähnen hier nur noch so viel, dass Verf. in den den Tafeln vorausgehenden „einleiten- den Bemerkungen“ die verschiedenen Haupttypen des Thier- reiches bespricht und deren Bau durch schematische Zeich- nungen erläutert. Verf. unterscheidet dieselben sieben Haupt- abtheilungen des Thierreiches, die zuerst Ref. aufgestellt hat Verf. verweist dabei freilich nur auf seine eigene Mor- phologie und Huxley’s Lectures —: Protozoa, Coelenterata, Echinodermata, Vermes, Arthropoda, Mollusca, Vertebrata, und schildert deren gegenseitige Beziehungen in folgenden Worten: „Den Anfang der ganzen Reihe bilden einzellige Wesen mit kaum beginnender Organisation (Protozoa) und solche, welche ohne einen von der Leibeshöhle durch be- sondere Membranen getrennten Darm. zu besitzen, einen strahligen , einfach von Hohlräumen durchzogenen Körper haben (Coelenterata). Mit dem Auftreten eines Darmes und des damit nolhwendigen Gefässsystemes spalten sich die For- men in zwei Reihen, deren eine dadurch ausgezeichnet ist, dass sich bei gestreckter Körperform (zuerst noch in An- schluss an den strahligen Bau) alle Organensysteme allmäh- lich in zunächst gleichwerlhige hinter einander liegende Abschnitte sondern (Echinodermata, Vermes, Arthropoda), während in der andern die Form des Körpers von einer räumlichen Trennung der Organe nach ihrer physiologischen Bedeutung abhängt (Mollusca). Das Endglied der ganzen Reihe bilden Thiere, welche neben der Anordnung der Or- gane in dem letzteren Sinne noch eine Anordnung der ani- malischen Thierhälfte in hinter einander liegende Abschnitte aufweisen (Vertebrata).“

Kölliker’s „Untersuchungen zur vergleichenden Ge- webslehre* (aus den Verhandl. des med. physik. Vereins zu Würzburg vom Jahre 1857 bes. abgedruckt, 125 Seiten mit 2 Tafeln) machen uns mit zahlreichen neuen Strukturver- hältnissen höherer und niederer Thiere bekannt und behan- deln namentlich in dem Abschnitte über secundäre Zellen- membranen und Cutieularbildungen (S. 37—109) einen Ge- genstand, der für die richtige Auffassung der bei den Wir-

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bellosen so häufigen äusseren‘ Skeletbildungen von höchster Wichtigkeit ist. Die meisten dieser Bildungen lernen wir hier als Zellenabscheidungen kennen, die an sich structurlos sind, durch Abmodelliren der darunter liegenden Zellen und an- dere Vorgänge aber nicht selten ein zierliches Ansehen ge- winnen. Eine sehr häufige Auszeichnung dieser sog. Gutieu- larschichten sind mehr oder minder feine und zahlreiche, senkrecht stehende Poren. Ebendas. macht Verf. (S. 109— 113) auf die grosse Verbreitung der contractilen Faserzellen bei den Wirbellosen (Scheibenquallen, Schalthieren, Mollus- ken) aufmerksam, so wie weiter darauf, dass diese Gebilde an gewissen Stellen eine Structur darbieten (Querstreifen , reihenweis gestellte interstitielle Körnchen, ungemeine Länge, bedeutende Breite, eine besondere Hülle), welche derjenigen der quergestreiften Fasern der Wirbelthiere sehr nahe steht.

Williams tritt mit einer Anzahl aphoristischer Sätze der Annahme von der Existenz eines sog. Wassergefässsy- stemes entgegen und sucht die verschiedenen, mit diesem Namen bezeichneten Organe in anderweiliger Weise zu Jdeu- ten. (Annal. and Mag. nat. hist. Vol. XIX. p. 133.) Verf. verspricht seine darauf bezüglichen Beobachtungen in einer besondern Monographie der Respirationsorgane ausführlich zu publieiren, so dass es billig erscheint, etwaige weitere Be- merkungen über die vorliegenden Notizen bis dahin zu ver- schieben. Ref. kann übrigens die Bemerkung nicht unter- lassen, dass er in der Hauptsache mit Williams derselben Ansicht ist und solches auch schon vor längerer Zeit (Berg- mann und Leuckart vergl. Physiol. S. 284) öffentlich dargelegt hat.

Lancaster hält in der British Assoc. 1857 einen Vortrag über die Fortpflanzung der organischen Wesen und sucht die verschiedenen Formen derselben, mit Einschluss des Generationswechsels und der Parthenogenesis, unter gewisse gemeinschaftliche Gesichtspunkte zusammenzufassen. (Der kurze Bericht in Y’Instit. 1858. p. 140, der Ref. bis jetzt allein vorliegt, lässt keine weitere Mittheilung über den Inhalt des Vortrages zu.)

Von Sars erhielten wir den zweiten Theil seines „Bi- drag til kundskaben om Middelhavets Littoral-Fauna, Reise-

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bemaerkingen fra Italien“, Nyt Mag. for Naturvidensk. X. p. 59—155 (c. 2 tabb.) mit Beobachtungen über Akalephen und Echinodermen, die später noch besonders anzuzie- hen sind.

‘Der Prodromus descriptionis animalium evertebratorum, quae in expedit. ad oceanum septentr. Joh. Rodgers duce observ. et descrips. Stimpson (Proc. Ac. nat. sc. Philad. 1857) bezieht sich, soweit er hier zu berücksichtigen: ist (Pars 1 u. 2), ausschliesslich auf die Gruppe der Turbella- rien, auf die wir hier hinweisen.

J. Vermes.

0.Schmidt publieirt einen zweiten Beitrag „zur Kennl- niss. der Turbellaria rhabdocoela und einiger anderer Wür- mer des Mittelmeeres* Wien 1857, mit 5 Tafeln (Sitzungsber. der k. k. Akad. der Wissenschaften Bd. XXI. S. 347, ff.). Die Beobachtungen des Verf. werden an der betreffenden Stelle von uns berücksichtigt werden.

Die „Beiträge zur Entwickelungsgeschichte der Eingewei- dewürmer“ *) vonG. Wagener, eine von der holländischen Socielät der Wissenschaften zu Harlem im Jahre 1855 ge- krönte und in dem 13. Bande der Naturkundige Verhande- lingen 1857 veröffentlichte Preisschrift, sind in gleicher Weise durch den Reichthum an Beobachtungen, wie durch die vollendete Schönheit der vom Verf. selbst entworfenen Abbildungen (27 Tafeln in Quart) ausgezeichnet. Sie bilden eine besondere Zierde unserer helminthologischen Litteratur

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*) Ref. benutzt diese Gelegenheit, einen Irrthum des vergan- genen Jahresberichtes zu verbessern. Die auf 8.172 eitirte Note von Retzius, die Ref. nach einem nordamerikanischen Journal noch nachträglich, nachdem er die betreffenden Reports nicht mehr zu Hän- den hatte, seinen Berichte hinzufügte, handelt nicht, wie angeführt „über die Entwiekelung von Würmern in dem Gehirne eines Alba- tros,“ sondern vielmehr über die Entwickelung des Wurmes (vermis cerebelli) im Hirne des Albatros, also über einen Gegenstand, der unserem Berichte ganz fern liegt.

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und werden später,. besonders bei den Trematoden, noch ausführlich von uns angezogen werden.

Die haupisächlichsten Resultate dieser Beobachtungen sind mit einigen anderen vom Verf, in einem, Sendschreiben an 0. Th. v. Siebold zusammengestellt und durch zwei Tafeln. neuer, nicht minder schöner Abbildungen erläutert, Zeitschr. für wissensch. Zoologie IX. S.73—90. Taf. V. u. VI. „helminthologische Bemerkungen,“

Virchow’s „helminthologische Notizen * (Arch. für pathol. Anat. X]. S. 79—-86) handeln über Verbreitung der Entozoen ‘und über die Kalkkörperchen der Tänioiden.

In dem ersten Aufsatze hebt der Verf. die Verschiedenheiten in der Häufigkeit des Vorkommens gewisser Parasiten an verschiede- nen Localitäten hervor. So finden sich z.B. Tänien und Cysticercen bei dem Menschen ungleich "häufiger in Berlin (Norddeutschland), als in Würzburg (Franken). Ebenso auch eingekapselte Pentastomen, während in. Betreff der Rundwürmer das umgekehrte Verhältniss ob- walte. Wenn Verf. zur Erklärung dieser Verschiedenheiten auf die Eigenthümlichheiten der Nahrung und Lebensweise hindeutel, ist der- selbe gewiss in vollem Rechte ; dass dabei aber der Genuss von Wür- sten und Schinken in der vom Verf. hervorgehobenen Weise in Be- tracht komme, ist für Ref. im höchsten Grade unwahrscheinlich, da diese Substanzen gekocht oder geräuchert,, wie sie allein gegessen werden, bestimmt niemals lebendige oder lebensfähige Helminthen enthalten.

i ‚Für Willshire’s „klinische Vorlesungen über Hel- minthbiasis“ (Lancet: 1856. I. 14) verweisen wir auf das Re- ferat in Schmidt’s Jahrbüchern 1858. No. 7. |

- Giebel macht (Zischr. f. die ges. Naturwiss. Bd. IX. 8.264 —-269) nach den in seinen Händen befindlichen Collectanen Nitzsch’s einige Mittheilungen über die helminthologischen ‘Untersuchungen dieses ausgezeichneten Forschers und ver- öffentlicht namentlich eine Uebersicht der von demselben un- tersuchten (189) Eingeweidewürmer,, unter denen zahlrei- che, zum Theil auch ‚wohl jetzt: noch unbekannte Formen vorkommen. Auch fär die. Kenntniss der Helminthenwirthe enthält ‚die , vorliegende Mittheilung manche interessante Angabe.

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Chaetopodes,

Von Lockhart Clarke erhielten wir 'eme sehr 'de- taillirte Darstellung von dem anatomischen Baue und dem histologischen Verhalten des Nervensystems bei Lumbricus terrestris, aus der wir hier nur so viel hervorheben, dass der sehr zierlich entwickelte Nervus sympalhicus jederseits mit vier Wurzeln aus den Commissuren des Nervenhalsbandes ent- springt und auf dem Pharynx ein reiches Netzwerk mit; deut- lichen Ganglien bildet. Gelegentlich erwähnt Verf. auch, die Anwesenheit von zwei oder drei Gruppen Speicheldrüsen, die aus zusammengewundenen Röhren bestehen und in die Seitentheile des Mundes und Pharynx einmünden. Proc. roy. Soc. 1857. Jan. oder Annal. and Mag. nat. hist. T. AIX, p. 250-257.

Meissner giebt an (Zeitschr. für rat. Medicin 1857. S. 633 Anm.), dass die Gehörbläschen von Arenicola durch einen dünnen Canal auf der Hautoberfläche ausmünden, dass also hier dieselbe Communication mit der Aussenwelt besteht, die neuerdings von mehreren Seiten für die Gehörkapseln der Schnecken nachgewiesen wurde.

Grube spricht auf der Bonner Naturforscherversamm- lung (Tageblatt S.52) über die Lage des Afters bei den Anneliden und hebt ein Paar Fälle ‘hervor, in denen derselbe von dem hinteren Leibesende auf den Rücken emporrücke (einige Sabellen, Notopygos Gr.), so dass dadurch eine An- knüpfung.zu den Sipunculiden gegeben werde.

Kölliker fand im Darme von Arenicola einen mässig verdickten Epithelsaum ohne wahrnehmbare Streifen, bei Si- punculus ausserdem auch noch kurze Flimmerhaare. Dei Cirratulus wurden merkwürdige keulenförmige Wimperorgane im Darme gesehen. Unters. zur vergl. Gewebslehre 8.57.

Die cylindrischen oder pflasterförmigen Epidermoidalzellen der Chaetopoden sind constant mit einer Cuticularschicht be- deckt, die in manchen Fällen ganz homogen ist, ‚aber ge- wöhnlich wie das übrigens von Ref. in Wagner's 'Zoo- tomie II. S. 270 schon längst hervorgehoben wurde durch

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kreuzende Streifen wie gegittert aussieht. BeiHermione hy- strix ist die Cuticula mosaikartig gezeichnet: Porenkanäle sind häufig vorhanden. Bei Cirratulus wurde in einem Falle die merkwürdige Beobachtung gemacht, dass der Cuticular- saum nach Kalizusatz in flimmernde Härchen zerfiel. Köl- liker, ebendas. $. 66.

Wright untersucht die Tentakel von Spio seticomis und findet die Oberfläche derselben mit zahlreichen kleinen Fühlpapillen besetzt , die in eine Spitze auslaufen und einen Sack im Innern einschliessen, dessen Inhalt aus zahllosen kleinen nadelförmigen Körperchen besteht. Verf. vergleicht diese Kapseln mit Nesselfäden. Edinb. new phil. Journ. VI. p. 90.

Kölliker liefert eine detaillirte Beschreibung von dem festen Kiemengerüste der Sabellen und nimmt dasselbe (was freilich auch schon von anderer Seite geschehen ist) als ein Knorpelskelet in Anspruch. Nach den Beobachtungen des Verf. (Untersuchungen zur vergl. Gewebslehre S. 113-119) steckt im Kopfe dieser Thiere ein fest geschlossener, ziem- lich dicker Ring von Knorpelsubstanz, der in der Höhe des Halskragens sich mit verdünntem Rande in die Muskelmasse hinein verliert, vorn aber in -zwei grosse dünnere Knor- pelblätter sich fortsetzt, die sich vielfach spalten ‘und in dünne, den einzelnen Kiemenfäden zur Stütze dienende Stäbe auflösen.

Williams lenkt die Aufmerksamkeit der Zoologen auf die in den Seitentheilen der einzelnen Segmente bei den Rin- gelwürmern gelegenen schlauchförmigen Organe (segmental organs), die, seiner Meinung nach, dazu dienen , theils -den Inhalt der Leibeshöhle nach Aussen zu entleeren, theils auch die Samenkörperchen und Eier abzusondern. Verf. glaubt, dass analoge Gebilde sehr weit unter den niederen Thieren verbreitet seien und vindieirt dieselben namentlich auch den Rotiferen, Echinodermen und Actinien (Mesenterialfilamente). Proc. roy. Soc. 1857. Febr, oder Ann. and Mag. nat. hist. T. XIX. p: 392.

Für die Einzelnheiten verweist Ref. auf die Arbeit selbst, doch

muss derselbe gestehen, dass ihm, wie in den früheren Arbeiten des Verf., so auch hier, zahlreiche Irrthümer untergelaufen schei-

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nen. So sollen z. B. die Geschlechisstoffe nur bei Arenicola und Terebella frei in der Leibeshöhle getroffen werden, in die sie zu- nächst aus den „segmental organs“ gelangten; Glycera , Cirratulus und die Aphroditen sollen Hermaphroditen sein, dabei auch des Blut- gefässsystemes völlig entbehren u. s. w.

In einer zweiten Mittheilung desselben Verf. (26. Meet. Br. Assoc., ’Instit. 1857. p. 61) wird wiederholt, dass in der Familie der Aphroditeen das Blutgefässsystem fehle. Auch sollen die betreffenden Thiere die grösseste Verwandtschaft mit den Echinodermen haben.

Hering theilt einen Querschnitt durch den Körper von Lumbricus und den Bau der Geschlechtsorgane dessel- ben in einer Abbildung mit. Carus, Icon. zoot. Tab. IX. Fig. 5 u. 24.

Die bekannten, um eine grössere Centralkugel gruppirten Zellenagglomerate aus dem Hoden der Regenwürmer und an- derer Anneliden entstehen nach Meissner (Zeitschr. für rationelle Medicin 1857. S. 622) durch Kospung aus der cen- tralen Mutterzelle.. Die Samenfäden entwickeln sich durch Metamorphose des Kernes.

Van Beneden macht die Oersted’sche Lumbriconais marina (Capitella capitata v. B.) zum Gegenstande einer be- sonderen anatomischen und embryologischen Untersuchung und gewinnt dabei dieUeberzeugung, dass dieses Thier nicht zu den Lumbricinen,, sonden, (trotz der Abwesenheit beson- derer Kiemen ) zu den Kiemenwürmern zu rechnen sei. Aus den vorläufigen Mittheilungen unseres Verf. ( Bullet. Acad. Belg. 1857. Oct. , l’Inst. 1857. p. 443) heben wir her- vor, dass die betreffenden Würmer nicht bloss, wie schon früher bekannt war, getrennten Geschlechts sind, sondern auch, wie die Kiemenwürmer, durch eine Metamorphose sich ent- wickeln. Die neugeborenen Larven tragen Augen und zwei Flimmerkränze. Die männliche Geschlechtsöffnung liegt im vordern Körperdritttheil und ist von einem Borstenkranze umgeben. Ein Blutgefässsystem fehlt, dafür aber ist in der Leibeshöhle eine Flüssigkeit mit grossen rothen Blutkör- perchen vorhanden. Eine zweite von d’Ukedem entdeckte Art ist seitlich und hinten am Körper mit Zotten beseizt: C. fimbriata n. sp.

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Krohn spricht in der Bonner Naturforscherversamm- lung über Actinotrocha und hebt hervor, dass sich dieselbe nach Verlust des Schirmes zu einem wahrscheinlich den Tu- bicolen zugehörenden Wurme entwickle. Tageblatt der Bon- ner Naturforscherversammlung: S. 52.

Von Kinberg erhielten wir die Fortsetzung seiner „neuen Gattungen und Arten von Annulaten“ (Öfvers. af k. Vet. Akad. Förhandling. Aarg. XIV. p. 11—14) mit Beschrei-

bungen folgender Arten:

Fam. Amphinomea. Trib. 1. Amphinomacea: Chloeia candida n. sp, St. Thomas; Notopygus erinitus Gr. St. Helena, Lirione (n. gen.) maculata n. sp. Panama; Amphinome rostrata Pall., A. vagans Sav., A. Luzoniae n. sp. Luzon, Hermodice (n. gen.) caruncu- lata Pall., H. striata n. sp. Stiller Ocean, Eurythoe (n. gen.) Hedeborgi n.sp. hab. ?,, E. syriaca n. sp. syr. Küste; E. chilensis n. sp. Valparaiso; E. capensis n. sp. Cap b. sp., E. pacifica n. sp. Südsee; E. corallina n. sp. ebendah.; Trib. 2. Euphrosynea: Euphrosyne ca- pensis n. sp. Cap b. sp. (Die Diagnosen der neuen Arten sollen nachgeliefert werden.)

Ebenso publicirt Grube die Fortsetzung seiner „An- nulata Oerstediana*, denen jetzt auch die Beschreibung eini- ger von Kroyer in Centralamerika gesammelten Arten zu- gefügt ist. (Vidensk. Meddel. for 1857. p. 158—186.)

Die beschriebenen Arten gehören zu den Familien der Euniceen, Lycorideen, Nephthydeen, Phyllodoceen, Glycereen und Syllideen, und sind wiederum sämmtlich neu: \

Lumbriconereis longissima Valparaiso , L. brasiliensis Rio - Ja- neiro, Nereis vallata Valpar., N. marginata St. Jean, N. Krebsii St. Croix, N. rigida Puntarenas, N. Rüisei St. Croix, N. puncturata hab. ?, N. debilis hab.?, N. (Nereilepas Blainv.) variegata Callao, N. Cal- laona ibid., N. (Heteronereis Oerst.) caudipunctata St. Croix, N. pan- nosa Callao, Nephthys imbricata Valparaiso, Phyllodoce macrophthalma Realejo, Ph. Puntarenae Puntarenas, Ph. Callaona Callao, Ph. longicor- nis Realejo, Ph. flavescens Puntaren., Oxydromus longisetis St. Croix, 0. flaceidus ibid., Pisione (n. gen.), Oerstedii Valpar., @lycera cir- rata Rio-Jan., @l. papillosa Valpar., @l. simplex Valpar., Syllis lati- frons Callao, S. brachyeirris St. Croix, S. breviarticulata ibid., S. rubra ibid., S. obscura ibid., S. streptocephala ibid. , S. zonata ibid., S. valida Valpar., S. longesegmentata St. Croix, S. macroceras ibid., Amblyosyllis (n. gen.) rhombeata St. Croix.

Char. gen. n. Pisione Gr. Corpus vermiforme, 'segmentis numerosis. Lobus capitalis ovalis tentaculis frontalibus utrimque duobus, oculis duobus. Segmentum buccale supra brevissimum vel vix

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distinguendum , eirro tentaculari utrimque uno laterali pinnaque ad- umbrata munitum; pharynx exsertilis Jonga, ‚eylindrata, corona papil- larum, maxillisque ‚quatuor unecinatis armata, superioribus inferioribus adyersis. Segmentum secundum. cirro dorsali pinnaque similibus in- structum. Pinnae segmentorum caeterorum paulo productae, in lobnlos exeuntes, cirro dorsali et ventrali basilaribus , cirroque altero cen- trali sub apice munitae ; setae compositae. Cirri ani nulli. ' Pisione genus a,Phyllodoceis ad Glycerea transiens cum illis lobi capitalis conformatione‘, cum his pharyngis armatura consentit; pinnae singu- lares ab utrisque differentes. N

Char, gen. n. Amblyosyllis @. Corpus, pinnae, cirvi, setae. Syllidis genmeris, lobus. capitalis cum segmento buccali coalitus; toris frontalibus nullis. Tentacula tria, eirri tentaculares duo, oculi duo.

" Die‘ Beschreibung: des von Fr. Müller ‚in Brasilien entdeckten Lumbrieus corethrurus, dessen wir bereits im letzten Jahresberichte ($. 180) Erwähnung thaten, ist jetzt auch in dieses Arch. 1857. S.113, so wie in die Ann. and Mag. nat. hist. 1857. T.XX. p. 13 übergegangen.

O0. Schmidt entdeckte im Mittelmeere eine neue pro- liferirende Naide: Parthenope (cn. gen.) serrata, die sich besonders durch einen tonnenförmigen, vorstülpbaren Schlund, Mangel ‚der Augen und Zähnelung der Borsten auszeichnet. Sitzungsber. der Wiener Akad. Bd. XXI. S. 363. Tab, V. Fig. 13.

Ob die ebend. $. 361. Fig. 12 beschriebenen Thysanoplea (n. gen.) luctuosa gleichfalls den Naiden zugehöre, müssen wir unentschieden lassen ; Verf. hebt mit Recht hervor, dass der mit diesem Namen bezeichnete kleine Borstenwurm, der in Neapel nicht selten in Gesellschaft von Turbellarien gefun- den wurde, ein seltsames Aussehen besitze und von allen be- kannten Galtungen abweiche. Der Körper ist im hohen Grade contractil, fast ohne Spuren einer Segmentirung und in gan- zer Ausdehnung mit Hautpapillen bedeckt. Am Vorderende ein Paar Fühler und zwei Augen. 16 Paar schwache, li- neare Borstenbüschel , von denen jedes in einer grösseren, am. Bauche befindlichen Papille steckt, die mit einigen klei- neren Papillen besetzt ist. Geschlechtsorgane einfach, wie bei den Polychaeten. ' Ein Gefässsystem wurde nicht be- obachtet.

“Nicht minder merkwürdig ist das von Wright Edinb, new

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philos. Journ. T.V. Oct. entdeckte Gen. n. Phoronis, das durch die Abwesenheit von Borsten und Segmenten an die Sipunculiden sich anschliesst und auch durch Aufenthalt in Felsspalten diesen Thieren verwandt scheint. Die wesentlichste Auszeichnung der beobachteten Art (Ph. hippocrepia n. sp.) besteht in der An- wesenheit eines hufeisenförmigen Tentakelapparates, wie er sonst nur bei den Süsswasserbryozoen vorkommt.

Auch Allman beobachtet dieses interessante Thierchen und liefert gleichfalls davon eine Bescheibung und Abbildung. A monograph of ihe fresh-water. Polyzoa p. 55. Note.

Körper ohne Ringelung und Fusshöckern, ein einfacher Cy- linder, dessen vorderes Ende mit einem zweischenklichen, tentakel- tragenden Kopfschirme versehen ist. Mund von einer Oberlippe über- deckt.‘ After dieht neben dem Munde, in dem’ Ausschnitte des Kopf- sebirmes, Im Innern ein Darm ‚mit ansehnlich entwickelten pulsiren- den Gefässen, die ein rothes Blut führen. Eine Leibeshöhle fehlt.

Die von Trask (Proc. Calif, Acad, Volll. p.99. Pl. VI) unter dem Genusnamen Leptosiagon beschriebenen mikrosko- pischen Organismen, von denen Verf. es ungewiss lässt, ob sie den Krebsen, ob den Zoophyten oder Diatlomeen zuge- hören, sind nach dem Berichterstatter in Silliman’s Am. Journ. 1858. T. XXVl. p. 205 Ref. ist das Vol. II der betr. Proc. noch nicht zugekommen -— Nichts als Annelidborsten.

Nematodes,

Nach den Beobachtungen von G. Wagener sieht man bei Stiongylus auricularis und anderen Nematoden nach dem Zerdrücken neben den in etwas körnige Masse eingehüll- ten, glatten und hohlen Bändern der beiden Seitenlinien zwei “helle, leicht geschlängelte Streifen, welche mit eigenen Wan- dungen versehen sind und in sehr weiten Abständen hier und da einen gefässartig verlaufenden Zweig aufnehmen, der sich in den benachbarten Geweben bald den Blicken entzieht. Ar- chiv für Anat. und Physiol. 1857. S. 363.

Williams betrachtet die bekannten, in der Leibes- höhle der Ascariden gelegenen drüsenartigen Beutel als Ab- sorptionsapparate und lässt sie ‘an der äussern Körperfläche sich öffnen. Wasser- und Blutgefässe werden dagegen in Abrede gestellt. Rep. br. Assoc. 26. Meet. p. 101. l’Inst. 1857. p. 82,

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Nach .Kölliker . besitzen: die Ascariden im Darme einen mehr oder ‚minder dicken Epithelialsaum: mil einer, bei den ‚grösseren Arten deutlichen Streifung. Die Epithelialzellen, die, diesen Saum tragen, sind. cylindrisch und werden. von einer äusseren dicken Darmhaut umhüllt, die keine Spur eines besonderen Baues zeigt. Unters. ‚zur vgl. Gewebslehre S. 42, (Bei Asc. lumbricoides, zeigt. diese äussere. dicke Darmhaut deutliche Porenkanäle. Ref.)

Auch die äussere elastische Haut der Nematoden ist nach Kölliker (ebendas. S.60) eine Cuticula, jedoch liess sich das zur Abscheidung dienende Epithelium nur unvoll- ständig und immer nur in Spuren nachweisen.

Clapar&de handelt (Zeitschr. für wissensch. Zoologie IX. S. 106-128) „über Eibildung und Befruchtung bei den Nematoden“ und sucht dabei die widersprechenden Angaben früherer Forscher zur Einigung zu bringen,

Die Bisehofl’schen Epithelialzäpfchen sind nach unserem Verf. die wirklichen Samenkörperchen, die in manchen Fäilen, wie z. B. bei Ascaris suilla bereits in den männlichen Organen ihre spätere ke- gelförmige Bildung annehmen. Dass diese Gebilde in vielen Nema- toden eine sehr eigenthüniliche amoebenartige Bewegung besitzen, ist bereits von Schneider (J. B. XXIII. S. 157) beobachtet, 'und dürfte für den Befruchtungsprocess nicht ohne Bedeutung sein. Ein Ein- dringen der Samenkörperchen in die Eier, wie Meissner es be- hauptet,, konnte: nicht beobachtet ‚werden. Eben so wird die An- gabe dieses Forschers über die Fettmetamorphose der erstern in Zwei- fel gezogen. Fetitropfen, wie sie Meissner von den eingedrunge- nen Samenkörperchen ableitet, finden sich ganz in derselben Weise auch in den Eiern unbefruchteter Weibchen. Eine Micropyle fehlt den Nematodeneiern; die desfallsigen Angaben Meissner's beruhen auf einem Irrthume , wie das auch von Ref. immer behauptet ist. Ebenso ‚fehlt zur Zeit der Befruchtung eine eigentliche Eihaut, wäh- rend die Rhachis dafür eine wirkliche Rhachis ist. Die Entwickelung der Eier geht ganz auf dem gewöhnlichen Wege durch allmähliche Umlagerung, von Dotter um das Keimbläschen vor sich.

Ueber die Vorgänge der Ei- und Spermatozoenbildung bei den Nematoden vergl. man auch V. Carus, Icon. zoot. Tab. VlIl, Fig. 1—3, wo dieselben durch M. Schultze und v.Siebold. bei verschiedenen Arten bildlich dargestellt sind. Die Samenkörperchen entwickeln sich nach den hier mitge-

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theilten Beobachtungen durch eine Art Furchung aus den männlichen Keimzellen.

' Weiter 'findet-sich daselbst von Max Schultze eine Abbildung von Diplogaster micans n. gen. et n.sp, d' und Rhabditis oculata n. sp. 2 mit vollständiger Anatomie, :so wie die der vordern Körperhälfte eines Enoplus n. sp. aus Triest.

Die schon im Jahresberichte für 1855 (Bd. XXIl. S.353) erwähnten und ausgezogenen Untersuchungen von Davaine über Vibrio Iritiei sind inzwischen in einem selbstständigen Werke erschienen: Rech. sur l’anguillule du bl& nielle. Paris 1857., Avec 3 pl.

Nach den Beobachtungen Kühn’s ist auch die sg. Kern- fäule der Weberkarde durch den Parasitismus einer Anguillula bedingt, ‚die theils in den Körnern und dem Pappus, theils auch am Fruchtboden und im Marke des Blüthenkopfes haust, und in ganz ähnlicher Weise, wie A.tritici, an erster Stelle eine abnorme Bildung, an letzterer ein allmähliches Absterben und Braunwerden des Gewebes zur Folge hat. Die Lebens- geschichte ‚dieser A. dipsaci n. sp. scheint überhaupt , die grösste Achnlichkeit mit der von A. tritici zu besitzen , mit welcher Art. dieselbe auch die Fähigkeit des Austrocknens und Wiederauflebens nach Wasserzusalz theilt. Männliche und. weibliche Oeffnung liegt im hintern Körperende, die letztere ‚etwas höher, aber doch noch weit von der Mitte entfernt, wo die weibliche Oeffnung bei den frei lebenden viviparen Anguilluliden gefunden wird. Das Männchen hat neben der Geschlechtsöffnung bis zur Schwanzspilze eine senkrechte Hautfalte.

Krabbe fand in der. Leber von Triton cristatus fast bei allen Individuen (Mai, Juni) zahlreiche freie Exemplare eines weiblichen Trichosomum, zum Theil so vollständig mit Eiern gefüllt, dass sie einem einfachen Eierschlauche gli- chen. Ausser diesen Parasiten enthielt die Leber noch eine Menge eingekapselter Eierhaufen, meist schon mit Embryonen, die von jenen Trichosomen abstammten. In einigen Kapseln waren die Körperwandungen des abgestorbenen Wurmes noch deutlich. zu erkennen, in anderen war derselbe zer- fallen, so dass. die Eier dann frei in der Kapsel zu liegen schienen. Mitunter wurden zugleich im Darme Trichosomen

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gefunden, aber fast immer nur unreife Exemplare. Auch die Muskeln der Bauchwand enthielten hie und da freie Nema- toden von sehr unbedeutender Grösse (Sitzungsber. der k. k. Akad. zu Wien, Bd. XXV. S. 520-523).

Miescher’s Filaria piscium ist nach G. Wagener (Beitr. zur Entwickelungsgesch. der Eingeweidew. S.4) keine Filaria, noch viel weniger aber der Jugendzustand eines Te- trarhynchus, sondern vielmehr eine Collectivbenennung ver- schiedener junger Ascarisarten, die alle drei Lippen tragen, von denen die eine gewöhnlich mit einem geflügelten Häk- chen versehen ist. Die Gestalt des Häkchens richtet sich nach der Art, zu der die betreffende Form gehört. Uebrigens geht dasselbe späterhin verloren.

Ebendaselbst giebt Verf. eine Beschreibung der Filaria globiceps Rud., die im Ovarium (nicht Peritonäum) vom Ura- noscopus scaber lebt. Interessant ist der gewaltige Grössen- unterschied von Mann (6Lin.) und Weib (200Lin.), der auf ähnliche Verhältnisse bei Fil. medinensis zurückschliessen lässt, mit welcher unsere Art überhaupt eine gewisse Aehn- lichkeit hat. Ein After wurde nicht gefunden. Der einfache Penis liegt in der Mitte des abgerundeten Schwanzendes. Das Junge, das in den Geschlechtsorganen der Mutter zur vollen Entwickelung kommt, unterscheidet sich von seinen Eltern durch den feinen, langen Schwanz, der sich allmählich in eine scharfe Spitze auszieht, während beide Geschlechter im erwachsenen Zustande einen kurz abgerundeten Schwanz haben.

Ueber den inneren Bau von Filaria horrida berichtet Diesing, sechszehn Arten Nematoden in den Denkschriften der Wiener Akad. 1857 S. 19. Tab. IV.

Die eben citirte Abhandlung, die vierte der von unse- rem Wiener Helminthologen herausgegebenen und den Denk- schriften der k. k. Akad. (1857. S. 6—23 mit 4 Tafeln) ein- verleibten Monographien handelt über:

Oxyuris obesa aus dem Blinddarm von Hydrochoerus Capybara Ascaris heteroptera aus verschiedenen Ibisarten, A. lonchoptera aus den Gallengängen und dem Darm von Elephas indicus, A. macroptera aus dem Magen von Champsa nigra, A. hystrix aus dem Mastdarn von Podocnemis erythrocephala, Spiroptera hamulosa aus der Magenwand von ‘Phasianus gallus, Sp. serpentulus aus den Sehnenscheiden der

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Extremitäten bei verschiedenen Brasilianischen Falken, Sp. echinata aus dem Oesophagus von Mergus albellus, Physaloptera mucronata aus dem Magen von Champsa nigra, Ophiostomum ampbiacanthum aus dem Dünndarm von Lemnus dasytrichus, Trichocephalus subspi- ralis aus dem Blinddarm verschiedener Dasypusarten, Filaria bispi- nosa aus der Leibeshöhle verschiedener Brasilianischer Schlangen, F. horrida aus der Brusthöhle von Rhea amerieana, Sclerostomum dispar aus der Luftröhre von Felis concolor, Se. monostichum aus dem Blinddarm von Tapirus americanus , Strongylus longevaginatus (Filaria hominis bronchialis Rud.?) aus den Lungen des Menschen. Der letzte, durch die besondere Länge der Penisscheide so ausge- zeichnete Rundwurm wurde bis jetzt nur einmal (zu Klausenburg) in der Lungensubstanz der Leiche eines’ sechsjährigen Knaben in vie- len Exemplaren angetrolfen. Die übrigen Arten sind grösstentheils aus Brasilien, wo sie von Nattner gesammelt wurden. Bei dem besonderen Interesse, das der Str. longevaginatus in Anspruch nimmt, lassen wir hier die von unserem Verf. entworfene Diagnose folgen:

Caput truncalo conicum, haud alatum ; oris limbo papillis 4—6 eincto. Corpus subaequale rectum, albo-fuscum, maris antrorsum, feminae utrimgue parum altenuatum, extremitate caudali maris in- flexa; bursa subcampanulata biloba, lobo singulo triradiato, radiis externis simplieibus, medianis interdum- bipartitis; vaginae penis pe- talis longissimis Jinearibus, dimidiae fere corporis longitudinis, au- rantiacis, transverse tenuissime striatis; feminae apice muceronata, apertura genitali supra caudae apicem. Viviparus. Long. maris 6-7“, erassitudo 4/4“, fem. ad 1, crassit. 143.

Auch Leidy beschreibt (Proc. Acad. Phil. 1856, VII p.49 wie sehon| früher: ibid. V p. 102) eine Anzahl neuer Rundwürmer: An- quillula socialis aus Acheta abbreviata, Ascaris columnaris aus Me- phitis, Chinga, A. laeris aus Arclomys monax, A. longa aus Tan- talus loculator, A. entomelas aus Rana halecina, A. nuda ans Crotalus adamanteus, A. humilis aus Tropidonotus sirtalis, A. neglecta aus Dioden maculo-striatus, Oxyuris compar aus Felis Catus, Oxyurös (?) dubia aus Bufo americana und Salamandra 'rubra, Physaloptera turgida aus.Didelphys virginiana, Ph. limbata aus Scalops canadensis, Ph. objeeta aus Psammophis flagelliformis, Ph. constrieta aus Tropidonotus sipedon, Pk. contorta aus verschiedenen nordamerikanischen Schild- kröten, Filaria immitis aus Canis familiaris, Filaria (?) dubia aus Diomedea exulans, F. solitaria aus Emys serrata, F. Cistudinis caro- linae, F. nitida aus Rana pipiens, F. Amphiumae meantis, F. rubra aus, Labrax lineatus, F. guingue tuberculata aus Anguilla vulgaris.

Diesing hält die von Györy (J.B. XXI. S. 185) aufge-

fundene Oxyuris spirotheca für den Repräsentanten eines eignen Genus und schlägt dafür den Gattungsnamen Pseudonymus vor

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(Sechszehn Arten von Nematoden a. a. 0. S. 10. Anm.). Der Gat- tungscharakter stellt sich nach Verf. folgendermaassen heraus:

Corpus eylindricum, antrorsum limbo lato reflexo cinetum. Ca- put :subglobosum antice plicis quinque e centro radiantibus. Os in plicarum centro. Extremitas caudalis maris obtusa mucrone terminali, pene setiformi infra apicem caudalem ; femina subulata; apertura genitalis in postica tertia corporis parte ; uterus bicornis (?).. Vivipara. In coleopterorum intestino recto endoparasita,

Kolenati’s Nematoideum miniopteri (Parasiten der Chiropteren 1857) ist nicht zu entziffern.

Marcel beschreibt einen neuen 5—-10‘ langen Spuhlwurm aus dem Darme des Ouistiti, mit Hautfalte am Kopfende (wie bei Asc. mystax) und zwei ungleich entwickelte Spieulis. Bull. Soc. Vaud. des sc. nat. 1857. V. p. 340.

Prestel berichtet (Allgem, deutsche naturh. Ztg. 1857. IU. S..353) von einer Taube, deren Tractus intestinalis mit zahllosen Exemplaren von Ascaris teres so vollständig erfüllt war, „dass kein fremder Gegenstand noch Platz neben ihnen finden konnte.“

Assmus beobachtete an den Drohnen seiner Bienenstöcke (Gou- vernement Moscau bei Podolsk) eine Epidemie, die durch den Para- sitismus von Mermis albicans bedingt war. Allgem. deutsche natur- hist. Ztg. 1857. III. S..353.

Leidy’s Notes on Gordius (Proc. Acad. Philad. 1857. p. 205) sind Ref. bis jetzt noch nicht zu Gesicht gekommen.

Acanthocephala.

In den „Beiträgen zur Entwickelungsgeschichte der Ein- geweidewürmer* von G. Wagener ($. 79-84) und de- taillirter in dessen „helminthologischen Bemerkungen“ (a. a. 0. S. 77—83. Tab. VI) findet sich eine Darstellung von Embryo- nen verschiedener Echinorhynchen mit Beobachtungen über Entwickelung derselben und Bildung der Eier, denen an lelz- terem Orte auch eine vortreffliche Abbildung der ausführen- den weiblichen Organe, des Rüssels mit Rüsselscheide u. s. w. zugefügt ist. Wir heben daraus folgende Angaben hervor:

Die schon im Ei sich bewegenden jungen Echinorhynchen haben bei allen Species dieselbe Gestalt und zeigen eine unverkennbare äus- sere Aehnlichkeit mit ihren Eltern. Am Kopfende besitzen dieselben eine schlitzförmige Grube, die mit einem daran sich anschliessenden Sacke in Verbindung zu stehen scheint. Der ganze Leib ist mit rück- wärts gerichteten Stacheln bekleidet, die nach dem Kopfe zu meist grösser werden, sonst aber mancherlei Unterschiede in Stärke u. s. w. besitzen. Oftmals gesellen sich zu diesen grösseren Kopfstacheln noch

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besondere Haken, bald zwei Paar, bald deren nur eins. Die Eier unsrer Echinorhynchen sind bekanntlich Anfangs zu scheibenförmigen Ballen zusammengehäuft und frei (als sg. lose Ovarien) in der Lei- beshöhle enthalten. Verf. beobachtete nun, dass diese Ballen sich aus Zellen entwickeln, die einzeln in dem sg. Lig. suspensorium einge- bettet sind, sich aber nach einiger Zeit mit körnigem Inhalt füllen und dann statt des früher einfachen Kernes eine grosse Menge von Kernen erkennen lassen. In diesem Zustande lösen sich die Körner- haufen aus dem Verbande mit dem Ligamentum suspensorium, einer nach dem andern, bis letzteres ganz zerfetzt ist und schliesslich in eine schleimige Masse sich auflöst. Die Körnerhaufen unterliegen nun von ihrer Peripherie her einer Klüftung; die einzelnen Klüftungskugeln isoliren sich, umgeben sich mit einer Haut und stellen dann Eier dar, in denen man mitunter einen deutlichen Kern mit Kernkörperchen unterscheiden kann. (Ref, erinnert diese Darstellung an einen Vor- gang der Eibildung, den er in Gemeinschaft mit Dr. Pagenstecher jüngst bei Tomopteris beobachtet hat. Bei diesem Wurme entstehen durch Knospung an der Innenwand der hohlen Fusshöker Zellen, die durch Theilung des Inhaltes meist vier Tochterzellen bilden und sich dann ablösen, um frei in der Leibeshöhle umherzutreiben. Die Toch- terzellen gelangen eine nach der andern zu einer stärkern Entwick- lung und schliesslich zur Isolation, und erscheinen dann als unver- kennbare Eier mit Dotter, Keimbläschen und Keimfleck). Die Em- bryonalentwicklung geschieht unter beständiger Grössenzunahme des Eies, nach vorhergegangener Dotterklüftung. Die Eihaut ist Anfangs ein- fach, während der Entwicklung werden aber auf der Oberfläche des Dotters noch zwei oder drei andere, festere Häute abgeschieden. Die Organisation der weiblichen Ausführungsgänge ist ziemlich zusam- mengesetzt, und finden sich namentlich an den Enden des muskulösen Geschlechtsganges, wo dieser in den glockenförmigen Schluckapparat übergeht und nach aussen ausmündet, eine Anzahl kugliger, zum Theil einfach zelliger Anhangsgebilde von unbekannter Bedeutung. Haut (unterhalb der Chitindecken) und Lemnisken bestehen in wesentlich übereinstimmender Weise aus einer blasig zelligen Masse, in die hie und da eigenthümliche zellenartige Körper eingelagert sind. Von den im Grunde der Rüsselscheide gelegenen Ganglion entspringen jederseits ein Paar Fäden, die in der anliegenden Muskelschicht hinlaufen.

Stein liefert (in Carus, Icon. zoot. Tab.VIl. Fig. 2—10) eine Reihe von Originalabbildungen über den Bau der Echi- norhynchen, auch über den weiblichen Geschlechtsapparat, doch bleiben dieselben an Schönheit und Detailzeichnung weit

hinter den eben erwähnten Abbildungen Wagener’s zurück.

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2. Platodes. Mirudinei.

Leconte et Faivre publiciren Etudes sur la consti- tution chimique des elements et des tissus nerveux chez le sangsue medicale, Arch. gener. de Medecine 1857. p. 666 Cpt. rend. 1857.

Nach Stölter geniesst der medicinische Blutegel aus- schliesslich Blut und niemals Infusorien oder dergl. Im freien Zustande ernährt er sich vorzugsweise von nackten Am- phibien, deren Blut ihn aber nur langsam wachsen macht, während das Blut der Warmblüter weit nahrhafter ist und so lange vorhält, dassman noch zwei Jahre nach deın Saugen die unverdauten Reste desselben im Magen vorfindet. Schwei- zerische Zeitschrift für Pharmacie 1857. S. 152.

Trematodes,

Pagenstecher publieirl eine Abhandiung über „Tre- matodenlarven und Trematoden; ein helminthologischer Bei- trag“ 56 Seiten mit 6 Tafeln in Farbendruck, Heidelberg 1857.

Der Geschichte unserer Kenntnisse von den Trematodenlarven (8.1— 12) folgt eine Beschreibung von Cercaria ornata, C. armata, C. sub- ulo n. sp. aus Paludina vivipara, C. pugnax. (= C. microcolylea de Fil.), C. vesiculosa, C. magna, C. fallax, C. ephemera, C. diplocotylea, Bucephalus polymorphus, Distoma duplicatum, D. echiniferum Palu- dinae, D. echinatoides Anodontae n. sp., Tetracotyle Lymnaei, Distoma luteum, D. flavescens n. sp. aus Bulimus radiatus, Aspidogaster con- chicola, sämmtlich aus Mollusken und mit Ausnahme von Aspidogaster unreif, so wie ferner eine Beschreibung von Tylodelphis rhachidis, Distoma erystallinum, D. clavigerum, D. endolobum n. sp., D. varie- gatum, D. cylindraceum, D. eygnoides, Polystoma integerrimum, Am- phistoma subclavatun, sämmtlich aus Fröschen und mit Ausnahme der zwei ersten in Geschlechtsreife. Zahlreiche zum Theil sehr schöne Abbildungen erläutern die Angaben des Verf., die uns mit mancherlei neuen Beobachtungen über Anatomie und Entwicklung bekannt machen, auch die Unterscheidung einzelner Arten, z. B. der bestachelten Cer- carien durch Berücksichtigung der Stachelform, auf eine sichere Grund- lage zurückführen. Uns können natürlich hier zunächst nur die all- gemeinen Resultate der vorliegenden Arbeit interessiren und aus diesen heben wir Folgendes hervor. ‘Während man gewöhnlich an- . nimmt, dass die einzelnen Arten entweder nur durch Sporocysten oder durch Redien sich fortpflanzen, glaubt Verf. bei manchen Arten

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(z.B. C. ornata, armata) beiderlei Ammenformen neben einander gefunden, hie und da auch Sporocysten mit Spuren einer höheren Organisation beobachtet zu: haben. Ebenso sind nach unserm Verf. die Grenzen zwischen den Cercarien und Redien nicht so gar schroff; Verf. be- schreibt nicht bloss Redien mit gespaltenem Darme (C. ornata , Ü. ephemera), sondern lässt auch Cercarien, deren Entwicklung eine be- stimmte Stufe noch nicht überschritten hat (C. pugnax), unter gewis- sen Verhältnissen durch Production von Keimen sich in Redien ver- wandeln. Bei Bucephalus beobachtete derselbe die Neubildung von Keimen in den sich allmählich abirennenden Schwänzen, mit andern Worten also eine Umwandlung der Schwänze in Keimschläuche. Dasselbe suchtunser Verf. auch für D. duplicatum und andere Cercarien glaublich zu machen. Die Flimmergefässe der Amme und die von de Ja Va- lette entdeckten seitlichen Oeflnungen zum Durchtritt der in den Redien sich, entwickelnden Cercarien sind nicht ‚beobachtet; der Durchtritt der leiztern soll am Ilinterleibsende erfolgen. Von beson- derem Werthe sind die von unserm Verf. angestellien zahlreichen Fütterungsversuche, nach deren Resultaten die bewaffneten Cercarien als Larven bestachelter Amphibiendistomen erscheinen. So gelang es namentlich mit ziemlicher Bestimmtheit die C. ornata als Larve von Distomum elavigerum, die C. armata als solche zu D. endolobum n. sp. nachzuweisen, wie denn auch die Versuche mit C., diplocotylea für die de Filippi’sche Ansicht der Identität mit Amphistomum clava- tum sprachen. Auch Dist. duplicatum lebt nach abgeworfenem Schwanz eine Zeitlang im Froschdarme, doch dürfte die Vermuthung , dass sich dasselbe zu D. cygnoides entwickle, durch Wagener’s Beob- achtungen (s. u.) ihre Widerlegung finden. Interessant ist die wei- tere Bemerkung, dass sich bei den jungen Trematoden nach ihrer Uebersiedelung an den rechten Ort zunächst die männlichen Organe mit ihren Produceten entwickeln, dass also auch hier (wie es Ref. in ganz übereinstimmender Weise für gewisse Cestoden nachgewiesen hat) die männliche Reife vorausgeht. Die Production von Eiern beginnt erst